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DE69500797T2 - Verfahren zur Feuertauchbad-Aluminium eines Stahlbandes, enthaltend mindestens 0,1% Mangan, insbesondere rostfreies und/oder legiertes Stahl - Google Patents

Verfahren zur Feuertauchbad-Aluminium eines Stahlbandes, enthaltend mindestens 0,1% Mangan, insbesondere rostfreies und/oder legiertes Stahl

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DE69500797T2
DE69500797T2 DE69500797T DE69500797T DE69500797T2 DE 69500797 T2 DE69500797 T2 DE 69500797T2 DE 69500797 T DE69500797 T DE 69500797T DE 69500797 T DE69500797 T DE 69500797T DE 69500797 T2 DE69500797 T2 DE 69500797T2
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DE
Germany
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strip
coating
steel
manganese
carried out
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DE69500797T
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DE69500797D1 (de
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Jean-Pierre Godin
Philippe Guesdon
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Sollac SA
Original Assignee
Lorraine de Laminage Continu SA SOLLAC
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Publication date
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    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/04Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor characterised by the coating material
    • C23C2/12Aluminium or alloys based thereon
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C23C2/022Pretreatment of the material to be coated, e.g. for coating on selected surface areas by heating
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Heißbadbeschichtung eines Gegenstandes mit Aluminium oder Aluminiumlegierungen, insbesondere eines Bandes aus Stahl, der wenigstens 0,1 Gew.-% Mangan enthält, insbesondere rostfreiem und/oder legiertem Stahl.
  • Zur Durchfuhrung einer metallischen Tauchbadbeschichtung eines Gegenstandes aus Stahl wird der zu beschichtende Gegenstand im allgemeinen vorbehandelt und in ein Beschichtungsbad getaucht, das heißt hier in ein Schmelzbad aus Metall.
  • Die Vorbehandlung des Gegenstandes besteht im allgemeinen aus einer bestimmten Anzahl aufeinanderfolgender Behandlungen.
  • So wird zur Vorbehandlung des Gegenstandes beispielsweise seine Oberfläche gereinigt und der Gegenstand wird erwärmt und anschließend abgekühlt.
  • Die Reinigung der Oberfläche kann insbesondere durch eine chemische Entfettungsbehandlung oder durch eine physikalische Behandlung und/oder durch eine als Vorwärmen bezeichnete thermische Behandlung erfolgen.
  • Die Erwärmung soll den Stahl, aus dem der Gegenstand besteht, umkristallisieren. Sie wird so über eine Zeitdauer und gemäß einem Temperaturprofil durchgeführt, die für die mechanischen Eigenschaften des Gegenstandes entscheidend sind.
  • Die Abkühlung soll die Temperatur des Gegenstandes auf eine Temperatur zurückbringen, die nahe bei der Temperatur des Schmelzbades aus Metall liegt. Sie wird gewöhnlich in einem kalten Gasstrom durchgeführt.
  • Wenn auf Basis von Aluminium beschichtet wird und die zu beschichtenden Gegenstände aus rostfreiem und/oder legiertem Stahl bestehen, der insbesondere wenigstens 0,1 % Mangan enthält, wird die Vorbehandung des Gegenstandes, insbesondere die letzten Schritte, wie das Erwärmen und das Abkühlen, bekanntlich in einer reduzierenden Atmosphäre, die insbesondere Wasserstoff enthält, durchgeführt.
  • Tatsächlich weist der zu beschichtende Gegenstand an seiner Oberfläche Spuren von Oxiden der Legierungselemente des rostfreien und/oder legierten Stahls auf. Die Reinigungsbehandlung oxidiert, insbesondere, wenn sie durch Vorwärmen erfolgt, die Oberfläche noch mehr. Es ist bekannt, daß diese Oxide und insbesondere die Chromoxide verhindern können, daß das geschmolzene Metall des Bades die Oberfläche des Bandes beim Eintauchen richtig benetzt, was der Qualität der erzielten Beschichtung, insbesondere in Bezug auf ihre Haftfestigkeit auf dem Gegenstand und ihre geometrische Homogenität, abträglich ist.
  • Diese Anordnung bezüglich der Atmosphäre der vorbereitenden Behandlungen ist also zweckmäßig, um die Oxide der Legierungselemente des Stahls, insbesondere von Chrom, die sich auf der Oberfläche des zu beschichtenden Gegenstandes befinden, zu reduzieren und die Qualität der Tauchbadbeschichtung, insbesondere in Bezug auf ihre Haftfestigkeit auf dem Gegenstand und ihre geometrische Homogenität, zu verbessern.
  • So wird bekanntlich in der Abkühlungsatmosphäre und in der Erwärmungsatmosphäre Wasserstoff in hohen Mengenanteilen verwendet, um auf der Oberfläche des zu beschichtenden Gegenstandes die anfänglich vorhandenen Oxide oder die Oxide, die sich bei den vorangegangenen vorbereitenden Behandlungen gebildet haben, zu reduzieren. Die Verwendung von Wasserstoff weist jedoch schwerwiegende Nachteile bezüglich der Ökonomie und der Sicherheit auf.
  • Das am 16/07/90 im Namen der Firmen SOLLAC und UGINE S.A. eingereichte französische Patent Nr. 2 664 617 beschreibt ein solches Verfahren und weist, bezogen auf die Verfahren des Standes der Technik, den Vorteil auf, daß es die Verwendung reduzierender Atmosphären, die Wasserstoff in hohen Mengenanteilen enthalten, bei der Vorbehandlung eines zu beschichtenden Gegenstandes, insbesondere bei der Abkühlung, vermeidet.
  • Diese Druckschrift beschreibt ein Verfahren zur Vorbehandlung für die Tauchbadbeschichtung eines Bandes aus rostfreiem Stahl mit Aluminium, bei dem das Band in einer nicht oxidierenden Atmosphäre bei einer gegenüber dem Stand der Technik niedrigeren Temperatur vorgewärmt, in einer nicht oxidierenden Atmosphäre, die reduzierend sein und Wasserstoff enthalten kann, erwärmt und in einer nicht reaktiven Atmosphäre, wie Stickstoff, die Wasserstoff enthalten kann, abgekühlt wird.
  • So wird durch eine niedrigere Temperatur und eine nicht oxidierende Atmosphäre beim Vorwärmen die Bildung von Oxiden auf der Oberfläche des Bandes eingeschränkt und die nachfolgenden Behandlungen können vorteilhaft in weniger reduzierenden Atmosphären durchgeführt werden, also in Atmosphären, die weniger Wasserstoff enthalten, als die zuvor oftmals verwendeten, wobei dennoch eine Aluminiumbeschichtung mit guter Qualität, insbesondere mit guter Haftfestigkeit und hoher Homogenität, erhalten wird.
  • Nichtsdestoweniger kann bei diesem Verfahren im Gegenzug zu der niedrigeren Temperatur und der nicht oxidierenden Atmosphäre beim Vorwärmen die Qualität der Reinigung gemindert sein, insbesondere, wenn die Substanzen, die die Oberfläche des Gegenstandes verschmutzen, insbesondere fetthaltige Substanzen, unter diesen neuen Vorwärmbedingungen nicht vollständig zersetzt werden.
  • Es kann ferner erforderlich sein, die Dauer der Vorwärmbehandlung zu verlängern, um eine ausreichende Qualität der Reinigung zu erzielen, wobei diese Verlängerung der Behandlungsdauer jedoch der Produktivität abträglich ist.
  • Außerdem ist es, insbesondere für die Erwärmungsbehandlung und die Abkühlungsbehandlung, oft weiterhin erforderlich, Wasserstoff, wenn auch in geringeren Mengenanteilen als zuvor, zu verwenden. Den Nachteilen, die mit der Verwendung von Wasserstoff verbunden sind und die die Sicherheit und die Kosten der Anlagen betreffen, konnte also nicht vollständig abgeholfen werden.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, bei der Vorbehandlung eines Gegenstandes, insbesondere eines Bandes aus rostfreiem und/oder legiertem Stahl, der wenigstens 0,1 % Mangan enthält, für eine Tauchbadbeschichtung mit Aluminium oder Aluminiumlegierungen die Verwendung von Wasserstoff zu vermeiden.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, die Durchführung der vorbereitenden Behandlungen eines solchen Bandes zu erleichtern und insbesondere sowohl die Qualität der Reinigung, als auch die Produktivität sicherzustellen.
  • Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur Heißbadbeschichtung eines Gegenstandes mit Aluminium oder Aluminiumlegierungen, insbesondere eines Bandes aus Stahl, der wenigstens 0,1 Gew.-% Mangan enthält, insbesondere rostfreiem und/oder legiertem Stahl, bei dem das Band vor der Beschichtung mit einer Reihe von thermischen Behandlungen vorbehandelt wird, die in geregelten Atmosphären durchgeführt werden, wonach das Band in ein Schmelzbad aus Aluminium oder Aluminiumlegierung eingetaucht wird, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß keine der Atmosphären reduzierend ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann eines oder mehrere der folgenden Merkmale aufweisen:
  • - Die Wasserstoffkonzentrationen der Atmosphären der thermischen Behandlungen sind sämtlich kleiner oder gleich 1 %.
  • - Wenn die Reihe der Behandlungen eine Erwärmung und eine Abkühlung umfaßt, enthalten die Atmosphären der Erwärmung und der Abkühlung wenigstens 99 % Stickstoff.
  • Die Erfindung wird jetzt mit Bezug auf die beigefügte Figur, die eine schematische Ansicht einer Anlage zur Vorbehandlung und einer Anlage zur Tauchbadbeschichtung eines Metallbandes im Durchlaufverfahren darstellt, ausführlicher beschrieben.
  • Wie in der einzigen Figur dargestellt, umfaßt die in ihrer Gesamtheit mit der Bezugszahl 1 bezeichnete Anlage zur Vorbehandlung im Durchlaufverfahren:
  • - einen Vorwärmofen 2,
  • - einen Ofen 3 zur thermischen Behandlung und
  • - eine Abkühlkammer 4.
  • Die Anlage zur Vorbehandlung ist oberhalb einer in ihrer Gesamtheit mit der Bezugszahl 5 bezeichneten Anlage zur Tauchbadbeschichtung angeordnet. Sie weist Bandträgerrollen 17 auf, die über die gesamte Anlage verteilt sind und die den Verlauf des Bandes bestimmen.
  • Die Anlage 5 zur Tauchbadbeschichtung ist an sich bekannt und wird hier nicht ausführlich beschrieben. Üblicherweise weist sie einen Tauchbadbehälter, der ein Beschichtungsbad 6 enthält, das aus geschmolzenem Aluminium oder geschmolzener Aluminiumlegierung besteht, und Ausstoßvorrichtungen 7 zum Trocknen auf.
  • Der Vorwärmofen 2 ist ein Flammofen, der einen Lufteinlaß 8, Brennerrohre 9, die beiderseits des Bandverlaufes angeordnet sind, und einen Schornstein 10 zum Austragen der Gase, insbesondere der Verbrennungsgase, umfaßt. Der Vorwärmofen 2 weist ferner einen Bandeinlaß 11 und einen Bandauslaß 12 auf, der direkt in den Ofen 3 zur thermischen Behandlung mündet.
  • Der Ofen 3 zur thermischen Behandlung besitzt Abstrahlrohre und, insbesondere durch einen Einlaß 13 für Behandlungsgas, eine geregelte Atmosphäre. Sein Auslaß mündet direkt in die Abkühlkammer 4.
  • Die Abkühlkammer ist mit Rohren 14 mit Ausstoßvorrichtungen für Kühlgas ausgestattet, die beiderseits des Bandverlaufs angeordnet sind, wobei die Ausstoßvorrichtungen zum Verlauf des Bandes hin ausgerichtet sind. Die Abkühlkainrner 4 ist ferner mit einem Schornstein 15 zum Austragen der Gase versehen und mündet über einen Bandauslaßkanal 16 unterhalb der freien Oberfläche des flüssigen Metalls 6 der Beschichtungsanlage 5.
  • Die Vorbehandlungsanlage weist ferner Mittel zur Messung der Temperatur der Atmosphäre und des Bandes sowie Mittel zur Messung der Taupunkte und zur Steuerung des Feuchtigkeitsgehalts auf, die im Vorwärmofen 2, im Ofen 3 zur thermischen Behandlung und in der Abkühlkammer 4 angebracht sind. Diese Mittel sind an sich bekannt und hier nicht dargestellt.
  • Die Rohre 14 mit Ausstoßvorrichtungen für Kühlgas und der Einlaß 13 für Behandlungsgas sind mit Gasversorgungsmitteln verbunden, die hier nicht dargestellt sind.
  • Zur Durchführung der Tauchbadbeschichtung eines Bandes B aus rostfreiem und/oder legiertem Stahl, der wenigstens 0,1 % Mangan enthält, wird das Band nach der folgenden Reihenfolge vorbehandelt:
  • - Das Band wird zwischen den Brennerrohren 9 des Vorwärmofens 2, der im Überschuß mit wenigstens 2 % Brennstoff, bezogen auf die stoechiometrischen Verbrennungsbedingungen, versorgt wird, in einer nicht oxidierenden Atmosphäre vorgewärmt, deren Temperatur im allgemeinen im Bereich von 800ºC bis 1300ºC liegt. Die Temperatur des Bandes ist deshalb am Auslaß des Vorwärmofens 2 höher als die Zersetzungstemperatur der Substanzen, die die Oberfläche des Bandes verschmutzen, insbesondere der fetthaltigen Substanzen, und liegt im allgemeinen im Bereich von 500ºC bis 700ºC. Die Oberfläche des Bandes wird daher vollständig gereinigt.
  • - Das Band wird in dem Ofen 3 zur thermischen Behandlung über eine Zeitspanne thermisch behandelt, die dafür ausreicht, daß die gemessene Temperatur des Bandes am Auslaß des Ofens 3 zur thermischen Behandlung höher liegt als die Rekristallisationstemperatur des rostfreien und/oder legierten Stahls des Bandes, das heißt im allgemeinen im Bereich von 750ºC bis 950ºC, und dafür, daß die erforderlichen mechanischen Eigenschaften des Bandes erzielt werden. Die Temperatur der Atmosphäre des Ofens zur thermischen Behandlung wird also auf 850ºC bis 1000ºC und ferner der Taupunkt auf -45ºC bis -25ºC eingestellt.
  • Die thermische Behandlung wird in einer nicht reduzierenden Atmosphäre durchgeführt. Durch das Gasversorgungsmittel wird in den Ofen 3 zur thermischen Behandlung ein nicht reduzierendes Behandlungsgas, hier Stickstoff, der wenigstens 0,1 % Wasserstoff enthält, durch den Gaseinlaß 13 in einer solchen Menge eingespritzt, daß der Ofen 3, bezogen auf den Vorwärmofen 2 und auf die Abkühlkammer 4, unter Überdruck steht.
  • Ohne von der Erfindung abzuweichen, ist es möglich, als Behandlungsgas Stickstoff zu verwenden, der bis zu 1 % Wasserstoff enthält. Selbst bei diesen Konzentrationen bereitet die Verwendung von Wasserstoff keinen Nachteil hinsichtlich der Sicherheit und der Kosten der Anlagen.
  • - Das Band wird zwischen den Rohren 14 mit Ausstoßvorrichtungen für Kühlgas in der Abkühlkammer 4 in einer nicht reduzierenden Atmosphäre abgekühlt. Die Rohre 14 werden durch Mittel zur Gasversorgung mit nicht reduzierendem Kühlgas, hier mit Stickstoff mit Umgebungstemperatur, der mindestens 0,1 % Wasserstoff enthält, in einer solchen Menge versorgt, daß die gemessene Temperatur des Bandes am Auslaß der Kammer 4 nahe bei der des Schmelzbades 6 aus Metall liegt, das heißt im allgemeinen im Bereich von 670ºC und 700ºC. Der Taupunkt wird auf -30ºC bis -15ºC eingestellt.
  • Die Kühlgase und ein Teil der Behandlungsgase ziehen durch den Austragsschornstein 15 ab. Der andere Teil der Behandlungsgase zieht durch den Austragsschornstein 10 des Vorwärmofens 2 ab.
  • Das Band verläßt die Vorbehandlungsanlage 1 durch den Auslaßkanal 16 der Abkühlkammer 4 und taucht dann sofort in das Bad 6 aus flussigem Metall der Beschichtungsanlage 5 ein.
  • Da es keine obere Grenze für die Vorwärmtemperatur gibt, kann also die Vorbehandlung des Bandes für die Beschichtung vorteilhaft bei einer höheren Temperatur durchgeführt werden, um sowohl die Qualität der Reinigung als auch eine gute Produktivität sicherzustellen.
  • So werden bei der Vorbehandlung des Bandes für die Beschichtung ferner die Verwendung von Wasserstoff und die mit seiner Verwendung verbundenen Nachteile bezüglich der Sicherheit und der Kosten vollständig vermieden.
  • Die Durchführung der vorbereitenden Behandlungen des Bandes für die Tauchbadbeschichtung wird erheblich vereinfacht.
  • Nach der Vorbehandlung des Bandes wird anschließend die Tauchbadbeschichtung des Bandes nach einem an sich bekannten Verfahren durchgeführt, das hier nicht ausführlich beschrieben wird. Insbesondere werden die Ausstoßvorrichtungen 7 zum Trocknen so eingestellt, daß die gewünschte Beschichtungsstärke, beispielsweise etwa 20 Mikrometer, erzielt wird.
  • Die Anmelderin hat überraschend festgestellt, daß, obwohl die vorbereitenden Behandlungen des Bandes sämtlich in fast vollständiger Abwesenheit von Wasserstoff und in nicht reduzierenden Atmosphären durchgeführt wurden, die nach bekannten Methoden durchgeführte Tauchbadbeschichtung mit Aluminium oder Aluminiumlegierung ferner eine hohe geometrische Homogenität und eine gute Haftfestigkeit auf dem Band B aus rostfreiem und/oder legiertem Stahl aufweist, unter der Maßgabe, daß der Stahl wenigstens 0,1 % Mangan enthält. Dieses Ergebnis ist umso überraschender, als die Bedingungen der Vorbehandlung nicht geeignet sind, die Bildung von Oxiden völlig zu verhindern, und nicht einmal dazu, diese Oxide auf der Oberfläche des Bandes zu reduzieren.
  • Beispiel 1:
  • Es wird ein 1 mm dickes Band aus legiertem Stahl mit einem Mangangehalt von 0,178 % verwendet.
  • Die übrigen Legierungselemente sind insbesondere: Si : 0,37 % - Cr : 0,84 % - Al : 0,9 % - Ti :0,32 % - Nb : 0,21 %.
  • Unter Einsatz der oben beschriebenen Anlage werden Vorbehandlung und Beschichtung gemäß der Erfindung unter den folgenden Bedingungen durchgeführt:
  • Vorwärmofen 2:
  • - Temperatur des Bandes beim Verlassen des Ofens: 650ºC
  • Ofen 3 zur thermischen Behandlung:
  • - Temperatur des Bandes beim Verlassen des Ofens: 850ºC
  • - Zusammensetzung der Atmosphäre: Stickstoff
  • - Taupunkt: -30ºC
  • Kühlkammer 4:
  • - Temperatur des Bandes beim Verlassen der Kammer: 680ºC
  • - Zusammensetzung der Atmosphäre: Stickstoff
  • - Taupunkt: 25º
  • Beschichtungsbad 6:
  • - Zusammensetzung: Al : 87,6 % - Si : 9,1 % - Fe : 3,3 %
  • - Eintauchdauer: 3 s
  • Die Ausstoßvorrichtungen 7 zum Trocknen werden so eingestellt, daß das Band doppelseitig mit ungefähr 120 g/m² einer Beschichtung der folgenden Zusammensetzung bedeckt wird: Al : 86,8 % - Si : 6 % - Fe : 7,2 %.
  • Anschließend werden die Haftfestigkeit und die Homogenität in der Dicke der Beschichtung mit den folgenden Methoden bestimmt:
  • - Genormter Test zur Haftfestigkeit ASTM Nr. A 463 488: Die Methode besteht darin, eine Probe des beschichteten Bandes bei 180ºC entlang eines Durchmessers, der zweimal der Stärke der Probe entspricht, zu biegen. Der Test ist positiv, wenn nach dem Biegen kein Absplittern der Beschichtung festzustellen ist.
  • Die an Proben des erfindungsgemäß vorbehandelten und beschichteten Bandes durchgeführten Tests zur Haftfestigkeit sind positiv.
  • - Bestimmung der Stärke oder des Gewichtes der Beschichtung nach der Norm ASTM Nr. A 428-99: Die Methode basiert auf der Gewichtsmessung mehrerer Proben vor und nach dem chemischen Beizen der Beschichtung.
  • Die Ergebnisse der an drei Proben des erfindungsgemäß vorbehandelten und beschichteten Bandes durchgeführten Gewichtsmessungen sind: 120 g/m², 123 g/m², 121 g/m² ... und entsprechen einer hohen Homogenität.
  • Beispiel 2:
  • Es wird ein 1,4 mm dickes Band aus rostfreiem Stahl F17T mit einem Mangangehalt von 0,45 % verwendet.
  • Die übrigen Legierungselemente sind insbesondere: Cr : 17,7 % - Si : 0,44 % - Ti : 0,29 % - Nb : 0,62 %.
  • Unter Verwendung der oben beschriebenen Anlage wird gemäß der Erfindung unter den gleichen Vorbehandlungs- und Beschichtungsbedingungen wie in Beispiel 1 verfahren.
  • Die Ausstoßvorrichtungen 7 zum Trocknen werden so eingestellt, daß das Band doppelseitig mit ungefähr 120 mg/m² einer Beschichtung der folgenden Zusammensetzung bedeckt wird: Al : 86,8 % - Si : 6 % - Fe : 7,2 %.
  • Anschließend werden die Haftfestigkeit und die Homogenitat in der Dicke der Beschichtung mit den gleichen Methoden wie in Beispiel 1 bestimmt:
  • - Die an den Proben des erfindungsgemäß vorbehandelten und beschichteten Bandes durchgeführten Tests zur Haftfestigkeit sind positiv.
  • - Die Ergebnisse der an drei Proben des erfindungsgemäß vorbehandelten und beschichteten Bandes durchgeführten Gewichtsmessungen sind: 122 g/m², 124 g/m², 121 g/m² ... und entsprechen einer hohen Homogenität.

Claims (3)

1. Verfahren zur Heissbadbeschichtung eines Gegenstandes, insbesondere eines Stahlbandes, das wenigstens 0,1 Gew.% Mangan enthält, insbesondere rostfreier und/oder legierter Stahl, bei dem vor der Beschichtung das Band mit einer Reihe von thermischen Behandlungen vorbehandelt wird, die in gesteuerten Atmosphären durchgeführt werden, wonach das Band in ein Schmelzbad aus Aluminium oder Aluminiumlegierung eingetaucht wird, dadurch gekennzeichnet, dass alle Behandlungen in nicht-reduzierenden Atmosphären durchgeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserstoffkonzentrationen der Atmosphären der thermischen Behandlungen kleiner oder gleich 1 % sind.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche-1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn die Reihe von thermischen Behandlungen eine Erwärmung oder eine Abkühlung enthält, die Atmosphären der Erwärmung und der Abkühlung wenigstens 99 % Stickstoff enthalten.
DE69500797T 1994-05-19 1995-05-11 Verfahren zur Feuertauchbad-Aluminium eines Stahlbandes, enthaltend mindestens 0,1% Mangan, insbesondere rostfreies und/oder legiertes Stahl Expired - Lifetime DE69500797T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR9406239A FR2720079B1 (fr) 1994-05-19 1994-05-19 Procédé de revêtement d'aluminium par trempe à chaud d'une pièce, notamment d'une bande, en acier contenant au moins 0,1 % en poids de manganèse, notamment en acier inoxydable et/ou allié.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69500797D1 DE69500797D1 (de) 1997-11-06
DE69500797T2 true DE69500797T2 (de) 1998-03-05

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DE69500797T Expired - Lifetime DE69500797T2 (de) 1994-05-19 1995-05-11 Verfahren zur Feuertauchbad-Aluminium eines Stahlbandes, enthaltend mindestens 0,1% Mangan, insbesondere rostfreies und/oder legiertes Stahl

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EP (1) EP0698671B1 (de)
AT (1) ATE158823T1 (de)
DE (1) DE69500797T2 (de)
ES (1) ES2107283T3 (de)
FR (1) FR2720079B1 (de)

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