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DE69500787T2 - Element und Verfahren für thermische Übertragung durch Laser - Google Patents

Element und Verfahren für thermische Übertragung durch Laser

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DE69500787T2
DE69500787T2 DE69500787T DE69500787T DE69500787T2 DE 69500787 T2 DE69500787 T2 DE 69500787T2 DE 69500787 T DE69500787 T DE 69500787T DE 69500787 T DE69500787 T DE 69500787T DE 69500787 T2 DE69500787 T2 DE 69500787T2
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DE
Germany
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transfer coating
weight
component
transfer
laser
Prior art date
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DE69500787T
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DE69500787D1 (de
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Richard Albert Coveleskie
Harvey Walter Taylor
Gregory Charles Weed
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EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
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Publication date
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Publication of DE69500787D1 publication Critical patent/DE69500787D1/de
Publication of DE69500787T2 publication Critical patent/DE69500787T2/de
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    • B41M5/26Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used
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    • B41M5/38207Contact thermal transfer or sublimation processes characterised by aspects not provided for in groups B41M5/385 - B41M5/395
    • B41M5/38214Structural details, e.g. multilayer systems
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Description

    Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Element und ein Verfahren zur laserinduzierten, thermischen Übertragung. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf (a) ein Donor-Element, umfassend einen Träger, der eine Oberflächenrauhigkeit r hat und wenigstens eine Übertragungsbeschichtung auf demselben aufweist, die eine Gesamtdicke t aufweist, worin r ≥ 1,5t, und (b) ein Empfängerelement, worin beim bildweisen Belichten des Donor- oder Empfängerelements mit Laserstrahlung ein Teil des Donor-Elements auf das Empfängerelement übertragen wird und bei der Abtrennung ein Bild erhalten wird, das eine verstärkte Gleichförmigkeit der ausgefüllten Fläche aufweist.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Laserinduzierte, ablative Übertragungsverfahren sind bei Anwendungen wie der Farbproofherstellung und der Lithographie bekannt. Derartige laserinduzierte Verfahren umfassen z.B. die Farbstoff-Sublimation, die Farbstoff-Übertragung, die Schmelze-Übertragung und die ablative Material-Übertragung. Diese Verfahren werden z.B. von Baldock im UK Patent 2 033 726; Deboer im US Patent 4 942 141; Kellogg im US Patent 5 019 549; Evans im US Patent 4 948 776; Foley et al. im US Patent 5 156 938; Ellis et al. im US Patent 5 171 650 und Koshizuka et al. im US Patent 4 643 917 beschrieben.
  • Laserinduzierte Verfahren verwenden eine durch Laser bearbeitbare Anordnung, umfassend (a) ein Donor-Element, das die zum Abbilden befähigte Komponente enthält, d.h. das zu übertragende Material, und (b) ein Empfängerelement. Das Donor-Element wird durch einen Laser, üblicherweise einen Infrarotlaser, bildweise belichtet, wodurch sich eine Übertragung von Material auf das Empfängerelement ergibt. Die Belichtung findet nur einzeln in einem kleinen, ausgewählten Bereich des Donors statt, so daß durch die Übertragung jeweils 1 Pixel aufgebaut werden kann. Computersteuerung bewirkt die Übertragung mit hoher Auflösung und hoher Geschwindigkeit.
  • EP-A-0 439 049, EP-A-0-453 579 und EP-A-0 575 959 offenbaren Elemente, die zur Verwendung in laserinduzierten, ablativen Übertragungsverfahren geeignet sind, wobei die Elemente umfassen: (a) einen Träger mit einer ersten Oberfläche, wobei diese erste Oberfläche eine spezifische Oberflächenrauhigkeit r aufweist, und der auf der ersten Oberfläche (b) eine Übertragungsbeschichtung trägt, umfassend (i) eine nichtsublimierbare, zum Abbilden befähigte Verbindung, (ii) eine Laserstrahlung absorbierende Komponente und (iii) ein Bindemittel.
  • Für die Herstellung von Bildern für Andruck-Anwendungen ist die zum Abbilden befähigte Komponente ein Färbemittel. Für die Herstellung von Lithographie-Druckplatten ist die zum Abbilden befähigte Komponente ein oleophiles Material, das beim Drucken Druckfarbe erhält und überträgt.
  • Laserinduzierte Verfahren sind schnell und ergeben eine Übertragung des Materials mit hoher Auflösung. Jedoch ist in vielen Fällen die sich ergebende Gleichförmigkeit der ausgefüllten Bildfläche gering. Bilder mit großen ausgefüllten Flächen haben ein gesprenkeltes oder süreifenförmiges Aussehen, das im allgemeinen bei Andruck-Anwendungen unannehmbar ist. Hotta et al., US Patent 4 541 830, und Deboer, US Patent 4 772 582, offenbaren, daß die Gleichförmigkeit der ausgefüllten Bildfläche in Farbstoff-Sublimationsverfahren durch den Einschluß nichtsublimierbarer Teilchen in der Farbstoffschicht oder in einer separaten Schicht verbessert werden kann. Jedoch kann das Einschließen nichtsublimierbarer Teilchen in den Empfängerelement die Übertragungsdichte und die Bildqualität beeinträchtigen. Von Guittard et al. wird im US Patent 5 254 524 offenbart, daß die Übertragungsdichte in einem Farbstoff-Sublimationsverfahren durch die Verwendung einer texturierten Polymerschicht auf der Oberfläche entweder des Donor- Elements oder des Empfängerelements verbessert werden kann.
  • Jedoch ist ein Farbstoff-Sublimationsverfahren von einem ablativen Laser-Übertragungsverfahren ziemlich verschieden. In einem Farbstoff-Sublimationsverfahren wird eine zum Abbilden befähigte Komponente in eine gasförmige Form und durch Kondensation auf die Empfängeroberfläche übertragen. In einem ablativen Übertragungsverfahren wird eine nichtsublimierbare, zum Abbilden befähigte Komponente als ein festes Material durch eine explosive Kraft auf das Empfängerelement übertragen. Die Mechanismen, durch die die Übertragung bewirkt wird, sind in den beiden Verfahren sehr verschieden. Faktoren, die die Übertragung in einem Verfahren verbessern, lassen sich nicht notwendigerweise bei dem anderen Verfahren anwenden.
  • Kurzbeschreibung der Erfindung
  • Die Erfindung stellt ein Donor-Element bereit, das in einem laserinduzierten, ablativen Übertragungsverfahren verwendet wird, worin das Donor-Element umfaßt:
  • (a) einen Träger, der eine erste Oberfläche aufweist und auf der ersten Oberfläche
  • (b) wenigstens eine Übertragungsbeschichtung trägt, die
  • (i) eine nicht-sublimierbare, zun Abbilden befähigte Komponente;
  • (ii) eine Laserstrahlung absorbierende Komponente, und
  • (iii) gegebenenfalls ein Bindemittel umfaßt,
  • worin die zum Abbilden befähigte Komponente und die Laserstrahlung absorbierende Komponente, gleich oder verschieden sein können, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Oberfläche des Trägers eine Oberflächenrauhigkeit mit mikroskopischen Spitze-zu-Tal-Abständen der Filmoberflächenerhöhungen und -senken eines Rz-Werts von r aufweist, worin Rz der durchschnittliche Höhenunterschied zwischen den 5 höchsten Spitzen und den 5 niedrigsten Tälern über eine Länge von 1 cm darstellt, wie mit einem Abtastinstrument gemessen wird, und worin die Übertragungsbeschichtung und alle anderen Beschichtungen auf der ersten Oberfläche des Trägers eine Gesamtdicke von t haben, und r ≥ 1,5 t ist.
  • In einer zweiten Ausführungsform betrifft die Erfindung ein laserinduziertes, ablatives Übertragungsverfahren, umfassend:
  • (1) das bildweise Belichten einer durch Laserstrahlung bearbeitbaren Anordnung mit Laserstrahlung, umfassend:
  • (A) ein Donorelement, umfassend
  • (a) einen Träger mit einer ersten Oberfläche, der auf der ersten Oberfläche
  • (b) eine Übertragungsbeschichtung trägt, die
  • (i) eine nicht-sublimierbare, zum Abbilden befähigte Komponente;
  • (ii) eine Laserstrahlung absorbierende Komponente, und
  • (iii) gegebenenfalls ein Bindemittel umfaßt, worin die zum Abbilden befähigte Komponente und die Laserstrahlung absorbierende Komponente, gleich oder verschieden sein können,
  • (B) ein Empfängerelement, das am nächsten in bezug auf die erste Oberfläche des Donorelements vorliegt, worin ein wesentlicher Teil der zum Abbilden befähigten Komponente (i) durch eine laserinduzier te, ablative Übertragung auf das Empfängerelement übertragen wird, und
  • (2) das Trennen des Donorelements von dem Empfängerelement, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Oberfläche des Trägers eine Oberflächenrauhigkeit mit mikroskopischen Spitze-zu-Tal-Abständen der Filmoberflächenerhöhungen und -senken eines Rz- Werts von r aufweist, worin Rz der durchschnittliche Höhenunterschied zwischen den 5 höchsten Spitzenunddensniedrigstentälernübereine Länge von 1 cm darstellt, wie mit einen Abtastinstrument gemessen wird, und worin die Übertragungsbeschichtung und alle anderen Beschichtungen auf der ersten Oberfläche des Trägers eine Gesamtdicke von t haben, und r ≥ 1,5 t ist.
  • Die Stufen (1) - (2) können unter Verwendung des gleichen Empfängerelements und eines anderen Donor-Elements, das eine nichtsublimierbare, zum Abbilden befähigte Komponente aufweist, die gleich der ersten zum Abbilden befähigten Komponente oder von derselben verschieden ist, wenigstens einmal wiederholt werden.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur laserinduzierten, thermischen Übertragung und ein Element, das in einem derartigen Verfahren verwendet wird, welches eine gute Dichte- Übertragung der zum Abbilden befähigten Komponente auf das Empfängerelement mit einer guten Gleichförmigkeit der ausgefüllten Bildfläche bereitstellt. Unter "Gleichförmigkeit der ausgefüllten Bildfläche" versteht man, daß das Material, welches übertragen wird, ein nichtverändertes oder gleichmäßiges Aussehen in den Bereichen aufweist, die ein ausgefülltes Muster oder eine Farbe haben. Die vorliegende Erfindung erreicht eine Gleichförmigkeit der ausgefüllten Bildfläche bei Anwendungen für Farbproofs, Lithographie-Druckplatten und anderen Anwendungen. Das Element umfaßt eine Übertragungsbeschichtung auf einen Träger mit einer Oberflächenrauhigkeit Rz = r, worin r wenigstens 1,5-mal so groß ist wie die Gesamtdicke aller Beschichtungen auf dieser Seite des Trägers.
  • Donor-Element
  • Das Donor-Element umfaßt einen Träger mit einer angerauhten Oberfläche und trägt auf dieser Oberfläche wenigstens eine Beschichtung, die eine Übertragungsbeschichtung darstellt, umfassend (i) eine nichtsublimierbare, zum Abbilden befähigte Komponente, (ii) eine Laserstrahlung absorbierende Komponente und (iii) gegebenenfalls ein Bindemittel. Die zum Abbilden befähigte Komponente und die Laserstrahlung absorbierende Komponente können gleich oder voneinander verschieden sein. Die Übertragungsbeschichtung kann aus einer einzigen Schicht oder mehreren Schichten mit den Komponenten (i) - (iii) bestehen.
  • 1. Träger
  • Der Donor-Träger ist ein maßhaltiges Folienmaterial mit einer Oberflächenrauhigkeit, die durch einen Rz-Wert von r angegeben wird. Der Ausdruck "Oberflächenrauhigkeit" soll die mikroskopischen Spitze-zu-Tal-Abstände der Oberflächenerhöhungen und -tiefen der Folie bedeuten. Der Ausdruck "Rz" ist der durchschnittliche Höhenunterschied zwischen den fünf höchsten Spitzen und den fünf niedrigten Tälern über eine Länge von 1 cm, wie mit einem Abtastinstrument gemessen wird. Wenn die durch Laserstrahlung bearbeitbare Anordnung durch den Donor- Träger hindurch abgebildet werden soll, sollte der Träger auch befähigt sein, die Laserstrahlung durchzulassen und durch diese Strahlung nicht beeinträchtigt werden. Beispiele geeigneter Träger-Materialien umfassen z.B. Polyester wie Polyethylenterephthalat und Polyethylennaphthanat; Polyamide; Polycarbonate; Fluorpolymere; Polyacetale und Polyolefine. Ein bevorzugtes Träger-Material ist die Polyethylenterephthalat- Folie.
  • Die Oberflächenrauhigkeit kann durch jede der vielen Methoden, die in der Technik wohlbekannt sind, erreicht werden. Z.B. kann eine geeignete Oberflächenrauhigkeit durch den Einschluß von teilchenförmigem Material, das eine Teilchengröße hat, die groß genug ist, um aus der Folienoberfläche hervorzuragen, in die Trägerfohe erhalten werden. Beispiele derartiger Folien umfassen gefüllte Polyesterfolien wie Melinex 376, 377, 378 und 383 (ICI, Wilmington, DE) und Mylar Eb11z (E.I. du Pont de Nemours and Company, Wilmington, DE).
  • Oberflächenrauhigkeit kann auch durch Prägen erreicht werden. Im allgemeinen kann das Prägen durch Laminieren einer glatten Trägerfohe auf ein zweites Material mit Oberflächenunregelmäßigkeiten erreicht werden. Die Donor-Trägerfohe paßt sich an die Oberfläche an, an die sie laminiert wird, wodurch Spitzen und Täler erzeugt werden, die das Spiegelbild derjenigen in dem zweiten Material sind. Die Prägestufe kann entweder vor oder nach dem Auftragen der Übertragungsbeschichtung auf den Donor-Träger stattfinden. Geeignete zweite Materialien zum Prägen umfassen geätzte Metalle, matte Folien wie Polyethylen und keramische Materialien.
  • Andere Methoden zum Erhalten von Oberflächenrauhigkeit umfassen Oberflächenbehandlungen wie Sandstrahlen und chemisches Ätzen und Verfahrensbehandlungen wie die Beschleunigung der Kristallisation geschmolzenener, extrudierter Folien oder Lösungsmittel-Beschichtungstechniken.
  • Die Oberflächenrauhigkeit sollte einen Rz-Wert haben, der wenigstens 1,5-mal größer ist, vorzugsweise wenigstens dreimal größer ist, am meisten bevorzugt 5 bis 10 mal größer ist, als die gesamte Dicke aller Beschichtungen auf der angerauhten Oberfläche. Im allgemeinen wird eine verbesserte Gleichförmigkeit der ausgefüllten Fläche in dem übertragenen Material bei Donor-Trägern mit Rz-Werten von wenigstens 1 um, vorzugsweise wenigstens 1,5 µm am meisten bevorzugt 2,5 bis 5 µm erreicht.
  • Der Donor-Träger kann auf beiden Seiten eine Oberflächenrauhigkeit aufweisen. Wenn jedoch das Laser-Abbilden durch den Donor-Träger stattfinden soll, kann eine zweite angerauhte Oberfläche eine Lichtstreuung verursachen, welche für die Auflösung des Bildes schädlich ist. Deshalb wird es üblicherweise bevorzugt, daß der Donor-Träger nur eine angerauhte Oberfläche hat, auf die die Übertragungsbeschichtung aufgetragen wird.
  • Der Donor-Träger hat typischerweise eine Dicke von 5 bis 250 µm. Eine bevorzugte Dicke beträgt 10 bis 50 µm.
  • 2. Übertragungsbeschichtung
  • Die Übertragungsbeschichtung umfaßt (i) eine nichtsublimierbare, zum Abbilden befähigte Komponente; (ii) eine Laserstrahlung absorbierende Komponente und (iii) gegebenenfalls ein Bindemittel.
  • Die Natur der zum Abbilden befähigten Komponente hängt von der beabsichtigten Anwendung der Anordnung und von der Natur des thermischen Übertragungsverfahrens ab. Z.B. ist für Abbildungs-Anwendungen die zum Abbilden befähigte Komponente ein Färbemittel Das Färbemittel kann ein Pigment oder ein Farbstoff sein.
  • Für die meisten laserinduzierten, thermischen Abbildungsverfahren verwendet man vorzugsweise ein Pigment als Färbemittel, da Pigmente stabiler sind und eine größere Farbdichte ergeben. Beispiele geeigneter anorganischer Pigmente schließen Ruß und Graphit ein. Beispiele geeigneter organischer Pigmente umfassen Rubine F6B (C.I. No. Pigment 184); Cromophthal Yellow 3G (C.I. No. Pigment Yellow 93); Hostaperm Yellow 3G (C.I. No. Pigment Yellow 154); Monastral Violet R (C.I. No. Pigment Violet 19); 2,9-Dimethylchinacridon (C.I. No. Pigment Red 122);Indofast Brilliant Scarlet R6300 (C.I. No. Pigment Red 123); Quindo Magenta RV 6803; Monastral Blue G (C.I. No. Pigment Blue 15); Monastral Blue BT 383D (C.I. No. Pigment Blue 15); Monastral Blue G BT 284D (CI. No. Pigment Blue 15); und Monastral Green GT 751D (C.I. No. Pigment Green 7).
  • Kombinationen von Pigmenten und/oder Farbstoffen können ebenfalls verwendet werden.
  • Gemäß dem Fachmann wohlbekannten Prinzipien wird die Konzentration des Färbemittels so ausgewählt, daß man die optische Dichte erreicht, die in dem fertigen Bild erwünscht ist. Die Menge des Färbemittels hängt vot der Dicke der Übertragungsbeschichtung und der Absorption des Färbemittels ab.
  • Ein Dispergiermittel liegt üblicherweise vor, wenn ein Pigment übertragen werden soll, um eine maximale Farbstärke, eine maximale Transparenz und einen maximalen Glanz zu erreichen. Das Dispergiermittel, allgemein eine organische, polymere Verbindung, wird verwendet, um die feinen Pigment-Teilchen zu dispergieren und um eine Ausflockung und Agglomerierung zu verhindern. Ein weiter Bereich von Dispergiermitteln ist in Handel erhältlich. Ein Dispergiermittel wird gemäß den Eigenschaften der Pigment-Oberfläche und anderer Komponenten in der Zusammensetzung ausgewählt, wie es durch den Fachmann praktiziert wird. Jedoch sind die zur Durchführung der Erfindung geeigneten Dispergiermittel die AB-Dispergiermittel. Das A-Segment des Dispergiermittels wird an der Oberfläche des Pigments adsorbiert. Das B-Segment erstreckt sich in das Lösungsmittel hinein, in dem das Pigment dispergiert wird. Das B-Segment stellt eine Barriere zwischen Pigment-Teilchen bereit, um den Anziehungskräften der Teilchen entgegenzuwirken und um so die Agglomerierung zu verhindern. Das B-Segment sollte eine gute Verträglichkeit mit dem verwendeten Lösungsmittel aufweisen. Die AB-Dispergiermittel der Wahl werden allgemein in "Use of AB Block Polymers as Dispersants for Non-aqueous Coating Systems" von H.C. Jakubauskas, Journal of Coating Technology, Band 58, Nr. 736, Seite 71-82 beschrieben. Geeignete AB-Dispergiermittel werden auch in dem U.K. Patent 1 339 930 und den US Patenten 3 684 771, 3 788 996, 4 070 388, 4 912 019 und 4 032 698 offenbart. Konventionelle Pigment-Dispergierungstechniken wie Mahlen mit der Kugelmühle und der Sandmühle können angewendet werden.
  • Für lithographische Anwendungen ist die zum Abbilden befähigte Komponente ein oleophiles, Druckfarbe aufnehmendes Material. Das oleophile Material ist üblicherweise ein filmbildendes Polymermaterial. Beispiele geeigneter oleophiler Materialien umfassen Polymere und Copolymere von Acrylaten und Methacrylaten; Polyolefine, Polyurethane, Polyester, Polyaramide, Epoxyharze, Novolak-Harze und Kombinationen derselben. Bevorzugte oleophile Materialien sind Acrylpolymere.
  • Bei lithographischen Anwendungen kann auch ein Färbemittel vorliegen. Das Färbemittel erleichtert die Untersuchung der Platte nach deren Herstellung. Jedes der oben diskutierten Färbemittel kann verwendet werden. Das Färbemittel kann ein wärme-, licht- oder säureempfindlicher Farbbildner sein. Das Färbemittel kann in einer Schicht vorliegen, die die gleiche wie die Schicht, die das oleophile Material enthält, oder von dieser verschieden ist.
  • Im allgemeinen liegt die zum Abbilden befähigte Komponente sowohl für die Farbproofherstellung als auch für lithographischen Druckanwendungen in einer Menge von 35 bis 95 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Übertragungsbeschichtung, vor. Für Farbproof-Anwendungen beträgt die Menge der zum Abbilden befähigten Komponente vorzugsweise etwa 45-65 Gew.-% und für lithographische Druckanwendungen vorzugsweise 65- 85 Gew. -%.
  • Wenn auch die obige Diskussion auf Farbproof- und lithographische Druckanwendungen beschränkt ist, lassen sich doch das Element und das Verfahren der Erfindung gleichermaßen auf die Übertragung anderer Typen zum Abbilden befähigter Komponenten in unterschiedlichen Anwendungen verwenden. Allgemein soll der Umfang der Erfindung jede Anwendung umfassen, bei der ein festes Material auf einen Empfänger in einem Muster aufgetragen werden soll. Beispiele anderer geeigneter zum Abbilden befähigter Komponenten umfassen - sind jedoch nicht darauf beschränkt - magnetische Materialien, fluoreszierende Materialien und elektrisch leitfähige Materialien.
  • Die zum Abbilden befähigte Komponente kann auch als eine Laserstrahlung absorbierende Komponente fungieren, jedoch ist es in den meisten Fällen erwünscht, daß eine separate, Laserstrahlung absorbierende Komponente in den Donor-Element vorliegt. Die Komponente kann fein zerteilte Teilchen von Metallen, wie Aluminium, Kupfer oder Zink, oder eines der dunklen anorganischen Pigmente wie Ruß oder Graphit umfassen. Jedoch ist die Komponente vorzugsweise ein Infrarotstrahlung absorbierender Farbstoff. Geeignete Farbstoffe, die allein oder in Kombination verwendet werden können, umfassen Poly(substituierte)phthalocyanin-Verbindungen und metallhaltige Phthalocyanin-Verbindungen; Cyanin-Farbstoffe, Squarylium-Farbstoffe, Chalcogenopyryloaryliden-Farbstoffe, Croconium-Farbstoffe, Metallthiolat-Farbstoffe, Bis(Chalcogenopyrylo)polymethin- Farbstoffe, Inden-überbrückte Polymethin-Farbstoffe, Oxyindolizin-Farbstoffe, Bis (Aminoaryl)polymethin-Farbstoffe, Merocyanin-Farbstoffe und chinoide Farbstoffe. Infrarot-absorbierende Materialien für das laserinduzierte, thermische Abbilden werden z.B. von Barlow, U.S. Patent 4 778 128; DeBoer, U.S. Patente 4 942 141, 4 948 778 und 4 950 639; Kellogg, U.S. Patent 5 019 549; Evans, U.S. Patente 4 948 776 und 4 948 777; und Chapman, U.S. Patent 4 952 552 offenbart.
  • Die Laserstrahlung absorbierende Komponente, wenn sie vorliegt, hat in allgemeinen eine Konzentration von 1 bis 15 Gew.-% und vorzugsweise von 5-10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Übertragungsbeschichtung. Absorptionen der erwünschten Wellenlänge reichen typischerweise von 0,5 bis 2,5.
  • Andere Bestandteile, z.B. Bindemittel, Tenside, Beschichtungshilfsmittel und Weichmacher können in der Übertragungsbeschichtung vorliegen, mit der Maßgabe, daß sie nit den anderen Bestandteilen kompatibel sind und nicht die Eigenschaften der Anordnung in der Praxis des Verfahrens der Erfindung beeinträchtigen. Für Farbproof-Anwendungen sollten die Additive dem Bild keine unerwünschte Färbung erteilen. Für lithographische Druckanwendungen sollten die Additive nicht die oleophilen Eigenschaften des übertragenen Materials beeinträchtigen.
  • Bei den meisten lithographischen Druckanwendungen fungiert die zum Abbilden befähigte Komponente, d.h. das oleophile Material, als Bindemittel, und es wird kein zusätzliches Bindemittel benötigt. In einigen Fällen liegen auch ethylenisch ungesättigte Monomere oder Oligomere und Photomitiatoren oder ther mische Initiatoren vor. Diese können nach der Übertragung photovernetzt oder thermisch vernetzt werden, um die Haltbarkeit der oleophilen Oberfläche zu erhöhen.
  • Für Farbproof-Anwendungen und andere Anwendungen wird allgemein ein Bindemittel zugegeben, als Vehikel für die zum Abbilden befähigte Komponente und, um der Beschichtung Integrität zu verleihen. Das Bindemittel ist allgemein ein polymeres Material. Es sollte eine ausreichend hohe Molmasse aufweisen, damit es filmbildend ist, jedoch eine ausreichend niedrige Molmasse aufweisen, damit es in dem Beschichtungs- Lösungsmittel löslich ist. Das Bindemittel kann selbstoxidierend oder nicht selbstoxidierend sein. Beispiele geeigneter Bindemittel umfassen - sind jedoch nicht darauf beschränkt - Cellulose-Derivate wie Celluloseacetat, Cellulosetriacetat, Celluloseacetatbutyrat, Celluloseacetatpropionat, Celluloseacetathydrogenphthalat, Nitrocellulose; Polyacetale wie Polyvinylbutyral; Acrylat- und Methacrylat-Polymere und -Copolymere; Acrylsäure- und Methacrylsäure-Polymere und -Copolymere; Polycarbonat; Copolymere von Styrol und Acrylnitril; Polysulfone; Polyurethane; Polyester; Polyorthoester; und Poly(phenylenoxid).
  • Das Bindemittel, falls es vorliegt, hat im allgemeinen eine Konzentration von 15-50 Gew.-%, vorzugsweise 30-40 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Übertragungsbeschichtung.
  • Weichmacher sind wohlbekannt, und zahlreiche Beispiele können in der Technik gefunden werden. Diese umfassen z.B. Acetatester des Glycerins; Polyester der Phthal-, Adipin- und Benzoesäure; ethoxylierte Alkohole und Phenole. Auch können Monomere und Oligomere niedriger Molmasse verwendet werden.
  • Es wird bevorzugt, daß die Zusammensetzung für die Übertragungsbeschichtung in einer einzigen Schicht enthalten ist. Jedoch kann die Zusammensetzung auch in mehrenen Schichten enthalten sein, die auf die gleiche Seite des Trägers aufgetragen wurden. Die zum Abbilden befähigte Komponente und die Laserstrahlung absorbierende Komponente können in separaten Schichten oder verschiedenartig kombiniert in zwei oder mehreren Schichten vorliegen. Jede dieser Schichten kann ein Bindemittel aufweisen, wobei die Bindemittel für jede Schicht gleich oder voneinander verschieden sind. Im allgemeinen ist die Schicht, die die zum Abbilden befähigte Komponente enthält, vom Träger her gesehen die äußerste Schicht.
  • Die Schicht(en) kann (können) auf den Donor-Träger als eine Dispersion in einem geeigneten Lösungsmittel aufgetragen werden. Jedes geeignete Lösungsmittel kann als Beschichtungslösungsnittel verwendet werden, solange es nicht die Eigenschaften der Anordnung beeinträchtigt, wobei konventionelle Beschichtungstechniken oder Drucktechniken, z.B. Tiefdruck, angewandt werden.
  • Das Donor-Element kann zusätzliche Schichten aufweisen. Eine Lichthofschutzschicht kann auf die Seite des Trägers aufgetragen werden, die der Übertragungsbeschichtung gegenüberliegt Materialien, die als Lichthofschutzmittel verwendet werden können, sind in der Technik wohlbekannt. Das Donor-Element kann eine intermediäre, Laserstrahlung absorbierende Schicht zwischen dem Träger und der(den) Übertragungsbeschichtungsschicht(en) aufweisen. Geeignete intermediäre Schichten werden von Ellis et al. in dem US Patent 5 171 650 beschrieben, einschließlich niedrig schmelzender dünner Metallfolien.
  • Wie oben diskutiert wurde, ist t die Gesamtdicke aller Beschichtungen auf der ersten Oberfläche des Trägers (d.h. die Schicht(en), die die Übertragungsbeschichtung plus irgendwelche zusätzliche Schichten auf dieser Seite des Trägers umfassen). Die Beziehung zwischen der gesamten Beschichtungsdicke und der Oberflächenrauhigkeit ist r ≥ 1,5t.
  • Empfängerelement 2. Empfängerelement
  • Das Empfängerelement umfaßt typischerweise einen Empfänger- Träger und gegebenenfalls eine bildempfangende Schicht. Der Empfängerträger umfaßt ein maßhaltiges Folienmaterial. Die Anordnung kann durch den Empfängerträger abgebildet werden, wenn dieser Träger transparent ist. Beispiele transparenter Folien umfassen z.B. Polyethylenterephthalat, Polyethersulfon, ein Polyimid, ein Poly(vinylalkohol-co-acetal) oder einen Celluloseester wie Celluloseacetat. Beispiele opaker Trägermaterialien umfassen z.B. Polyethylenterephthalat, gefüllt mit einen weißen Pigment, wie Titandioxid, Elfenbeinpapier oder synthetisches Papier, wie Tyvek -Polyolefin-Spinnvlies. Papierträger werden für Proof-Anwendungen bevorzugt. Für Lithographie-Druck-Anwendungen ist der Träger typischerweise eine dünne Aluminiumfolie, wie eloxiertes Aluminium, oder Polyester.
  • Wenn auch die zum Abbilden befähigte Komponente direkt auf den Empfängerträger übertragen werden kann, kann doch der Empfängerträger auf einer Oberfläche typischerweise eine zusätzliche Empfangsschicht aufweisen. Für Bilderzeugungs-Anwendungen kann die Empfangsschicht eine Beschichtung aus z.B. einem Polycarbonat, einem Polyurethan, einem Polyester, aus Polyvinylchlorid, Styrol/Acrylnitril-Copolymer, Poly(caprolacton) und Mischungen derselben sein. Diese bildaufnehmende Schicht kann in jeder Menge vorliegen, die für den beabsichtigten Zweck wirksam ist. Im allgemeinen werden gute Ergebnisse bei Beschichtungsgewichten von 0,5 bis 4,2 um erhalten. Für lithographische Anwendungen wird die Aluminiumfolie typischer weise behandelt, um auf der Oberfläche eine Schicht von ebxiertem Aluminium als Empfangsschicht zu bilden. Derartige Behandlungen sind in der Lithographie-Technik wohlbekannt.
  • Es ist auch möglich, daß das Empfängerelement nicht der vorgesehene endgültige Träger für die zum Abbilden befähigte Komponente ist. Mit anderen Worten kann das Empfängerelement ein intermediäres Element sein, und auf die Laserabbildungsstufe können eine oder mehrere Übertragungstufen folgen, durch die die zum Abbilden befähigte Komponente auf den endgültigen Träger übertragen wird. Dies betrifft höchstwahrscheinlich Mehrfarben-Andruck-Anwendungen, bei denen ein mehrfarbiges Bild auf dem Empfängerelement aufgebaut wird und dann auf einen permanenten Papierträger übertragen wird.
  • Verfahrensstufen 1. Belichtung
  • Die erste Stufe im Verfahren der Erfindung ist die bildweise Belichtung der durch Laserstrahlung bearbeitbaren Anordnung mit Laserstrahlung. Die durch Laserstrahlung bearbeitbare Anordnung umfaßt, wie oben beschrieben, das Donor-Element und das Empfängerelement.
  • Die Anordnung wird hergestellt, indem man das Donor-Element und das Empfängerelenent so in Kontakt zueinander anordnet, daß die Seite, die die Übertragungbeschichtung trägt, das Empfängerelement oder die Empfangsschicht auf dem Empfängerelement berührt. Ein signifikantes Vakuum oder ein signifikanter Druck sollte nicht angewandt werden, um die zwei Elemente zusammenzuhalten. In einigen Fällen sind die Haftungseigenschaften des Empfängerelements und des Donor-Elements allein ausreichend, um die Elemente zusammenzuhalten. Alternativ dazu können das Donor-Element und das Empfängerelement mit einem Band zusammengebunden und mit einem Band an die Abbildungsapparatur gebunden werden. Auch kann ein Stift/Klammer-System verwendet werden. Die durch Laserstrahlung bearbeitbare Anordnung kann zweckmäßigerweise auf einer Trommel montiert werden, um das Laser-Abbilden zu erleichtern.
  • Verschiedenartige Typen von Lasern können verwendet werden, um die durch Laserstrahlung bearbeitbare Anordnung zu belichteten. Der Laser ist vorzugsweise einer, der im Infrarot-, nahen Infrarot- oder sichtbaren Bereich emittiert. Besonders vorteilhaft sind Diodenlaser, die im Bereich von 750 bis 870 nm emittieren. Diodenlaser bieten wesentliche Vorteile, wie ihre geringe Größe, geringe Kosten, Stabilität, Zuverlässigkeit, Robustheit und Leichtigkeit der Modulation. Diodenlaser, die im Bereich von 800 bis 830 nm emittieren, werden am meisten bevorzugt. Derartige Laser sind z.B. von Spectra Diode Laboratories (San Jose, CA) erhältlich.
  • Die Belichtung kann durch den Träger des Donor-Elements oder durch das Akzeptor-Element erfolgen, vorausgesetzt, daß dieselben für die Laserstrahlung im wesentlichen durchlässig sind. In den meisten Fällen ist der Donor-Träger eine Folie, die für Infrarot-Strahlung durchlässig ist, und die Belichtung wird zweckmäßigerweise durch den Träger durchgeführt. Wenn jedoch das Akzeptor-Element für Infrarot-Strahlung im wesentlichen durchlässig ist, kann das erfindungsgemäße Verfahren auch durch bildweises Belichten des Akzeptor-Elements mittels Infrarot-Laser-Strahlung durchgeführt werden.
  • Die durch Laserstrahlung bearbeitbare Anordnung wird bildweise belichtet, so daß die zum Abbilden befähigte Komponente auf das Akzeptor-Element in einem Muster übertragen wird. Das Muster selbst kann z.B. in Form von Rasterpunkten oder einer Liniengrafik, die durch den Rechner erzeugt werden, in einer Form, die durch Abtasten einer zu kopierenden Vorlage erhalten wird, in Form eines digitalisierten Bildes, das von der Original-Vorlage aufgenommen wurde, oder einer Kombination beliebiger dieser Formen vorliegen, die vor der Belichtung mit dem Laser auf einem Rechner elektronisch kombiniert werden können. Der Laserstrahl und die durch Laserstrahlung bearbeitbare Anordnung befinden sich in einer konstanten Bewegung zueinander, so daß jeder winzige Bereich der Anordnung, d.h. "Pixel", durch den Laser individuell angesprochen wird. Dies wird allgemein durch das Montieren der durch Laserstrahlung bearbeitbaren Anordnung auf einer drehbaren Trommel erreicht. Ein Flachbett-Recorder kann ebenfalls verwendet werden.
  • 2. Abtrennung
  • Die nächste Stufe in dem erfindungsgemäßen Verfahren ist das Abtrennen des Donor-Elements von dem Akzeptor-Element. Üblicherweise erfolgt dies durch einfaches Abziehen der zwei Elemente voneinander. Dies erfordert in allgemeinen eine sehr geringe Schälkraft und wird erreicht, indem man einfach das Donor-Element von dem Akzeptor-Element abtrennt. Dies kann unter Anwendung konventioneller Trenntechniken geschehen und manuell oder automatisch, ohne ein Eingreifen des Bedienungspersonals, erfolgen.
  • Beispiele Wörterverzeichnis mit Erklärungen
  • Bindemittel 1 Elvacite 2044, Polybutylmethacrylat, E. I. du Pont de Nemours and Company (Wilmington, DE) Bindemittel 2 Vinac B-15, Polyvinylacetat, Air Products (Allentown, PA)
  • Bindemittel 3 Elvax 40W, Polymethylen/Polyvinylacetat, E. I. du Pont de Nemours and Company (Wilmington, DE)
  • Bindemittel 4 Bindemittel und oleophiles Material, Poly(methylmethacrylat/ethylacrylat/methacrylsäure), (44/35/21) Mw=50 000 MW
  • Ruß 1 Mischung von Raven 450/Raven 1035, 50:50, Cities Service (Akron, OH)
  • Cyan 1 Cyan-Pigment, Heliogen Blue L6930, BASF (Clifton, NJ) mit Dispergiermittel 1 (1,8:1), 33,3 % Feststoffe in Butylacetat
  • Cyan 2 Cyan-Pigment, Heubach Heucopthal Blue G, Cookson Pigments, (Newark, NJ) mit Dispergiermittel 1 (1:1), 33,2 % Feststoffe in Butylacetat
  • Cyan 3 Cyan-Pigment, Heubach Heucopthal Blue G, Cookson Pigments (Newark, NJ)
  • Dispergiermittel 1 AB-Dispergiermittel
  • Dispergiermittel 2 AB-Dispergiermittel
  • Dispergiermittel 3 Poly(α-methylstyrol)
  • FC 430 Fluoriertes Tensid, 3M (Minneapolis, MN)
  • Initiator 2-Phenyl-2,2'-dimethoxyacetophenon Magenta 1 Magenta-Pigment Quindo Magenta RV 6803, Harmon Colors (Hawthorne, NJ) mit Dispergiermittel 1 (1:1), 26,9 % Feststoffe in Ethylacetat
  • Magenta 2 Magenta-Pigment, Hoechst Permanentm Rubine Red F6B, Hoechst Celanese (Somerville, NJ) mit Dispergiermittel 1
  • MEK Methylethylketon
  • Pluronic Pluronic 32R1, Tensid von BASF (Parsippany, NJ)
  • SQS 4-[3-[2,6-Bis (1,10-dimethylethyl)4H-thiopyran-4-yliden]methyl]-2-hydroxy-4-oxo-2-cyclobuten-1-yliden]methyl-2,6-bis (1,1-diethylethyl)thiopyriliumhydroxid, inneres Salz, 2,3 %ige Lösung in Toluol
  • TMPEOTA Ethoxyliertes Trimethylolpropantriacrylat
  • TMPTMA Trimethylolpropantriacrylat
  • Yellow 1 Gelb-Pigment, Cromophthal Yellow 3G, Ciba Geigy (Ardsley, NY) mit Dispergiermittel 1 (1:1), 28,2% Feststoffe in Butylacetat
  • Yellow 2 Gelb-Pigment, Hoechst Permanent
  • Yellow GG, Hoechst Celanese (Somer-ville, NJ)
  • In den folgenden Beispielen bezieht sich "Beschichtungslösung" auf die Mischung von Lösungsmittel und Additiven, die auf den Träger aufgebracht wird. Der Ausdruck umfaßt sowohl echte Lösungen als auch Dispersionen Die Mengen werden in Gewichtsteilen ausgedrückt, falls nichts anderweitig angegeben.
  • Allgemeine Arbeitsweise
  • Die Oberflächenrauhigkeit wurde unter Verwendung eines Talysurf 5M-Geräts gemessen. Die Folienprobe wurde auf einem speziellen Halter hergestellt, indem man einen vollkommen glatten Zylinder verwendete. Die Oberfläche wurde durch das Talysurf 5M-Gerät analysiert, indem man einen Diamantgriffel über die Folien-Oberfläche zog. Die durch den Griffel entdeckten Oberflächenunebenheiten wurden um das 20 000- bis 100 000- fache vergrößert und auf einem analogen Bandschreiber aufgezeichnet. Die Analogdaten wurden in ein digitales Signal umgewandelt, und der Rz-Parameter wurde gemessen. Rz wurde sowohl in der Maschinenquerrichtung als auch in der Maschinenrichtung gemessen. Der Wert wurde als der Mittelwert dieser zwei Werte verwendet.
  • Die Komponenten der Beschichtungslösung wurden in einer bernsteinfabenen Glasflasche vereinigt und über Nacht umgewälzt, um ein vollständiges Vermischen zu gewährleisten. Wenn ein Pigment als das Färbemittel verwendet wurde, wurde es zuerst etwa 20 Stunden mit dem Dispergiermittel in einem Lösungsmittel in einer Reibmühle mit Stahlkugeln vermischt und dann zu der verbleibenden Übertragungs-Beschichtungszusammensetzung gegeben. Die vermischte Lösung wurde dann auf ein 0,010 cm (4 mil) dickes Blatt aus Mylar Polyester-Folie (E.I. du Pont de Nemours and Company, Wilmington, DE) aufgetragen. Die Beschichtung wurde an der Luft getrocknet, um ein Donor-Element zu ergeben, das gemäß dem prozentualen Feststoffgehalt der Formulierung und dem zum Beschichten der Formulierung auf die Folie verwendeten Messer eine Übertragungsbeschichtung einer Trockendicke im Bereich von 0,3 bis 2,0 µm aufweist.
  • Das Testen des Systems wurde mit zwei Typen von laserabbildenden Apparaturen durchgeführt. Die erste Apparatur war ein Einzel-Diodenlaser, gekoppelt an eine Präzisionsdrehbank, die auf einem Werkzeugsupport montiert war. Die Laserleistung betrug 100 mW bei 818 nm, welche 76,5 mW auf die Bildebene übertrug. Die Drehbank wies eine Trommel eines Durchmessers von 12,7 cm (5 inch) auf. Ein Mikroskopobjektiv mit einer 10- fachen Vergrößerung fokussierte das Laserlicht zu einem elliptischen Fleck von 21 x 13 µm (Durchmesser: l/e²), was einer durchschnittlichen Leistungsdichte von 3 × 10&sup7; mW/cm² entspricht. Die Energiemenge wurde durch Variation der U/min der Drehbank und Einstellen der Geschwindigkeit des Werkzeugsupports gesteuert, um eine Überlappung der Belichtungen von 10 µm zu erhalten. U/min der Belichtung von 100, 200 und 300 entsprechen Flächen-Belichtungsenergien von 1140, 570 bzw. 380 mj/cm².
  • Die zweite Belichtungsapparatur war ein Crosfield Magnascan 646 (Crosfield Electronics, Ltd., London, England), das mit einem CREO -Schreibkopf (Creo Corp., Vancouver, BC) nachgerüstet worden war, bei dem eine Ansammlung von 36 Infrarotlasern verwendet wurde, die bei 830 nm emittieren (SDL-7032- 102) von Sanyo Semiconductor, Allendale, NJ).
  • Das Empfängerelement wurde zuerst als Band auf die Trommel einer laserabbildenden Apparatur gewickelt. Das Donor-Element wurde dann über den Empfänger gelegt, wobei die Übertragungs beschichtung den Empfänger gegenüberliegt, fest angezogen und auch am richtigen Platz gewickelt. Die Folie wurde dann über eine Fläche von 1-2 cm bei variierenden U/min belichtet, um die zum Abbilden befähigte Komponente auf den Empfänger zu übertragen.
  • Nach dem Abbilden mit Laser wurde das Band entfernt, und das Donor-Element wurde von dem Empfängerelement abgetrennt. Die Gleichförmigkeit der ausgefüllten Fläche wurde dann visuell bestimmt und gemäß der folgenden Skala bewertet.
  • 0 = ausgezeichnet, keine Sprenkelung
  • 1 = gut, geringe Sprenkelung
  • 2 = ziemlich gut, mäßige Sprenkelung
  • 3 schlecht, beträchtliche Sprenkelung
  • Die Beispiele 1-6 erläutern die Verwendung von Elementen der Erfindung in einem Laser-Ablations-Übertragungsverfahren für eine Farb-Proof-Anwendung.
  • Beispiel 1
  • Die folgenden Beschichtungslösungen wurden als Dispersionen mit 39 % Feststoffen in Toluol hergestellt:
  • Die Beschichtungslösung wurde auf den Donor-Träger mit einem Spiralschaber Nr. 3 zu einer Trockendichte von 0,4-0,5 µm beschichtet, um ein Donor-Element zu bilden.
  • Fur die Kontrolle 1 war der Donor-Träger 92D Mylar eines Rz- Werts von 0,1 µm.
  • Für die Probe 1 war der Donor-Träger Melinex 383 eines Rz- Werts von 3,69 µm auf der matten Seite. Die Beschichtungslösung wurde auf die matte Seite der Melinex -Folie beschichtet.
  • Der Empfänger war LOE-Papier (Lustro Gloss, hergestellt von Warner Paper, Westbrook Maine).
  • Die Probe und die Kontrolle wurden auf der ersten Einzeldioden-Laserapparatur getestet. Die sich ergebende Gleichförmigkeit der ausgefüllten Fläche wurde wie folgt eingestuft:
  • Kontrolle 1 Bewertung = 3
  • Probe 1 Bewertung = 0.
  • Dies zeigt klar die überlegene Leistungsfähigkeit des Elements und des Verfahrens der Erfindung.
  • Beispiele 2-4
  • Das Beispiel 1 wurde unter Verwendung von Melinex 383 - das den im Beispiel 1 angegebenen Rz-Wert aufweist - als Donor- Träger mit den folgenden Beschichtungslösungen wiederholt:
  • Die Gleichförmigkeit des Bildes wurde für die Beispiele 2-4 mit 0 bewertet.
  • Beispiel 5
  • Die folgenden Beschichtungslösungen wurden als eine Dispersion mit 10 % Feststoffen in 14 % MEK, 28 % Butylacetat, 58 % Toluol hergestellt.
  • Die Beschichtungslösung wurde mit einem Spiralschaber Nr. 3 auf einen Donor-Träger mit einer Dicke von 0,5-0,6 µm aufgetragen, um ein Donor-Element zu bilden.
  • Für die Kontrolle SA, die Kontrolle SB und die Kontrolle 5C war der Donor-Träger Mylar 92D mit dem in Beispiel 1 angegebenen Rz-Wert.
  • Für die Probe 5A, die Probe 5B und die Probe 5C war der Donor- Träger Melinex 383 mit dem im Beispiel 1 angegebenen Rz-Wert. Die Beschichtungslösung wurde auf die matte Seite der Melinex - Folie beschichtet.
  • Der Empfänger war LOE-Papier.
  • Die Proben und Kontrollen wurden wie im Beispiel 1 zum Abbilden verwendet. Die sich ergebende Gleichförmigkeit der ausgefüllten Fläche des Bildes wurde wie folgt bewertet:
  • Beispiel 6
  • Die folgenden Beschichtungslösungen wurden als Dispersion mit 8 % Feststoffen in 50 % MEK, 20 % Methylpropylketon, 15 % n-Butylacetat, 15 % Cyclohexanon hergestellt.
  • Die Beschichtungslösungen wurden in einer Kugelmühle hergestellt und auf den Donor-Träger mit einem Spiralschaber Nr.3 zu einer Dicke von 0,4-0,5 µm aufgetragen, um ein Donor-Element zu bilden.
  • Für die Kontrolle 6A, die Kontrolle 68 und die Kontrolle 6C war der Donor-Träger 92D Mylar mit dem im Beispiel 1 angegebenen Rz-Wert.
  • Für die Probe 6A, die Probe 6B und die Probe 6C war der Donor- Träger Melinex 383 mit dem im Beispiel 1 angegebenen Rz-Wert. Die Beschichtungslösung wurde auf die matte Seite der Melinex Folie beschichtet.
  • Der Empfänger war LOE-Papier.
  • Die Proben und Kontrollen wurden wie im Beispiel 1 zum Abbilden verwendet. Die sich ergebende Gleichförmigkeit der ausgefüllten Fläche des Bildes wurde wie folgt bewertet:
  • Beispiel 7
  • Dieses Beispiel erläutert das in dem Verfahren der Erfindung verwendete Element, bei dem die Oberflächenunregelmäßigkeiten in dem Donor-Träger gebildet wurden, nachdem die Übertragungsschicht auf den Träger beschichtet wurde.
  • Die folgenden Beschichtungslösungen wurden als Dispersion mit 15 % Feststoffen in einer Lösungsmittelmischung von 70 % MEK, 15 % n-Butylacetat, 15 % Cyclohexanon hergestellt.
  • Die Lösung wurde auf 200D Mylar unter Verwendung eines Spiralschabers Nr. 5 mit einem Beschichtungsgewicht von 1,5 um aufgetragen. Ein Element wurde als Kontrolle 7 verwendet. Mattes Polyethylen eines Rz-Werts von 8,1 µm (Treadegar, Terra Haute, IN) wurde über die Übertragungsbeschichtung beschichtet und der Oberflächenbeschichtung des im Beispiel 7 verwendeten Folie angepaßt. Das matte Polyethylen wurde vor der Belichtung entfernt.
  • Das Empfängerelement war eine Folie granulierten und eloxierten Aluminiums, Imperial Typ DE (Imperial Metal and Chemical Co., Philadelphia, PA).
  • Die zweite Apparatur - Crosfield - wurde zum Abbilden mit einem Fluenz-Niveau von 600 mJ/cm² in der Überlappungsmethode verwendet, wobei sowohl 50 %- als auch 100 %-Punktmuster verwendet wurden.
  • Bei der Kontrolle 7 ergab sich eine unvollständige Übertragung für die 50 %- und die 100 %-Punkte.
  • Ber der Probe 7 ergab sich sowohl für die 50 %- als auch die 100 % Punkte eine vollständige Übertragung.

Claims (14)

1. Element, das in einem laserinduzierten, ablativen Übertragungsverfahren verwendet wird, umfassend:
(a) einen Träger, der eine erste Oberfläche aufweist und auf der ersten Oberfläche
(b) wenigstens eine Übertragungsbeschichtung trägt, die
(i) eine nicht-sublimierbare, zum Abbilden befähigte Komponente;
(ii) eine Laserstrahlung absorbierende Komponente, und
(iii) gegebenenfalls ein Bindemittel umfaßt,
worin die zum Abbilden befähigte Komponente und die Laserstrahlung absorbierende Komponente, gleich oder verschieden sein können, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Oberfläche des Trägers eine Oberflächenrauhigkeit mit mikroskopischen Spitze-zu-Tal-Abständen der Filmoberflächenerhöhungen und -senken eines Rz- Werts von r aufweist, worin Rz der durchschnittliche Höhenunterschied zwischen den 5 höchsten Spitzen und den 5 niedrigsten Tälern über eine Länge von 1 cm darstellt, wie mit einem Abtastinstrument gemessen wird, und worin die Übertragungsbeschichtung und alle anderen Beschichtungen auf der ersten Oberfläche des Trägers eine Gesamtdicke von t haben, und r ≥ 1,5 t ist.
2. Element gemäß Anspruch 1, worin die Übertragungsbeschichtung eine einzige Schicht umfaßt.
3. Element gemäß Anspruch 1, worin die Übertragungsbeschichtung:
(i) 35-95 Gew.-% einer zum Abbilden befähigten Komponente, bezogen auf das Gesamtgewicht der Übertragungsbeschichtung;
(ii) 1-15 Gew.-% einer Laserstrahlung absorbierenden Komponente, bezogen auf das Gesamtgewicht der Übertragungsbeschichtung, und
(iii) 0-50 Gew.-% Bindemittel, bezogen auf das Gesamtgewicht der Übertragungsbeschichtung, umfaßt.
4. Element gemäß Anspruch 1, worin die zum Abbilden befähigte Komponente ein Pigment umfaßt, und die Übertragungsbeschichtung (i) 35-65 Gew.-% einer zum Abbilden befähigten Komponente, bezogen auf das Gesamtgewicht der Übertragungsbeschichtung; (ii) 1-15 Gew.-% einer Laserstrahlung absorbierenden Komponente, bezogen auf das Gesamtgewicht der Übertragungsbeschichtung, und (iii) 15-50 Gew.-% Bindemittel, bezogen auf das Gesamtgewicht der Übertragungsbeschichtung,
umfaßt.
5. Element gemäß Anspruch 1, worin die zum Abbilden befähigte Komponente ein oleophiles Material umfaßt, und die Übertragungsbeschichtung
(i) 50-95 Gew.-% einer zum Abbilden befähigten Komponente, bezogen auf das Gesamtgewicht der Übertragungsbeschichtung; und
(ii) 1-15 Gew.-% einer Laserstrahlung absorbierenden Komponente, bezogen auf das Gesamtgewicht der Übertragungsbeschichtung, umfaßt.
6. Element gemäß Anspruch 1, worin r wenigstens 1,0 µm ist.
7. Laserinduziertes, ablatives Übertragungsverfahren, umfassend:
(1) das bildweise Belichten einer durch Laserstrahlung bearbeitbaren Anordnung mit Laserstrahlung, umfassend:
(A) ein Donorelement, umfassend
(a) einen Träger mit einer ersten Oberfläche, der auf der ersten Oberfläche
(b) eine Übertragungsbeschichtung trägt, die
(i) eine nicht-sublimierbare, zum Abbilden befähigte Komponente;
(ii) eine Laserstrahlung absorbierende Komponente, und
(iii) gegebenenfalls ein Bindemittel umfaßt, worin die zum Abbilden befähigte Komponente und die Laserstrahlung absorbierende Komponente, gleich oder verschieden sein können,
(B) ein Empfängerelement, das am nächsten in bezug auf die erste Oberfläche des Donorelements vorliegt, worin ein wesentlicher Teil der zum Abbilden befähigten Komponente (i) durch eine laserinduzierte, ablative Übertragung auf das Empfängerelement übertragen wird, und
(2) das Trennen des Donorelements von dem Empfängerelement, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Oberfläche des Trägers eine Oberflächenrauhigkeit mit mikroskopischen Spitze-zu-Tal-Abständen der Filmoberflächenerhöhungen und -senken eines Rz- Werts von r aufweist, worin Rz der durchschnittliche Höhenunterschied zwischen den 5 höchsten Spitzen und den 5 niedrigsten Tälern über eine Länge von 1 cm darstellt, wie mit einem Abtastinstrument gemessen wird, und worin die Übertragungsbeschichtung und alle anderen Beschichtungen auf der ersten Oberfläche des Trägers eine Gesamtdicke von t haben, und r ≥ 1,5 t ist.
8. Verfahren gemäß Anspruch 7, worin die Übertragungsbeschichtung eine einzige Schicht umfaßt.
9. Verfahren gemäß Anspruch 7, worin die Dicke der Übertragungsbeschichtung im Bereich von 0,5 bis 1,0 µm liegt, und der Rz-Wert wenigstens 1,5 µm beträgt.
10. Verfahren gemäß Anspruch 7, worin die zum Abbilden befähigte Komponente ein Färbemittel ist, und die Übertragungsbeschichtung
(i) 35-65 Gew.-% einer zum Abbilden befähigten Komponente, bezogen auf das Gesamtgewicht der Übertragungsbeschichtung;
(ii) bis zu 10 Gew.-% einer Laserstrahlung absorbierenden Komponente, bezogen auf das Gesamtgewicht der Übertragungsbeschichtung, und
(iii) 5-50 Gew.-% Bindemittel, bezogen auf das Gesamtgewicht der Übertragungsbeschichtung,
umfaßt.
11. Verfahren gemäß Anspruch 10, worin die Stufen (1) - (2) unter Verwendung des gleichen Empfängerelements und eines anderen Donorelements, das ein Färbemittel aufweist, das das gleiche wie das erste Färbemittel ist oder von demselben verschieden ist, wenigstens einmal wiederholt werden.
12. Verfahren gemäß Anspruch 10, worin das Empfängerelement Papier ist.
13. Verfahren gemäß Anspruch 7, worin die zum Abbilden befähigte Komponente ein oleophiles Material ist, und die Übertragungsbeschichtung
(i) 35-95 Gew.-% einer zum Abbilden befähigten Komponente, bezogen auf das Gesamtgewicht der Übertragungsbeschichtung, und
(ii) 1-10 Gew.-% einer Laserstrahlung absorbierenden Komponente, bezogen auf das Gesamtgewicht der Übertragungsbeschichtung, umfaßt.
14. Verfahren gemäß Anspruch 13, worin das Empfängerelement eloxiertes Aluminium ist.
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