DE69500780T2 - Ausgabevorrichtung für einen mit einem Hals versehenen Behälter - Google Patents
Ausgabevorrichtung für einen mit einem Hals versehenen BehälterInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Spender, der dazu eingerichtet ist, am oberen Ende eines Behälters mit Hals angeordnet zu werden, der ein flüssiges oder cremeförmiges Produkt enthält, insbesondere ein kosmetisches oder pharmazeutisches Produkt.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich mehr im einzelnen auf einen Spender, der einen hohlen Spenderansatz aufweist, der dazu eingerichtet ist, mit seinem unteren Abschnitt in und/oder auf dem Hals des Behälters in Eingriff zu gelangen, Sperrmittel, die vorgesehen sind, um den Ansatz in bezug auf den Hals axial unbeweglich zu machen, wobei der genannte Ansatz an semem oberen Abschnitt mindestens eine Öffnung zum Durchtritt des zu spendenden Produkts aufweist, und eine Abdeckhaube, die den genannten Ansatz umgibt und einen oberen Abschnitt aufweist, der eine Öffnung für den Austritt des zu spendenden Produktes festlegt, wobei zusammenwirkende Eingriffsmittel auf der Abdeckhaube und dem Hals des Behälters vorgesehen sind, um die genannte Abdeckhaube auf dem Hals des Behälters zu halten, während gleichzeitig eine Relativdrehung der Abdeckhaube in bezug auf den Hals des Behälters zwischen einer geschlossenen Ruhelage und einer offenen Spendelage gestattet ist, in welcher die genannte Öffnung in Verbindung mit der oder den Spenderöffnung(en) des Ansatzes steht.
- Ausführungsbeispiele solcher Spendevorrichtungen sind beispielsweise in der EP-A- 0 452 196 der anmeldenden Gesellschaft angegeben.
- Eine erste Art einer solchen Vorrichtung ist dazu eingerichtet, eine kombinierte Drehbewegung und axiale Translationsbewegung der Abdeckhaube in bezug auf den Behälter zu gestatten, wobei die Abdeckhaube zu diesem Zweck ein Innengewinde aufweist, das mit einem Außengewinde zusammenwirkt, das auf dem Hals des Behälters eingebracht ist.
- Eine zweite Art einer solchen Vorrichtung ist derart ausgebildet, daß, wenn die Abdeckhaube erst einmal auf dem Hals des Behälters angebracht ist, sie allein in bezug auf den Hals des Behälters drehbeweglich ist, wobei demnach die Abdeckhaube in bezug auf den Spendeansatz zu diesem Zweck an ihrem unteren Abschnitt Mittel, wie etwa Ausschnitte, zur Verankerung unter einem Kragen aufweist, der am Umfang des Halses des Behälters ausgebildet ist.
- Eine Variante der Vorrichtung der zweiten Art, die oben erwähnt ist, ist außerdem in der französischen Patentanmeldung 93 12642 der anmeldenden Gesellschaft beschrieben.
- Die Abdeckhaube ist lediglich in bezug auf den Hals des Behälters zwischen einer geschlossenen Lage und einer offenen Spendelage beweglich. Diese Abdeckhaube weist an ihrem oberen Abschnitt einen Pumpenmechanismus mit einer Pumpkammer mit variablem Volumen auf, die von einer verformbaren Membran in Kuppelform gebildet ist, auf welche der Benutzer einwirkt, um das Auspressen des Produktes hervorzurufen, das im Behälter enthalten ist, und zwar durch den Spendeansatz hindurch, wenn die Abdeckhaube in ihre Spendelage gedreht wurde.
- In allen bekannten Vorrichtungen sind der Spendeansatz und die Abdeckhaube getrennt durch Abformen von Kunststoff gebildet und sind getrennt auf dem Hals des Behälters aufgesetzt.
- Durch das deutsche Patent DE 34 38 193 ist eine Vorrichtung bekannt, wie sie im Oberbegriff des Anspruchs 1 umrissen ist, in der der Spendeansatz fest im Inneren der Abdeckhaube einjustiert ist, um die Abdichtung beim Schließen und die Halterung des Ansatzes durch die Abdeckhaube während des Aufsetzens auf dem Behälterhals zu erzielen. Die Abdeckhaube und der Ansatz müssen mit sehr geringen Herstellungstoleranzen ausgebildet sein, was verhältnismäßig hohe Herstellungskosten auferlegt.
- Die vorliegende Erfindung ninmit sich vor, eine Spendevorrichtung zu liefern, die, während sie gleichzeitig die Vorzüge schon vorher bekannter Vorrichtungen bietet, eine merkliche Einsparung auf dem Gebiet der Herstellung gestattet, sowie ein einfaches Aufsetzen und Positionieren auf dem Behälter am entsprechenden Hals.
- Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist im wesentlichen durch die Tatsache gekennzeichnet, daß der Spendeansatz und die Abdeckhaube als ein einziges Bauteil im Verlauf eines einzigen Abformungsschrittes ausgebildet sind und mit Materialbrücken verbunden sind, die imstande sind, während einer Relativbewegung der Haube in bezug auf den Spendeansatz zu reißen.
- Dank der Erfindung kann die Abdichtung beim Schließen anders als durch die Klemmeinstellung erzielt werden, wie sie im vorgenannten deutschen Patent DE 34 38 193 beschrieben ist. Bei der Erfindung können die Materialbrücken den Ansatz während der Montage auf dem Hals des Behälters derart halten, daß eine Klemmeinstellung des Ansatzes mit der Abdeckhaube nicht mehr notwendig ist, um den Ansatz während der Montage zu halten. So gestattet die Erfindung eine große Freiheit, was die Wahl der Art und Weise angeht, um die Abdichtung sicherzustellen. Außerdem kann auf die Materialbrücken die Rolle des Originalitätsnachweises übertragen werden, was auch noch die Kosten der Vorrichtung verringert.
- Die Materialbrücken gemäß der vorliegenden Erfindung sind vorteilhafterweise aus einer Vielzahl von Lappen bzw. Streifen gebildet, die in ein und derselben Ebene im wesentlichen senkrecht zur gemeinsamen Achse des Spenderansatzes und der Abdeckhaube angeordnet sind, wobei die genannten Streifen bevorzugt mit gleichem Winkelabstand getrennt sind.
- In einer ersten Ausführungsform entsprechend einer ersten Art der Vorrichtung, die unten beschrieben ist, sind die Streifen, die den Spenderansatz und die Abdeckhaube verbinden, derart angeordnet, daß sie, ohne zu reißen, das Einsetzen und das unbewegliche Festlegen des Spenderansatzes auf dem Hals des Behälters gestatten. Die Streifen werden durch Abscheren bei der ersten Benutzung durch die Relativbewegung durch das Aufschrauben der Abdeckhaube in bezug auf den Spenderansatz abgerissen.
- Die erfindungsgemäßen Streifen bilden in diesem Fall einen Originalitätsnachweis, der nicht sichtbar ist, aber vom Benutzer wahrnehmbar ist.
- In einer zweiten Ausführungsform, die der ersten Art der Vorrichtung entspricht, die vorangehend erwähnt ist, verbinden die Streifen den Spenderansatz und die Abdeckhaube dadurch, daß sie derart angeordnet sind, daß sie während des Vorgangs des Einsetzens des Spenderansatzes und der Abdeckhaube, mit der dieser mittels der genannten Streifen fest verbunden ist, auf dem Hals des Behälters abreißen.
- In einer dritten Ausführungsform, die insbesondere der Variante der zweiten Art der Vorrichtung entspricht, die vorangehend erwähnt ist, sind die Streifen, die den Spenderansatz und die Abdeckhaube verbinden, derart angeordnet, daß sie, ohne abzureißen, das Einsetzen und das unbewegliche Festlegen des Spenderansatzes auf dem Hals des Behälters gestatten. Die Streifen werden durch Abscheren bei der ersten Benutzung durch die Relativbewegung der Abdeckhaube in bezug auf den Spenderansatz durch Drehung abgerissen.
- In dieser Ausführungsform bilden, wie in der ersten Ausführungsform, die oben beschrieben ist, die Streifen einen Originalitätsnachweis, der nicht sichtbar ist, aber vom Benutzer wahrnehmbar ist.
- In allen Ausführungsformen gestattet die vorläufige Verbindung, die durch die Streifen geliefert ist, während der Anordnung des Spenderansatzes auf dem Behälterhals, gebildet durch zusammenwirkende Mittel zur Positionierung und drehfesten Festlegung auf dem Spenderansatz und auf der Behälter-Abdeckhaube, eine gleichzeitige Positionierung der Spenderhaube in bezug auf diesen Hals, was die Vorgänge vermeidet, die in den Vorrichtungen aus dem Stand der Technik notwendig sind, um den Spenderansatz und dann die Abdeckhaube aufzusetzen und zu positionieren.
- Außerdem ist dank der Tatsache, daß der Spenderansatz und die Abdeckhaube erfindungsgemäß als ein einziges Bauteil ausgebildet sind, nur eine einzige Form für deren Herstellung notwendig, was diese Herstellung vereinfacht und deren Kosten vermindert.
- Die Mittel zur Positionierung und drehfesten Festlegung weisen vorteilhafterweise mindesten seine Kerbe auf, die auf dem Spenderansatz ausgebildet ist und formübereinstimmend mit mindestens einem Vorsprung auf der Innenwand des Behälterhalses zusammenwirkt. Die Kerben und Vorsprünge weisen bevorzugt eine dreieckige oder trapezförmige Gestalt auf, deren Spitze nach oben gerichtet ist.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann vorteilhafterweise von außen sichtbare Mittel aufweisen, die gegebenenfalls einen Beleg für eine Verletzung der Vorrichtung darbieten. Es kann sich insbesondere um ein Teil, wie etwa ein Blättchen, bilden, das in der Nähe der Basis der Abdeckhaube ausgebildet und mit der Abdeckhaube durch Materialbrücken verbunden ist, die dazu eingerichtet sind, während der ersten Betätigung zum Öffhen der Abdeckhaube in bezug auf den Behälter durch Drehung oder gegebenenfalls Drehung/Translationsbewegung abgebrochen werden.
- Es ist möglich, zu diesem Zweck auf dem Behälter Mittel, wie etwa einen Höcker, vorzusehen, der mit dem Blättchen während dieser ersten Öffnungsbewegung zusammenwirkt, um ein Abreißen der Materialbrücken hervorzurufen. Erfindungsgemäß ist ein solches Blättchen, wenn es vorgesehen ist, als ein einziges Bauteil mit der Abdeckhaube während deren Abformungsschrittes zusammen mit dem Spenderansatz ausgebildet.
- Andere Vorzüge und Merkmale der Erfindung werden sich aus der Lektüre der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen ergeben, die in keiner Weise einschränkend sind, und zwar in Bezugnahme auf die beigefügte Zeichung, in welcher:
- Fig. 1 und 2 schematische Schnitte einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung entsprechend zweier Positionen im Verlauf der Benutzung sind,
- Fig. 3 eine Ansicht analog zu Fig. 1 von einer Variante der ersten Ausführungsform ist,
- Fig. 4 und 5 Ansichten analog zu den Fig. 1 und 2 einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind,
- Fig. 6 und 7 eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Verlauf des Aufsetzens bzw. im Verlauf der Benutzung darstellen, und
- Fig. 8 und 9 Ansichten analog zu Fig. 6 und 7 einer vierten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind.
- Es wird zunächst auf die Fig. 1 und 2 Bezug genommen.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist auf dem Hals 1 eines Behälters 2 angebracht, der ein flüssiges oder cremeförmiges Produkt, wie etwa ein pharmazeutisches oder kosmetisches Produkt, enthält. Der Hals des Behälters weist ein Außengewinde 3 auf sowie einen Endabschnitt mit verringertem Durchmesser 4 auf, der eine Nut 5 in seiner Außenwand aufweist.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist einen hohlen Spenderansatz 6 auf, der in der Technik auch Reduzierstück genannt ist, und der an seinem unteren Abschnitt eine innere Schürze 7 aufweist, die in das obere Ende des Behälterhalses eingreift, und eine äußere Schürze 8, die an ihrer Innenwand überstehend einen Wulst 9 aufweist, der dazu eingerichtet ist, in die Nut 5 des Halses eingerastet zu werden, um die axiale Unbeweglichkeit des Spenderansatzes 6 in bezug auf den Hals des Behälters sicherzustellen.
- Um die drehfeste Festlegung des Spenderansatzes 6 in bezug auf den Hals sicherzustellen, weist die innere Schürze 7 des Ansatzes 6 erfindungsgemäß mindestens eine dreieckige Kerbe 10 auf, deren Spitze nach oben gerichtet ist und die dazu eingerichtet ist, in Formübereinstimmung auf einem dreieckigen Vorsprung 11 auf der Innenwand des Behäl terhalses während des Aufsetzens des Ansatzes 6 auf dem Behälterhais einzugreifen.
- So ist der Spenderansatz 6, sobald er auf dem Hals des Behälters festgelegt ist, in bezug auf diesen unbeweglich festgelegt, und zwar ebenso gegenüber axialer Translationsbewegung als auch gegenüber Drehung.
- Der Ansatz 6 weist an seinem oberen Ende Öffnungen 12 für den Durchlaß des Produktes nach außen auf, das im Behälter enthalten ist.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist auch eine Abdeckhaube 13 auf, die an ihrem unteren Abschnitt mit einem Innengewinde 14 versehen ist, das dazu eingerichtet ist, mit dem Gewinde 3 des Halses zusammenzuwirken, um ein Zu- und Aufschrauben der Abdeckhaube in bezug auf den Hals zu gestatten, d.h. eine kombinierte Dreh- und axiale Translationsbewegung der Abdeckhaube in bezug auf den Hals zwischen den beiden Endlagen, die in Fig. 1 bzw. 2 dargestellt sind.
- Die Abdeckhaube weist eine innere Schürze 15 auf, die, wie in Fig. 1 zu sehen ist, mit der Schürze 8 des Spenderansatzes 6 durch Streifen mit kleinem Querschnitt 16 vereint ist, die Materialbrücken bilden, die, wie in Fig. 2 zu sehen, nach der ersten Aufschraubbewegung der Abdeckhaube in bezug auf den Hals aus der Lage, die in Fig. 1 dargestellt ist, in die Lage, die in Fig. 2 dargestellt ist, abgebrochen werden.
- Erfindungsgemäß kann man beispielsweise zwei diametral angeordnete Streifen, im wesentlichen unter 120 angeordnete drei Streifen oder auch im wesentlichen unter 90º angeordnete vier Streifen vorsehen, die zueinander in derselben Ebene senkrecht zur Achse der Vorrichtung angeordnet sind, die in der Zeichnung dargestellt ist.
- Die Schürze 15 könnte länger sein und in diesem Fall kann man darauf abzielen, zwei Bereiche oder mehr von Streifen 16 vorzusehen, die axial beabstandet sind.
- Der obere Abschnitt der Abdeckhaube ist in Form eines eingesetzten Teiles 17 ausgebildet, das eine mittige Öffnung 18 für den Austritt des Produktes aufweist.
- Die Ausbildung des oberen Abschnitts 17 ist so, daß in der Ruhelage, die in Fig. 1 dargestellt ist, die Öffnungen 12 versperrt sind, während in der Spendelage, die in Fig. 2 dargestellt ist und in der die Abdeckhaube durch Abschrauben angehoben ist, eine Verbindung zwischen den Öffnungen 12 des Spenderstutzens 6 und der Öffhung 18 des oberen Abschnitts 17 der Abdeckhaube gestattet ist.
- Der obere Abschnitt 17 ist im dargestellten Beispiel ein eingesetztes Stück.
- Die Abdeckhaube und der Spenderstutzen sind als ein einziges Bauteil durch Spritzguß eines thermoplastischen Materials hergestellt, wie beispielsweise Polypropylen.
- Die Ausführungsvariante, die in Fig. 3 dargestellt ist, unterscheidet sich von der vorangehend beschriebenen Ausführungsform einzig und allein dadurch, daß vor der ersten Benutzung über der Öffnung 18 des oberen Abschnitts 17 der Abdeckhaube ein scheibenförmiges Teil 19 vorliegt, das mit einer Spitze versehen ist und durch Materialbrücken 20 mit dem Abschnitt 17 vereint ist. Das Teil 19 bildet eine sichtbare Angabe für die Originalitätsverletzung, die zu den nicht sichtbaren Mitteln zur Erfassung der Originalitätsverletzung hinzukommt, die von den Streifen 16 gebildet sind, deren Bruch indessen für den Benutzer während der ersten Benutzung durch einen leichten Widerstand fühlbar ist, der im Augenblick des Abschraubens der Abdeckhaube in bezug auf den Behälterhals auftritt.
- Die Ausführungsform, die in den Fig. 4 und 5 beschrieben ist, unterscheidet sich wesentlich von der, die in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, durch den Aufbau des oberen Abschnitts 21, der in bekannter Weise beispielsweise aus einem Elastomer hergestellt ist und eine Lippe 22 aufweist, die imstande ist, sich anzuheben, wenn das Produkt aus dem Behälter ausgestoßen wird, wobei der genannte obere Abschnitt 21 eine innere Leitung 23 aufweist, die senkrecht zur Lippe mündet und in Verbindung mit dem Innenvolumen steht, das in der Benutzungslage, die in Fig. 5 dargestellt ist, in Verbindung mit den Austrittsöffhungen 12 des Spenderansatzes 6 festgelegt ist.
- Die Ausführungsformen, die in den Fig. 6 und 7 bzw. 8 und 9 dargestellt sind, unterscheiden sich von den vorangehenden durch die Tatsache, daß die Abdeckhaube nicht mehr durch Verschraubung fest mit dem Behälterhals verbunden ist, sondern durch eine Rastvorrichtung mit diesem fest verbunden ist, die eine axiale Verlagerung der Abdeckhaube in bezug auf den Behälterhals verhindert, aber eine Relativdrehung der Abdeckhaube in bezug auf diesen Hals gestattet.
- Mehr im einzelnen weist in der Ausführungsform der Fig. 6 und 7 der Hals 24 des Behälters 2 einen Umfangskragen 25 für die unbewegliche Festlegung der Abdeckhaube in axialer Richtung und mindestens einen Vorsprung 26 auf, der eine trapezartige Form darbietet und dessen Funktion dieselbe ist wie die des Vorsprungs oder der Vorsprünge 11 der Ausführungsform der Fig. 1 und 2, und zwar die Festlegung des Spenderansatzes drehfest in bezug auf den Behälterhals.
- Der Spenderansatz 27 weist erfindungsgemäß mindestens einen trapezförmigen Einschnitt 28 auf, der sich nach unten hin öffnet und dazu eingerichtet ist, zu diesem Zweck mit dem Vorsprung oder den Vorsprüngen 26 des Behälterhalses zusammenzuwirken.
- Der Spenderansatz 27 weist an seinem oberen Abschnitt eine spaltenförmige Öffhung 29 für den Austritt des Produktes auf.
- Die Abdeckhaube 30 weist eine innere Schürze 31 auf, die an ihrem unteren Ende mit Raststufen 32 versehen ist, die dazu eingerichtet sind, wie es in Fig. 7 dargestellt ist, unter den Kragen 25 des Behälterhalses zur unbeweglichen Festlegung der Abdeckhaube in axialer Richtung in bezug auf den Behälterhals einzugreifen.
- Die Abdeckhaube 30 weist einen oberen, aufgesetzten Abschnitt 33 auf, der aus Elastomermaterial hergestellt ist und mit einer Zunge 34 ausgestattet ist, die dazu eingerichtet ist, sich anzuheben, und in Höhe dieser Zunge mündet eine Leitung 35 ein, die dazu eingerichtet ist, mit der Öffnung 29 des Spenderansatzes in Verbindung zu treten.
- Erfindungsgemäß wird der Spenderansatz 27 als einziges Bauteil durch Spritzguß zusammen mit der Abdeckhaube 30 hergestellt und ist mit dieser durch Materialbrücken verbunden, die vom Abformen in Form von Streifen 36 abstammen, die analog sind zu den Streifen 16 der vorangehenden Ausführungsformen
- Wie man in Fig. 6 sieht, wird die Gesamtanordnung, die durch den Spenderansatz, die Abdeckhaube und deren oberen Abschnitt gebildet ist, als einziges Bauteil auf dem Behälterhals aufgesetzt, wobei die Streifen 36 im Verlauf der festen Verbindung des Spenderansatzes in bezug auf den Behälterhals während der Anschlagberührung zwischen dem Ausschnitt oder den Ausschnitten 28 und dem Vorsprung oder den Vorsprüngen 26 abgebrochen werden. Die Bewegung der Abdeckhaube wird nun nach unten bis zum Einrasten der Raststufen 32 unter dem Kragen 25 des Halses verlängert.
- Die Ausführungsform der Fig. 8 und 9 unterscheidet sich wesentlich von der der Fig. 6 und 7 durch die Baueinzelheiten im Bereich des Spenderansatzes 27 und der Abdeckhaube 30 und besonders durch die unterschiedliche Ausbildung des Endabschnitts 38 der Abdeckhaube.
- Funktionell ist die Vorrichtung der Fig. 8 und 9 sehr ähnlich zu der der Fig. 6 und 7 in dem Sinne, daß der Spenderstutzen und die Abdeckhaube als ein einziges Bauteil ausgebildet sind und durch Streifen 36 vereint sind, die während des Eingriffs der Gesamtanordnung der Vorrichtung auf dem Behalterhals abgebrochen werden, wobei die Abdeckhaube sich dann in bezug auf den Behalterhals und demnach auch in bezug auf den Spenderstutzen drehen kann, der auf diesem unbeweglich festsitzt.
- In den Ausführungsformen der Fig. 6 und 7 bzw. 8 und 9 sieht man vorteilhafterweise nicht dargestellte Mittel vor, die die Grenziagen der Drehung der Abdeckhaube in bezug auf den Behälterhals darstellen, um insbesondere die Lage anzugeben, in welcher sich die Spenderöffnung des Ansatzes 27 in der Lage befindet, die den Ausstoß von Produkten durch den oberen Abschnitt 38 hindurch gestattet.
Claims (8)
1. Spender für einen Behälter (2) mit Hals, der ein
flüssiges oder cremeförmiges Produkt enthält, mit einem hohlen
Spenderansatz (6, 27), der dazu eingerichtet ist, mit seinem
unteren Abschnitt in und/oder auf dem Hals des Behälters in
Eingriff zu treten, Sperrmitteln, die vorgesehen sind, um
den Anssatz in Bezug auf den Hals axial unbeweglich zu
machen, wobei der genannte Ansatz an seinem oberen Abschnitt
mindestens eine Durchlaßöffnung (12, 29) für das zu
spendende Produkt sowie eine Abdeckhaube (13, 30) aufweist, die den
genannten Ansatz umgibt und einen oberen Abschnitt aufweist,
der eine Öffnung (18, 35) für den Austritt des zu spendenden
Produktes bildet, zusammenwirkenden Eingriffsmitteln (14, 3;
32, 25), die auf der Abdeckhaube und dem Hals des Behälters
vorgesehen sind, um die genannte Abdeckhaube auf dem Hals
des Behälters zu halten, während gleichzeitig eine
Pelativdrehung der Abdeckhaube in Bezug auf den Hals des Behälters
zwischen einer geschlossenen Ruhelage und einer offenen
Spendelage gestattet ist, in der die genannte Öffnung in
Verbindung mit der oder den Spenderöffnung(en) des Ansatzes
steht, wobei der Spenderansatz (6, 27) Mittel (10, 28)
aufweist, die dazu eingerichtet sind, mit entsprechenden
Mitteln (11, 26) des Halses des Behälters zusammenzuwirken, um
während des Einsetzens des genannten Ansatzes dessen
Anordnung und drehfeste Sperrung auf dem Hals des Behälters
sicherzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß der Spenderansatz
(6, 27) und die Abdeckhaube (13, 30) im Verlauf eines
einzigen
Abformungsschrittes einstückig ausgebildet sind und
durch Materlaibrücken (16, 36) verbunden sind, die dazu
imstande sind, während einer Relativbewegung der Abdeckhaube
in Bezug auf den Spenderansatz abzureißen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die genannten Materialörücken (16, 36) aus einer Vielzahl
von Streifen gebildet sind, die in ein und derselben Ebene
angeordnet sind, die im wesentlichen senkrecht zur
gemeinsamen Achse des Spenderansatzes und der Abdeckhaube steht,
wobei die genannten Streifen bevorzugt mit gleichem
Winkelabstand angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, die dazu ausgebildet ist,
um eine kombinierte Bewegung der Drehung und der axialen
Translation der Abdeckhaube (13) in Bezug auf den Hals des
Behälters zu gestatten, wobei die genannte Abdeckhaube ein
Innengewinde (14) aufweist, das mit einem Außengewinde (3)
zusammenwirkt, das auf dem Hals des Behälters eingebracht
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen (16), die den
Spenderansatz und die Abdeckhaube verbinden, derart
eingerichtet sind, daß sie, ohne zu zerreißen, das Aufsetzen und
das unbewegliche Festlegen des Spenderansatzes auf dem Hals
(1) des Behälters (2) gestatten.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, die derart eingerichtet
ist, daß die Abdeckhaube (30), wenn sie erst einmal auf dem
Hals des Behälters angebracht ist, nur in Bezug auf den Hals
des Behälters drehbeweglich ist, wobei die Abdeckhaube
Mittel (32) zum Verhaken unter einem Kragen (25) aufweist, der
am Umfang des Halses des Behälters ausgebildet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Streifen (36), die den Spenderansatz
und die Abdeckhaube verbinden, derart eingerichtet sind, daß
sie während des Vorganges des Anbringens des Spenderansatzes
und der Abdeckhaube auf dem Hals (24) des Behälters (2), mit
der er mittels der genannten Streifen einstückig verbunden
ist, abreißen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, die derart eingerichtet
ist, daß die Abdeckhaube (30), wenn sie erst einmal auf dem
Hals des Behälters angebracht ist, nur in Bezug auf den Hals
des Behälters drehbeweglich ist, wobei die Abdeckhaube
Mittel (32) zum Verhaken unter einem Kragen (25) aufweist, der
am Umfang des Halses des Behälters ausgebildet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Streifen, die den Spenderansatz und
die Abdeckhaube verbinden, derart eingerichtet sind, daß sie
das Anbringen des Spenderansatzes auf dem Hals des Behälters
gestatten, ohne zu zerreißen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdeckhaube an ihrem oberen Abschnitt einen
Pumpmechanismus mit einer Pumplkammer mit variablem Volumen aufweist,
die von einer kuppelförmigen, verformbaren Membran (21, 33)
festgelegt ist.
7. Vorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Mittel, die
die Anordnung und die drehfeste Festlegung des
Spenderansatzes in Bezug auf den Hals des Behälters gestatten,
mindestens eine Kerbe (10, 28) aufweisen, die auf dem
Spenderansatz ausgebildet ist und in Formübereinstimmung mit
mindestens einem Vorsprung (11, 26) auf der Innenwand des Halses
des Behälters zusammenwirkt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kerbe(n) (10, 28) und der oder die genannte(n) Vorsprung
bzw. Vorsprünge (11, 26) eine dreieckige oder trapezartige
Form aufweisen, deren Spitze nach oben gewandt ist.
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| DE69500780T2 true DE69500780T2 (de) | 1998-04-16 |
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Families Citing this family (3)
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