DE69500467T2 - Rollschuh mit einziehbaren rollen - Google Patents
Rollschuh mit einziehbaren rollenInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft einen Schuh mit einziehbaren Rollen sowie eine Schuhsohle, die einziehbare Rollen aufweist.
- Die Druckschrift GB-334 782 beschreibt einen Rolischuh, in dem die Rollen auf einem schlittenförmigen Hohlkörper angebracht sind. Der schlittenförmige Hohlkörper ist mittels eines Gestänges zwischen zwei Endpositionen hin- und herbewegbar, wobei in einer der Endpositionen die Rollen den schlittenförmigen Körper tragen und in der anderen Endposition der schlittenförmige Körper den Boden berührt. Diese Rollschuh-Vorrichtung benötigt die Verwendung eines komplizierten mechanischen Gestänges und mechanischer Verriegelungsmittel, die die Füße des Benutzers beträchtlich in eine unbequeme Position anheben.
- Die Druckschrift US-3,884,485 bezieht sich auf einen Schuh mit versenkbaren Rollen, der einen Körper, der an einem Schuh angebracht werden kann, und mehrere drehbeweglich an Einziehmitteln angebrachte Rollen aufweist, die in dem Körper aufgenommen sind. Die Einziehmittel dienen zur Bewegung der Rollen in einer von zwei verschiedenen Positionen: in einer speziellen Position sind die Rollen vollständig in dem Inneren des Körpers aufgenommen, und in der anderen speziellen Position stehen sie wenigstens teilweise über den Körper hinaus. Die Einziehmittel weisen Schwenkliebel auf, die mittels eines von Hand bedienbaren Bedienknopfs mit Federrückholung verriegelbar sind. Auch wenn diese Vorrichtung einfacher ist als die in der Druckschrift GB-334 782 beschriebene, benötigt sie die Verwendung mechanischer Mittel, die die Integration der Rollschuh-Plattform in eine Schuhsohle unmöglich macht.
- Die Druckschrift US-3,979,842 beschreibt ein Sport-Übungsgerät, das einen Schuh bildet. Diese Vorrichtung weist eine dicke Sohle auf, in deren Inneren Hebel, die durch Federn zurückgehalten sind, an einem Ende schwenkbar befestigt sind und an ihrem anderen Ende eine Rolle tragen. Aufgrund der Tatsache, daß die dicke Sohle beträchtliche mechanische Belastungen aufnimmt, die durch die Schwenkhebel übertragen werden, und ebenso einen Endanschlag für die beiden Positionen der genannten Hebel bildet, muß die Sohle aus einer dicken Schicht eines verhältnismäßig steifen Materials, wie beispielsweise einem Kunststoffmaterial, das glasfaserverstärkt ist, gebildet werden. Die Verwendung eines solchen Schuhs mit einer steifen Sohle erweist sich schnell als unbequem und hat eine übermäßige Ermüdung des Benutzers zur Folge.
- Die Druckschrift US-3,983,643 beschreibt einen Schuh, der zum Laufen und zum Rollschuhfahren benutzbar ist.
- Diese Vorrichtung entspricht der zuvor genannten dahingehend, daß sie Hebel vorsieht, die um feste Achsen drehbar sind, die Rollen tragen, die in einer verhältnismäßig steifen und dicken Sohle aufgenommen sind.
- Die Druckschrift US-4,333,249 beschreibt eine Vorrichtung, die zur Verwendung im Sport verwandelbar ist. Diese Vorrichtung ist ein Schuh mit Rollen, die zwischen zwei Positionen mittels Schwenkhebeln verriegelbar sind, die zwischen einer eingezogenen Position und einer Rollposition verriegelt werden können. Diese Vorrichtung kann an einen Schuh angepaßt werden, bildet aber selbst keinen einem Benutzer angepaßten Schuh.
- Die Erfindung hat zur Aufgabe, einen Schuh mit zwischen zwei Positionen bewegbaren Rollen zu schaffen, der nicht wie beim Stand der Technik die Benutzung eines Hebelmechanismus benötigt und ein kontinuierliches Rollschuhlaufen und zu Fuß gehen in einer ergonomischen Position ermöglicht, die den Benutzer nicht ermüdet.
- Die Erfindung hat einen Rollenschuh zum Gegenstand des Typs, der wenigstens eine vordere Rolle und wenigsten eine hintere Rolle aufweist, wobei die vorderen und die hinteren Rollen zwischen einer ersten Position in Berührung mit dem Boden und einer zweiten angehobenen Position bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen und hinteren Rollen miteinander durch wenigstens eine flexible Verbindung verbunden sind, die sich im Inneren der Sohle erstreckt, so daß die vorderen und hinteren Rollen gleichzeitig mittels einer Zugeinrichtung verschiebbar sind, die mit der flexiblen Verbindung verbunden ist.
- Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung
- - weist die Zugeinrichtung wenigstens eine flexible Verbindung auf, deren eines Ende, das über den Schuh hinaussteht, ein Griffelement in der Art eines Handgriff oder eines Zugs aufweist,
- - erstreckt sich die flexible Verbindung, die ein Teil der Zugeinrichtung ist, in einer Aufnahme in der Sohle,
- - weist die Zugeinrichtung Mittel zur Blockierung der vorderen und hinteren Rollen in einer der genannten Positionen in Kontakt mit dem Boden oder angehoben auf,
- - sind die vorderen und hinteren Rollen mit einer vorderen und einer hinteren Platte verbunden, die längs mit der Sohle fest verbundener Führungen verschiebbar sind, und
- - ist jede vordere Rolle fest mit einer vorderen Achse verbunden, jede hintere Rolle ist mit einer hinteren Achse verbunden und die Achsen sind miteinander durch eine flexible Verbindung verbunden.
- Die Erfindung hat weiterhin eine Schuhsohle zum Gegenstand, die an einem bekannten Schuh anpaßbar oder Teil von diesem ist, und die vordere und hintere Rollen aufweist, die zwischen einer Position in Berührung mit dem Boden und einer angehobenen Position beweglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle Hohlräume zur Aufnahme wenigstens zweier flexibler Verbindungen aufweist, von denen die erste die vorderen Rollen und die hinteren Rollen verbindet, und von denen wenigstens eine zweite zur Verschiebung der vorderen und hinteren Rollen von der einen der genannten Positionen in die andere der genannten Positionen gezogen werden kann.
- - läuft jede der zweiten flexiblen Zugverbindungen außerhalb der Sohle aus und weist an ihrem auslaufenden Ende eine Blockiereinrichtung in Form eines Hakens, einer Fixieröse, einem "Velcro"(Warenzeichen)-Schnellverschluß, einem Druckknopf oder ähnlichem auf,
- - weist die Sohle Strukturen auf, die Führungsmittel zur Verschiebung der vorderen und hinteren Rollen bilden, und
- - weisen die Strukturen einen vorderen Rutschdurchlaß, der mit der Sohle fest verbunden ist, und einen hinteren Rutschdurchlaß auf, der mit der Sohle fest verbunden ist.
- Die Erfindung wird besser anhand der folgenden beispielsweisen Beschreibung und bezugnehmend auf die begleitenden Zeichnungen näher ersichtlich, in denen zeigen:
- Fig. 1 schematisch eine Schnittansicht längs der Linie I-I der Fig. 2 eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
- Fig. 2 schematisch eine Schnittansicht längs der Linie II-II der Fig. 1 eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
- Fig. 3 schematische eine Schnittansicht analog zu der von Fig. 1 eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
- Fig. 4 schematisch eine Schnittansicht längs der Linie IV-IV der Fig. 5 eines dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung, und
- Fig. 5 schematisch eine Seitenansicht längs des Pfeiles V der Fig. 4 des dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung.
- Bezugnehmend auf Fig. 1 und 2 weist ein erfindungsgemäßer Rollenschuh einen oberen Abschnitt 1, der punktiert dargestellt ist und der zum Aufnehmen des Fußes des Benutzers dient, und eine Sohle 2 auf, die an den oberen Abschnitt 1 angepaßt ist und vorzugsweise fester Bestandteil von diesem ist. Zwei vordere Rollen 3a und 3b und zwei hintere Rollen 4a und 4b sind zwischen einer ersten Position in Kontakt mit dem Boden, wie durch durchgezogene Linien dargestellt ist, und einer zweiten angehobenen Position bewegbar, die punktiert dargestellt ist. Die Rollfläche 5 der Rollen 3a, 3b, 4a, 4b besteht vorzugsweise aus einem nicht rutschenden Material wie beispielsweise Gummi, Polyurethan oder Polyvinylchlorid (PVC).
- Jede Rolle 3a, 3b, 4a, 4b ist drehbeweglich auf einer Achse 6 angebracht, die fest mit einem Träger 7 verbunden ist, der wiederum fest mit einer Platte aus einem flexiblen Material 8 verbunden ist. Als Beispiel für das flexible Material sollen Kunststoffmaterialien genannt sein wie beispielsweise Polyethylen, Polypropylen, Polyvinylchlorid oder andere elastische Materialien, die eine leichte elastische Deformation aufnehmen können.
- Die Sohle 2 weist in ihrer Dicke zwei Hohlräume 9 und 10 auf, die der Kontur der Tragplatten 8 angepaßt sind, so daß sie Mittel zur Führung der Platten 8 bei einer Translationsbewegung unter Einwirkung einer Zugeinrichtung bilden, die mit den Trägerplatten 8 verbunden sind.
- Gemäß der Erfindung sind die Trägerplatten 8, die die vorderen und hinteren Rollen tragen, miteinander durch eine flexible Verbindung 11 verbunden, die durch das Innere der Sohle 2 hindurchgeht, so daß die vorderen Rollen 3a, 3b und die hinteren Rollen 4a, 4b gleichzeitig mittels der Zugeinrichtung bewegt werden können.
- Gemäß diesem Beispiel weist die Zugeinrichtung zwei flexible Verbindungen 12 und 13 auf, die ein vorstehendes Ende 12a und 13a aufweisen, die eine Griffeinrichtung 14 aufweisen.
- Als Griffeinrichtung 14 seien ein Handgriff, eine Zuglasche, ein Ring, eine Ösen, ein Haken oder dergleichen genannt.
- Sämtliche flexible Verbindungen 11 bis 13 gehen durch das Innere der Sohle 2 in einem Gang mit geringer Höhe und einer Breite hindurch; die an die Breite der flexiblen Verbindung angepaßt ist.
- Als flexible Verbindung seien Riemen, Bänder, verstärkte Gewebe, Ketten, Kabel oder Kordeln genannt.
- Vorzugsweise können die flexiblen Verbindungen 12 und 13 in ihrer Position mittels Blockiereinrichtungen verriegelt werden, die mit der Griffeinrichtung 14 zusammenwirken, dazu kann der obere Abschnitt 1 des Schuhs eine Blockiereinrichtung 15 in der Art von Haken aufweisen, die in einem Abstand größer als die Breite einer flexiblen Verbindung 12 und 13 und kleiner als die Breite einer Griffeinrichtung 14 vorgesehen sind. Selbstverständlich können die mit den Griffeinrichtungen zusammenwirkenden Blockiermittel den vorspringenden Abschnitt des zusammenwirkenden rückspringenden Abschnitts oder umgekehrt bilden, man kann genauso zur Blockierung einen Knopf verwenden, der mit einem Haken zusammenwirkt, eine Befestigungsöse, die mit einem Ring oder einem Haken zusammenwirkt, einen Schnellverschluß des Typs "Velcro" (Warenzeichen), einen Druckknopf oder sämtliche ähnlichen Einrichtungen, die das Zurückgehen nach hinten der flexiblen Verbindung 12 oder 13 verhindern.
- Die Funktion der Erfindung ist die folgende. nachdem die hintere Griffeinrichtung 14 von ihrer Blockiereinrichtung 15 (Fig. 1) gelöst ist und nachdem die vordere Griffeinrichtung 14 so bewegt wurde, daß sämtliche an dem vorderen Griff 14 befestigten Vorrichtungen von der durch durchgezogene Linien dargestellten Position in die durch punktierte Linien dargestellten Positionen bewegt wurden, wird eine Bewegung der vorderen und hinteren Plattenanordnung 8 von der durch durchgezogene Linien dargestellten Position bis zu einer Position hervorgerufen, die durch punktierte Linien dargestellt ist. Diese Verschiebung der Platten 8, die miteinander durch die flexible Einrichtung 11 verbunden sind, rufi die Bewegung der vorderen Rollen 3a, 3b und hinteren Rollen 4a, 4b von der ersten Position in Kontakt mit dem Boden, die durch durchgezogene Linien dargestellt ist, zu der zweiten angehobenen Position hervor, die durch punktierte Linien dargestellt ist.
- Die Erfindung ermöglicht somit in der Position in Kontakt mit dem Boden, die durch die durchgezogene Linien dargestellt sind, eine Fortbewegung auf Rollen, dagegen ermöglicht die Erfindung in der durch punktierte Linien dargestellten Position ein normales Gehen. Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß aufgrund der geringen Abmessungen des Durchlaßes der flexiblen Verbindungen 11, 12 und 13 die Sohle 2 vollständig biegsam ist und ein normales Gehen ohne Ermüdung ermöglicht. Vorzugsweise sind die Gleit-Hohlräume 9 und 10 direkt in dem Inneren der Sohle ausgeführt oder sind wenigstens teilweise an Reibstellen mit einem Material beschichtet, das widerstandsfähiger ist als die Zusammensetzung der Oberfläche der Sohle, die den Boden berührt.
- Um eine gute Elastizität und eine gute Biegsamkeit der Sohle 2 zu bewahren, sind die Hohlräume 9 und 10 in der Horizontalrichtung zueinander in einer Richtung im wesentlichen parallel zu der Richtung des Fußes und leicht ansteigend von hinten nach vorne verschoben. Der Durchlaß der flexiblen Verbindung 11 muß also von hinten nach vorne abfallen, um die Dicke der Sohle 2 nicht übermäßig zu erhöhen, so daß die Dicke der Sohle 2 mit der Dicke einer Schuhsohle zum Laufen oder für bekannte Bodensportarten vergleichbar ist.
- Diese Gefälleumkehrung gewährleistet darüber hinaus eine natürliche Nichtrückkehr- Blockierwirkung, die selbst die Blockierung der Platten und der Achsen in einer vorbestimmten Position gewährleistet.
- Die vorderen Rollen 3a, 3b und hinteren Rollen 4a, 4b sind vorzugsweise abnehmbar angebracht, um ihren Austausch im Falle einer übermäßigen Abnutzung zu ermöglichen. Um den Austausch zu ermöglichen, ist die Achse 6 bezüglich des Trägers 7 abnehmbar: diese Achse 6 kann durch eine verschraubte Anordnung oder durch eine Achse gebildet werden, die durch elastische Ringe oder dergleichen vor Ort gehalten wird.
- Bezugnehmend auf Fig. 3 sind die Bezugszeichen, die durch die gleichen Ziffern wie bei Fig. 1 und 2 bezeichnet werden, mit den Elementen der Fig. 1 und 2 identisch oder fünktionell gleichwertig.
- Bei dieser Ausführungsform weisen die Zugeinrichtungen keine flexiblen Verbindungen 12 und 13 wie bezugnehmend auf Fig. 1 und 2 beschrieben aut, diese Zugeinrichtungen weisen vielmehr Ringe 16 auf, die an Laschen befestigt sind, die quer über die Sohle 2 hinausstehen und mit den Blockiereinrichtungen 17 in der Art eines Hakens, einer verstärkten Öse oder ähnlichem zur Blockierung der Anordnung der Trägerplatten 8 und der flexiblen Verbindung 11 in einer Position geeignet sind, die in Kontakt mit dem Boden durch durchgezogene Linien dargestellt ist, oder in einer angehobenen Position ohne Kontakt mit dem Boden, die durch punktierte Linien dargestellt ist. Die Ringe 16 sind so drehbar an den Seitenlaschen 18 angebracht, daß sie um eine horizontale Achse in Richtung der Pfeile P drehbar sind.
- Somit dienen gemäß dieser zweiten Ausführungsform der Erfindung die Greifmittel 16 gleichzeitig als Blockiermittel, die die vorderen Rollen 3a und die hinteren Rollen 4a in der einen oder der anderen Position in Kontakt mit dem Boden oder angehoben verriegeln.
- Im Vergleich zu der Ausführungsform von Fig. 1 und 2, in der die Zugeinrichtungen 12 bis 14 durch das Innere der Sohle 2 hindurchgehen und an dem einen oder anderem vorderen oder hinteren Ende der Sohle überstehen, gehen gemäß der Ausführungsform von Fig. 3 die Zugeinrichtungen im Inneren der Sohle 2 hindurch und enden quer an der einen und/oder der anderen Seite der Sohle 2.
- Bezugnehmend auf Fig. 4 und 5 weist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung einen oberen Abschnitt 20 auf, der zur Aufnahme eines Fußes eines Benutzers dient und und einen unteren Abschnitt 21, der eine Sohle bildet.
- Die Sohle 21 weist zwei Ausnehmungen 22 und 23 auf, die durch sie hindurchgehen, und in denen eine vordere Achse 24 und eine hintere Achse 25 eingeschlossen aufgenommen sind. Die vordere und die hintere Achse 24, 25 sind miteinander mittels einer flexiblen Verbindung 26 verbunden, die in dem Inneren der Sohle 21 hindurchgeht. Eine flexible Verbindung 27, die im Inneren der Sohle 21 hindurchgeht, ist mit der vorderen Achse verbunden, und eine flexible Verbindung 28, die im Inneren der Sohle 21 hindurchgeht, ist mit der hinteren Achse verbunden. Die vordere und hintere flexible Verbindung 27 bzw. 28 bilden mit den Zugringen 29 und 30 Zugeinrichtungen, die die Achsen zwischen einer ersten Position in Kontakt mit dem Boden, der nicht dargestellt ist, und einer zweiten angehobenen Position bewegen können, die mit durchgezogenen Linien dargestellt ist.
- Die Ringe 29 und 30 sind an Riemen 27 und 28 durch Druckknöpfe 31 und 32 befestigt, die mit den entsprechenden Druckknopfösen 33a, 33b zusammenwirken, die mit dem Knopf 31 zusammenarbeiten, und 34a, 34b, die mit dem Knopf 32 zusammenarbeiten.
- Somit verriegelt, nachdem die vordere Achse 24 und die hintere Achse 25 mittels der Zugeinrichtung 27 bis 30, die mittels der Achsen mit der flexiblen Verbindung 26 verbunden sind, der Benutzer die Achsen und die Rollen, die durch diese Achsen getragen sind, in ihrer Position mittels der Blockiervorrichtungen wie beispielsweise der Druckknöpfe 31 und 32, die mit den Abschnitten der Druckknöpfe 33a, 33b, 34a, 34b zusammenwirken.
- Die Quer-Hohlräume 22 und 23, in denen die Achsen 24 und 25 eingeschlossen aufgenommen sind, bilden Führungsstrukturen für die Bewegung der Achsen zwischen einer Position in Kontakt mit dem Boden und einer angehobenen Position. Der vordere Gleitgang 23, der mit der Sohle 21 einstückig ausgebildet ist, weist eine Rampenform auf, die in Richtung nach vorne mit einem ersten horizontalen Abschnitt ansteigt, einen geneigten Abschnitt mit einer Richtungsänderung entsprechend einem Biegepunkt und einem zweiten horizontalen Abschnitt: die entsprechende Bewegung der Achsen wird somit durch die Gleitgänge 22 und 23 vorgegeben, so daß sie einer Bahn gleich dem Profil einer Rutsche folgt.
- Dadurch, daß die Rollen 34a, 34b, die an der vorderen Achse 24 angebracht sind, und 35a, 35b, die an der hinteren Achse 25 angebracht sind, außerhalb der Sohle 21 liegen und zu beiden Seiten des erfindungsgemäßen Rollenschuhs vorstehen, kann die Sohle 21 eine sehr geringe Höhe aufweisen, die allein durch die Notwendigkeit der Aufnahme des vorderen Führungsgangs 23 vorgegeben ist, weiterhin ist der Durchmesser der Rollen 34a, 34b, 35a, 35b unabhängig von der Dicke der Sohle und kann frei so gewählt werden, daß er einen Durchmesser aufweist, der wesentlich größer als die Dicke der Sohle 21 ist, wie es in Fig. 5 für den vorderen Abschnitt der Sohle 21 dargestellt ist.
- In der Ausführungsform gemäß Fig. 4 und 5 weist die Sohle 21 eine Dicke aut, die mit der Dicke von Sohlen von bekannten Sportschuhen vergleichbar ist und eine große Biegsamkeit aufweist. Dieses Merkmal ermöglicht das Abknicken der Sohle während des Gehens, wodurch ergonomische Gehbedingungen geschaffen werden, die den Benutzer des erfindungsgemäßen Schuhs nicht ermüden.
- Die Gleitgänge 22 oder 23 sind vorzugsweise durch ein Material gebildet, das abriebsfest ist, und weisen eine höhere Härte als das Material der Sohle auf, das den Boden berührt. Die vorderen Enden 22a und 23a der Gleitgänge bilden Anschläge für die Achsen 25 und 24 in der angehobenen Position, genauso wie die hinteren Enden 22b und 23b Anschläge für die Achsen 25 und 24 in der abgesenkten Rollposition mit dem Boden bilden.
- Gemäß einer vorteilhafien Herstellungsart werden die Rollen 34a, 34b, 35a, 35b durch Aufbringen eines Elastomermaterials oder eines Polyurethanmaterials auf die Kugellager 36 oder durch bekannten Rollen gebildet, die auf den Achsen durch Muttern 37 gehalten werden. Das Aufbringen des Rolistreifens auf die mechanischen Lager bekannter Art gewährleistet somit eine optimale Widerstandsfähigkeit gegenüber Quererschütterungen und verhindert das Lösen des Rolistreifens von den Rollen 34a, 34b, 35a, 35b.
- Vorzugsweise werden die flexiblen Verbindungen 26 bis 28 ausgehend von einem Riemen, einem Streifen oder einem durchgehenden einheitlichen Band gebildet, auf dem die Achsen 24 und 25 parallel zueinander befestigt werden.
- Die Anschlagsflächen 22a, 22b und 23a, 23b liegen ebenfalls parallel zueinander und orthogonal zu der Längsachse des Schuhs, so daß die in Richtung der Pfeile D der Fig. 4 bewegbaren Achsen während der Bewegung immer zueinander parallel verbleiben. Vorzugsweise weist die Außenfläche der Achsen Scheiben 38 mit großem Außendurchmesser auf, was eine Verlagerung der Achsen aus der Parallelstellung heraus verhindert und somit die jeweiligen Parallelausrichtungen aufrechterhalten kann.
- Die bezugnehmend auf eine Ausführungsform beschriebene Erfindung ist keineswegs auf diese beschränkt, sondern überdeckt im Rahmen der Ansprüche sämtliche Abänderungen und alle Ausführungsvarianten, bei denen die vorderen und hinteren Rollen eines Rollenschuhs oder einer Sohle, die an einen Schuh anpaßbar sind, miteinander mittels einer flexiblen Verbindung verbunden sind, die eine gleichzeitige Bewegung der vorderen und hinteren Rollen ermöglicht.
Claims (10)
1. Rollenschuh mit wenigstens einer vorderen Rolle (3a,3b; 34a,34b) und wenigstens einer
hinteren Rolle (4a,4b; 35a,35b), wobei die vorderen (3a,3b; 34a,34b) und die hinteren
(4a,4b; 35a,35b) Rollen zwischen einer ersten Position in Berührung mit dem Boden und
einer zweiten angehobenen Position bewegbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vorderen (3a,3b; 34a,34b) und hinteren (4a,4b; 35a,35b) Rollen miteinander durch
wenigstens eine flexible Verbindung (11,26) verbunden sind, die sich im Inneren der Sohle
(2,21) erstreckt, so daß die vorderen (3a,3b; 34a,34b) und hinteren (4a,4b; 35a,35b)
Rollen gleichzeitig mittels einer Zugeinrichtung (12-14; 16,17,27-30) verschiebbar sind,
die mit der flexiblen Verbindung (11,26) verbunden ist.
2. Rollenschuh nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zugeinrichtung (12-14; 16,17,27-30) wenigstens eine flexible Verbindung (12,13;
27,28) aufweist, deren eines Ende, das über den Schuh hinaussteht, ein Griffelement
(14,30) in der Art eines Handgriffs oder eines Zugs aufweist.
3. Rollenschuh nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die flexible Verbindung (12,13; 27,28), die ein Teil der Zugeinrichtung ist, sich in
einer Aufnahme in der Sohle (2,21) erstreckt.
4. Rollenschuh nach einem dem vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zugeinrichtung (12-14, 16,17,27-30) Mittel zur Blockierung der vorderen (3a,3b;
34a,34b) und hinteren (4a,4b; 35a,35b) Rollen in einer der genannten Positionen in
Kontakt mit dem Boden oder angehoben aufweist.
5. Rollenschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vorderen (3a,3b; 34a,34b) und hinteren (4a,4b; 35a,35b) Rollen mit einer
vorderen und einer hinteren Platte (8) verbunden sind, die längs mit der Sohle (2) fest
verbundener Führungen verschiebbar sind.
6. Rollenschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedee vordere Rolle (34,34b) fest mit einer vorderen Achse (24) verbunden ist, jede
hintere Rolle (35a,35b) fest mit einer hinteren Achse (25) verbunden ist und die Achsen
(24,25) miteinander durch eine flexible Verbindung (26) verbunden sind.
7. Sohle für einen Schuh, aufweisend vordere (3a,3b; 34a,34b) und hintere (4a,4b;
35a,35b) Rollen, die zwischen einer Position in Berührung mit dem Boden und einer
angehobenen Position beweglich sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sohle (2,21) Hohlräume zur Aufnahme wenigstens zweier flexibler Verbindungen
aufweist, von denen die erste (11,26) die vorderen Rollen (3a,3b; 34a,34b) und die
hinteren Rollen (4a,4b; 35a,35b) verbindet, und von denen wenigstens eine zweite (12,13;
27,28) zur Verschiebung der vorderen und hinteren Rollen von der einen der genannten
Positionen in die andere der genannten Positionen gezogen werden kann.
8. Sohle nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede der zweiten flexiblen Zugverbindungen (12,13; 27,28) außerhalb der Sohle (2,21)
ausläuft und an seinem auslaufenden Ende eine Blockiereinrichtung (14,31,32) in Form
eines Hakens, einer Fixieröse, einem "Velcro" (Warenzeichen)-Schnellverschluß, einem
Druckknopf oder ähnlichem aufweist.
9. Sohle nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sohle (2,21) Strukturen (9,10; 22,23) aufweist, die Führungsmittel zur
Verschiebung der vorderen (3a,3b; 34a,34b) und hinteren (4a,4b; 35a,35b) Rollen bilden.
10. Sohle nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Strukturen einen vorderen Rutschdurchlaß (9,23), der mit der Sohle (2,21) fest
verbunderi ist, und einem hinteren Rutschdurchlaß (10,22) aufweisen, der mit der Sohle
(2,21) fest verbunden ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR9400859A FR2715320B1 (fr) | 1994-01-26 | 1994-01-26 | Semelle de chaussure dotée de roulettes rétractables. |
| PCT/FR1995/000093 WO1995020424A1 (fr) | 1994-01-26 | 1995-01-26 | Chaussure a roulettes retractables |
Publications (2)
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