DE694856C - - Google Patents
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- DE694856C DE694856C DE1935V0032053 DEV0032053D DE694856C DE 694856 C DE694856 C DE 694856C DE 1935V0032053 DE1935V0032053 DE 1935V0032053 DE V0032053 D DEV0032053 D DE V0032053D DE 694856 C DE694856 C DE 694856C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D33/00—Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type
- F16D33/18—Details
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Details Of Gearings (AREA)
Description
-ί?
10 OCT. 1940
V32053
Die Erfindung· bezieht sich auf eine besondere
Kühleinrichtung für Flüssigkeitsgetriebe, die sowohl aus .einer Turbokupplung1
als auch aus einem Turbowandler oder aus einer Vereinigung von beiden bestehen können,
und hat den Zweck, bei allen Betriebszuständen eine möglichst wirksame Kühlung der zufolge des Schlupfverlustes erwärmten
Betriebsflüssigkeit und der Getriebeteile zu erreichen. Außer einer gewissen Selbsiküh,-lung
des Kreislaufes durch Wärmeaustausch an seinen Oberflächen an die umgebende Luft
kann bei Getrieben, die vom -Betriebsmittel dauernd im Kreislauf durchflossen werden,
die Verlustwärme durch einen in diesen Kreis- · lauf eingeschalteten Kühler erfolgen. In gewissen
Fällen ist jedoch die Verwirklichung eines durch einen außerhalb des Turbokreislaufs
liegenden Kühler gehenden Kreislaufes nicht möglich, auch genügt die Wärmeabführung durch die Oberflächen nicht, um den
Temperaturanstieg in zulässigen Grenzen zu halten. Dieser Fall tritt beispielsweise ein,
wenn das Getriebe längere Zeit in abgeschaltetem Zustand betrieben wird, d.hf. wenn der
treibende Teil mit voller" Drehzahl rotiert,
während der ge-rLebene Teil stillsteht oder nur mit ganz geringer Drehzahl umläuft. Die
hierbei auftretende Erwärmung durch die Ventilationsarbeit innerhalb des Kreislaufs
kann sehr hohe, die Konstruktion gefährdende Werte annehmen, besonders· dann, wenn
dije Laufradoberflächen im' Verhältnis zur übertragenen Leistung sehr klein sind, was
insbesondere stets bei sehr hoher Umfangsgeschwindigkeit der Fall ist. Für diese Fälle
ist bisher versucht worden, eine gewisse Kühlung dadurch zu erreichen, daß auch in ausgerücktem und somit leerem Zustand
eine kleine Flüssigkeitsmenge in den Kreislauf eingeführt wird, die durch Auslaßöffnungen
am äußeren Umfang abgespritzt wird und so die Verlustwärme abführen kann. Um jedoch zu verhindern, daß
bei dieser Betriebsweise eine Stauung der Flüssigkeit in dem Kreislauf eintritt, welche
die erforderliche Erniedrigung des übertragbaren Drehmoments im ausgerückten Zustand
unmöglich machen würde, sind erfahrungsgemäß diese Abspritzlöcher sehr groß auszuführen, was jedoch beim Betrieb mit
vollgefülltem Kreislauf einen unzulässig großen Flüssigkeitsumlauf mit sich bringt, der
den Wirkungsgrad sehr ungünstig beeinflussen würde. Es ist daher in diesem Fall erforderlich,
die Auslaßöffhungen mit einer Steuerung zu versehen, die es gestattet, diese beim Normalbetrieb
auf das erforderliche Maß zu verkleinern und im ausgerückten Zustand so zu
vergrößern, daß keine Flüssigkeitsstauung eintreten kann. Diese Steuerung bedeutet eine
unliebsame Beigabe, da neben den höheren Anschaffungskosten ein weiterer Bedienungsvorgang bei der Betätigung der Kupplung oder
des Wandlers hinzukommt und außerdem auch konstruktive Schwierigkeiten bei den hohen
Umfangsgeschwindigkeiten bestehen, mit denen,
gerade in dem obenerwähnten Fall zu rechnen ist.
Es ist auch bereits vorgeschlagen worden
eine Turbokupplung durch eine besondere, von der Betriebsflüssigkeit unabhängige Kühlflüssigkeit
zu kühlen, die auf der An- und Abtriebseite in Achsennähe einem die Kuppelung umschließenden Gehäuse zugeführt und
to am äußersten Umfang wieder abgeführt wurde.
Die Erfindung betrifft eine deratige Kühleinrichtung mit einem in dem Getriebe umlaufenden
Kühlmantel und einer diesem Kühlt5 mantel zugeführten, von. der Arbeitsflüssigkeit
unabhängigen Kühlflüssigkeit und besteht darin, daß die auf einer Seite der Kreisläufe
in Achsnähe zugeführte Kühlflüssigkeit auf* der anderen Seite ebenfalls in Achsnähe, aber
auf einem etwas größeren Durchmesser, abgeführt wird. Durch diese Ausführung wird
erreicht, daß bei Zuführung der Kühlflüssigkeit auf nur einer Seite des Kreislaufs durch,
die mitgeteilte Energie die Kühlfläche auf beide Seiten des Kreislaufs ausgedehnt wird.
Bei der obengenannten bekannten Ausführung
mit der von der Arbeitsflüssigkeit unabhängigen Kühlflüssigkeit wird diese auf beiden
Seiten des· Getriebes zugeführt, und sie verläßt mit hoher Energie am äußersten Umfang
die· Kühlräume. Dies hat zunächst den Nachteil zur Folge, daß zwei Zuleitungen erforderlich
sind, außerdem aber noch, den weiteren Nachteil eines erheblichen Energiever-]ustes
infolge der hohen, der am äußersten Umfang abgeführten Kühlflüssigkeit innewohnenden
Energie. Diese Nachteile vermeidet die erfindungsgemäße Ausführung, bei
. welcher lediglich die Energieverluste zu decken sind, die zur Überwindung der Reibung
· der Flüssigkeit an den Wänden des Kühlraumes dienen. Durch die erfindungsgemäße
Kühleinrichtung kann unabhängig vom Füllungsgrad, also sowohl bei vollkommen
entleertem als auch bei vollgefülltem Kreislauf, eine wirksame Kühlung erzielt werden.
Zweckmäßigerweise wird die den Kreislauf umschließende Schale, also die Außenwand
des Kühlraums, mit dem Primärrad desKreielaufs
verbunden, so daß es· mit diesem umläuft. Außerdem, können die den Kühlraum
bildenden Wände mit vergrößerter wirksamer Oberfläche, und zwar mit Rippen, mit Kühlrohren
oder Kühlschlangen,· ausgerüstet werden. Zur Zu- und Abführung der Kühlflüssigkeit
können Schöpfrohre verwendet werden, wie sie* zum Füllen und Leeren der Kreisläufe an. sich bekannt sind.
In den Zeichnungen sind Aüsführuingsbeispiele
der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι den Schnitt durch eine Turbokupp^
lung mit besonderen Gehäusewandungen für die Kühlräume,
Abb. 2 und 3 Teilschnitte einer Turbokupplung mit besonders ausgebildeten Kühlräumen,
■■■'.'
Abb. 4 den Schnitt durch eine Turbokupplung
mit oberflächenvergrößernder Rippung, Abb. 5 und 6 Schöpfrohranordnungen.
In Abb. ι ist die einfachste Form einer Turbokupplung
dargestellt, wobeidas treibende Schaufelrad α auf der Antriebswelle a1, das getriebene
Radö auf der Antriebswelle δ1 befestigt
ist. An dem Schaufelrad^ ist die Kupplungsschale az angebracht, welche das getriebene
Schaufelrad b umgreift und so zusammen mit
dem treibendien Schaufelrad α ein geschlossenes
Gehäuse bildet, das gegen die Abtriebswelle b1 durch eine Stopfbüchse/ o. dgl. abgedichtet
ist. Die Zufuhr der eigentlichen Betriebsflüssigkeit kann in bekannter Weise z. B.
durch eine Bohrung in einer der beiden Wellen ω 1J 6l und die Abführung durch Bohrungen
am äußeren Umfang der Kupplungsgehäuse erfolgen. Der Gegenstand der Erfindung
läßt sich jedoch unabhängig von der Bau- und Betriebsart der eigentlichen Kuppr lung anwenden, also auch beispielsweise in
dem Fall, wo es sich um eine Kupplung handelt, die stets mit derselben Betriebsflüssigkeit
gefüllt bleibt.
Um die Kupplung herum sind nun zwei weitere Kupplungsschalen c und d angeordnet,
so daß zwischen der eigentlichen Kupplung und diesen Schalen ein Raum k zur Aufnahme
der Kühlflüssigkeit gebildet wird. In Abb. 1 erfolgt die Zufuhr der Kühlflüssigkeit durch
ein Rohre in dem Raum& zwischen den Kupplungsschalen.
Per Austritt erfolgt auf der too andern Seite in ein besonderes Auffanggehäuse
g. Durch irgendeine Fördereinrichtung wird ein dauernder, der gewünschten Kühlwirkung
angepaßter KüUflüssigkeitsumlauf aufrechterhalten. · ·
Abb. 2 und 3 zeigt eine etwas geänderte Ausführung, bei welcher durch eine besondere
Ausbildung der Laufradsdhaufeln m des
trimärradesÄ, a3 die an der Wärmeübertra:-
gung teilnehmenden Kühlflächen vergrößert werden. Ähnliche Vergrößerungen der Kühlfläche
des Gehäuses usw. können in der aus Abb. 4 ersichtlichen Weise verwirklicht werden.
Die Abstände zwischen den Oberflächen, die den Durchflußraum, für die Kühlflüssigkeit
bilden, sind hierbei genügend klein zu halten, um die für eine intensive Kühlung
^forderliche Geschwindigkeit und Durchwirbelung der Strömung zu erhalten.
An Stelle der in Abb. 3 dargestellten Ausr führung der Schaufeln'können in letztere
auch Rohre oder Kanäle eingegossen wer-
den, die von der Kühlflüssigkeit durchflossen werden.
Abb. 5 zeigt eine Einrichtung zur Abführung der Kühlflüssigkeit mit Hilfe eines sog.
Schöpf rohres/z. Hierbei wird die Kühlflüssigkeit zufolge ihrer Rotation gegen- die Öffnung
des Schopfrohres h getrieben-, wobei die Kühlflüssigkeit unter Ausnutzung des hierbei
wirksamen Staudruckes beispielsweise in einen über der Kupplung befindlichen Behälter usw.
hochgepumpt werden kann.
Abb. 6 zeigt eine ähnliche Einrichtung, bei welcher jedoch durch die Biegung des Rohres
ζ in Umlauf richtung der Kühlflüssigkeit eine Saugwirkung entsteht, so daß hiermit
die Kühlflüssigkeit aus einem unterhalb der Kupplung liegenden Behälter angesaugt werden
kann.
Bei Verwendung einer Kühlflüssigkeit, die gleichzeitig Schmier wirkung besitzt, kann die
Kühlflüssigkeit auch gleichzeitig zur Schmierung der Lagerungen für die Kupplung bzw.
der zu kuppelnden Maschinen verwendet werden.
Claims (1)
- Patentansprüche:I, Kühleinrichtung für Flüssigkeitsgetriebe nach dem Strömungsprinzip mit einem an der treibenden oder getriebenen Welle befestigten Kühlmantel, dem eine von der Arbeitsflüssigkeit unabhängige und gegebenenfalls verschiedene Kühlflüssigkeit in Achsnähe zugeführt wird, gekennzeichnet durch 'eine Kühlflüssigkeitsableitung ebenfalls in Achsnähe auf der der Zuführung gegenüberliegenden Seite des Kreislaufs, aber auf einem etwas größeren Durchmesser, so· daß bei Zuführungder Kühlflüssigkeit auf nur einer Seite des Kreislaufs durch die -mitgeteilte Energie die Kühlfläche auf beiden Seiten ausgedehnt wird.■2. Kühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kühlräume (k) bildenden Wände (a, a2, C, d) ' mit in an sich bekannter Weise vergrößerter wirksamer Oberfläche, z.B. gerippt oder mit besonderen Kühlrohren oder ■Kühlschlangen versehen, ausgeführt sind.3. Kühleinrichtung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Abführung der Kühlflüssigkeit selbsttätig durch an sich zum Füllen und Entleeren von StrömungskreisV laufen bekannte Schöpfrohre (/ bzw. h) erfolgt.4. Kühleinrichtung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlflüssigkeit gleichzeitig auch als Schmierflüssigkeit für die Wellenlagerungen dient.·· Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935V0032053 DE694856C (de) | 1935-08-13 | 1935-08-13 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935V0032053 DE694856C (de) | 1935-08-13 | 1935-08-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE694856C true DE694856C (de) | 1940-08-09 |
Family
ID=7586950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1935V0032053 Expired DE694856C (de) | 1935-08-13 | 1935-08-13 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE694856C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE853594C (de) * | 1948-12-31 | 1952-10-27 | Karl Dr-Ing E H Maybach | Kraftuebertragung fuer Kraftfahrzeuge mit grossem Geschwindigkeits-bereich und stark wechselnden Fahrwiderstaenden, insbesondere fuer Schienentriebfahrzeuge |
| DE907657C (de) * | 1952-01-27 | 1954-03-29 | Ver Westdeutsche Waggonfabrike | Federnde Kastenabstuetzung auf seitlichen Gleitflaechen eines Schienenfahrzeug-Drehgestelles |
| DE914582C (de) * | 1941-06-24 | 1954-07-05 | Maybach Motorenbau G M B H | Kuehlung fuer eine Kraftuebertragung, besonders fuer Kraftfahrzeuge |
| US3074234A (en) * | 1960-12-12 | 1963-01-22 | John E Becker | Fluid cooling devices for fluid couplings |
| DE1196441B (de) * | 1959-12-30 | 1965-07-08 | Charles Robson | Hydrodynamische Kupplung mit Kuehl-vorrichtung |
| DE1268453B (de) * | 1957-12-30 | 1968-05-16 | Erling D Sedergren | Mittels eines Fluessigkeitskreislaufs gekuehlte Bremstrommel |
| DE3511978A1 (de) * | 1984-04-04 | 1985-10-31 | Vortex Enterprises Ltd., Brough, North Humberside | Hydraulische kupplung |
-
1935
- 1935-08-13 DE DE1935V0032053 patent/DE694856C/de not_active Expired
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE914582C (de) * | 1941-06-24 | 1954-07-05 | Maybach Motorenbau G M B H | Kuehlung fuer eine Kraftuebertragung, besonders fuer Kraftfahrzeuge |
| DE853594C (de) * | 1948-12-31 | 1952-10-27 | Karl Dr-Ing E H Maybach | Kraftuebertragung fuer Kraftfahrzeuge mit grossem Geschwindigkeits-bereich und stark wechselnden Fahrwiderstaenden, insbesondere fuer Schienentriebfahrzeuge |
| DE907657C (de) * | 1952-01-27 | 1954-03-29 | Ver Westdeutsche Waggonfabrike | Federnde Kastenabstuetzung auf seitlichen Gleitflaechen eines Schienenfahrzeug-Drehgestelles |
| DE1268453B (de) * | 1957-12-30 | 1968-05-16 | Erling D Sedergren | Mittels eines Fluessigkeitskreislaufs gekuehlte Bremstrommel |
| DE1196441B (de) * | 1959-12-30 | 1965-07-08 | Charles Robson | Hydrodynamische Kupplung mit Kuehl-vorrichtung |
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| DE3511978A1 (de) * | 1984-04-04 | 1985-10-31 | Vortex Enterprises Ltd., Brough, North Humberside | Hydraulische kupplung |
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