[go: up one dir, main page]

DE6948566U - In form einer von oben zugaenglichen boxe ausgebildetes moebelstueck. - Google Patents

In form einer von oben zugaenglichen boxe ausgebildetes moebelstueck.

Info

Publication number
DE6948566U
DE6948566U DE19696948566 DE6948566U DE6948566U DE 6948566 U DE6948566 U DE 6948566U DE 19696948566 DE19696948566 DE 19696948566 DE 6948566 U DE6948566 U DE 6948566U DE 6948566 U DE6948566 U DE 6948566U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
piece
furniture according
pull
lid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19696948566
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bremshey and Co
Original Assignee
Bremshey and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bremshey and Co filed Critical Bremshey and Co
Priority to DE19696948566 priority Critical patent/DE6948566U/de
Publication of DE6948566U publication Critical patent/DE6948566U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

Breinshey & Co.
565 Solingen - Ohligs
Ahrstraße 5-7
In Fo3?e einer von oten zugängliclien ausgebildetes Möbelstück.
Die Neuerung betrifft ein in Porm einer toh oben zugänglichen Boxe ausgebildetes Möbelstück mit einem oberseitigen, auf der Innenfläche mit einem Spiegel ausgestatteten Deckel, der aus seiner horizontalen De ckelverschlußsteilung in eine Aufrech-frespiegel-Gebrauchsstellung bringbar ist.
8948568141178
13 772 25.9.1970
Bei den bekannten Bauformen solcher Hobelstücke sitzt die waagerechte Drehachse des Spiegels an einem Ring, der den oberen Sand des zylindrischen Boxenkörpers drehbar zugeordnet ist. Man kann dadurch den aufgeklappten Spiegel in verschiedene Winkelstellungen zur Torderseite der Boxe bringen, beispielsweise vm den Spiegel-Betrachtungswinkel zu variieren· Intsprechende Bauformen sind nicht nur herstellungstechnisch wegen der drehbaren Zuordnung des getrennten Ringkörpere nachteilig» sondern weisen auch erhebliche ßebrauchenachteile auf* Da der Spiegel an der Innenseite des Terschlußdeckels ange-
/ r ΐ
ordnet ist, wird seine Höhenlage praktisch be- I
stimmt von der Standhöhe des Möbelstückes· |
Diese ist insbesondere bei boxenförmigen Möbelstücken, die man im allgemeinen in der niederen Form eines Beistellmöbels ausbildet, oft zu niedrig, um einer vor dem Möbelstück
sitzenden Person eine gute Betrachtung ±m \
Spiegel zu ermöglichen. Hierbei ist zu be-r ]
rücksichtigen, daß die Benutzung des Möbel- !
6948566 23, te 70
aa a
a a a
13 772 a *> ttii Ii
** · · · · *
a · · · · a
2n
sas
a a a a
see es«
a esa «* a te
3 25.9.1970 -
Stückes in allgemeinen auch von unterschiedlich großen Personen, erfolgt; ferner oft im Sitzen oder vielfach auch im Stehen vorgenommen wird. Endlich ist es noch gebrauchsnachteilig, daß der Spiegel auch in seiner aufrechten Gebrauchest ellung stets oberhalb der Boxe liegt, was beispielsweise zu dem störenden Effekt führt« daß man im allgemeinen im Spiegel stets auch die in die Boxen greifenden Hände sieht, die beim frisieren oder dergleichen irgendwelche Stile aus der Boxe herausholen*
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es, ein gattungsgemäßes Möbelstück so auszubilden, daß bei einfacher Bauform eine vorteilhaftere Handhabung dadurch gegeben ist, daß der Spiegel zusätzlich zu seiner Aufklappbewegung in Höhenrichtung der Boxe und aus seiner Lage fluchtend oberhalb der Boxe verstellt werden kann·
Dies ist gemäß der Neuerung erreicht durch
13 772 25.9.1970
•ine einzelne, sich senkrecht zur Deckel-Klappachse erstreckende, geradlinige Auszugsstange als !rager des freiliegend gehaltenen Deckels, die in einer Längsführung der Bozenwand höhen-Terlagerbar und drehbar angeordnet ist.
Zufolge dieser Ausgestaltung ist ein Möbelstück Terwirklicht, welches bei einfache» Aufbau eine erheblich rerbesserte Gebrauchshandhabung gewährleistet. Es ist nach wie Tor die Torteilhafte Grundkonzeption benutzt, daß der Spiegel auf der Innenfläche des Klappdeckels sitzt, also bei nichtgebrauch Tersteckt liegt und auch nicht Terstäubt. Es ist andererseits ermöglicht, daß man den Spiegel in unterschiedliche Höhenlagen bringt. Die Möglichkeiten einer mannigfaltigen Benutzung sind Tergrößert. Die einzige, sich senkrecht zur Deckel-Klappachse erstreckende geradlinige Auszugestange, welche in ihrer Längsführung nicht nur höhen-Terlagerbar sondern auch drehbar angeordnet Ist} gestattet dabei gleichzeitig, daß der Deckel, sei es in abgeklappter oder in hochgeklappter
694856623.12.70
eee· *β · · ρ
βία
13 772
* -25.9.1970
Spiegel-Grebrauchsstelliing^zur Seite hin τ«γ-echwenkt wird derart, daß er nicht mehr fluch« tend oberhalb des Boxenkörpers liegt. Sie freie Zugänglichkeit zum Innenraum der Boxe ist vergrößert. Die Variationsmöglichkeiten fur den Blickwinkel des Spiegels sind größer· Es kann eine gewisse Seitenbetrachtung des Profilee des Benutzers erfolgen. Sie Geradlinigkeit der Aus«ugsstange gewährleistet andererseits auch wiederum, daß diese abwärts verlagert werden kann bis der Deckel seine tiefste Stellung erreicht hat. Sie Auszugsebene der geradlinigen Au82ugsstange steht dabei senkrecht auf der durch die Klappachse des Spiegels gelegten Ebene und schneidet diese außerhalb des vorzugsweise kreisförmig durchlaufenden Sekkelrandes.
Eine vorteilhafte Lösung besteht neuerungsgemäß darin, daß die Längsführung von einem an der Boxenwand außen vorstehenden Tragrohr gebildet ist und sich die Auszugsebene der Aus-
8948566 23.&70
13 772 25.9.1970
zugstragstange seitlich der Kreisfläche des Deckels erstreckt» Diese Lösung ist auch herstellungstechnisch und hinsichtlich der Stabilität von erheblichem Vorteil.
Weiterhin ist es neuerungsgemäß von Vorteil, wenn die Auszugstragstange auch in der gefesselten Auszugssteilung noch drehbar ist· Man kann dann unter Beibehaltung der eingestellten Höhenlage die Drehverlagerung des Spiegels vornehmen.
Sin weiteres vorteilhaftes Merkmal der Neuerung ist dadurch gegeben, daß die Auszugstragetange bis zur aufliegenden Verschlußstellung des Deckels absenkbar ist.
Eine konstruktiv vorteilhafte Lösung besteht neuerungsgemäß dabei darin, daß der Deckel auf einem von der Auszugstragstange in paralleler Sichtung zum oberen Boxenrand abgewinkelten Zapfen gelagert ist, der von der
6S48566 21.1170
13 772 25.9'. 1970
Seitenkante her in eine Lagerbuchse im Inneren des Hohldeckels eintritt. Dies gewährleistet nicht nur, daß in vorteilhafter Weise die Klappachse des Spiegel-Deckels nicht außerhalb des normalen Deckelrandes zu liegen braucht, sondern bringt auch die Möglichkeit, daß man bei aufgeklapptem Deckel und völlig eingefahrener Auszugstragstange eine Spiegeleteilung erreicht, bei welcher die Unterkante des Spiegels sogar tiefer liegt als der obere Boxenrand. Die Lösung ist im übrigen herstellungstechnisch vorteilhaft.
Sine vor alles gsbrauchstschnisch günstige Ausführungsform besteht neuerungsgemäß darin, daß eine Tragstangen-Einrastvorrichtung vorgesehen ist in Art einer auf der Basis von Kulissenschlitzen arbeitenden Hub-Drehmechanik, derart, daß die Einrastvorrichtung durch Kulissenschlitze beim Anheben in Rastpositionen dreht und bei erneutem Anheben in Ab-
694856623.1170
8 13 772 25.9.1970
senkposition dreht. Diese Lösung ist günstig um ohne zusätzliche Bedienung das Einrasten in der ausgefahrenen Lage zu erreichen, bzw. die Preigabe aus dieser Stellung zum Hiederfahren der Auszugstragstange.
Eine konstruktiv ebenfalls vorteilhafte Lösung besteht noch neuerungsgemäß darin, daß das Tragrohr für die Auszugstragstange am oberen End« in eine an der Seitenwand der Boxe vorstehende Büchse eintritt und am anderen Ende von einem in das Stirnende eintretenden Stopfen getragen ist, der einen qjuergerichteten Haltearm aufweist, welcher, sich unterhalb des Bozenbodens erstrecken^ *» Wege der Steckverbindung zwi» sehen bodenseitigen Backen eingeschnäppert ist. Diese Lösung bringt auch erhebliche herstellungstechnische Vorteile.
Günstig ist es dabei, wenn neuerungsgemäß der Haltearm durch ein Fenster der nach unten über den Boxenboden vorstehenden Mantelwand der
694856623,1170
13 772 25.9.1970
Boxe hindurchtritt·
fernerhin ist es bei dieser Lösung vorteilhaft, wenn neuerungsgemäß die Büchse am oberen Rand eines sich parallel zur Boxeninnenwand erstrekkenden Einsatzes angeordnet ist, welcher etwa auf mittlerer Höhe des Boxeninnenraumes eine Auflageschulter für Zwischen-Etagenflachen bildet und welcher mit seiner Mantelwand den oberen Randabschnitt der Boxe zufolge dadurch gebildeter
Doppelwandigkeit aussteift.
Neuerungsgemäß bildet dabei mit Vorteil der Hand des Einsatzes eine Einlagekehle für eine Singrippe des Deckels. Dabei ist es geaäS der Weuerung gleichzeitig vorteilhaft,V daS die Singrippe bildende Randprofil gleichzeitig Träger des
ί Spiegels ist
Eine ebenfalls im Hinblick auf die Herstellung vorteilhafte Lösung ist noch neuerungsgemäß dadurch gegeben, dafi der Zapfen der Lagerbuchse im Wege der ledaglichen Steckverbindung zuge-
6948566 2 J. ti 70
•3 *
» *e »eet as
• Ϊ «33
13 772
25.9.1970
ordnet ist und eine endeeitige Singnut aufweist, in welche eine Hingschulter des Lagerbüchsenbodens einschnappt.
Endlich ist es noch gunstig, wenn neuerungsgepäfi der Spiegel gegenüber der Singrippe versenkbar angeordnet ist·
Weitere Torteile und Einzelheiten ergeben sich Anhand der nachfolgenden Beschreibung eines anhand der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispieles. Es zeigen:
. 1 das Möbelstück in. Seitenansicht ait in Gebrauchsstellung gebrachten, innenseitig verspiegelten Deckel, fig. 2 eine Draufsicht zu Figur 1, Pig. 3 einen Vertikalschnitt durch die Boxe im Bereich der Sbene der Auszugstragstange,
Pig. 5 und Fig. 6 die Einrastvorrichtung in den beiden Endstellungen,
β-3 β ♦ «-fr ·*»· 5 e • · eo 9«·* r » β «β« st; »es
• · · c» esa
It 13 772 25.9*1970
Ug. 7 eine Abwicklung der Steuerwalise der Binrastrorriehtung,
*ig. 8 einen Schnitt im Bereich der Verankerung zwischen Boxe tmd Tragrohr der Auszugsstange und
?ig· 9 eine Unteransicht hierzu.
Das Möbelstück besitzt den aus Rohr runden Querschnitts bestehenden Xinsäulenfuß 1» der mit radial ausladenden fußholaen 2 bestückt ist· Letztere tragen unterseitig an ihren freien Buden die fufiplatten 3. Anstatt der FuBplatten 3 können Lauf- bzw. Lenkrollen rorgesehen sein·
Auch besteht die Möglichkeit, den Einsäulenfuß 1 teleskopartig rerlängerbar auszubilden» wobei beispielsweise zur Erzielung einer erleichterten Hochstellbewegung und / oder des Gewichtaausgleichee in den Einsäulenfuß 1 eine Kraftspeicherfeder-Patrone in der beispielsweise bei-Hochstelltischen an sich bekannten Ausgestaltung angeordnet ist.
194856623.1270
• ·■· ce ι <
• » a
12 T3 772 25.9.1970
Auf .dem oberen, leicht querschnittsverjungten Ende 4 sitzt drehbar die einstückig atts Kunststoff spritzbare Boxe 5. Diese weist Zylinderform auf. Ihr Boden 6 ist kreisrund.
Sinsäulenfufi 1 und Boxe 5 sind durch eine irreversible Schnappverbindung gthaltert. Hierzu bildtt der Boden 6 ein St«oklager in *orm einer topfföraig gestalteten Büchse 7 aus. Das eintretende Ende 4 des EinsäulenfuBes 1 geht in einen einwärtsgerichteten Bund 8 Über· Seine Stirnfläche 9 bildet die Stützauflage für eine Ringschulter 10 einer Zwischenwand 11«
Der Topfboden 12 der Büchse 7 let gleichseitig Bestandteil der Zwischenwand 11. Er «eist Schlitze 13 auf zum Durchtritt von endseitig mit Schnäpphaken 14 versehenen Schenkeln 15 einer Halteplatte 16. Die Halteplatte 16 ist das Kupplungselement, welches die Boxe 5 und den Einsäulenfuß 1 unlösbar miteinander verbindet.
S ·
t3
13 772
25.9.1973
Wie aus Figur 3 ersichtlich, ist der die Lagerbuchse 7 bildende Bodenabschnitt domartig in das Boxeninnere eingezogen. Dieser Dom trägt das Bezugszeichen 17. Seine zylindrische Seitenwand 18 setzt sich über die Zwischenwand 11/12 naoh oben hin fort. Die lagerbuchse 7 ist is übrigen durch sternförmig ausgerichtete Hippen I9 sowohl gegenüber der Zwischenwand 11 des Domes 17 ala auch der Bodenfläche 6 der Boxe 5 abgestützt.
Die Boxe 5 ist mittels eines Deckels 20 rerschlieSbar. Dieser ist innenseitig rerspieg£lt. Der Spiegel trägt das Bezugszeichen 21· Der Deckel 20 ist freifliegend um eine einzige, drehbar gelagerte und in Auszugsstellung (rgl. "Figur 2) nur gegen Einfahren eingerastete Auszugetragstange 22 der Boxe 5 angelenkt· Die Auszugsstange 22. geht in einen in paralleler Sichtung zum oberen Boxenrand angewinkelten Zapfen 23 Über. Letzterer tritt zur Lagerung des Deckels 20 von der Seitenkante
U 13 772 25.9.1970 l-
24- her in eine Lagerbüchse 25 ein. Diese lagerbuchse befindet sich im Inneren des hohl ausgebildeten Deckels. Die Lagerbüchse 25 ist mit einer Hülse 26 aus selbstschmierendem Material ausgefüttert. Der Zapfen 23 ist dem Deckel im Wege einer Steckverbindung zugeordnet· Hierzu ist der Lagerbüchsenboden 27 zentral durchbrochen so daß eine Ringschulter 28 geschaffen ist, welche in der Verbindungs-Grundstellung in eine endseitige Hingnut 29 des Zapfens 23 irreversibel einschnappt. Das zapfenende ist kegelförmig zugespitzt. Außerdem läuft die Ringschulter 29 eintrittsseitig des Zapfens konisch su.
Zur Schaffung eines hohlen und damit ein niedriges Eigengewicht aufweisenden Deckels besteht dieser aus zwei ineinandergeschachtelten Teilen, nämlich dem oberen, plattenförmigen, mit Band 24 versehenen Teil 30 und einem unteren, eine vorspringende Hingrippe 31 bildenden Randprofil 32, welches Randprofil
1048(66211170
ti
15 13 772 25.9.1970
Träger des Spiegels 21 ist. Die Lagerbüchse ist dem Randprofil 32 materialeinheitlich, angeformt, tie aus Figur 4- ersichtlich, ist die Spiegelfläche gegenüber der Ringrippe 31 versenkt angeordnet· Das Handprofil weist eine Ringnut 33 zur Aufnahme des Spiegels 21 auf. Die die Ringnut 33 nach außen begrenzende Lippe 34 ist zum erleichterten Einsetzen des Spiegels verhältnismäßig kurz ausgebildet und im übrigen in Richtung der Ringnut abgeschrägt. Die innenliegende, den Spiegel in Richtung des Hohlraumes 35 abstützende Lippe 36 weist eine größere radiale Länge auf. Außerdem ist der Spiegel 21 im Zentrum noch durch eine Einlage aus geeignetem, vorzugsweise leichtem Material abgestützt· Diese Maßnahme dient auch dem Zweck den aus sehr dünnwandigem Material hergestellten Deckelteil 30 formstabil zu halten.
Die Auszugsstellung der Tragstange 22 ist durch eine Einrastvorrichtung 38 gesichert.
69 48 5β 62itt7O
13 772 2^.9.1970
Bei dieser Einrastvorrichtung 38 handelt es sich um eine in Art einer auf der Basis von Eulissenschlitzen arbeitenden Kugelschreibermechanik. Bestandteil dieser Mechanik ist eine auf dem freien, abgesetzten Ende 39 der Haltestange 22 drehbar angeordnete Steuerwalze 4-0. Letztere ist mittels eines Sicherungsringes 41 gehalten. Die obere Anschlagbegrenzung bildet die durch Absetzen geschaffene Stufe 42. Die Steuerwalze 40 arbeitet mit einem ortsfesten Baststift 43 zusammen. Dieser Raststift 43 sitzt am, die Auszugsstange 22 führenden Tragrohr 44. Er ragt in das Innere dieses Bohres und passiert bei Betätigung einen labyrinthartigen XuIissenschlits 45 (vgl. Abwicklung der Steuerwalze 40 in figur 7) · Die Kanten a und b der erhabenen Ab-. schnitte 46 bilden den Pangsehlitz 47. Durch Hochziehen der Auszugsstange dreht der Steuerstift 43 die Walze in Eichtung des Pfeiles x. Der Steuerstift 43 schlägt im Wendepunkt 48
19*8566210.70 .1
17 13 772 25.9.WO
an. unter Ausführung der nun nach unten gerichteten Bewegung um den Betrag y, gelangt der Steuerstift in den gegenüberliegenden Wendepunkt 49. Diese Stellung entspricht der Baststellung, da der dortige, erhabene Abschnitt c sich auf den Steuerstift auflegt. Diese Stellung nimmt die Walze zwingend ein, da der Abschnitt a den Wendepunkt 48 überfängt.
;i Soll nun die Baststellung wieder aufgehoben
werden, so muß der Bedienende die Auszugsstan-
ge 22 erneut nach oben ziehen. Da auch in
jl diesem PalIe wiederum ein Materialabschnitt
d jenseits der Steuerstift-Mittelebene liegt,
Γ wird der Steuerstift zwingend in den nach
\ auswärts führenden Kulissenabschnitt 50 ge-
T steuert, das heiSt, die Waläe 40 setst ikr^
£ Drehbewegung in Sichtung des Pfeiles χ fort.
Der Steuerstift gelangt schließlich an den
j wiederum einen Anschlag bildende« Wendepunkt
51. Ein nun durchzuführendes Abwärts schieben der Auszugsstange 22 läßt den Steuerstift 43
15*856121117»
18 13 772 25.9.197G
wieder den nunmehr als Austrittsöffnung dienenden Fangschlitz 47 passieren. Der Deckel kann die Boxe 5 wieder verschließen.
Das Tragrohr 44 ist an der Außenseite der Boxenwand befestigt. Ss tritt an seinem oberen Ende in eine an der Seitenwand der Boxe vorstehende Büchse 52 ein. Diese ist» bis auf eine Durchtrittsöffnung 53» entsprechend dem Querschnitt der Auszugsstange oben geschlossen. Das untere linde des Tragrohres 44 ist auf einen Stopfen 54 aufgesteckt« Dieser besitzt eine Tragschulter 55 und ist rohreintrittsseitig angefast· Vom Stopfen 54 geht ein quergerichteter Haltearm 56 aus. dieser durchsetzt ein fenster 57 unterhalb des Boxenbodens 5. Das Fenster 57 liegt in einem nach unten über den Boxenboden 6 vorstehenden Abschnitt der Mantelwand. Der Haltearm 56 ist im Wege der Steckverbindung mit der Boxe 5 verbunden.
19 13 772 25.9.1970
Unterhalb des Bozenbodens 6 sind diesem zwei, τοπ einer gemeinsamen Wurzel 58 ausgehende, von der Bodenunterflache freigeschnittene Backen 59 angeformt, zwischen die dae in Art einer Pfeilspitze gestaltete Haltearmende 60 eingeschnäppert ist (vgl. Figur 9).
Die Büchse 52 zur Fesselung des oberen Tragrohrendes für die Auszugsstange 22 ist dem oberen Band eines sich parallel zur Bozeninnenwand erstreckenden Einsatzes 61 angeformt. Dieser Einsatz 61 führt zu einer Doppelwand igkeit der oberen Bozenhälfte und damit zu einer Aussteifung derselben. Etwa auf mittlerer Höhe des Bozeninnenraumes geht vom Einsatz 61 eine Auflageschulter 62 für eine Zwischen-Etagenflache 63 aus. Diese Etagenfläche weist einen Durchbruch 64 entsprechend der vom Dom 17 geschaffenen Aufstellfläche 65 auf. Der obere Band des Einsatzes 61 legt sich unter Ausbildung einer Einlagekehle 66 für
69A356623.t2.70
·· >■■
20 13 772 25.9.1970
die Kingrippe 31 des Deckels 20 auf den Boxenrand 5* auf.
Die Auflageschulter 62 ragt über die zylindrische Wand 67 des Einsatzes 61 hinaus in dichtung der Boxeninnenwandumg, gegen «eiche sie eich mit dem Stirnrand 68 anlegt.
Ia übrigen ist der Einsatz gegen. Terdrehen festgelegt, indem, die Büchse 52 durch einen foregleichen Ausschnitt 69 nach außen ragt.
leben der ale Dreiviertelschale auegebildeten Etagenfläehe 63 sind zwei weitere Halbschalen 70 im Boxeninneren unterbringbar. Letztere weisen einen der Querschnitts-Formgebung der Boxenwandung angepaßte HaI-teklaue 71 auf· Letztere gestattet das Anhängen der Etagenfläche 70 am oberen Band der Boxenwandung, und zwar in nach aus-
694856623,1170
β a e*
SS 3««
13 772
25.9.1970
wärts ausladender Stellring. Auch diese Etagenfläehe weist einen .Ourchbruch entsprechend dem der Stagenfläche 63 auf.

Claims (1)

  1. λ ■ "' ■"""■ -■—-'■ ■ ■ —'- ^- ■■·* —*■-" -" " ·
    Dr.R./Rz. 16.9.1970
    772
    Firma
    Bremshey & Co.
    Solingen-Ohligs
    AhTStr. 5-7
    Schutzansprüche
    1.) In Form einer von oben zugänglichen Boxe ausgebildetes Möbelstück mit einem oberseitigen, auf der Innenfläche mit einem Spiegel ausgestatteten Deckel, der aus seiner horizontalen DeckelverschlußstelJLung in eine aufrechte Spiegel-Gebrauchsstellung bringbiir ist, gekennzeichnet durch eine einzelne, sich senkrecht zur Deckel-Klappachse erstreckende, geradlinige Auszugsstange (22) als Träger des freifliegend gehaltenen Deckels, (20) die in einer Längsführung der Boxenaußenwand höhcnveriagerbar und drehbar angeordnet ist.
    £ 99 i
    w m w» «a
    : ΐ : * ί · S- s-f Γ
    I - 2 - 13 772 16.9.1970
    I 2.) Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekcnnzeicnsct, SmS
    i die Längsführung von einem an der Boxenwand außen vor-
    i stehenden Tragrohr (44) gebildet ist und sich die Auszugs-
    I ebene der Auszugstragstange (22) seitlich der Kreisfläche
    des Deckels (20) erstreckt.
    I 3.) Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß I die Auszugstragstange (22) auch in der gefesselten
    I Auszugsstellung noch drehbar ist.
    I 4.) Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 1 die Auszugstragstange (22) bis zur aufliegenden Verschluß-
    f stellung des Deckels (20) absenkbar ist.
    S.) Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    '■ daß der Deckel (20) auf einem von der Auszugsstange
    (22) im paralleler Richtung zum oberen Boxenrand abgewinkelten Zapfen (23) gelagert ist, der von der Seitenkante (24) her in eine Lagerbuchse (25) im Inneren des Hohldeckels eintritt.
    - 3 - 13 772 16.9.1970
    6.) Möbelstück nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Tragstangen-Einrastvorrichtung in Art einer auf der Basis von Kulissenschlitzen (45) arbeitenden Hub-Drehmechanik arbeitet, derart, daß die Einrastvorrichtung durch Kulissenschlitze bei Anheben in Rastposition dreht und bei erneutem Anheben in Absenkposition dreht.
    7.) Möbelstück nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, ■
    daß das Tragrohr (44) für die Auszugsstange (22) am oberen Ende in eine an der Seitenwand der Boxe (5) vorstehende Büchse (52) eintritt und am anderen Ende von einem in das Stirnende eintretenden Stopfen (54) getragen ist, der einen quergerichteten Haltearm (56) aufweist, welcher, sich unterhalb des Boxenbodens (6) erstreckend, im Wege der Steckverbindung zwischen bodenseitigen Backen (59) eingeschnäppert ist.
    8.) Möbelstück nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltearm (56) durch ein Fenster (57) der nach unten über den Boxenboden (6) vorstehenden Mantelwand der Boxe (5) hindurchtritt.
    f#M5SSttft70
    - 4 - 13 772 16.9.1970
    3.) Möbelstück nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (52) am oberen Rand eines sich parallel zur Boxeninnenwand erstreckenden Einsatzes (61) angeordnet ist, welcher etwa auf Mittlerer Höhe des Boxeninnenrauaes eine Auf1ageschulter (63) für Zwischen-Etagenflachen (63, 70) bildet und welcher mit seiner Mantelwand den oberen Randabschnitt der Boxe (5) zufolge dadurch gebildeter Doppelwandigkeit aussteift.
    10.) Möbelstück nach den Ansprüchen 1,8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand des Einsatzes (61) eine Einlagekehle (66) für eine Ringrippe (31) des Deckels
    (20) bildet.
    11.) Möbelstück nach den Ansprüchen 1 und 10, daduch gekennzeichnet, daß das die Ringrippe (51) bildende Randprofil (32) gleichzeitig Träger des Spiegels
    (21) ist.
    12.) Möbelstück nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (23) der Lagerbüchse (25) im Wege der lediglichen Steckverbindung zugeordnet ist, und eine endseitige Ringnut (29) aufweist, in welche eine Ringschulter (28) des Lagerbüchsenbodens (27) einschnappt.
    894858 6 23.it 70
    (.β ei.« j.. ,.
    - 5 - 13 772 16.9.1970
    13. Möbelstück nach den Ansprüchen 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel (21) gegenüber der Ringrippe (31) versenkt angeordnet ist.
    8148566 wart
DE19696948566 1969-12-16 1969-12-16 In form einer von oben zugaenglichen boxe ausgebildetes moebelstueck. Expired DE6948566U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19696948566 DE6948566U (de) 1969-12-16 1969-12-16 In form einer von oben zugaenglichen boxe ausgebildetes moebelstueck.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19696948566 DE6948566U (de) 1969-12-16 1969-12-16 In form einer von oben zugaenglichen boxe ausgebildetes moebelstueck.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE6948566U true DE6948566U (de) 1970-12-23

Family

ID=34127711

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19696948566 Expired DE6948566U (de) 1969-12-16 1969-12-16 In form einer von oben zugaenglichen boxe ausgebildetes moebelstueck.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE6948566U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102007012223A1 (de) Mastständer
EP0219571B1 (de) Wäschegestell
DE8631918U1 (de) Schlüsselhalter mit ausziehbarem Kugelschreiber
DE3702450C1 (en) Bedside table
DE7536518U (de) Klosettbuersten-staender
DE6948566U (de) In form einer von oben zugaenglichen boxe ausgebildetes moebelstueck.
DE2856130A1 (de) Schwenkrollenlager fuer falttueren
DE29813597U1 (de) Duschsystem
DE1962990C (de) Möbel mit einem von oben zuganglichen, mit einem Deckel versehenen Behalter
DE1063522B (de) Faltbare, kastenfoermige Dauerverpackungshuelle
DE1962990B1 (de) Moebel mit einem von oben zugaenglichen,mit einem Deckel versehenen Behaelter
AT288627B (de) Einsäulentisch
DE1922048C3 (de) Möbel mit einem flachen Schrankkasten
DE6948564U (de) In form einer durch oberseitigen deckel verschlossenen boxe ausgebildetes hoebelstueck
DE1953194C (de) Zeichenschreibtisch mit in einem Tischkasten versenkbarer Zeichenplatte
DE1953194A1 (de) Zeichenschreibtisch mit in einem Tischkasten versenkbarer Zeichenplatte
DE2018722C (de) Klapptisch, insbesondere in Form eines Servierwagens
DE4026450A1 (de) Standschirm
DE2137261C3 (de) Verkürzbarer Schirm
DE1753029C (de) Möbel mit einem drehbaren Zwischen boden
DE752386C (de) Kastenbank
DE7516763U (de) Moebelscharnier
DE7130471U (de) Unterteilte Bodentreppe
DE2458162A1 (de) Klappgarderobe
DE1972199U (de) Moebelrolle.