DE694820C - Verfahren und Schuettelvorrichtung zum Schlagen von Fluessigkeiten - Google Patents
Verfahren und Schuettelvorrichtung zum Schlagen von FluessigkeitenInfo
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- DE694820C DE694820C DE1939H0158291 DEH0158291D DE694820C DE 694820 C DE694820 C DE 694820C DE 1939H0158291 DE1939H0158291 DE 1939H0158291 DE H0158291 D DEH0158291 D DE H0158291D DE 694820 C DE694820 C DE 694820C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12G—WINE; PREPARATION THEREOF; ALCOHOLIC BEVERAGES; PREPARATION OF ALCOHOLIC BEVERAGES NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES C12C OR C12H
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- C12G1/06—Preparation of sparkling wine; Impregnation of wine with carbon dioxide
- C12G1/062—Agitation, centrifugation, or vibration of bottles
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Description
- Verfahren und Schüttelvorrichtung zum Schlagen von Flüssigkeiten Bei Flüssigkeiten, die Abscheidungsstoffe absetzen, ist es oft erforderlich, daß diese geschlagen werden, damit sich der festgesetzte Abscheidungsstoff von der Innenseite des Behälters löst. Im besonderen bei der. Behandlung von sich entwickelnden Weinen und hier wieder besonders bei der Herstellung von Schaumweinen setzt sich Hefe usw. ab. Diese Hefe, die durch das lange Lagern an der Innenlängsseite der Flaschenwand ziemlich fest haftet, muß, um aus der Flasche entfernt werden zu können, von der Flaschenwand von Hand losgeschlagen werden.
- Um diesem Mangel abzuhelfen und eine fortlaufende, gleichmäßige Arbeit leisten zu können, sieht die Erfindung eine Schüttelvorrichtung vor, mit der die in zylindrische Gefäße, z. B. Flaschen, gefüllte Flüssigkeit kurz in einer Richtung und nach Bewegungsumkehr in der entgegengesetzten Richtung umgetrieben wird.
- Die neue Schüttelvorrichtung besteht in der Hauptsache aus einem fortlaufenden, endlosen Band mit lose drehenden Auflagerollen, über denen zwei entgegengesetzt umlaufende Reibbänder liegen, wobei dann zwischen dem Fließband und den Reibbändern die gefüllten Flaschen durchlaufen. Zwischen den beiden Reibbändern ist eine Bremsvorrichtung angeordnet, die die rasch umlaufenden Flaschen abbremst, damit sie rasch wieder in die andere Drehrichtung übergeleitet werden können. Man kann die neue Schüttelvorrichtung für alle Flüssigkeiten verwenden, die im Sinne der Erfindung geschlagen bzw. gemischt werden müssen.
- In der anliegenden Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
- Abb. x zeigt die Schüttelvo_richtung in Seitenansicht und Abb. 2 in Draufsicht.
- Die Schüttelvorrichtung besteht aus einem Rahmengestell z, auf dem die Rollen 2 an den beiden Längsenden der Vorrichtung gelagert sind, die als Führung und Antrieb eines doppelten Kettenbandes 3 dienen. Auf dem Kettenband 3 sitzen paarweise in regelmäßigen, bemessenen Abständen auf Böcken vier lose drehbare Rollen 5, zwischen je zwei Paaren, von denen die Flaschen .6 aufgelegt werden.
- Über den Rollen 5 des Kettenbandes 3 liegen im Abstand von etwa Flaschendicke zwei umlaufende Reibbänder 7 und 8, die in entgegengesetzten Richtungen umlaufen, Abb. 2. Diese Reibbänder 7, 8 liegen auf mit großer Geschwindigkeit umlaufenden Tragrollen 9, =o, von denen die äußeren Rollen 9 anget ieben werden. Die Rollen 9, =o sind gefedert gelagert, so daß auf die Reibbänder 7, 8 ein Druck ausgeübt wird, der genügt, um die darunter durchlaufenden Flaschen 6 in Drehung zu versetzen. Mit diesen kommen auch die unteren losen Rollen 5 in Umlauf.
- Zwischen den Reibbändern 7 und 8 ist eine Bremsvorrichtung =i, Abb. z, angeordnet, die mit den Rollen 12, 13 zusammenarbeitet, die jeweils gerade unter der Bremse =i mit einer Flasche durchlaufen. Diese Bremseinrichtung kann aus einem gefederten Bremsklotz bestehen, der leicht auf der ankommenden, umlaufenden Fasche schleift und diese anhält, so daß sie sofort beim Einlauf in das zweite Reibband 8 in der entgegengesetzten Richtung gedreht werden kann. Man kann hier jede geeignete Bremsvorrichtung anordnen. Nach dem Durchlauf rollen die Flaschen über den Tisch 14 zur W eiterbehandlungauf dasHauptfließbandwieder ab. Die Rollen 2 werden durch den Trieb i5 und die Reibbänder durch die Triebe 16 und 17 angetrieben.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Schlagen von Flüssigkeiten in Behältern, die abwechselnd in entgegengesetzter Richtung um ihre Längsachse gedreht werden, insbesondere zum Schütteln von Wein bei der Schaumweinenthefung, dadurch gekennzeichnet, daß die @ gefüllten Behälter, z. B. Flaschen, während ihres Förderganges zwischen zwei Bearbeitungsstufen, lose auf einer Rolleinrichtung in waagerechter Lage liegend, erst in einer Richtung und dann in entgegengesetzter Richtung in rasche Drehung versetzt werden.
- 2. Schüttelvorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einem fortlaufenden Band als Lagerung für die gefüllten Behälter, z. B. Flaschen (6), lose Rollen (5) in bemessenem Abstand angeordnet sind, über denen in einem Abstand von etwa dem Durchmesser der Behälter hintereinander zwei untereinander in entgegengesetztem Sinne mit großer Geschwindigkeit umlaufende Reibbänder (7, 8) liegen, die während des Durchlaufs der Behälter (6) auf diesen unter Druck aufliegen und sie in Drehung versetzen.
- 3. Schüttelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Reibbändern (7, 8) eine unmittelbar auf die Behälter wirkende Bremseinrichtung (=i) eingeschaltet ist, wobei die Reibbänder (7, 8) über gefedert gelagerte Rollen (9, =o) laufen, die die Bänder auf die durchlaufenden Behälter andrücken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939H0158291 DE694820C (de) | 1939-01-08 | 1939-01-08 | Verfahren und Schuettelvorrichtung zum Schlagen von Fluessigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939H0158291 DE694820C (de) | 1939-01-08 | 1939-01-08 | Verfahren und Schuettelvorrichtung zum Schlagen von Fluessigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE694820C true DE694820C (de) | 1940-08-28 |
Family
ID=7182781
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1939H0158291 Expired DE694820C (de) | 1939-01-08 | 1939-01-08 | Verfahren und Schuettelvorrichtung zum Schlagen von Fluessigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE694820C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2609472A1 (fr) * | 1987-01-13 | 1988-07-15 | Schott Bernard | Machine a secouer les bouteilles de champagne |
| FR2617826A1 (fr) * | 1987-07-08 | 1989-01-13 | Lebastard Patrick | Dispositif pour secouer des recipients fermes, notamment des bouteilles de champagne |
-
1939
- 1939-01-08 DE DE1939H0158291 patent/DE694820C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2609472A1 (fr) * | 1987-01-13 | 1988-07-15 | Schott Bernard | Machine a secouer les bouteilles de champagne |
| FR2617826A1 (fr) * | 1987-07-08 | 1989-01-13 | Lebastard Patrick | Dispositif pour secouer des recipients fermes, notamment des bouteilles de champagne |
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