DE6947140U - Omnibus - Google Patents
OmnibusInfo
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- DE6947140U DE6947140U DE19696947140 DE6947140U DE6947140U DE 6947140 U DE6947140 U DE 6947140U DE 19696947140 DE19696947140 DE 19696947140 DE 6947140 U DE6947140 U DE 6947140U DE 6947140 U DE6947140 U DE 6947140U
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- Expired
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- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
DlPL-CHEM. DR. WERNER KOCH
DIPL-ING. KLAUS DELFS
HAMBURG
DR.-ING. RICHARD GLAWE DIPL-PHYS. DR. WALTER MOLL
MÖNCHEN
2000 Henker· SS · WeltaHr··· 13 · laf Sf 235S
•M*M0a«k«a 33 · U«Bb«rrrtree· 20 · lsi 32 «94«
IHR ZEICHtN
BETRIFFT,
IHRE NACHRICHT VOM
UNSER ZEICHEN
P 5517/69
P 5517/69
HAMBURG
Fahrzeugwerkstätten Falkeru ied GmbH.,
2000 Hamburg 20, F.alkenried 7-19
Omnibus
Die Erfindung bezieht sich auf einen Omnibus mit zwei Achsen ind hinten unter aem Fußboden 3es Fahrzeugs ange—
rdnetenif auf die Hinterräder wirkendem Motor, wobei die
Fin,errf;der normale" Durchmesser von etwa 1 m oder mehr
haUen.
Bei Omnibussen verringert eich d~ nutzbare Fläche im
•irgasiraum insbepindere -?urch dit in den Raum hinein—
ragenden Radkästen.
D: .?läcLenausni'tzung ist durch Anhebung des Fußbodens
b? s zum höchsten Punkt des Radkastens (Scheitelpunkt) zu verbessern, weil dann die Kästen unterhalb des Fußbodens
bleiben. Nachteil dieser Anordnung ist die große Aufstieg—
,CHECK. HAMBURG 14H07 ■ BANK· COMMERZBANK A. O, HAMHJRG, DEMCASSE 20/12029 · TElEGRa SPECHTZIES HAMBURG,bxw. SPECHTZIBMÖNCHEN
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höhe für ein- und aussteigende Fahrgäste über drei bis vier Stufen von der Straße bzw» vom Bürgersteig bis zur Fahrgastraumfläche.
Für Reise- und Überland-Omnibusse mit größerem
Haltestellenabstand mag dieser Umstand hinzunehmen sein. Für einen flüssigen Stadtverkehr mit möglichst kurzen
Haltestellen—Aufenthalten und schneller Abfertigung der
Fahrgäste bedarf es jedoch günstigerer Verhältnisse. Diese sind durch kleinere Räder erzielbar, weil dann der Scheitelpunkt
über der Straßenfläche niedriger liegen kann. Kleinere Räder verbessern auch die Wendigkeit des Fahrzeugs, weil ein
verhältnismäßig großer Lenkeinschlag vorgesehen sein kann, ohne daß die Radkasten eine den Durchgang im Fahrzeug behindernde
Breite annehmen müssen» Kleine Räder haben aber die Nachteile kürzerer Lebensdauer, weil die zur Verfugung
stehende Verschleißmenge geringer ist und meist auoh die spezifische Beanspruchung höher liegt, daß der Bauaufwand
für die Antriebsachse größer ist als bei großen Rädern und Schwierigkeiten bei der Unterbringung von Radbremsen
entstehen, und daß sie schließlich einen höheren Reifeninnendruck erforderlich maohen, der zu einer härteren
Federung führt.
Bei Omnibussen wählt man deshalb bislaug in der weitaus überwiegenden Zahl d,er Fälle Räder von etwa 1 m Durchmesser
und mehr, deren Durchmesser deshalb eingangs auch als "normal" bezeichnet wurde. Kleinere Durchmesser wurden
bislang nur bei sehr kleinen Omnibussen oder bei Spezialbussen gewählt, bei denen der Motor nicht hinten unterem
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Fußboden angeordnet ist; diese Anordnung unter dem Fußboden
bedingt nämlich eine gewisse Mindesthöhe des Fußbodens, die bei etwa 700 bis 900 mra liegt. Bei einer solchen Mindesthöhe
im hinteren Fahrzeugbereich ist die Anwendung normal großer Räder vorteilhaft.
Normal große Räder haben aber bei der niedrigen Anordnung, die man bei Stadtbussen allgemein wünscht und die
auch bei Reiseomnibussen vorteilhaft ist, den Nachteil, daß die über den Fußboden in das Fahrzeuginnere hineinragenden
Radkästen eine optimale Raumausnutzung ausschließen, weil
sie zu ungünstigen Sitzanordnungen zwing.n.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Omnibus zu schaffen, der eine geringe Fußbodenhöhe schafft
und trotzdem unter bestmöglicher Wahrung der Vorteile kleiner und großer Räder optimale Ausnutzung der Grundfläche des
Omnibusses ermöglicht.
Die erfindungsgeraäße Lösung besteht darin, daß bei Verwendung
normal großer Hinterräder die Vorderräder kleineren Durchmesser erhalten, der vorteilhafterweise etwa um 200
bis 300 mm geringer ist als der der Hinterräder. Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, für die Hinterräder die
Größen Ii.00 - 20 oder 10.00 - 20 oder 9.00 - 20 (Raddurchmesser
1080 bzw. 1050 bzw. 1020 mm) und für die Vorderräder
die Größe IORI5 (Durchmesser 765 mm) zu wählen. Dabei werden
die Bremsen der Vorderräder wegen der erwähnten Unterbringungs— Schwierigkeiten vorteilhafterweise als Scheibenbremsen ausgebildet,
was im übrigen auch noch die bekannten fahrtechnischen
Vorteile mit sich bringt.
6947t"40
Die Erfindung wird im folgenden näher an Hand der Zeichnung
erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1—3 Seitenansichten verschiedener Ausführungs— formen von Omnibussen und
Fig. h eine schematische Draufsicht mit Darstellung der
Radkästen.
Man erkennt in den Fig. 1-3 den ungewohnten Durchmesser-Unterschied
der Vorderräder 1 und der Hinterräder 2, wobei vorausgesetzt sein mag, daß die Hinterräder einen Durchmesser
von wenig mehr als 1 m und die Vorderräder einen Durchmesser von 765 mm haben. Diese Anordnung gestattet die gestrichelt
in der Zeichnung angedeutete Sitzanordnung, die im Bereich
der Radkästen der Vorderräder ohne Rücken-an—Rücken-Sitzen
auskommt.
Die Fußbodenhöhe liegt im mittleren und vorderen Teil bei etwa 5OO - 700 mm. Im hinteren Bereich ist sie
auf ca. 700 — 900 mm angehoben, so daß in bekannter Y/eise der
Motor 3 darunter Platz findet. Die Radkästen der Hinterräder ragen zwar wesentlich mehr über die Fußbodenfläche des
Fahrzeugs hinaus als diejenigen der Vorderräder, zwingen aber wegen der beginnenden Anhebung des Fußbodens nicht
zu unwirtschaftlicher Platzanordnung.
Figur 1 zeigt diese Verhältnisse am Beispiel eines Busses, dessen Fußboden über die gesamte Länge des Fahrzeugs
etwa gleiche und so große Höhe hat, daß die Vorderem
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radkasten k sich praktisch unmerklich über die übrige
Fußbodenfläche 5 erheben, die über dem Motor ein wenig
ansteigt.
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Bei dem Fahrzeug gemäß Fig. 2 hat der Fußboden 5 von
vorn bis zu den hinteren Radkästen eine verhältnismäßig geringe Höhe von beispielsweise 500 mm oder wenig mehr, so
daß die Einsteighöhe sowohl bei der vorderen Tür 6 als auch bei der hinteren 7 sehr niedrig ist. Die Vorderradkästen k
ragen trotzdem nur so wenig über die Fußbodenfläche hinaus, daß eine normale Sitzanordnung möglich ist. Zu dem Boden 8
des hinteren Fahrzeugteils steigt der Boden vor oder zwischen den Radkasten 9 in einer Stufe an.
Im Unterschied dazu steigt der Boden bei der Ausführung
der Fig. 3 gleichmäßig von vorn bis hinten an. Man vermeidet dadurch die Stufe zwischen dem vorderen Bodenabschnitt 5
und dem hin eren Teil 8, ohne den Vorteil einer niedrigen Einsteighöhe bei der Vordertür 6 zu verlieren.
Fig. k veranschaulicht in einer schematischen Draufsicht
die über den Fußboden des Fahrzeugs nach innen vorspringenden Radkästen, die trotz des angedeutete^ großen
Lenkaussohlags so schmal sind, daß der Durohgang in der
Fahrzeugmitte nicht behindert wird.
694714
Claims (1)
1) Omnibus mit zwei Achsen und hinten unter dem Fußboden
des Fahrzeups angeordnetem, auf die Hinterräder wirkendem
Motor, wobei die Hinterräder normalen ]}urchmesser von etwa
1 m oder mehr haben, dadurch gekennzeichnet ,
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.-]η· η Ό ■- ^'' -ir^ " "-^τπγΙ^τ· ri^r :ir^Rf 10:1!^.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696947140 DE6947140U (de) | 1969-12-04 | 1969-12-04 | Omnibus |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696947140 DE6947140U (de) | 1969-12-04 | 1969-12-04 | Omnibus |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6947140U true DE6947140U (de) | 1970-04-23 |
Family
ID=6606867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696947140 Expired DE6947140U (de) | 1969-12-04 | 1969-12-04 | Omnibus |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6947140U (de) |
-
1969
- 1969-12-04 DE DE19696947140 patent/DE6947140U/de not_active Expired
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