DE6943530U - Streumaschine, insbesondere duengerstreumaschine. - Google Patents
Streumaschine, insbesondere duengerstreumaschine.Info
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Description
Beschreibung
zum Gebrauchsmustergesuch
zum Gebrauchsmustergesuch
der Firma Nodet-Gougis S.A., Monterrau (Seine & ;Iarne) , Frankreich
betreffend:
"Streumaschine, insbesondere Düngerstreumaschine"
Die Neuerung betrifft eine Streumaschine für pulverförmige
oder gekörnte Stoffe, und zwar insbesondere eine Düngerstreumaschine,
die selbstfahrend oder als Schleppeinheit ausgebildet ist.
Die Arbeitsfläche, die von Streumaschi^.en ohne Fahrtunterbrechung
mit pulverförmigen oder gekörnten Stoffen bestreut werden kann, hat auch eine p&rallel laufende Vergrößerung der Stundenleistung
an Streugut bzw. der in einer bestimmten Zeiteinheit verteilten Streugutmenge zur Folge und erfordert infolgedessen die
Anordnung von schnell arbeitenden Einrichtungen zum Wiederauffüllen der Streugeräte in unmittelbarer Nähe der Streustelle. Um
eine solche schnelle Beladung oder WMerauf füllung sicherzustellen,
setzt man gegenwärtig verschiedene mechanisch arbeitende Einrichtungen ein, wie einen durch einen Hilfsmotor angetriebenen und
durch einen Zwischentrichter gespeisten Bandförderer oder einen durch einen Hxlfsmotor angetriebenen und durch einen Zwischentrichter
gespeisten Schraubenförderer, oder schließlich eine Art Schüttkübel, der vor seinem Auskippen in den Aufnahmebehälter
übar die Streumaschine gehoben wird.
Lin solcher Schraubenförderer oder ein Bandförderer erfordern
jedoch einen Hilfsmotor und müssen die Streumaschine ir.r.ier
an der gleichen Stelle beladen. Die Kippkübel erfordern, wenn sie über die Streumaschine anhebbar sein sollen, einen beträchtlichen
technischen Aufwand und entsprechend hohe Investitionen.
Der feuerung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu
vermeiden und eine Vorrichtung zu schaffen, mit der es möglich ist, den Aufnahmetrichter oder -behälter der Streumaschine ganz
unabhängig von seiner Höhe ohne Verv/endung eines Zusatz- oder Hilfsmotors an jeder gewünschten Stelle schnell zu beladen.
Die feuerung beruht auf dem Gedanken, auf dem gezogenen oder
selbstfahrend^ ausgebildeten Streuer einen sogenannten Band-Höhenförderer
anzuordnen, der ent"~ider durch eine Zapfwelle des Schleppfahrzeuges
oder bei Ausbildung des Streuers als L>elbstfahrainheit
durch dessen llotor angetrieben ist, und ferner einen von einem gev/öhnlich-n
Kübel mit Streugut zu füllenden Ililfstrichter vorzusehen,
so da.3 der Höhenförderer das Streugut aus de;. lfstrichter
entnimmt und es derart in den Aufnahmetrichter des Li· jugerätcs
fördert, daß es in dessen >Iitte geschleudert wird. :ian kann so die
Streumaschine so oft v/ieder beladen, wie es erforderlich ist, und dies, ohne an eine feste Füllstation zurückkehren zu müssen.
Tn ihrer ganz allgemeinen Form v/erden die angestrebten Verbesserungen
bei Streumaschinen mit einem Aufnahmetrichter für pulvcrförmige
oder gekörnte Stoffe, die selbstfahrend oder als Schleppeinheit ausgebildet sind, neuerungsgemäft im wesentlichen erreicht
durch eine auf dem Fahrgestellrahmen der Streumaschine angebrachte Höhenfördereinrichtung, deren Förderband direkt von dem
Fahrmotor her angetrieben ist, durch einen mit der Höhenfördereinrichtung
an deren unterem Ende verbundenen Zusatz- oder Hilfstricater, dcjser\eine Jand das Förderband bildet, und durch Ableit-
einrichtungen, ur.i die uadung des Förderbandes in die ;iitte des
5trvouguttrichters zu schleudern, L3ie Vorrichtung nach dar
feuerung kann an der .lückseite des Fahrzeuges oder des als Schleppeinheit
ausgebildeten Streugerütes angebracht sein.
Das Förderband des Höhenförderers kann ait guerverlaufenden
iitnehmersf.'ben oder -bechern .msgestattet sein.
Der Antrieb des Dan i-xlöheriförderers erfolgt durch eine an
deia Schleppfahrzeug der Streumaschine vorgesehene Zapfwelle oder durch den Fahrmotor des Fahrzeugs. Jic bandgeschwindigkeit des
Förderbandes und das Profil der ^eitcinrichtungan sind so gev;dhlt,
da.3 das aufv/arts geförderte iatfTial init Sicherheit in die
.'litte des Streuiuasc'iinentricnters geschleudert v/ird.
Weitere Uinzelheiten und Vorteile des Gegenstandes der
iJeuerung ergeben sich aus ler folgenden Beschreibung eines in der
Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer neuerungsgemäßen ausge statteten Streumaschine, wobei eines der Fahrzeugräder
weggelassen ist,
Fig. 2 den oberen Teil der Band-Höhenfördereinrichtung
dieser Streumaschine, und
Fig. 3 eine Ausführungsform des Antriebes und der Beschickungs- oder Beladeeinrichtungen im unteren
Teil des Förderers.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist auf dem Fahrgestellrahmen A der Streumaschine, der bereits den Streuguttrichter
oder Aufnahmebehälter 1 und die nicht dargestellten üblichen Einrichtfön trägt, eine Einrichtung angebracht, die aus einem Band-
Höhenförderer 2 besteht, der mit querverlaufenden Mitnehinerstäben
oder -Stegen 2' ausgestattet ist, aus einem Iiilfs- oder
Zusatz trichter 3, aus einer t-velle <! mit einen Kopfstück, auf das
die nicht dargestallte Zapfwelle pa.3t, und mit einer geeigneten Antriebsübertragung 5 für die· den Antrieb des Bandes 2.
Der Band-Höhenförderer 2 besteht aus einem Uinkelprofilrahmen
6, der an dem Trichter oder Aufnahmebehälter 1 durch ein Winkeleisen 7 befestigt und auf dem Fahrgestellrahmen A unter
einem bestimmten Winkel mittels eines iJinkolprofils 8 fest angebracht
ist, welches in gleicher Weise auch das Band 2 festhält. Der Rahmen 6 trägt an seinem oberen äußeren Ende eine Querrolle
für die Führung des Bandes 2, di-2 das Band 2 antreibt und über dieses von der Antriebsübertragung 5 her in Drehung versetzt wird.
Ein Eisen- oder Stahlblech 11, das auf dem Winkelprofilrahmen
6 parallel zu dem Band 2 in einem kleinen Abstand von der freien Oberfläche d^r Querstangen oder -Stege 2f für die Führung des
pulverförmigen Streugutes angebracht ist, erstreckt sich unter Bildung eines Ableitbleches oder einer Ableiteinrichtung 12 oberhalb
der Rolle 9 nach oben, wobei es sich unter Bildung einer trichterförmigen Erweiterung von der Rollenoberfläche entfernt,
und sein unterer Teil 13 ragt in den Zus±z- oder Hilfstricnter
hinab, der zur Abrundung seines unteren Bodens mittels eines Bandabstreifers 14 verdoppelt ist.
Die Antriebsübertragung oder Antriebskette der unteren Rolle 10 wird hier durch die Welle 15 gebildet, die durch die Welle 4
angetrieben ist und ein Kegelrad 16 trägt, welches mit einem zwei ten, auf die Welle 18 der unteren Rolle 10 au^akeilten Kegelrad
17 kämmt. Die Welle 18 dreht sich in Lagerstützen 19, die an dem Rahmen 6 fest angebracht sind.
Die obere Rolle 9 ist frei drehbar auf ihrer Welle 9' in
Lagerstützen 20 gelagert, die von einem in Gleitführungen 21'
verlagerbaran Gleitstück 21 in bekannter Weise parallel zur Ebene der fellen der Rollen 9 und 10 und in ihrer Lage durch Schrauben
22 einstellbar getragen werden.
Die Vorrichtung arbeitet v/ie folgt:
Die Zapfwelle des Schleppfahrzeuges treibt die Rolle 10 über die Welle 4 und die Antriebsübertragung oder Xraftübertragungskette 5
(ViS-Ie 15 und Zahnräder 15, 17) an. Der Zusatz- oder Ililfstrichter
3, der durch Herunterklappen entlang dem Förderrjand 2 zurückgeklappt
v/erden kann, wird, wenn es nötig ist und direkt an einer
Stelle, wo er sich gerade befindet, mit gekörntem oder pulverförnigem
Streugut gefüllt, und zwar durch eim; Art I'.ippbehülterwagen,
wie er in der Landwirtschaft üblich ist. Das Cand 2, welches
einen Abschnitt einer der Brandungen des Trichters Z bildet, nimmt
zwische seinen Querstübe.i oder -Stegen 21 und de:a Blech 11 das
Streugut mit, wobei das Llechgeh'iusa 11 über die Kanten des Evades
zurückreicht, um ein' r Straugutaustritt zu vermeiden. Der Candabstreifer
14 sorgt für .Ii:-; Dichtheit zwischen dan Jjnd 2, den
Querstdben oder -ste^c: 2' und dem Trichter Γ. .":r Rannen 6 sorgt
für die Festigkeit der Verrichtung und ist durch dia vrinkelprofile
7 und d auf dem Aufnar.r>jtrichter r'er iurnalL-aebehälLer 1 und an
dem Fahrgestellrahmen Λ der Streumaschine befestigt. Die Lagerstützen
20, die auf dem Rannen ·" verschiebbar sind, ermöglichen mit
Hilfa von Schrauben 22 ein Spanr^i des üandes und eine Parallel-Einstellung
der zylindrisclien Rollen ? und 10. Das Band 2 ist mit
einer ausreichend schnellen Geschwindigkeit angetrieben, um dem Streugut eine hinreichende kinetishe Energie zu erteilen, damit
dieses, nachdem es durch die Mitnehmerstäbe oder -stege 21 angehoben
ist, entlanö dem Ableitblech 12 des Blechgehäuses 11 geschleudert wird und der Streuguttri^hter oder -aufnahmebehälter 1
mit Sicherheit in seiner Mitte aufgefüllt v/ird.
(Schutzansprüche)
Claims (4)
1) Streumaschine, insbesondere Düngerstreumaschine, für pulverige
oder gekörnte Stoffe mit einem als Schleppeinheit oder selbstfahrend ausgebildeten Fahrgestell, auf dem ein Aufnahmetrichter
für das Streugut sowie ein Hilfstrichter mit einer ein
eine Wandung des Hilfstrichters bildenden Förderband aufweisenden
Kühenfördereinrichtung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (2) von dem Fahrmotor direkt angetrieben ist
und an seinem oberen Ende Ableiteinrichtungen für gezieltes Abwerfen des Streugutes in die Mitte des Streuguttrichters (1)
aufweist.
2) Streumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Förderband (2) mit querverlaufenden Mitnshmerstäben oder
-bechern (2?) ausgestattet ist.
3) Streumaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen
Zanfwollenantrieb von dem Schleppfahrzeug her für die liöhenfördereinrichtung.
4) Streumaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anordnung der Fördereinrichtunaen an der Fahrzeugrückseite.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR173815 | 1968-11-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|
| DE19691956343 Pending DE1956343A1 (de) | 1968-11-14 | 1969-11-08 | Streumaschine,insbesondere Duengerstreumaschine |
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