DE6943070U - Vorrichtung zum behandeln von endloser oder endlos zusammengefuegter textilware mit farben, loesungsmitteln, waschfluessigkeiten usw. - Google Patents
Vorrichtung zum behandeln von endloser oder endlos zusammengefuegter textilware mit farben, loesungsmitteln, waschfluessigkeiten usw.Info
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Description
AG V 369
basel/üchweiz
Parkweg 3L- 9-7-197 3
Parkweg 3L- 9-7-197 3
"Vorrichtung zum behandeln von endloser oder endlos zusammengefügter
Textilware mir Farben, !lösungsmitteln, Waschflüssiakeiten
usw."
Die urfiiiuung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum behandeln
von enuloser oder endlos zusammengefügter Textilware mit Farben, lösungsmitteln, Waschflüssigkeiten usw., die au» einem
die Ware und das behandlungsmittel aufnelimenden behälter mit gegebenenfalls einer Verweil- und ei. ar Förderzone und einem
die Ware zu fordernden Aggregat besteht.
Derartige: Vorrichtungen, zu denen unter anderem die Haspelkufe
zu zänlen ist, werden in der jüngeren Zeit auch wieder für
solche Verfahren interessant, die diskontinuierlich das Tex tilguL behandeln. Das gilt insbesondere für ein F irben oder
sonstiges behandeln von Textilware unter ernöhtem Druck also unter hT-licaingungen.
Bekanntlich wird z. L. üas Farben von Textilware dzw. das
Fixieren der Farbe auf der Textilware unter erhöhter Temperatur durchgeführt. Die nülie der Temperatur richtet sich nach
der Temperaturfestigkeit der zu färbenden Ware und der Farbe. Je aöner die Temperatur gewählt werden kann, desto kurzer
ist die notwendige Färbe- oder Fixierzeit. Die Gründe dafür
lieger, in dem unter anderem günstigeren Quellverhalten der
Fasern und in einer schnelleren Durchfärbbarkeit und fcgalisierung
der gewünschten Farbnuancen.
Aus diesen Gründen sind Maschine entwickelt worden, mit denen
nicht nur die Ware unter atmosphärischen Bedingungen, sondern aucn unter Kochdruck behandelt werden kann* Als eine solche
Maschine ist z. B. die HT-Haspelkufe z\x nennen, die aus einem
Autoclaven besteht, der etw<-\ bis zur Hälfte mit der Farbflotte
angefüllt ist und oberhalb des Flüssigkeitsniveaus eine Haspel und gegebene, fal LS noch eine Umlenkwalze für das zu fördernde
Gut aufweist, uas zu färbende Gut ist zu einem endlosen Strang
au Beinen tnden zusammengefügt und verweilt gegebenenfalls
in Faltenlage m der Flüssigkeit, von der es mittels der Haspel iieraus und wieder hinein gefördert wird.
solche Färbemaschine ist mit Vorteil nur für solche Textilwaren
verwendbar, denen es nicht schadet, wenn ε_e auf
Längszug beansprucht werden. Es ist nämlich bei einer solchen Anordnung and Verwendung von Maschinenteilen nicnt zu
vermeiden, aaß sich das durch und durch mit «er Flüssigkeit
getränkte Gut. beim Heiausziehen aus der Fio t. inioiae seines
hohen spezifischen Gewi htes dehnt. Textilien jedoch, die
keinen ,bangszag vertragen, -ie zum Beispiel ^ewebe und Gewirke
können nur unter Inkaufnahn j. einer pur n. „hteiligen Deh ng
auf einer Haspelkufe gefärbt werden.
Line weitere Schwierigkeit bei der Behandlung von breiter Ware auf der Haspelkufe ist die faltenlose Breithaltung der
Ware auf der H'spel. Falte ι bilden sich auf der Haspel wegen
der nur geringfügigen Führung der Ware auf dem Förderorg&n.
Da nu.i aber in diesen Mr schinen unter hoher Temperatur gefärbt
und fixiert wird, werden auch diese Falten einfixiert, was die Ware unbrauchbar macht.
Wegen dieser Probleme beim Färben von Textilware in einer HT-Haepelkufe
wurde der Industrie die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zu entwickeln, in der auch auf Zug empfindliche
Textilware ohne jegliche Längung bei Mehrmaligem Umwälzen der Ware durch die Behandlung^flüssigkeit unter HT-Bedingungen
gefärbt und fixiert werden kann.
Färbemaschine erstellt, deren Förderorgan eine Art Venturi-Düse
ist, die nach dem Prinzip der Wasserstrahlpumpe arbeitet. Der TextiIstrang oder ein Rundgewebe wird durch die Düse gejährt
und nach Inbetriebnahme der Maschine mit der dem Düsenhals
unter Druck zugeführten Farbflotte durch die Düse gezogen unc' geschoben. Ein Längszug wird nicht auf das Gut ausgeübt,
weiJ die Ware faktisch in der sich bewegenden Flotte schwimmt,
nicht iriit der Wanderung der Düse in Kontakt kommt und insbesondere
in dem Diffusor der Düse ein intensives Vermischen der Flotte mit dem Gewebe erfolgt. Nachteilig bei diesem
Fördersystem ist die Beschränkung der Behandlung auf Strangware, Schlauchware mit einem geringen Durchmesser auf in eine
dünn« Ro] In gewickelte flächige Ware, 'nderes Material kann
nicht mittels der Jet-Dyeing-Maschlne behandelt werden, da der
Durchmesser der Düse zur wirkungsvollrn Arbeit auf einen gewissen Durchmesser beschränkt bleiben muß. Außerdem besteht
auch hier die Gefahr eines Biidens von Falten, die bei der
behandlung unt r der hohen Temperatur einfixiert werden können.
Ausgehend jon der Vorrichtung anfangs genannter ^rt ist es die
Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu entwickeln, mi der
sowohl Schlauch- und Strangvare als auch breitgeweute oder -gewirkte
Textilien in gleichem Maße mit Farben, Lösungsmitteln, Waechflüssigkeiten oder dergleichen behandelt werden können,
ohne daß das zu färbende oder sonstwie zu behandelnde Gut einem hinsichtlich der Dehnung der Ware nachteiligen Längszug
unterworfen wird.
Erfindnngsgemäß wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, indem
als Förderaggregat eine unter Saugzug stehende, umlaufende Siebtrommel gewählt wird. Die vorteilhaften Eigenschaften
einer unter Saugzug stehenden Siebtrommel sind an sich bekannt. Sie bestehen unter anderem darin, daß das zu behandelnde Gut
auf der Siebtrommel festgehalten, von dem Behandlungsmedium durphströmt und mit der Trommel in jeder beliebigen Geschwindigkeit
gefördert werden kann. Bei der Verwendung einer Sieb- (
trommel als Förderorgan in einer Maschine vorgenannter Art kommt es in erster Linie^auf die Tatsache des Durchsaugens
1943070
des Behandlungsmeriums durch das Gut an, sondern daß das Gut
auf der Siebtrommel spannungslos durch den Saugzug gehaüten
und infolge der r>rehuny der Siebtrommel gefördert K«rden kann.
Das Zuführen der zu behandelnden Ware zu der Siebtrommel kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Vorteilhaft kann es z.B.
sein, wenn das Flüssigkeitsniveau in die Höhe des Bereiches der Aufnahme der Textilware von dem Behandlungsmittel an die
Siebtrommel und im Bereich der Abgabe der Textilware von der
Siebtrommel an das Behandlungsmittel zum Durchlaufen der gegebenenfalls vorhandenen Verweilzone reicht. Auf diese Weise
würde die Textilware schwimmend bis an die Siebtrommel gefördert und erst dann aus der Flotte gehoben werden. Die die
Ware übernehmende Siebtrommel wird dann jedenfalls die Ware spannungslos weiterfördern.
Besonders günstig kann es weiterhin sein, wenn die Siebtrommel ganz unterhalb d°_>
Behandlungsmittelnweaus angeordnet ist,
so daß nicht nur das von der Ware aufgenommene Behandlungsmittel
durch die Ware gesaugt wird, sondern während des Transportes beliebig iel der Behandlungsflotte durch die Ware
gesaugt werden kann, was bei Farbe z.B. einen gleichmäßigen und sehr intensiven Auftrag von Farbpartikeln auf der Ware
bewirkt.
Sollte es nicht beabsichtigt sein, diesen Vorteil auszunützen, so ist es selbstverständlich auch möglich, die Siebtrommel
ganz außerhalb des Behandlungsmittels anzuordnen und die Ware mittels sonstiger Zuführaggregate an die Siebtrommel zu bringen.
Dies kann beispielsweise dadurch möglich gemacht sein, daß in Förderrichtung des Gutes gesehen vor der Aufgabe der
Taxtilware an die Siebtrommel und gegebenenfalls auch nach
Abgabe der Textilware von der Siebtrommel gegebenenfalls an getriebene Umlenkwalzen oder dergleichen angeordnet sind.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit der als Förderorgan
dienenden Siebtrommel, die zweckmäßigerweise im Bereich des vom Textilgut nicht bedeckten Teils auf der Innenseite des
' \«.| IV . ί Vl V 369
Mantels cjegen den Saugzug abgedeckt ist, kann sowohl unter
atmosphärischen Druck als auch unter Hochdrucktemperaturbedingungen
arbeiten. Zur Nutzung der Vorteile z. Ii. beim Färben von Textilware unter einer Temperatur voa etwa loo - 14o° C
ist somit der das behandlungsmittel aufnehmende behälter
ännlich wie bei einer HT-Haspclkufe luftdicht zu verschließen
und das Behandlungsmittel über seine Siedetemperatur bei Atmospaarendruck
mit lieizaggregaten aufzuheizen.
Der Querschnitt eines solchen Behälters, in dem die Textilware
unter überdruck behandelt wird, kann in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung in vorteilhafter Weise ein schlüssellochähnliches Profil aufweisen, in dessen oberen Bereich die Siebtrommel und
in dessen ansonsten den Schlüsselbart aufnehmenden Bereich die Verwcilzone des Textilgutes vorgesehen ist. In der Verweilzone
kann ein Umlaufkanal gebildet sein, in dem in einfacher Weise in der Mitte der Ven^ilzone eine Trennwand angeordnet ist.
Das Fassungsvermögen Giner unter Hochdruckbedingungen arbeitenden
Haschine, z. B. zum Färben der Ware, soll aus wirtschaftlicnen Gründen möglichst viel Ware aufnehmen und diese in
einer kurzen Zeit optimal behandeln, Die Fördergeschwindigkeit einer Siebtrommel kann sehr hoch etwa bis zu 2oo m/min, sein,
Abgesenen davon, daß durch hone Fördergeschwindigkeiten ein gleicurruißiges Durchfärben der Ware in jeder beliebigen Farbnuance
möglich ist, gewährleistet sie auch eine kurze Behandlungszeit. Um möglichst viel Textilware in einer Vorrichtung
behandeln zu können, ist er, vorteilhaft, die Ware in der Verweilzone
in Faitenlage durch den Umlaufkanal unter dem Einfluß
der sich bewegenden Flotte zu fördern. Dazu kann orfinuungsgenutß
in Laufrichtung der Textilware gesellen unmittelbar iiinter dem Bereich der Abgabe der Textilware von der Siebtrommel
an das Behandlungsmittel eine das Textilgut hin und ner uewegenue, die Textilware in Falten legende Vorrichtung
angeordnet sein. Beispielsweise kann die Vorrichtung aus einem das Behandlungsmittel in rhythmische Bewegungen setzenden
Aggregat bestehen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung
8943070 -RM 73
J. j JV . ι·.*ι
VJM
dargestellt. Fs zeigern
Figur 1 eiran Schnitt durch das Gehäuse einer Vorrichtung
aura Behandeln von endlos zusammengefügter Textilware
mit oberhalb einer Siebtrommel angeordnetem Flüssigkeit
sniveau,
Figur 2 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach Figur 1 entlang der Linie H-II und
Figur 3 einen Schnitt durch eine Vorrichtung ahn!ich der nach
Figur 1, bei der jedoch das Flüssigkeitsniveau unterhalb der Siebtrommel angeordnet ist,
Die wesentlichen Bestandteile der Vorrichtung zum Behandeln von
endlos zusammengefügter Textilware besteht aus einem Gehäuse 1, das je nach der Breite und Länge der Ware eine aus Figur 2 ersichtliche
breite und lohe aufweist, während der aus Figur 1 ersichtliche Querschnitt etwf ein schliissellochähnliches Profil
aufweist. Ι.·, dem oberen im wesentlichen kreisförmigem
Teil if-t eine Siebtrommel 2 angeordnet, deren Mantel im Bereich
des jin Textilgut nicht bedeckten Teiles auf der Inenseite
gegen den baugzug vom Axialventilator 3 her durch das Blech 4 abgedeckt ist. Die Siebtrommel 2 erstreckt sich durch das ganze
Gehäuse 1 und ist an dessen aus Figur 2 ersichtlichen Stirnseiten geIo ert. Achsrecht durchgreift die eine Stirnseite der
Siebtrommel 2 das Laufrad 4"de Axialpumpe 3, die durch de
außerhalb des Gehäuses 1 angeordneten Motor 5 angetrieben wird. Mittels der Axialpumpe 3 wird die innerhalb der Siebtrommel
vorhandene Flüssigkeit entsprechend der Pfeile 6 angesaugt und über den Pumpenraum 7 in einen die Siebtrommel umgebenden
Ringkanal 8 gefördert, von wo die Flüssigkeit durch das profilierte
Blech S wieder zur Siebtrommel angesaugt wird.
Das Gehäuse I weist oberhalb aer Siebtrommel 2 eine Füllöffnung
Io auf, die mit Hilfe des Deckels 11 luftdicht ver-Eci,lossen
werden kann, Lin luftdichtes Verschließen des Gehäuses
1 durch den Deckel 11 "st dann notwendig^ wenn die Vor-
,,Jji'iJ
■ ι
richtung unter Hochtemperaturbedingungen arbeiten soll, wozu die in dem ganzen Gehäuse angeordnete Behandlungsflüssigkeit,
deren Flüssigkeitsniveau 12 oberhalb der Siebtrommel 2 vorgesehen ist, mit Hilfe der in dem Ringraum 8 angeordneten Heizeinrichtungen
13 Über die Siedetemperatur bei Normaldruck erhitzt und somit das Gehäuse auf Überdruck gebracht wird.
Nachdem die Textilware 14 durch die Füllöffnung Io in das Ge- /
häuse eingeführt und an den Enden zu einer endlosen Textilware <
zu&amm-engefügt ist, ist zur Hochtemperaturbehandlung der <
Deckel 11 zu verschließen, die in dem Gehäuse noch vorhandene Luft über das Ventil Ib abzusaugen, die Temperatur der Behand-|!
lungsflÜESigkeit auf die gewünschte Höhe aufzuheizen und die f
Siebtrommel 2 mit Hilfe des Motors 16 in Umdrehung zu versetzen. Da die Textilware durch den auf der Innenseite der Siebtrommel
herrschenden baugzug auf dem Mantel der Siebtrommel 2 festgehalten
und durch diese gefördert wird, läuft die Ware entsprechend der Umlaufgeschwindigkeit der Siebtrommel von der
einen Seite des Umlaufkanals 17 der Verweilzone auf die andere
Seite, wobei sie vor der Auflage auf die Siebtrommel über zwei Streckwalzen Io laufen kann, die ein faltenloses Auflegen der
Ware auf die Siebtrommel 2 begünstigen können.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß aui die von der Siebtrommel
2 zur Verweilzone und von der Verweilzone wieder zur
Siebtrommol 2 zurück geförderte Ware ke^n wesentlicher Längszug
ausgeübt wird, da die Ware ständig von Flüssigkeit umspült ist, sie somit schwimmt. Aach wird die liehandlungsflüßsigkeit
in der Verweilzone durch die Bewegung der Siebtronmel
2 und durch die Bewegung der zu behandelnden Ware 14 eine Umlaufgeschwindigkeit um das untere Ende der die Verweilzone
in zwei Kanäle trennenden Wand 19 aufweisen. Es kann folglich sämtliche in der Textilindustrie zu fHrbende oder
sonstwie zu behandelnde Textilware auf dieser Vorrichtung unte ilochdruckbedingungen verarbeitet werden, sei es eine
Strangvare, sei es eine gewebte oder gewirkte Ware, sei es ein· Schlauchware oder sogar Tufting-Ware* Alle Textilien
werden nach der Behandlung einen vollen Warengriff aufweisen
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ν 369
und je nach Färbedauer und Farbkonzentration die gewünschte Farbnuance aufweisen.
In Figur 3 ist eine ähnliche Vorrichtung wie nach Figur 1 dargestellt,
jedoch weist diese zum Unterschied das Flüssigkeitsniveau 2o nicht oberhalb der Siebtrommel, sondern darunter
oder auch in Höhe des Bereiches der Aufnahme der Textilware von dem Behandlungsmittel an die Siebtrommel und umgekehrt
auf. Die Siebtrommel ist folglich von einem Luftraum umgeben, der auf der Oberseite ähnlich wie bei der Vorrichtung nach
Figur 1 durch einen Deckel verschlossen sein kann. Da nunmehr die von der Siebtrommel zu fördernde Textilware unter dem
Saugzug vor. Luft auf dem Mantel der Siebtrommel festgehalten wird, ist anstatt der Axialpumpe 3 nach Figur 2 ein Radialventilator
anzuordnen, der der Einfachheit halber nicht dargestellt ist.
Die Textilware wird über die gegebenenfalls angetriebenen Umlenkrollen
21 von der Flüssigkeit an die Siebtrommel 2 übergeben, so daß auch bei nicht in der Flüssigkeit schwimmender
Textilware 14 dieselbe, ohne einem Längszug unterworfen zu sein, mittels der Siebtrommel gefördert werden ka n.
Auf der Ablaufseite der Siebtrommel sind bei beiden Vorrichtungen nach Figur 1 und Figur 3 Vorrichtungen 22 vorgesehen,
die das selbsttätige Faltenlegen der Ware zum Durchlaufen der
Verweilzone begünstigen.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Behandeln von endloser oder endlos zusammengefügter
Textilware mit Farben, Lösungsmitteln, Waschflücsigkeiten
usw., die aus einem die Ware und das Behandlungsmitte1-aufnehmenden
Behälter mit gegebenenfalls einer Verweil- und einer Förderzone und einem die Ware zu fördernden Aggregat besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß das Förderaggregat eine unter Saugzug (3) stehende, umlaufende Siebtrommel (2) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommel (2) teilweise oberhalb des Behandlungsmittelniveaus
(20) angeordnet ist und etwa mit eiern nicht vom Gut bedeckten Umfangsbereich in das Behandlungsmittel eintaucht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommel (2) ganz unterhalb des Behandlungsmittelniveaus
(12) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in
Förderrichtung des Gutes gesehen vor der Aufgabe der Textilware (14) an die Siebtrommel (2) und gegebenenfalls nach Abgabe
des Textilgutes von der Siebtrommel an das Behandlungsmittel gegebenenfalls eingetriebene Umlenkwalzen (18) oder dergleichen
angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommel (2) im Bereich des vom Textilgut (14) nicht bedeck' in Teiles in an
6S43070-e.i2.73
Γ/
''L
ι sich bekannter Weise auf der Innenseite des Mantels gegen den
; Saugzug abgedeckt (4) ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Behälter (1) in an sich bekannter Wei- ! se einen luftdicht verschließbaren Deckel (11) und im Bereich
j des Behandlungsmittels zum Aufheizen desselben über seine Sie-
I detemperatur bei Atmosphärendruck Heizaggregate (13) aufweist.
I
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ι gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Behälters (1) ein
schlüssellochähnliches Profil (Figur 1) aufweist, in dessen ΐ. oberen Bereich die Siebtrommel (2) und in dessen ansonsten den
Schlüsselbart aufnehmenden Bereich die Verweilzone des Textil-J
gutes (14) vorgesehen ist.
!
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in
! der Verweilzone ein Umlaufkanal (17) durch die Anordnung einer
Trennwand (19) in der Mitte der Verweilzone gebildet ist.
!
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
; gekennzeichnet, daß in Laufrichtung der Textilware gesehen un-
] mittelbar hinter dem Bereich der Abgabe der Textilware von der
Siebtrommel an das Behandlungsmittel eine die Textilware hin und her bewegende» die Textilware in Falten legende Vorrichtung
(22) angeordnet ist«
1
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
I Vorrichtung aus einem das Behandlungsmittel in rhytmische Be-
'■· wegungen versetzenden Aggregat besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6943070U DE6943070U (de) | 1969-11-06 | 1969-11-06 | Vorrichtung zum behandeln von endloser oder endlos zusammengefuegter textilware mit farben, loesungsmitteln, waschfluessigkeiten usw. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6943070U DE6943070U (de) | 1969-11-06 | 1969-11-06 | Vorrichtung zum behandeln von endloser oder endlos zusammengefuegter textilware mit farben, loesungsmitteln, waschfluessigkeiten usw. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6943070U true DE6943070U (de) | 1973-12-06 |
Family
ID=34126504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6943070U Expired DE6943070U (de) | 1969-11-06 | 1969-11-06 | Vorrichtung zum behandeln von endloser oder endlos zusammengefuegter textilware mit farben, loesungsmitteln, waschfluessigkeiten usw. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6943070U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4329217A1 (de) * | 1993-08-31 | 1995-03-02 | Beiersdorf Ag | Verfahren zum kontinuierlichen Imprägnieren |
-
1969
- 1969-11-06 DE DE6943070U patent/DE6943070U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4329217A1 (de) * | 1993-08-31 | 1995-03-02 | Beiersdorf Ag | Verfahren zum kontinuierlichen Imprägnieren |
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