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DE69426925T2 - Herstellen von gegenständen durch ein pulverformverfahren und pulverzuführung - Google Patents

Herstellen von gegenständen durch ein pulverformverfahren und pulverzuführung

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DE69426925T2
DE69426925T2 DE69426925T DE69426925T DE69426925T2 DE 69426925 T2 DE69426925 T2 DE 69426925T2 DE 69426925 T DE69426925 T DE 69426925T DE 69426925 T DE69426925 T DE 69426925T DE 69426925 T2 DE69426925 T2 DE 69426925T2
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DE
Germany
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powder
mold
density
cavity
container
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Ryuji Shiga
Yoshishige Takano
Yoshinobu Takeda
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Sumitomo Electric Industries Ltd
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Sumitomo Electric Industries Ltd
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    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F3/00Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces
    • B22F3/004Filling molds with powder
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
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    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
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    • B30B15/022Moulds for compacting material in powder, granular of pasta form
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Description

    (Technisches Gebiet)
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen einer Pulverform unter Verwendung einer Form zum Formpressen und einen Pulverzubringer zum Verwenden in der Herstellung solch einer Pulverform.
  • (Stand der Technik)
  • Fig. 6 zeigt eine herkömmliche Methode zum Herstellen einer Pulverform. Bei diesem Verfahren wird eine Pulverform hergestellt, indem ein Pulver gefüllter Behälter 22 mit Pulver über eine Vertiefung 21, welche in einer Form 20 ausgebildet ist, um Pulver in dem Behälter 22 in die Vertiefung 21 zu schütten, wobei der Behälter 22 zurückgenommen wird und das Pulver in der Vertiefung 21 durch Herabsenken eines Oberstempels 23 gepresst wird.
  • Eine Pulverform wird im Allgemeinen später gesintert. Wenn die Dichte der Pulverform ungleichmäßig ist, tendiert die Größe der Pulverform dazu, nach dem Sintern ungleichmäßig zu sein, so dass das gesinterte Produkt ebenfalls größenmäßig nicht gleichmäßig ist.
  • Bei dieser herkömmlichen Methode fällt durch Schwerkraft Pulver in die Vertiefung 21, so dass das Pulver dazu tendiert, in der Vertiefung eine Brücke zu bilden. Dies führt zu ungleichmäßiger Dichte des Pulvers.
  • Das Pulver im Behälter 22 fällt spontan in die Vertiefung 21, während der Behälter 22 über die Vertiefung bewegt wird. Dann wird, indem der Behälter 22 zurückgezogen wird, jeder Teil des Pulvers, der über die Oberfläche der Form 20 hervortritt, durch den Rand des Behälters 22 abgekratzt, so dass die Oberfläche des Pulvers in der Vertiefung geglättet wird. Dies führt zu Ungleichmäßigkeit bei der Dichte des Pulvers.
  • Um die Dichte des Pulvers in der Vertiefung der Form gleichmäßig zu gestalten wurden Versuche durchgeführt, die Form nach dem Befüllen der Vertiefung mit Pulver leicht zu rütteln. Durch dieses Rütteln der Form tendiert die Form jedoch dazu, außer Form zugeraten oder nutzt sich ab. Wenn die Form sich bewegt, kann sie durch Berühren des Oberstempels zerbrochen werden.
  • Die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung 5-69195 offenbart eine Methode zum Zubringen von Pulver, bei welcher ein hochfrequenter AC-Strom durch eine Spule, welche die Form umgibt, eingebracht wird, um mikroskopisch ein Materialpulver enthaltende magnetische Substanzen zu oszillieren, indem ein wirbelnder Strom im Pulver erzeugt wird.
  • Nach diesem Verfahren ist es jedoch unmöglich andere Pulver als solche magnetischer Art zu verwenden. Es muss auch zusätzlicher Raum um die Form herum geschaffen werden, in welchem die Spule aufgenommen werden kann. Dies führt zu verringerter Steifigkeit des Führungsgestells. Zudem tendiert ein Magnetfeld, welches durch die Spule geschaffen wird, dazu, die Form und die Pulverform unnötig zu magnetisieren. Um das Pulver mit ausreichender Stärke zu oszillieren, sind hohe Volt-Zahlen von Nöten. Dies erhöht die Produktionskosten.
  • Das Dokument WO-A-8 902 820 offenbart einen Prozess zum Füllen einer Formmatrix, bei dem die Mengen von Körnchen, welche in die Öffnungen der Matrix gefüllt werden, durch akustische Wellen gepresst werden, bevor die Matrix abgezogen wird.
  • Das Dokument DE-B-10 26 210 offenbart einen Verteilungsapparat mit einer vibrierenden Zunge zum Zubringen von Objekten zum Brikettieren auf Brikettierpresssen.
  • Das Dokument FR-A-2 232 383 offenbart einen Pulverzubringer mit einem Vibrator, welcher auf einem Gitter aus Teilungsplatten montiert ist, welches in einem Behälter angebracht ist. Was nachteilig ist, ist dass das Pulver nicht ausreichend gepresst wird.
  • Eine Aufgabe dieser Erfindung ist es, ein Verfahren zum Herstellen einer Pulverform zu schaffen, welches es möglich macht, Materialpulver mit hoher und gleicher Dichte in eine Vertiefung einer Form zu packen, und einen Pulverzubringer zum Anwenden bei dieser Methode.
  • Indem Pulver aus dem Behälter in die Vertiefung der From zugebracht wird, wird, während der Behälter gerüttelt wird, die Vibration des Behälters durch das Pulver im Behälter auf das Pulver in der Vertiefung übertragen, so dass die Dichte des Pulvers in der Vertiefung sich erhöht.
  • Wenn die Dichte des Pulvers in der Vertiefung mindestens 1,1 Mal die anscheinende Dichte beträgt, liegt dieser Wert dicht an der oberen Grenze, so dass die Dichte des Pulvers ausreichend einheitlich ist. Wenn dieser Wert weniger als 1,1 Mal die anscheinende Dichte beträgt, erhöhen sich Unterschiede bei der Dichte, d. h. der Unterschied zwischen den höchsten und niedrigsten Dichten des Pulvers.
  • (Kurzbeschreibung der Figuren)
  • Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht eines Geräts zur Anwendung bei der Herstellungsmethode nach der Erfindung.
  • Fig. 2 zeigt eine Draufsicht im Querschnitt auf den Behälter.
  • Fig. 3 zeigt einen vertikalen vorderen Querschnitt der Fig. 2.
  • Fig. 4 zeigt eine Kurve, welche die Beziehung zwischen der Oszillierungsfrequenz, welche auf das Materialpulver einwirkt und die Unterschiede der Dichte des Artikels, welcher durch das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung erzeugt wird.
  • Fig. 5 ist eine Kurve, welche die Beziehung zwischen dem Oszillierungsdruck, der auf das Materialpulver einwirkt, und den Unterschieden bei der Dichte des Artikels, der durch das erfindungsgemäße Verfahren geschaffen wird, zeigt.
  • Fig. 6 ist eine schematische Ansicht eines herkömmlichen Geräts zur Verwendung bei der Herstellung von Pulverform.
  • (Bevorzugtes Verfahren zum Ausfuhren der Erfindung)
  • Fig. 1 bis 3 zeigen die Ausführungsform dieser Erfindung.
  • Fig. 1 zeigt ein Gerät zum Herstellen einer Pulverform. Es umfasst eine Form 1 und einen Pulverzubringer 10 zum Zubringen von Pulver in die Form 1.
  • Die Form 1 umfasst einen hebbaren Führungshalter 2, eine Führung 3, welche auf dem Führungshalter 2 gelagert ist, einen zylindrischen unteren Stempel 4, welcher in die Führung 3 eingebracht ist, eine Mittelbolzen 5, welcher in den unteren Stempel 4 eingebracht ist, und einen oberen Stempel 7, welcher in eine Vertiefung 6 gesenkt werden kaun, welcher über den unteren Stempel 4 definiert ist.
  • Der Pulverzubringer 10 umfasst einen Trichter 11, welcher mit einem Materialpulver gefüllt ist, und einen Pulver gefüllten Behälter 12, welcher auf dem Führungshalter 2 verschiebbar und mit dem Trichter 11 durch einen flexiblen Schlauch 13 verbunden ist.
  • Der Behälter 12 wird auf die Vertiefung 6 der Form 1 zu und von ihr wegbewegt. Er trägt einen Oszillator 14.
  • Der Oszillator 14 kann pneumatisch ausgebildet und durch Luftdruck oder elektrischen Druck gesteuert sein. Aber die pneumatische Art ist zu bevorzugen, da sie weniger Lärm erzeugt und billiger ist.
  • Fig. 2 und 3 zeigen die detaillierte Struktur des Pulver gefüllten Behälters 12. Er hat an seiner unteren Seite eine Öffnung. Der untere Teil des Inneren des Behälters 12 ist durch eine Vielzahl von Teilungsplatten 15a und 15Sb, die einander im rechten Winkel schneiden und in eine Vielzahl von Zellen 16 teilen, deren obere und untere Seiten offen sind, geteilt.
  • Die Oszillierung des Behälters 12, die durch den Oszillator 14 hervorgerufen wird, führt durch die Teilungsplatten 15a, 15b bis zum Pulver in dem Karton. Wenn die Zellen 16 zu groß sind, ist es unmöglich, das Pulver effektiv zu oszillieren. Wenn sie zu klein sind, können die Zellen wegen der Brüche zwischen den Platten 15a, 15b und dem Pulver mit Pulver verstopft sein.
  • Daher sollte jede Zelle 16 größenmäßig so bemessen sein, dass der Abstand von ihrem Zentrum zur inneren Oberfläche der Teilungsplatten 15a, 15b zwischen 0,5mm und 20mm liegt.
  • Die Zellen 16 können, wie dargestellt, einen rechteckigen Bereich haben oder können zylindrisch sein oder jede andere Form aufweisen.
  • Wenn der Behälter 12 nach rechts über die Vertiefung 6 der Form 1 bewegt wird, fließt das Pulver im Trichter 11 durch den Schlauch in den Behälter 12. Dann fließt es durch die: Zellen 16 und die Bodenöffnung des Kartons 12 und fällt durch Schwerkraft in die Vertiefung 6.
  • Wenn das Pulver in die Vertiefung eingebracht worden ist, wird der Behälter durch Betätigen des Oszillators 15 oszilliert.
  • Das Oszillieren des Behälters 12 wird auf das Pulver in den Zellen 16 und dann auf das Pulver in der Vertiefung 6 übertragen.
  • Indem das Pulver während des Zubringens in die Vertiefung oszilliert wird, ist es möglich, die Dichte des Pulvers in der Vertiefung zu erhöhen. Indem die Dichte auf 110% oder mehr der anscheinenden Dichte erhöht wird, erreicht sie ihren Grenzwert, so dass die Dichte des Pulvers in der Vertiefung einheitlich ist.
  • Wenn der Oszillator 14 bei einer Frequenz unter 10 Hz oszilliert wird, dauert es lange, Pulver gleichmäßig in die Form einzubringen. Wenn die Oszillierung bei mehr als 200 Hz erfolgt, würde die Ausschlagweite der Oszillation so verringert werden, dass das Pulver kaum noch der Oszillation folgen kann. Dies macht es unmöglich, die Vertiefung mit Pulver ausreichender Dichte zu befüllen.
  • Aus dem vorstehenden Grund sollte der Oszillator 14 bei Frequenzen zwischen 10 und 200 Hz oszilliert werden.
  • Wenn die Kraft des Oszillierungsdrucks weniger als 9,8 N (1 kgf) beträgt, kann das Pulver im Behälter 12 nicht ausreichend oszilliert werden, so dass es länger dauert, bis die Dichte des Pulvers in der Vertiefung 6 ausreichend einheitlich wird. Wenn die Kraft mehr als 490 N (50 kgf) beträgt, steigt die Ausschlagweite der Oszillation auf ein solches Ausmaß an, dass das Pulver sich so stark bewegt, dass es nicht durch Schwerkraft in die Vertiefung eingebracht werden kann. Auch steigt der Wert der Abnutzung des Behälters 12 durch das Oszillieren mit der Ausschlagweite der Oszillation. Daher kann eine zu große Ausschlagweite der Vibration die Lebensdauer des Behälters 12 verkürzen, was ein wirtschaftliches Problem darstellt. Die Kraft des Vibrationsdrucks sollte daher ca. 9,8 bis 490 N (1-50 kgf) betragen.
  • Wenn die Oszillierungszeit pro Zyklus mehr als 10 Sekunden beträgt steigt die Zeitdauer des Pulverformens an. Dies erhöht die Kosten bei Massenproduktion. Daher sollte die Oszillierungszeit pro Zyklus nicht mehr als 10 Sekunden betragen.
  • Nachdem Pulver wie vorstehend beschrieben in die Vertiefung eingebracht wurde, wird der Behälter 12 zurückgezogen und der obere Stempel 7 wird gesenkt, um das Pulver in der Vertiefung 6 zum Form zusammenzudrücken.
  • Im Folgenden werden Versuche mit Verfahren zum Herstellen von Pulverformen unter Anwendung des Pulverzubringers nach der Erfindung beschrieben.
  • (Versuch 1)
  • Reines Eisenpulver mit einem durchschnittlichen Körnchendurchmesser von 100 um wurde in den Trichter 11 nach Fig. I eingebracht, um es durch den Schlauch 13 in den Behälter 12 einzubringen.
  • In diesem Zustand wurde der Behälter 12 über die Vertiefung 6 der Form 1 bewegt und gleichzeitig der Oszillator 14 aktiviert, um das Pulver in die Vertiefung 6 einzuringen, während das Pulver oszilliert wird.
  • Der verwendete Behälter 12 weist einen 110-mal-110 mm rechteckigen Bereich ohne innen vorgesehene Teilungsplatten 15a, 15b auf.
  • Die verwendete Form 1 weist eine ringförmige Vertiefung 6 auf, welche einen äußeren Durchmesser von 40 mm und einen inneren Durchmesser von 27 mm besitzt.
  • Der verwendete Oszillator 14 ist von pneumatischer Art. Er wurde mit einer Oszillierungsfrequenz von 30 Hz und einer Kraft des Vibrationsdrucks von 89 N (10 kgf) mit Zyklen von fünf Sekunden bedient.
  • Nachdem die Vertiefung mit Pulver gefüllt wurde, wurde der obere Stempel 7 gesenkt, um das Pulver in der Vertiefung mit einem Druck von 2 zusammen zu drücken. Dann wurde der druckgeformte Artikel durch Senken des Führungshalters 2 herausgenommen. Die Menge des gepressten Pulvers und Unterschiede bei der Dichte wurden gemessen. Die Ergebnisse sind aus Tabelle 1 zu ersehen.
  • Als Vergleichsbeispiel wurde auch ein Druck geformter Artikel hergestellt, welcher hergestellt wurde, indem Pulver in die Vertiefung 6 eingebracht wurde, ohne dass der Behälter 12 oszilliert wurde und gepresst wurde. Die Ergebnisses der Messungen des Vergleichsbeispiels sind aus Tabelle 1 ersichtlich.
  • Die "Unterschiede bei der Formdichte" wurden erzielt, indem jeder Artikel diametral in acht Segmente unterteilt wurde, wobei die Dichte der einzelnen Segmente gemessen wurde und indem das Minimum eines der acht Dichte-Werte von dem Höchstwert abgezogen wurde. Tabelle 1
  • Es ist aus Tabelle 1 ersichtlich, dass der geformte Artikel nach dem erfindungsgemäßen Verfahren mehr als 10% bzgl. der Menge des eingebrachten Pulvers über dem Vergleichsartikel liegt und dass diese Tatsache bedeutet, dass geringere Unterschiede bei der Dichte auftreten.
  • (Versuch 2)
  • Pulverformen werden in der selben Art wie im ersten Versuch gebildet, wobei Behälters 12 mit Teilungsplatten 15a und 15b verwendet werden, welche in Abständen von 40 mm, 30 mm, 10 mm und 1 mm angeordnet sind. Die Menge des eingebrachten Pulvers wurde ebenso gemessen wie Unterschiede bei der Formdichte der Artikel 2, 3, 4 und 5, welche unter Verwendung der Behälters 12 hergestellt wurden, wobei deren Teilungsplatten mit Abständen von 40 mm, 30 mm, 10 mm bzw. 1 mm angeordnet waren. Die Ergebnisse zeigt Tabelle 2. [Tabelle 2]
  • Wie aus Tabelle 2 hervorgeht unterscheiden sich die Messergebnisse für Artikel 2 wenig von denen für Artikel 1. Dies liegt daran, dass die Teilungsplatten 15a, 15b ebenfalls weit voneinander entfernt angeordnet waren.
  • Im Gegensatz hierzu waren bei Artikel 3 und 4 jeweils große Veränderungen bzgl. der Menge des Eingebrachten Pulvers und der Formdichte zu verzeichnen. Artikel 5, welcher mit dicht beieinander liegenden Teilungsplatten 15a, 15b hergestellt wurde, wies eine geringe Menge an eingebrachten Pulver und große Unterschiede bei der Formdichte auf.
  • (Versuch 3)
  • Pulverformen wurden unter Verwendung eines Behälters mit Teilungsplatten 15a, 15b, welche in Abständen von 10 mm angeordnet waren, in der gleichen Art wie bei Versuch 1 hergestellt, mit dem Unterschied, dass die Oszillierungsfrequenz und der Oszillierungsdruck verändert wurden. Der Unterschied bzgl. der Formdichte wurde bei jeder erzielten Pulverform gemessen.
  • Wie Fig. 4 zeigt, waren die Unterschiede bzgl. der Formdichte bei Oszillierungsfrequenzen von weniger als 10 Hz oder mehr als 200 Hz zu groß und waren am geringsten bei Oszillierungsfrequenzen um die 30 Hz.
  • Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist war es nicht möglich, bei Oszillierungsdruck von weniger als 1 kg das Pulver ausreichend zu oszillieren, so dass große Unterschiede bzgl. der Formdichte auftraten. Auch nahmen die Unterschiede bei der Formdichte aufgrund zu großer Oszillierungsausschlagsweite zu, wenn der Vibrationsdruck mehr als 50 kg betrug.
  • (Industrielle Anwendung)
  • Nach dieser Erfindung wird ein Materialpulver in die Vertiefung einer Form eingebracht, während der Behälter oszilliert wird. Das Pulver wird somit mit einheitlicher und großer Dichte eingebracht. Der Artikel, welcher durch Pressen des Pulvers in die Vertiefung entsteht, zeigt ausgezeichnete Eigenschaften.
  • Wenn nur der Behälter oszilliert wird, ist es wahrscheinlich, dass die Form beschädigt wird. Auch ist es mit dieser Einrichtung möglich, praktisch jede Art von Materialpulver zu verwenden.
  • Indem eine Vielzahl von gegenseitig geteilten Zellen in dem Behälter vorgesehen wird, kann Vibration im Behälter effektiv auf das Pulver im Behälter übertragen werden, so dass es möglich ist, das Pulver schnell gleichmäßig mit einem hohen Grad an Dichte in die Vertiefung einzubringen.

Claims (2)

1. Verfahren zur Herstellung eines Pulverformteils, bei dem ein Pulvermaterial einem in einer Form (1) zum Formpressen ausgebildeten Hohlraum (6) zugeführt wird, und zwar durch eine untere Öffnung in einem Gleitschuhkasten (12) mit einer Vielzahl darin vorgesehener Trennplatten (15a, 15b), wobei gleichzeitig die Trennplatten mit einer bestimmten Schwingungsfrequenz in Schwingung versetzt werden, während das Pulver sich in dem Gleitschuhkasten (12) befindet, bis die Dichte des Pulvers in dem Hohlraum (6) zunimmt und das Pulver in dem Hohlraum (6) zusammengedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitschuhkasten und die Trennplatten zusammen mit einer Frequenz von 10- 200 Hz in Schwingung versetzt werden, um eine Dichte zu erzielen, die mindestens 1,1-mal der Fülldichte entspricht.
2. Pulverzuführvorrichtung (10) zur Verwendung bei der Herstellung eines Pulverformteils, mit einem Gleitschuhkasten (12), der so befestigt ist, dass er zu einem in einer Form (1) zum Formpressen ausgebildeten Hohlraum (6) hin- und von diesem wegbewegt werden kann, einem Schwingungserzeuger (14), um eine Vielzahl von Trennplatten (15a, 15b) in Schwingung zu versetzen, die in dem Gleitschuhkasten (12) an dessen unterem Bereich vorgesehen sind und einander so überschneiden, dass sie eine Vielzahl von oben und unten offenen Zellen (16) bilden, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingungserzeuger an dem Gleitschuhkasten (12) befestigt ist, um den Gleitschuhkasten zusammen mit den Trennplatten, die einander im rechten Winkel überschneiden, in Schwingung zu versetzen.
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