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DE69423003T2 - Kette und verfahren zu deren herstellung - Google Patents

Kette und verfahren zu deren herstellung

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Publication number
DE69423003T2
DE69423003T2 DE69423003T DE69423003T DE69423003T2 DE 69423003 T2 DE69423003 T2 DE 69423003T2 DE 69423003 T DE69423003 T DE 69423003T DE 69423003 T DE69423003 T DE 69423003T DE 69423003 T2 DE69423003 T2 DE 69423003T2
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DE
Germany
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chain
loops
ring
rings
bent
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DE69423003T
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DE69423003D1 (de
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Matti Kangasvuori
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C11/00Watch chains; Ornamental chains

Landscapes

  • Adornments (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Kette gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 und eine Kette gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 8.[0001]
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Kette soll hauptsächlich als Tragekette für Juwelierbedarf dienen, z. B. als Halskette oder als Armkette. Für solche Verwendungen ist die Struktur (das Aussehen) der Kette der entscheidende Hauptfaktor.[0002]
  • Gemäß der äußeren Erscheinung sind die sogenannte Spiralkette und die sogenannte Etruskische Kette am ehesten ähnlich.[0003]
  • Die Spiralkette wird aus einem oder mehreren kontinuierlichen fadenförmigen Element(en) hergestellt. Nachteilig an der Spiralkette ist ihre schlechte Biegbarkeit aufgrund der Herstellung aus einem einzigen Fadenelement. Auch die Haltbarkeit der Spiralkette ist nur mäßig, weil bei solchen Ketten relativ scharfe Kettenknicke auftreten, welche ihre Festigkeit unweigerlich beeinträchtigen. Ferner ist die Reparatur einer Spiralkette ein schwieriges Unterfangen, denn in dem gewöhnlich durchgehenden Fadenelement muß eine Verbindung erzeugt werden, um die Kette zu reparieren.[0004]
  • Eine Etruskische Kette wird aus getrennten, oval geformten Schlaufen gemacht, die ineinander gelagert sind, "Schlaufe in Schlaufe". Der Nachteil der Etruskischen Kette ist ihre Starrheit (geringe Flexibilität) aufgrund des Herstellungs-Verfahrens, wobei die Kette aus ineinander eingehängten Schlaufen gemacht wird. Wegen dieser Herstellungsweise wird die Kette auch vergleichsweise schwer. Zudem ist das Reparieren einer Etruskischen Kette infolge ihres kompakten Aufbaues eine mühsame Arbeit.[0005]
  • Ziel der Erfindung ist es, die erwähnten Nachteile zu beseitigen. Speziell bezweckt die Erfindung, eine nachgiebige, feste, leichtgewichtige Konstruktion, die bequem reparierbar, industriell leicht zu fertigen und von schönem Aussehen sein soll, sowie ein Herstellungs-Verfahren hierfür darzubieten.[0006]
  • Bezüglich der Merkmale, welche die Erfindung kennzeichnen, wird auf die Patentansprüche verwiesen.[0007]
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden aus fadenförmigem Material separate geschlossene Ringe gemacht. Die Ringe werden so gebogen, daß sie wenigstens drei Schleifen - vorteilhaft in regelmäßigem Abstand - aufweisen, d. h. der Ring- Umfang wird einwärts gedrückt, wodurch sich zwischen den Druck-Ansatzstellen auswärts gerichtete Schleifen (Bögen) bilden. Dann werden die Schleifen jeweils durch die Schleifen des vorhergehenden Ringes der im Aufbau befindlichen Kette hindurchgeführt und die Ringschleifen werden aufwärts bzw. in Aufbaurichtung der Kette gebogen, um die entsprechenden Schleifen des folgendes Ringes aufzunehmen.[0008]
  • Mit Vorteil werden die separaten geschlossenen Ringe gefertigt, indem man das fadenförmige Material zu einer Wendel formt, diese in Einzelstücke zerschneidet und die Enden jedes Stücks verbindet, so daß ein geschlossener Ring entsteht.[0009]
  • Vorteilhaft werden die Ringschleifen anfangs zu den Schlaufen des jeweils vorhergehenden Ringes, d. h. zum Ende der im Aufbau begriffenen Kette hin gebogen, wodurch es leichter wird, die Ringschleifen durch jene des vorhergehenden Ringes am Kettenende hindurchzuführen. Sobald sie durchgetreten sind, werden die abwärtsgebogenen Schlaufen in entgegengesetzter Richtung hochgedreht, um die nach unten gerichteten Schlaufen des nachfolgend zu montierenden Ringes aufzunehmen.[0010]
  • Die am Ring erzeugten Schleifen werden mit Vorteil so gebogen, daß der diese Schleifen aufweisende Ring eine runde, weich gewellte oder mäanderartige SternKonfiguration ohne scharfe Winkel oder Knicke erhält. Dadurch wird die in Erzeugung befindliche Kette fest und von gleichmäßiger Qualität.[0011]
  • Vorteilhaft wird die in der Länge fertiggestellte Kette dadurch kalibriert, daß man sie durch einen Kalibrierring hindurchzieht, wodurch die Kette ihre endgültige, gleichmäßige Querschnitts-Gestalt bekommt.[0012]
  • Die erfindungsgemäße Kette besteht aus einer Anzahl geschlossener, miteinander verbundener Ringe, deren Gesamtheit eine Längskette bildet. Nach der Lehre der Erfindung sind die Ringe separat geschlossen und miteinander durch Biegung derart verbunden, daß jeder Ring wenigstens drei Schleifen [Bögen, Schlaufen] aufweist, die durch die entsprechenden Schleifen des vorhergehenden Ringes der Kette hindurchgeführt und in Ketten-Aufbaurichtung nach vorn gebogen sind, um die entsprechenden Schleifen des nächsten Ringes aufzunehmen.[0013]
  • Die Ringe sind vorteilhaft Metallringe und insbesondere für den Juwelierbedarf Edelmetallringe.[0014]
  • Die erfindungsgemäße Kette kann gleichermaßen aus Stahlringen gemacht und, geeignete Bemessung vorausgesetzt, dann z. B. als Schutz- und Transport-Halterung für Langkörper benutzt werden, weil die Kette in sich einen Hohlraum begrenzt und ihr Mantel vergleichsweise dick sowie elastisch ist. Eine passend dimensionierte Kette bietet dem darin befindlichen Langkörper auf diese Weise wirksamen Schutz gegen äußere Stoßeinwirkungen.[0015]
  • Gemäß der Erfindung kann die Kettenkonstruktion auch eine Anzahl von Schleifen [bzw. Schlaufen/Bögen] aufweisen, deren Relativ-Anordnung zueinander in geeigneter Weise veränderlich sein kann, so daß Ketten und Schmuckstücke von unterschiedlichen Querschnitten und verschiedenem Aussehen hergestellt werden können, wobei die Kettenformen zwischen flach und völlig rund variieren. Ferner kann die Kette als im Querschnitt variabel gefertigt werden.[0016]
  • Gegenüber dem Stand der Technik besteht der Vorteil der Erfindung darin, daß auf diese Weise eine sehr dünne und flexible Kette herstellbar ist, ohne daß ihre Haltbarkeit irgendwie beeinträchtigt würde, weil bei keinem Fertigungsschritt irgendwelche scharfe Knicke an dem benutzten Fadenelement oder an den einzelnen Ringen auftreten. Die Fertigung der erfindungsgemäßen Kette ist leicht mechanisierbar, und bei der maschinellen Produktion ist diese Kette aufgrund ihres Festigkeits-/Gewichts-Verhältnisses durchaus wettbewerbsfähig.[0017]
  • Im folgenden wird die Erfindung detailliert anhand der zugehörigen Zeichnungen beschrieben, in denen[0018]
  • Fig. 1 den für eine erfindungsgemäße Kette benutzten Ring darstellt,
  • Fig. 2 den Schritt des Ring-Biegens darstellt,
  • Fig. 3 den Schritt der Kettenmontage darstellt und
  • Fig. 4 den fertigen Kettenaufbau zeigt.
  • [0019] Die erfindungsgemäße Kette wird wie folgt gemacht. Zuerst wird eine Anzahl von Ringen 1 hergestellt, wie in Fig. 1 abgebildet oder als runde, feste Ringe. Mit geeigneten Mitteln 5 wird der Ring 1 in Richtung zum Ringzentrum eingedrückt, so daß am Umfang zwischen den Druck-Ansatzstellen Schleifen 2 [bzw. Bögen/Schlaufen] entstehen, im vorliegenden Ausführungsbeispiel vier Schleifen. Sowohl die Schleifen als auch die Ringbereiche dazwischen sind sanft gewölbt und von runder Form.
  • [0020] Gemäß Fig. 3 werden die Ring-Schleifen 2, die am Ende der Kette montiert werden, in Richtung auf das Kettenende hin abgebogen, d. h. nach unten in Fig. 3, worauf die Schleifen 2 durch die entsprechenden Schleifen 4 des vorhergehenden Ringes am Kettenende hindurchführbar sind. Die Schleifen 4 zeigen nach oben, d. h. auf den zu montierenden neuen Ring 1 hin. Nachdem die Schleifen 2 von Ring 1 durch die Schleifen 4 von Ring 3 hindurchgetreten sind, werden die Schleifen 2 aufwärtsgebogen, wodurch sie nun in der Lage sind, die abwärtsgebogenen Schleifen des nächsten zu montierenden Ringes aufzunehmen.
  • [0021] Indem man auf diese Weise fortfährt und die jeweils mit Schleifen versehenen Ringe miteinander verbindet, erhält man eine Kette wie in Fig. 4 gezeigt, die hochelastisch, von leichtem Aufbau und fest ist.
  • [0022] Während die Erfindung vorstehend anhand der Beispiele in den Zeichnungen erläutert wurde, können andere Ausführungsformen im Rahmen des Erfindungsgedankens in Betracht kommen, der durch die Ansprüche definiert ist.
DE69423003T 1993-11-04 1994-11-04 Kette und verfahren zu deren herstellung Expired - Fee Related DE69423003T2 (de)

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FI934887A FI93513C (fi) 1993-11-04 1993-11-04 Ketju sekä menetelmä ketjun tekemiseksi
PCT/FI1994/000495 WO1995012329A1 (en) 1993-11-04 1994-11-04 Chain and a method for making the chain

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DE69423003D1 DE69423003D1 (de) 2000-03-16
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EP (1) EP0738118B1 (de)
DE (1) DE69423003T2 (de)
FI (1) FI93513C (de)
WO (1) WO1995012329A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AR040778A1 (es) 2002-08-06 2005-04-20 Glaxo Group Ltd Anticuerpos alterados o fragmentos funcionales que se unen a mag (glicoproteina asociada a mielina).

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FR1566385A (de) * 1968-02-19 1969-05-09
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IT1204032B (it) * 1986-02-28 1989-03-01 C M S Srl Procedimento per la produzione automatica di catene a maglie ornamentali e relativa apparecchiatura

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WO1995012329A1 (en) 1995-05-11
FI934887A0 (fi) 1993-11-04
DE69423003D1 (de) 2000-03-16
EP0738118B1 (de) 2000-02-09
EP0738118A1 (de) 1996-10-23
FI93513B (fi) 1995-01-13
FI93513C (fi) 1995-04-25

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