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DE69420355T2 - Farbbildröhre mit Schattenmaske mit einer Lippe mit Gegenkrümmung und Verfahren zur Herstellung einer solchen Schattenmaske - Google Patents

Farbbildröhre mit Schattenmaske mit einer Lippe mit Gegenkrümmung und Verfahren zur Herstellung einer solchen Schattenmaske

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DE69420355T2
DE69420355T2 DE69420355T DE69420355T DE69420355T2 DE 69420355 T2 DE69420355 T2 DE 69420355T2 DE 69420355 T DE69420355 T DE 69420355T DE 69420355 T DE69420355 T DE 69420355T DE 69420355 T2 DE69420355 T2 DE 69420355T2
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Germany
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lip
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Zygmunt Marian Andrevski
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RCA Licensing Corp
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/06Screens for shielding; Masks interposed in the electron stream
    • H01J29/07Shadow masks for colour television tubes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/02Manufacture of electrodes or electrode systems
    • H01J9/14Manufacture of electrodes or electrode systems of non-emitting electrodes
    • H01J9/142Manufacture of electrodes or electrode systems of non-emitting electrodes of shadow-masks for colour television tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Electrodes For Cathode-Ray Tubes (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Farbbildröhren mit darin angeordneten Schattenmasken und insbesondere Röhren mit Schattenmasken aus Materialien mit niedrigem thermischen Ausdehnungskoeffizienten, wie zum Beispiel Eisen-Nickel- Legierungen.
  • Eine Farbbildröhre enthält eine Elektronenkanone zum Erzeugen von drei Elektronenstrahlen, die auf den Schirm der Röhre gerichtet werden. Der Schirm liegt auf der Innenfläche eines Schirmträgers der Röhre und enthält eine Anordnung von Elementen mit drei verschiedene Farben aussendenden Phosphoren. Eine Lochmaske, eine sogenannte Schattenmaske, liegt zwischen der Kanone und dem Schirm, damit jeder Elektronenstrahl nur auf das Phosphorelement auftreffen kann, das zu diesem Strahl gehört.
  • Die Schattenmaske ist eine dünne Metallschicht, wie zum Beispiel AK-Stahl oder eine Eisen-Nickel-Legierung, die im geringen Parallelabstand an die Innenfläche des Schirmträgers der Röhre angepaßt ist. Die Schattenmaske enthält einen großen, mittleren, mit Löchern versehenen Teil, einen festen Randteil, der den mit Öffnungen versehenen Teil umgibt, und einen umlaufenden Lippenteil. Der Lippenteil ist von den anderen Teilen der Maske abgewinkelt und im allgemeinen mit einem Umfangsrahmen verschweißt, der die Maske innerhalb der Schirmträgerplatte der Röhre trägt.
  • Zur Herstellung einer Schattenmaske wird eine flache Metallschicht zur Bildung der Öffnungen geätzt, die im allgemeinen aus länglichen Schlitzen oder runden Löchern bestehen. Danach wird die Schicht in die gewünschte Form gebracht, wie zum Beispiel kugelförmig oder biradial, und eine Lippe wird durch Umbördeln der umlaufenden Kante der Schicht gebildet. Wenn eine Maske aus einem AK-Stahl kaltgeformt wird, entsteht ein bestimmter Betrag an Rückfederung in dem mit Öffnungen versehenen Teil der Maske, und die Lippe steht etwas nach außen. Für eine 27 V-Röhre kann dieses Abstehen der Lippe etwa 4,5º betragen. Wenn eine Eisen-Nickel- Legierung, wie zum Beispiel Invar (36% Nickel-TM Reg. #63,970), in eine Maskenform kaltgeformt wird, sind die Rückfederung und das Vorstehen der Lippe nennenswert größer als in einer Maske aus AK-Stahl mit gleicher Abmessung. Für eine 27 V-Röhre mit einer Invar-Maske beträgt das Abstehen der Lippe etwa 18,8º. Die Rückfederung und das Abstehen der Lippe in Invar-Masken entstehen durch Restspannungen, die in den Masken erzeugt werden, wenn sie in ihre Konturen geformt werden. Im Stand der Technik werden diese Restspannungen wenigstens teilweise durch Heißformung an Stelle von Kaltverformung der Masken gesteuert. Ein Verfahren zur Heißformung ist beschrieben in der US-PS 4 536 226, ausgegeben an Ohtake et al. am 20. August 1985. In dem in diesem Patent beschriebenen Verfahren wird eine flache Maske zunächst bei einer Temperatur in der Größenordnung von 1173ºK bis 1473ºK geglüht. Dann wird die Maske bei einer Temperatur im Bereich von 298 ºK bis 473ºK in eine gewölbte Form gepreßt. Dieses Verfahren mit der Heißformung ist wegen der beteiligten Erwärmung teuer. Es wurde außerdem festgestellt, daß geringe Temperaturabweichungen entlang einer Maske während des Preßvorgangs Zufallsabweichungen in den Spannungen entlang der Maske bilden können, die in einer unvorhersehbaren Rückfederung resultieren.
  • Wegen dieser Nachteile der Heißformung besteht eine Notwendigkeit zur Entwicklung von Eisen-Nickel-Masken, die mit einer akzeptierbaren Rückfederung und Lippenabweichung genau kaltgeformt werden können.
  • In dem Dokument EP 0 174196 ist eine besondere Zusammensetzung eines Eisen- Nickel-Materials beschrieben, die das Problem der Rückfederung vermeiden soll, die auftritt, wenn die Maske mit einem normalen Invar-Material geformt wird.
  • Die vorliegende Erfindung liefert eine verbesserte Farbbildröhre mit einem Bildschirm und einer an dem Bildschirm befestigten Schattenmaske. Die Maske hat einen mit Öffnungen versehenen konturierten Teil und eine umlaufende Lippe. Die Verbesserung besteht darin, daß die Lippe darin eine Gegenkrümmung aufweist, wobei ein erster Teil der Lippe, der mit dem mit Öffnungen versehenen konturierten Teil in Verbindung steht, sich von dem Schirm weg erstreckt, und ein zweiter Teil der Lippe, der von dem mit Öffnungen versehenen konturierten Teil weiter entfernt ist, sich in Richtung des Schirms erstreckt.
  • Die Farbbildröhre und das Verfahren der Kaltverformung einer Schattenmaske gemäß der vorliegenden Erfindung sind in den Ansprüchen 1 beziehungsweise 2 angegeben.
  • In der Zeichnung zeigen
  • Fig. 1 eine axial geschnittene Seitenansicht einer die vorliegende Erfindung enthaltenden Farbbildröhre,
  • Fig. 2 eine Perspektive einer Schattenmaske der Röhre von Fig. 1,
  • Fig. 3 eine Schnittansicht der Maske von Fig. 1 entlang den Linien 3-3,
  • Fig. 4 eine teilweise Schnittansicht einer Maskenpresse,
  • Fig. 5 bis 9 Schnittansichten einer Maskenpresse mit fünf verschiedenen Schritten während der Ausbildung der Maske von Fig. 2 und
  • Fig. 10 und 11 Querschnittsprofile einer kaltgeformten Schattenmaske entlang ihrer Hauptachse beziehungsweise entlang ihrer Nebenachse.
  • Fig. 1 zeigt eine Rechteck-Farbbildröhre 8 mit einem Glasgehäuse 10, das eine rechteckförmige Schirmträgerplatte 12 und einen röhrenförmigen Hals 14 enthält, die über einen rechteckförmigen Trichter 16 miteinander verbunden sind. Die Platte 12 enthält einen Schirmträger 18 und einen umlaufenden Flansch oder eine Seitenwand 20, die mit dem Trichter 16 verschmolzen ist. Ein mosaikförmiger Drei-Farben- Phosphorschirm 22 liegt auf der Innenfläche des Schirmträgers 18. Der Schirm ist vorzugsweise ein zeilenförmiger Schirm mit vertikal verlaufenden parallelen Phosphorstreifen. Alternativ kann der Schirm ein punktförmiger Schirm sein. Eine mit vielen Öffnungen versehene Farbauswahlelektrode oder Schattenmaske 24 ist lösbar in einem vorbestimmten Abstand zu dem Schirm 22 gelagert. Eine Elektronenkanone 25 ist zentrisch innerhalb des Halses 14 gelagert und erzeugt drei Elektronenstrahlen und richtet diese entlang konvergenten Wegen durch die Maske 24 auf den Schirm 22.
  • Die Bildröhre gemäß Fig. 1 ist für eine Anwendung mit einer äußeren magnetischen Ablenkeinheit 28 vorgesehen, die in der Nähe der Verbindung zwischen dem Trichter und dem Hals liegt. Im Betrieb unterwirft die Einheit 28 die drei Elektronenstrahlen magnetischen Feldern, die bewirken, daß die Strahlen horizontal und vertikal in einem rechteckförmigen Raster über den Schirm 22 abgelenkt werden.
  • Die auch in den Fig. 2 und 3 dargestellte Schattenmaske 24 enthält einen mit Öffnungen versehenen Teil 26 und eine periphere Lippe 30, die den mit Öffnungen versehenen Teil 26 umgibt. Die Schattenmaske ist in einem Umfangsrahmen 32 gelagert, der in der Schirmträgerplatte 12 gelagert ist, entweder durch (nicht dargestellte) Haltemittel an den vier Ecken der Schattenmaske oder durch (nicht dargestellte) Haltemittel entlang den Seiten der Maske.
  • Ein neuer Aspekt der Schattenmaske 24 ist die Form des Querschnitts der Lippe 30. Die Lippe 30 enthält eine Gegenkrümmung, derart, daß die Lippe einen U-förmigen Querschnitt aufweist. Diese Gegenkrümmung verringert die Spannungen in einer kaltgeformten Eisen-Nickel-Maske um ungefähr 50% und "beherrscht" (block) die Spannungen derart, daß sie sich nicht wesentlich ändern. Die Herstellung und der Aufbau der Maske 24 werden später beschrieben.
  • Die Maske wird auf einer Schattenmasken-Presse 31 hergestellt, wie sie in Fig. 4 dargestellt ist. Es bestehen zwei Hauptteile der Schattenmasken-Presse 31, eine obere Stanzanordnung 33 und eine untere Stempelanordnung 34. Die obere Stanzanordnung 33 enthält ein Stanzteil 36 mit einer unteren Oberfläche, die ähnlich der gewünschten Form der Schattenmaske geformt ist. Es besteht ein geringer Unterschied in der Form zwischen dem Stanzteil 36 und der gewünschten Maskenform, um eine Rückfederung des Materials nach dem Herstellen der Maske zu ermöglichen. Das Stanzteil 36 ist an einer oberen Platte 38 befestigt, die wiederum mit dem nicht dargestellten übrigen Teil der Presse über Hydraulikkolben 39 verbunden ist (von denen nur einer dargestellt ist). Ein gleitend gelagerter Druck- oder Abstreifring 40 umgibt das Stanzteil 36 und steht in Gleitkontakt mit einer Seite davon. Die Lage des Abstreifrings 40 wird durch getrennte Hydraulikkolben 41 gesteuert (von denen nur einer dargestellt ist).
  • Die untere Stempelanordnung 34 enthält einen Ausstoßstempel 42, einen Gegenkrümmungsring 44, der den Ausstoßstempel umgibt, und einen Umlaufstempel 46, der den Gegenkrümmungsring 44 umgibt. Der Ausstoßstempel 42 ist mit einem Hydraulikkolben 48 verbunden (von denen nur einer dargestellt ist), der sich durch Öffnungen in einer Stempel-Aufnahmeplatte 50 erstreckt, die unter dem Ausstoß stempel 42 angeordnet ist. Der Umlaufstempel 46 ist mit einem anderen Satz von Hydraulikkolben 52 verbunden (von denen nur einer dargestellt ist), die sich ebenfalls durch Öffnungen in der Stempel-Aufnahmeplatte 50 erstrecken. Der Gegenkrümmungsring 44 ist direkt durch Bolzen 54 mit der Stempel-Aufnahmeplatte 50 verbunden.
  • Die obere Stanzanordnung 33 und die untere Stempelanordnung 34 sind zunächst voneinander entfernt, und eine flache Schattenmaske 56 wird zwischen ihnen angebracht. Dann werden die Kolben 41 betätigt, um die Maske 56 zwischen dem Abstreifring 40 und dem Stempel 46 einzuklemmen, wie es in Fig. 5 dargestellt ist. Als nächstes werden die Kolben 39 betätigt, und das Stanzteil 36 wird abgesenkt, bis es die Maske 56 gegen den Ausstoßstempel 42 drückt und dadurch die Maske 56 wölbt, wie es in Fig. 6 dargestellt ist. Das Stanzteil 36 bewegt sich weiter nach unten, drückt gegen den Ausstoßstempel 42, bis ein Lippenteil der Maske 56 den Gegenkrümmungsring 44 etwa zur Hälfte umfaßt, wie es in Fig. 1 dargestellt ist. Als nächstes werden die Kolben 52 betätigt, und der Stempel 46 wird abgesenkt und gibt dadurch die Kanten der Maske 56 frei, wie es in Fig. 8 dargestellt ist. Schließlich werden die Kolben 41 betätigt, senken den Abstreifring 40 ab und bewirken, daß er den Endteil der Lippe der Maske gegen den Gegenkrümmungsring 44 drückt und dadurch die Gegenkrümmung in der Maske bildet, wie es in Fig. 9 dargestellt ist.
  • Die Maßnahme, eine Gegenkrümmung in der Lippe einer Eisen-Nickel- Schattenmaske vorzusehen, war das Ergebnis einer intensiven Studie in der Maskenherstellung, die durchgeführt wurde, um ein Verfahren zur Kaltverformung von Eisen-Nickel-Schattenmasken zur finden. Die Studie enthielt Arbeiten an AK- Stahlmasken und Eisen-Nickel-Masken, so daß Vergleiche durchgeführt werden konnten. Während der Untersuchung wurden Invar-Schattenmasken zunächst unter Anwendung derselben Preßtechniken kaltverformt, die vorher für AK-Stahl-Masken angewendet wurden. Die voll ausgezogenen Linien 60 und 62 in den Fig. 10 beziehungsweise 11 zeigen die Querschnitte einer Invar-Schattenmaske, nachdem sie kaltverformt wurde. Fig. 10 zeigt eine Kontur entlang der Hauptachse der Maske, und Fig. 11 zeigt eine Kontur entlang der Nebenachse der Maske. Die gestrichelten Linien 60' und 62' in den Fig. 10 beziehungsweise 11 zeigen dieselbe Maske nach der Entfernung der beiden kleinen Abschnitte der Maskenlippe in jeder der vier Ecken der Maske. In Fig. 10 und 11 ist ersichtlich, daß ein Abschneiden der Maskenecken ein Aufspringen der Maskenlippe bewirkt und ein Teil des gewölbten Teils der Maske eine entgegengesetzte Krümmung hat. Das Herausspringen und die entgegengesetzte Krümmung zeigen, daß die Maske ursprünglich unter nennenswerter Spannung stand, die durch eine Spannung in der Maskenlippe ausgeglichen wurde, bevor die Lippe in den Maskenecken abgeschnitten wurde.
  • In anderen Untersuchungen wurden Versuche durchgeführt, um die Art der Spannungen in den Invar-Masken zu ermitteln, und wo die Spannungen während des Kaltverformungsvorgangs erzeugt wurden. In diesen Untersuchungen wurden die Maskenformen und die Lippenformen nach jeder Stufe der Maskenherstellung überprüft. Wenn eine Invar-Maske nur geklemmt wurde, so wie zwischen dem Abstreifring und dem Stempel, wie in Fig. 5 gezeigt, wurde festgestellt, daß die ausgebildete Krümmung in der Invar-Maske nur etwa 40% der einer Maske aus AK-Stahl betrug und daß der mit Öffnungen versehene Teil der Invar-Maske eine ungleichmäßige Form mit konkaven Oberflächen auf beiden Seiten entlang der Hauptachse aufwies. Außerdem wurden die Enden der Lippenabschnitte entlang der Hauptachse der Invar-Maske nach außen gebogen. Wenn die Invar-Maske in eine gewölbte Form gepreßt wurde, wie in Fig. 6 dargestellt, wurde festgestellt, daß die gekrümmte Oberfläche der geklemmten Lippe um 80% mit der der Maske aus AK-Stahl in den Lippenbereichen übereinstimmte. Die gewölbte Fläche war auch flacher als die Maske aus AK-Stahl und hatte eine geringe sichtbare Welligkeit in den Ecken der gewölbten Fläche. Wenn jedoch die Maskenlippe halb umgelegt wurde, wie in Fig. 7, ergab sich ein überraschendes Ergebnis. Das halbe Umlegen beseitigte alle vorhergehenden Unterschiede in dem Aussehen zwischen der Invar- und AK-Stahl-Maske. Die gebildeten Konturen der Invar-Maske und der Maske aus AK-Stahl waren nahezu identisch. Offenbar war bei der halb umgelegten Lippe die Invar-Maske steif genug, die Rückfederung der gewölbten Fläche der Maske zu überwinden. Wenn die Verformung fortgesetzt wurde, um die Bildung der Lippe zu vervollständigen, hatte es den Anschein, daß die Spannungen, die während des halben Umlegens "beherrscht" wurden, sich lösten und ein relativ starker Betrag an Rückfederung auftrat.
  • Untersuchungen, wie sie oben beschrieben wurden, zeigten, daß Eisen-Nickel- Legierungen- oder Invar-Masken in brauchbare Masken kaltgeformt werden können, wenn die Maskenlippe während der Verformung halb umgelegt wurde und die Spannungen in der Lippe etwas beherrscht wurden. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird die Druckbeanspruchung in dem halbumgelegten Teil der Lippe durch die Gegenkrümmung des äußeren Teils der Lippe beherrscht, so daß die Lippe eine U-Form hat. Die endgültige Form der Lippe bringt den äußeren Teil der Lippe in eine Spannung, die jedes Falten an den Kanten der Lippe vermeidet und so die Lippenkante gerade ausbildet.

Claims (2)

1. Farbbildröhre mit einem Bildschirm und einer an dem Bildschirm befestigten Schattenmaske, wobei die Maske einen mit Öffnungen versehenen Teil und eine Umlauflippe enthält, die den mit Öffnungen versehenen Teil umgibt, und die Maske aus einer Eisen-Nickel-Legierung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Maske kaltverformt wird, wobei die Lippe (30) eine Gegenkrümmung aufweist und ein erster Teil der Lippe, der mit dem mit Öffnungen versehenen Teil (26) in Verbindung steht, sich von dem Schirm (22) wegerstreckt und ein verbleibender zweiter Teil der Lippe sich in Richtung des Schirms erstreckt und die Lippe einen U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei das offene Ende des U zu dem Schirm gerichtet ist, der erste Teil der Lippe etwa die Hälfte des U bildet und der zweite Teil der Lippe im wesentlichen die andere Hälfte des U bildet und der zweite Teil der Lippe Spannungen in dem ersten Teil der Lippe beherrscht, die aus der Kaltverformung der Maske (24) resultieren.
2. Verfahren zur Kaltverformung einer Schattenmaske zur Anwendung in einer Farbbildröhre aus einer flachen Schattenmaske aus einer Eisen-Nickel-Legierung und mit einem mit Öffnungen versehenen Teil und einer Umlauflippe, enthaltend folgende Schritte:
a) Festklemmen der Lippe der flachen Schattenmaske (56),
b) Wölben des mit Öffnungen versehenen Teils in eine Konturform (26),
c) Krümmen eines ersten Teils der Lippe in einer ersten Richtung, wobei der erste Teil mit dem mit Öffnungen versehenen Teil verbunden ist,
d) Lösen der geklemmten Lippe und
e) Krümmen eines verbleibenden zweiten Teils der Lippe in einer zweiten Richtung entgegengesetzt zu der ersten Richtung, so daß die Lippe einen U- förmigen Querschnitt hat und das offene Ende des U entgegengesetzt zu dem mit Öffnungen versehenen Teil gerichtet ist, wodurch Spannungen in dem ersten Teil der Lippe durch eine Gegenkrümmung in der Lippe (30) beherrscht werden, die zwischen dem ersten und dem zweiten Teil der Lippe der kaltverformten Schattenmaske (24) ausgebildet ist.
DE69420355T 1993-11-03 1994-10-26 Farbbildröhre mit Schattenmaske mit einer Lippe mit Gegenkrümmung und Verfahren zur Herstellung einer solchen Schattenmaske Expired - Fee Related DE69420355T2 (de)

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