DE69420085T2 - Fernsehempfänger - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich generell auf einen Fernsehempfänger mit einem Anzeigeschirm, der ein großes Bildseitenverhältnis von 16 zu 9 aufweist, und sie betrifft insbesondere einen solchen Fernsehempfänger, der ein Videobild mit einem 4-zu-3-Bildseitenverhältnis anzeigen kann.
- Ein Fernsehempfänger mit einem Anzeigeschirm, der ein großes Bildseitenverhältnis von 16 zu 9 aufweist ist in praktischen Gebrauch genommen worden. In konventioneller Weise erfolgt die Anzeige eines Videosignals entsprechend einem Standard-Bildseitenverhältnis von 4 zu 3 auf dem Anzeigeschirm eines derartigen Fernsehempfängers so, wie dies in Fig. 6A bis 6C der beigefügten Zeichnungen veranschaulicht ist. Dies bedeutet, daß bei der aus der Anzeige gemäß Fig. 6A resultierende Lösung Bereiche, in denen kein Videobild angezeigt wird, an den rechten und linken Enden des Anzeigeschirms gebildet werden. Bei der aus der Anzeige gemäß Fig. 6B resultierenden Lösung ist die Anzeige des Videosignals derart gedehnt, daß eine horizontale Breite des ein Bildseitenverhältnis von 4 zu 3 aufweisenden Videobildes mit der horizontalen Breite des ein Bildseitenverhältnis von 16 zu 9 aufweisenden Anzeigeschirms koinzidiert.
- Gemäß dem Anzeigeverfahren entsprechend Fig. 6A sind indessen die Bereiche, in denen kein Videobild an den rechten und linken Enden des Anzeigeschirms angezeigt wird, für den Betrachter von Nachteil. Entsprechend dem Anzeigeverfahren gemäß Fig. 6B sind die oberen und unteren Bereiche des Videobildes auf der Grundlage des auf dem Anzeigeschirm anzuzeigenden Videosignals abgeschnitten und nicht zu sehen, so daß der Betrachter wiederum benachteiligt ist, da er nicht das gesamte im Videosignal vorhandene Videobild sehen kann.
- Ferner ist, wie in Fig. 6C veranschaulicht, eine weitere Anzeigelösung vorgeschlagen worden, deren Absicht in einer Verbesserung gegenüber der Lösung gemäß Fig. 6A liegt, wobei das Videobild auf der Grundlage des Videosignals mit einem Bildseitenverhältnis von 4 zu 3 in der horizontalen Richtung derart gedehnt ist, daß das Videobild auf der Grundlage des Videosignals mit dem Bildseitenverhältnis von 4 zu 3 mit den horizontalen und vertikalen Größen des Anzeigeschirms mit dem Bildseitenverhältnis von 16 zu 9 koinzidiert. Da entsprechend dem Anzeigeverfahren das Videobild auf dem Anzeigeschirm in der vertikalen Richtung komprimiert ist, sieht das visuelle Bild indessen sehr unnatürlich aus. Dieses System ist beispielsweise in der veröffentlichten EP-Patentanmeldung 0.551.168 beschrieben.
- Im Gegensatz zu den zuvor genannten verschiedenen Anzeigeverfahren ist ein weiteres Anzeigeverfahren vorgeschlagen worden, welches zu dem in Fig. 7A dargestellten Anzeigeschirm führt. Bei diesem Verfahren sind, wie dies durch Fig. 7B veranschaulicht ist, die eine konzeptionelle Darstellung der Fig. 7A veranschaulicht, lediglich Bereiche in der Nähe der rechten und linken Enden des Videobildes auf dem Anzeigeschirm in der horizontalen Richtung gedehnt. Entsprechend dieser Verfahrensweise kann ein Betrachter das Videobild auf dem Bildschirm mit einem leichten unnatürlichen Eindruck betrachten, da das Videobild im mittleren Bereich des Anzeigeschirms natürlich wiedergegeben werden kann. Darüber hinaus wird die visuelle Erkennung des Videobildes durch den Betrachter in der Nähe der rechten und linken Enden schwächer, wenn der Betrachter den mittleren Bereich des Bildschirms betrachtet. Ein derartiges System ist in der EP-0.567.301 vorgeschlagen, die zur vorliegenden Anmeldung gemäß Artikel 54(3) EPÜ zitiert worden ist. Dieses Dokument offenbart außerdem eine vertikale Kompression der oberen und unteren Bereiche des Bildschirms. Ein System, bei dem der obere Bereich und der untere Bereich des Bildschirms in gleicher Weise komprimiert sind (wie in der EP 0.567.301 angegeben), ist jedoch unflexibel und kann dazu führen, daß dem Betrachter ein unnatürlicher Eindruck vermittelt wird.
- Wenn eine derartige Anzeige, die eine horizontale Kompression benutzt, auf dem Bildschirm erfolgt, wird jedoch in dem Fall, daß das Videobild auf der Grundlage des Videosignals sich nach rechts oder nach links verschiebt, die Verschiebe- bzw. Bewegungsgeschwindigkeit des Videobildes ungleichmäßig. Infolgedessen hat ein Betrachter einen sehr unnatürlichen Eindruck, wenn er ein derartiges sich bewegendes Bild bzw. Bewegtbild betrachtet. Dies bedeutet, daß dann, wenn eine solche Anzeige auf dem Anzeige- bzw. Bildschirm erfolgt, ein Betrachter das Videobild mit einem schwachen unnatürlichen Eindruck betrachten kann, wenn der Betrachtungspunkt des Betrachters auf den Bildschirm fixiert ist, wobei der Betrachter indessen einen sehr unnatürlichen Eindruck hat, wenn er seinen Betrachtungspunkt nach rechts oder links bewegt.
- Gemäß einer Untersuchung, die bezüglich der Anzahl der Bewegungen des Betrachtungspunkts des Betrachters für den Fall durchgeführt worden ist, daß der Betrachter verschiedene Arten von Programmen ansieht, die in der allgemeinen Fernsehsendung zu finden sind, hat sich bestätigt, wie dies durch die Tabelle gemäß Fig. 8 veranschaulicht ist, daß die Anzahl der Bewegungen des Betrachtungspunkts in der vertikalen Richtung um einen Faktor von 2 bis 5 wesentlich kleiner ist als die Anzahl der Bewegungen in der horizontalen Richtung. Die vorliegende Erfindung ist angesichts dieser Ungleichheit zwischen Veränderungen in horizontalen und vertikalen Betrachtungspunkten gemacht worden, die im allgemeinen Fernsehprogrammmaterial ermittelt worden sind.
- Ein durch die vorliegende Erfindung zu lösendes Problem besteht darin, daß entsprechend jedem der zuvor vorgeschlagenen Anzeigeverfahren, wie sie oben beschrieben worden sind, in dem Fall, daß das Videobild des Videosignals mit dem Standard- Bildseitenverhältnis von 4 zu 3 auf dem Anzeige- bzw. Bildschirm mit dem größeren Bildseitenverhältnis von 16 zu 9 wiedergegeben bzw. angezeigt wird, eine Gefahr dahingehend vorhanden ist, daß der Betrachter das wiedergegebene visuelle Bild wahrscheinlich als natürlich empfinden wird.
- Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Fernsehempfänger mit einem Bildseitenverhältnis von 16 zu 9 bereitzustellen, der Videobilder mit einem Bildseitenverhältnis von 4 zu 3 anzeigen kann und der die oben aufgeführten Mängel überwindet, die den bisher vorgeschlagenen Systemen anhaften.
- Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Signalerzeugungsschaltungsanordnung für eine Fernsehanzeigevorrichtung mit einer Anzeige eines ersten Bildseitenverhältnisses geschaffen, umfassend:
- einen Eingangsanschluß für den Empfang eines Videosignals des ersten Bildseitenverhältnisses bzw. eines Videosignals eines zweiten, unterschiedlichen Bildseitenverhältnisses, eine Vertikal-Abtastschaltung zur vertikalen Abtastung des betreffenden Videosignals für die Anzeige eines an dem genannten Eingangsanschluß empfangenen Videosignals;
- eine Steuereinrichtung für eine solche Steuerung der betreffenden Vertikal-Abtastschaltung, daß zumindest ein Rand des oberen Bildrandes und des unteren Bildrandes des betreffenden Videosignals komprimiert wird, wenn das genannte Videosignal eines zweiten Bildseitenverhältnisses an dem genannten Eingangsanschluß empfangen wird, derart, daß in dem Fall, daß sowohl der genannte obere Rand als auch der genannte untere Rand komprimiert sind, die Größe der betreffenden Kompression nicht symmetrisch um die horizontale Mittellinie der Anzeige verläuft.
- Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zur Anzeige eines Videosignals mit einem 4-zu-3- Bildseitenverhältnis auf einem Videoanzeigeschirm mit einem 16-zu-9-Bildseitenverhältnis geschaffen, umfassend die Schritte:
- Ermitteln, ob ein Eingangs-Videosignal für die Anzeige ein 4-zu-3-Bildseitenverhältnis aufweist;
- Erzeugen einer nichtlinearen Korrektur-Wellenform;
- Erzeugen einer nichtlinearen Vertikal-Ablenkwellenform aus einer linearen Vertikal-Ablenkwellenform für den Anzeigebildschirm mit dem 16-zu-9-Bildseitenverhältnis und der erzeugten nichtlinearen Korrektur-Wellenform;
- Zuführen der erzeugten nichtlinearen Vertikal-Ablenkwellenform zu einer Vertikal-Ablenkspule;
- und Komprimieren eines Videobildes längs der oberen und unteren Ränder des Anzeigeschirms unter Heranziehung der nichtlinearen Vertikal-Ablenkwellenform, derart, daß die betreffende Kompression der oberen und unteren Ränder nicht symmetrisch um die horizontale Mittellinie der Anzeige verläuft.
- Mit Hilfe eines die vorliegende Erfindung einschließenden Fernsehempfängers kann mit Rücksicht darauf, daß das auf dem Videosignal basierende Videobild in der vertikalen Richtung in einem Bereich in der Nähe zumindest einer Kante der oberen und unteren Kanten des Anzeigebildschirms komprimiert ist, so daß eine vertikale Höhe des auf dem Videosignal basierenden Videobildes so gestaltet ist, daß es im wesentlichen mit der vertikalen Höhe des Anzeigeschirms koinzidiert, somit auf dem Anzeigeschirm ein visuelles Bild angezeigt werden, welches einem Betrachter einen leicht unnatürlichen Eindruck vermittelt.
- Anhand der beigefügten Zeichnungen wird die Erfindung unter Bezugnahme auf ein sie nicht beschränkendes Beispiel beschrieben.
- Fig. 1A und 1B zeigen Diagramme, die zur Erläuterung eines Beispiels einer Anzeige eines Fernsehempfängers herangezogen werden.
- Fig. 2 zeigt eine Schaltungsanordnung zur Realisierung der in Fig. 1A gezeigten Anzeige.
- Fig. 3A bis 3B zeigen Signal- bzw. Wellenformdiagramme, die zur Erläuterung der Arbeitsweise der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 herangezogen werden.
- Fig. 4A bis 4C zeigen Diagramme, die zur Erläuterung einer Anzeige des Fernsehempfängers herangezogen werden.
- Fig. 5 zeigt eine Schaltungsanordnung zur Realisierung der in Fig. 4A bis 4C veranschaulichten Anzeige.
- Fig. 6A bis 6C zeigen Diagramme, die zur Erläuterung von Beispielen einer Anzeige gemäß einem zuvor vorgeschlagenen Fernsehempfänger herangezogen sind.
- Fig. 7A und 7B zeigen Diagramme, die zur Erläuterung eines Beispiels einer Anzeige entsprechend einem zuvor vorgeschlagenen Fernsehempfänger herangezogen sind.
- Fig. 8 zeigt eine Tabelle, die zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung genutzt ist.
- Die folgenden Beispiele werden erläutert, um das Verständnis der vorliegenden Erfindung zu unterstützen, die später beschrieben wird; sie betreffen die asymmetrische Kompression der oberen und unteren Ränder des Videobildes.
- Wie in Fig. 1A veranschaulicht, ist eine horizontale Breite des Videobildes auf der Grundlage des anzuzeigenden Videosignals so gestaltet, daß sie im wesentlichen mit der horizontalen Breite des Anzeigeschirms koinzidiert. Darüber hinaus wird bzw. ist das Videobild auf der Grundlage des Videosignals in der vertikalen Richtung nahe zumindest einer Kante der oberen und unteren Kanten des Anzeigeschirms derart komprimiert, daß eine vertikale Höhe des auf dem Anzeigeschirm angezeigten Sicht-Videobildes auf der Grundlage des Videosignals so gestaltet ist, daß es im wesentlichen mit der vertikalen Höhe des Anzeigeschirms koinzidiert. Mit anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß in diesem Falle das Videobild lediglich in den Bereichen nahe der oberen und unteren Kanten des Anzeigeschirms komprimiert ist. Fig. 1B zeigt eine konzeptionelle Darstellung der Fig. 1A, wobei die Größe bzw. Stärke der Kompression durch das Ausmaß der Differenz zwischen den Rechtecken und den gleichmäßigen Vierecken veranschaulicht ist, die über die Bildschirmfläche verteilt sind.
- Gemäß diesem Anzeigeverfahren kann das Videobild im mittleren Bereich des Anzeigeschirms natürlich wiedergegeben werden, so daß der Betrachter das visuelle Bild auf dem Bildschirm sogar dann mit einem leichten unnatürlichen Eindruck betrachten kann, wenn sich das Videobild bewegt. Der Grund hierfür liegt darin, daß die Anzahl der Bewegungen des Betrachtungspunktes des Betrachters in der vertikalen Richtung klein ist im Vergleich zu den Bewegungen bzw. Verschiebungen des Betrachtungspunkts in der horizontalen Richtung, wie dies oben ausgeführt worden ist.
- Die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 kann dazu verwendet werden, die in Fig. 1A und 1B gezeigte Anzeige zu realisieren. In Fig. 2 empfängt eine Steuer- bzw. Treibersignalerzeugungsschaltung 1 für die vertikale Ablenkung ein vertikales Synchronisiersignal Vs, welches in bekannter Weise vom anzuzeigenden Videosignal abgeleitet ist. Eine Betriebsart-Detektierschaltung 8 erhält ebenfalls das vertikale Synchronisiersignal Vs zugeführt, und die betreffende Betriebsart-Detektierschaltung 8 ermittelt, ob das zugeführte Videosignal herabzudrücken ist oder nicht. Wenn das vertikale Signal als ein Signal ermittelt wird, welches zu einem herabzudrückenden Signal ge hört, das heißt dann, wenn das eingangsseitig zugeführte Signal vom Standard-Bildseitenverhältnis von 4 zu 3 ist, dann gibt die Betriebsart-Detektierschaltung 8 ein Signal ab, welches über einen Schalter 9 an einen Wellenformspeicher 2 abgegeben wird. Der Schalter 9 kann vom Betrachter geschlossen werden, wenn das Bildseitenverhältnis von 4 zu 3 zu betrachten ist, oder der Schalter 9 kann durch die Betriebsart-Detektierschaltung 9 betätigt werden, wie dies in Fig. 2 durch eine gestrichelte Linie veranschaulicht ist. Alternativ dazu könnte der Schalter 9 weggelassen sein. Sodann werden die Wellenformdaten aus dem Wellenformspeicher 2 an die Steuersignal- bzw. Treibersignalerzeugungsschaltung 1 abgegeben, die ein Steuersignal bzw. Treibersignal Vd für die vertikale Ablenkung erzeugt. Die Wellenform wird im Hinblick auf die Ausübung der Erfindung ausgewählt.
- Das von der Steuersignalerzeugungsschaltung 1 abgegebene Steuersignal wird dem einen Ende eines Vertikal-Ablenkjochs 5 über einen Strombegrenzungswiderstand 3 und einen Ausgangsverstärker 4 zugeführt. Das andere Ende des Ablenkjochs 5 ist über einen weiteren Widerstand 6 geerdet. Das am Verbindungspunkt zwischen dem Ablenkjoch 5 und dem Widerstand 6 auftretende Signal wird der Eingangsseite des Ausgangsverstärkers 4 über einen dritten Widerstand 7 zurückgekoppelt.
- Gemäß der so aufgebauten Schaltungsanordnung wird dann, wenn eine normale Anzeige auf dem Anzeigeschirm in Übereinstimmung mit den Wellenformdaten von dem Wellenformspeicher 2 vorgenommen wird, ein Steuersignal Vd, wie es in Fig. 3A veranschaulicht ist, von der Steuersignalerzeugungsschaltung 1 erzeugt. Dieses Steuersignal basiert auf den Standard-Wellenformdaten von dem Wellenformspeicher 2. Ein vertikaler Ablenkstrom, wie er in Fig. 3B veranschaulicht ist, wird veranlaßt, durch das Vertikal-Ablenkjoch 5 zu fließen, so daß die normale Anzeige mit der Standard-Vertikal-Linearitätscharakteristik in bezug auf ein Bildseitenverhältnis von 16 zu 9 erfolgt. Jede der zu vor genannten Anzeigen, wie sie in Fig. 6A und 7A veranschaulicht sind, wird unter Heranziehung dieses Standard-Steuersignals bzw. -Treibersignals Vd erzeugt. Wenn demgegenüber das Betriebsart-Umschaltsignal von der Betriebsart-Detektierschaltung 8 über den geschlossenen Schalter 9 an den Wellenformspeicher 2 abgegeben wird, um die an die Vertikal-Steuersignalerzeugungsschaltung abgegebenen Wellenformdaten zu ändern, wird ein Treiber- bzw. Steuersignal Vd, wie es in Fig. 3C veranschaulicht ist, von der Steuersignalerzeugungsschaltung 1 erzeugt. Die Nichtlinearität dieses Signals basiert auf den Daten von dem Wellenformspeicher 2. Sodann wird auf das Steuersignal Vd hin ein Ablenkstrom, wie er in Fig. 3D veranschaulicht ist, veranlaßt, durch das Ablenkjoch 5 zu fließen. Dies führt zu einer Anzeige, wie sie in Fig. 1A gezeigt ist, bei der das auf dem Videosignal basierende visuelle Bild in der vertikalen Richtung im Bereich nahe zumindest einer Kante bzw. eines Randes der oberen und unteren Kanten bzw. Ränder des Anzeigeschirms mit dem Bildseitenverhältnis von 16 zu 9 komprimiert ist.
- In Übereinstimmung mit dieser Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 ist ein Wellenform-Speicher 2 vorgesehen, der die Form der Wellenform des Vertikal-Steuersignals ändert, um die vertikale Linearität des Bildes auf dem Anzeigeschirm zu korrigieren. Wenn die Wellenform durch Heranziehen dieser Wellenformdaten- Lösung geändert wird, kann die vertikale Linearität des visuellen Bildes auf dem Anzeigeschirm in der Nähe zumindest eines Randes der oberen und unteren Ränder des Schirmes geändert werden, so daß es in der vertikalen Höhe kleiner ist als es sonst wäre. Infolgedessen wird das Videobildsignal in der vertikalen Richtung längs zumindest eines Randes der oberen und unteren Ränder des Anzeigeschirms komprimiert, so daß die vertikale Höhe des auf dem Videosignal basierenden Videobildes, welches auf dem Anzeigeschirm angezeigt wird, so gestaltet ist, daß es im wesentlichen mit der vertikalen Höhe des Anzeigeschirmes koinzidiert.
- Wie oben beschrieben, kann in Übereinstimmung mit der zuvor genannten Schaltungsanordnung mit Rücksicht darauf, daß das auf dem Videosignal basierende Videobild in der vertikalen Richtung im Bereich nahe zumindest eines Randes der oberen und unteren Ränder des Anzeigeschirmes derart komprimiert ist, daß die vertikale Höhe des auf dem Videosignal basierenden Videobildes, welches auf dem Anzeigeschirm angezeigt wird, so gestaltet ist, daß es im wesentlichen mit der vertikalen Höhe des Anzeigeschirms koinzidiert, auf dem Anzeigeschirm ein visuelles Bild als Ganzes angezeigt werden, welches einem Betrachter einen leicht unnatürlichen Eindruck vermittelt.
- Dies bedeutet, daß bei der zuvor genannten Schaltungsanordnung mit Rücksicht darauf, daß die horizontale Linearität des auf dem Anzeigeschirm angezeigten Videobildes stets normal gehalten wird, ein Betrachter das Videobild auf dem Anzeigeschirm ohne irgendeinen unnatürlichen Eindruck sogar dann betrachten kann, wenn sich der Betrachtungspunkt des Betrachters in der horizontalen Richtung bewegt. Im Gegensatz dazu kann der Betrachter das Videobild auf dem Anzeigeschirm mit einem leicht unnatürlichen Eindruck sogar dann betrachten, wenn sich der Betrachtungspunkt des Betrachters gelegentlich in der vertikalen Richtung verschiebt, da die Anzahl der Bewegungen des Betrachtungspunktes des Betrachters in der vertikalen Richtung klein ist, wie dies oben beschrieben worden ist.
- Da das Videobild des Videosignals mit dem Bildseitenverhältnis von 4 zu 3 über den gesamten Bereich des Anzeigeschirms mit dem Bildseitenverhältnis von 16 zu 9 angezeigt wird und im mittleren Bereich des betreffenden Anzeigeschirms normal wiedergegeben bzw. angezeigt wird, kann der Betrachter darüber hinaus das visuelle Bild mit einem leicht unnatürlichen Eindruck betrachten. Im allgemeinen sind die meisten gewöhnlichen Bilder symmetrisch in bezug auf eine Mittellinie, die vertikal auf dem Bildschirm verläuft, wobei jedoch einige wenige ge wöhnliche Bilder symmetrisch in bezug auf eine Mittellinie verlaufen, die horizontal auf dem Bildschirm verläuft. Somit sieht der Betrachter ein visuelles Bild mit einem geringeren unnatürlichen Eindruck sogar dann, wenn das Videobild in der Linearität in vertikaler Richtung verzerrt ist. Ferner beträgt der Grad der Verzerrung der vertikalen Linearität des Videobildes etwa 10% oder etwas mehr, damit die vertikale Höhe des auf dem Videosignal basierenden Videobildes mit dem Bildseitenverhältnis von 4 zu 3, welches auf dem Anzeigeschirm mit dem Bildseitenverhältnis von 16 zu 9 angezeigt wird, so gestaltet ist, daß sie im wesentlichen koinzident ist mit der vertikalen Höhe des Anzeigeschirms. Dieses Maß an Verzerrung ist für Fernsehempfänger im Anfangsstadium der Fernsehsendung zulässig.
- Ferner ist bei der gewöhnlichen Kathodenstrahlröhre die Krümmungsstärke der Frontscheibe in der vertikalen Richtung größer als jene in der horizontalen Richtung. Darüber hinaus ist die Krümmung der Frontscheibe in der vertikalen Richtung bei einer Kathodenstrahlröhre mit einem Bildseitenverhältnis von 16 zu 9 stärker als jene bei einer Kathodenstrahlröhre mit dem Standard-Bildseitenverhältnis von 4 zu 3. Diese stärkere Krümmung der Frontscheibe in der vertikalen Richtung wird durch die zuvor genannte Modifikation der Linearität des Videobildes in der vertikalen Richtung aufgehoben, so daß es visuell so scheint, als wenn die Krümmung der Frontscheibe in der vertikalen Richtung durch die Modifikation geringer gemacht ist. Dies bedeutet, daß jeglicher visuell unnatürlicher Eindruck des Videobildes weiter verringert ist.
- In Übereinstimmung mit der zuvor genannten Schaltungsanordnung kann das Videobild sogar dann zufriedenstellend angezeigt werden, wenn das auf einer Video-Software basierte Videobild mit der sogenannten CinemaScope-Größe angezeigt bzw. wiedergegeben wird, ohne daß irgendein Abgleich vorgenommen wird. Dies bedeutet, daß bei einigen der zuvor vorgeschlagenen Lösungen zur Anzeige derartiger Video-Software Untertitel im unteren Bereich des Anzeigeschirms außerhalb des Videobildes angezeigt werden, wie dies in Fig. 4A durch die verschiedenen Kreise im unteren schraffierten Bereich veranschaulicht ist. In diesem Falle kann eine solche Anzeige, wie sie in Fig. 4B veranschaulicht ist, in Übereinstimmung mit der zuvor genannten Schaltungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung erhalten werden. Die Untertitel sind in Fig. 4B als größere Ovale längs der Unterseite des Bildschirms unterhalb des Bildes dargestellt.
- Obwohl in diesem Falle die Untertitel durch die vertikale Kompression leicht abgeflacht sind, können demgemäß derartige Untertitel ohne irgendeine Schwierigkeit gelesen werden, und damit kann sich der Betrachter der Video-Software in zufriedenstellender Weise erfreuen. Wenn im Gegensatz dazu eine derartige Software entsprechend dem konventionellen Vergrößerungs-Anzeigeverfahren wiedergegeben wird, sind sowohl der obere Bereich des Videobildes als auch die Untertitel weggeschnitten und auf dem Bildschirm nicht vollständig wiedergegeben, wie dies in Fig. 4C veranschaulicht ist.
- Fig. 5 veranschaulicht eine weitere Schaltungsanordnung zur Realisierung der zuvor genannten Anzeigen, bei der ein Sägezahnsignal mit der Vertikal-Periode einem Eingang eines Fehler-Verstärkers 12 über einen Widerstand 11 zugeführt wird. Ein Ausgangssignal von dem Fehlerverstärker 12 her wird dem Eingang eines Ausgangs-Verstärkers 14 über einen Widerstand 13 zugeführt, und ein Ausgangssignal von dem betreffenden Ausgangs-Verstärker 14 wird dem einen Ende des Vertikal-Ablenkjoches 15 zugeführt.
- Das andere Ende des Vertikal-Ablenkjoches 15 ist über eine Reihenschaltung eines Kondensators 16 und eine Widerstands 17 geerdet bzw. liegt über die betreffende Reihenschaltung an Masse. Demgemäß wird ein Signal mit einem parabolförmigen Signalverlauf mit der Vertikal-Periode, wie es in Fig. 5 veranschaulicht ist, von dem anderen Ende des Vertikal-Ablenkjoches 15 erhalten. Dieses Signal wird dem anderen Eingang des Fehler-Verstärkers 12 über einen Widerstand 18, einen geerdeten bzw. an Masse angeschlossenen Kondensator 19 und einen Widerstand 20 zurückgekoppelt. Ferner wird ein Sägezahnsignal mit der Vertikal-Periode, wie es in Fig. 5 veranschaulicht ist, an dem Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator 16 und dem Widerstand 17 erhalten. Dieses Sägezahnsignal wird dem anderen Eingang des Fehler-Verstärkers 12 über einen Widerstand 21 zurückgekoppelt.
- Gemäß dieser Schaltungsanordnung wird ein Korrektur-Wellenformsignal mit der Vertikal-Periode, wie es in Fig. 5 veranschaulicht ist, dem anderen Eingang des Fehler-Verstärkers 12 über einen Widerstand 22 zugeführt, so daß die Linearität des Videobildes auf dem Anzeigeschirm in der vertikalen Richtung gerade entsprechend dem in Fig. 3C und 3D dargestellten Beispiel geändert wird. Dieses Korrektur-Wellenform ist direkt mit dem anderen Bildseitenverhältnis des Fehler-Verstärkers 12 verbunden dargestellt, wobei jedoch einzusehen ist, daß ein Schalter zusammen mit einer Bildseitenverhältnis- oder Betriebsart-Detektierschaltung vorgesehen sein könnte.
- Obwohl bei den oben beschriebenen Schaltungsanordnungen die Linearität des Videobildes in der vertikalen Richtung auf dem Anzeigeschirm geändert wird, so daß ein Videobild symmetrisch um die Mittellinie ist, die in horizontaler Richtung auf dem Bildschirm verläuft, umfaßt die vorliegende Erfindung eine Modifikation der obigen Anordnung in folgender Weise. Wenn beispielsweise die obere Hälfte einer Person auf dem Bildschirm angezeigt wird, kann das veränderte bzw. sich ändernde Verhältnis der Linearität des Videobildes entsprechend der oberen Hälfte des Videobildes, was dem Gesicht der Person entspricht, kleiner gemacht werden, während jenes entsprechend der unteren Hälfte des Videobildes größer gemacht werden kann. In diesem Falle kann ferner eine Größe des Änderungsverhältnisses bezüglich der. Linearität als beliebiger Wert gewählt werden.
- Die vorliegende Erfindung kann in einer solchen Weise modifiziert werden, daß die Linearität des Videobildes in der horizontalen Richtung auf dem Anzeigeschirm weiter geändert wird, wie dies bei dem in Fig. 7A und 7B gezeigten Beispiel veranschaulicht ist, und zwar zusätzlich zu der zuvor genannten Änderung in der Linearität in der vertikalen Richtung. In diesem Falle kann die Größe der Änderung in der Linearität verringert werden. Die zuvor genannte Änderung in der Linearität des Videobildes kann durch Modifizieren des Videosignals durch digitale Signalverarbeitungstechniken erfolgen anstatt durch Ändern der tatsächlichen Ablenksignal-Wellenform, wie bei der obigen Beschreibung.
- Obwohl die vorliegende Erfindung oben unter Bezugnahme auf das bevorzugte Ausführungsbeispiel beschrieben worden ist, dürfte einzusehen sein, daß die Erfindung auf eine derartige veranschaulichende Ausführungsform allein nicht beschränkt ist, sondern daß verschiedene Modifikationen ohne Abweichung vom Erfindungsgedanken zu bewerkstelligen sind, wie er in den beigefügten Ansprüchen erfaßt ist.
Claims (12)
1. Signalerzeugungsschaltungsanordnung für eine
Fernsehanzeigevorrichtung mit einer Anzeige eines ersten
Bildseitenverhältnisses, umfassend:
einen Eingangsanschluß für den Empfang eines Videosignals des
ersten Bildseitenverhältnisses bzw. eines Videosignals eines
zweiten, unterschiedlichen Bildseitenverhältnisses,
eine Vertikal-Abtastschaltung (4, 5; 14, 15) zur vertikalen
Abtastung des betreffenden Videosignals für die Anzeige eines
an dem genannten Eingangsanschluß empfangenen Videosignals
eine Steuereinrichtung (1, 2; 12, 22) für eine solche
Steuerung der betreffenden Vertikal-Abtastschaltung, daß zumindest
ein Rand des oberen Bildrandes und des unteren Bildrandes des
betreffenden Videosignals komprimiert wird, wenn das genannte
Videosignal eines zweiten Bildseitenverhältnisses an dem
genannten Eingangsanschluß empfangen wird, derart, daß in dem
Fall, daß sowohl der genannte obere Rand als auch der genannte
untere Rand komprimiert sind, die Größe der betreffenden
Kompression nicht symmetrisch um die horizontale Mittellinie der
Anzeige verläuft.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, wobei eine vertikale
Linearität einer Vertikal-Ablenkwellenform der betreffenden
Vertikal-Abtastschaltung in den oberen und unteren Rändern der
betreffenden Anzeige derart geändert wird, daß sie in der
vertikalen Richtung durch die genannte Steuereinrichtung (1, 2;
12, 22) komprimiert ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, wobei die genannte
vertikale Linearität eine ein Vertikal-Abtastintervall
überspannende Kurve ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, wobei die genannte
Steuereinrichtung einen Wellenform-Speicher (2) zur Erzeugung
von Daten der betreffenden Kurve enthält, die der genannten
Vertikal-Abtastschaltung (4, 5; 14, 15) zugeführt werden.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, umfassend
ferner eine Betriebsart-Detektierschaltung (8) zur Ermittlung
des Bildseitenverhältnisses des eingangsseitigen Videosignals
und zur Erzeugung eines Steuersignals, welches der genannten
Steuereinrichtung (1, 2; 12, 22) zuzuführen ist, um die
genannte Vertikal-Abtasthöhe in Übereinstimmung mit dem
ermittelten Bildseitenverhältnis niederzudrücken.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, umfassend ferner einen
Schalter (9) zum selektiven Durchschalten des betreffenden
Steuersignals von der genannten Betriebsart-Detektierschaltung
(8) zu der genannten Steuereinrichtung (1, 2; 12, 22) hin.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, wobei die genannte
Vertikal-Abtastschaltung einen Fehler-Verstärker (12) enthält,
der an einem Eingang ein lineares
Sägezahn-Vertikalablenksignal für die Erzeugung eines einer Vertikal-Ablenkspule (15)
der genannten Vertikal-Abtastschaltung zugeführten Vertikal-
Ablenksignals enthält,
und wobei die genannte Steuereinrichtung einen Kondensator
(16), der mit der betreffenden Ablenkspule (15) für deren
Verbindung mit Erde bzw. Masse über einen Widerstand (17)
verbunden ist, und eine Rückkopplungseinrichtung (18, 19, 20) zur
Zurückleitung eines an einem Verbindungsknoten zwischen der
genannten Ablenkspule (15) und dem genannten Kondensator (16)
sich ausbildenden Signals mit parabolischem Signalverlauf zu
einem zweiten Eingang des betreffenden Fehler-Verstärkers (12)
enthält,
und wobei die genannte Steuereinrichtung ferner ein
nichtlineares Wellenform-Korrektursignal umfaßt, welches dem
ge
nannten zweiten Eingang des Fehler-Verstärkers (12) zugeführt
wird.
8. Fernsehanzeigevorrichtung umfassend eine
Signalerzeugungsschaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
9. Verfahren zur Anzeige eines Videosignals mit einem 4-zu-3-
Bildseitenverhältnis auf einem Videoanzeigeschirm mit einem
16-zu-9-Bildseitenverhältnis, umfassend die Schritte:
Ermitteln, ob ein Eingangs-Videosignal für die Anzeige ein
4-zu-3-Bildseitenverhältnis aufweist;
Erzeugen einer nichtlinearen Korrektur-Wellenform;
Erzeugen einer nichtlinearen Vertikal-Ablenkwellenform aus
einer linearen Vertikal-Ablenkwellenform für den
Anzeigebildschirm mit dem 16-zu-9-Bildseitenverhältnis und der erzeugten
nichtlinearen Korrektur-Wellenform;
Zuführen der erzeugten nichtlinearen Vertikal-Ablenkwellenform
zu einer Vertikal-Ablenkspule (15);
und Komprimieren eines Videobildes längs der oberen und
unteren Ränder des Anzeigeschirms unter Heranziehung der
nichtlinearen Vertikal-Ablenkwellenform, derart, daß die betreffende
Kompression der oberen und unteren Ränder nicht symmetrisch um
die horizontale Mittellinie der Anzeige verläuft.
10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei der Schritt der Erzeugung
einer nichtlinearen Korrektur-Wellenform den Schritt des
Auslesens von Wellenform-Daten aus einem Wellenform-Speicher auf
die genannte Ermittlung des 4-zu-3-Bildseitenverhältnisses des
Eingangs-Videosignals umfaßt.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, wobei der Schritt der
Erzeugung der nichtlinearen Korrektur-Wellenform die
Bereitstellung einer sinusförmigen Wellenform über eine
Vertikal-Ablenkperiode enthält.
12. Verfahren nach Anspruch 9, wobei der Schritt der Erzeugung
einer nichtlinearen Korrektur-Wellenform die Schritte der
Zuführung eines nichtlinearen Korrektur-Wellenformsignals zu
einem ersten Eingang eines Fehler-Verstärkers (12), der an einem
weiteren Eingang ein Sägezahn-Vertikal-Ablenksignal zugeführt
erhält, und ferner den Schritt der Rückkopplung einer an einem
Verbindungspunkt zwischen einem Kondensator (16) und einer
Vertikal-Ablenkspule (15), welche die durch den
Fehler-Verstärker (12) gebildete nichtlineare Vertikal-Ablenkwellenform
zugeführt erhält, auftretenden parabolischen Wellenform zu dem
ersten Eingang des Fehler-Verstärkers (12).
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