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DE69416340T3 - Vorrichtung zum Melken von Tieren - Google Patents

Vorrichtung zum Melken von Tieren Download PDF

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DE69416340T3
DE69416340T3 DE1994616340 DE69416340T DE69416340T3 DE 69416340 T3 DE69416340 T3 DE 69416340T3 DE 1994616340 DE1994616340 DE 1994616340 DE 69416340 T DE69416340 T DE 69416340T DE 69416340 T3 DE69416340 T3 DE 69416340T3
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DE
Germany
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milk
milking
rinsing liquid
supply line
valve
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Application number
DE1994616340
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DE69416340T2 (de
DE69416340D1 (de
Inventor
Gijsbert Kakes
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Lely Enterprises AG
Original Assignee
Lely Enterprises AG
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Application filed by Lely Enterprises AG filed Critical Lely Enterprises AG
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Publication of DE69416340T2 publication Critical patent/DE69416340T2/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J7/00Accessories for milking machines or devices
    • A01J7/02Accessories for milking machines or devices for cleaning or sanitising milking machines or devices
    • A01J7/027Vessel cleaning, e.g. cleansing of milk tanks, milk vessels or milk separators
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J7/00Accessories for milking machines or devices
    • A01J7/02Accessories for milking machines or devices for cleaning or sanitising milking machines or devices
    • A01J7/022Clean-in-Place Systems, i.e. CIP, for cleaning the complete milking installation in place

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Melken von Tieren nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Eine derartige Vorrichtung ist aus der EP-A-0 385 539 bekannt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Alternative zu dem oben beschriebenen Reinigungssystem zu schaffen. Gemäß der Erfindung ist die oben beschriebene Vorrichtung zum Melken von Tieren durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1 gekennzeichnet.
  • Wenn nach dem Melken oder nach dem Reinigen ein Übergang zum Reinigen oder zum Melken erfolgt, muß sämtliche Milch bzw. Spülflüssigkeit aus der Zuführleitung entfernt werden. Mittels des Lufteinlaßventiles, das vorzugsweise an der Stelle der Zuführleitung angeordnet ist, die im wesentlichen am weitesten vom Milchtank entfernt ist, kann die Zuführleitung geleert werden.
  • Das am Ende der Zuführleitung nahe dem Milchtank angeordnete Dreiwegeventil kann durch ein von einem Computer erzeugtes Signal betätigt werden. Der Einsatz eines Computers für diesen Zweck bietet sich insbesondere dann an, wenn dieser Computer bereits vorhanden ist, was dann der Fall ist, wenn die Melkeinheit gemäß der Erfindung automatisch arbeitet und mit einem Tieriden tifizierungssystem zusammenwirkt, wobei der Computer der automatischen Melkeinheit und/oder des Tieridentifizierungssystems Signale zum Steuern des Melk- und Reinigungsvorganges und folglich auch des Dreiwegeventiles gibt, das am Ende der Zuführleitung angeordnet ist. Die Vorrichtung mit computergesteuertem Ventil kann in einem solchen automatisch arbeitenden Melksystem vorteilhaft eingesetzt werden, wobei eine Melkeinheit dann insbesondere einen Roboter zum automatischen Anschließen der Zitzenbecher an die Zitzen eines zu melkenden Tieres aufweist. Insbesondere durch eine solche Automatisierung kann der gesamte Melk- und Reinigungsvorgang ohne jegliche Mitwirkung des Landwirtes durchgeführt werden.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung und um darzutun, wie diese verwirklicht werden kann, ist sie im folgenden näher erläutert, wobei auf die beigefügte Zeichnung Bezug genommen wird, in der die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Melken von Tieren schematisch dargestellt ist. Zu Beginn dieser Beschreibung wird als bekannt vorausgesetzt, daß jede Melkeinheit in herkömmlicher Weise vier Zitzenbecher aufweist, die an die Zitzen eines zu melkenden Tieres angeschlossen werden können, sowie einen Milchmengenmesser, in dem die mit Hilfe der Zitzenbecher gewonnene Milch gesammelt wird, wonach die Milch mittels einer Pumpe aus dem Milchmengenmesser in die Zuführleitung und von dort zum Milchtank gepumpt wird. Beim Reinigen der Melkeinheit und insbesondere der Zuführleitung wird mittels der Pumpe über den Milchmengenmesser eine Spülflüssigkeit aus dem Spülflüssigkeitsbehälter gepumpt. Die so in die Zuführleitung eingeleitete Spülflüssigkeit strömt durch die Zuführleitung bis zu einer nahe dem Milchtank gelegenen Stelle in der Zuführleitung, an der die Spülflüssigkeit, nachdem die Verbindung der Zuführleitung mit dem Milchtank unterbrochen worden ist, gesammelt oder in die Kanalisation eingeleitet wird.
  • Die Zeichnung zeigt eine Melkeinheit 1, die mit einer zu einem Milchtank 3 führenden Zuführleitung 2 verbunden ist. Die Melkeinheit 1 weist vier Zitzenbecher 4 auf, die an die Zitzen eines zu melkenden Tieres anzuschließen sind, wobei die Milchleitungen 5 der Zitzenbecher 4 zu einem Milchmengenmesser 6 geführt sind, der durch ein Sammelglas gebildet ist. Die Milchleitungen 5 sind mit Absperrvorrichtungen 7 versehen, die jeweils dazu dienen, eine Milchleitung durch Zusammendrücken oder in anderer weise zu verschließen, sobald das Vakuum in einem entsprechenden Zitzenbecher abgeschaltet worden ist. Die Zitzenbecher 4 können an die Zitzen eines zu melkenden Tieres mit Hilfe eines Roboters 8 angeschlossen werden, wobei dieser Roboter 8 einen Roboterarm aufweist, der als Träger für die Zitzenbecher 4 dient. Dabei wird der Melkroboter 8 von einem Computer 9 gesteuert. Aus dem Sammelglas 6 wird die gewonnene Milch in die Zuführleitung 2 zurückgeleitet. Zu diesem Zweck ist die Abflußöffnung des Sammelglases 6 über ein Ventil 10 mit einer Pumpe 11 verbunden. Mit Hilfe der Pumpe 11 wird die Milch über das Rückschlagventil 12 in die Zuführleitung 2 gepumpt. Selbstverständlich können mehrere Melkeinheiten an die Zuführleitung 2 angeschlossen sein; in der Zeichnung sind die Pumpe 11' und das Rückschlagventil 12' gezeigt, über die Milch aus dem Sammelglas einer zweiten Melkeinheit in die Zuführleitung 2 eingeleitet werden kann.
  • Am Ende der Zuführleitung 2 weist diese Leitung 2 nahe dem Milchtank 3 ein Dreiwegeventil 13 auf, an das eine Spülflüssigkeits-Abflußleitung 15 angeschlossen ist, die zu einem Spülflüssigkeitsbehälter 14 führt. Der Spülflüssigkeitsbehälter 14 kann über ein Ventil 16 an die Kanalisation angeschlossen werden. Bei Einstellung des Ventiles 13 in eine erste Position kann mittels der Melkeinheit 1 gewonnene Milch in den Milchtank 3 geleitet werden, während bei Einstellung des Ventiles 13 in eine zweite Position ein Spülflüssigkeits-Ringleitungssystem gebildet ist. Dieses Spülflüssigkeits-Ringleitungssystem enthält dann den Spülflüssigkeitsbehälter 14, eine Leitung 18, die vom Spülflüssigkeitsbehälter zum Sammelglas 6 führt und ein Ventil 17 aufweist, das Sammelglas 6 selbst, das mit der Ausflußöffnung des Sammelglases 6 verbundene Ventil 10, die Pumpe 11, das Rückschlagventil 12, die Zuführleitung 2, das Dreiwegeventil 13 und die Spülflüssigkeits-Abflußleitung 15. Mittels der Pumpe 11 kann die Spülflüssigkeit aus dem Spülflüssigkeitsbehälter 14 herausgepumpt und durch das Ringleitungssystem geleitet werden. Auf diese Weise kann ein Teil der Melkeinheit, nämlich das Sammelglas 6 und die daran angeschlossenen Einheiten sowie die Zuführleitung 2, gereinigt werden. Um jedoch auch die Zitzenbecher 4 reinigen zu können, ist eine Bypassleitung vorgesehen, die vom Spülflüssigkeitsbehälter 14 über eine Leitung 19 mit darin angeordnetem Ventil 20 zu einem Gehäuse 21 führt, das Sprühdüsen zum Reinigen der Innenseite der Zitzenbecher 4 aufweist, und von dort über die mit diesem Gehäuse 21 verbundenen Zitzenbecher 4 und die Milchleitungen 5 zum Sammelglas 6. Die von der Pumpe 11 hochgepumpte Spülflüssigkeit wird nicht nur über das Ventil 17 direkt in das Sammelglas 6, sondern auch über das Ventil 20, das Gehäuse 21, die Zitzenbecher 4 und die Milchleitungen 5 in das Sammelglas 6 geleitet. Demzufolge kann jede Melkeinheit zusammen mit der Zuführleitung 2 mit Hilfe der Pumpe 11 getrennt gereinigt werden. Ein Lufteinlaßventil 22 ist in der Zuführleitung 2 nahe der Stelle angeordnet, an der die am weitesten vom Milchtank 3 entfernt liegende Melkeinheit 1 an die Zuführleitung angeschlossen ist. Mit Hilfe dieses Ventils 22 kann im wesentlichen die gesamte Zuführleitung 2 von Luft durchströmt werden, um nach dem Melken sämtliche Milch und nach dem Reinigen der Zuführleitung 2 sämtliche Spülflüssigkeit zu entfernen. Der Milchtank 3, der bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit einem Filter 23 in der Milchzuführleitung versehen ist, kann unabhängig von der Melkeinheit 1 und der Zuführleitung 2 gereinigt werden. Das Reinigungssystem für den Milchtank 3 ist in der Zeichnung nicht näher dargestellt.
  • Die hier beschriebene Vorrichtung kann Teil eines vollautomatischen Melk- und Reinigungssystems sein, das mit einem automatischen System ausgestattet sein kann, das den Tieren wahlweise einzeln das Betreten des Melkstandes gestattet, sowie mit einem Tieridentifizierungssystem, einem Zitzenreinigungssystem, einem Roboter (dem Roboter 8) zum automatischen Anschließen der Zitzenbecher, einem automatisch ablaufenden Melkvorgang mit eingebauten Kontrollen der Milchqualität und des Verfahrensablaufes, einem automatischen Fütterungssystem, usw.. Das gesamte System wird dann von einem Computer (dem Computer 9) gesteuert; dieser Computer wird dann selbstverständlich dazu verwendet, die hier im einzelnen beschriebenen Elemente der Vorrichtung zu steuern, insbesondere die Pumpe 11 und das Dreiwegeventil 13.
  • Die Erfindung ist nicht auf das oben beschriebene und in der Zeichnung gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern umfaßt Abwandlungen aller Art, die in den Schutzbereich der beigefügten Ansprüche fallen.

Claims (8)

  1. Vorrichtung zum Melken von Tieren mit einer oder mehreren Melkeinheiten (1), die an eine zu einem Milchtank (3) führende Zuführleitung (2) angeschlossen sind, sowie mit einem Spülflüssigkeitsbehälter (14), aus dem eine Spülflüssigkeit zumindest durch einen Teil einer Melkeinheit (1) und durch die Zuführleitung (2) zu leiten ist, wobei im Endabschnitt der Zuführleitung (2) nahe dem Milchtank (3) ein Dreiwegeventil (13) angeordnet ist, und wobei die Spülflüssigkeit durch eine mit dem Ventil (13) verbundene Spülflüssigkeits-Abflußleitung (15) zum Spülflüssigkeitsbehälter (14) zurückzuleiten ist, wobei das Dreiwegeventil (13) in eine erste Position einstellbar ist, in der mittels einer Melkeinheit (1) gewonnene Milch zum Milchtank (3) zu leiten ist, und in eine zweite Position, in der ein Spülflüssigkeits-Ringleitungssystem gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Spülflüssigkeits-Ringleitungssystem gebildet ist durch den Spülflüssigkeitsbehälter (14), eine von dem Behälter (14) ausgehende Leitung (18), die ein Ventil (17) aufweist und an das obere Ende eines durch ein Sammelglas gebildeten Milchmengenmessers (6) geführt ist, den Milchmengenmesser (6) selbst, den eine Pumpe (11) enthaltenden Leitungsabschnitt und die Zuführleitung (2) sowie die Spülflüssigkeits-Abflußleitung (15), und daß in der Zuführleitung (2) ein Lufteinlaßventil (22) angeordnet ist, um Milch oder Spülflüssigkeit aus der Leitung zu entfernen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lufteinlaßventil (22) in der Zuführleitung (2) nahe derjenigen Anschlußstelle der Melkeinheit (1) an die Zuführleitung (2) angeordnet ist, die am weitesten vom Milchtank (3) entfernt ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Melkeinheit (1) Zitzenbecher (4) aufweist, die an die Zitzen eines zu melkenden Tieres anschließbar sind, sowie den Milchmengenmesser (6), über den die mit Hilfe der Zitzenbecher (4) gewonnene Milch in die Zuführleitung (2) geleitet wird.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spülflüssigkeits-Ringleitungssystem zwischen dem Spülflüssigkeitsbehälter (14) und dem Milchmengenmesser (6) eine Bypassleitung (19) aufweist, in der hintereinander ein Ventil (20), ein Gehäuse (21) mit einer Sprühvorrichtung zum Reinigen der Innenseite der Zitzenbecher (4) und die Zitzenbecher (4) selbst angeordnet sind.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Pumpe (11) während des Melkens Milch vom Milchmengenmesser (6) zum Milchtank (3) und während des Reinigens der Melkeinheit eine Spülflüssigkeit durch das Spülflüssigkeits-Ringleitungssystem geleitet wird.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (13, 17, 20, 22) von einem Computer (9) gesteuert sind.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Melkeinheit (1) einen Roboter zum automatischen Anschließen der Zitzenbecher (4) an die Zitzen eines zu melkenden Tieres aufweist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Melkeinheit (1) automatisch arbeitet und mit einem Tieridentifizierungssystem zusammenwirkt, wobei der Computer (9) der automatischen Melkeinheit und/oder des Tieridentifizierungssystems Signale zum Steuern des Melk- und des Reinigungsvorganges gibt, insbesondere zum Steuern der Pumpe (11) und der Ventile (13, 17, 20, 22), die in den Leitungen angeordnet sind.
DE1994616340 1993-05-28 1994-05-24 Vorrichtung zum Melken von Tieren Expired - Lifetime DE69416340T3 (de)

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NL9300917 1993-05-28
NL9300917A NL9300917A (nl) 1993-05-28 1993-05-28 Inrichting voor het melken van dieren.

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DE69416340D1 DE69416340D1 (de) 1999-03-18
DE69416340T2 DE69416340T2 (de) 1999-09-09
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DE1994616340 Expired - Lifetime DE69416340T3 (de) 1993-05-28 1994-05-24 Vorrichtung zum Melken von Tieren

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