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DE69416218T2 - Gleitkörper mit verbessertem Profil - Google Patents

Gleitkörper mit verbessertem Profil

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DE69416218T2
DE69416218T2 DE69416218T DE69416218T DE69416218T2 DE 69416218 T2 DE69416218 T2 DE 69416218T2 DE 69416218 T DE69416218 T DE 69416218T DE 69416218 T DE69416218 T DE 69416218T DE 69416218 T2 DE69416218 T2 DE 69416218T2
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Germany
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DE69416218T
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Jean-Pierre F-38700 Corenc Lazzari
Christian F-38140 Rives-Sur-Fure Pisella
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Commissariat a lEnergie Atomique et aux Energies Alternatives CEA
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Commissariat a lEnergie Atomique CEA
Silmag SA
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/48Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed
    • G11B5/58Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed with provision for moving the head for the purpose of maintaining alignment of the head relative to the record carrier during transducing operation, e.g. to compensate for surface irregularities of the latter or for track following
    • G11B5/60Fluid-dynamic spacing of heads from record-carriers
    • G11B5/6005Specially adapted for spacing from a rotating disc using a fluid cushion

Landscapes

  • Adjustment Of The Magnetic Head Position Track Following On Tapes (AREA)

Description

    Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung hat einen Gleitkörper mit verbessertem Profil zum Gegenstand. Sie findet Anwendung bei der Aufzeichnung und/oder Wiedergabe der Daten eines magnetischen Trägers, insbesondere einer Festplatte.
  • Stand der Technik
  • Die beigefügten Fig. 1 bis 8 ermöglichen, den Stand der Technik bezüglich der Gleitkörper zu erläutern und insbesondere das technische Problem zu beschreiben, das mit dem Abheben der Gleitkörper und mit ihrem Verhalten während des Betriebs verbunden ist.
  • Die Fig. 1 erinnert zunächst sehr schematisch an die Struktur eines Gleitkörpers. Dieser Gleitkörper trägt das Bezugszeichen 10 und umfaßt auf der dem Aufzeichnungsträger zugewandten Seite zwei Schienen bzw. Kufen (oder "Skis") 12 und 14. Ein Magnetkopf zum Schreiben und/oder Lesen 16 befindet sich auf der Rückseite des Gleitkörpers. Dieser Kopf kann auf der Schnittfläche des Gleitkörpers angebracht sein (wie dargestellt) oder auf der Unterseite einer der Kufen. Außerdem weist die Vorderseite jeder Kufe eine Schrägung 18 auf.
  • Die Fig. 2 zeigt einen solchen Gleitkörper in Ruhestellung auf einem Aufzeichnungsträger 20, von dem angenommen wird, daß es sich um eine Festplatte handelt. Wenn die Platte stillsteht, befindet sich der Gleitkörper in Kontakt mit der Platte.
  • Wenn die Platte zu rotieren beginnt, reibt der Gleitkörper auf der Platte. Sobald die Geschwindigkeit einen bestimmten Schwellenwert erreicht (Abhebegeschwindigkeit genannt), staut sich unter der Schrägung 18 Luft, die eine Auftriebskraft erzeugt, die den Gleitkörper abheben läßt, wie dargestellt in Fig. 3, wo der Luftstrom mit 22 bezeichnet ist.
  • Wenn die Rotationsgeschwindigkeit der Platte ihre Nominalgeschwindigkeit erreicht, befindet sich der Gleitkörper im dynamischen Gleichgewicht zwischen einerseits der Auftriebskraft, die auf die Schrägung und die Kufen wirkt, und andererseits einer Auflagedruckkraft (schematisiert durch den Pfeil 24), die auf der anderen Seite des Gleitkörpers durch eine nicht dargestellte Feder ausgeübt wird, die den Gleitkörper mit 3 bis 5 g belastet.
  • Der Winkel α, den der Gleitkörper mit der Platte bildet, muß im Moment des Abhebens möglichst groß sein, um ein schnelles Abheben des Kopfes sicherzustellen und ein längeres Reiben des Kopfes auf der Platte zu vermeiden.
  • Wenn der Winkel α jedoch zu groß ist, verschlechtert sich die Schwebestabilität des Kopfes.
  • Man muß also einen Kompromiß zwischen diesen Antagonismen finden. In der Praxis ist der Winkel α auf einige Mikroradianten festgelegt.
  • Man muß außerdem beachten, daß ein Gleitkörper sich vor dem Abheben über inneren Spuren der Platte befindet, d. h. nahe der Plattenmitte, dort wo die Tangentialgeschwindigkeit der Platte am geringsten ist (bei einer bestimmten Winkelgeschwindigkeit). Das Abheben findet folglich bei geringen Geschwindigkeiten statt.
  • Es wäre also vorteilhaft, die Schrägung 18 möglichst groß zu machen, um ein schnelles Abheben des Kopfes zu gewährleisten. Wenn jedoch der Kopf sich zu den mittleren oder äußeren Spuren der Platte bewegt, nimmt die Tangentialgeschwindigkeit zu, was die Wirkung hat, den Gleitkörper weiter anzuheben, den Winkel α zu vergrößern und folglich das Fliegen bzw. Schweben des Kopfes instabil zu machen.
  • Die Fig. 4 zeigt die Entwicklung des Winkels α als Funktion des Radius R der überflogenen Spur.
  • Der Winkel α1, den man für den Außenradius Rext erhält, ist der für ein einwandfreies Schweben des Kopfes noch tolerierbare Winkel. Der Winkel α0 ist der Winkel, den man für den Innenradius Rint erhält. Optimiert man die Schrägung, um dem Wert α1 für den Innenradius zu erhalten, so erzielt man gewiß ein schnelles Abheben des Kopfes für den Innenradius, erhält aber, wenn der Kopf sich in die äußeren Bereiche bewegt, für den Winkel α Werte, die sich außerhalb der Norm befinden und die Stabilität des Kopfes kompromittieren.
  • Außerdem muß festgestellt werden, daß eine Schrägung nicht die einzige Lösung ist, um den für das Abheben nötigen Auftrieb zu erzeugen. Man kann auch eine Stufe (oder einen Absatz) vorsehen, was oft einfacher ist.
  • Die Fig. 5 zeigt dementsprechend schematisch zwei Ausführungsarten des Gleitkörpers, entweder mit einer Schrägung 18 oder einer Stufe 19.
  • Solche Gleitkörper werden in zahlreichen Dokumenten beschrieben. Man kann das amerikanische Patent US-A-4,673,996 sowie die europäische Patentanmeldung EP-A-0 543 690 zitieren.
  • Das Vorhandensein einer Stufe an der Vorderseite der Kufen hat die Wirkung, unter den Kufen einen Überdruck zu erzeugen. Dieser Überdruck ist sehr nahe der Stufe lokalisiert. Dies zeigt die Fig. 6, wo das Diagramm unten den Überdruck P längs der Längsachse der Kufe zeigt, und die Figur oben die Lage des Gleitkörpers. Man sieht, daß der Überdruck in Höhe der Abstufung 23 der vorderen Stufe ein Maximum 21 durchläuft.
  • Um die Wirkung der Stufe zu optimieren, ist es vorteilhaft, ihre Höhe (d. h. die Höhe der Abstufung) an die Relativgeschwindigkeit Platte-Gleitkörper anzupassen, bei der man den Überdruck erzeugen möchte.
  • So ist z. B. bei einer niedrigen Geschwindigkeit in der Größenordnung von 3 m/s die Höhe der Stufe ca. 100 nm.
  • Bei einer Geschwindigkeit in der Größenordnung von 10 m/s beträgt die Höhe der Stufe ca. 800 nm.
  • In dem häufigen Fall, wo ein Gleitkörper von der Innenspur einer Platte abheben muß (dort, wo die Geschwindigkeit klein ist), ermöglicht eine Stufe von geringer Höhe den für das Abheben geeigneten Druck zu erzeugen. Wenn jedoch die Geschwindigkeit der Platte ihren Nominalwert erreicht hat, verliert die Stufe mit kleiner Höhe ihre Wirkung. Eine Stufe mit einer größeren Höhe würde eine bessere Wirkung erzielen.
  • Dies ist der Grund, warum vorgeschlagen wurde, den Vorderteil der Kufen mit zwei Stufen anstatt einer zu versehen. Dies ist in Fig. 7 dargestellt, wo man eine erste Stufe 30 mit ihrer Abstufung 31 und eine zweite Stufe 32 mit ihrer Abstufung 33 sieht.
  • Diese beiden Stufen sichern zugleich ein einwandfreies Abheben über den inneren Spuren und eine geeignete Neigung über den äußeren Spuren.
  • Ein Gleitkörper mit zwei Stufen ist in dem amerikanischen Patent US-A-3 488 648 beschrieben. Festzustellen ist, daß dieser Gleitkörper insofern ein anderes Funktionsprinzip hat, als er, wenn die Platte nicht rotiert, von der Platte beabstandet wird durch einen Balg und, wenn die Platte rotiert, der Gleitkörper sich der Platte nähert dank der beiden Stufen, die einen Überdruck unter dem Gleitkörper erzeugen, und dank eines Lochs, durch das der Überdruck sich im Innern des Balgs ausbreitet.
  • Darstellung der Erfindung
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Gleitkörper mit der bekannten Anordnung von zwei Stufen, der aber bei kleiner Geschwindigkeit des Kopfes ein noch schnelleres Abheben ermöglicht, ohne deswegen bei großer Geschwindigkeit (Außenspur, nominale Rotationsgeschwindigkeit) einen zu großen Winkel zu bilden, der nachteilig wäre für die Gleitstabilität des Kopfes.
  • Die Erfindung ermöglicht, sowohl auf der Innenspur bei kleiner Geschwindigkeit als auch auf der Außenspur bei großer Geschwindigkeit einen Winkel nahe dem optimalen Wert α1 zu erhalten.
  • Die Tatsache, auf der Innenspur einen Winkel α1 zu haben, ermöglicht ein schnelleres Abheben des Kopfes, um ein längeres Reiben auf der Platte zu vermeiden und die Abnützung zu reduzieren.
  • Zu diesem Zweck empfiehlt die Erfindung ein spezielles Profil für die beiden Stufen, nämlich eine bestimmte Schrägheit in bezug auf die Querrichtung der Kufe. Bei der vorhergehenden Technik war(en) die Abstufung(en) immer querliegend. Nun sind aber die Luftströme unter der Kufe nicht immer senkrecht zu der Abstufung, da auch der Gleitkörper nicht immer tangential zu den Spuren ausgerichtete ist. Die Erfindung zieht Nutzen aus dieser Beobachtung, indem sie die Abstufungen in bezug auf die Querrichtung des Gleitkörpers so anschrägt, daß die Auftriebsbedingungen sowohl im Moment des Abhebens (wenn der Gleitkörper sich über inneren Spuren befindet) als auch während des normalen Gleitens (wenn der Gleitkörper über weiter außen befindlichen Spuren schwebt) optimal sind.
  • Anstatt von der Schrägheit der Abstufungen in bezug auf die Querrichtung der Kufen zu sprechen, kann man auch von der Schrägstellung der Abstufungen in bezug auf die Längsrichtung des Gleitkörpers sprechen: dieser Winkel ist nicht mehr 90º, wie bei der vorhergehenden Technik, sondern kleiner. Man wählt einen Winkel zwischen 10º und 60º für die erste Abstufung (z. B. 30º oder 45º) und einen Winkel zwischen 20º und 80º für die zweite (z. B. 45º oder 60º).
  • Genaugenommen hat die vorliegende Erfindung also einen Gleitkörper zur magnetischen Aufzeichnung zum Gegenstand, der wenigstens eine Kufe mit einem vorderen Teil und einem hinteren Teil sowie hinter dem Gleitkörper angeordnete Lese- und/oder Schreibeinrichtungen umfaßt, wobei der vordere Teil jeder Kufe eine erste und eine zweite Abstufung mit übereinanderliegenden Stufen aufweist, einer ersten und einer zweiten, und dieser Gleitkörper dabei dadurch gekennzeichnet ist, daß die erste Abstufung der ersten Stufe mit der Längsrichtung des Gleitkörpers einen ersten Winkel bildet, enthalten zwischen ungefähr 10º und ungefähr 60º, und dadurch, daß die zweite Abstufung der zweiten Stufe mit der Längsrichtung des Gleitkörpers einen zweiten, vom ersten verschiedenen Winkel bildet, enthalten zwischen ungefähr 20º und ungefähr 80º, wobei der erste und der zweite Winkel in derselben trigonometrischen Richtung gemessen werden.
  • Vorteilhafterweise ist die Höhe der ersten Abstufung zwischen ungefähr 20 nm und ungefähr 200 nm enthalten und die Höhe der zweiten Abstufung zwischen ungefähr 200 nm und ungefähr 2 um.
  • Bei der Erfindung befindet sich der Lese- und/oder Schreibkopf auf der Rückseite des Gleitkörpers, d. h. entweder auf der Schnittfläche des Gleitkörpers, wie dargestellt in Fig. 1, oder integriert in eine der Kufen, wie beschrieben in dem schon zitierten Dokument EP-A-0 543 690. Solche Köpfe erhält man durch die in der Mikroelektronik üblichen Abscheide- und Ätztechniken dünner Schichten.
  • Der erfindungsgemäße Gleitkörper kann nur eine Kufe oder zwei oder sogar mehr umfassen.
  • Wenn er mehrere Kufen umfaßt, kann der Gleitkörper einen oder mehrere Lese- und/oder Schreibköpfe umfassen.
  • Außerdem können mehrere Absätze, Schrägungen, etc... um die Kufen herum oder an der Rückseite vorgesehen werden, entsprechend den Anordnungen in den weiter oben zitierten Dokumenten US'995 und EP'690.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • - Die Fig. 1 zeigt die generelle Struktur eines Gleitschuhs;
  • - die Fig. 2 zeigt einen auf einem Aufzeichnungsträger ruhenden Gleitschuh;
  • - die Fig. 3 zeigt das Abheben eines Gleitschuhs;
  • - die Fig. 4 zeigt die Neigungsänderung des Gleitschuhs in Abhängigkeit von seiner Lage längs des Radius der Aufzeichnungsplatte;
  • - die Fig. 5 zeigt Gleitschuhe mit Schrägungen und Stufen;
  • - die Fig. 6 zeigt die Verteilung des Überdrucks unter einer Kufe mit einer Stufe an ihrer Vorderseite;
  • - die Fig. 7 zeigt einen Gleitkörper mit zwei Stufen;
  • - die Fig. 8 zeigt die Veränderung der Ausrichtung eines Gleitkörpers in bezug auf eine Tangentialrichtung zu einer Platte in Abhängigkeit von der Position des Gleitkörpers in bezug auf die Platte;
  • - die Fig. 9 zeigt einen erfindungsgemäßen Gleitkörper in der Draufsicht;
  • - die Fig. 10 zeigt eine perspektivische Ansicht des vorderen Endes einer erfindungsgemäßen Kufe;
  • - die Fig. 11 zeigt die Veränderung des Schrägstellungswinkels eines erfindungsgemäßen Gleitkörpers in Abhängigkeit von seiner radialen Position auf der Platte.
  • Detaillierte Darstellung von Ausführungsarten
  • Die Fig. 8 zeigt eine Festplatte 40 mit einem Zentrum C und Aufzeichnungsspuren enthalten zwischen einem Innenumfang 42 mit dem Radius Rint und einem Außenumfang 44 mit dem Radius Rext.
  • Eine Trageinrichtung eines Gleitkörpers 10, nicht im Detail dargestellt, umfaßt einen um einen Gelenkpunkt P schwenkbaren Arm 50.
  • Wenn der Gleitkörper sich in der zentralen Zone der Platte befindet, bildet die Längsrichtung des Gleitkörpers einen Winkel β0 von ungefähr -6º in bezug auf die Tangente der Aufzeichungsspur. Wenn der Gleitkörper sich am Rand der Scheibe befindet, bildet die Längsrichtung des Gleitkörpers mit der Tangente der Aufzeichnungsspur einen Winkel β1 von ungefähr 15º (wobei die Winkel ausgehend von der Tangentialrichtung in der trigonometrischen Richtung positiv gezählt werden).
  • In der Fig. 9 sieht man einen Gleitkörper 10 mit zwei Kufen 12 und 14 und einem Lese- und/oder Schreibkopf 16. Erfindungsgemäß umfaßt der Gleitkörper zwei schräge Stufen, die sich auf der Vorderseite jeder Kufe befinden, nämlich eine erste Stufe M1 mit ihrer Abstufung CM1 und eine zweite Stufe M2 mit ihrer Abstufung CM2. Diese Figur zeigt ebenfalls die Ausrichtung der Abstufungen CM1 und CM2 in bezug auf die Längsrichtung 50 des Gleitkörpers (oder, was auf dasselbe hinausläuft, jeder Kufe): die erste Abstufung CM1 bildet einen Winkel γ1 mit dieser Richtung und die zweite CM2 einen Winkel γ2.
  • Die Fig. 9 zeigt auch die Richtung der auf die Gleitkörper wirkenden Luftströme. Wenn der Gleitkörper sich in Innenposition befindet, bildet der Luftstrom F1 einen Winkel β0 (von ungefähr - 6º) mit der Längsrichtung, was dem Kommentar zu Fig. 8 entspricht. Wenn der Gleitkörper sich in Außenposition befindet, bildet der Luftstrom F2 einen Winkel β1 (von ungefähr 15º) mit dieser selben Richtung.
  • Die Fig. 10 stellt die Form der beiden Stufen mehr im Detail dar und zeigt deutlich die Schrägstellung der Abstufungen CM1 und CM2. In dieser Figur sind die Abmessungen nicht maßstäblich (in der Praxis ist die zweite Stufe ungefähr zehnmal höher als die erste).
  • In der Folge wird die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Gleitkörpers erläutert.
  • Bei einer inneren Position über den Spuren nahe dem Zentrum der Platte trifft die durch die Rotation der Platte mitgerissene Luft auf die Abstufung CM1, die aufgrund ihrer Schrägstellung eine große Breite aufweist und gegenüber der Richtung F1 der Luft eine wirksame Front bildet. Diese Front ist nicht senkrecht zur Achse des Luftstroms, wie bei der vorhergehenden Technik, was ihre Breite verkleinern und ihre Wirkung reduzieren würde.
  • Die erste Stufe ist also beim Abheben besonders wirksam.
  • In der Außenposition hat der Luftstrom die Richtung F2 unter einem Winkel β1 und die Abstufung CM1 wird nicht mehr frontal getroffen, wie durch den Luftstrom F1, sondern quasi tangential. Nun spielt die zweite Abstufung CM2 ihre Rolle, wobei ihre Breite geringer ist als die der ersten und ihre Schrägstellung in bezug auf den Luftstrom F2 nicht sehr groß ist Aus diesen beiden Gründen sorgt die zweite Stufe, die beim Schweben des Kopfes über den äußeren Spuren die größere Rolle spielt, für eine Neigung des Gleitkörpers mit einem günstigen Wert und verhindert zu starke Neigungen, die die Stabilität des Gleitkörpers ungünstig beeinflussen könnten.
  • Die Höhen h1 und h2 der Abstufungen CM1, CM2 werden je nach Benutzungsbedingungen festgelegt, betragen aber generell zwischen 20 und 200 nm für die erste und 0,2 bis 2 um für die zweite.
  • Die Fig. 11 schließlich zeigt die Veränderung des Neigungswinkels α eines erfindungsgemäßen Gleitkörpers in Abhängigkeit von seiner radialen Position auf der Platte. Wenn der Gleitkörper sich in der Nähe der Mitte befindet (bei Rint), ist der Winkel α0 schon groß (größer als in der vorhergehenden Technik; s. auch Fig. 4, deren Kurve gestrichelt in die Fig. 11 übertragen wurde), was ein sehr schnelles Abheben des Gleitkörpers trotz geringer Geschwindigkeit ermöglicht. Aber dieser Winkel verändert sich praktisch nicht, wenn der Gleitkörper sich von der Mitte entfernt und Randbereiche erreicht (gegen Rext), wo die Geschwindigkeit sehr viel höher ist. Der außen erzielte Wert α1 ist gleich oder im wesentlichen gleich α0.
  • Um das spezielle Profil der erfindungsgemäßen Stufen zu erhalten, kann jedes bekannte Bearbeitungs- oder besser Ätzverfahren benutzt werden. Man kann durch auf den Kufen angebrachte Masken arbeiten. Es erscheint vorteilhaft, zunächst die zweite Stufe durch eine erste Maske zu ätzen, dann durch eine zweite Maske die erste Stufe zu realisieren und dabei das Ätzen der zweiten zu beenden.

Claims (2)

1. Gleitkörper zur magnetischen Aufzeichnung, wenigstens eine Schiene (12, 14) mit einem vorderen Teil und einem hinteren Teil sowie hinter dem Gleitkörper angeordnete Lese- und/oder Schreibeinrichtungen (16) umfassend, wobei der vordere Teil jeder Schiene eine erste (31) und eine zweite (33) Abstufung mit übereinanderliegenden Stufen aufweist, einer ersten (30) und einer zweiten (32), und dieser Gleitkörper dabei dadurch gekennzeichnet ist, daß die erste Abstufung (CM1) der ersten Stufe (M1) mit der Längsrichtung (50) des Gleitkörpers einen ersten Winkel (γ1) bildet, enthalten zwischen ungefähr 10º und ungefähr 60º, und dadurch, daß die zweite Abstufung (CM2) der zweiten Stufe (M2) mit der Längsrichtung (50) des Gleitkörpers einen zweiten, vom ersten (γ1) verschiedenen Winkel (γ2) bildet, enthalten zwischen ungefähr 20º und ungefähr 80º, wobei der erste und der zweite Winkel in derselben trigonometrischen Richtung gemessen werden.
2. Gleitkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichent, daß die Höhe (h1) der ersten Abstufung (CM1) enthalten ist zwischen ungefähr 20 nm und ungefähr 200 nm, und dadurch, daß die Höhe (h2) der zweiten Abstufung (CM2) enthalten ist zwischen ungefähr 200 nm und ungefähr 2 um.
DE69416218T 1993-09-06 1994-09-02 Gleitkörper mit verbessertem Profil Expired - Fee Related DE69416218T2 (de)

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