-
Die Erfindung betrifft einen Auspuffgasreinigungsmetallträger
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren zum
Herstellen desselben gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 4,
wie auch eine Lötmittelmaterialauftragseinrichtung.
-
Mehr im einzelnen betrifft die Erfindung einen Metallträger
zum Tragen eines Auspuffgasreinigungskatalysators für
Automobile, selbstfahrende Zweiräder und industrielle Ausrüstung,
sowie ein Herstellungsverfahren hierfür.
HINTERGRUNDTECHNOLOGIE
-
Als ein Katalysatorträger für das Reinigen von Auspuffgas von
Automobilen ist ein waben- bzw. zellenförmig ausgebildeter
Metallträger bekannt, der wärmewiderstandsfähigen rostfreien
Stahl enthält. Der Metallträger wird durch Rundwickeln einer
Übereinanderschichtung aus einer flachen Platte und einer
gewellten bzw. gerieften bzw. geriffelten bzw. gerippten Platte
so, daß ein Waben- bzw. Zellenkernkörper gebildet wird, und
Verbinden des äußeren Umfangs des Waben- bzw.
Zellenkernkörpers und der inneren Oberfläche eines äußeren Metallzylinders,
ausgebildet.
-
Als das Herstellungsverfahren für den Metallträger sind
verschiedene Methoden bekannt. Zum Beispiel beschreibt die
japanische Patentveröffentlichung 63-44466 einen Metallträger, in
dem ein Stapel aus einer flachen Platten und einer gewellten
bzw. gerieften bzw. geriffelten bzw. gerippten Platte
rundgewickelt wird, und die Nähe an wenigstens einem der Endbleche
des gewickelten Waben- bzw. Zellenkernkörpers wird gelötet
bzw. verlötet. Jedoch hat ein solcher Metallträger, wenn er
aktuell bei einer Brennkraftmaschine für ein Automobil
verwendet wird, die Tendenz, eine Deformation des Waben- bzw.
Zellenkernkörpers oder einen Bruch einer Folie auf einem äußeren
Umfang des Waben- bzw. Zellenkernkörpers aufgrund von
thermischer Ermüdung durch den Wärmezyklus des Erhitzens und Kühlens
zu bekommen. Insbesondere ist die Auspuffgaseinlaßseite des
Waben- bzw. Zellenkernkörpers beträchtlicher Zellendeformation
und beträchtlichem Folienbruch ausgesetzt, weil sie dem
Hochtemperaturauspuffgas ausgesetzt ist. Weiter kann der
Metallträger aufgrund von Motorvibration und Vibration während der
Fahrt an dem verbundenen Teil zu Bruch gehen.
-
Ferner offenbart JP-A-56-4373, die der US-A-4 521 957
entspricht, einen Auspuffgasreinigungsmetallträger gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 in der Form eines Waben- bzw.
Zellenkernkörpers, der durch ein Verfahren erzeugt wird, in
welchem Lötmittel auf eine flache Stahlplatte oder an Scheiteln
einer gewellten bzw. gerieften bzw. geriffelten bzw. gerippten
Stahlplatte durch eine Zuführungswalze aus einem Behälter, der
mit flüssiger Lötmittelpaste gefüllt ist, aufgetragen wird,
und die erstere wird mit einer gewellten bzw. gerieften bzw.
geriffelten bzw. gerippten Stahlplatte rundgewickelt, oder die
letztere wird mit einer flachen Stahlplatte rundgewickelt. Das
Patent offenbart auch einen Waben- bzw. Zellenkernkörper, der
mittels eines Verfahrens hergestellt ist, in dem vor dem
Auftragen von Lötmittel ein Klebstoff in einer Position, die mit
einem Lötmittel beschichtet werden soll, durch eine
Zuführungseinrichtung aufgetragen wird, und es erfolgt ein
Rundwickeln, während ein pulverförmiges Lötmittelmaterial durch eine
Verteilungseinrichtung aufgesprenkelt bzw. -gestreut wird. In
diesen Waben- bzw. Zellenkernkörpern wird das aus Pulver
gebildete Lötmittelmaterial in Schichten zwischen der flachen
Stahlplatte und der gewellten bzw. gerieften bzw. geriffelten
bzw. gerippten Stahlplatte aufgehäuft. Überdies kommt es, da
die Übereinanderschichtung der pulverförmigen
Lötmittelmaterialteilchen zwischen der flachen Stahlplatte und der
gewellten Stahlplatte in Mengen des Zweifachen der Anzahl von
Windungen von der Mitte des Waben- bzw. Zellenkernkörpers aus bis
zu dem äußersten Umfang vorhanden ist, wenn eine Behandlung
durch Vakuumlöten erfolgt, dazu, daß das Lötmittelmaterial
schmilzt, so daß es Leerräume zwischen der flachen Stahlplatte
und der gewellten Stahlplatte erzeugt, und die Leerräume in
den Schichten sammeln sich an mehreren Positionen an. Daher
hat der durch dieses Verfahren erhaltene Waben- bzw.
Zellenkernkörper ungelötete Teile zwischen der flachen Stahlplatte
und der gewellten Stahlplatte. Außerdem hat der Kernkörper, da
die Lötmitteldicke an dem verbundenen Teil der flachen
Stahlplatte und der gewellten Stahlplatte zunimmt, die Tendenz, an
bzw. in dem brüchigen Lötmittelmaterial zu brechen und ist in
der Festigkeit ungenügend.
-
Darüber hinaus offenbart JP-A-4 141238 auch einen
Auspuffgasreinigungsmetallträger gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
und ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 4, d. h.
ein Herstellungsverfahren eines Metallträgers, in dem eine
Mehrzahl von Bindemittelinjektoren, die Nadeln haben, auf der
Oberfläche und Rückseite einer gewellten Folie, in einer
einzigen Stufe oder mehreren Stufen parallel zu der Wellung
angeordnet sind, und der Betrieb der Bindemittelinjektoren ist so
gewählt, daß das Bindemittel an Scheitelpunkten der Wellung in
einem vorher bestimmten Bereich gemäß der Bewegung der
gewellten Folie aufgetragen wird, um Bindungspositionen der
gewellten Folie und der flachen Folie an gewünschten Positionen des.
Waben- bzw. Zellenkernkörpers auszuwählen.
-
Beim Herstellen eines Waben- bzw. Zellenkernkörpers mittels
dieses Verfahrens wird, um eine Verbindungsposition der
gewellten Folie und der flachen Folie an einer gewünschten
Position des Waben- bzw. Zellenkernkörpers auszuwählen, zunächst
nur das Bindemittel zugeführt, wobei nach dem Wickeln des
Waben- bzw. Zellenkernkörpers, oder nachdem er in einem äußeren
Zylinder enthalten ist, ein Verfahren des Sprenkelns des
Lötmittelmaterials von der Endfläche des Waben- bzw.
Zellenkernkörpers zum Aufbringen des Lötmittelmaterials auf den
Bindemittelauftragsteil erfolgt. Dieses führt zu einer Erhöhung in
den Kosten. Weiter kommt es, wenn das Bindemittel durch Walzen
auf die gewellte Platte oder die flache Platte vor dem
Ausbil
den des Waben- bzw. Zellenkernkörpers aufgetragen und auch das
Lötmittelmaterial zugeführt wird, wonach ein Rundwickeln zu
dem Waben- bzw. Zellenkernkörper erfolgt und dann das Löten
ausgeführt wird, dazu, daß, da das Lötmittelmaterial
sandwichartig zwischen der flachen Platte und der gewellten Platte
angeordnet wird, das Lötmittelmaterial durch Lötbehandlung
schmilzt, so daß Hohlräume zwischen beiden Platten erzeugt
werden und eine wirksame Verbindung nicht erhalten wird. Das
gilt auch für einen Brei, der eine Mischung aus dem
Bindemittel und dem pulverförmigen Lötmittel ist. Da das Bindemittel
und das pulverförmige Lötmittel sandwichartig zwischen die
flache Platte und die gewellte Platte gebracht werden,
schmilzt das Lötmittelmaterial nach dem Löten, so daß
Hohlräume zwischen beiden Platten erzeugt werden und keine wirksame
Verbindung vorgesehen werden kann. Wenn der Brei in der
gleichen Verbindungsposition der Oberfläche und der Rückseite der
flachen Platte und der gewellten Platte aufgetragen wird,
nehmen die Hohlräume zwischen beiden Platten weiter zu, und zwar
aufgrund des Schmelzens des Lötmittelmaterials aus dem Brei,
der sandwichartig zwischen der flachen Platte und der
gewellten Platte angeordnet ist, was zu einer ungenügenden
Verbindung führt. Ferner diffundieren Ni, Cr und Si, welche
Bestandteile des Lötmittelmaterials sind, in das Basismaterial, und
die Bildung einer intermetallischen Verbindung konzentriert
sich in einer gleichen Position, wodurch die Festigkeit
verschlechtert wird.
-
Dann sind bisher verschiedene Arten von
Auspuffgasreinigungseinrichtungen bekannt geworden, in denen ein Metallwaben- bzw.
-zellenkörper in einen äußeren Metallzylinder eingefügt wird,
und ein Gasreinigungskatalysator wird auf dem Metallwaben-
bzw. -zellenkörper getragen. Insbesondere sind verschiedene
Arten von Waben- bzw. Zellenstrukturen vorgeschlagen worden,
um das Abschälen oder die Beschädigung des verbundenen Teils
aufgrund einer Beanspruchung, welche durch eine mittels Wärme
des Auspuffgases von Automobilen erzeugten thermischen
Beanspruchung erzeugt wird, zu kontrollieren oder zu verhindern.
-
Zum Beispiel offenbart die japanische
Patentoffenlegungspublikation 4-29750 einen Metallträger, in dem ein Metallwaben-
bzw. -zellenkernkörper und ein äußerer Zylinder mit einer
Mehrzahl von Bändern verbunden sind, die in 1-15 mm
ringförmigen Intervallen in einer Axialrichtung des Metallträgers
ausgebildet sind. Dieses nimmt eine in der Axialrichtung des
Trägers während Kühl-/Erhitzungszyklus erzeugte Beanspruchung
durch Deformieren eines unverbundenen Teils an dem
ringförmigen Zwischenraum auf, so daß eine Beanspruchung, die auf den
verbundenen Teil und den unverbundenen Teil wirkt, verteilt
wird. Jedoch kann in einigen Fällen, was von dem
Verbindungszustand des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers abhängt, die
Beanspruchung selbst durch Verbinden der Mehrzahl von Bändern
zwischen dem äußeren Zylinder und dem Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper nicht wirksam verteilt werden. Zum Beispiel
wird, wenn die Grenze des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers
und des äußeren Zylinders mit der Grenze in dem Metallwaben-
bzw. -zellenkernkörper übereinstimmt, die Beanspruchung
aufgrund des Wärmezyklus in jener Position konzentriert, und die
Folie wird von jener Position zerbrochen. Weiter offenbart die
japanische offengelegte Patentveröffentlichung 4-148016 einen
Metallträger, der einen Bereich hat, wo eine flache Folie und
eine gewellte Folie in einer Axialrichtung in einer Länge von.
5 bis 20% der Axialrichtungslänge des Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpers verbunden sind, sowie eine
Außenschichtverstärkungsschicht hat, die in einer Axialrichtung innerhalb
von fünf Schichten von der äußersten Schicht nach dem Inneren
zu verbunden ist, und der äußere Metallzylinder und der
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper sind in einem Bereich in der
Axialrichtung innerhalb der Außenschichtverstärkungsschicht
verbunden. In diesem Fall sind der äußere Metallzylinder und
der Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper in einer Position in
der Axialrichtung zum Entspannen der thermischen Deformation
in der Axialrichtung des äußeren Metallzylinders und des
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers verbunden. Jedoch haben,
weil der äußere Metallzylinder und der Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper nur an einer Position verbunden sind,
mechani
sche Vibrationen des Motors oder Vibrationen des Fahrzeugs
während der Fahrt die Tendenz, sich in dem verbundenen Teil zu
konzentrieren, was zu einem Bruch führt.
-
Ferner beschreibt die offengelegte japanische
Gebrauchsmusterveröffentlichung 2-83320 eine Auspuffgasreinigungseinrichtung,
die eine Mehrzahl von Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpern
umfaßt, welche eine Anzahl von netzartigen Ventilationslöchern
in einer Axialrichtung haben, und zwar geformt durch
Übereinanderschichten von dünnen flachen Bandmaterialien und
gewellten Bandmaterialien, so daß diese einander kontaktieren, sowie
in Intervallen in einem Metallgehäuse montiert, bei dem beide
Enden offen sind. Demgemäß ist eine
Auspuffgasreinigungseinrichtung, in welcher wenigstens eine Position verbunden ist,
offenbart, ausgenommen einen Fall, bei dem eine
Kontaktoberfläche der äußeren Umfangsoberflächen der einzelnen
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper und die innere Wandoberfläche des
Metallgehäuses gleichzeitig mit der inneren Wandoberfläche des
Metallgehäuses in der Nähe von beiden Enden des Metallwaben-
bzw. -zellenkernkörpers verbunden sind. Die japanische
offengelegte Gebrauchsmusterveröffentlichung 2-85814 beschreibt
eine Auspuffgasreinigungseinrichtung, welche zwei Metallwaben-
bzw. -zellenkernkörper umfaßt, die eine Anzahl von netzartigen
Ventilationslöchern in der Axialrichtung haben, hergestellt
durch Übereinanderschichten von dünnen
Metallflachbandmaterialien und gewellten Bandmaterialien so, daß diese einander
kontaktieren, sowie angebracht mit Beabstandung in einem
zylindrischen äußeren Metallzylinder, der beide Enden offen und
einen Abschnitt vergrößerten Durchmessers hat, worin die äußere
Umfangsoberfläche in der Nähe der Öffnung des äußeren
Metallzylinders von jedem Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper an der
Innenwandoberfläche des äußeren Metallzylinders angebracht
ist, und die äußere Umfangsoberfläche in der Nähe der
Beabstandung bzw. des Zwischenraums der einzelnen Metallwaben-
bzw. -zellenkernkörper kontaktiert nicht die
Innenwandoberfläche des äußeren Metallzylinders.
-
In dieser Auspuffgasreinigungseinrichtung ist eine Mehrzahl
von Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpern in Zwischenräumen in
einem äußeren Metallzylinder angeordnet, und nur ein Teil in
der Axialrichtung der Kontaktoberfläche der äußeren
Umfangsoberfläche des einzelnen Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers
und der inneren Wandoberfläche des äußeren Metallzylinders ist
ringförmig verbunden, vorzugsweise über den gesamten Umfang,
um thermische Beanspruchung zu verteilen und zu entspannen, so
daß dadurch ein Abschälen der äußeren Umfangsoberfläche des
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers und der inneren
Wandoberfläche des äußeren Metallzylinders oder ein Abschälen oder
eine Rißbildung der flachen Platten und der gewellten Platten,
welche die Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper bilden,
aufgrund von thermischer Beanspruchung und thermischer
Deformation verhindert wird.
-
Selbst wenn durch die obige Methode thermische Beanspruchung
verteilt und entspannt wird, ist es jedoch unmöglich, eine
Beanspruchung in der Nähe der äußeren Umfangsoberfläche des
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers aufgrund von thermischer
Beanspruchung und thermischer Deformation, die in der
Auspuffgasreinigungseinrichtung erzeugt werden, aufzunehmen. Daher
ist die Umgebung der Umfangsoberfläche in Gefahr, thermischer
Beanspruchung und thermischer Deformation ausgesetzt zu sein,
die zu einer Zellendeformation oder einem Abschälen der
flachen Platte und der gewellten Platte führen. Überdies hat das
Verbinden der inneren Wandoberfläche des äußeren
Metallzylinders und der äußeren Umfangsoberfläche des Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpers an nur einem Teil die Tendenz, die
Verbindung zu schwächen, und kann dem Druck der Auspuffgasströmung
bei hohen Temperaturen nicht widerstehen.
-
Außerdem ist in einem konventionellen Metallträger eine
Mehrzahl von Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpern in
Zwischenräumen in einem äußeren Metallzylinder verbunden (z. B. japanische
offengelegte Gebrauchsmusterveröffentlichung 2-83320). In
diesem Träger tritt bei einem Versuch, thermische Beanspruchung
und thermische Deformation, die in dem Metallträger bei hohen
Temperaturen erzeugt werden, zu entfernen, indem nur die
äußere Umfangsoberfläche des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers
und die innere Wandoberfläche des äußeren Metallzylinders
verbunden werden, eine Beanspruchung auf, die nicht beseitigt
werden kann, und der Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper kann
durch die Beanspruchung zu Bruch gehen, wenn die Metallwaben-
bzw. -zellenkernkörper nicht in Zwischenräumen verbunden sind.
Dieses führt leicht zu einer Auspuffgasreinigungseinrichtung
großer Abmessung, ausgenommen einen Fall des absichtlichen
Erzeugens einer turbulenten Strömung. Weiter führt, wie in der
offengelegten japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung 2-
85815 beschrieben ist, ein Abschnitt großen Durchmessers, der
in dem äußeren Metallzylinder vorgesehen ist, zu einer
Auspuffgasreinigungseinrichtung großer Abmessung.
-
Andererseits ist es bei einer Auspuffgasreinigungseinrichtung,
die einen Gasreinigungskatalysator auf einem Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper trägt, bekannt gewesen, einen gekrümmten
Metallträger zu verwenden. Zum Beispiel schlägt die offengelegte
japanische Gebrauchsmusterveröffentlichung 4-78938 einen
gekrümmten Metallträger vor, in dem flache Platten und gewellten
Platten im Wechsel übereinandergeschichtet sind, um eine
Waben- bzw. Zellenstruktur auszubilden, und die Waben- bzw.
Zellenstruktur wird in einen äußeren Zylinder eingefügt. In dem
Metallträger sind Anordnungen bzw. Gruppierungen von Schlitzen
so vorgesehen, daß jeder Schlitz eine Länge von mehr als einer
Welle in der Querrichtung der flachen Platten und der
gewellten Platten hat, wobei die Schlitze in Zwischenräumen in der
Längsrichtung angeordnet sind, und es ist eine Anzahl der
Anordnungen bzw. Gruppierungen sind parallel und gegeneinander
verschoben ausgebildet.
-
Jedoch kommt es in dem gekrümmten Metallträger, da die flachen
Platten und gewellten Platten, welche den Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper bilden, mit Schlitzen versehen und in einen
gekrümmten äußeren Metallzylinder eingefügt sind, dann, wenn
thermische Beanspruchung und thermische Deformation in dem
Metallträger bei hohen Temperaturen auftreten, dazu, daß sich
die Schlitze ausdehnen, so daß sie eine Rißbildung,
Zellendeformation, Abschälen von verbundenen Teilen und einen Bruch
des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers erzeugen. Ferner
kann, da die flachen Platten und die gewellten Platten
Schlitze haben, dann, wenn der Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper
in den gekrümmten äußeren Metallzylinder eingefügt wird,
nachdem der Träger ausgebildet worden ist, die Waben- bzw.
Zellenstruktur nicht aufrechterhalten werden, und die vorbestimmte
Zellenstruktur kann nicht aufrechterhalten werden. Das heißt,
wenn ein Metallträger ausgebildet wird, ist es schwierig, das
gewünschte Porositätsverhältnis und den gewünschten
Oberflächenbereich sicherzustellen. Überdies hat das Auspuffgas
aufgrund der Schlitze die Tendenz, nur in der Nähe der äußeren
Umfangsoberfläche des gekrümmten äußeren Metallzylinders zu
strömen, was zu einem beträchtlich verschlechterten
Wirkungsgrad der Auspuffgasreinigung führt.
-
Dann haben die Erfinder intensive Untersuchungen durchgeführt,
um solche Defekte zu überwinden, und gefunden, daß flache
Platten und gewellte Platten mit einem Lötmittelmaterial
gelötet werden sollten, das in Punkten bzw. Flecken oder Streifen,
auf den Scheiteln der gewellten Platte zur Ausbildung eines
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers aufgetragen ist, während
das auf den Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper aufgetragene
Lötmittelmaterial noch eine Fluidität hat und das auf die
innere Wandoberfläche des äußeren Metallzylinders aufgetragene
Lötmittelmaterial keine Fluidität hat; die äußere
Umfangsoberfläche des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers und die innere
Wandoberfläche des äußeren Metallzylinders werden
zusammengebaut, und dann erfolgt ein Löten durch Wärmebehandlung, so daß
dadurch eine thermische Beanspruchung genügend aufgenommen und
die vorliegende Erfindung bewerkstelligt wird. Daher ist es
ein primäres Ziel der vorliegenden Erfindung, einen stabilen
Metallträger zur Verfügung zu stellen, welcher eine thermische
Beanspruchung genügend aufnimmt bzw. absorbiert, und welcher,
wenn er auf bzw. in Fahrzeugen verwendet wird, dem praktischen
Gebrauch während einer ausgedehnten Zeitdauer widerstehen
kann.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein
Auspuffgasreinigungsmetallträger gemäß dem Anspruch 1 zur Verfügung gestellt.
-
Weiter braucht, wenn der Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper
und der äußere Metallzylinder mit einem Lötmittelmaterial
verbunden werden, das in Streifen auf die innere Wand des äußeren
Metallzylinders aufgetragen ist, der verbundene Teil an dem
äußersten Umfang des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers
nicht mit dem verbundenen Teil des äußeren Metallzylinders
übereinzustimmen, und der Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper
wird intermittierend in der Axial- und Umfangsrichtung
verbunden. Der äußere Metallzylinder ist nicht auf eine kreisförmige
Form beschränkt, sondern er kann mit einer gewünschten
Krümmung gekrümmt sein.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird weiter ein Verfahren
gemäß dem Anspruch 4 zum Herstellen eines
Auspuffgasreinigungsmetallträgers zur Verfügung gestellt. Dieses Verfahren ist
fähig, eine Metallträgermatrix zu erzeugen.
-
In dem obigen Herstellungsverfahren wird es bevorzugt, daß der
Brei, der das pulverförmige Lötmittel und das Bindemittel
enthält, mittels der Breizuführungseinrichtungen aufgetragen
wird, und dann wird der an den Scheiteln bzw. Spitzen der
Wellung aufgetragene Brei mittels einer Bürste oder Walze in der
Längs- und Querrichtung der gewellten bzw. gerieften bzw.
geriffelten bzw. gerippten Platte ausgebreitet, um die
Beschichtungsdicke gleichmäßig zu machen.
-
Mittels des obigen Verfahrens kann eine Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpermatrix erhalten werden, in welcher die
verbundenen Teile der flachen Platte und der gewellten bzw.
ge
rieften bzw. geriffelten bzw. gerippten Platte durch
unverbundene Teile hindurch vorhanden sind, die eine Länge von mehr
als 5% der Länge des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers
haben, und eine Mehrzahl von verbundenen Bändern, die senkrecht
zu der Axialrichtung sind, sind auf einer und derselben
Oberfläche des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers vorhanden.
Die vorliegende Erfindung wird nun im Detail beschrieben. Wenn
der Metallträger auf bzw. in einem aktuellen Fahrzeug
installiert wird, wird er Kühl-/Erhitzungszyklen unterworfen, und es
tritt ein Temperaturgradient in der Axial- und Radialrichtung
auf.
-
Außerdem werden, da die meisten gegenwärtigen Metallträger in
dem Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper einen rostfreien Stahl
vom Ferrittyp verwenden, der eine hohe Konzentration an Al
enthält, welches hochwiderstandsfähig gegen Oxidation ist, die
folgenden Beanspruchungen zwischen den Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpern und zwischen dem Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper und dem äußeren Zylinder aufgrund einer Differenz in
dem Wärmeausdehnungskoeffizienten zwischen dem Metallwaben-
bzw. -zellenkernkörper und dem äußeren Metallzylinder sowie
dem Temperaturgradienten, der in dem Metallträger auftritt,
angewandt.
-
In der Radialrichtung der waben- bzw. zellenartigen Struktur
wird der Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper aufgrund der
Wärmeausdehnung des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers während
der Erhitzung (Temperatur des Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpers > Temperatur des äußeren Metallzylinders,
Wärmeausdehnungskoeffizient des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers >
Wärmeausdehnungskoeffizient des äußeren Metallzylinders) gegen
den äußeren Zylinder gedrückt, und es tritt eine Deformation
in der Zelle des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers auf.
Insbesondere kann, wenn die Endoberfläche des Metallwaben-
bzw. -zellenkernkörpers durch Löten gebunden bzw. verbunden
ist, thermische Beanspruchung aufgrund von Wärmeausdehnung
nicht entspannt werden, was ein Verziehen bzw. Verbiegen bzw.
Krümmen der flachen Platte verursacht, welche den Metallwaben-
bzw. -zellenkernkörper bildet, und die Zellendeformation des
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers wird weiter erhöht.
Ferner wird die Auspuffgaseinlaßseite des Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpers Hochtemperaturauspuffgas, verglichen mit der
Auslaßseite, ausgesetzt, und die Temperatur wird für höher als
1000ºC durch eine Reaktion zwischen dem Auspuffgas und dem
Katalysator gehalten. Daher ist die Zellendeformation des
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers besonders beträchtlich an
bzw. in der Auspuffgaseinlaßseite.
-
Wie oben beschrieben, nimmt der Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper aufgrund der Zellendeformation im Kerndurchmesser ab,
und es tritt eine Zugkraft zwischen dem äußeren Metallzylinder
und dem Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper auf, die zu einem
Bruch in der Folie des äußeren Umfangs führt. Um dieses zu
verhindern, sollte die Umgebung bzw. der Nähe der
Endoberfläche an der Auspuffgaseinlaßseite, welche am beträchtlichsten
in der Zellendeformation ist, nicht gebunden bzw. verbunden
werden. Weiter wird, um thermische Beanspruchung in der Axial-
und Radialrichtung des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers zu
entspannen, der Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper in Flecken
bzw. Punkten oder einer Mehrzahl von Streifen in der
Axialrichtung verbunden.
-
Überdies haben, wenn verbundene Teile der Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper mit jenen des äußeren Metallzylinders und
des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers übereinstimmen, jene
Teile die Tendenz, mit einer Zugbeanspruchung beaufschlagt zu
werden, so daß ein Bruch in dem äußersten Umfang des
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers verursacht wird. Um dieses zu
verhindern, sollten verbundene Teile des äußersten Umfangs des
Waben- bzw. Zellenkernkörpers nicht mit jenen des äußeren
Metallzylinders übereinstimmen, um einmal den Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper von dem äußeren Metallzylinder zu trennen.
-
Andererseits ist es in der Axialrichtung so, daß, da der
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper eine höhere Temperatur als
der äußere Metallzylinder hat, der Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper die Tendenz hat, sich in der Axialrichtung des
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers mehr als der äußere
Metallzylinder auszudehnen. Wenn der Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper und der äußere Metallzylinder in zwei Positionen
verbunden werden, wird daher eine Scherbeanspruchung auf die
verbundenen Teile angewandt. Außerdem gilt, je länger die
Verbindungsintervalle sind, umso größer ist die Ausdehnung, die auf
die verbundenen Teile angewandte Scherbeanspruchung wird
höher, was zu einem Bruch in den verbundenen Teilen führt. Um
dieses zu verhindern, wird der Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper in der Axialrichtung an einer einzigen Position
verbunden, so daß dadurch die thermische Beanspruchung in der
Axialrichtung des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers entspannt
wird. Jedoch ist es so, daß durch Verbinden in einer einzigen
Position Vibrationen des Motors oder während des Fahrens die
Tendenz haben, sich in einer einzigen Position zu
konzentrieren, was zu einem Bruch an bzw. in dem verbundenen Teil führt.
Daher ist intermittierendes Verbinden an bzw. in einer
Mehrzahl von Positionen im Hinblick auf die Verbindungsfestigkeit
und die Entspannung von thermischer Beanspruchung in der
Axial- und Radialrichtung zu bevorzugen.
-
Der Grund, warum der unverbundene Teil mehr als 5% der Länge
des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers ist, besteht darin,
daß als ein Ergebnis von Wärme- bzw. Erhitzungszyklustests des
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers, der an dem Ende durch
Verlöten gebunden bzw. verbunden worden ist, eine
beträchtliche Zellendeformation in einer Länge von weniger als etwa 5%
der Länge des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers bemerkt
wird.
-
Weiter wird durch Verbinden mit einer Mehrzahl von
Verbindungsbändern senkrecht zu der Axialrichtung auf der gleichen
Oberfläche des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers in der
Axialrichtung erzeugte Beanspruchung verteilt, so daß die
Beanspruchung vermindert wird, die auf die Grenze des
verbundenen Teils und unverbundenen Teils wirkt.
-
In der vorliegenden Erfindung hat das Lötmittelmaterial des
verbundenen Teils der flachen Platte und der gewellten bzw.
gerieften bzw. geriffelten bzw. gerippten Platte eine Dicke
von 100 um oder weniger. In einem Test, in dem der
Außenumfangs-Metallzylinder des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpexs
gehalten wird, wird der Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper
durch einen Stanzstab bzw. -stempel mit Druck beaufschlagt, um
den Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper auszuziehen, wobei
eine Beziehung zwischen der Stanzstärke und der
Lötmittelmaterialdicke erhalten wird, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist.
Infolgedessen wird die Stanzstärke beträchtlich vermindert, wenn die
Lötmittelmaterialdicke 100 um übersteigt. Es wird angenommen,
daß dieses von der Tatsache herrührt, daß ein Bruch in dem
Basismaterial bei der Lötmittelmaterialdicke von 100 um oder
weniger auftritt, und ein Bruch tritt in dem Lötmittelmaterial
auf, welches, verglichen mit dem Basismaterial, brüchig ist,
wenn die Lötmittelmaterialdicke mehr als 100 um ist. Daher ist
es erforderlich, daß das Lötmittelrnaterial des verbundenen
Teils der flachen Platte und der gewellten bzw. gerieften bzw.
geriffelten bzw. gerippten Platte eine Dicke von 100 um oder
weniger hat.
-
Außerdem ist es bekannt gewesen, daß, wenn die flache Platte
und die gewellte bzw. geriefte bzw. geriffelte bzw. gerippte
Platte durch Löten verbunden werden, Ni, Cr oder Si als
Bestandteile des Lötmittelmaterial in das Basismaterial
diffundieren, um eine intermetallische Verbindung zu bilden. Daher
stimmen die gelöteten Teile der flachen Platte oder der
gewellten bzw. gerieften bzw. geriffelten bzw. gerippten Platte
zwischen der Oberfläche und der Rückseite überein, wobei sich
die Bildung der intermetallischen Verbindung in einer Position
konzentriert, was zu einer Verminderung der Festigkeit führt.
Daher müssen die verbundenen Teile der flachen Platte oder der
gewellten bzw. gerieften bzw. geriffelten bzw. gerippten
Platte unterschiedlich zwischen der Oberfläche und der Rückseite
bzw. an der Oberfläche und der Rückseite sein.
-
Im Hinblick auf das Ausbreiten des Lötmittelmaterials sind die
Breibeschichtungspositionen auf der Oberfläche und der
Rückseite der gewellten bzw. gerieften bzw. geriffelten bzw.
gerippten Platte vorzugsweise um 4 mm oder mehr voneinander
getrennt.
-
Um einen Metallträger herzustellen, welcher in der
Dauerhaftigkeit überragend gegenüber extremen Wärme- bzw. Hitzezyklen
und starken mechanischen Vibrationen ist, muß das
Lötmittelmaterial in Punkten bzw. Flecken oder einer Mehrzahl von
Streifen an einer gewünschten Position zugeführt werden, die um
mehr als 5% der Länge des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers
von der Endoberfläche an der Auspuffgaseinlaßseite getrennt
ist.
-
Wenn in Streifen gelötet wird, wird das Löten leicht durch
Zuführen eines amorphen Folienlötmittels an den gewünschten
Positionen, die andere als die Endoberfläche sind,
bewerkstelligt. Da das amorphe Folienlötmittel Bor als einen Bestandteil
enthält, hat jedoch das Bor, wenn gelötet wird, die Tendenz,
in das Basismaterial zu diffundieren, wodurch die
Wärmewiderstandsfähigkeit der Folie vermindert wird. Daher ist es nicht
zu bevorzugen, ein amorphes Folienlötmittel zu verwenden, das
Bor enthält.
-
Die vorliegende Erfindung verwendet dann ein kein Bor als
Bestandteil enthaltendes pulverförmiges Lötmittelmaterial,
welches mit einem Bindemittel zur Bildung eines Breis gemischt
wird, in Streifen zu einer gewünschten Position an Erhebungen
bzw. Scheiteln bzw. Höhepunkten der gewellten bzw. gerieften
bzw. geriffelten bzw. gerippten Platte zugeführt wird, und
eine flache Platte und die mit Lötmittel beschichtete gewellte
bzw. geriefte bzw. geriffelte bzw. gerippte Platte werden
übereinander geschichtet und zur Bildung eines Metallwaben-
bzw. -zellenkernkörpers rundgewickelt.
-
Bor hat eine Wirkung des Verbesserns der Benetzung des
Lötmittelmaterials, jedoch ist es nicht zu bevorzugen, weil es die
Wärmewiderstandsfähigkeit verschlechtert, und in der
vorliegenden Erfindung hat der gelötete Teil die Tendenz, sich
zuviel auszubreiten, was zu einem Überlappen der verbundenen
Teile der flachen Platte und der gewellten bzw. gerieften bzw.
geriffelten bzw. gerippten Platte auf der Oberfläche und der
Rückseite führt.
-
Dann sei die Struktur des Metallträgers der vorliegenden
Erfindung im Detail beschrieben.
-
Der Metallträger gemäß der vorliegenden Erfindung, welcher die
oben beschriebene Struktur hat, kann irgendeine bzw. jede
Querschnittsform haben, wie zylindrisch, laufschienenartig
oder eine andere Form. Die Mehrzahl von Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpern, welche in den äußeren Metallzylinder
gepreßt sind, können einander kontaktieren, oder sie können
voneinander getrennt sein.
-
Das Herstellungsverfahren des Metallträgers gemäß der
vorliegenden Erfindung sei nun beschrieben.
-
Zunächst wird ein Brei, der ein pulverförmiges
Lötmittelmaterial und ein Bindemittel enthält, mittels einer Düse o. dgl.
in Punkten bzw. Flecken oder Streifen an Erhebungen bzw.
Scheiteln bzw. Höhepunkten der gewellten bzw. gerieften bzw.
geriffelten bzw. gerippten Platte aufgetragen, und die
gewellte bzw. geriefte bzw. geriffelte bzw. gerippte Platte sowie
eine flache Platte werden übereinandergeschichtet und zur
Ausbildung eines Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers
rundgewikkelt. Dieses Bildungsverfahren ist nicht speziell beschränkt,
aber es ist wichtig, das Lötmittelmaterial in Punkten bzw.
Flecken oder Streifen an Erhebungen bzw. Scheiteln bzw.
Höhe
punkten der gewellten bzw. gerieften bzw. geriffelten bzw.
gerippten Platte zuzuführen. Der auf diese Weise ausgebildete
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper wird zum Verbinden in den
äußeren Metallzylinder gedrückt. Beim Verbinden des
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers und des äußeren Metallzylinders
wird der Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper in den äußeren
Metallzylinder gepreßt, während das Lötmittelmaterial, welches
auf dem Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper aufgetragen ist,
eine Fluidität beibehält und das Lötmittelmaterial, welches
auf die innere Wandoberfläche des äußeren Metallzylinders
aufgetragen ist, keine Fluidität hat. Da der Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper in den äußeren Metallzylinder gepreßt wird,
während das Lötmittelmaterial eine Fluidität aufrechterhält,
und die Verbindungsteile, die das Lötmittelmaterial zwischen
der flachen Platte und der gewellten bzw. gerieften bzw.
geriffelten bzw. gerippten Platte haben, noch nicht verbunden
sind, können sie sich in ihren Positionen frei bewegen, und
sie können demgemäß einen Zustand von geringster Beanspruchung
aufrechterhalten. Da das auf die innere Wandoberfläche des
äußeren Metallzylinders aufgetragene Lötmittelmaterial keine
Fluidität hat, fließt das Lötmittelrnaterial nicht, wenn der
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper eingepreßt wird, und kann
in einer vorbestimmten Position verbunden werden.
-
Die einzelnen Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper können so
verbunden werden, daß voneinander getrennt sind bzw. werden,
wenn die Auspuffgasströmung absichtlich turbulent gemacht
wird, oder daß sie andernfalls nicht voneinander getrennt
sind. Dieses ermöglicht eine kompakte
Auspuffgasreinigungseinrichtung dadurch, daß die Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper
nicht getrennt voneinander angeordnet werden, ausgenommen
einen Fall, in dem absichtlich eine turbulente Strömung erzeugt
wird.
-
Weiterhin stellt die vorliegende Erfindung eine Einrichtung
zum Auftragen eines Breis, welcher eine Mischung aus
pulverförmigem Lötmittelmaterial und einem Bindemittel ist, für das
Verbinden des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers gemäß dem
Anspruch 8 zur Verfügung.
-
Das heißt, die Beschichtungs- bzw. Auftragseinrichtung hat
eine Lötmittelmaterialzuführungsvorrichtung zum Zuführen des
Breis als eine Mischung aus dem pulverförmigen
Lötmittelmaterial und dem Bindemittel; sowie einen Mechanismus zum
gleichmäßigen Auftragen des Lötmittelmaterials an einer gewünschten
Position der inneren Oberfläche des äußeren Metallzylinders;
und einen Mechanismus zum Drehen und Halten des äußeren
Metallzylinders und zum Tragen bzw. Befördern des äußeren
Metallzylinders. Das Mittel zum Drehen der Dreh- und
Halteeinrichtung für den äußeren Metallzylinder und zum Betreiben der
Lötmittelmaterialauftragseinrichtung, wenn der äußere
Metallzylinder durch die Hereintransportiereinrichtung für den
äußeren Metallzylinder hereintransportiert wird, kann z. B. ein
Sensor sein.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
Fig. 1 ist eine Kurvendarstellung, die die Beziehung zwischen
der Lötmittelmaterialdicke und der Stanzstärke des verbundenen
Teils einer flachen Platte und einer gewellten bzw. gerieften
bzw. geriffelten bzw. gerippten Platte eines Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpers zeigt; Fig. 2 ist eine schematische
perspektivische Ansicht eines Metallwaben- bzw. -zellenträgers;
Fig. 3 ist eine schematische perspektivische
Querschntitsansicht eines Metallträgers; Fig. 4 ist eine schematische
vergrößerte Querschnittsansicht, die einen Teil eines verbundenen
Teils der Innenwandoberfläche eines äußeren Zylinders und des
Metallträgers zeigt; und Fig. 5 ist eine schematische
Querschnittsansicht darüber, wie es ist, wenn zwei Metallwaben-
bzw. -zellenkernkörper getrennt voneinander in einen äußeren
Metallzylinder gepreßt sind.
-
Fig. 6 ist eine schematische Ansicht zur Erläuterung des
Herstellungsverfahrens des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers
der vorliegenden Erfindung; Fig. 7 ist eine schematische
Ansicht, die ein Verfahren von der Lötmittelmaterialzuführung zu
dem äußeren Metallzylinder bis zum Vakuumlöten zeigt; Fig. 8
ist eine schematische Querschnitts-Aufsicht, die einen
gekrümmten Metallträger zeigt, der nicht Teil der vorliegenden
Erfindung ist; Fig. 9 ist eine schematische Ansicht, welche
das Herstellungsverfahren des gekrümmten Metallträgers zeigt,
der nicht Teil der Erfindung ist; und Fig. 10 ist eine
schematische Vorderansicht einer Auftrags- bzw.
Beschichtungseinrichtung der vorliegenden Erfindung; Fig. 11 ist eine
schematische Querschnittsansicht, welche den Lötzustand des
Metallträgers des Beispiels I der vorliegenden Erfindung zeigt; Fig.
12 ist eine schematische perspektivische Querschnittsansicht,
die den Lötzustand des Metallträgers des Beispiels 2 der
vorliegenden Erfindung zeigt; Fig. 13 ist eine schematische
perspektivische Querschnittsansicht, die den Lötzustand des
Metallträgers des Vergleichsbeispiels 1 zeigt; Fig. 14 ist eine
schematische perspektivische Querschnittsansicht, welche den
Lötzustand des Metallträgers des Vergleichsbeispiels 2 zeigt;
Fig. 15 ist eine schematische perspektivische
Querschnittsansicht, welche den Lötzustand des Metallträgers des
Vergleichsbeispiels 3 zeigt; Fig. 16 ist eine schematische
perspektivische Querschnittansicht, die den Lötzustand des Metallträgers
des Beispiels 3 der vorliegenden Erfindung zeigt; Fig. 17 ist
eine schematische perspektivische Querschnittsansicht, die den
Lötzustand des Metallträgers des Beispiels 4 der vorliegenden
Erfindung zeigt; Fig. 18 und Fig. 19 sind individuelle
schematische perspektivische Querschnittsansichten, welche den
Lötzustand des Metallträgers der Vergleichsbeispiele 4 und 5 der
vorliegenden Erfindung zeigen.
-
Es sei dann der Metallträger der vorliegenden Erfindung unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, jedoch ist es
selbstverständlich, daß die vorliegende Erfindung nicht auf
jene beschränkt ist, die in den Zeichnungen gezeigt sind.
-
Fig. 2 ist eine schematische perspektivische Ansicht, die den
Metallträger der vorliegenden Erfindung zeigt, Fig. 3 ist eine
schematische perspektivische Querschnittsansicht der Fig. 2,
und Fig. 4 ist eine schematische vergrößerte Ansicht, welche
das Verbinden der inneren Wandoberfläche des äußeren
Metallzylinders und des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers zeigt.
-
Es sei auf Fig. 2 Bezug genommen, wonach ein Metallträger 1
einen Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper 3 umfaßt, der in
einen äußeren Metallzylinder 2 gepreßt ist. Wie in Fig. 4
gezeigt ist, sind der äußerste Umfang des Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpers 3 und die innere Wandoberfläche des äußeren
Metallzylinders verlötet, wobei das Verlöten durch ein
Lötmittelmaterial 4 in einer Mehrzahl von Streifen bewerkstelligt
ist. Der Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper 3 wird durch
Verlöten einer flachen Platte 31 und einer gewellten bzw.
gerieften bzw. geriffelten bzw. gerippten Platte 32 ausgebildet. Das
Verlöten der flachen Platte und der gewellten Platte wird
durch ein Lötmittelmaterial 41, 42, ... bewerkstelligt, das in
Punkten bzw. Flecken oder Streifen an Erhebungen bzw.
Scheiteln bzw. Höhepunkten der gewellten Platte aufgetragen ist.
Das Bezugszeichen 41 bezeichnet einen Teil, der mittels des
Lötmittelmaterials zwischen der flachen Platte und der
gewellten Platte sowie außenseitig der gewellten Platte verbunden
ist, während 42 einen Teil bezeichnet, der mittels des
Lötmittelmaterials zwischen der flachen Platte und der gewellten
Platte sowie innenseitig von der gewellten Platte verbunden
ist. Es ist zu bevorzugen, daß die Positionen von 41 und 42
gegeneinander verschoben sind, um Wirkungen des
Lötmittelmaterials auf das Basismaterial (Fig. 4) zu vermindern.
-
Fig. 5 ist eine schematische perspektivische
Querschnittsansicht, die einen Fall zeigt, in dem ein Trennungsteil 9
zwischen zwei Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpern vorgesehen
ist.
-
Es sei dann das Herstellungsverfahren des Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpers der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf
die Zeichnungen beschrieben.
-
Die Fig. 6 ist eine schematische Ansicht zum Erläutern des
Lötmittelmaterialauftragsverfahrens und des
Herstellungsverfahrens des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers der
vorliegenden Erfindung.
-
Ein Brei 14, der durch Mischen eines pulverförmigen
Lötmittelmaterials, das frei von Bor ist, und eines Bindemittels
hergestellt worden ist, wird in einen Reservoirtank 16
geladen. Der Reservoirtank 16 ist mit einem Breizuführungsrohr 17
versehen, und eine Spitze desselben hat eine Düse 13. Der Brei
14 wird durch das Breizuführungsrohr 17 zu der Düse 13
zugeführt. Der Reservoirtank 16 ist in einer Position der gleichen
Höhe wie oder niedriger als ein Wellungs- bzw. Riefungs- bzw.
Riffelungs- bzw. Rippungsscheitel 15, welcher beschichtet
werden soll, angeordnet. Die Anzahl der Reservoirtanks 16 kann
die gleiche wie die Anzahl der Düsen 13 sein oder einer. Wenn
ein einziger Reservoirtank 16 verwendet wird, sind die
Breizuführungsrohre 17 in der gleichen Anzahl wie die Düsen 13 an
dem Reservoirtank 16 angebracht, und der Brei 14 wird durch
die Breizuführungsrohre zu den einzelnen Düsen 13 verzweigt.
-
Durch die Verwendung des Reservoirtanks 16 und des
Breizuführungsrohrs 17 zu der Düse 13 kann der Brei 14 von der Düse 13
zu dem Wellungsscheitel 15 stabil während einer ausgedehnten
Zeit zugeführt werden, ohne einen Raum zu erfordern.
-
Die Düse 13 benutzt ein flexibles Material, und sie ist
zwischen den Wellungsscheitel 15 und ein Wellungstal 18
eingestellt. Der zugeführte Brei 14 wird durch den Wellungsscheitel
15 gerieben bzw. abgekratzt und darauf aufgetragen. Die Menge
des auf den Wellungsscheitel 15 aufgetragenen Breis 14 wird
nur durch Einstellen des Drucks des Reservoirtanks 16 durch
eine Steuer- bzw. Regeleinrichtung 6 gesteuert bzw. geregelt,
ohne daß eine komplizierte Steuerung bzw. Regelung
erforderlich ist.
-
Der auf den Wellungsscheitel 15 aufgetragene Brei 14 ist in
einem Zustand, in dem die Lötmittelmaterialteilchen in
Schichten übereinander geschichtet sind. Wenn die flache Platte und
die gewellte Platte in diesem Zustand zum Ausbilden eines
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers rundgewickelt und verlötet
werden, können Hohlräume zwischen der gewellten Platte und der
flachen Platte erzeugt werden. Weiter kann das
Lötmittelmaterial zwischen der gewellten Platte und der flachen Platte eine
Dicke von mehr als 100 um haben, und zwar mit einer
beträchtlich verminderten Stanzfestigkeit. In der vorliegenden
Erfindung wird, um die Beschichtungsdicke des Lötmittelmaterials
gleichförmig zu machen, das Lötmittelmaterial durch eine
Bürste 5 oder eine Walze in der Breitenrichtung und der
Längsrichtung des Wellungsscheitels ausgebreitet, und die mit
Lötmittelmaterial beschichtete gewellte Platte 32 und die flache
Platte 31 werden übereinandergeschichtet und rundgewickelt, um
den Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper 3 auszubilden, so daß
dadurch die Erzeugung von Hohlräumen verhindert wird und
wirksam verbundene Teile erhalten werden.
-
Als die flache Platte wird z. B. ein wärmewiderstandsfähiger
bzw. -beständiger Stahl von 20% Cr und 5% Al mit einer Dicke
von 0,05 mm und einer Breite von 40 mm verwendet, und die
flache Platte wird gewellt bzw. gerieft bzw. geriffelt bzw.
gerippt, um als die gewellte bzw. geriefte bzw. geriffelte bzw.
gerippte Platte verwendet zu werden.
-
Als ein Verfahren zum Verbinden des auf diese Weise
ausgebildeten Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers 3 und der
Innenwandoberfläche des äußeren Metallzylinders 2 wird ein amorphes
Folienlötmittel in einer gewünschten Position auf dem äußeren
Umfang des ausgebildeten Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers
3 rundgewickelt, dann wird der Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper 3 in den äußeren Metallzylinder 2 gepreßt und vakuumge-
bzw. verlötet. Jedoch wird bei diesem Verfahren, wie es oben
beschrieben ist, die Wärmewiderstandsfähigkeit verschlechtert,
da in dem amorphen Folienlötmittel enthaltenes Bor in das
Basismaterial des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers
diffundiert.
-
Daher werden in der vorliegenden Erfindung der Metallwaben-
bzw. -zellenkernkörper 3 und die Innenwandoberfläche des
äußeren Metallzylinders 2 durch das in Fig. 7 gezeigte Verfahren
verbunden. Speziell wird der Brei 14, der durch vorheriges
Mischen des pulverförmigen Lötmittels und eines wasserlöslichen
oder organischen Bindemittels erhalten worden ist, mittels der
Düse 13 an einer gewünschten Position auf die innere
Oberfläche des äußeren Metallzylinders 2 aufgetragen (Schritt a) und
in einem Trocknungsofen 7 plaziert, um getrocknet zu werden
(Schritt b). Dann wird der Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper 3 unter Verwendung eines Preßwerkzeugs 10 in den äußeren
Metallzylinder gepreßt (Schritt c) und in eine
Vakuumlöteinrichtung 8 getan, um verlötet zu werden (Schritt d). In diesem
Schritt hat das Lötmittelmaterial 14, wenn der Metallwaben-
bzw. -zellenkernkörper ohne Trocknen des Lötmittelmaterials
eingepreßt wird, die Tendenz, sich mit dem Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper in der Preßrichtung zu bewegen, und das
Lötmittelmaterial kann nicht an der gewünschten Position
aufgetragen werden. Daher wird es bevorzugt, den Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper nach dem Trocknen des Lötmittelmaterial in
den äußeren Metallzylinder zu pressen. Das Vakuumverlöten wird
vorzugsweise bei 1100-1300ºC während mehr als 10 Minuten unter
Vakuum ausgeführt.
-
Dann sei das Herstellungsverfahren eines gekrümmten
Metallträgers im Detail beschrieben.
-
Wie in Fig. 6 gezeigt ist, wird ein breiförmiges
Lötmittelmaterial zu Scheiteln bzw. Erhebungen auf der Oberfläche und der
Rückseite der gewellten Platte, die durch Wellung einer
flachen Platte erhalten worden ist, welche einen wärmebeständigen
Stahl enthält bzw. umfaßt, zugeführt, und in Punkten bzw.
Flecken oder in Streifen mittels einer Bürste, wenn notwendig,
aufgetragen. Dann wird die gewellte Platte mit einer flachen
Platte übereinandergeschichtet und zur Ausbildung eines
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers rundgewickelt. Eine
Mehrzahl der resultierenden Metallwaben- bzw. -zellenkernkötper
wird, während das breiförmige Lötmittelmaterial eine Fluidität
beibehält und die breiförmige Beschichtung auf der
Innenwandoberfläche des äußeren Metallzylinders keine Fluidität hat,
mit oder ohne Zwischenraum in dem äußeren Metallzylinder
angeordnet, getrocknet und einer Lötwärmebehandlung ausgesetzt, um
gleichzeitig die einzelnen Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper sowie den Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper und den
äußeren Metallzylinder mit dem auf die Innenwandoberfläche des
äußeren Metallzylinders aufgetragenen Lötmittelmaterial zu
verbinden.
-
Der resultierende Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper 3 wird
in den äußeren Metallzylinder 2 unter Verwendung des in Fig.
7(c) gezeigten Verfahrens gepreßt.
-
Fig. 8 ist eine schematische Querschnittsansicht des
gekrümmten Metallträgers der vorliegenden Erfindung, und Fig. 9
erläutert das Herstellungsverfahren des gekrümmten
Metallträgers.
-
Fig. 8 ist eine schematische Querschnittsansicht eines
gekrümmten Metallträgers, welcher per se kein Gegenstand der
Erfindung ist, jedoch eine Mehrzahl von Metallträgern 3 der
vorliegenden Erfindung enthält, und Fig. 9 erläutert das
Herstellungsverfahren des gekrümmten Metallträgers, welches Verfahren
per se auch nicht zu der Erfindung gehört.
-
Es sei auf Fig. 9 Bezug genommen, wonach, nachdem z. B. 5
Einheiten der Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper 3 in den
äußeren Metallzylinder 2 gepreßt worden sind (a), der Träger auf
einer Auflage 20 plaziert und mittels einer Preßmatrize 19 von
der oberen Seite her gepreßt wird (b), um einen Metallträger
zu erhalten, der eine gewünschte Krümmung hat (c).
-
Um die Präzision zu erhöhen, kann der Träger wieder bzw.
erneut gepreßt werden, um geformt zu werden.
-
Nun wird der Lötmittelmaterialauftragseinrichtung zum
Auftragen des Lötmittelmaterials auf die Innenwandoberfläche des
äußeren Metallzylinders beschrieben.
-
Das heißt, die vorliegende Erfindung ist auf eine
Lötmittelmaterialauftragseinrichtung zum Auftragen des Lötmittelmaterials
auf die Innenoberfläche des äußeren Metallzylinders gerichtet,
umfassend eine Lötmittelmaterialzuführungseinrichtung zum
Zuführen eines Breis, welcher eine Mischung aus einem
pulverförmigen Lötmittel und einem Bindemittel ist, sowie einen
Mechanismus zum gleichförmigen Auftragen des Lötmittelmaterials an
einer gewünschten Position auf der inneren Oberfläche des
äußeren Metallzylinders, und einen Mechanismus zum Drehen und
Halten des äußeren Metallzylinders und zum Tragen bzw.
Befördern des äußeren Zylinders. Als Mittel für das Drehen einer
Dreh- und Halteeinrichtung für den äußeren Metallzylinder,
wenn der äußere Metallzylinder von der Hereinfördereinrichtung
für den äußeren Metallzylinder in einer vorbestimmten Position
getragen bzw. befördert wird, und zum Betreiben der
Lötmittelmaterialauftragseinrichtung kann z. B. ein Sensor verwendet
werden.
-
Fig. 10 ist eine schematische Ansicht der
Lötmittelmaterialauftragseinrichtung. Grob unterteilt umfaßt diese Einrichtung
eine den äußeren Metallzylinder hereinbefördernde Einrichtung,
eine den äußeren Metallzylinder rotierende und haltende
Einrichtung, eine Lötmittelmaterialauftragseinrichtung zum
Auftragen des Lötmittelmaterials auf die Innenoberfläche des
äußeren Metallzylinders, und eine den äußeren Metallzylinder
herausbefördernde und wiedergewinnende Einrichtung zum
Heraus
befördern und Wiedergewinnen des äußeren Metallzylinders nach
dem Auftragen des Lötmittelmaterials.
-
Die den äußeren Metallzylinder hereinbefördernde Einrichtung
und die den äußeren Metallzylinder drehende und haltende
Einrichtung werden nun beschrieben. Die den äußeren
Metallzylinder hereinbefördernde Einrichtung und die den äußeren
Metallzylinder rotierende und haltende Einrichtung umfassen einen
Zylinder 24 zum Hereinbefördern des äußeren Metallzylinders,
eine Einspannvorrichtung 25 zum Rotieren und Halten des
äußeren Metallzylinders, einen Einspannvorrichtungs-Antriebsmotor
26 zum Rotieren und Halten des äußeren Metallzylinders und
einen Sensor 27. Der äußere Metallzylinder wird von einer
Hereinbeförderungsführung 22 für den äußeren Metallzylinder zu
einer Hereinbeförderungsführung 23 für den äußeren
Metallzylinder befördert. Dann wird der äußere Metallzylinder um einen
vorbestimmten Betrag mittels des den äußeren Metallzylinder
hereinbefördernden Zylinders 24 in der Richtung der den
äußeren Metallzylinder rotierenden und haltenden
Einspannvorrichtung 25 befördert. Danach kehrt der Zylinder 24 zu der
Ausgangsposition zurück, und der äußere Metallzylinder 2 in der
den äußeren Metallzylinder hereinbefördernden Führung 22 wird
mittels seines Eigengewichts in die den äußeren Metallzylinder
hereinbefördernden Führung 23 gestellt bzw. gebracht. Der zu
der Dreh- und Halte-Einspannvorrichtung 25 für den den äußeren
Metallzylinder beförderte äußere Metallzylinder 2 wird, wenn
der Sensor 27 detektiert, daß der Zylinder 24 zu der
Ausgangsposition zurückkehrt, mittels der Dreh- und
Halte-Einspannvorrichtung 25 für den äußeren Metallzylinder eingespannt. Dann
wird die Dreh- und Halte-Einspannvorrichtung 25 für den
äußeren Metallzylinder automatisch mittels des Motors 26 rotiert.
-
Dann sei die Lötmittelmaterialauftragseinrichtung zum
Auftragen des Lötmittelmaterials auf die Innenoberfläche des äußeren
Metallzylinders beschrieben. Die
Lötmittelmaterialauftragseinrichtung umfaßt eine Lötmittelmaterialzuführungssteuer- bzw.
-regeleinrichtung 28, einen Breitank 29 zum Enthalten eines
Breis als eine Mischung aus einem pulverförmigen
Lötmittelmaterial und einem Bindemittel, eine Düse 30 zum Injizieren bzw.
Spritzen des Breis auf die Innenoberfläche des äußeren
Metallzylinders 2, eine Bürste oder Walze 32 zum Gleichförmigmachen
der Dicke des aufgespritzten bzw. injizierten Breis und zum
Ausbreiten des Breis in der Breitenrichtung, einen bewegbaren
Tisch 33 zum Bewegen eines Haltewerkzeugs 43, das die Düse 30
und die Bürste oder Walze 11 rechts oder links anbringt, und
einen Elektromagneten 35 zum Vertikalbewegen eines
Sensors/Anschlags 34 zum Einstellen der Bewegungslänge und des
Haltewerkzeugs 43. Nachdem der äußere Metallzylinder mittels der
Dreh- und Halte-Einspannvorrichtung 25 für den äußeren
Metallzylinder eingespannt und gedreht worden ist, bewegt sich
der bewegbare Tisch 33 zum Einführen des Haltewerkzeugs 43,
das an dem bewegbaren Tisch 33 angebracht ist, in die innere
Oberfläche des äußeren Metallzylinders 2. Die Einführlänge
wird durch den Anschlag 34 gesteuert. Wenn der
Sensor/Anschlag 34 den bewegbaren Tisch 33 kontaktiert, wird der
Elektromagnet 35 erregt, um das Haltewerkzeug 43 anzuziehen.
Infolgedessen werden die Düse 30 und die Bürste oder Walze, die
an der Spitze des Haltewerkzeugs 43 angebracht ist, mit der
Innenoberfläche des äußeren Metallzylinders 2 in Kontakt
gebracht. Wenn das Haltewerkzeug 43 durch den Elektromagneten 35
angezogen wird, arbeitet ein Detektor 36. Als Ergebnis wird
der Brei durch die Steuer- bzw. Regeleinrichtung 28 aus dem
Breitank 29 durch ein Rohr 37 zugeführt und von der Düse 30
auf die innere Oberfläche des äußeren Metallzylinders 2
gespritzt bzw. injiziert. Der aufgespritzte bzw. injizierte Brei
wird durch die Bürste oder Walze 11 zu einer gleichförmigen
Dicke gleichförmig gemacht und in der Breitenrichtung
ausgebreitet. Der Betrag des aus der Düse 30 aufgespritzten bzw.
injizierten Breis wird entsprechend der Aufspritz- bzw.
Injektionszeit und dem Aufspritz- bzw. Injektionsdruck von der
Steuer- bzw. Regeleinrichtung 28 gesteuert bzw. geregelt.
-
Nachdem das Lötmittelmaterial auf die Innenoberfläche des
äußeren Metallzylinders 2 während einer vorbestimmten Zeit
auf
getragen worden ist, wird das Haltewerkzeug 43 von dem
Elektromagneten 35 getrennt, und der bewegbare Tisch 33 bewegt
sich in die Ausgangsposition. Wenn der Sensor 34 detektiert,
daß der bewegbare Tisch in die Ausgangsposition zurückkehrt,
arbeitet der Zylinder 24 wieder, um den äußeren Metallzylinder
zu der Dreh- und Halte-Einspannvorrichtung 25 für den äußeren
Metallzylinder zu befördern. In diesem Moment wird der mit
Lötmittelmaterial beschichtete äußere Metallzylinder durch den
nächsten äußeren Metallzylinder herausgedrückt und durch die
Herausbeförderungsführung 18 für den äußeren Metallzylinder zu
dem Wiedergewinnungskasten 39 für äußere Metallzylinder
befördert.
-
Der obige Vorgang wird automatisch wiederholt.
BESTE ART UND WEISE FÜR DAS PRAKTIZIEREN DER ERFINDUNG
-
Dann sei die vorliegende Erfindung weiter im Detail unter
Bezugnahme auf die Ausführungsformen beschrieben.
Beispiel 1
-
Eine gewellte Platte, die durch Wellen einer 50 um dicken
flachen Platte aus rostfreiem Stahl vom Ferrittyp ausgebildet
worden war, wurde auf der Oberfläche und Rückseite mit einem
Brei, der ein pulverförmiges Lötmittelmaterial unter 50 um und
ein wasserlösliches Bindemittel enthielt, aus einer Düse in
Positionen von 5 mm bzw. 15 mm von der Endseite weg auf der
Oberfläche und in Positionen von 10 mm bzw. 20 mm von der
Endseite weg auf der Rückseite versehen, mittels einer Bürste auf
eine Breite von 2 mm und eine
Lötmittelmaterialbeschichtungsdicke von weniger als 50 um ausgebreitet, mit einer flachen
Platte übereinandergeschichtet und zur Ausbildung eines
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers rundgewickelt. Als nächstes
wurde ein Brei, der das pulverförmige Lötmittelmaterial und
ein organisches Bindemittel enthielt, auf eine innere
Oberfläche eines 1,5 mm dicken äußeren Metallzylinders in einer
Brei
te von 15 mm sowie von einer Position, die 5 mm von der
Endseite des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers getrennt ist,
aufgetragen und getrocknet, und dann wurde der obige Waben-
bzw. Zellenkernkörper in den äußeren Metallzylinder bzw. den
Metallaußenzylinder gepreßt. Danach wurde ein Vakuumlöten
(erhitzt auf 1200ºC während 20 Minuten, 1,33 · 10&supmin;³ Pa (10&supmin;&sup5;
torr)) ausgeführt, um einen 50 mm langen und 50 mm Durchmesser
aufweisenden Metallträger herzustellen (Länge des Metallwaben-
bzw. -zellenkernkörpers: 40 mm). Der mittels dieses Verfahrens
hergestellte Waben- bzw. Zellenträger ist in Fig. 11 gezeigt.
In Fig. 11 bezeichnet das Bezugszeichen 41 ein
Lötmittelmaterial auf der Oberfläche der gewellten Platte, 42 bezeichnet
ein Lötmittelmaterial auf der Rückseite und 1a bezeichnet eine
Auspuffgaseinlaßseitenendseite bzw. -fläche. Dieser Waben-
bzw. Zellenträger hatte einen unverbundenen Bereich von einer
Länge von 10% der Länge des Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpers von der Auspuffgaseinlaßseitenendseite bzw. -fläche 1a
aus, und der Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper war mit vier
Verbindungsstreifen senkrecht zu der Axialrichtung auf der
gleichen Oberfläche verbunden. Weiter war das mittlere
Verbindungsintervall der flachen Platte und der gewellten Platte
etwa 45 um.
-
Auf diesem Metallträger wurde ein Katalysator getragen und
einem Erhitzungszyklustest unterworfen (1000ºC · 30 Minuten ->
Kühlung · 10 Minuten). Nach dem Test während 300 Stunden
zeigte der Metallträger der vorliegenden Erfindung keinen Bruch
der Folie, ausgenommen eine leichte Zellendeformation in dem
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper, der die gewellte Platte
und die flache Platte enthielt. Weiter wurde, um die
Dauerhaftigkeit gegen Vibrationen zu testen, der Metallträger bei
Vibrationsfrequenzen von 20 bis 500 Hz und einer Beschleunigung
von 30 G während 20 Stunden getestet. Als Ergebnis wurden
keine Defekte, wie Verlagerung des Waben- bzw. Zellenkerns, Bruch
des gelöteten Teils o. dgl. bemerkt.
Beispiel 2
-
Einer gewellten Platte, die durch Wellung einer 50 um dicken
flachen Platte aus rostfreiem Stahl vom Ferrittyp ausgebildet
worden war, wurde auf der Oberfläche und Rückseite ein Brei,
der ein pulverförmiges Lötmittelmaterial unter 50 um und ein
wasserlösliches Bindemittel enthielt, von einer Düse auf der
Auspuffgaseinlaßseite in einer Position von 4 mm von der
Endseite bzw. -fläche her auf der Oberfläche und in einer
Position von 8 mm von der Endseite bzw. -fläche her auf der
Rückseite sowie auf der Auspuffgasauslaßseite in Positionen von 8
mm und 16 mm auf der Oberfläche und in Positionen von 4 mm und
12 mm von der Endseite bzw. -fläche auf der Rückseite
zugeführt, und mittels einer Bürste auf eine Breite von 2 mm und
eine Lötmittelmaterialbeschichtungsdicke von weniger als 50 um
ausgebreitet, mit einer flachen Platte übereinandergeschichtet
und zur Ausbildung eines Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers
rundgewickelt. Als nächstes wurde ein Brei, der das
pulverförmige Lötmittelmaterial und ein organisches Bindemittel
enthielt, auf eine innere Oberfläche eines 1,5 mm dicken äußeren
Metallzylinders an der Auspuffgaseinlaßseite in einer Breite
von 8 mm von einer Position aus, die 4 mm von der Endseite
bzw. -fläche getrennt war, und an der Auspuffgasauslaßseite in
einer Breite von 15 mm von einer Position aus, die 4 mm von
der Endseite bzw. -fläche getrennt war, aufgetragen und
getrocknet, und dann wurde der obige Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper in den äußeren Metallzylinder gepreßt. Danach wurde
ein Vakuumlöten (erhitzt auf 1200ºC während 20 Minuten, 1,33 ·
10&supmin;³ Pa (10&supmin;&sup5; torr)) ausgeführt, um einen 50 mm langen
Metallträger mit einem Durchmesser von 50 mm herzustellen (Länge des
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers: 40 mm). Der mittels
dieses Verfahrens hergestellte Waben- bzw. Zellenträger ist in
Fig. 12 gezeigt. In Fig. 12 bezeichnet das Bezugszeichen 41
ein Lötmittelmaterial auf der Oberfläche, 42 bezeichnet ein
Lötmittelmaterial auf der Rückseite und 1a bezeichnet eine
Auspuffgaseinlaßseitenendseite bzw. -fläche. Der Waben- bzw.
Zellenträger hatte einen unverbundenen Bereich von einer Länge
von 7,5% der Länge des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers
von der Auspuffgaseinlaßseitenendseite bzw. -fläche her, und
der Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper war mit drei
Verbindungsstreifen senkrecht zu der Axialrichtung auf der gleichen
Oberfläche verbunden. Weiter war das mittlere
Verbindungsintervall der flachen Platte und der gewellten Platte etwa 48
um.
-
Ein Katalysator wurde auf diesen Metallträger getragen und
einem Erhitzungszyklustest unterworfen (1000ºC · 30 Minuten ->
Kühlung · 10 Minuten). Nach dem Test während 300 Stunden
zeigte der Metallträger der vorliegenden Erfindung keinen Bruch
der Folie, ausgenommen eine leichte Zellendeformation. Weiter
wurde der Metallträger, um die Dauerhaftigkeit gegen
Vibrationen zu testen, bei Vibrationsfrequenzen von 20 bis 500 Hz,
einer Beschleunigung von 30 G während 20 Stunden getestet. Als
Ergebnis wurden keine Defekte, wie Verlagerung des
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers, Bruch des gelöteten Teils o.
dgl. bemerkt.
Beispiel 3
-
Einer gewellten Platte 32, die durch Wellung einer 50 um
dicken flachen Platte 31 aus rostfreiem Stahl vom Ferrittyp
ausgebildet worden war, wurde auf der Oberfläche und der
Rückseite ein Brei, der ein pulverförmiges Lötmittelmaterial unter 50
um und ein wasserlösliches Bindemittel enthielt, von einer
Düse in einer Position von 15 mm von der Endseite bzw. -fläche
her auf der Oberfläche, und in einer Position von 25 mm von
der Endseite bzw. -fläche her auf der Rückseite zugeführt, sie
wurde mit einer flache Platte übereinandergeschichtet und zur
Ausbildung eines Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers
rundgewickelt. Als nächstes wurde ein Brei, der das pulverförmige
Lötmittelmaterial und ein organisches Bindemittel enthielt,
auf eine innere Oberfläche eines 1,5 mm dicken äußeren
Metallzylinders bzw. Metallaußenzylinders 2 auf beide Endseiten bzw.
-flächen und in einer Breite von 10 mm von einer Position aus,
die 20 mm getrennt von beiden Endflächen bzw. -seiten in der
Axialrichtung des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers war,
sowie in einer Länge von 8 mm an acht unterteilten Positionen
in der Umfangsrichtung aufgetragen. Weiter wurde der Brei in
der Mitte des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers in einer
Breite von 15 mm und in einer Länge von 8 mm an acht
unterteilten Positionen in der Umfangsrichtung aufgetragen. Nachdem
der Brei intermittierend in der Axialrichtung und in der
Umfangsrichtung aufgetragen und getrocknet worden war, wurde der
obige Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper in den äußeren
Metallzylinder bzw. den Metallaußenzylinder 2 gepreßt. Danach
wurde ein Vakuumlöten (erhitzt auf 1200ºC während 20 Minuten,
1,33 · 10&supmin;³ Pa (10&supmin;&sup5; torr)) ausgeführt, um einen Metallträger
herzustellen. Die Struktur des mittels dieses Verfahrens
hergestellten Metallträgers ist in Fig. 16 gezeigt. In Fig. 16
bezeichnet das Bezugszeichen 41 ein Lötmittelmaterial auf der
Oberfläche, 42 bezeichnet ein Lötmittelmaterial auf der
Rückseite, und 4 bezeichnet das Lötmittelmaterial zwischen dem
äußeren Metallzylinder bzw. Metallaußenzylinder und dem
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper. Ein Katalysator wurde auf
diesen Metallträger übertragen und einem Dauerhaftigkeitstest
unter Kombinieren eines Wärmezyklustests mit einem
Vibrationstest unterworfen (Wärmezyklustest: 1000ºC · 12 Minuten ->
forcierte Kühlung · 30 Minuten, Auspuffgasströmung: 10
m³/Minute, Vibrationstest: Frequenzen von 20-500 Hz, eine
Beschleunigung von 30 G, eine Wobbel- bzw. Durchlaufzeit von 5 Minuten
(sinus)). Nach dem Test während 300 Stunden zeigte der
Metallträger der vorliegenden Erfindung keinen Bruch der Folie,
ausgenommen eine leichte Zellendeformation in dem Metallwaben-
bzw. -zellenkernkörper, der die gewellte Platte und die
flache Platte- enthielt.
Beispiel 4
-
Einer gewellten Platte 32, die durch Wellung einer 50 um
dicken flachen Platte 31 aus rostfreiem Stahl vom Ferrittyp
ausgebildet worden war, wurde auf der Oberfläche und Rückseite
ein Brei, der ein pulverförmiges Lötmittelmaterial unter 50 um
und ein wasserlösliches Bindemittel enthielt, aus einer Düse
in Positionen von 25 mm bzw. 65 mm bzw. 85 mm von der Endseite
bzw. -fläche aus auf der Oberfläche des Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpers, und in Positionen von 10 mm bzw. 40 mm
bzw. 70 mm von der Endseite bzw. -fläche aus auf der Rückseite
zugeführt, sie wurde mit einer flachen Platte
übereinandergeschichtet und zur Ausbildung eines Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpers rundgewickelt. Als nächstes wurde ein Brei, der
das pulverförmige Lötmittelmaterial und ein organisches
Bindemittel enthielt, auf eine innere Oberfläche eines 1,5 mm
dikken äußeren Metallzylinders bzw. Metallaußenzylinders 2 in
einer Breite von 5 mm in Axialrichtung auf die Endseite bzw.
-fläche und in Positionen von 15 mm bzw. 30 mm bzw. 45 mm bzw.
60 mm bzw. 75 mm bzw. 90 mm von der Endfläche bzw. -seite des
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers aus und in einer Länge
von 8 mm in acht unterteilten Positionen in der
Umfangsrichtung aufgetragen. Nachdem der Brei intermittierend in der
Axial- und Umfangsrichtung aufgetragen und getrocknet worden
war, wurde der Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper in den
äußeren Metallzylinder bzw. den Metallaußenzylinder gepreßt.
Danach wurde ein Vakuumlöten (erhitzt auf 1200ºC während 20
Minuten, 1,33 · 10&supmin;³ Pa (10&supmin;&sup5; torr)) ausgeführt, um einen
Metallträger herzustellen. Die Lötmittelstruktur des
Metallträgers ist in Fig. 16 gezeigt. Ein Katalysator wurde auf diesen
Metallträger übertragen und einem Dauerhaftigkeitstest durch
Kombinieren eines Wärmezyklustests mit einem Vibrationstest
unterworfen (Wärmezyklustest: 1000ºC · 12 Minuten -> forcierte
Kühlung · 3 Minuten, Auspuffgasströmung: 10 m³/Minute,
Vibrationstest: Frequenzen von 20-500 Hz, eine Beschleunigung von
30 G, eine Wobbel- bzw. Durchlaufzeit von 6 Minuten (sinus)).
Nach dem Test während 300 Stunden zeigte der Metallträger der
vorliegenden Erfindung keinen Bruch der Folie, ausgenommen
eine leichte Zellendeformation in dem Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper, der die gewellte Platte und die flache
Platte enthielt.
Vergleichsbeispiel 1
-
Eine 50 um dicke flache Platte aus rostfreiem Stahl vom
Ferrittyp und eine gewellte Platte, die durch Wellung der flachen
Platte ausgebildet worden war, wurden zur Ausbildung eines
zylindrischen Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers
rundgewikkelt, welcher in einen äußeren Zylinder eingefügt wurde, der
aus einem 1,5 mm dicken rostfreien Stahl vom Ferrittyp
hergestellt worden war, mit einem Lötmittelmaterial durch Tauchen
in einer Breite von 15 mm von der Auspuffgaseinlaßseiten- und
- auslaßseitenendseite- bzw. -fläche aus beschichtet, und einem
Vakuumlöten unterworfen (erhitzt auf 1200ºC während 20
Minuten, 1,33 · 10 3 Pa (10 5 torr)), um einen Metallträger
herzustellen. Der resultierende Metallträger ist in Fig. 13
gezeigt. In der Figur ist ein Lötmittelmaterial 4 in der gleichen
Position auf der Oberfläche und Rückseite der gewellten Platte
aufgetragen. Ein Katalysator wurde auf den Metallträger
übertragen und einem Wärmezyklustest unterworfen (1000ºC · 30
Minuten -> Kühlung · 10 Minuten). Als ein Ergebnis wurden
Zellendeformation und Bruch in der Folie auf bzw. in dem äußeren
Umfang des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers nach 83
Stunden Test bemerkt. Weiter wurden nach einem Vibrationstest bei
Vibrationsfrequenzen von 20 bis 500 Hz, einer Beschleunigung
von 30 G, während 20 Stunden, eine Verlagerung in dem
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper und Bruch in dem verbundenen
Teil bemerkt.
Vergleichsbeispiel 2
-
Eine gewellte Platte, die durch Wellung einer 50 um dicken
flachen Platte aus rostfreiem Stahl vom Ferrittyp ausgebildet
worden war, wurde mit einer flachen Platte
übereinandergeschichtet und zum Herstellen eines Waben- bzw. Zellenkerns
rundgewickelt. Während des Schritts wurde ein 20 um dickes, 2
mm breites amorphes Folienlötmittel 41 an Positionen von
individuell 5 mm und 15 mm von der Endfläche bzw. -seite aus auf
der Oberfläche, und an Positionen von 10 mm und 20 mm von der
Endfläche bzw. -seite aus auf der Rückseite zugeführt, und
beide Platten wurden übereinandergeschichtet und zum
Herstellen eines Waben- bzw. Zellenkerns rundgewickelt. Weiter wurde
ein 15 mm breites amorphes Folienlötmittel in einer Position
von 5 mm getrennt von der Endfläche bzw. -seite auf den
äuße
ren Umfang des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers gewickelt,
der in einen 1,5 mm dicken äußeren Metallzylinger gepreßt und
einem Vakuumlöten unterworfen wurde (erhitzt auf 1200ºC
während 20 Minuten, 1,33 · 10&supmin;³ Pa (10&supmin;&sup5; torr)), um einen 50 mm
langen Metallträger von 50 mm Durchmesser herzustellen (Länge
des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers: 40 mm). Der
Metallträger ist in Fig. 14 gezeigt. In Fig. 14 bezeichnet das
Bezugszeichen 41' einen Teil, der mit dem amorphen
Folienlötmittel auf der Oberfläche der gewellten Platte verlötet ist, und
42' bezeichnet einen Teil, der mit dem amorphen
Folienlötmittel auf der Rückseite der gewellten Platte verlötet ist. Der
Metallträger hatte einen unverbundenen Bereich von 10% der
Länge des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers von der
Endseite bzw. -fläche aus, wie im Beispiel 1, und der Metallwaben-
bzw. -zellenkernkörper war mit vier Bindungsstreifen senkrecht
zu der Axialrichtung auf der gleichen Oberfläche verbunden.
-
Ein Katalysator wurde auf diesen Metallträger übertragen und
einem Wärmezyklustest ausgesetzt (1000ºC · 30 Minuten ->
Kühlung · 10 Minuten). Nach dem Test während 300 Stunden zeigte
der Metallträger eine leichte Zellendeformation, und es wurden
Risse in den Teilen, die mit dem amorphen Folienlötmittel
verbunden waren, bemerkt. Weiter trat nach einem Vibrationstest
bei Vibrationsfrequenzen von 20 bis 500 Hz, einer
Beschleunigung von 30 G, während 20 Stunden, ein Bruch in dem Teil auf,
das mit dem amorphen Folienlötmittel verlötet worden war, auf,
und es wurde eine Verlagerung in dem Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörper bemerkt.
-
Außerdem wurde, da das amorphe Folienlötmittel Bor enthält,
eine beträchtliche Oxidation der verbundenen Teile bemerkt.
Vergleichsbeispiel 3
-
Eine gewellte Platte, die durch Wellung einer 50 um dicken
flachen Platte aus rostfreiem Stahl vom Ferrittyp ausgebildet
worden war, wurde auf der Oberfläche und der Rückseite mit
einem Brei, der ein pulverförmiges Lötmittelmaterial unter 50 um
und ein wasserlösliches Bindemittel enthielt, in Positionen
von 5 mm und 15 mm von der Endfläche bzw. -seite aus
beschichtet, sie wurde mit einer flachen Platte
übereinandergeschichtet und dann zum Herstellen eines Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpers rundgewickelt. Als nächstes wurde ein Brei,
welcher das pulverförmige Lötmittelmaterial und ein organisches
Bindemittel enthielt, auf eine innere Oberfläche von einem 1,5
mm dicken äußeren Metallzylinder in einer Breite von 15 mm von
einer Position aus, die 5 mm von der Endfläche bzw. -seite
getrennt war, aufgetragen, und nach dem Trocknen wurde der
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper in den äußeren
Metallzylinder gepreßt. Danach wurde ein Vakuumlöten (erhitzt auf 1200ºC
während 20 Minuten, 1,33 · 10&supmin;³ Pa (10&supmin;&sup5; torr)) ausgeführt, um
einen 50 mm langen Metallträger mit einem Durchmesser von 50
mm herzustellen (Länge des Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpers: 40 mm). Der resultierende Metallträger ist in Fig. 15
gezeigt. Der Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper hatte nach
dem Vakuumlöten einen unverbundenen Bereich zwischen der
flachen Platte und der gewellten Platte. Weiter hatte der
verbundene Teil der flachen Platte und der gewellten Platte eine
Lötmittelmaterialdicke von 120 um. Der Metallträger hatte nur
die Hälfte der Stanzfestigkeit des Beispiels 1 in dem
Lötmittelmaterialteil.
Vergleichsbeispiel 4
-
Eine gewellte Platte 32, die durch Wellung einer 50 um dicken
flachen Platte 31 aus rostfreiem Stahl vom Ferrittyp
hergestellt worden war, wurde mit der flachen Platte
aufeinandergeschichtet und zum Herstellen eines Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpers rundgewickelt; ein 20 um dickes, 10 mm breites
Folienlötmittel wurde um die individuelle Endfläche bzw. -seite
des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers herumgewickelt, und
der Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper wurde in einen 1,5 mm
dicken äußeren Metallzylinder bzw. Metallaußenzylinder 2
gepreßt. Dann wurde ein Brei, der ein pulverförmiges
Lötmittelmaterial und ein Bindemittel enthielt, durch Tauchen in einer
Breite von 10 mrn von der Endfläche bzw. -seite des
Metallwa
ben- bzw. -zellenkernkörpers aus aufgetragen. Danach wurde der
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper einem Löten unterworfen
(erhitzt auf 1200ºC während 20 Minuten, 1,33 · 10&supmin;³ Pa (10&supmin;&sup5;
torr)), um einen Metallträger herzustellen. Die Lötstruktur
des Metallträgers ist in Fig. 18 gezeigt. Ein Katalysator
wurde auf diesen Metallträger übertragen, und er wurde einem
Dauerhaftigkeitstest unterworfen, indem ein Wärmezyklustest mit
einem Vibrationstest kombiniert wurde (Wärmezyklustest: 1000ºC
x 12 Minuten -> forcierte Kühlung · 3 Minuten,
Auspuffgasströmung: 10 m³/Minute, Vibrationstest: Frequenzen von 20 bis 500
Hz, eine Beschleunigung von 30 G, eine Wobbelzeit von 5
Minuten (sinus)). Nach dem Test während 100 Stunden zeigte der
Metallträger einen Bruch in etwa 60% des Umfangs sowie Erzeugung
einer Ineinanderschiebung.
Vergleichsbeispiel 5
-
Eine gewellte Platte 32, die durch Wellung einer 50 um dicken
flachen Platte 31 aus rostfreiem Stahl vom Ferrittyp
ausgebildet worden war, wurde mit der flachen Platte
aufeinandergeschichtet und zum Herstellen eines Metallwaben- bzw.
-zellenkernkörpers rundgewickelt. Ein Brei, der ein pulverförmiges
Lötmittelmaterial und ein Bindemittel enthielt, wurde durch
Tauchen in einer Breite von 10 mm von der Endfläche bzw. -sei-.
te des Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers aus aufgetragen,
und er wurde einem Löten unterworfen (erhitzt auf 1200ºC
während 20 Minuten, 1,33 · 10&supmin;³ Pa (10&supmin;&sup5; torr)), um einen
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper herzustellen. Dann wurde ein 20
um dickes, 10 mm breites Folienlötmittel um die Mitte des
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörpers herumgewickelt, der
Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper wurde in einen 1,5 mm dicken
äußeren Metallzylinder bzw. Metallaußenzylinder gepreßt und
wieder dem Löten ausgesetzt, um einen Metallträger herzustellen.
Die Verlötungsstruktur des Metallträgers ist in Fig. 19
gezeigt. Ein Katalysator wurde auf diesen Metallträger
übertragen, und er wurde einem Dauerhaftigkeitstest unterworfen,
indem ein Wärmezyklustest mit einem Vibrationstest kombiniert
wurde (Wärmezyklustest: 1000ºC · 12 Minuten -> forcierte
Küh
lung · 3 Minuten, Auspuffgasströmung: 10 m³/Minute,
Vibrationstest: Frequenzen von 20 bis 500 Hz, eine Beschleunigung
von 30 G, eine Wobbelzeit von 5 Minuten (sinus)). Nach dem
Test während 84 Stunden trat, weil der gelötete Teil zwischen
dem Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper und dem äußeren
Metallzylinder bzw. dem Metallaußenzylinder gebrochen war, eine
Verlagerung in dem Metallwaben- bzw. -zellenkernkörper in der
Axialrichtung des Metallträgers auf.
NUTZBARKEIT IN DER INDUSTRIE
-
Bei der Verwendung der Waben- bzw. Zellenstruktur und des
Herstellungsverfahrens derselben gemäß der vorliegenden Erfindung
konnte ein Auspuffgasreinigungsmetallträger für Automobile,
motorgetriebene Zweiräder und industrielle Ausrüstung
bewerkstelligt werden, welcher in der Dauerhaftigkeit bzw.
Stabilität bzw. Beständigkeit überragend ist.