DE69416520T2 - Automatisierte verpackungsmaschine und verpackungsverfahren - Google Patents
Automatisierte verpackungsmaschine und verpackungsverfahrenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verpackungsmaschine und auf ein Verfahren zur Herstellung von unter Vakuum gesetzten und verschweißten Verpackungen und spezieller auf eine Maschine und ein Verfahren für das Verpacken von Geflügelprodukten.
- Automatisierte Maschinen für das Verpacken von Geflügelprodukten, wie beispielsweise von Cornish-Hühnern, sind in der Technik bekannt. Die US-Patente-Nr. 4,221,106 und 4,270,336, beide für Altenpohl u. a., veranschaulichen ein aus mehreren Stationen bestehendes Abfüllsystem für Geflügel. Bei diesem System wird Geflügel lösbar an einem Förderband aufgehängt und wird über eine Vielzahl von Stationen entlang einer Bahn des Förderbandes verteilt. Der von dem Förderband abgelöste Vogel wird in Beutel geführt, welche durch eine Düsenbaugruppe geöffnet werden, die ein begrenztes Aufweiten jedes Beutels vor dem Eintreten jedes Vogels in den Beutel durchführen. Ein Druckkolben packt jeden Vogel vollständig in den Beutel, was zu einer enganliegenden Verpackung nach dem Herausziehen des Druckkolbens und der Düsenbaugruppe aus dem Beutel führt, wenn dieser abgelöst und auf eine aufnehmende Fläche fallen gelassen wird.
- Eine andere Maschine für das Verpacken von Geflügelprodukten wird in dem US-Patent Nr. 4,219,989 für Andrews veranschaulicht. Diese Maschine ist eine Reck-Verpackungsvorrichtung des Typs, der einen zurückziehbaren Tisch hat. Die Maschine hat ein Paar in Querrichtung ausfahrbare Hörner, welche axial in einen Beutel mit offenem Ende vorgeschoben werden, der auf einen Beutelaufzug abgelagert wird. Nachdem die Hörner in den Beutel hinein vorgeschoben sind, werden sie in Querrichtung ausgefahren, um auf diese Weise die Beutelseiten während des Füllens des Beutels zu recken. Nachdem der Beutel mit einem Hühnchen oder dergleichen gefüllt ist, wird ein Schlitten, der den Tisch trägt, axial zurückgezogen. Diese Maschine ist durch die Bereitstellung eines in Längsrichtung hin- und herbewegbaren Tisches gekennzeichnet, welcher sowohl den jeweils zu verpackenden Artikel, als auch die in Querrichtung ausfahrbaren Hörner trägt. Der Beutelaufzug besitzt einen drehbar gelagerten Gelenkplatten-Ventilbetätigungsmechanismus, welcher es dem Bedienungspersonal ermöglicht, das Verpackungssystem dadurch zu umgehen, daß der gefüllte Beutel gegen die Gelenkplatte geschoben wird.
- Noch eine andere Maschine für das Einfüllen von Geflügel in Beutel wird von Artran aus Springdale, Arkansas, verkauft. Die Artran-Maschine kann automatisch sechzig Vögel pro Minute in Plastikbeutel füllen.
- Das US-Patent Nr. 4,352,263 für Andrews beschreibt eine Vorrichtung für das Verpacken von Geflügel, bei der eine Hühnchen-Karkasse in einen gereckten Plastikbeutel gestopft wird. Nachdem die Karkasse in den Beutel mit nicht gebrochenen Gelenken in den Beutel eingesetzt worden ist, werden die Gelenke durch einen Stößel gebrochen.
- Solche Maschinen, wie die Artran-Maschine und die anderen im Vorstehenden beschriebenen haben typischerweise keine Einrichtung für das unter Vakuum Setzen und Verschweißen der Beutel, nachdem sie mit den Vögeln gefüllt worden sind. Das Ergebnis ist, daß für zusätzliche Maschinen und Arbeitskräfte gesorgt werden muß, um die verpackten Vögel zu einer oder mehreren Stationen zu fördern, an denen der Beutel mit dem darin enthaltenen Vogel unter Vakuum gesetzt und dann verschweißt wird.
- Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, für eine vollkommen automatisierte Maschine zum Verpacken von Produkten; insbesondere eines Geflügelproduktes, innerhalb eines Beutels und danach ein unter Vakuum Setzen und Verschweißen des Beutels zu sorgen.
- Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, für eine Maschine wie vorstehend beschrieben zu sorgen, welche es ermöglicht, die Anzahl der Leute, die benötigt werden, um Geflügelprodukte und dergleichen zu verpacken, zu reduzieren.
- Es ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, für eine Maschine wie vorstehend zu sorgen, welche die Kosten reduziert, die mit dem Verpacken von Geflügelprodukten und dergleichen verbunden sind.
- Noch weiter ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, für ein verbessertes Verfahren für das Verpacken von Geflügelprodukten und dergleichen zu sorgen.
- Die vorstehenden Aufgaben und weitere Vorteile werden durch eine automatisierte Verpackungsmaschine und das Verpackungsverfahren der vorliegenden Erfindung erreicht.
- Die automatisierte Verpackungsmaschine der vorliegenden Erfindung kombiniert Füllen, Produktanreicherung und Vakuum- und Verschweißoperationen in einer Maschineneinheit. Sie hat Einrichtungen für das Einbringen eines Produktes, insbesondere eines Geflügelproduktes, in einen Beutel, der ein offenes Ende hat, Einrichtungen für das Halten des Beutels in geöffneter Stellung, während das Produkt in denselben hineingebracht wird und Einrichtungen für ein Setzen des Beutels unter Vakuum und ein Verschweißen desselben, nachdem das Produkt in diesen hineingebracht worden ist. Die Maschine hat weiterhin Einrichtungen für das Abstützen des Produktes während der Einfülloperation und Einrichtungen für das Brechen der Gelenke des Geflügelproduktes, bevor der Beutel unter Vakuum gesetzt und verschweißt wird. Die Maschine der vorliegenden Erfindung ist in Anspruch 1 definiert.
- Das Verfahren für das Verpacken von Geflügelprodukten in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist in Anspruch 10 definiert.
- Weitere Einzelheiten der Maschine und des Verfahrens der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen dargelegt, wobei gleiche Bezugszahlen gleiche Elemente darstellen.
- Fig. 1(a)-1(k) veranschaulichen das Verfahren zum Verpacken eines Geflügelproduktes der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2 ist eine Vorderansicht einer Füllmaschine, die die vorliegende Erfindung enthält;
- Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Maschine von Fig. 2; und
- Fig. 4 ist eine Seitenansicht einer Klemmeinrichtung, die bei der Maschine von Fig. 2 verwendet wird.
- Nehmen wir jetzt Bezug auf die Zeichnungen, so hat die automatisierte Verpackungsmaschine 10 der vorliegenden Erfindung einen (nicht gezeigten) Mechanismus für das Halten eines Plastikbeutels 12 in einer gewünschten Lage bezogen auf einen Rahmen 46 der Maschine und eine (nicht gezeigte) Luft-Einblasbaueinheit, um den Beutel zumindest teilweise geöffnet zu blasen. Der Mecha nismus für das Halten des Plastikbeutels in einer gewünschten Lage kann aus irgendeinem in der Technik bekannten geeigneten Mechanismus bestehen. Es kann beispielsweise derselbe Mechanismus sein, der bei einer Artran-Verpackungsmaschine benutzt wird. In ähnlicher Weise kann die Luft-Einblasbaueinheit aus irgendeiner geeigneten Lufteinblasbaueinheit bestehen, die in der Technik bekannt ist. Sie kann beispielsweise derselbe Mechanismus sein, der bei bereits bestehenden Cryovac-Beutelfülleinrichtungen oder einer Artran-Verpackungsmaschine verwendet wird. Es können auch andere in der Technik bekannte Mechanismen, wie beispielsweise Vakuumglocken für das anfängliche Öffnen des Beutels verwendet werden.
- Die Verpackungsmaschine 10 hat weiterhin Produktführungen 14 und 16, die sich um eine Achse im wesentlichen senkrecht zu einer Füllachse A schwenken. Die Produktführungen 14 und 16, die durch (nicht gezeigte) Luftzylinder betrieben werden können, treten in das teilweise geöffnete Ende 22 des Beutels 12 ein und unterstützen beim Einbringen des zu verpackenden Produktes 24, wie beispielsweise eines Geflügelproduktes mit nicht gebrochenen Gelenken.
- Wie im Nachstehenden diskutiert wird, enthält die Verpackungsmaschine 10 der vorliegenden Erfindung zahlreiche Merkmale, die man bei den meisten Maschinen des bisherigen Standes der Technik nicht findet. Beispielsweise ist die Maschine 10 mit Produkt- Auflagerungsführungen 26 und 28 versehen. Die Auflagerungsführungen 26 und 28 sind jeweils im wesentlichen halbzylindrisch in der Form und haben Seitenwandteile 27 und 29 und Basisteile 30 und 32 für das Auflagern des Geflügelproduktes während einer Füll- und einer anschließenden Gelenkbrechoperation. Während der Gelenkbrechoperation dienen die Basisteile 30 und 32 auch als Gelenkplatte.
- Die Führungen 26 und 28 werden von einem (nicht gezeigten) Rahmen getragen, der an dem Rahmen 46 für eine Bewegung zwischen einer zurückgezogenen Stellung und einer Auflagerstellung, in welcher die Führungen 26 und 28 im wesentlichen gegen den Beutel 12 anliegen, vor, während oder nach dem Einfüllen des Produktes 24 angebracht ist. Die Auflagerungsführungen 26 und 28 können zwischen der zurückgezogenen und der Auflagerstellung durch eine Luftzylinderanordnung (nicht gezeigt) bewegt werden. Wenn sie sich in ihrer Auflagerstellung befinden, dann können die Führungen 26 und 28 tatsächlich aneinander anstoßen, oder sie können auch einen Abstand voneinander haben. Die relative Stellung der beiden Führungen in der Auflagerstellung ist eine Funktion der Größe des zu verpackenden Produktes.
- Die Maschine 10 hat weiterhin einen ersten Satz Klemmeinrichtungen 34 für das Festklemmen von Endteilen des Beutels, die das offene Ende definieren. Die Klemmeinrichtungen 34 fangen die Ecken des Beutels ab und steuern diese. Während bevorzugt wird, daß zwei Klemmeinrichtungen 34 verwendet werden, können auch mehr als zwei Klemmeinrichtungen vorgesehen werden, wenn es gewünscht wird.
- Wie schon weiter vorn erwähnt, sind die Klemmeinrichtungen 34 so konstruiert, daß sie eine Bewegungsfreiheit in zwei orthogonalen Ebenen haben, d. h. der vertikalen und der horizontalen Ebene. Unter Bezugnahme auf Fig. 4 hat jede Klemmeinrichtung 34 einen Basisteil 36, der mit einem Querbewegungszylinder 40 verbunden ist, um die Klemmeinrichtungen zu bewegen und einen Fingerteil 38, der mit einem Fingerbetätigungszylinder 42 verbunden ist, der den Fingerteil 38 zwischen einer zurückgezogenen oder offenen Stellung und einer geschlossenen Stellung, in welcher er zumindest teilweise in das offene Ende des Beutels eingesetzt ist, um den Beutel während des Füllens und der Überführung festzuklemmen, bewegt. Der Fingerteil dreht sich um eine Achse, die im wesentlichen quer zu der Füllachse A verläuft, entlang welcher das Geflügelprodukt in den Beutel mit Hilfe eines Gelenkhebelmechanismus' 44 eingebracht wird.
- Das Klemmeinrichtungs-Bewegungsmittel für jede Klemmeinrichtung 34 hat, bei der bevorzugten Ausführungsform, ein Riemen- und Riemenscheibensystem 52, an dem ein Gehäuse 51 mit einem Riemen 54 angebracht ist, der um Riemenscheiben 56 herum läuft, von denen mindestens eine durch einen (nicht gezeigten) Motor angetrieben wird. Eine Kolben-Zylinder-Anordnung 53 ist in dem Gehäuse 51 eingebaut und ist mit dem Basisteil 36 über eine L- förmige Konsole 55 verbunden. Die Kolben-Zylinder-Anordnung 53 wird verwendet, um den Basisteil 36 und folglich die Klemmeinrichtung 34 in einer ersten Ebene im wesentlichen quer zu der Produkt-Einbringachse A zwischen einer zurückgezogenen Stellung und einer eingreifenden Stellung zu bewegen. Die Kolben-Zylinder-Anordnung 53 kann benutzt werden, um den Beutel mit einer gewünschten Spannung offen zu halten. Eine Bewegung jeder Klemmeinrichtung 34 in einer zweiten Ebene quer zu der ersten Ebene und parallel zur Achse A wird dadurch ausgeführt, daß mindestens eine Riemenscheibe 56 angetrieben und bewirkt wird, daß sich der Riemen 54 und das Gehäuse 51 in einer Richtung im wesentlichen parallel zu der Achse A bewegen. Das Klemmeinrichtungs-Bewegungsmittel kann an den Maschinenrahmen 46 unter Verwendung jedes beliebigen in der Technik bekannten Mittels montiert werden.
- Um zu ermöglichen, daß sich die Klemmeinrichtungen 34 zwischen der zurückgezogenen und der mit dem Beutel in Eingriff stehenden Stellung bewegen kann, ist eine Einkerbung oder ein Ausschnitt- Teil 40 in jeder Produktführung 14 und 16 vorgesehen, durch welchen der Fingerteil 38 vorsteht.
- Wie schon weiter vorn erwähnt, wird das Geflügelprodukt in den Beutel 12 mit nicht gebrochenen Gelenken eingebracht. Danach wird ein Gelenkbrechkolben 44 in den Beutel eingeführt, um die Schenkel des Geflügelproduktes gegen die Karkasse zu drücken, um die Gelenke des Geflügelproduktes zu brechen. Der Gelenkbrechkolben kann ebenfalls an dem Rahmen 46 der Maschine in jeder beliebigen gewünschten Art und Weise befestigt sein und kann mit irgendeiner beliebigen geeigneten Stempelvorrichtung (nicht gezeigt) versehen sein, die in der Technik bekannt ist, um ihn zwischen der Gelenkbrech- und der zurückgezogenen Stellung zu bewegen.
- Wie in Fig. 1(c) gezeigt, hat der Gelenkbrechkolben 44 vorzugsweise eine im wesentlichen V-förmige oder gekrümmte Oberfläche 48, um mit den Schenkeln des Geflügelproduktes in Kontakt zu kommen. Ein (nicht gezeigter) freigestellter zurückspringender Teil kann vorgesehen sein, um einen Schwanzteil des Geflügelproduktes aufzunehmen. Nachdem die Gelenke bei dem Geflügelprodukt gebrochen sind, wird der Kolben 44 in eine zurückgezogene Stellung zurückgezogen, wie in Fig. 1(e) gezeigt. Danach werden die Produkt-Auflagerführungen 26 und 28 in ihre zurückgezogene Stellung zurückgezogen.
- Die Klemmeinrichtungen 34 werden dann benutzt, um den Beutel mit dem darin enthaltenen Geflügelprodukt zu einer Verschweißstation 42 zu befördern, welche einen Teil der Maschine 10 bildet und unter der Produkt-Auflagerbaueinheit angeordnet ist. Die Klemmeinrichtungen 34 sind dank des vorstehend erwähnten Riemenscheiben- und Riemensystems 52, das an dem Rahmen 46 angebracht ist, in der Lage, sich entlang einer Achse im wesentlichen parallel zu der Achse zu bewegen, in welcher das Geflügelprodukt eingebracht wird.
- Wie in Fig. 1(e)-1(k) gezeigt, besteht die Verschweißstation 42 aus zwei translatorisch bewegbaren Schalenabschnitten 58 für das Bilden einer Vakuumkammer 60 und aus einer Schweißeinrichtung 62, die sich innerhalb der Schalen befindet. Jeder Schalenabschnitt 58 hat vorzugsweise die Form einer im wesentlichen abgeflachten Halbkugel. Jedes beliebige geeignete Mittel (nicht gezeigt), das in der Technik bekannt ist, kann benutzt werden, um die Schalenabschnitte 58 zwischen der in Fig. 1(g) gezeigten zurückgezogenen Stellung und der in Fig. 1(j) gezeigten geschlossenen Stellung zu bewegen. In der geschlossenen Stellung definieren die Schalenabschnitte 58 einen geschlossenen Raum, innerhalb welchem ein Vakuum aufgebracht werden kann.
- Die Verschweißstation 42 hat einen zweiten Satz Klemmeinrichtungen 64 für das Ergreifen eines Halsteils 66 des Beutels 12 und für ein Bewegen des Halsteils in eine Verschweißstellung. Die Klemmeinrichtungen 64 werden durch ein teilweises Schließen der Schalen 58 aktiviert. Während die Klemmeinrichtungen 64 in eine solche Stellung bewegt werden, daß sie die Steuerung des Beutels übernehmen, werden die Klemmeinrichtungen 34 so eingestellt, daß sie den Hals 66 des Beutels straffziehen, um Falten in dem Beutel-Verschweißbereich auf ein Mindestmaß herabzusetzen. Wie in Fig. 1(i) gezeigt, werden die Klemmeinrichtungen 34 von der Kammer 60 zurückgezogen, nachdem die Klemmeinrichtungen 64 die Steuerung über den Beutel und seinen Halsteil 66 übernommen haben. Die Klemmeinrichtungen 64 können aus irgendeiner beliebigen Klemmanordnung bestehen, die in der Technik bekannt ist.
- Die Einrichtung 62 für das Verschweißen des Beutels 12 werden vorzugsweise durch Schweißstäbe gebildet, die im Innern der Schalenabschnitte 58 angeordnet sind. Die Stäbe können gerade oder gekrümmt sein. Wenn gewünscht, können die Schweißstäbe ein Werkzeug enthalten, um ein Endteil des Beutels abzuschneiden oder zu beschneiden, nachdem die Öffnung in dem Beutel verschlossen und verschweißt worden ist. Jedes beliebige in der Technik bekannte Abschneid- oder Beschneidewerkzeug kann in die Schweißstäbe eingebaut sein. Wenn gewünscht, kann die Verschweißeinrichtung 62 eine Heißverschweißeinrichtung oder eine Ultraschall-Schweißeinrichtung enthalten.
- Die Verschweißstation ist auch mit einer Einrichtung 68 zum Evakuieren der Kammer und zum unter Vakuum Setzen des Beutels vor dem Verschweißen versehen. Die Evakuierungseinrichtung 68 kann aus jedem beliebigen in der Technik bekannten Mittel für das Evakuieren eines Beutels mit einem darin enthaltenen Geflügelprodukt bestehen.
- Nachdem die Evakuierungs- und die Schweißoperation abgeschlossen ist, werden die Schalenabschnitte 58 in ihre zurückgezogene Stellung bewegt, und man läßt den verschweißten Beutel 12 mit dem darin enthaltenen Geflügelprodukt auf ein Förderband 80 oder eine andere Produkt-Sammeleinrichtung fallen.
- Die vorliegende Erfindung ist insofern höchst vorteilhaft, als sie die Funktionen des Einfüllens eines Produktes in einen Beutel und das Fördern des Beutels mit dem darin enthaltenen Produkt zu einer Vakuumkammer, wo der Produktbeutel unter Vakuum gesetzt und verschweißt wird, zu einer einzigen automatisierten Verpackungseinheit integriert. Es ist ein Überführungsmechanismus vorgesehen, welcher Klemmeinrichtungen zum Spreizen des Beutelhalses und Minimieren der darin vorhandenen Falten eben vor der Verschweißoperation enthält. Die Klemmeinrichtungen arbeiten auch, um die Produktlage bezogen auf den Schweißstab in Übereinstimmung zu bringen. Der Überführungsmechanismus und die Ausrichteinrichtung werden durch die Klemmen 34 der vorliegenden Erfindung gebildet. Zusätzlich bietet die Maschine der vorliegenden Erfindung die Möglichkeit, das Produkt automatisch aufzuwerten, beispielsweise dadurch, daß die Gelenke an dem Produkt gebrochen werden.
- Vorteile der automatisierten Verpackungsmaschine der vorliegenden Erfindung sind u. a. ein Minimum an Arbeitskräften in der Form von Maschinen-Aufsehern, minimierte Betriebskosten für den Kunden, ein gleichmäßigeres Produkt als Folge eines minimalen menschlichen Eingriffs bei dem Produkt, ergonomische Verbesserungen, eine synchrone oder asynchrone Produktzuführung, ein Minimum an Bodenfläche und eine maximale Flexibilität bei der Bereitstellung einer Maschine, welche eine Vielzahl von Produktionsbedürfnissen erfüllt.
- Während die Maschine der vorliegenden Erfindung so veranschaulicht worden ist, daß sie eine vertikale Einbringachse A hat, könnte diese Achse auch unter einem gewissen Winkel zur Vertikalen liegen oder horizontal sein. Zusätzlich könnte die Maschine so angeordnet werden, daß das Produkt von der Unterseite der Maschine zur Oberseite der Maschine wandert.
- Es ist offensichtlich, daß in Übereinstimmung mit dieser Erfindung eine automatisierte Verpackungsmaschine bereitgestellt wird, welche die Aufgaben vollkommen erfüllt und Vorteile aufweist, die sich aus dem Vorstehenden ergeben.
Claims (10)
1. Automatisierte Maschine zum Verpacken von Produkten, wobei
die Maschine aufweist:
eine Einrichtung (14, 16), um ein Produkt (24) entlang
einer ersten Achse (A) in einen Beutel (12) einzusetzen, der
ein offenes Ende (22) hat;
eine Einrichtung (34, 38), um den Beutel in einer offenen
Position zu halten, während das Produkt darin eingesetzt
wird; und
Einrichtungen (62), um den Beutel zu verschweißen,
nachdem das Produkt darin eingesetzt ist; wobei die
Beutel-Halteeinrichtung eine Anzahl von bewegbaren Klemmeinrichtungen
(34) enthält, von denen jede in eine Richtung im
wesentlichen quer zu der ersten Achse (A) in Richtung auf die
Verschweißeinrichtungen bewegbar ist;
dadurch gekennzeichnet, daß jede der Klemmeinrichtungen
(34) in einer zugehörigen ersten Ebene zwischen einer
zurückgezogenen Position und einer Beuteleingriffsposition
bewegbar ist, um die Kanten des Beutels benachbart zu dem
offenen Ende (22) zu greifen und zu steuern; daß jede der
Klemmeinrichtungen einen Fingerbereich (38) hat, der sich um
eine zweite Achse im wesentlichen quer zur ersten Achse (A)
von einer zurückgezogenen Position zu einer eingesetzten
Position dreht, in der der Fingerbereich (38) zumindest
teilweise in den Beutel eingesetzt ist; und daß die Bewegung
von jeder der Klemmeinrichtungen (34) zum Transportieren des
Beutels (12) mit dem Produkt (24) darin zu den
Verschweißeinrichtungen in einer zugehörigen zweiten Ebene im
wesentlichen parallel zu der ersten Achse in Richtung auf die
Verschweißeinrichtungen und von diesen weg stattfindet.
2. Maschine nach Anspruch 1, außerdem mit:
einer Einrichtung zum Abstützen des Beutels und des
Produktes, wenn das Produkt in den Beutel eingesetzt wird.
3. Maschine nach Anspruch 2, bei der die
Produkt-Abstützeinrichtung zwei im wesentlichen halbzylindrische
Abstützbauteile (26, 28) aufweist, die zwischen einer zurückgezogenen
Position und einer Abstützposition bewegbar sind.
4. Maschine nach Anspruch 3, bei der die
Verschweißeinrichtungen (64) unter der Abstützposition der Abstützeinrichtung
angeordnet sind.
5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die dazu
ausgestaltet ist, als das Produkt ein Geflügel-Produkt mit
nicht gebrochenen Gelenken in den Beutel einzusetzen, und
die eine Einrichtung enthält, um die Gelenke des Geflügel-
Produktes zu brechen.
6. Maschine nach Anspruch 5, bei der die Einrichtung zum
Brechen der Gelenke einen Kolben (44) aufweist, der in der Lage
ist, zumindest teilweise in den Beutel eingesetzt zu werden.
7. Maschine nach Anspruch 6, bei der der Kolben eine Fläche
(48) hat, um mit den Schenkeln des Geflügel-Produktes in
Kontakt zu kommen und um die Schenkel gegen einen Körper des
Geflügel-Produktes zu drücken, um die Gelenke zu brechen.
8. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der
die Produkt-Einsetzeinrichtung zumindest zwei
Produktführungen aufweist, die jede um eine Achse im wesentlichen
senkrecht zu der ersten Achse (A) schwenkbar sind, wobei die
Produktführungen dazu ausgestaltet sind, um zumindest
teilweise in den Beutel eingesetzt zu werden.
9. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, außerdem
mit:
zumindest einer Vakuumkammer, die durch zwei
Schalenabschnitte (58) gebildet ist, die aufeinander zu und
voneinander weg bewegbar sind, wobei die Schalenabschnitte
in einer geschlossenen Position einen geschlossenen Raum
bilden, in dem ein Vakuum erzeugt werden kann, und wobei die
Einrichtungen innherhalb der Schalenabschnitte angeordnet
sind; und
weiteren Klemmeinrichtungen (64), die innerhalb der
Schalenabschnitte (58) angeordnet sind, um den Beutel (12)
mit dem Produkt (24) darin in einer gewünschten Position zu
halten.
10. Verfahren zum Verpacken eines Geflügel-Produktes, mit den
Schritten:
Vorsehen eines Beutels (12), der ein offenes Ende (22)
hat;
Abstützen eines Gefügel-Produktes (24) während des
Einsetzens des Geflügel-Produktes in den Beutel;
Einsetzen des Geflügel-Produktes in den Beutel, und zwar
mit nicht gebrochenen Gelenken;
Brechen der Gelenke des Geflügel-Produktes;
Vorsehen von Einrichtungen (58, 68) zum Evakuieren und
Verschweißen des Beutels; und
Bewegen des Beutels in die Evakuierungseinrichtungen
(58, 68);
dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel mit einer
Klemmanordnung (34) an Kanten eingeklemmt wird, die das offene
Ende bilden, durch Bewegen der Klemmanordnung entlang einer
ersten Achse zwischen einer zurückgezogenen Position und
einer Beuteleingriffsposition; daß die Klemmanordnung
Klemmeinrichtungen (38) hat, die um eine zweite Achse im
wesentlichen quer zu der ersten Achse von einer zurückgezogenen
Position zu einer Beuteleinsetz- und -eingriffsposition
drehbar sind; daß das Brechen der Gelenke des Geflügel-
Produktes durch Einsetzen eines Kolbens (44) in den Beutel
durchgeführt wird; und daß der Beutel in die
Evakuierungseinrichtungen (58, 68) unter Verwendung der ersten
Klemmanordnung bewegt wird, die sich entlang einer zweiten Achse
im wesentlichen senkrecht zu der ersten Achse bewegt.
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