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DE69416407T2 - Verfahren und befestigungsvorrichtung zum ermitteln der position eines rohres, schlauches oder eines ähnlichen elementes - Google Patents

Verfahren und befestigungsvorrichtung zum ermitteln der position eines rohres, schlauches oder eines ähnlichen elementes

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DE69416407T2
DE69416407T2 DE69416407T DE69416407T DE69416407T2 DE 69416407 T2 DE69416407 T2 DE 69416407T2 DE 69416407 T DE69416407 T DE 69416407T DE 69416407 T DE69416407 T DE 69416407T DE 69416407 T2 DE69416407 T2 DE 69416407T2
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DE
Germany
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pipe
fastening
yoke
fastening element
shaped clamp
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Kjell Sallen
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Dayco Sweden AB
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Dayco Sweden AB
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Publication date
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfähren zur Präparierung eines Rohres, eines Schlauches oder dergleichen, beispielsweise einer hydraulischen Leitung an Bord eines Fahrzeuges, eines Schiffes oder dergleichen, zu seiner Befestigung mittels einer Anzahl von Befestigungselementen, wie beispielsweise Klemmen aus Kunststoff, Metall oder Kombinationen aus Metall und Gummi.[0001]
  • Die vorliegende Erfindung betrifft des weiteren eine Befestigungsvorrichtung zum Anbringen eines Rohres oder eines Schlauches beispielsweise einer hydraulischen Leitung an Bord eines Fahrzeuges oder eines Schiffes an einer Haltestruktur, beispielsweise dem Classics oder dem Maschinengehäuse des Fahrzeuges, wobei die Befestigungsvorrichtung eine jochförmige Klemme mit zwei Schenkelendabschnitten, die aus einem flexiblen Material besteht und an die Ausbildung des Umfangs des Rohres an der entsprechenden Festlegungsstelle angepaßt ist, wobei die zwei Schenkelendabschnitte der Klemme Aussparungen aufweisen, die zueinander fluchtend durch die Klemmschenkelabschnitte außerhalb des zu befestigenden Rohres verlaufen, und ein in Kontakt mit den Schenkelendabschnitten angeordnetes Befestigungselement aufweist. Eine solche Befestigungsvorrichtung ist in der DE-38 04 996 gezeigt.[0002]
  • Die meisten modernen Maschinen, die Biegungen oder spanenden Bearbeitungen an Rohren ausführen können, die in erster Linie für die Autoindustrie vorgesehen sind, sind sogenannte CNC-gesteuerte Maschinen. Das Befestigungselement gemäß der Erfindung ist bevorzugt in Verbindung mit der Nutzung einer solchen Maschinen ausgebildet, wobei letztere in einer einzigen Station oder in mehreren hintereinander angeordneten Stationen geeignete Werkzeuge zur Durchführung der verschiedenen notwendigen Tätigkeiten aufweist.[0003]
  • Die Hauptaufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Befestigungsvorrichtung zu schaffen, die zum Einsatz in Verbindung mit der vorgenannten Bearbeitung geeignet sind, ohne jedoch notwendigerweise auf diesen Einsatz beschränkt zu sein. Die Befestigungsvorrichtung ist solchermaßen ausgebildet sein, daß sie mit nur wenigen Handhabungsschritten in Betrieb genommen werden kann, wobei sie gute Möglichkeiten zur Festlegung der Position des Festlegungsmittels an dem zugehörigen Rohr oder entsprechenden Einrichtungen aufweisen soll.[0004]
  • Diese Aufgabe wird auf die im Kennzeichen des Anspruchs 1 definitive Weise und mittels der im Kennzeichens des Anspruchs 4 definierten Vorrichtung gelöst.[0005]
  • Der Schnappverbindungsabschnitt des Befestigungselements ist des weiteren bevorzugt mit einer in Einführungsrichtung nach hinten weisenden Kante ausgebildet und einer der Schenkel der jochförmigen Klemme ist mit einer in der gleichen Richtung nach vorne weisenden Kante ausgebildet, wobei das Einführungselement darüber hinaus eine Schulter aufweist, die in gleicher Richtung betrachtet nach vorne gewandt und die von der nach hinten weisenden Kante einen Abstand entsprechend dem Abstand zwischen der nach vorne weisenden Kante des Schnappteils einer der beiden Schenkelendabschnitte der jochförmigen Klemme und einer Anlagefläche im Endabschnitt des zweiten Schenkels der jochförmigen Klemme aufweist, wenn diese ihre das Rohr umfassende Position einnimmt. Infolge dieser Anordnung kann das Festlegen des Rohres in einer besonders einfachen Weise auch ohne Werkzeug erfolgen, während gleichzeitig die jochförmige Klemme wirksam in ihrer festen und unlösbaren Position an dem zugehörigen Rohr oder dergleichen gehalten ist.[0006]
  • Der Einführbereich des Befestigungselementes ist zusätzlich eine vorzugsweise aus Blech bestehende Zunge und die Aussparungen in den Schenkelendabschnitten der jochförmigen Klemme sind Schlitze, die einen Querschnitt aufweisen, der dem der Blechzunge im wesentlichen weitgehend entspricht. Diese Anordnung hat u. a. den weiteren Vorteil einer Minimierung der Ausdehnung der jochförmigen Klemme in Transversalrichtung des Rohrs auf der Verbindungs- oder Festlegungsseite. Dies ist von besonderer Bedeutung, insbesondere wenn der verfügbare Platz für die Festlegung oder Verbindung begrenzt ist. Des weiteren ermöglicht die Zungenform, die eine Ausdehnung in Longitudinalrichtung des Rohres oder entsprechender Einrichtungen aufweist, das sichere Festlegen des Rohres.[0007]
  • Vorzugsweise weisen die Schenkelendabschnitte der jochförmigen Klemme hakenförmige Abschnitte auf, die in zusammenwirkendem Eingriff stehen, wenn die Schenkel der Klemme zusammengedrückt sind, um die jochförmige Klemme in Position zu halten, zumindest bis das Befestigungselement in dieser gesichert ist. Diese Anordnung vereinfacht die Ausrichtung des Rohres oder einer äquivalenten Einrichtung in bezug auf die Haltestruktur, an der das Rohr befestigt ist und an der das Befestigungselement bevorzugt vorher festgelegt wurde.[0008]
  • Bevorzugt weist der das Rohr umfassende Abschnitt der jochförmigen Klemme einen an die Unrundheit des zugehörigen Rohres angepaßte unrunde Ausbildung auf. Infolge dieser Anordnung kann die Position der jochförmigen Klemme in sehr günstiger Weise in Umfangsrichtung des Rohres, an dem die Klemme angeordnet werden soll, mit dem zusätzlichen Vorteil festgelegt werden, daß auch die Position des Rohres in bezug auf die zugehörige Haltestruktur ebenso einfach festlegbar ist.[0009]
  • Eine Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung kann beispielsweise durch Versehen des Rohres mit zumindest einer das Rohr umfassenden jochförmigen Klemme und durch Versehen des Rohres mit einer Ausrichtungsrast zur Festlegung der Position der zugehörigen jochförmigen Klemme und durch Positionieren und Festlegen der Klemme an dem Rohr geschaffen werden. Das Erstellen der Ausrichtungsrast an dem Rohr kann durch die Klemme mit Hilfe eines geeigneten Werkezugs durch lokales Deformieren des Rohres mittels einer unrunden Ausgestaltung erfolgen, wobei somit der Abschnitt des Rohres, der von der Klemme umfaßt ist, eine unrunde Ausbildung erhält.[0010]
  • Weitere Details und Vorteile der Erfindung werden durch die nachfolgende Beschreibung und die beigefügten Zeichnungen deutlich, die ein Beispiel einer geeigneten Ausbildung gemäß der Erfindung zeigt, deutlich.[0011]
  • Es zeigen:[0012]
  • Fig. 1 ein an einer Haltestruktur mittels einer Befestigung gemäß der Erfindung festgelegtes Rohr in perspektivischer Ansicht,
  • Fig. 2 bis 4 im Querschnitt in aufeinanderfolgender Darstellung die verschiedenen Komponenten während der Schritte zur Herstellung des Betriebszustands der Befestigung,
  • Fig. 5 die Befestigung im Betriebszustand gemäß Fig. 4 in Draufsicht und
  • Fig. 6 einen Abschnitt des festzulegenden Rohres und die Rast zur Positionierung/- Orientierung.
  • [0013] In den Anwendungsbereichen der Befestigung 2 an dem zugehörigen Rohr 1 oder an äquivalenten Einrichtungen weist das Rohr vorzugsweise eine Ausrichtungsrast 3 auf, die vorzugsweise in dem Bereich des Rohres, in dem die Befestigung 2 angeordnet wird, die Form einer ebenen Fläche oder eines abgeflachten Bereichs aufweist. Gemäß der dargestellten Ausführungsform ist die Befestigung eine jochförmige Klemme aus Kunststoff. Es liegt jedoch im Bereich der Erfindung, die Klemme aus anderen Materialien, wie Metall, Kombinationen aus Metall und Gummi oder dergleichen auszubilden. Gemäß der dargestellten Ausführungsform ist die Ausrichtungsrast als eine ebene Fläche oder als abgeflachter Bereich 3 ausgebildet, aber es ist ebenso im Bereich der Erfindung, dem Rohr eine unrunde oder anderweitig ausgebildete Form zu geben. Gemäß der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform wird zuerst die Unrundheit des Rohres erzeugt und dann eine Befestigung mit einer an die Unrundheit des Rohres angepaßten Ausbildung an diesem angeordnet. Es ist ebenso im Bereich der Erfindung, eine Befestigung mit einer unrunden Aufnahmeöffnung an einer ursprünglich runden Leitung anzuordnen und anschließend die Unrundheit des Rohres mittels eines geeigneten Klemmwerkzeuges durch Zusammenquetschen und -pressen der jochförmigen Klemme an dem Rohr zu erzeugen und letzteres an die Form der Öffnung der Klemme anzupassen. Für den Fall, daß die Rast 3 im voraus, beispielsweise als ebene Fläche an dem Rohr gebildet wird, kann das Abplatten des Rohres zur Herstellung dieser Ebene mittels eines außerordentlich einfachen Werkzeuges in Form eines Greifelementes mit einer Ausnehmung erfolgen, deren äußere Abmessungen denen des Rohres im wesentlichen identisch sind. Ein Umformmittel mit einer ebenen statt einer zylindrischen Oberfläche wird vorzugsweise gegenüberliegend der Öffnung der Werkzeugaufnahme für Bewegungen auf diese zu und von dieser weg angeordnet. Wie vorstehend dargestellt, muß die Fläche nicht notwendigerweise eine ebene Fläche, sondern kann beispielsweise Teil einer bogenförmigen Fläche, einer Vertiefung oder dergleichen sein. Zur Durchführung der Umformung des Rohres wird letzteres bevorzugt mittels einer vorstehend erwähnten CNC-gesteuerten Maschine an dem Werkzeug positioniert und in die exakte Umfangsausrichtung zur Positionierung der ebenen Fläche gedreht, worauf die Abplattung oder das Umformmittel mit dem Rohr in Eingriff gebracht wird, um an diesem einen Eindruck in dem gewünschten Ausmaß auszubilden. Anschließend wird das Rohr mit der so aufgebrachten Ausrichtungsrast von dem Werkzeug zu einem Bereich oder einer Station der Maschine verbracht, in der die Befestigung an dem Rohr an der Ausrichtungsrast angeordnet wird. Alternativ kann das Werkzeug auch so angeordnet sein, daß es zu der Station hin und von dieser wegbewegt werden kann, wobei das Rohr stehenbleibt und das Werkzeug durch eine Klemmeinrichtung ersetzt wird. Die nachstehend detaillierter beschriebene Befestigung 2 weist eine Ausrichtungsrast 4 auf, die der ebenen Fläche 3 zum Zwecke des Zusammenwirkens mit dieser entspricht, wobei die Klemme sowohl in Längs- wie auch in Umfangsrichtung präzise an dem Rohr positioniert wird.
  • [0014] Ein Rohr kann mit jeder gewünschten Anzahl von Befestigungen an verschiedenen Orten entlang dem Rohr sowohl in Längs- wie auch in Umfangsrichtung des Rohres versehen werden. Mit Vorteil weisen die Befestigungen Schnappverbindungsmittel oder Hakenelemente 5 zum Zwecke einer Festlegung nach dem Anklammern derselben an dem Rohr auf.
  • [0015] Es ist bei Anwendung der Erfindung besonders vorteilhaft, wenn das Rohr in einer Rohrbiegemaschine sowohl in Längs- wie auch in Umfangsrichtung mittels eines in der Längsachse des Rohres angeordneten Spannkopfes relativ zu einer Anzahl Biegestationen positioniert ist. In diesem Fall ist das Werkzeug zum Erzeugen der Rast an dem Rohr nahe dieser Ausrichtungslinie und damit an der Längsachse des Rohres vor der Biegestation oder den Stationen zur Festlegung der Ausrichtung angeordnet und das Anbringen der Klammer kann in diesem Fall vor dem Biegen bzw. jeder Abweichung der Längsachse des Rohres von dieser Längsausrichtung erfolgen. In diesem Fall erfolgt kein Biegen des Rohres, um die Ausrichtungsrast zu erzeugen. Diese Reihenfolge ist insofern vorteilhaft, daß die Ausnehmung der Befestigung, durch die sich das Rohr erstreckt, die Querschnittsmaße des Rohres nur in geringem Umfang überschreiten muß. Als Folge ist der Einsatz von Befestigungen aus einem vergleichsweise steifen Material möglich, da diese nur in geringem Maße geöffnet werden müssen, um in einfacher Weise in der gewünschten Position angeordnet werden zu können. Dennoch läge es selbstverständlich nicht außerhalb des Bereichs der Erfindung, die Befestigungen später anzuordnen. Dies bedeutet jedoch, daß es notwendig wäre, die Schenkel der Befestigung in ausreichender Weise trennen zu können, um sie über jede an dem Rohr vorkommende Unregelmäßigkeit hinweg verschieben zu können. Falls gewünscht kann diese Befestigung auch in radialer Richtung auf das Rohr aufgebracht werden, aber in diesem Fall müssen die Schenkel der Befestigung in einem solchen Ausmaß auseinanderbewegt werden, daß die gesamte Querschnittsausdehnung des Rohres zwischen die Schenkel der Befestigung eingeführt werden kann.
  • [0016] Ohne die erfinderische Idee zu verlassen, kann jede Form einer Ausrichtungsrast eingesetzt werden, vorausgesetzt, daß die Oberfläche des Rohres keinen unerwünschten Beanspruchungen oder präziser der Ausbildung von Rissen in dem Oberflächenvergütungsmaterial unterliegt. Selbstverständlich muß dieses Erfordernis nicht erfüllt werden, wenn die Oberflächenbehandlung von der sogenannten "selbstheilenden" Art, beispielsweise eine Galvanisierung ist.
  • [0017] Fig. 1 zeigt in vereinfachter Weise die Verwendung einer erfindungsgemäßen Befestigung zur Festlegung eines Rohres an einem Befestigungspunkt einer Struktur 6, die beispielsweise das Chassis eines Maschinengehäuses eines Fahrzeuges oder eines Schiffes sein kann. Gemäß der gezeigten Ausführung ist das Rohr 1 aus zwei Teilen 1a und 1b gebildet, die mittels eines flexiblen Schlauches 1c verbunden sind. Das Rohr 1 kann dazu vorgesehen sein, beispielsweise ein hydraulisches Medium von einer Komponente 7 des Fahrzeugs zu einer anderen Komponente zu transportieren. In Fig. 1 ist der Endabschnitt 1b des Rohres mit einer festen Komponente 7 des Fahrzeuges verbunden, während sein entgegengesetztes Ende 1a in Verbindung mit einem Ende eines Schlauches 8 steht, der in abgebrochener Darstellung in der Figur gezeigt ist und der als ein weiteres Verbindungsmittel zu einer anderen Komponente des Fahrzeuges dient. Die betreffende Befestigung könnte selbstverständlich bei verschiedenen Ausführungsformen von Rohren, Schläuchen oder dergleichen eingesetzt werden. Ein Zweck der weichen Teile 1c und 8 ist die Vermeidung der Übertragung von Schwingungen von der Struktur 6 auf andere Komponenten, an die der Kreis lauf angeschlossen ist, und umgekehrt. Selbstverständlich liegt es im Rahmen der Erfindung, gemäß den Anforderungen die Krümmung des Rohres ebenso wie die Kombination von weichen und festen Teilen zu variieren.
  • [0018] Die Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung weist eine Befestigung 2 in Form einer jochförmigen Klemme mit einer Form auf, die an die Umfangsausbildung des Rohres an dessen Befestigungspunkt angepaßt ist. Die jochförmige Klemme besitzt zwei Schenkel 8, 9 und einen die beiden Schenkel verbindenden Steg 10. Gemäß der dargestellten Ausführungsform weisen die zwei Endabschnitte der Schenkel eine komplentäre Ausbildung auf, die es ihnen ermöglicht, in eine Schnapp-Eingriffslage bewegt zu werden. Gemäß der gezeigten Ausführungsform weist der Schenkel 9 einen gebogenen Endabschnitt 9a auf, der dem Steg 10 gegenüberliegend angeordnet ist, der an seiner Unterseite eine Ausnehmung 9b aufweist. Der Schenkel 8 weist an seinem Ende einen als Nase ausgebildeten Abschnitt 5 auf, der, wenn die zwei Schenkel zusammengeführt oder in ihrem Kontaktzustand sind, in die Ausnehmung 9b des Schenkels 9 so eingeführt oder eingepaßt wird, um einen Rast- oder Schnappverschluß zu bilden. Der außerhalb des Bereiches des Rohres 1 befindliche Abschnitt des Schenkels 9 weist eine Aussparung 11 und der Schenkel 8 eine Aussparung 12 auf. Die Aussparungen 11 und 12 sind zumindest in der in den Fig. 3 und 4 gezeigten Position der Schenkel fluchtend, in der die Schenkel in einer Position in Anschlag gebracht sind, in der sie gut an die Querschnittsausbildung des Rohres 1 an dem Befestigungspunkt desselben angepaßt sind. Wie aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich, ist die durch die Schenkel 8 und 9 und den Steg 10 gebildete jochförmige Klemme so ausgebildet, daß sie eng an der Form des Rohres 1 anliegt und folglich der Unrundheit des Rohres folgend ausgebildet ist, wobei beispielsweise die abgeflachte oder eingezogene Rast 3 des Rohres ihre Entsprechung in einer ebenen Fläche 13 des Schenkels 9 findet.
  • [0019] Bezugszeichen 14 bezeichnet ein Befestigungselement, das zur Befestigung an einer geeigneten Struktur 6 des Fahrzeuges vorgesehen ist. Die Struktur 6 kann in Abhängigkeit von der Funktion, aufgrund der das Rohr 1 angeordnet ist, beispielsweise ein Teil des Fahrzeugchassis oder seines Maschinengehäuses sein. Gemäß der dargestellten Ausführungsform ist das Befestigungselement ein Metallblech, das an der Struktur mittels einer Befestigungsschraube 15b angebracht ist, wobei auch andere Befestigungsarten wie Nieten, Schweißen oder ähnliches denkbar sind. Das Befestigungselement 14 kann ebensogut ein integraler Bestandteil der Konstruktion 6 sein. Das gezeigte Befestigungselement 14 ist ein Metallblech, das in der Nähe seines freien Endes eine Bohrung 15 und innenliegend der Bohrung einen angehobenen Abschnitt 16 aufweist. Des weiteren ist der vordere Abschnitt 17 des Befestigungselementes schmaler als der verbleibende Teil 18 und durch den Übergang zwischen den Teilen 17 und 18 ist eine Schulter 19 ausgebildet. In Fig. 4 ist das Befestigungselement 14 in die Aussparung 11 eingeführt gezeigt, deren Querschnitt dem des vorderen Abschnitts 17 des Elementes 14 entspricht. In der Aussparung 11 ist eine nach oben gezogene Kante 20 mit im wesentlichen sägezahnförmiger Ausbildung ausgebildet, deren nach vorne weisende Kante 20a von der äußeren Kante des Schenkels 8 einen Abstand a besitzt, wobei dieser Abstand im wesentlichen dem Abstand zwischen der vorderen Kante 15a der Bohrung 15 und der Schulter 19 entspricht.
  • [0020] Vorzugsweise wird die Befestigung 2 zunächst an dem Rohr 1 angebracht, indem die zwei Schenkel gemeinsam zu der in Fig. 3 dargestellten Position verbracht werden, in der die Position der Befestigung in bezug auf das Rohr sowohl in Längs- als auch in Umfangsrichtung ausgerichtet ist. Es ist möglich, die Rast 3 in Verbindung mit dem Zusammenquetschen der Schenkel 8, 9 zu erzeugen, d. h. indem die innere Unrundheit der Schenkel mittels eines Quetschwerkzeuges oder entsprechender Mittel zum Erzeugen der gewünschten Verformung des Rohres an der geeigneten Position auf das Rohr zu übertragen wird. Die Befestigung des Rohres mit der an diesem angeordneten Befestigung wird durch Aufschieben des Rohres/der Befestigung auf das Befestigungselement 14 gemäß der in Fig. 3 durch einen Pfeil angedeuteten in die in Fig. 4 dargestellte Position erzielt, in der der Vorsprung 20 in die in dem Befestigungselement 14 ausgebildete Bohrung 15 eingreift. Die Schnappverschlußanordnung 9b, 5 gewährleistet, daß die Befestigung 2 unverlierbar auf dem Rohr gehalten ist, um letzteres in der korrekt ausgerichteten Position anzuordnen, d. h. daß nach der Verbindung an dem Befestigungselement 14 das Rohr in einer festgelegten Position zu den weiteren Komponenten des Fahrzeuges angeordnet ist. Dies könnte insoweit ein Vorteil sein, da die Risiken einer fehlerhaften Anordnung des Rohres auf ein Minimum reduziert sind, d. h. daß das Risiko eines unerwünschten Kontakts des Rohrs und der an diesem angeordneten Komponenten mit beweglichen Teilen des Fahrzeuges und daraus resultierende Schäden weitestgehend vermieden ist. Wenn das Befestigungselement 14 eine separate Einheit und somit nicht Teil der Struktur 6 ist, ist es selbstverständlich im Rahmen der Erfindung möglich, das Festlegungselement und die Befestigung 2 zu einem früheren Zeitpunkt zusammenzusetzen und die so gebildete Einheit an der Struktur 6 festzulegen. In der in Fig. 4 dargestellten eingeführten Position des Befestigungselements 14 in der Befestigung 2 sind die beiden Schenkel 8 und 9 infolge des Abstandes zwischen der Schulter 19 und der Kante 15a der Bohrung, durch den das Risiko einer Abtrennung der Befestigung von dem Rohr auch bei einer Fehl funktion der Schnappverschlußanordnung 9b, 5 vermieden ist, fest zusammengehalten.
  • [0021] Gemäß der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform besteht das Festlegungselement 14 aus einem Metallblech und die Aussparungen 11, 12 in den Schenkeln weisen eine entsprechend vergleichsweise große Ausdehnung in einer Ebene parallel zu dem Rohr 10, aber lediglich eine kleine Ausdehnung in einer Ebene senkrecht dazu auf. Dies bedeutet, daß der Platzbedarf des Befestigungselementes 14 und des Rohres in Transversalrichtung sehr klein ist, was von Vorteil sein kann, wenn das Rohr in engen Räumen oder an dem Befestigungspunkt in direkter Nähe zu der Struktur 6 angeordnet werden soll. Es liegt jedoch im Bereich der Erfindung, das Befestigungselement 14 abweichend von der gezeigten Form auszubilden. Beispielsweise spricht nichts dagegen, das Befestigungselement in einer runden Ausführung auszubilden und die Aufnahmen 11, 12 mit einer passenden Form zu versehen. Auch in diesem Fall ist das Festlegungselement bevorzugt mit einer Schulter zum Anschlag an dem Schenkel 8 und mit einem, mit dem passenden Schnappbereich des Schenkels 9 zusammenwirkenden Schnappbereich ausgebildet. Statt den Einführungsbereich mit der die Haltekante 15a aufweisenden Bohrung 15 und den Schenkel 9 mit dem vorstehenden Bereich 20 vorzusehen, ist es statt dessen möglich, den Einführungsbereich mit einer Auskragung und die Aussparung 11 in Schenkel 9 mit einem passenden eingezogenen Bereich bilden. Diese Ausführung würde ebenso eine schnelle und leichte Festlegung ohne Werkzeugeinsatz ermöglichen.
  • [0022] Die Erfindung ist durch die vorstehend beschriebenen und in der Zeichnung lediglich beispielhaft dargestellten Ausführungsformen nicht beschränkt und kann somit ohne Verlassen der erfinderischen Idee in vielerlei Hinsicht im Rahmen der beigefügten Ansprüche variiert werden. Beispielsweise können statt der Schnappverschlußverbindung zwischen dem Befestigungselement 14 und den Schenkelendabschnitten der Befestigung 2, wie sie in der Zeichnung dargestellt und vorstehend beschrieben ist, eines oder auch diese beiden Details durch Biegen oder Pressen bei dem Einführen verformbar sein, so daß Anschläge gebildet sind, die die Schenkel zusammenhalten und ein unerwünschtes Herausziehen des Befestigungselementes 14 verhindern. Diese Verformung kann sowohl innerhalb des betreffenden Schenkels als auch außerhalb erfolgen. Möglich ist auch, daß der Einführungsbereich 17 des Befestigungselementes mit einem Abschnitt über den Schenkel 9 hinausragt, der an dem letzteren umlegbar ist. Mittels geeigneter Klemmwerkzeuge kann der Einführungsbereich und/oder die Aufnahme, durch die sich letzterer erstreckt, von außen durch Falten oder Pressen verformt werden.

Claims (10)

1. Verfahren zur Präparierung eines Rohres oder Schlauchs beispielsweise einer hydraulischen Leitung an Bord eines Fahrzeugs oder eines Schiffes, zu seiner Befestigung mittels einer Anzahl von Befestigungselementen, wie beispielsweise Klemmen aus Kunststoff, Metall oder Kombinationen aus Metall und Gummi, gekennzeichnet durch das Versehen des Rohres, in Verbindung mit seinem Biegen, mit einer Ausrichtungsrast (3) zur Festlegung der Position des/der dazugehörigen Befestigungselements/Befestigungselemente (2), wobei letzteres/letztere mit einer Ausrichtungsrast versehen ist/sind, die an die des Rohres angepaßt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das Herstellen der Ausrichtsrast zur Längs- sowie Umfangsausrichtung und durch Positionieren und Befestigen des Befestigungselementes am Rohr neben und/oder an der Ausrichtungsrast in der gleichen Station oder einer anderen Station der Maschine oder einer anderen Maschine.
3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das Ausbilden des Rohres mit einer ebenen Fläche zur Bildung der Ausrichtsrast, die zum Zusammenwirken mit der entsprechenden Ausrichtungsrast des Befestigungselements angeordnet ist.
4. Befestigungsvorrichtung zum Anbringen eines Rohres (1) oder eines Schlauchs beispielsweise einer hydraulischen Leitung an Bord eines Fahrzeugs oder eines Schiffes an einer Haltestruktur (6), zum Beispiel dem Chassis oder Maschinengehäuse des Fahrzeugs, wobei die Befestigungsvorrichtung eine jochförmige Klemme (2) mit zwei Schenkelendabschnitten umfaßt, aus flexiblem Material besteht und der Umgangskonfiguration des Rohrs (1) an der entsprechenden Befestigungsstelle angepaßt ist, wobei in den beiden Schenkelendabschnitten der Klemme Aussparungen (11, 12) ausgebildet sind, die fluchtend durch die Klemmschenkelabschnitte außerhalb des zu befestigenden Rohrs verlaufen, und ein in Kontakt mit den Schenkelendabschnitten angeordnetes Befestigungselement (14) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (14) eine Aussparung (15) aufweist und daß dieses Element und einer der Schenkelendabschnitte mit zusammenwirkenden Schnappverbindungsteilen (20a, 15a) ausgebildet sind, wobei das Schnappverbindungsteil des Befestigungselements (14), das mit einer Kante (15a) in seiner Aussparung (15) ausgebildet ist, und das Schnappverbindungsteil eines der Schenkelendabschnitte (9) der jochförmigen Klemme (2), das eine Kante (20a) in seiner Aussparung (11) aufweist, miteinander in Kontakt bringbar sind, um einen Zustand zu erzeugen, in dem die Schenkelendabschnitte miteinander in Eingriff stehen, während sie gleichzeitig unverlierbar am Befe stigungselement angeordnet sind.
5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kante (15a) des Befestigungselements (14) - in Einführungsrichtung gesehen - nach hinten weist und daß die Kante (20a) eines der Schenkel der jochförmigen Klemme - in der gleichen Richtung gesehen - nach vorne weist, wobei das Befestigungselement darüber hinaus eine Schulter (19) aufweist, die - in der gleichen Richtung gesehen - nach vorne gewandt und die von der nach hinten weisenden Kante (15a) in einem Abstand (a) angeordnet ist, der dem Abstand entspricht, der die nach vorne weisende Kante (20a) des Schnappteils eines der Schenkelendabschnitte der jochförmigen Klemme von einer Anlagefläche am Endteil des anderen Schenkels (8) der jochförmigen Klemme trennt, wenn die Klemme ihre Rohrumfassungsposition einnimmt.
6. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einführungsbereich (17) des Befestigungselements (14) eine vorzugsweise aus Blech bestehende Zunge ist und daß die Aussparungen in den Schenkelendabschnitten der jochförmigen Klemme Schlitze (11, 12) sind, die einen Querschnitt aufweisen, der dem der Blechzunge im wesentlichen entspricht.
7. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Einführungsbereich (17) des Befestigungselements (14) mit einer Aussparung (15) ausgebildet ist, deren eine Fläche (15a) die nach hinten weisende Kante bildet.
8. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter (19) des Einführungsbereichs (17) durch einen Randbereich von diesem gebildet ist.
9. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelendabschnitte (8, 9) der jochförmigen Klemme (2) hakenförmige Teile (5, 9b) umfassen, die in zusammenwirkendem Eingriff stehen, wenn die Klemmschenkel zusammengepreßt sind, um die jochförmige Klemme (2) in Position zu halten, zumindest bis das Befestigungselement (14) damit zusammengefügt würde.
10. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil der jochförmigen Klemme (2), das das Rohr (1) umgibt, eine unrunde Konfiguration aufweist, die einer Unrundheit des Rohrs entspricht.
DE69416407T 1993-06-11 1994-06-10 Verfahren und befestigungsvorrichtung zum ermitteln der position eines rohres, schlauches oder eines ähnlichen elementes Expired - Fee Related DE69416407T2 (de)

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DE69416407D1 DE69416407D1 (de) 1999-03-18
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