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DE69411787T2 - Ansaugsystem und Verfahren zum Betrieb eines Motors - Google Patents

Ansaugsystem und Verfahren zum Betrieb eines Motors

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Publication number
DE69411787T2
DE69411787T2 DE69411787T DE69411787T DE69411787T2 DE 69411787 T2 DE69411787 T2 DE 69411787T2 DE 69411787 T DE69411787 T DE 69411787T DE 69411787 T DE69411787 T DE 69411787T DE 69411787 T2 DE69411787 T2 DE 69411787T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
engine
combustion chamber
intake system
charge
control valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69411787T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69411787D1 (de
Inventor
Atsushi Iwata-Shi Shizuoka-Ken 438 Tada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Yamaha Motor Co Ltd
Original Assignee
Yamaha Motor Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP5018995A external-priority patent/JPH06229287A/ja
Priority claimed from JP5018996A external-priority patent/JPH06229285A/ja
Priority claimed from JP5018994A external-priority patent/JPH06229297A/ja
Application filed by Yamaha Motor Co Ltd filed Critical Yamaha Motor Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69411787D1 publication Critical patent/DE69411787D1/de
Publication of DE69411787T2 publication Critical patent/DE69411787T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B31/00Modifying induction systems for imparting a rotation to the charge in the cylinder
    • F02B31/04Modifying induction systems for imparting a rotation to the charge in the cylinder by means within the induction channel, e.g. deflectors
    • F02B31/06Movable means, e.g. butterfly valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2275/00Other engines, components or details, not provided for in other groups of this subclass
    • F02B2275/18DOHC [Double overhead camshaft]
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2275/00Other engines, components or details, not provided for in other groups of this subclass
    • F02B2275/48Tumble motion in gas movement in cylinder
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung
  • Diese Erfindung betrifft ein Ansaugsystem für eine Brennkraftmaschine und ein Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine und insbesondere ein Ansaugsystem und ein Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine, um die Leistung bei gewissen Arten von Übergangsbedingungen zu verbessern. Wie es gut bekannt ist, ist das Ansaugsystem für eine Brennkraftmaschine besonders wichtig, die Leistung der Brennkraftmaschine zu bestimmen. Ansaugsysteme in herkömmlichen Brennkraftmaschinen stellen im allgemeinen einen Kompromiß zwischen Ansaugsystemen vom freien Durchgangstyp, die eine hohe Leistung liefern, indem die Ladung in die Brennkammer in einer unbeschränkten Weise und ohne ein Wirken hervorzurufen eingeführt wird, zu dem Niederdrehzahl- oder Mittelbereich- Ansaugsystem mit induzierter Luftladung dar, das eine höhere Strömungsgeschwindigkeit und Verwirbelung in der Brennkammer liefert. Das System mit freien Durchgang stellt, obgleich es eine maximale Beladung und hohe Leistung erlaubt, eine weniger als wünschenswerte Leistung bei niedriger Drehzahl und niedrigen Lastbedingungen dar. Ein Ansaugsystem, das eine gute Leistung bei niedrigen Lastbedingungen bereitstellt, bietet jedoch nicht die Fähigkeit, ausreichend Luft einzusaugen, um eine maximale Leistung zu erzielen. Deshalb ist es bei herkömmlichen Brennkraftmaschinen die Praxis gewesen, für das Ansaugsystem ein Kompromiß zwischen diesen zwei Extremen zu finden.
  • Es sind Ansaugsysteme vorgeschlagen worden, die Vorrichtungen zur Einführung einer Wirbelung und/oder hoher Geschwindigkeit für die Ansaugladung bei gewissen Betriebsbedingungen und im wesentlichen unbeschränktes Ansaugen bei hohen Drehzahl- und hohen Lastbedingungen einschließen. Ein solches System ist in der mitanhängigen Anmeldung von Yoshiharo Isaka "Tumble Control Valve for Intake Port", Serial No. 07/834,604, eingereicht am 12. Februar 1992 beschrieben und auf den Zessionar von dieser hier übertragen. Dieses System zeigt eine Anzahl Ausführungsformen von Ansaugsystemen, bei denen ein Steuerventil in dem Ansaugkanal vorgesehen ist, das zwischen einer ersten, geöffneten Position, in der eine unbeschränkte Beladung vorgesehen ist und die Ladung in die Brennkammer in einer allgemein axialen Richtung für einen Betrieb mit hoher Drehzahl strömt.
  • Beim Betrieb mit niedriger Drehzahl oder im mittleren Bereich wird das Steuerventil in eine andere Position bewegt, in der die Ladung, die in die Brennkammer eintritt, um die Wirbelströmung in der Brennkammer zu vergrößern und auf die Geschwindigkeit, mit der die Ladung eingebracht wird. Die Wirbelströmung wird erzeugt, indem entweder ein Taumeln und/oder ein Wirbel bei der Ansaugadung eingeführt wird. Taumeln wird im allgemeinen als eine Art Wirbel bezeichnet, der um eine Achse auftritt, die sich quer zu der Achse der Zylinderbohrung erstreckt. Ein Wirbel ist andererseits die Art Bewegung, bei der eine Drehung um eine Achse auftriff, die mit der Achse der Zylinderbohrung zusammenfällt oder zu ihr parallel ist.
  • Bei dem in dieser Anmeldung gezeigten Systemen wird die Position des Steuerventils in Reaktion auf gewisse Betriebsparameter der Brennkraftmaschine eingestellt, normaler weise Drehzahl und/oder Last. Dieses System in äußerst wirksam, einen guten Betrieb über den gesamten Drehzahl- und Lastbereich der Brennkraftmaschine bereitzustellen.
  • Des weiteren gibt es, um die Verbrennung zu verbessern, damit der Magerbegrenzungsbereich vergrößert wird, indem eine bewegbare Wirbelerzeugungsablenkplatte in einer Ansaugöffnung vorgesehen wird, so daß die Ablenkplaffe gesteuert wird, damit das Wirbeverhältnis bei einem Übergangsbetrieb erhöht wird, eine bewegbare Wirbelerzeugungsablenkplatte in einer Einlaßöffnung vorgesehen und wird gemäß der Betriebsbedingung einer Brennkraftmaschine in Verbindung mit der Unterdruckeinsteung einer Betätigungseinrichtung durch ein Magnetventil gesteuert, das gesteuert wird, mittels einer Steuereinheit erregt und enterregt zu werden. Gemäß dem Öffnungsgrad des Drosselventils und der Drehzahl der Brennkraftmaschine wird die Ablenkplatte bei niedrigem Lastbetrieb einer Brennkraftmaschine abgesenkt, um das Wirbelverhältnis zu erhöhen, während die Ablenkplatte beim Hochlastbetrieb angehoben wird, das Wirbelverhältnis zu erhöhen. Des weiteren wird die Ablenkplatte abgesenkt, das Wirbelverhältnis bei einem Beschleunigungsvorgang zu erhöhen, bei dem das Änderungsverhältnis des Öffnungsgrads des Drosselventils bei dem Drosseventilsensor größer wird, wodurch es möglich ist, eine optimale Verbrennung auszuführen.
  • Jedoch wird in JP 61-160520 die Ablenkplatte bei einem niedrigen Lastbetrieb abgesenkt, um das Wirbelverhältnis zu erhöhen, während bei einem Hochlastbetrieb die Ablenkplatte angehoben wird, ebenfalls das Wirbelverhältnis zu erhöhen. Beispielsweise ist es unabhängig von den Lastbedingungen, aber in Reaktion darauf gesteuert, ein Ziel der genannten Lösung, das Wirbelverhältnis zu erhöhen, um bessere Verbrennungsbedingungen zu schaffen.
  • Des weiteren stellt EP-A-0 221 312 ein elektronisch gesteuertes Kraftstoffzuführsystem bereit, das ein vereinfachtes Ansaugsystem aufweist, das eine Leerlaufsteuereinrichtung zur Erzeugung einer Leerlaufsteuerung während niedriger Lastbedingungen einschließt, wobei die genannte Leerlaufsteuereinrichtung einen Hilfseinlaßkanal steuert, um eine Wirbelbewegung zusätzlich zu der Hauptladungszuführung einzuführen.
  • Jedoch gibt es eine andere Art Bedingung, bei der eine Abänderung der Größe oder Richtung eines Wirbels und/oder eines Taumels erwünscht sein mag. Diese andere Art Bedingung ist eine Übergangsbedingung, bei der die Brennkraftmaschine nicht unter einer stabilen Zustandsbedingung arbeitet, sondern vielmehr ihren Zustand ändert. Beispiele solcher Übergangsbedingungen sind während des Leerlaufs, wenn Versuche gemacht werden, die Leerlaufdrehzahl zu stabilisieren, wenn eine Emissionssteuerung ausgeführt wird, indem versucht wird, bei einer mageren Mischung zu laufen und den Stickstoffoxidausstoß durch die Verwendung einer Abgasrückführung (EGR) zu verringern oder beim Starten und/oder beim Warmlaufen laufen zu lassen. Bei diesen Bedingungen können Änderungen der Dauerposition des Steuerventils merklich die Leistung verbessern und die Emission unerwünschter Kohlenwasserstoffe und andere Bestandteile in den Abgasen verringern.
  • Es ist deshalb eine Hauptzielsetzung dieser Erfindung, ein verbessertes Ansaugsystem und ein Ansaugverfahren für eine Brennkraftmaschine zur Steuerung des Leerlaufs einer Brennkraftmaschine zu schaffen, um die Leerlaufstabilität aufrechtzuerhalten.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Zielsetzung gelöst durch ein Ansaugsystem für eine Brennkraftmaschine mit einem Paar relativ zueinander bewegbarer Komponenten, die eine Brennkammer festlegen, welche ihr Volumen aufgrund der relativen Bewegung zwischen diesen Komponenten zyklisch variiert, einem Ansaugsystem für die Zuführung einer Ansaugbeladung in dieser Brennkammer, Steuerventileinrichtungen innerhalb dieses Ansaugsystems, welche bewegbar sind zwischen einer ersten geöffneten Position, in der der Fluß der Beladung von diesem Ansaugsystem zu der Brennkammer in diese Brennkammer ohne Erzeugen einer signifikanten Turbulenz und mit einer relativ geringeren Geschwindigkeit eintriff, und einer geschlossenen Position, in der die Beladung, die in die Brennkammer eintritt, turbulent ist und mit einer hohen Geschwindigkeit eintritt, Motorerfassungseinrichtungen zum Erfassen von zumindest einer Betriebsbedingung dieses Motors, Einrichtungen zum Erfassen einer Übergangsbedingung, in welcher die Übergangsbetriebsbedingung eine Abweichung von einer Soll-Leerlaufgeschwindigkeit ist, sowie mit Steuereinrichtungen zum Festsetzen der Position dieses Steuerventils in Abhängigkeit von der erfaßten Motorbetriebsbedingung und der erfaßten Übergangsbedingung.
  • Des weiteren wird diese Zielsetzung gemäß der vorliegenden Erfindung gelöst durch ein Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine mit einem paar von relativ bewegbaren Komponenten, die eine Brennkammer festlegen, welche ihre Volumen aufgrund der relativen Bewegung zwischen diesen Komponentenzyklisch variiert, einem Ansaugsystem zur Förderung einer Ansaugbeladung zu der Brennkammer, Steuerventileinrichtungen in diesem Ansaugsystem, die bewegbar sind zwischen einer ersten geöffneten Position, in der der Fluß der Beladung von diesem Ansaugsystem zu der Brennkammer in diese Brennkammer ohne Erzeugung einer signifikanten Turbulenz und mit einer relativ geringen Geschwindigkeit eintritt, und einer geschlossenen Position, in der die Ladung, die in die Brennkammer eintritt, turbulent ist und eine hohe Geschwindigkeit aufweist, dabei umfaßt das Verfahren die Schritte des Erfassens von zumindest einer Betriebsbedingung dieser Brennkraftmaschine, das Erfassen einer Übergangsbedingung sowie das Festsetzen der Position dieses Steuerventils in Abhängigkeit von der erfaßten Motorbetriebsbedingung und der erfaßten Übergangsbedingung, wobei die Übergangsbetriebsbedingung eine Abweichung von der Soll-Leerlaufgeschwindigkeit ist.
  • Die Merkmale der Erfindung können in einer Brennkraftmaschine verkörpert werden, die ein Paar relativ bewegbarer Komponenten aufweist, die eine Brennkammer begrenzen, deren Volumen zyklisch bei der relativen Bewegung der Komponenten ändert. Ein Ansaugsystem ist zum Einführen und Laden der Brennkammer vorgesehen. Das Ansaugsystem schließt eine Steuerventileinrichtung ein, die zwischen einer ersten Position, in der die in die Brennkammer eingeführte Ladung in die Brennkammer in einem wirbelstörmungsfreien, im wesentlichen unbeschränkten Zustand fließt, und einer zweiten Position bewegbar ist, in der die Ladung in die Brennkammer in einem eingeschränkten Zustand mit höherer Geschwindigkeit und Wirbelströmung eintriff.
  • Zusätzlich zu diesen Merkmalen ist eine Einrichtung vorgesehen, um wenigstens einen Betriebszustand der Brennkraftmaschine und wenigstens einen Übergangszustand zu erfassen. Gemäß einer Vorrichtung zur Verkörperung einer dieser Merkmale der Erfindung steuert eine Einrichtung die Position des Steuerventils in Reaktion auf den erfaßten Betriebszustand der Brennkraftmaschine und den Übergangszustand, wenn er vorhanden ist. Gemäß einem Verfahren zum Ausführen dieses Merkmals der Erfindung ist das Steuerventil in Reaktion auf den erfaßten Betriebszustand und den erfaßten Übergangszustand angeordnet, wenn er vorhanden ist.
  • In Verbindung mit diesen Merkmalen der Erfindung ist der Übergangszustand die Leerlaufdrehzahl.
  • Gemäß einer Vorrichtung zur Durchführung dieser Merkmale der Erfindung wird das Steuerventil in Reaktion auf den erfaßten Übergangszustand durch eine Steuereinrichtung positioniert. Gemäß einem Verfahren zur Durchführung dieser Merkmale der Erfindung wir das Steuerventil in Reaktion auf das erfaßte Vorhandensein des Übergangszustands positioniert. In bezug auf diese Merkmale der Erfindung ist der erfaßte Übergangszustand die Leerlaufdrehzahl.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist eine Teilquerschnittsansicht, die durch einen einzelnen Zylinder einer Brennkraftmaschine genommen ist, die gemäß gewissen Ausführungsformen der Erfindung konstruiert ist und betrieben wird, wobei Abschnitte des Systems schematisch gezeigt sind.
  • Fig. 2 ist eine Ansicht, teilweise ähnlich der Fig. 1, und zeigt weitere Einzelheiten des Steuersystems und zum Korrigieren der Treibstoffmengen, die in Reaktion auf gewisse Übergangszustände eingespritzt werden.
  • Fig. 3 ist eine graphische Ansicht, die zeigt, wie die Leerlaufdrehzahl gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung stabilisiert werden kann, und zeigt die Drehzahl der Brennkraftmaschine in UpM in Bezug zu der Zeit und auf die Position des Steuerventlis des Ansaugsystems, um die Leerlaufdrehzahl zu stabilisieren.
  • Fig. 4 ist eine graphische Ansicht, die die Soll-Leerlaufdrehzahl als Funktion der Betriebstemperatur der Brennkraftmaschine zeigt.
  • Fig. 5 ist ein Blockdiagramm, das die Steuerroutine zum Beibehalten der Soll- Leerlaufdrehzahl zeigt, indem das Steuerventil des Ansaugsystems gemäß dieser ersten Ausführungsform der Erfindung verwendet wird.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
  • Es wird nun im einzelnen auf die Zeichnungen und anfangs auf Fig. 1 Bezug genommen, in der eine Brennkraftmaschine, die gemäß verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung konstruiert ist und betrieben wird, teilweise und im Querschnitt gezeigt ist und allgemein durch das Bezugszeichen 31 bezeichnet ist. Da die Erfindung hauptsächlich auf das Ansaugsystem für die Brennkraftmaschine 31 und das Verfahren die Ladung in die Brennkraftmaschine einzubringen, gerichtet ist, ist nur der obere Abschnitt eines einzelnen Zylinders der Brennkraftmaschine dargestellt worden. Für den Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet soll es ohne weiteres offensichtlich sein, wie die Erfindung in Verbindung mit Brennkraftmaschinen unterschiedlicher Zylinderanzahl und Zylinderausgestaltung ausgeführt werden kann. Zusätzlich und wie es ohne weiteres für den Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet offensichtlich ist, kann die Erfindung auch in Verbindung mit sich nicht hin- und herbewegenden Brennkraftmaschinen ausgeführt werden, wie Drehkolbenmaschinen irgendeiner bekannten Art.
  • Die Brennkraftmaschine 31 schließt ein Zylinderblock 32 ein, der mit einer Zylinderbohrung 33 ausgebildet ist, in der sich ein Kolben 34 in bekannter Weise hin- und herbewegt. Der Kolben 34 ist durch eine Verbindungsstange 35 mit einer Kurbelwelle (nicht gezeigt) verbunden, die in einem Kurbelgehäuse in gut bekannter Weise gelagert ist, um Ausgangsleistung von der Brennkraftmaschine 31 bereitzustellen.
  • Ein Zylinderkopf 36 ist in irgendeiner bekannten Weise an dem Zylinderblock 32 befestigt und ist mit einer Vertiefung 37 ausgebildet, die mit der Zylinderbohrung 33 und dem Kopf des Kolbens 34 zusammenwirkt, so daß die Brennkammer veränderbaren Volumens der Brennkraftmaschine 31 gebildet wird. Ein Ansaugsystem, das allgemein mit dem Bezugszeichen 38 bezeichnet ist, ist vorgesehen, um eine Ladung zu dieser Brennkammer anzusaugen.
  • Dieses Ansaugsystem schließt einen Lufteinlaß 39 ein, in dem ein die Strömung steuerndes Außenventil 41 angeordnet ist. Das Drosselventil 41 wird in irgendeiner bekannten Weise durch eine Bedienungsperson gesteuert, um die Betriebsdrehzahl der Brennkraftmaschine 31 einzustellen. Luft wird zu dem Lufteinlaß 39 von einer geeigneten Lufteinlaßeinrichtung (nicht gezeigt) eingesaugt, die einen Luftdämpfer und ein Luftfilter einfließen kann. Die Luft von der Lufteinlaßeinrichtung 39 wird einer Hauptkammer 42 eines Ansaugkrümmers geliefert, der allgemein mit dem Bezugszeichen 43 bezeichnet ist. Dieser Ansaugkrümmer 43 weist eine Vielzahl Abzweigkanäle 44 auf, von denen jeder als ein Ansaugkanal 45 dient, der auf der Ansaugseite des Zylinderkopfes 36 gebildet ist und an einem Ventilsitz 46 endet.
  • Ein Einlaßventil 47 ist zur Hin- und Herbewegung innerhalb des Zylinderkopfes 36 in bekannter Weise gehalten und wird durch eine Einlaßnockenwelle 48 mittels eines Fingerhut- Stößels 49 betätigt, der zur Hin- und Herbewegung innerhalb des Zylinderkopfes 36 in bekannter Weise gehalten ist und der mit dem Stamm des Einlaßventils 47 verbunden ist. Dort ist auch eine Rückstellfedereinrichtung 51 vorgesehen, um die Einlaßventile 47 in ihre geschlossene Position zu drücken, wie es auf diesem Gebiet bekannt ist. Die Einlaßnockenwelle 48 wird mit der halben Kurbelwellendrehzahl durch irgendeine Art Antriebsmechanismus angetrieben.
  • Ein Auslaßkanal 52 ist in der Seite des Zylinderkopfes 36, die dem Einlaßkanal 45 gegenüberliegt, gebildet und erstreckt sich von einem Ventilsitz 53 in dem Zylinderkopf 36, das mit der Brennkammer 37 in Verbindung steht, zu einem Auslaßkrümmer 54, der die Auslaßgase durch irgendein geeignetes Auspuffsystem (nicht gezeigt) an die Atmosphäre ausgibt.
  • Ein Auslaßventil 55 ist zur Hin- und Herbewegung innerhalb des Zylinderkopfes 36 in bekannter Weise gehalten und wird durch eine Auslaßnockenwellen 56 geöffnet, die in dem Zylinderkopf 36 geeignet gelagert ist und die das Auslaßventil 56 über einen Fingerhut- Stößel 49 betätigt, der auf verschiebbar in der Zylinderkopfeinrichtung 36 in bekannter Weise gehalten ist. Eine Ventilfeder 51 drückt das Auslaßventil 55 in seine geschlossene Position.
  • Eine Treibstoffeinspritzeinrichtung 57 ist in dem Zylinderkopf 36 in bekannter Weise gehalten und spritzt Treibstoff in den Einlaßkanal 45 ein. Bei der dargestellten Ausführungsform wird die Treibstoffeinspritzeinrichtung 57 elektrisch betrieben und wird durch eine elektronische Steuereinheit (ECU) geöffnet und geschlossen, die allgemein mit dem Bezugszeichen 58 angegeben ist und in diese Figur schematisch gezeigt ist, wobei weitere Einzelheiten ihre Komponenten in Fig. 2 gezeigt sind, auf die nachfolgend Bezug genommen wird. Die elektronische Steuereinheit 58 erhält Signale von einer Anzahl Sensoren, die die Bedingungen der Brennkraftmaschine angeben, wie die Drehzahl a der Brennkraftmaschine, die Brennkraftmaschinentemperatur (Kühlmitteltemperatur) b und andere Bedingungen, um gewisse Ausführungsformen der Erfindung auszuführen, wie es beschrieben wird. Irgendeine Art Steuerroutine kann zur Steuerung der normalen Betriebsbedingung der Treibstoffeinspritzeinrichtung 57 verwendet werden, und dies kann verschiedene andere Arten bekannter Sensoren einschließen, wie Sensoren, die das Einlaßluftvolumen und/oder die Temperatur bestimmen, wie es b angegeben ist, was auch durch einen Drosselpositionssensor bestimmt werden kann.
  • Der Ventilmechanismus, soweit er bisher beschrieben worden ist und die Einlaß- und Auslaßnockenwelle 48 und 56 einschließt, ist von einer Nockenabdeckung 59 umschlossen, die an dem Zylinderkopf 36 in irgendeiner bekannten Weise befestigt ist.
  • Die Konstruktion der Brennkraftmaschine 31, wie sie bisher beschrieben worden ist, und aus diesem Grund können irgendwelche Einzelheiten der Brennkraftmaschinenkonstruktion, die nicht dargestellt sind, von irgendeiner auf dem Gebiet bekannten Art sein. Gemäß der Erfindung ist das Ansaugsystem, wie es soweit beschrieben worden ist und die Einlaßkanäle 45 einschließt, so ausgestaltet, daß die Ladung, die in die Brennkammer 37 eintritt, im wesentlichen unbeschränkt ist und in einer allgemein axialen Richtung strömt, damit nicht irgendwelche Wirbelströmungen in der Brennkammer erzeugt werden. Wie es bekannt ist, liefert dies einen sehr wirksamen und wirkungsvollen Ladungswirkungsgrad, liefert aber nicht einen optimalen Lauf bei niedrigen Drehzahlen und Last der Brennkraftmaschine.
  • Deshalb und gemäß der Erfindung ist ein Steuerventil, das allgemein mit dem Bezugszeichen 61 angegeben ist, in dem Ansaugsystem 43 vorgesehen, um eine Wirbeiströmung in der Brennkammer 37 zu erzeugen und die Strömung durch das Ansaugsystem 43 hindurch zu begrenzen, um die Strömungsgeschwindigkeit bei gewissen Laufbedingungen zu erhöhen. Dieses Steuerventil 61 ist in einer sich quererstreckenden Bohrung 62 angebracht, die in dem Zylinderkopf 36 gebildet ist, und enthält einen Ventilabschnitt 63, der mit einem Ausschnitt 64 versehen ist, um die Strömung in die Brennkammer zu beschränken, wenn es in seiner geschlossenen Position ist, einschließlich der vollständig geschlossenen Position, wie es in Fig. 1 gezeigt ist. Die Konstruktion des Steuerventils 61 kann von irgendeiner Art sein, wie sie in der vorgenannten, mitanhängigen Anmeldung, Serial No. 07/834,604 geoffenbart ist, deren Offenbarung hier durch Bezugnahme eingegliedert wird. Das Steuerventil 61 kann in seiner geschlossenen Position entweder Taumeln, Wirbelströmung oder eine Kombination von beiden in Abhängigkeit davon erzeugen, welche Art Konstruktion der vorgenannten Anmeldung verwendet wird. Anders ausgedrückt können die Steuerungsstrategien, die hier beschrieben werden, mit irgendeiner Art Steuerventil verwendet werden, die in der vorgenannten, mitanhängigen Anmeldung gezeigt sind, oder irgendeiner anderen Art Steuerventil, die ausgelegt ist, daß eine Wirbelströmung und eine Zunahme der Geschwindigkeit der Ansaugladung bei einigen Laufbedingungen und einer im wesentlichen unbeschränkte Strömung bei anderen Laufbedingungen bereitzustellen.
  • Die Position des Steuerventils 61 wird durch einen Servomotor (nicht gezeigt) gesteuert, der ein Steuersignal A von der ECU 58 in Verbindung mit den Steuerungsstrategien der Art erhält, die beschrieben wird. Zusätzlich gibt ein Positionssensor ein Signal c an die ECU 58 zurück aus, damit die ECU 58 die tatsächliche Position des Steuerventils 61 fiir die Steuerroutinen überwachen kann, die verwendet werden.
  • Es wird nun auf Fig. 2 Bezug genommen, die ausführlicher die Komponenten der ECU 58 und deren Beziehung mit dem Steuerventil 61 und der Treibstoffeinspritzeinrichtung 57 zeigt. Die ECU 58 erhält, wie es angegeben worden ist, gewisse Signale von Sensoren des Zustands der Brennkraftmaschine, und diese Sensoren sind als ein Block bei 65 angegeben und können Sensoren einschließen, die die Drehzahl der Brennkraftmaschine, die Drosselventilposition oder die Last, usw. erfassen. Die ECU 58 weist einen Einspritzsteuerblock 58 auf, der das Steuersignal B für die Treibstoffeinspritzeinrichtung 57 liefert, um nicht nur den Anfang sondern auch den Zeitpunkt der Treibstoffeinspritzung zu steuern. Zusätzlich gibt es einen Steuerblock 67 für ein Steuerventil, der das Signal A für das Einlaßsteuerventil 61 ausgibt, um dessen Position zu steuern. Das Signal c, das die Position des Steuerventils 61 angibt, wird durch einen Positionssensor geliefert, der schematisch bei 68 i Fig. 2 angegeben ist. Zusätzlich und gemäß gewissen Ausführungsformen der Erfindung kann die Treibstoffmenge, die nach den normalen Anforderungen eingespritzt wird, um Laufbedingungen zu ergeben, durch einen Korrekturabschnitt 69 eingestellt werden, der bei gewissen Bedingungen korrigieren kann, wie es nachfolgend angegeben ist.
  • Es versteht sich, daß die Grundsteuerroutine zur Steuerung der Position des Steuerventils 61 und die Größe und die Dauer des durch die Treibstoffeinspritzeinrichtung 57 eingespritzten Treibstoffs durch irgendeine bekannte Steuerroutine geändert werden kann. Diejenigen des Steuerventils 61 können sein, wie sie in der vorgenannten, mitanhängigen Anmeldung, Serial No. 07/834,604 angegeben ist. Diese Erfindung handelt von der Aufnahme eines gewissen Übergangszustands und der Steuerung der Brennkraftmaschine in Reaktion auf diesen Übergangszustand, was das Aufrechterhalten der erwünschten Soll- Leerlaufdrehzahl ist. Wie es gut bekannt ist, können verschiedene Bedingungen bewirken, daß sich die Leerlaufdrehzahl der Brennkraftmaschine ändert. Herkömmlicherweise kann die Leerlaufdrehzahl stabilisiert werden, indem Dinge eingestellt werden, wie der Zündzeitpunkt und/oder die Drosselventilposition oder den Umgehungsluftfluß um das Drosselventil herum, um eine stabilisierte Leerlaufdrehzahl beizubehalten. Gemäß einem Merkmal dieser Erfindung kann die Leerlaufdrehzahl stabilisiert werden, indem die Position des Steuerventils 61 geändert wird.
  • Der Grund dafür, daß die Leerlaufdrehzahl aufrechterhalten werden kann, indem die Position des Steuerventils 61 eingestellt wird, ist, daß das Steuerventil 61 den Grad der Wirbelströmung, die in der Brennkammer erzeugt worden ist, in Abhängigkeit von seiner Position endet. Das heißt, die weitere Bewegungsgröße des Steuerventils 61 in Richtung zu seiner voll geschlossenen Position, wie es in Fig. 1 gezeigt ist, bestimmt die Größe der hervorgerufenen Wirbelströmung. Wenn die Wirbelströmung zunimmt, nimmt die Flammenfortbewegung in der Brennkammer 37 zu. Deshalb ist es, wenn alle anderen Faktoren gleichgehalten und normal betrachtet werden, möglich, die Leerlaufdrehzahl der Brennkraftmaschine zu erhöhen, indem das Steuerventil geschlossen wird, und die Leerlaufdrehzahl zu verringern, indem das Steuerventil geöffnet wird.
  • Fig. 3 zeigt, wie dies ausgeführt werden kann, wobei die obere Ansicht die Änderung der Leerlaufdrehzahl der Brennkraftmaschine von der Solldrehzahl in Reaktion auf die Zeit zeigt, und die untere Kurve die Position des Steuerventils 61 in Reaktion auf die erfaßte Drehzahl der Brennkraftmaschine zeigt, so daß die erwünschte Leerlaufdrehzahl beibehalten wird. Fig. 4 ist eine graphische Ansicht, die die Soll-Leerlaufdrehzahl als Funktion der Temperatur der Brennkraftmaschinen zeigt. Die Soll-Leerlaufdrehzahl wird höher aufrechterhalten, wenn die Brennkraftmaschine kalt ist, und wird auf eine normale Leerlaufdrehzahl verringert, wenn die Brennkraftmaschine ihre Betriebstemperatur erreicht.
  • Es wird nun insbesondere auf Fig. 3 Bezug genommen, wo an dem Punkt X die Soll- Leerlaufdrehzahl beibehalten wird; wenn aber die Zeit zunimmt, kann die tatsächliche Drehzahl der Brennkraftmaschine über die Soll-Leerlaufdrehzahl aufgrund sich ändernder Faktoren zunehmen. Um die Drehzahl zu verringern, wird das Steuerventil 61 aus einer teilweise geschlossenen Position, wie es in Fig. 1 gezeigt ist und die die normale Leerlaufposition bei den meisten Steuerroutinen ist, in Richtung einer offenen Position gedreht, um die Wirbelströmung zu verringern, die, wie es vorhergehend angegeben worden ist, entweder Taumeln, Wirbel oder eine Kombination von ihnen sein kann. Dieses Öffnen wird fortgesetzt, bis die Drehzahl der Brennkraftmaschine auf ihre Soll-Leerlaufdrehzahl zurückkehrt. Zu diesem Zeitpunkt ist das Steuerventil 61 dann in die normale Leerlaufdrehzahleinstellung zurückgekehrt. Wenn jedoch während der Zeitdauer a die Leerlaufdrehzahl dann von der Soll- Leerlaufdrehzahl abnimmt, wird das Steuerventil aus der Leerlaufposition in Richtung zu einer stärker geschlossenen Position bewegt, um die Taumelwirkung und die Wirbelströmung zu erhöhen, und demgemäß die Drehzahl des Motors zu erhöhen. Dies tritt auf, bis die Zeit a abgelaufen ist und die Solldrehzahl erneut erreicht ist. Die Zeitdauer b zeigt eine Zunahme der Soll-Leerlaufdrehzahl aufgrund von Variablen und die Rückkehr zu der Soll- Leerlaufdrehzahl, indem erneut das Steuerventil 61 von der Leerlaufposition geöffnet wird, um die Wirbelströmung zu verringern und die Drehzahl der Brennkraftmaschine zu senken.
  • Fig. 5 ist ein Blockdiagramm, das die Steuerroutine für die ECU 58 zeigt, um das vorgenannte Ergebnis zu erzielen. Dieses Programm ist eine Unterroutine irgendeiner herkömmlichen Steuerroutine, um die Position des Steuerventils 61 zu steuern, wie es vorhergehend angegeben worden ist. Bezugnehmend auf Fig. 5 bewegt sich, wenn die Unterroutine startet, das Programm zu dem Schritt S1, um die Bedingungen der Brennkraftmaschine zu lesen, einschließlich der Temperatur der Brennkraftmaschine und der momentanen Drehzahl der Brennkraftmaschine. Das Programm bewegt sich dann zu dem Schritt S2, um zu bestimmen, ob ein Leerlaufschalter (der der Drosselpositionsschalter sein kann) angibt, daß das Drosselventil 41 in seiner Leerlaufposition ist. Wenn es nicht ist, bewegt sich das Programm zu der normalen Steuerroutine.
  • Wenn jedoch bei dem Schritt S2 bestimmt wird, daß der Leerlaufschalter angibt, daß das Drosselventil 41 in seiner Leerlaufposition ist (wiederum kann dies lediglich durch den Drosselpositionssensor bestimmt werden), bewegt sich das Programm zu dem Schritt S3. Beim Schritt S3 wird die erwünschte Leerlaufdrehzahl der Brennkraftmaschine oder die Soll-Leerlaufdrehzahl der Brennkraftmaschine in Reaktion auf die Betriebstemperatur der Brennkraftmaschine aus der Kurve der Fig. 4 bestimmt.
  • Das Programm bewegt sich dann zu dem Schritt S4, um die tatsächliche Drehzahl der Brennkraftmaschine mit der Soll-Leerlaufdrehzahl zu vergleichen. Es wird bei dem Schritt S4 eine Bestimmung gemacht, um zu bestimmen, ob die tatsächliche Drehzahl niedriger als die Soll-Leerlaufdrehzahl ist.
  • Wenn bei dem Schritt S4 bestimmt wird, daß die tatsächliche Leerlaufdrehzahl nicht niedriger als die Soll-Leerlaufdrehzahl ist, dann bewegt sich das Programm zu dem Schritt S5, um zu bewirken, daß das Steuerventil 61 in Richtung seiner Offenposition gedreht wird und die Wirbelströmung verringert. Das Programm kehrt dann zu dem Schritt S1 zur Wiederholung zurück.
  • Wenn jedoch bei dem Schritt S4 bestimmt worden ist, daß die tatsächliche Drehzahl der Brennkraftmaschine niedriger als die erwünschte Drehzahl der Brennkraftmaschine ist, dann ist es notwendig, die Wirbelströmung in der Brennkammer zu erhöhen, indem das Steuerventil 61 aus einer gegenwärtigen Position geschlossen wird, und dies wird bei dem Schritt S6 gemacht.

Claims (4)

1. Ansaugsystem für eine Brennkraftmaschine mit einem Paar relativ zueinander bewegbarer Komponenten, die eine Brennkammer festlegen, welche ihr Volumen aufgrund der relativen Bewegung zwischen diesen Komponenten zyklisch variiert, einem Ansaugsystem für die Zuführung einer Ansaugbeladung in diese Brennkammer, Steuerventileinrichtungen innerhalb dieses Ansaugsystems, welche bewegbar sind zwischen einer ersten geöffneten Position, in der der Fluß der Beladung von diesem Ansaugsystem zu der Brennkammer in diese Brennkammer ohne Erzeugen einer signifikanten Turbulenz und mit einer relativ geringeren Geschwindigkeit eintritt, und einer geschlossenen Position, in der die Beladung, die in die Brennkammer eintritt, turbulent ist und mit einer hohen Geschwindigkeit eintritt, Motorerfassungseinrichtungen zum Erfassen von zumindest einer Betriebsbedingung dieses Motors, Einrichtungen zum Erfassen einer Übergangsbedingung, in welcher die Übergangsbetriebsbedingung eine Abweichung von einer Soll-Leerlaufgeschwindigkeit ist, sowie mit Steuereinrichtungen zum Festsetzen der Position dieses Steuerventils in Abhängigkeit von der erfaßten Motorbetriebsbedingung und der erfaßten Übergangsbedingung.
2. Ansaugsystem nach Anspruch 1, des weiteren enthaltend ladungsbildende Einrichtungen für die Zuführung von Kraftstoff zu dem Motor sowie Einrichtungen zum Steuern der Kraftstoffmenge, die von den ladungsbildenden Einrichtungen in Abhängigkeit von den erfaßten Motorbetriebszuständen zugeführt wird.
3. Ansaugsystem nach Anspruch 1, worin die Brennkraftmaschine eine Kolbenkraftmaschine enthält und worin eine der relativ bewegbaren Komponenten eine Zylinderblock-Zylinderkoofanordnung aufweist, und die andere der relativ bewegbaren Komponenten einen gleitend innerhalb einer Zylinderbohrung in den Zylinderblock gehalterten Kolben aufweist.
4. Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine mit einem Paar von relativ bewegbaren Komponenten, die eine Brennkammer festlegen, welche ihr Volumen aufgrund der relativen Bewegung zwischen diesen Komponenten zyklisch variiert, einem Ansaugsystem zur Förderung einer Ansaugbeladung zu der Brennkammer, Steuerventileinrichtungen in diesem Ansaugsystem, die bewegbar sind zwischen einer ersten geöffnenten Position, in der der Fluß der Beladung von diesem Ansaugsystem zu der Brennkammer in diese Brennkammer ohne Erzeugung einer signifikanten Turbulenz und mit einer relativ geringen Geschwindigkeit eintritt, und einer geschlossenen Position, in der die Ladung, die in die Brennkammer eintritt, turbulent ist und eine hohe Geschwindigkeit aufweist, dabei umfaßt das Verfahren die Schritte des Erfassens von zumindest einer Betriebsbedingung dieser Brennkraftmaschine, das Erfassen einer Übergangsbedingung sowie das Festsetzen der Position dieses Steuerventils in Abhängigkeit von der erfaßten Motorbetriebsbedingung und der erfaßten Übergangsbedingung, wobei die Übergangsbetriebsbedingung eine Abweichung von der Soll- Leerlaufgeschwindig-keit ist.
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