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DE69410383T2 - Ventilanordnung - Google Patents

Ventilanordnung

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DE69410383T2
DE69410383T2 DE69410383T DE69410383T DE69410383T2 DE 69410383 T2 DE69410383 T2 DE 69410383T2 DE 69410383 T DE69410383 T DE 69410383T DE 69410383 T DE69410383 T DE 69410383T DE 69410383 T2 DE69410383 T2 DE 69410383T2
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DE
Germany
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valve
seat
fuel
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valve element
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DE69410383T
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Paul Buckley
Christopher Wood
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ZF International UK Ltd
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Lucas Industries Ltd
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Publication date
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M41/00Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor
    • F02M41/08Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined
    • F02M41/14Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined rotary distributor supporting pump pistons
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    • F02M41/1411Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined rotary distributor supporting pump pistons pistons being disposed radially with respect to rotation axis characterised by means for varying fuel delivery or injection timing
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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf elektromagnetisch betätigbare Ventile mit einem Ventilteil, das zwischen einem ersten und einem zweiten Sitz bewegbar ist, und einer elektromagnetischen Einrichtung mit einem Ausgangsteil, das mit dem Ventilteil gekoppelt ist und das, wenn es mit elektrischem Strom versorgt wird, das Ventilteil von dem ersten Sitz zu dem zweiten Sitz bewegt, wobei das Ventil ein Vorspannmittel aufweist, das zum Zurückführen des Ventilteiles zu dem ersten Sitz betätigbar ist, wenn die Lieferung von elektrischem Strom unterbrochen wird.
  • Solche Ventile sind im Stand der Technik gut bekannt und können zur Steuerung zum Beispiel des Kraftstoffbetrages benutzt werden, der zu einem Verbrennungsraum eines Dieselmotors geliefert wird. Schwierigkeiten treten auf, wenn der Kraftstoffbetrag, der zu dem Motor geliefert werden muß, verringert wird, und es ist möglich, daß der Kraftstoffbetrag, der zu dem Motor während der minimalen Zykluszeit des Ventiles geliefert wird, größer als notwendig ist. Mit minimaler Zykluszeit wird die minimale Zeit gemeint, die für das Ventilteil notwendig ist, sich von dem ersten zu dem zweiten Sitz und zurück zu dem ersten Sitz zu bewegen. Bei solchen Situationen ist es bei Mehrzylindermotoren bekannt, den Kraftstofffluß zu einem oder mehreren Motorverbrennungsräumen so zu stoppen, daß der Kraftstoffbetrag, der zu den verbleibenden Verbrennungsräumen geliefert wird, so erhöht werden kann, daß das Ventil oder die Ventile während einer Dauer tätig sein können, die länger als die minimale Zykluszeit ist.
  • Ein Ventil ist in der DE 38 38 147 C beschrieben, das ein Ventilelement enthält, das auf einem Ventilteil unter seiner Trägheit zwischen einer ersten und einer zweiten Position zum Ermöglichen einer Voreinspritzung von Kraftstoff zu einem Zylinder eines Motors verschiebbar ist, worauf eine getrennte Haupteinspritzung folgt.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein elektromagnetisch betätigbares Ventil in einer verbesserten Form vorzusehen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein elektromagnetisch betätigbares Ventil vorgesehen mit einem Ventilteil, das zwischen einem ersten und einem zweiten Sitz durch eine elektromagnetische Einrichtung mit einem Ausgangsteil, das mit dem Ventilteil gekoppelt ist, bewegbar ist, wobei die elektromagnetische Einrichtung, wenn sie mit elektrischem Strom versorgt wird, das Ventilteil von seinem ersten zu seinem zweiten Sitz gegen die Wirkung eines Vorspannmittels bewegt, das das Ventilteil zu seinem ersten Sitz zurückführt, wenn der Fluß von elektrischem Strom unterbrochen wird, einem zwischen einer ersten und einer zweiten Position bewegbaren Ventilelement, wobei sich das Ventilelement unter seiner Trägheit von seiner ersten Position zu seiner zweiten Position eine vorbestimmte Zeit nach der Bewegung des Ventilteiles zu seinem zweiten Sitz und als Reaktion darauf bewegt, das Ventilelement zu seiner ersten Position nach einer zweiten vorbestimmten Zeit zurückkehrt, das Ventilelement in der Form einer Buchse gebildet ist und eine Feder zum Vorspannen der Buchse gegen einen Anschlag vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilelement innerhalb einer Bohrung gleitend verschiebbar ist, der Anschlag auf einem Stiel des Ventilteiles vorgesehen ist, wobei die Buchse lose um den Stiel angeordnet ist.
  • Ein Beispiel eines elektromagnetisch betätigbaren Ventiles gemäß der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • Figur 1 ein Drehverteilerpumpengerät zeigt, das ein Beispiel des Ventiles verwendet,
  • Figur 2 ein Akkumulatorkraftstoffsystem zum Liefern von Kraftstoff zu einer Einspritzdüse eines Motors zeigt, und
  • Figuren 3 und 4 Zeitablaufdiagramme sind, die für die in Figuren 1 und 2 zu sehende Ventile geeignet sind.
  • Es wird Bezug genommen auf Figur 1 der Zeichnungen, das Pumpengerät enthält ein Drehverteilerteil 10, das in einem umgebenden Gehäuse 11 angebracht ist. Das Verteilerteil wird in zeitlicher Beziehung zu einem zugehörigen Motor durch eine nicht gezeigte Antriebswelle angetrieben.
  • In dem Verteilerteil ist eine Querbohrung 12 gebildet, in der ein Paar von Pumpenkolben 13 angebracht ist, und an ihren äußeren Enden greifen die Kolben an entsprechende Nockenfolger 14 an, die in Eingriff mit einer inneren Umfangsoberfläche eines ringförmigen Nockenringes 15 stehen. Auf der inneren Oberfläche des Nockenringes sind Nockenkurven gebildet, die während der Drehung des Verteilerteiles eine nach innen gerichtete Bewegung auf die Pumpenkolben zum Ausstoßen von Kraftstoff aus der Bohrung 12 ausüben. Die Bohrung 12 steht mit einem axial vorgesehenen Durchgang in Verbindung, der mit einem radialen Durchgang 16 verbunden ist. Der Durchgang 16 ist so angeordnet, daß er aufeinanderfolgend mit abwechselnd angeordneten Auslaßöffnungen 17 und Einlaßöf fnungen 18, die in dem Gehäuse 11 gebildet sind, in Übereinstimmung kommt, nur eine der öffnungen ist in der Zeichnung gezeigt. Die Einlaßöf fnungen 18 stehen mit einer Kraftstoffquelle 19 unter Druck in Verbindung, und die Auslaßöffnungen 17 stehen mit entsprechenden Auslässen 20 in Verbindung, die mit den Einspritzdüsen des zugehörigen Motors verbunden sind.
  • Während der Einwärtsbewegung der Pumpenkolben steht der Durchgang 16 mit einer Auslaßöffnung 17 so in Übereinstimmung, daß Kraftstoff zu dem Motor geliefert werden kann, und während der weiteren Drehung des Verteilerteiles bewegt sich der Durchgang 16 aus der Übereinstimmung mit einer Auslaßöffnung in Übereinstimmung mit einer Einlaßöffnung 18, so daß eine neue Lieferung von Kraftstoff zu der Bohrung 12 zum Bewirken der Auswärtsbewegung der Kolben 13 geliefert werden kann.
  • Zum Steuern des Kraftstoffbetrages, der zu dem zugehörigen Motor geliefert wird, und ebenfalls des Zeitpunktes während der Einwärtsbewegung, zu dem die Kraftstofflieferung beginnt, ist ein Steuerventil vorgesehen, das allgemein mit 21 bezeichnet ist.
  • Das Steuerventil enthält eine Bohrung 22, an deren einem Ende ein Sitz 23 definiert ist, und benachbart auf der stromaufwärtigen Seite des Sitzes ist eine ringförmige Galerie 24 vorgesehen, die mit der Auslaßöffnung 17 verbunden ist. Stromabwärts von dem Sitz ist ein Durchgang 25 vorgesehen, der mit einem Abfluß verbunden ist. Ein Ventilteil 26 ist gleitend verschiebbar in der Bohrung 22 vorgesehen, das für einen Eingriff mit dem Sitz 23 geformt ist und eine Verlängerung aufweist, die mit dem Ausgangsteil 27 eines elektromagnetischen Betatigungsgliedes 28 gekoppelt ist, das eine elektrische Wicklung enthält, an die Strom durch ein Steuersystem angelegt werden kann. Bequemerweise ist das Ausgangsteil der Anker des Betätigungsgliedes. Eine Feder spannt das Ventilteil und den Anker zu der in der Zeichnung gezeigten Position vor, in der das Ventilteil von dem Sitz 23 beabstandet ist. Solch eine Feder ist bei 43 in Figur 2 gezeigt.
  • Ein Ventilelement ist vorgesehen, und dieses ist in der Form einer Buchse 29, die gleitend verschiebbar in der Bohrung 22 ist, und die lose um einen Stiel 30 angeordnet ist, der einstückig mit dem Ventilteil gebildet ist. Zwischen die Buchse und eine Reaktionsoberfläche auf dem Ventilteil ist eine leichte Schraubenkompressionsfeder 31 gesetzt, die die Buchse in Eingriff mit einem auf dem Stiel 30 angebrachten Anschlag 32 drückt. Die Buchse ist mit einer Umfangsrille versehen, die in konstanter Verbindung mit der Auslaßöffnung 17 steht, und die in der gezeigten Position angeordnete Rille ist in Verbindung mit einem Durchgang 33, der mit dem Abfluß in Verbindung steht.
  • Wie in Figur 1 gezeigt ist, ist das Ventilteil 26 in der offenen Position, das heißt in seinem sogenannten ersten Sitz, und die Buchse 29 ist in ihrer sogenannten ersten Position, in der die Auslaßöffnung 17 in Verbindung mit dem Durchgang 33 steht.
  • Während sich die Kolben nach innen bewegen, fließt Kraftstoff anstelle des Fließens durch den Auslaß 20 entlang der zwei offenen Flußwege, die durch das Ventilteil und die Buchse gesteuert werden. Wenn die Lieferung von Kraftstoff zu dem zugehörigen Motor notwendig ist, wird die Windung des Betätigungsgliedes 28 erregt, und das Ventilteil 26 bewegt sich in seinen zweiten Sitz, in dem es in Eingriff mit dem Sitz 23 steht. Der Kraftstofffluß durch den Durchgang 25 wird dadurch angehalten. Obwohl sich die Buchse 29 um den gleichen Betrag bewegt hat wie das Ventilteil, verbleibt jedoch die Umfangsrille in Verbindung mit dem Durchgang 33, so daß Kraftstoff weiterhin durch diesen Durchgang gespült wird. Die Trägheit der Buchse, die während der schnellen Bewegung des Ventilteiles in Eingriff mit dem Sitz erzielt wird, bewirkt, daß sich die Buchse weiterhin bewegt, wobei solche Bewegung gegen die Wirkung der Feder 31 geht. Schließlich erreicht die Buchse ihre sogenannte zweite Position, in der die Rille nicht mehr in Verbindung mit dem Durchgang 33 steht. Nur wenn dieses stattfindet, wird das Fließen von Kraftstoff von der Bohrung 12 so angehalten, daß der Kraftstofffluß zu dem zugehörigen Motor stattfinden kann. Die Bewegung der Buchse aufgrund der Trägheit hört schließlich auf, und die Buchse beginnt, unter der Wirkung der Feder 31 zurückzukehren, und wenn dieser Vorgang stattfinden kann, ohne daß die Windung des Betätigungsgliedes deerregt wird, beginnt, sobald die Rille in der Buchse den Durchgang 33 freigibt, Kraftstoff von der Bohrung so zu fließen, daß die Lieferung von Kraftstoff zu dem zugehörigen Motor endet. Die Zeitdauer, während der die Rille nicht in Verbindung mit dem Durchgang 33 steht, bestimmt den maximalen Kraftstoffbetrag, der zu dem zugehörigen Motor geliefert werden kann. Wenn jedoch die Windung des Betätigungsgliedes 28 deerregt wird, bevor die Buchse ihre Bewegung vollständig durchgeführt hat, beginnt das Ventilteil 26, sich zu seinem ersten Sitz zu bewegen, und sobald es sich von dem Sitz weg bewegt, kann Kraftstoff zu dem Durchgang 25 fließen.
  • Wie in Figur 1 gezeigt ist, würde ein Steuerventil 21 benötigt zum Bestimmen des Kraftstoffflusses durch jeden Auslaß 20. In der Praxis würde nur ein solches Ventil vorgesehen werden, und die Auslässe 20 würden Kraftstoff der Reihe nach mittels eines Verteilerdurchganges empfangen, der in dem Verteilerteil 10 gebildet ist, und sie werden so angeordnet, daß sie mit winkelmäßig beabstandeten öffnungen auf dem Umfang des Verteilerteiles an winkelmäßig beabstandeten Positionen in Verbindung stehen und mit den entsprechenden Auslässen 20 in Verbindung stehen. Der Verteilerdurchgang würde in dauerhafter Verbindung mit den Auslaßöffnungen 17 stehen.
  • Es werden nun Figuren 3 und 4 betrachtet. In Figur 3 zeigt das obere Diagramm den Strom, der in der Windung des Solenoids des Betätigungsgliedes fließt, und die zwei unteren Diagramme zeigen die Bewegung des Ventilteiles 26 bzw. der Buchse 29. Es ist zu sehen, daß die Bewegung des Ventilteiles 26 zu der geschlossenen Position kurz nach dem Beginn des Stromflusses in der Windung stattfindet, und es bewegt sich zu der offenen Position kurz nach Beendigung des Stromflusses. Die Bewegung der Buchse von ihrer offenen Position zu ihrer geschlossenen Position wird bewirkt nach einer Verzögerungsdauer, und sie verbleibt in der geschlossenen Position während einer weiteren im wesentlichen festen Dauer. In Figur 3 fällt die Bewegung des Ventilteiles 26 von ihrer geschlossenen zu ihrer offenen Position mit der Bewegung der Buchse 29 von ihrer offenen zu ihrer geschlossenen Position zusammen, und daher gibt es keine Kraftstofflieferung zu dem zugehörigen Motor. In Figur 4 ist die Dauer, während der die Windung des Betatigungsgliedes erregt bleibt, so ausgedehnt worden, daß das Ventilteil 26 in seiner geschlossenen Position ist und in der geschlossenen Position verbleibt, wenn und nachdem die Buchse 29 in ihre geschlossene Position bewegt worden ist. Das bedeutet, daß es eine Dauer gibt, während der sowohl das Ventilteil als auch die Buchse in ihrer geschlossenen Position so sind, daß die Kraftstofflieferung zu dem zugehörigen Motor während dieser Dauer stattfindet. Wenn die Dauer der Erregung ausgedehnt wird, wird die maximale Zeitdauer, während der Kraftstoff zu dem Motor geliefert werden kann, durch die Buchse bestimmt, und natürlich kann die Dauer der Erregung der Windung verringert werden, bis die in Figur 3 gezeigte Einstellung erreicht wird. Es ist daher mit dieser Anordnung möglich, ein einzelnes Betatigungsglied zu benutzen zum Liefern jeder gewünschten Kraftstoffmenge von maximaler Menge bis null.
  • Figur 2 zeigt eine andere Form des Kraftstoffsystemes, bei der Kraftstoff bei hohem Druck in einer Akkumulatorkammer 40 gespeichert wird und das Ventil benutzt wird zum Verbinden einer bei 41 gezeigten Einspritzdüse mit entweder dem Akkumulator 40 oder mit einem Abflußdurchgang 42. Der Aufbau des Ventiles ist im wesentlichen identisch zu dem in Figur 1 gezeigten Ventil, aber in diesem Fall steuert das Ventilteil 26 die Verbindung des Einlasses der Düse 41 mit dem Abflußdurchgang, und das Ventilelement oder Buchse 29 steuert die Verbindung des Akkumulators mit dem Einlaß der Düse. In der in Figur 2 gezeigten Position, die dem entspricht, in der die Windungen des Betätigungsgliedes deerregt sind, verbindet das Ventilteil 26 den Einlaß der Düse mit dem Abflußdurchgang, und die Verbindung zwischen der Akkumulatorkammer und dem Einlaß der Düse ist durch die Buchse 29 unterbrochen. Wenn die Windungen des Betätigungsgliedes erregt werden, bewegt sich das Ventilteil 26 in Kontakt mit seinem Sitz, wodurch die Verbindung mit dem Abflußdurchgang unterbrochen wird. Nach einer vorbestimmten Zeit verbindet die Buchse 29 die Akkumulatorkammer 40 mit dem Einlaß der Düse, und die Kraftstofflieferung zu dem zugehorigen Motor findet statt. Wie bei dem vorherigen Beispiel kehrt, wenn die Windungen erregt bleiben, die Buchse 29 schließlich zu dem Blockierzustand zurück, und dieses stellt die maximale Kraftstofflieferung zu dem Motor dar. Wenn jedoch die Windungen des Betätigungsgliedes so deerregt werden, daß sich das Ventilteil 26 von seinem Sitz abheben kann, dann hört unabhangig von der Position der Buchse 29 die Kraftstofflieferung zu dem zugehörigen Motor auf. Wenn die Buchse nicht zu ihrer anfänglichen geschlossenen Position zurückgekehrt ist, findet etwas Kraftstofffluß von der Akkumulatorkammer zu dem Durchgang 42 statt. Daher kann der Kraftstofffluß durch die Düse herab bis auf null gesteuert werden.
  • Die beschriebenen Ventile verlangen, daß die Windungen zum Sicherstellen der Kraftstofflieferung erregt werden. Diese Anordnung ist daher insoweit "ausfallsicher", als für den Fall, daß die Lieferung des elektrischen Stromes ausfällt, kein Kraftstoff zu dem Motor geliefert wird. Es ist jedoch möglich, eine derartige Anordnung vorzusehen, daß die Windungen zum Unterbrechen der Kraftstofflieferung erregt werden.

Claims (6)

1. Elektromagnetisch betätigbares Ventil mit einem Ventilteil (26), das zwischen einem ersten und einem zweiten Sitz durch eine elektromagnetische Einrichtung (28) mit einem Ausgangsteil (27), das mit dem Ventilteil (26) gekoppelt ist, bewegbar ist, wobei die elektromagnetische Einrichtung, wenn sie mit elektrischem Strom versorgt wird, das Ventilteil von seinem ersten Sitz zu seinem zweiten Sitz gegen die Wirkung eines Vorspannmittels (43) bewegt, das das Ventilteil zu seinem ersten Sitz zurückführt, wenn der Fluß von elektrischem Strom unterbrochen wird, einem zwischen einer ersten und einer zweiten Position bewegbaren Ventilelement (29), wobei sich das Ventilelement (29) unter seiner Trägheit von seiner ersten Position zu seiner zweiten Position eine vorbestimmte Zeit nach der Bewegung des Ventilteiles (26) zu seinem zweiten Sitz und als Reaktion darauf bewegt, das Ventilelement (29) zu seiner ersten Position nach einer zweiten vorbestimmten Zeit zurückkehrt, das Ventilelement in der Form einer Buchse (29) gebildet ist und eine Feder (31) zum Vorspannen der Buchse gegen einen Anschlag (32) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilelement innerhalb einer Bohrung (22) gleitend verschiebbar ist, der Anschlag (32) auf einem Stiel (30) des Ventilteiles (26) vorgesehen ist, wobei die Buchse lose um den Stiel (30) angeordnet ist.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilteil (26) für einen Eingriff mit einem Sitz (23) geformt ist, wobei das Ventilteil in seiner zweiten Stellung ist, wenn es in Eingriff mit dem Sitz steht.
3. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (29) mit einer Umfangsrille versehen ist, die in konstanter Verbindung mit einer ersten Öffnung (33) steht, die in der Wand der Bohrung (22) gebildet ist, in der die Buchse angebracht ist, und einer zweiten Öffnung, die in der Wand der Bohrung für eine Verbindung mit der Rille in Abhängigkeit davon, ob die Buchse in ihrer ersten oder zweiten Stellung ist, gebildet ist.
4. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilteil (26) und das Ventilelement (29) einen ersten bzw. einen zweiten Flußweg durch das Ventil steuern.
5. Ventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flußwege geschlossen sind, wenn das Ventilteil (26) in seiner zweiten Stellung ist und das Ventilelement (29) in seiner zweiten Position ist, wobei die Flußwege parallel zwischen dem Auslaß (16) einer Hochdruckkraftstoffpumpe (13, 14) und einem Abfluß verbunden sind.
6. Ventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Flußweg geschlossen ist, wenn das Ventilteil (26) in seiner zweiten Stellung ist, und der zweite Flußweg offen ist, wenn das Ventilelement (29) in seiner zweiten Position ist, wobei der erste Flußweg zwischen dem Einlaß einer Kraftstoffeinspritzdüse (41) und einem Abfluß verbunden ist und der zweite Flußweg zwischen dem Einlaß der Düse (41) und einem Akkumulator (40) verbunden ist, in dem Kraftstoff unter Druck gespeichert ist.
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JP (1) JPH07167336A (de)
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