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DE69410713T2 - Methode zur Umhüllung eines Faserbündels - Google Patents

Methode zur Umhüllung eines Faserbündels

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Publication number
DE69410713T2
DE69410713T2 DE69410713T DE69410713T DE69410713T2 DE 69410713 T2 DE69410713 T2 DE 69410713T2 DE 69410713 T DE69410713 T DE 69410713T DE 69410713 T DE69410713 T DE 69410713T DE 69410713 T2 DE69410713 T2 DE 69410713T2
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DE
Germany
Prior art keywords
bundle
tape
fiber bundle
fibers
tension
Prior art date
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Application number
DE69410713T
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English (en)
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DE69410713D1 (de
Inventor
Kazuhiko Kusatsu-Shi Shiga-Ken Sano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nissho Corp
Original Assignee
Nissho Corp
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F21/00Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials
    • F28F21/06Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials of plastics material
    • F28F21/062Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials of plastics material the heat-exchange apparatus employing tubular conduits
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C63/00Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor
    • B29C63/18Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor using tubular layers or sheathings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H81/00Methods, apparatus, or devices for covering or wrapping cores by winding webs, tapes, or filamentary material, not otherwise provided for
    • B65H81/06Covering or wrapping elongated cores
    • B65H81/08Covering or wrapping elongated cores by feeding material obliquely to the axis of the core

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  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Methode zur Umhüllung von einem Faserbündel, und insbesondere auf eine Methode zur Umhüllung eines Bündels aus hohlen Fasern, um ein Rohr im wesentlichen mit diesem Bündel auszufüllen, wobei die hohlen Fasern von einer Art sind, wie sie in großem Umfang auf dem Gebiet der Behandlung von Blut, der Umkehrosmose, für den Wärmetausch od. dgl. eingesetzt werden.
  • Üblicherweise werden Faserbündel in vorbestimmten Längen so zugeschnitten, daß sie in Rohren oder zylindrischen Behältern installiert werden können. Um die Bündel im Laufe des Zerschneidens und Einsetzens gegen Beschädigungen zu schützen, wurden die einzelnen Bündel mit einer Schutzfolie umhüllt, die vorher auf die entsprechende Länge beschnitten worden war. Eine solche Methode ist in der US-A-4 276 687 beschrieben.
  • Die Fig. 3 zeigt ein mit einer Folie 22 umhülltes Faserbündel 21, und die Fig. 4 zeigt einen entsprechenden Querschnitt dieser Einheit. Die Schutzfolie 22 wird verspannt und eine ihrer Längskanten ist an einem Teil des Körpers der Folie an verschiedenen Positionen mit Hilfe mehrerer Streifen eines einseitigen Klebebandes 23 befestigt.
  • Wenn die Folie 22 auf das Faserbündel 21 gewickelt wird, besteht die Möglichkeit, daß mehrere in der äußeren Schicht angeordnete hohle Fasern 24 zwischen den übereinandergelegten Abschnitten der Folie eingeklemmt werden. Dabei besteht die Gefahr, daß die eingeklemmten Fasern 24 nicht nur während der Wicklung, sondern auch während des Einsetzens des Bündels 21 zusammen mit der Schutzfolie 22 in den Behälter beschädigt, verbogen und/oder zerrissen werden. Bei der Benutzung eines mit hohlen Fasern bestückten Gerätes haben die in einem Bündel enthaltenen beschädigten hohlen Fasern 24 ernsthafte Probleme verursacht, wie zum Beispiel das Austreten von in diesen Fasern fließendem Blut.
  • Daher muß die Umhüllung des Bündels 21 aus hohlen Fasern mit der Schutzfolie 22 sehr sorgfältig durchgeführt werden, um ein Einklemmen der Fasern 24 zu verhindern. Wenn ein solches Einklemmen von Fasern in einem bereits umhüllten Bündel 21 festgestellt wird, so muß von Hand repariert werden. Solche Reparaturen senken die Effizienz der Produktion.
  • Eine kleine Anzahl von Streifen aus einseitigen Klebebändern 23 für die Befestigung der Folienkante erwies sich als nicht ausreichend, um eine ungehinderte Weiterleitung der Bündel auf dem Montageband zu gewährleisten. Dies beruht darauf, daß einzelne gekräuselte Ränder der Folie in vielen Fällen mit irgendwelchen auf dem Montageband vorhandenen Gegenständen oder Teilen kollidiert haben, oder an ihnen hängengeblieben sind.
  • Die nur in einfacher Weise mit der Schutzfolie 22 umhüllten Faserbündel 21 hatten keine einheitliche Form, sondern wiesen verschiedene Einsenkungen in ihrem Querschnitt auf. Daher war es nicht einfach, solche Bündel koaxial ausgerichtet in die Behälter von mit hohlen Fasern bestückten Geräten einzusetzen.
  • Eine weitere Methode für die Umhüllung eines Faserbündels, das in einen zylindrischen Behälter eingesetzt wird, ist in der US-A-5 064 496 offenbart. Hier wird das Bündel mittels eines eine zylindrische Form annehmenden Endlosriemens durch Überlappen der Längsränder des Riemens umhüllt. Der Endlosriemen wird dann geöffnet und die Fasern werden freigelegt, bevor sie in den zylindrischen Behälter eingesetzt werden. An den überlappenden Riemenkanten können die Fasern eingeklemmt oder abgekniffen werden.
  • Es ist daher das Ziel der vorliegenden Erfindung, die gemacht wurde, um die bei Methoden aus dem Stand der Technik auftretenden Probleme zu lösen, eine verbesserte Methode für die Umhüllung eines Faserbündels zur Verfügung zu stellen.
  • Die hier vorgeschlagene Methode umfaßt den ersten Schritt der Aufbringung einer gewissen Vorspannung auf das Faserbündel in dessen Längsrichtung und an gegenüberliegenden Enden dieses Bündels. Kennzeichnend beinhaltet diese Methode folgende Arbeitsschritte: schraubenförmiges Aufwickeln eines elastischen Bandes auf das Bündel, ausgehend von einem der gegenüberliegenden Enden gegen das andere Ende in einer Weise, daß das Band das Bündel fast vollständig umhüllt, während die vorher aufgebrachte Spannung gehalten wird; und schließlich Abwickeln des Bandes in einer Weise, daß das Bündel schrittweise ab dem zweiten Ende in Richtung des ersten Endes freigelegt wird, während synchron der so freigelegte Teil des Bündels schrittweise in eine zylindrische Schutzhülle eingeschoben wird.
  • Nachstehend wird eine Ausführungsart der vorliegenden Erfindung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen erklärt, in denen folgendes dargestellt ist:
  • Die Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung, in der ein Band auf ein Bündel aus hohlen Fasern gewickelt wird;
  • Die Fig. 2 zeigt die Vorrichtung in dem Zustand, in dem das Band abgewickelt und das Bündel in eine zylindrische Schutzhülle eingeschoben wird.;
  • Die Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Bündels aus hohlen Fasern, welches nach einer Methode aus dem Stand der Technik umwickelt wurde; und
  • Die Fig. 4 zeigt einen Querschnitt des in der Fig. 3 dargestellten Bündels.
  • In der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsart umfaßt die Vorrichtung für die Durchführung der jeweiligen Arbeitsschritte ein Bündel 1 aus hohlen Fasern, eine zylindrische Schutzhülle 2 und ein Band 3. Außerdem enthält die Vorrichtung einen Stab 4 für die Halterung der Schutzhülle, eine Bandablageeinheit 5 und eine Spannvorrichtung 6 für die Aufbringung einer Vorspannung auf das Faserbündel.
  • Als erstes wird der Mitnehmerstachel 7 durch eines der gegenüberliegenden Enden des Faserbündels 1 geschoben (das heißt, in der Zeichnung links). Anschließend wird ein zweiter Mitnehmerstachel 8 der Spannvorrichtung 6 mit dem anderen Ende des Faserbündels in Eingriff gebracht (das heißt, in der Zeichnung rechts). Danach wird der zweite Mitnehmerstachel 8 mittels eines (nicht dargestellten) Druckluftzylinders in der Spannvorrichtung 6 nach rechts gezogen, wodurch in Längsrichtung eine bestimmte Vorspannung auf das Bündel 1 beaufschlagt wird. Der Stab 4 verläuft axial ausgerichtet und im Abstand von dem Faserbündel 1 und trägt darauf die zylindrische Schutzhülle mit der Bezugsnummer 2.
  • Die Schutzhülle 2 besteht üblicherweise aus einem thermoplastischen Harz, wie zum Beispiel einem Polypropylen, und hat im allgemeinen eine Wandstärke von etwa 0,35 mm. Die Schutzhülle kann transparent oder lichtdurchlässig sein, so daß deren Inneres durch die Wand gesehen werden kann. Die innere Umfangsfläche der Schutzhülle ist vorzugsweise matt geschliffen, oder hat eine in einer anderen Weise bearbeitete Oberfläche, so daß das Faserbündel ungehindert gleiten kann.
  • Nach dem vorstehend beschriebenen Vorbereitungsschritt wird das Band um das Faserbündel 1 so gewickelt, wie dies in der Fig. 1 dargestellt ist. Zu diesem Zweck wird eine Verbindungsleine 9 am linken Ende des Bündels und am rechten Ende des die Schutzhülle tragenden Stabes 4 befestigt, und anschließend wird der Mitnehmerstachel 7 aus dem linken Ende des Bündels 1 herausgezogen. Die Verbindungsleine 9 kann zum Beispiel aus einer Schlaufe oder einem Paar Leinen bestehen, welche mit dem Ende des Stabes 4 in Eingriff stehen, oder mit diesem verknotet werden können. Anschließend wird ein auf einem beweglichen Bock 10 der Bandablageeinheit 5 montierter rotierender ringförmiger Kopf 11 in eine Ausgangsposition bewegt, welche den Kopf 11 veranlaßt, sich um das rechte Ende des Faserbündels 1 zu legen. Ein freies Ende des Bandes 3, welches auf eine auf dem Kopf angeordnete Spule 12 aufgewickelt ist, ist löslich an dem Bündel 1 an dem Abschnitt des Bündels befestigt, welcher auf der rechten Seite liegt. Das Band ist aus einem Polyethylen, einem Polyfluoridharz, einem Polyvinylchlorid, einem Polyvinylidenchlorid, od. dgl. hergestellt. Anschließend beginnt ein (nicht dargestellter) Motor, den rotierenden ringförmigen Kopfs 11 nach links zu bewegen, während er sich um seine eigene Achse dreht. Auf diese Weise wird das von einer Spule 12 abgewickelte Band spiralförmig auf das Bündel 1 über die gesamte Länge dieses Bündels 1 gewickelt, mit Ausnahme seiner gegenüberliegenden Enden. Ein Vorschubmotor 13, welcher die Spule 12 mit dem Kopf 11 verbindet, wird so gesteuert, daß er die Spannung des Bandes 3 regulieren kann.
  • Nachdem das hohle Faserbündel 1 mit dem Band 3 umwickelt worden ist, wird die von dem Stab 4 getragene Schutzhülle 2 über eine geringe Distanz nach rechts bewegt. Auf diese Weise sitzt das rechte Ende der Schutzhülle 2 auf dem linken freiliegenden Ende des Bündels 1 auf, wie dies in der Fig. 2 dargestellt ist. Anschließend beginnt der Kopf 11 der Bandablagevorrichtung 5 sich in der entgegengesetzten Richtung zu drehen, und zwar entgegensetzt zu der in der Fig. 1 dargestellten Richtung. Synchron mit der Rotation des Kopfes 11 bewegt sich der von dem Motor angetriebene bewegliche Bock 10 nach rechts. Aufgrund der synchronen Bewegungen des Kopfes 11 und des Bockes 10 wird das Band 3 kontinuierlich aus seiner letzten linken Kehrtwende in seiner ersten rechten Kehrtwende abgewickelt, um so schrittweise das Bündel 1 freizulegen, während gleichzeitig der so freigelegte Abschnitt des Bündels 1 schrittweise in die zylindrische Schutzhülle 2 eingeführt wird. Der Vorschubmotor 13 treibt die Spule 12 weiter an, um die Spannung des Bandes auf dem gewünschten Niveau zu halten, und zwar ähnlich dem in der Fig. 1 dargestellten Arbeitsschritt. Das freie Ende des Bandes, welches löslich an dem rechten Ende des Bündels befestigt ist, kann dann abgleiten und ermöglicht dadurch, daß das Bündel aus hohlen Fasern 1 vollkommen von der Schutzhülle 2 überdeckt wird. In einem nachfolgenden Umhüllungsschritt wird das Bündel 1 in der Schutzhülle 2 axial mit einem zylindrischen Behälter in einem mit hohlen Fasern bestückten Gerät ausgerichtet. Es versteht sich, daß die vorstehend beschriebene Methode auch auf die Umhüllung von anderen Faserbündeln geeignet ist, als von aus hohlen Fasern bestehenden Bündeln.
  • Zusammenfassend umfaßt die beschriebene Methode den Schritt der vollkommenen spiralförmigen Aufwicklung eines Bandes auf ein Bündel zwischen dem einen Ende und dem anderen Ende dieses Bündels, während diese Enden in entgegengesetzte Richtungen gedrückt werden, um die Spannung in der Längsrichtung aufrechtzuerhalten. Anschließend wird das Band von dem Bündel abgewickelt, welches dann schrittweise zwischen dem äußeren Ende und dem unteren Ende freigelegt wird, während synchron der so freigelegte Teil des Bündels schrittweise in eine zylindrische Schutzhülle eingeschoben wird.
  • BEISPIELE 1 BIS 3
  • Es wurden drei Beispiele eines Faserbündels hergestellt. Das Bündel im Beispiel 1 bestand aus hohlen Fasern mit einer Anzahl "A". Die Bündel der Beispiele 2 und 3 enthielten jeweils "A-500" und "A + 500" Fasern. Sämtliche Beispiele hatten fast den gleichen Durchmesser des Bündels, in das die Fasern gepackt waren und dieser Durchmesser wurde während der Aufwicklung und der Abwicklung des Bandes erhalten. Ein Band wurde auf jedes der Bündel der einzelnen Beispiele unter Spannungen auf und abgewickelt, die in der Tabelle 1 zusammen mit den Werten des "Packungsverhältnisses" angegeben sind, welches durch die nachstehende Gleichung (1) definiert wird:
  • Packungsverhältnis des Faserbündels = [{(durch den äußeren Umfang einer Faser definierter Querschnittsbereich)· Anzahl der Fasern)/(durch den inneren Umfang einer zylindrischen Schutzhülle definierter Querschnittsbereich)] · 100 Gleichung (1) Tabelle 1
  • Die Tabelle 1 zeigt, daß mit der steigenden Zahl von Fasern, die in ein Bündel gepackt sind, eine höhere Wickelspannung des Bandes und ein größeres Packungsverhältnis der Fasern erzeugt wird. Die Abwickelspannung des Bandes bleibt jedoch die gleiche, um den gleichen Außendurchmesser der Bündel zu gewährleisten.
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung kann der Außendurchmesser des Faserbündels beinahe konstant gehalten werden, auch wenn die Zahl der umwickelten Fasern pro Bündel in geringem Maße variiert. Ein solcher konstanter Bündeldurchmesser wird aufgrund der Regulierung der Spannungen für das Aufwickeln und Abwickeln des Bandes erreicht. Daher kann die zylindrische Schutzhülle mit einem vorgegebenen Innendurchmesser eine variable Anzahl von Fasern aufnehmen und halten, so daß der Einsatzbereich der Schutzhülle erweitert wird. Während des Wickelvorgangs können die Fasern nur sehr geringem Maße beschädigt werden, wodurch die Wahrscheinlichkeit verringert wird, daß ein Fluid, wie zum Beispiel Blut, seitlich aus den Fasern austreten kann, die in einem Gerät für die Aufnahme hohler Fasern installiert sind. Außerdem ist eine spätere manuelle Justierung der bereits umwickelten Bündel nicht mehr erforderlich, wodurch das Fertigungsergebnis verbessert wird.

Claims (2)

1. Methode zur Umhüllung von einem Faserbündel, die folgende Schritte umfaßt:
Aufbringung einer vorbestimmten Spannung auf das Faserbündel (1) in dessen Längsrichtung und an gegenüberliegenden Enden dieses Bündels;
anschließend schraubenförmiges Wickeln eines Bandes (3) um das Bündel (1) ausgehend von einem der gegenüberliegenden Enden gegen das andere Ende in einer Weise, daß das Band das Bündel fast vollständig umhüllt, während die aufgebrachte Spannung gehalten wird; und
schließlich Abwickeln des Bandes (3) von dem Bündel (1) in einer Weise, daß das Bündel allmählich ab dem zweiten Ende in Richtung des ersten Endes freigelegt wird, während der so freigelegte Teil des Bündels allmählich in eine zylindrische Schutzvorrichtung (2) eingeschoben wird.
2. Methode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufwickeln und Abwickeln des Bandes (3) mit Hilfe einer Bandablageeinheit (5) durchgeführt wird, welche einen rotierenden ringförmigen Kopf (11) aufweist, der sich in Längsrichtung rund um das Bündels (1) hin- und herbewegt, sowie eine Spule (12) für die Zufuhr des Bandes (3) zu dem Bündel (1) vorgesehen ist, die das Band aufnimmt, und daß ein Vorschubmotor (13) vorgesehen ist, welcher die Spule (12) mit dem ringförmigen Kopf (11) verbindet und die Spannung des Bandes (3) regelt, welches auf oder abgewickelt wird.
DE69410713T 1993-08-20 1994-07-16 Methode zur Umhüllung eines Faserbündels Expired - Lifetime DE69410713T2 (de)

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