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DE69410407T2 - Auf Vakuum ansprechender Vergaser - Google Patents

Auf Vakuum ansprechender Vergaser

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DE69410407T2
DE69410407T2 DE69410407T DE69410407T DE69410407T2 DE 69410407 T2 DE69410407 T2 DE 69410407T2 DE 69410407 T DE69410407 T DE 69410407T DE 69410407 T DE69410407 T DE 69410407T DE 69410407 T2 DE69410407 T2 DE 69410407T2
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fuel
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Tetsuo Nojima
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Suzuki Co Ltd
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Suzuki Co Ltd
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    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • F02M7/17Other installations, with moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. having valves with means for controlling cross-sectional area of fuel spray nozzle operated automatically, e.g. dependent on exhaust-gas analysis by a pneumatically adjustable piston-like element, e.g. constant depression carburettors
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft einen auf Unterdruck ansprechenden Vergaser nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein auf Unterdruck ansprechender Vergaser, der in erster Linie bei einem Motorrad verwendet wird, besitzt einen Aufbau, bei dem eine Druckänderung innerhalb eines Venturi-Kanals in dem Vergaser, hervorgerufen durch Öffnen und Schließen eines Drosselventils, auf eine Membran übertragen wird, die sich in einer Membrankammereinrichtung befindet, um dadurch ein mit der Membran gekoppeltes Kolbenventil zu öffnen bzw. zu schließen.
  • Wenn ein Gasgriff des Motorrads betätigt wird, öfthet oder schließt ein Flügel-Drosselventil im Inneren des Venturi-Kanals, und demzufolge steigt oder sinkt der Druck innerhalb des Venturi-Kanals. Diese Druckänderung wird auf die Membraneinrichtung übertragen, und die in der Membrankammer befindliche Membran, die aus einer dünnen Kautschukschicht besteht, bewegt sich, demzufolge das Kolbenventil, welches miu der Membran gekoppelt ist, sich ebenfalls bewegt und dadurch den Kanalquerschnitt des Venturi-Kanals und mithin die zugemessene Kraftstoffmenge einstellt. Das Luft-Kraftstoff-Gemisch in einem optimalen Luft-Kraftstoff-Verhältnis gemäß dem Öfthungsgrad des Drosselventils wird also ständig in Richtung Motor geliefert, so daß das Verhalten des Motors ebenso wie der Kraftstofiverbrauch einen gewünschten Zustand aufweisen.
  • Da die Membran des Vergasers ständig Benzindämpfen von dem Kraftstoff für den Motor ausgesetzt ist, wurde die Membran im Stand der Technik aus einem Gummimaterial gefertigt, welches chemisch beständig war, beispielsweise Hydrin-Kautschuk oder NBR (Nitrilbutadienkautschuk).
  • Allerdings unterscheiden sich die Qualitäten von Kraftstoffen in den verschiedenen Ländern, in einigen Fällen ist die Qualität geringer als in Japan, und folglich besteht die Gefahr, daß Benzin geringer Qualität an der Membran haftenbleibt und somit die Verschlechterung der Membran beschleurügt.
  • Da zum Beispiel Hydrin-Kautschuk bei Verwendung von Benzin minderer Qualität anschwillt, wird möglicherweise eine aus Hydrin-Kautschuk hergestellte Membran weich und schwach, was zu einem alsbaldigen Bruch führt. Andererseits kann eine aus NBR gefertigte Membran erhärten und schwächer werden, was einem glatten Gleiten eines in einem Vergaser verwendeten Kolbenventils entgegensteht.
  • Benzin hoher Oktanzahl und Alkohol-Brennstoffe haben die Neigung, die Membran schneller zu schwächen als reguläres Benzin.
  • Im Hinblick auf die obigen Umstände wird im Stand der Technik die Membran dicker ausgebildet, um den abträglichen Einfluß von Benzin minderer Qualität, Benzin hoher Oktanzahl und Alkohol-Kraftstoff zu bremsen und einen frühen Bruch und frühes Verhindern des ruckfreien Gleitens des Kolbenventils zu vermeiden. Wird allerdings die Dicke der Membran gesteigert, so nimmt auch die Steifigkeit der Membran zu, ihre Flexibilität nimmt ab, so daß die Gleitreibung des Kolbenventils zunimmt. Im Ergebnis kann das Kolbenventil sich nicht rasch verschieben, so daß das Ansprechverhalten auf den Gashebel schlechter wird.
  • Ein auf Unterdruck ansprechender Vergaser nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der JP-A-62 157 269 bekannt.
  • Aus der JP-A-01 087 248 ist eine Membran bekannt, die aus einem mit Wasserstoff imprägnierten Nitrilbutadien-Kautschuk (NBR) hergestellt ist.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Ziel der Erfindung ist es, die im Stand der Technik anzutreffenden Übelstände oder Nachteile im wesentlichen zu beseitigen und einen auf Unterdruck ansprechenden Vergaser anzugeben, der in der Lage ist, die Verschlechterung einer Membran aufgrund von Benzin minderer Qualität, Benzin hoher Oktanzahl und Alkohol-Kraftstoff etc. zu unterbinden, um ein verbessertes Gashebel-Ansprechverhalten beizubehalten, und der in der Lage ist, Dichtungsglieder wie Dichtungen, O-Ringe etc. vor Beeinträchtigungen zu bewahren, die durch Benzin minderer Qualität, Benzin hoher Oktanzahl und Alkohol-Kraftstoffe etc. verursacht wird.
  • Dieses sowie weitere Ziele werden erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein auf Unterdruck ansprechender Vergaser geschaffen wird, der mit einer Membraneinrichtung ausgestattet ist, die eine Membrankammer enthält, welche mittels einer Membran in zwei Kammern unterteilt ist, wobei außerdem ein Vergasergehäuse mit einem Venturi-Kanal vorgesehen ist, der mit der Membrankammer in Verbindung steht, und in welchem ein Drosselventil angeordnet ist, wobei eine Druckänderung im Inneren des Venturikanals, hervorgerufen durch Öffhen und Schließen des Drosselventils, auf die Membraneinrichtung übertragen wird und die Membran nach oben und nach unten bewegt wird, um dadurch ein mit der Membran gekoppeltes Kolbenventil zu öffnen bzw. zu schließen, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran ebenso wie in dem Vergaser befindliche Dichtungsglieder an Flüssigkeitsdichtigkeit erfordernden Teilen aus einem mit Wasserstoff impragnierten Nitrilbutandienkautschuk (NBR) gebildet sind.
  • Der mit Wasserstoff imprägnierte NBR kann ersetzt werden durch einen Fluorkautschuk.
  • Erfindungsgemäß besitzt gemäß den oben beschriebenen Besonderheiten der mit Wasserstoff imprägnierte NBR bessere chemische Beständigkeit als üblicherweise verwendetes Hydrin-Kautschuk oder NBR, so daß der Einsatz der NBR-Stoffe dazu führt, daß eine Verschlechterung der Membran und der Dichtungsglieder durch Benzin minderer Qualität, durch Benzin hoher Oktanzahl und durch Alkohol-Kraftstoff etc. verhindert wird, wobei ein frühes Brechen, Erhärten, etc.der Membran wirksam unterbunden wird.
  • Da außerdem die Zugfestigkeit der Membran wesentlich verbessert ist gegenüber der herköminlichen Membran, kann man die Membran dünner ausbilden und damit das Drossel-Ansprechverhalten stark verbessern.
  • Wegen der Ausbildung der Dichtungsglieder aus mit Wasserstoff imprägniertem NBR, was die Schwächung dieser Dichtungsglieder vermeidet, werden das Lecken von Kraftstoff sowie ein fehlerhaftes Einstellen von Elementen wirksam vermieden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1 eine Vertikaischnittansicht eines auf Unterdruck ansprechenden Vergasers gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
  • Fig. 2 ebenfalls eine Vertikaischnittansicht des auf Unterdruck ansprechenden Vergasers nach Fig. 1 mit einem angehobenen Kolbenventil; und
  • Fig. 3 eine graphische Darstellung der Beziehung einer Aufstiegsbeschleunigung des Kolbenventils, nachdem das Drosselventil geöffnet wurden, aufgetragen über der verstrichenen Zeit.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen Fig. 1 eine Vertikalschnittansicht eines durch Unterdruck gesteuerten Vergasers 1 gemäß der Erfindung, eingesetzt für ein Motorrad beispielsweise, zeigt, wobei die rechte Seite die Seite des Luftfilters und die linke Seite die Motorseite ist.
  • Der durch Unterdruck gesteuerte Vergaser 1 besteht hauptsächlich aus einer Vergaserhaupteinheit 2, die mit einer Membraneinrichtung 3 auf ihrer Oberseite ausgestattet ist, ferner mit einer Schwimmerkanuner 4 auf ihrer Unterseite. Diese Vergaserhaupteinheit 2 wird gebildet durch einen Venturi- Kanal 5, der die Vergaserhaupteinheit in horizontaler Richtung vollständig durchsetzt. Ein Kolbenventil 6 und ein Flügel-Drosselventil 7 befinden sich im Inneren des Venturi-Kanals 5. Das Kolbenventil 6 bewegt sich frei in vertikaler Richtung entlang eines Führungskanals 8, welcher den Venturi- Kanal 5 schneidet. Andererseits dreht sich das Drosselventil 7 frei um eine Lagerwelle 9.
  • Die Membraneinrichtung 3 wird flüssigkeitsdicht abgedeckt von einem Membrandeckel 11 auf dem oberen Teil der Vergaserhaupteinheit 2, und der dadurch gebildete Innenraum wird von einer Membran 12 in eine obere Kammer A und eine untere Kammer B getrennt, wobei die Membran 12 aus einem Kautschukmaterial besteht, beispielsweise durch Wasserstoff imprägniertem NBR oder Fluor-Kautschuk.
  • Die Membran 12 ist so ausgebildet, daß sie zum Beispiel eine Schwalbenschwanzform aulweist und mit ihrem Außenumfang zwischen dem Membrandeckel 11 und der Vergaserhaupteinheit 2 eingeklemmt ist, während ihr Innenumfang in einen Flansch 13 eingefügt ist, der sich an dem Kopfteil des Kolbenventils 6 befindet.
  • Die obere Kammer A der Membraneinrichtung 3 ist mit dem Venturi-Kanal 5 über einen Verbindungskanal 14 verbunden, der in dem Kolbenventil 6 ausgebildet ist, andererseits ist die untere Kammer B zum Luftfilter hin (zur Atmosphäre) über einen Verbindungskanal 15 in der Vergaserhaupteinheit 2 geöffnet.
  • Eine Führungsstange 16 ist an dem Membrandeckel 11 befestigt, und eine Feder 17, die zwischen der Führungsstange 16 und dem Kolbenventil 6 unter Druck eingefügt ist, drängt das Kolbenventil 6 nach unten. Folglich wird auch der Mittelbereich der Membran 12 nach unten gedrängt. Das Innenvolumen der oberen Kammer A ist größer als das der unteren Kammer B.
  • Die Schwimmerkammer 4 ist von einem Kammergehäuse 18 flüssigkeitsdicht am unteren Teil der Vergaserhaupteinheit 2 abgedeckt, und von einer Düse 19, deren vorderes Ende sich in der Schwimmerkammer 4 befindet, wird ein Kraftstoff 21 geliefert. Der Kraffstoffspiegel wird mit Ililfe eines nicht dargestellten Schwimmers konstant gehalten, wobei sich an der Schwimmerkammer 4 ein Ablauftropfen 22 befindet.
  • An der Unterseite der Vergaserhaupteinheit 2 ist einstückig ein Ansatz 23 angeformt, der sich in die Schwimmerkammer 4 hineinerstreckt, und innerhalb des Ansatzes 23 ist ein Saugkanal 24 ausgebildet, der mit dem Venturi- Kanal 5 kommuniziert. Eine Leerlaufdüse 25 ist in den Saugkanal 23 von oben her eingesetzt, und eine Hauptdüse 26 steht mit dem unteren Ende des Ansatzes 23 in Verbindung, indem sie mit der Leerlaufdüse 25 von der Unterseite des Ansatzes her angeschraubt ist. Die Leerlaufdüse 25 enthält einen Mittelkanal 27, der in Fig. 2 gezeigt ist, und durch den hindurch der Kraftstoff nach oben angesaugt wird. Der untere Abschnitt des Mittelkanals 27 wird durch die Hauptdüse 26 verengt, um dadurch die Menge des Kraftstoffstroms einzustellen.
  • Am unteren Teil des Kolbenventils 6 ist ein Nadelventil 28 angebracht, welches einen konischen Außenumfang besitzt, so daß das Nadelventil 28 sich mit einem Umfangs-Freiraum durch den Mittelkanal 27 der Leerlaufdüse 25 entsprechend der Bewegung des Kolbenventils 6 bewegt.
  • Dichtungsglieder, beispielsweise eine Dichtung 30, die die Verbindung zwischen der Vergaserhaupteinheit 2 und dem Schwimmerkammergehäuse 18 abdichtet, ein zwischen der Leerlaufdüse 25 und der Hauptdüse 26 befindlicher O-Ring 31, und an der Düse 19 im Inneren der Schwimmerkammer 4 und an dem Ablaufpropfen 22 befindliche O-Ringe 32 und 33 bestehen ebenfalls aus durch Wasserstoff verstärktem NBR oder Fluor-Kautschuk.
  • Geöffnet wird das Drosselventil 7 entsprechend der Drehung des Gasgriffs am Lenker des Motorrads, und das Kolbenventil 6 öffnet sich entsprechend der Änderung des Drucks im Inneren des Venturi-Kanals 5. Das heißt: wie in Fig. 1 gezeigt ist, wird bei geöffnetem Drosselventil 7 der Ansaugunterdruck nicht auf das Innere des Venturi-Kanals 5 ausgeübt, so daß das Kolbenventil 6 nicht hochsteigt und dementsprechend die Querschnittsfläche des Venturi-Kanals 5 minimal ist. Zu dieser Zeit wird der im Inneren der Schwimmerkammer 4 befindliche Kraftstoff 21 zu der stromabwärtigen Seite des Drosselventils 7 über die Leerlaufdüse 25 geflihrt, so daß der Motor sich im Leerlauf dreht.
  • Wenn dann gemäß Fig. 2 das Drosselventil 7 geöffnet wird, wirkt der Saug- Unterdruck seitens des Motors auf das Innere des Venturi-Kanals 5. Dieser Unterdruckzustand überträgt sich über den Verbindungskanal 14 im Inneren des Kolbenventils 6 auf die obere Kammer A der Membraneinrichtung 3. Zu diesem Zeitpunkt gelangt der atmosphärische Druck über den Verbindungskanal 15 in die untere Kammer B der Membraneinrichtung 3, so daß sich die Membran 12 aufgrund des Druckunterschieds zwischen dem in der oberen Kammer A wirksamen Unterdruck und dem atmosphärischen Druck in der unteren Kammer B hebt. Dann steigt das Kolbenventil 6 durch die Kopplung mit der Membran 12 hoch, und die Querschnittsfläche des Venturi-Kanals 5 vergrößert sich. Das Kolbenventil 6 wird in seiner Stellung gehalten durch den Kräfteausgleich zwischen der Steigkraft, die hervorgerufen wird durch den Druckunterschied zwischen der oberen Kammer A und der unteren Kammer B, und durch die Druckkraft aufgrund der Feder 17.
  • Wenn das Kolbenventil 6 steigt, steigt auch das Nadelventil 28, und da das Nadelventil 28 eine konische äußere Form hat, nimmt der Umfangs-Spalt zwischen dem Nadelventil 28 und der Leerlaufdüse 25 entsprechend dem Hebezustand des Nadelventils 28 an, und folglich wird der Kraftstoff 21, der sich in der Schwimmerkammer 4 befindet, über diesen Spalt in den Venturi-Kanal 5 gesaugt. Der hochgesaugte Kraftstoff 21 wird als Nebel versprüht und wird zu einem Luft-Kraftstoff-Gemisch. Das Luft-Kraftstoff- Gemisch wird dann in den Motor gesaugt, und die Motordrehzahl steigt.
  • Auf diese Weise wird die Querschnittsfläche des Venturi-Kanals 5 automatisch so eingestellt, daß die angemessene Kraftstoffmenge gemäß dem Öffnungsgrad des Drosselventils 7 durch das Kolbenventil 6 gelangt, und wenn der Kraftstoff in der Menge entsprechend dieser Querschnittsfläche in das Innere des Venturi-Kanals 5 gelangt, wird dem Motor konstant ein Luft- Kraftstoff-Gemisch im optimalen Luft-Kraftstoff-Verhältnis zugeführt.
  • In dem auf Unterdruck ansprechenden Vergaser 1 ist die Membran 12 der Membraneinrichtung 3 aus mit Wasserstoff imprägniertem NBR gebildet, wie oben erläutert wurde. Die nachstehende Tabelle 1 stellt einen Vergleich der Eigenschaften des mit Wasserstoff imprägnierten NBR mit Hydrin- Kautschuk und NBR dar, welches zur Ausbildung der Membran in herkömmlichen auf Unterdruck ansprechenden Vergasern verwendet wurde. Tabelle 1
  • Wie aus dieser Tabelle ersichtlich ist, betrug die Zugfestigkeit von mit Wasserstoff imprägniertem NBR 70 bis 100% mehr als diejenige von Hydrin-Kautschuk oder NBR, und auch das Dehnungsverhältnis war wesentlich besser als das von Hydrin-Kautschuk. Als die Schwell-Prufüng unter Verwendung von Benzin minderer Qualität durchgefuhrt wurde, zeigte das mit Wasserstoff imprägnierte NBR annähernd 10% weniger Schwellung als das Hydrin-Kautschuk.
  • Als außerdem zum Prüfen der Haltbarkeit der Membran Benzin minderer Qualität verwendet wurde, zeigte die erfindungsgemäß durch mit Sauerstoff imprägniertes NBR gebildete Membran 500.000 zerstörungsfreie Verformungen, also weit mehr als die 90.000 bei Hydrin-Kautschuk und die 250.000 bei NBR, die beim herkömmlichen Aufbau verwendet werden.
  • Wie aus dem oben Gesagten ersichtlich ist, ist eine aus mit Wasserstoff imprägniertem NBR hergestellte Membran in hohem Maße chemisch bestän dig und wird selbst dann kaum beeinträchtigt, wenn Benzin minderer Qualität verwendet wird, so daß Störungen aufgrund beispielsweise eines frühen Bruchs der Membran oder dessen Verhärtung wirksam vermieden werden können. Etwa das gleiche Ergebnis wurde im Fall von Benzin hoher Oktanzahl und Alkohol-Kraftstoff erzielt, es wurde also die Haltbarkeit gesteigert. Ahliliche Ergebnisse wurden auch bei einer Membran aus Fluor-Kautschuk erzielt.
  • Da außerdem das mit Wasserstoff imprägnierte NBR oder der Fluor- Kautschuk höhere Zugfestigkeit aufweist, kann man, wenn die gleiche Zugfestigkeit wie bei dem konventionellen Werkstoff gefordert wird, die Schichtdicke der Membran dünner machen als mit herkömmlichem Material. Wenn die Schichtdicke der Membran dünner wird, sinkt die Steifigkeit, die Flexibilität wird gesteigert, und demzufolge verringert sich die Reibung des Kolbenventils 6 bei dessen Bewegung, und wie aus Fig. 3 hervorgeht, steigt die Hubgeschwindigkeit des Kolbenventils im Anschluß an das Öffnen des Drosselventils 7, also erhöht sich der Hub des Anstiegs des Kolbenventils 6 pro Zeiteinheit. Deshalb wird das Gashebel-Ansprechverhalten spürbar verbessert.
  • Außerdem ist dieser auf Unterdruck ansprechende Vergaser 1 mit Dichtungselementen ausgestattet, beispielsweise der Dichtung 30 und den O- Ringen 31, 32, 33 etc., die aus mit Wasserstoff imprägniertem NBR oder Fluor-Kautschuk gebildet sind, so daß die Beeinträchtigung dieser Dichtungselemente 30, 31, 32 und 33, die durch minderwertiges Benzin, Benzin hoher Oktanzahl oder Alkohol-Kraftstoff hervorgerufen wird, wirksam vermieden, so daß insgesamt ein Lecken von Kraftstoff und unrichtige Einstellungen vermieden werden.
  • Außerdem kann der mit Wasserstoff imprägnierte NBR oder der Fluor- Kautschuk nicht nur für die Membran 12 und die Dichtungselemente 30 bis 33 eingesetzt werden, sondern auch noch für andere Teile, an denen möglicherweise Kraftstoff haftenbleibt, so zum Beispiel die Öldichtungen an der Kurbelwelle eines Zweitaktmotors oder an dem Motor-Ansaugrohr, um dadurch eine Beeinträchtigung durch Kraftstoff zu vermeiden und die Anfangsleistung über lange Zeit hin aufrecht zu erhalten.

Claims (2)

1. Auf Unterdruck ansprechender Vergaser (1), mit einer Membraneinrichtung (3), die eine Membrankammer enthält, welche mit Hilfe einer Membran (12) in zwei Kammern (A, B) unterteilt ist, und mit einem Vergasergehäuse (2), das einen Venturikanal (5) enthält, der mit der Membrankammer in Verbindung steht, und in dem sich ein Drosselventil (7) befindet, wobei eine Druckänderung in dem Venturikanal (5) aufgrund des Öffnens und des Schließens des Drosselventils (7) auf die Membrankammer übertragen wird und demzufolge die Membran (12) nach oben und nach unten bewegt wird, um dadurch ein mit der Membran (12) gekoppeltes Kolbenventil (6) zu öffnen bzw. zu schließen, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (12) ebenso wie in dem Vergaser (1) an Flüssigkeitsdichtigkeit erfordernden Teilen angeordnete Dichtungsglieder (30 bis 33) aus einem mit Wasserstoff imprägnierten Nitrilbutadienkautschuk (NBR) gebildet ist.
2. Vergaser (1) nach Anspruch 1, bei dem die Dichtungsglieder ein Dichtungselement (30) beinhalten, welches an einer Schnittstelle zwischen dem Vergasergehäuse (2) und einem Schwimmerkammergehäuse (18) angeordnet ist, ferner O-Ringe (31, 32, 33) beinhalten, die an einem Ablaufstopfen (22) für das Schwürrnierkammergehäuse (18) und einem Düsenglied (19) in dem Schwimmerkammergehäuse (18) angeordnet sind.
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