DE69409684T2 - Abstandhaltende Unterlegscheibe für Schraubverbindung - Google Patents
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Description
- Diese Erfindung betrifft Abstandsunterlegscheiben für ein Anordnen zwischen einer Oberfläche, aus der sich eine mit Gewinde versehene Schraube oder ein Bolzenelement erstreckt, und einer Mutter, die auf das Element geschraubt wird.
- Bei dieser Patentbeschreibung, die die Anordnung einer mit Innengewinde versehenen Mutter auf einem mit Außengewinde versehenen länglichen Element betrifft, kann jenes Element eine Schraube, die einen separaten Kopf aufweist, der durch die Vorrichtung, beispielsweise Flansche, hindurchgeht, oder ein Bolzen sein, der durch einen Gewindeeingriff mit der Vorrichtung gehalten wird, und der Einfachheit und Deutlichkeit der Beschreibung halber wird der Begriff "Schraube" hierin nachfolgend so verwendet, daß er als Alternative einen Bolzen umfaßt, wenn der Zusammenhang auf nichts anderes hinweist.
- Die Erfindung betrifft insbesondere Abstandsunterlegscheiben für eine Verwendung bei Muttern- und Schraubenkombinationen mit großem Durchmesser, die zum Einsatz kommen, um große Schließkräfte auf die Vorrichtung, wie beispielsweise Turbinengehäuse, unter Umständen auszuüben, wo jede Muttern- und Schraubenkombination eine von einer Vielzahl ist, die in unmittelbarer Nähe und mit begrenzter Zugänglichkeit angeordnet sind.
- Mit Bezugnahme auf Fig. 1(a) und 1(b), die in einer Draufsicht und bzw. Aufrißdarstellung eine typische Schnittdarstellung der Turbinenvorrichtung 10 zeigen, bei der die Gehäuseteile periphere Flansche 12, 13 aufweisen, die mittels der einen engen Abstand aufweisenden Muttern- und Schraubenbaugruppen 14&sub1;, 14&sub2; ... aneinander festgeklemmt sind, resultiert die Klemmkraft aus der Retention der Zugspannung in den Schraubenelementen 15&sub1;, 15&sub2; mittels der Mutter 16&sub1;, 16&sub2;, die an den Flansch 12 mittels der sogenannten kugelförmigen Unterlegscheibenbaugruppen 17&sub1;, 17&sub2; anstoßen, die das Fehlen der tatsächlichen senkrechten Richtung irgendwelcher Elemente mit Bezugnahme auf die Flanschfläche ausgleichen. Es ist ein übliches Merkmal derartiger Installationen, daß die Zugspannung, die in den Elementen beibehalten werden soll, sowohl hoch als auch genau definiert sein muß, und es ist außerdem üblich, daß eine derartige Zugspannung während der Installation durch Dehnen des Elementes mittels einer vorübergehend angebrachten ringförmigen hydraulischen Schraubenspanneinrichtung eher als durch Anziehen der Mutter hervorgerufen wird, wobei die Schraubenspanneinrichtung danach entfernt wird.
- Derartige ringförmige hydraulische Schraubenspanneinrichtungen sind per se gut bekannt, beispielsweise wie sie in der Patentbeschreibung GB 1590131 beschrieben werden. Im wesentlichen weist eine derartige Spanneinrichtung eine ringförmige Kolben- und Zylinderanordnung auf, die am Element angebracht wird und dieses umgibt, und die darin eine Zugspannung mit dem nachfolgenden Dehnen des Elementes durch eine relative axiale Verschiebung des Kolbens und Zylinders hervorruft. Während die Spanneinrichtung die Spannung bewirkt, bewegt sich die Mutter längs des Elementes in einen angrenzenden Zustand mit der kugelförmigen Unterlegscheibe mit einem relativ geringen Widerstand, so daß, wenn der hydraulische Druck entlastet wird, die Zugspannung durch die Mutter auf einem genau vorgegebenen Restniveau gehalten wird. Damit die durch die Spanneinrichtung auf das Element ausgeübte Kraft im Flansch zur Reaktion kommen kann, umfaßt die Spanneinrichtung eine Brücke, die die Mutter umgibt oder überbrückt, während gestattet wird, daß sie längs des Elementes auf dem Weg über einen Zugangsschlitz im Brückengehäuse bewegt wird.
- Man sieht, daß die restliche Zugspannung nicht nur genauer definiert sein kann, als wenn die Mutter durch Überwinden der Reibung angezogen wird, sondern, daß die Spanneinrichtung im allgemeinen in begrenzten Räumen eingesetzt werden kann, wo kein Zugang für Drehmomentenwerkzeuge vorhanden ist.
- Das Britische Patent 1150062 zeigt eine mechanische Spanneinrichtung, wo die Brücke in Form einer zylindrischen Buchse gegen einen Flansch mittels einer kegelförmigen Abstandsunterlegscheibe mit kreisförmigem Querschnitt zur Wirkung kommt, die daher einen maximalen Durchmesser über dem der Mutter um ihren gesamten Umfang herum aufweist.
- Es können Situationen wie in Fig. 1 entstehen, wo es wünschenswert ist, daß die Muttern- oder Schraubenkombination einen derartig engen Abstand zueinander aufweisen und/oder so nahe am Gehäuseteil sind, daß die Kontaktfläche zwischen der Mutter und der Unterlegscheibe und zwischen der Unterlegscheibe und dem Flansch, die aus Gründen der Zweckmäßigkeit bei dieser Patentbeschreibung als die Kontaktfläche der Mutter bezeichnet wird, alles das ist, was für jedes Muttern- und Schraubenpaar verfügbar ist. Um jedoch eine Flanschfläche für das Halten einer Spanneinrichtungsbrücke, die die Mutter während der Installation oder dem Entfernen überbrückt, bereitzustellen, war es bisher erforderlich, einen Kompromiß hinsichtlich einer größeren Abstandsteilung und/oder der Verwendung von Schrauben oder Muttern mit kleinerem Durchmesser, als es wünschenswert ist, zu schließen.
- Eine derartige Situation kann, wie in Fig. 1 gezeigt wird, verschlimmert werden, indem die Flanschfläche abgestuft wird, wie bei 10&sub1; gezeigt wird, und teilweise durch andere Teile des Gehäuses oder Flansches eingeschlossen wird.
- Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Abstandsunterlegscheibe bereitzustellen, die für eine derartige Schraubverbindungsanordnung geeignet ist, die ein leichteres und verbessertes Verschrauben begünstigt, und eine Schraubverbindungsanordnung, die eine derartige Abstandsunterlegscheibe umfaßt.
- Entsprechend einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Abstandsunterlegscheibe für eine Schraubverbindung der Ausführung bereitgestellt, bei der eine mit Gewinde versehene Schraube oder ein Bolzenelement, die sich von einer Vorrichtung aus erstreckt, mittels einer Mutter unter Spannung gehalten wird, die durch das Element getragen wird und gegen die Vorrichtung mittels der Abstandsunterlegscheibe drückt, die durch die hydraulische Schraubenspanneinrichtung unter Spannung gebracht wurde, die an der Vorrichtung mittels einer Brücke zur Wirkung kommt, die die Mutter überbrückt, wobei die Abstandsunterlegscheibe einen länglichen Körper aufweist, der einschließt: (i) eine Durchgangsöffnung koaxial mit der Längsachse des Körpers und mit einem gleichmäßigen Durchmesser, um eine Spielpassung für den Körper über einem Element bereitzustellen, (ii) an einem Ende, dem Fußende, eine Körperwand mit einer im wesentlichen gleichmäßigen Dicke entsprechend der Kontaktfläche der Mutter, und (iii) an dem anderen Ende, dem Kopfende, in einer ersten Richtung senkrecht zur und die Längsachse schneidend eine Körperwanddicke, die nicht kleiner ist als die Körperwanddicke des Fußendes, und am anderen Ende in einer zweiten Richtung, die im allgemeinen rechtwinklig zur ersten Richtung verläuft, eine Körperwanddicke, die größer ist als die in der ersten Richtung, wobei das Kopfende des Körpers auf diese Weise eine Auflagefläche für die Mutter bereitstellt, die mit der Kontaktfläche der Mutter von gleichem Umfang ist, und wobei in mindestens der zweiten Richtung ein Auflagebereich für die hydraulische Spanneinrichtungsbrücke radial nach außen von der Kontaktfläche der Mutter vorhanden ist.
- Entsprechend einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt eine Schraubverbindung: eine mit Gewinde versehene Schraube oder ein Bolzenelement, die sich von einer Vorrichtung aus erstreckt, eine Abstandsunterlegscheibe, wie sie im vorhergehenden Paragraphen beansprucht wird, so angeordnet, daß das Fußende an die Vorrichtung anstößt und sich das Element durch die Durchgangsöffnung erstreckt, und eine Mutter, die auf das Element geschraubt wird und an das Kopfende der Abstandsunterlegscheibe anstößt, wodurch das Element durch eine Gegenwirkung mit der Vorrichtung mittels der Abstandsunterlegscheibe unter Spannung gehalten wird.
- Eine Ausführung der vorliegenden Erfindung wird jetzt als Beispiels und mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, die zeigen:
- Fig. 1(a) und 1(b) in Draufsicht und bzw. Aufrißdarstellung die Vorrichtung, wie sie hierin vorangehend in Form der Turbinengehäuseteile beschrieben wird, die mittels dicht angeordneter und bekannter Muttern, Schrauben und kugelförmiger Unterlegscheibenbaugruppen miteinander verbunden werden;
- Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer Abstandsunterlegscheibe in Übereinstimmung mit einer ersten Ausführung der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 3 eine Draufsicht der Abstandsunterlegscheibe aus Fig. 2;
- Fig. 4 eine teilweise geschnittene Aufrißdarstellung der Abstandsunterlegscheibe aus Fig. 2 und 3, die funktionell mit Bezugnahme auf eine Mutter, Schraube und kugelförmige Unterlegscheibenbaugruppe angeordnet ist und eine hydraulische Schraubenspanneinrichtung trägt; und
- Fig. 5(a) und 5(b) eine Draufsicht und bzw. Aufrißdarstellung, wie bei Fig. 1, eines Turbinengehäuses, das Flansche umfaßt, die durch Schraubverbindungen miteinander verschraubt sind, die Abstandsunterlegscheiben der Ausführung aus Fig. 2 und 3 umfassen und unterschiedliche Längen aufweisen, um die Mutternpositionen in einem abgestuften Flansch auszugleichen.
- In Fig. 2 bis 4 wird eine Abstandsunterlegscheibe 20 entsprechend der vorliegenden Erfindung in Beziehung zu jeder der Schraubverbindungen, die in Fig. 1 gezeigt werden, für das Verbinden der Flansche 11 und 12 eingesetzt. Mit Bezugnahme auf deren Verwendung kommen bei der Mutter, Schraube und kugelförmigen Unterlegscheibenbaugruppe die gleichen Bezugszahlen zur Anwendung, aber verallgemeinert, d.h., Schraube 15, Mutter 16 und kugelförmige Unterlegscheibenbaugruppe 17. Die Abstandsunterlegscheibe weist einen länglichen Körper 21 mit einer Durchgangsöffnung 22 koaxial mit der Längsachse 23 des Körpers auf. Die Öffnung zeigt einen kreisförmigen Querschnitt mit gleichmäßigem Durchmesser, um eine Spielpassung für den Körper über einem länglichen Schraubenelement 15 zu bewirken, bei dem sie zur Anwendung kommt. An einem Ende des Körpers, der aus Gründen der Zweckmäßigkeit als ein Fußende 24 bezeichnet wird, und das auf einer im wesentlichen ebenen Oberfläche der Vorrichtung liegen soll, aus der sich das Schraubenelement heraus erstreckt, zeigt der Körper eine im wesentlichen gleichmäßige Wanddicke 25 um die Längsachse 23 herum und entsprechend der Kontaktfläche der Mutter 16, mit der er verwendet wird.
- Am anderen Ende des Körpers, das aus Gründen der Zweckmäßigkeit als das Kopfende 27 bezeichnet wird, ist die Wanddicke um die Längsachse herum asymmetrisch. In einer ersten Richtung, die durch den Pfeil 28 angezeigt wird, senkrecht zur Längsachse und durch diese hindurch zeigt die Körperwand die vorangehend erwähnte Dicke 25 der Körperwanddicke des Fußendes. In einer zweiten Richtung, die durch den Pfeil 29 angezeigt wird, und die im allgemeinen rechtwinklig zur ersten Richtung verläuft, zeigt die Körperwand eine Dicke 30, die größer ist als die Dicke 25 in der ersten Richtung.
- Wohingegen der Umfang des Fußendes 24 kreisförmig ist, wodurch er einen Gesamtdurchmesser 31 aufweist, wird der Umfang des Kopfendes durch zwei gegenüberliegend angeordnete Kreisbogen 32, 33 begrenzt, die jeweils auf die zweite Richtungsachse 29 zentriert sind, und wobei jede Sehnenlänge (32&sub1;, 33&sub1;) im wesentlichen dem Durchmesser 31 des Fußendes entspricht. Die Bogen 32, 33 werden miteinander durch im wesentlichen geradlinige parallele Ränder 34 und 35 verbunden.
- Zwischen dem Kopf und Fußende zeigt der Körper in der zweiten Richtung eine im wesentlichen gleichmäßig kegelförmige Abnahme der Wanddicke. In der veranschaulichten Ausführung erstreckt sich der Kegel nur über den Teil 36 der Länge des Körpers.
- Mit spezieller Bezugnahme auf Fig. 4 weist ein Flansch 12 eines Turbinengehäuses 10 eine mit Gewinde versehene Schraube 15 auf, die sich daraus erstreckt. Die Abstandsunterlegscheibe 20 wird auf der Schraube so angeordnet, daß die Schraube durch die Öffnung 22 hindurchgeht und sich aus dieser heraus erstreckt, und daß das Fußende 24 auf dem Flansch 12 aufliegt. Eine konventionelle kugelförmige Unterlegscheibenbaugruppe 17 und eine Mutter 16 werden auf die Schraube geschraubt, und eine hydraulische Schraubenspanneinrichtung 40 wird angeordnet, um das freie Ende der Schraube und der Mutter zu umschließen. Die Schraubenspanneinrichtung ist im wesentlichen darin konventionell, daß sie einen Kolben 41 und einen Zylinderabschnitt 42 aufweist, der eine mit Innengewinde versehene ringförmige Abziehvorrichtung 43 trägt und verschiebt, die auf das freie Ende der Schraube geschraubt wird. Der Zylinderabschnitt wird auf einer Brücke 44 getragen, die die Mutter 16 umgibt und überbrückt, wobei sie selbst auf dem Kopfende 27 der Abstandsunterlegscheibe 20 getragen wird. Die periphere Wand der Brücke wird frei radial außerhalb der Kontaktfläche der Mutter angeordnet. Die Längen der Brücke und der Schraube 15 und/oder der Abziehvorrichtung 43 werden so ausgewählt, daß die einen relativ großen Durchmesser aufweisenden Kolben und Zylinderabschnitt vom Turbinengehäuse weg und über dem Niveau der angrenzenden Schraubenenden angeordnet werden können und radial schmaler sein können als der Kolben und Zylinderabschnitt, aber dennoch die Mutter umgeben müssen. Bei der Brücke können über einen großen Teil ihrer Länge die gegenüberliegenden Seiten in einer diametralen Richtung entsprechend der ersten Richtung 28 in Verbindung mit der Abstandsunterlegscheibe abgeflacht sein, und über eine derartige Länge, die sich über die Höhe der Mutter oder, praktisch bedeutender, die Höhe einer Mutter bei einer benachbarten Schraube hinaus erstreckt. Die Brücke 44 enthält ein konventionelles Fenster 45, damit man einen Zugriff auf die Mutter 16 hat.
- In der Draufsicht der Fig. 5(a) sieht man, daß die Verwendung einer Abstandsunterlegscheibe, wie sie vorangehend beschrieben wird, eine Auflage für die Spanneinrichtungsbrücke und die Mutter bereitstellt, die von der Oberfläche des Flansches aus verschoben wird, was in mehrerlei Hinsicht vorteilhaft ist.
- Indem die Notwendigkeit nicht mehr besteht, einen Teil der Flanschfläche für das Tragen der Spanneinrichtungsbrücke außerhalb der Kontaktfläche der Mutter zu reservieren, kann der Schraubenteilungsabstand reduziert werden, wie bei 51 veranschaulicht wird, so daß sich die Muttern fast berühren oder Schrauben mit größerem Durchmesser verwendet werden können, wie bei 52 veranschaulicht wird. Man sieht, daß sich unter bestimmten Umständen die Kontaktfläche der Mutter bis zu einer konvex ansteigenden Gehäusewand erstrecken kann, während das Kopfende der Unterlegscheibe übersteht.
- Außerdem wird die wirksame Länge der Schraube, die der Teil zwischen dem innerhalb des Gehäuses gesicherten Ende und der Mutter ist, durch Verwendung der Unterlegscheibe vergrößert, wodurch ermöglicht wird, daß sich die Zugspannung, die durch die Spanneinrichtung eingeführt und durch die Mutter beibehalten wird, stärker und genauer schneller entwickelt, als wenn die Mutter an den Gehäuseflansch anstößt.
- Ebenfalls mit Bezugnahme auf Fig. 5(b) ermöglicht die Fähigkeit, die Länge jeder Abstandsunterlegscheibe 20&sub1;, 20&sub2; zu verändern, die Verwendung mit Bezugnahme auf abgestufte Flansche in einer derartigen Weise, daß die Kopfenden der entsprechenden Abstandsunterlegscheiben und daher die Mutternpositionen in der gleichen Ebene längs des gesamten Flansches liegen. Eine derartige Anordnung kann die Verwendung mehrerer Schraubenspanneinrichtungen erleichtern, die innerhalb eines gemeinsamen Körpers gebildet werden.
- Wie es vorangehend beschrieben und gezeigt wird, erstreckt sich die kegelförmige Wand nur über einen Teil der Länge des Körpers der Abstandsunterlegscheibe. Es wird erkannt, daß die Länge des Kegels in Beziehung zu einer vorgegebenen Körperlänge und/oder der Grad und/oder das Profil des Kegels so ausgewählt werden können, daß bei der Verwendung irgendeiner speziellen Gehäusekonfiguration oder von vorstehenden Stellen aus dem Gehäuse ein Spiel erhalten wird.
- Es wird erkannt, daß die normale kugelförmige Unterlegscheibenbaugruppe 17, die zwischen der Mutter 16 und dem Kopfende der Abstandsunterlegscheibe 20 angeordnet gezeigt wird, zwischen dem Fußende der Abstandsunterlegscheibe und dem Gehäuseflansch, die die gleiche Kontaktfläche zeigen, angeordnet werden kann. Außerdem können das Kopf- und/oder Fußende der Abstandsunterlegscheibe mit einem kugelförmig geformten Ende versehen werden, um einen Teil einer kugelförmigen Unterlegscheibenbaugruppe aufzuweisen.
- Die Abstandsunterlegscheibe wird aus einem geeigneten Material hergestellt, das die geeigneten Eigenschaften für die Übertragung der Druckbelastung durch den Bereich der Kontaktfläche der Mutter aufweist, selbst wenn sie über einem kleineren Bereich radial außerhalb der Kontaktfläche durch die hydraulische Spanneinrichtung erzeugt wird. Welche Konzentration der Belastung auch immer auf das Kopfende der Abstandsunterlegscheibe ausgeübt wird, man sieht, daß der Gehäuseflansch nur immer der Belastung ausgesetzt wird, die über die gesamte Kontaktfläche der Mutter ausgebreitet wird.
- Man wird verstehen, daß die durch den Umfang des Kopfendes angenommene Form von der vorangehend beschriebenen abweichen kann. Beispielsweise kann der Bereich der vergrößerten Wanddicke einen Umfang aufweisen, der anders ist als der, der durch die Kreisbogen oder durch die Kreisbogen, die auf die Längsachse zentriert sind, gebildet wird.
- Tatsächlich kann die Wanddicke des Kopfendes in der ersten Richtung die des Fußendes übersteigen, insbesondere in einer Situation, wie beispielsweise der, wenn sich das Kopfende nicht mit einer angrenzenden Muttern- und Schraubenbaugruppe wegen eines vorhandenen Teilungsabstandes behindert, und es wird eine größere Auflagefläche wird für die Spanneinrichtungsbrücke zur Verfügung gestellt.
Claims (9)
1. Abstandsunterlegscheibe (20) für eine Schraubverbindung der
Ausführung, bei der eine mit Gewinde versehene Schraube oder ein
Bolzenelement (15), die sich von einer Vorrichtung (12) aus erstreckt,
mittels einer Mutter (16) unter Spannung gehalten wird, die durch das
Element getragen wird und gegen die Vorrichtung mittels der
Abstandsunterlegscheibe (20) drückt, die durch die hydraulische
Schraubenspanneinrichtung (42) unter Spannung gebracht wurde, die an der
Vorrichtung mittels einer Brücke (44) zur Wirkung kommt, die die Mutter
überbrückt, wobei die Abstandsunterlegscheibe (20) einen länglichen Körper
(21) aufweist, der einschließt:
(i) eine Durchgangsöffnung (22) koaxial mit der Längsachse (23) des
Körpers und mit einem gleichmäßigen Durchmesser, um eine Spielpassung für
den Körper über einem Element bereitzustellen,
(ii) an einem Ende, dem Fußende (24), eine Körperwand (25) mit einer
im wesentlichen gleichmäßigen Dicke entsprechend der Kontaktfläche der
Mutter, und
(iii) an dem anderen Ende, dem Kopfende (27) in einer ersten Richtung
(28) senkrecht zur und die Längsachse schneidend, eine Körperwanddicke, die
nicht kleiner ist als die Körperwanddicke des Fußendes, dadurch
gekennzeichnet, daß am anderen Ende in einer zweiten Richtung (29), die im
allgemeinen rechtwinklig zur ersten Richtung verläuft, eine Körperwanddicke
(30) größer ist als die in der ersten Richtung, wobei das Kopfende des
Körpers auf diese Weise eine Auflagefläche für die Mutter bereitstellt, die
mit der Kontaktfläche der Mutter von gleichem Umfang ist, und daß in
mindestens der zweiten Richtung, aber nicht in der ersten Richtung, ein
Auflagebereich für die hydraulische Spanneinrichtungsbrücke radial nach
außen von der Kontaktfläche der Mutter vorhanden ist.
2. Abstandsunterlegscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Fußende (24) einen kreisförmigen Umfang und einen Durchmesser aufweist,
der auf die Längsachse zentriert ist, und daß der Umfang des Kopfendes (27)
durch zwei gegenüberliegend angeordnete Kreisbogen (32, 33) begrenzt wird,
wobei derartige Kreisbogen miteinander durch im wesentlichen geradlinige
parallele Ränder (34, 35) verbunden werden.
3. Abstandsunterlegscheibe nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß in der zweiten Richtung (29) die Wanddicke des Fußendes
und des Kopfendes durch einen im wesentlichen gleichmäßigen Kegel verbunden
werden.
4. Abstandsunterlegscheibe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
sich der Kegel über nur einen Teil (36) der Länge des Körpers erstreckt.
5. Abstandsunterlegscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Körperwanddicke in der ersten Richtung am
Kopfende der Körperwanddicke am Fußende entspricht.
6. Abstandsunterlegscheibe nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wanddicke des Körpers der Abstandsunterlegscheibe
zwischen dem Fußende und dem Kopfende in der zweiten Richtung in
Übereinstimmung mit der Form des angrenzenden Bereichs des
Vorrichtungsgehäuses aufgeweitet ist, um beim Gebrauch einen Spielraum
bereitzustellen.
7. Abstandsunterlegscheiben nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang des Fußendes kreisförmig ist.
8. Schraubenspanneinrichtung, die eine Brücke umfaßt, um die Schraube
unter Spannung zu halten, die gegen einen Flansch anzuziehen ist, aus dem
sich die Schraube erstreckt, und gekennzeichnet durch eine
Abstandsunterlegscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der das
Kopfende des Körpers der Abstandsunterlegscheibe die Teile für die Brücke
bereitstellt, die die Gegenwirkung aufnehmen.
9. Schraubverbindung, die umfaßt: eine mit Gewinde versehene Schraube
oder ein Bolzenelement (15), die sich aus der Vorrichtung (12) erstreckt,
eine Abstandsunterlegscheibe (20), und eine Mutter (16), die auf das
Element geschraubt wird und an die Abstandsunterlegscheibe anstößt, wobei
das Element durch die Gegenwirkung mit der Vorrichtung mittels der
Abstandsunterlegscheibe unter Spannung gehalten wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abstandsunterlegscheibe so ist, wie sie in einem
der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7 beansprucht wird, und daß sie mit dem
Fußende (24) an die Vorrichtung anstoßend angeordnet ist, wobei sich das
Element durch die Durchgangsöffnung erstreckt, und die Mutter anstoßend an
das Kopfende (27) der Abstandsunterlegscheibe aufgeschraubt wird.
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