[go: up one dir, main page]

DE69407903T2 - Photo-elektrisch chemische Vorrichtung mit Kohlenstoff-Cluster-Elektrode - Google Patents

Photo-elektrisch chemische Vorrichtung mit Kohlenstoff-Cluster-Elektrode

Info

Publication number
DE69407903T2
DE69407903T2 DE69407903T DE69407903T DE69407903T2 DE 69407903 T2 DE69407903 T2 DE 69407903T2 DE 69407903 T DE69407903 T DE 69407903T DE 69407903 T DE69407903 T DE 69407903T DE 69407903 T2 DE69407903 T2 DE 69407903T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
electrolyte
carbon cluster
hydrogen
chemical device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69407903T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69407903D1 (de
Inventor
Masashi Shimoyama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ebara Research Co Ltd
Original Assignee
Ebara Research Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ebara Research Co Ltd filed Critical Ebara Research Co Ltd
Publication of DE69407903D1 publication Critical patent/DE69407903D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69407903T2 publication Critical patent/DE69407903T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B1/00Electrolytic production of inorganic compounds or non-metals
    • C25B1/50Processes
    • C25B1/55Photoelectrolysis
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/30Hydrogen technology
    • Y02E60/36Hydrogen production from non-carbon containing sources, e.g. by water electrolysis
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S136/00Batteries: thermoelectric and photoelectric
    • Y10S136/291Applications

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
  • Electrodes For Compound Or Non-Metal Manufacture (AREA)
  • Hybrid Cells (AREA)
  • Electrodes Of Semiconductors (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine photoelektrische chemische Vorrichtung und insbesondere auf eine photoelektrische chemische Vorrichtung zur Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff aus Wasser unter Verwendung von Lichtenergie.
  • Es ist seit langem bekannt, daß Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff in einer photoelektrischen chemischen Vorrichtung zerlegt werden kann, die derart aufgebaut ist, daß eine n-Typ Halbleiterelektrode und eine Platinelektrode in einem Elektrolyt angeordnet bzw. "eingeweicht" sind und mit einem Lichtstrahl bestrahlt werden (vgl. beispielsweise "Nature" Nr. 283, Seite 37 von Fujishima und anderen 1972). Ein solches Phänomen tritt infolge der Tatsache auf, daß durch die Strahlung des Lichtstrahls auf dem Halbleiter eine Ladungstrennung von Elektronen und Löchern in einer Schottky-Barrieren-Feldverteilung erreicht wird, und zwar an der Grenzfläche zwischen dem Halbleiter und dem Elektrolyten. Wenn die Halbleiterelek trode mit dem Lichtstrahl bestrahlt wird und die Halbleiterelektrode mit der Platinelektrode durch einen Leitungs- bzw. Bleidraht verbunden ist, so werden Elektronen aus dem Leitungsband der Halbleiterelektrode herausgestoßen und in der Platinelektrode angesammelt, wodurch die Platinelektrode in Richtung des negativen Potentials aufgeladen wird. Wenn eine Spannungsdifferenz zwischen beiden Elektroden gleich oder höher als 1,23 eV ist, was erforderlich ist für die Zerlegung des Wassers und ein elektrisches Potential der Platinelektrode negativer ist als der Reduktionspegel des Wasserstoffions, so wird Wasser zerlegt, was die Erzeugung von Sauerstoff und Wasserstoff zur Folge hat. In der Tat wird Wasserstoff dann erzeugt, wenn ein elektrisches Potential der Platinelektrode in negative Richtung geht, weiter weg von der Reduktionsspannung des Wasserstoffions über eine Wasserstoffüberspannung des Platins hinaus. Es sei bemerkt, daß eine Platinelektrode oftmals verwendet wird, weil eine Wasserstoffüberspannung des Platins niedrig liegt, d. h. Platin ist ein Metall mit einem elektrischen Potential für die Wasserstoffionenreduktion, das am dichtesten an einem theoretischen Wert liegt.
  • Typischerweise wird Titandioxyd als eine Halbleiterelektrode für die Elektrolyse für Wasser verwendet, da dies einen breiten Bandabstand (band gap=Bandspalt) besitzt und im Elektrolyten sehr stabil ist.
  • Da jedoch ein Flachbandpotential eines Titandioxyd- Halbleiters im wesentlichen gleich einem Reduktionspotential des Wasserstoffions ist, muß ein Potentials des Titandioxyd-Halbleiters näher an den Flachbandzustand kommen, um die Wasserstoffionenreduktion zu bewirken. Elektronen und Löcher erzeugt durch Lichtstrahl werden aber nicht unmittelbar getrennt und wenn sie getrennt werden, koppeln sie sich wieder mit einer hohen Rate oder Geschwindigkeit, was bewirkt, daß ein Photostrom bemerkenswert klein wird. Aus diesem Grund fließt in einer photoelektrischen chemischen Vorrichtung die eine Titandioxyd- Halbleiterelektrode und eine Platinelektrode verwendet wenig Photostrom wenn beide Elektroden kurz geschlossen sind und mit einem Lichtstrahl bestrahlt werden. Es ist somit erforderlich eine negative Vorspannung an die Platinelektrode anzulegen, um zu gestatten, daß eine große Menge an Photostrom fließt, der sich aus der Oxidation und Reduktion des Wassers ergibt ("Photo-Electric-Chemistry and Energy Conversion" von Hiroshi Tsubomura, Tokyo chemistry Coterie, Seite 181 - 182).
  • In einem Halbleiter, beispielsweise Eisenoxyd, Wolframoxyd, Zinnoxyd, Bleioxyd, Indiumoxyd und Eisentitansäure usw. wo ein Flachbandpotential bezüglich der Reduktionsspannung des Wasserstoffions positiv ist und ein Bandabstand bzw. Bandlücke (Bandspalt= band gap) 1,5 bis 3 eV ist, fließt ein Photostrom selbst dann nicht, wenn ein solcher Halbleiter mit einer Platinelektrode kurz geschlossen wird. Es ist daher notwendig, eine große negative Vorspannung an die Platinelektrode anzulegen, um eine effektive Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff zu erreichen.
  • Die Elektrolyse von Wasser mittels Lichtenergie unter Verwendung einer Kombination einer Platinelektrode und eines Halbleiters, wie beispielsweise Titandioxyd, Eisenoxyd, Wolframoxyd, Zinnoxyd, Bleioxyd, Indiumoxyd und Eisentitansäure erfordert im wesentlichen das Anlegen einer Vorspannung. Dies hat die Notwendigkeit zur Folge, daß gesonderte zugehörige Vorrichtungen und gesonderte Energieversorgungen vorgesehen werden müssen.
  • Verschiedene Vorrichtungen zur Realisierung der Elektrolyse von Wasser mittels Lichtenergie unter Verwendung einer Halbleiterelektrode wurden in den japanischen Patentanmeldungsveröffentlichtungen Nr. 62-48928, 53-43488, 54-4582 und 63-231883 vorgeschlagen.
  • Um die Probleme des Standes der Technik zu tiberwinden ist es ein Ziel der Erfindung eine photoelektrische chemische Vorrichtung vorzusehen, die Wasserstoff und Sauerstoff mit Lichtenergie erzeugt, ohne das Anlegen irgendeiner Vorspannung an den Elektroden.
  • Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung eine photoelektrische chemische Vorrichtung vorzusehen, die die Menge von erzeugtem Wasserstoff und Sauerstoff einstellt, und zwar mittels der Bestrahlung eines Lichtstrahls durch Anlegen einer variablen Spannung an die Elektroden.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung weist eine photoelektrische chemische Vorrichtung folgendes auf: einen Elektrolyten; eine erste Elektrode mit einem n-Typ Halbleiterglied angeordnet in Berührung mit dem Elektrolyten; und eine zweite Elektrode mit einem Kohlenstoff- Cluster-Glied (Kohlenstoff-Zusammenballungs-Glied) angeordnet in Berührung mit dem Elektrolyten, wobei die ersten und zweiten Elektroden kurzgeschlossen sind und mit einem Lichtstrahl bestrahlt werden um dadurch Sauerstoff und Wasserstoff zu erzeugen.
  • Die erste Elektrode ist vorzugsweise ein geschichtetes oder laminiertes Glied bestehend aus einem lichtdurchlässigen Glas, einer transparenten leitenden Schicht und einer n-Typ Halbleiterschicht.
  • Die zweite Elektrode ist vorzugsweise ein geschichtetes oder laminiertes Glied bestehend aus einem lichtdurchlässigen Glas, einer transparenten leitenden Schicht und einer Kohlenstoffcluster-Dünnschicht.
  • Die photoelektrische chemische Vorrichtung der Erfindung kann mit einer variablen Vorspannquelle versehen sein, die eine variable Vorspannung an die transparenten leitenden Schichten der ersten und zweiten Elektroden anlegt. Durch Einstellung der Vorspannung kann die Vorrichtung die Menge an zu erzeugendem Sauerstoff und Wasserstoff verändern.
  • Die n-Typ Halbleiterelektrode und die Kohlenstoffclusterelektrode sind in dem Elektrolyten angeordnet oder "eingeweicht" oder sie sind in Kontakt mit dem Elektrolyten vorgesehen und diese Elektroden sind kurzgeschlossen. Wenn diese Elektroden mit einem Lichtstrahl belichtet werden, so tritt die Oxydation des Wassers an der Oberfläche der n-Typ Halbleiterelektrode auf, während die Reduktion zu den Wasserstoffionen an der Oberfläche der Kohlenstoffclusterelektrode auftritt. D. h., das im Elek trolyten enthaltene Wasser wird zur Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt.
  • Die oben genannten sowie weitere Ziel und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der ins Einzelne gehenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen.
  • Figur 1 ist ein schematisches Diagramm, welches die Struktur einer photoelektrischen chemischen Vorrichtung darstellt, auf die sich die Erfindung bezieht;
  • Figur 2(A) und 2(B) sind Diagramme die ein Beispiel einer n-Typ Halbleiterelektrode der Figur 1 bzw. ein Beispiel einer Kohlenstoffclusterelektrode der Figur 1 veranschaulichen; und
  • Figur 3 ist ein charakteristisches Diagramm zur Erläuterung der Arbeitsvorgänge der photoelektrischen chemischen Vorrichtung der Erfindung verglichen mit dem Stand der Technik.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der photoelektrischen chemischen Vorrichtung der Erfindung sei im Einzelnen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben:
  • Figur 1 ist ein schematisches Diagramm einer photoelektrischen chemischen Vorrichtung gemäß der Erfindung. Diese Vorrichtung weist ein Gefäß 6 auf, welches mit einer n-Typ Halbleiterelektrode 2 und einer Kohlenstoffclusterelektrode 4 versehen ist. Innerhalb des Gefäßes 6 befindet sich ein Elektrolyt 8. Diese Elektroden 2, 4 sind mit einem Leitungsdraht 10 kurz geschlossen. Es sei bemerkt, daß als n-Typ Halbleiterelektrode 2 folgendes verwendet wird: Titandioxyd, Eisenoxyd, Wolframoxyd, Zinnoxyd, Bleioxyd, Indiumoxyd oder Eisentitansäure. Für den Kohlenstoffcluster der für die Elektrode 4 verwendet wird ist ein isoliertes Material aus Fullerene von C&sub6;&sub0; oder C&sub7;&sub0; oder eine Mischung davon geeignet. Als Elektrolyt 8 sind bevorzugt: Wasser, eine Alkalilösung einschließlich Natriumhydroxyd oder Kaliumhydroxyd oder eine Säurelösung einschließlich Clorsäure oder Schwefelsäure.
  • Figur 2(A) veranschaulicht eine detaillierte Struktur der n-Typ Halbleiterelektrode 2 wohingegen Figur 2(B) eine detaillierte Struktur der Kohlenstoffclusterelektrode 4 zeigt. Die Elektrode 2 kann gebildet werden durch Überziehen einer Oberfläche eines lichtdurchlässigen Glases mit Zinnoxyd um eine transparente leitende Schicht 22 zu bilden und sodann durch Überziehen der leitenden Schicht 22 mit einer Feinpartikeldünnschicht 26 aus Titanoxyd (n-Typ Halbleiter) durch eine Sol-Gel-Methode. Die Elektrode 4 kann durch Überziehen einer Oberfläche eines lichtdurchlässigen Glases 40 mit Zinnoxyd gebildet werden um eine transparente leitende Schicht 42 zu bilden, und sodann durch Überziehen der leitenden Schicht 42 mit einer C&sub6;&sub0;-Kohlenstoffclusterdünnschicht 44 erhalten durch ein Benzollösungsgießverfahren. Die Elektroden 2 und 4 sind in der Weise wie dies in Figuren 2(A) und 2(B) gezeigt ist gebildet, wobei die Titandioxydfeinpartikeldünnschicht 24 und die C&sub6;&sub0;-Kohlenstoffclusterdünnschicht 44 in Kontakt mit dem Elektrolyten 8 stehen.
  • Um die Elektrode 2 zu bestrahlen, ist eine Xenonlampe 12 und ein Linsensystem 14 vorgesehen, um den von der Xenonlampe 12 imitierten Stahl in einen parallelen Lichtstrahl umzuwandeln, wobei diese Teile außerhalb des Gefäßes 6 vorgesehen sind. Die Titandioxydfeinteilchen- oder - partikeldünnschicht 24 wird wenn sie durch die Xenonlampe 12 bestrahlt wird erregt und erzeugt Elektronen und Löcher. Gleichzeitig wird auch die Kohlenstoffclusterdünnschicht 44 bestrahlt mit durch die Elektrode 2 laufendem Lichtstrahl.
  • In der Mitte des Zuleitungsdrahtes 10 wird eine Strom/Spannungsverfolgungsvorrichtung (TRACER) 16 eingesetzt, um die Erzeugung von Wasserstoff auszuwerten. Wasserstoff wird durch den Transfer von Elektronen unter den Elektroden-Zwischenflächen, Wassermolekühlen und Wasserstoffionen erzeugt. Wenn durch kurzschließende Elektroden 2, 4 mit dem Leitungsdraht 10 eine geschlossene Schleife vorgesehen wird, so fließt der Strom gleichzeitig mit der Erzeugung von Wasserstoff durch den Zuleitungsdraht 10. Dieser Strom wird mit der Strom/Spannungsverfolgungsvorrichtung 16 gemessen. Die Strom/Spannungsverfolgungsvorrichtung 16 weist eine variable Vorspannquelle (VARIABLE BIAS) 18 auf, die eine variable Vorspannung an den Elektroden 2 und 4 anlegen kann. Figur 3 zeigt die Vorspannungs-Photostromkennlinien, die durch Tests erhalten wurde, welche an einer photoelektrischen chemischen Vorrichtung der Erfindung und einer Vorrichtung gemäß dem Stande der Technik ausgeführt wurden. Die an beiden Elektroden angelegte Vorspannung ist entlang der Horizontalachse aufgetragen, wohingegen der durch den Zuleitungsdraht 10 fließende Photostrom entlang der Vertikalachse aufgetragen ist. Eine Kurve (a) zeigt eine Strom/Spannungscharakteristik einer photoelektrischen chemischen Vorrichtung unter Verwendung einer Kohlenstoffclusterelektrode 4 gemäß der Erfindung. Gemäß dieser Kennlinie oder charakteristischen Kurve (a) erkennt man, daß der Photostrom bei ungefähr 0,6 Volt ansteigt und gleichmäßig bei 0 Vorspannung fließt. Dies zeigt, daß Wasser mittels der Strahlung des Lichtstrahles auf die Elektroden 2, 4 zerlegt wird, um Wasserstoff ohne Anlegen irgendeiner Vorspannung zu erzeugen.
  • Eine Kurve (b) zeigt das Ergebnis der Messung unter Verwendung einer Platinelektrode die für die Erzeugung von Wasserstoff als effektiv angesehen wird, und zwar anstelle der Kohlenstoffclusterelektrode 4. Gemäß der Kurve (b) erkennt man, daß ein Photostrom bei ungefähr -0,1 V ansteigt und daß das Anlegen einer Vorspannung von ungefähr -0,3 V erforderlich ist, um einen Photostrom ähnlich dem Photostrom zu erzeugen, der durch die Kohlenstoffclusterelektrode erzeugt wird. Diese Meßergebnisse beschrieben unter Bezugnahme auf Figur 3 beweisen, daß die erfindungsgemäße photoelektrische chemische Vorrichtung in effektiver Weise Wasserstoff erzeugen kann ohne irgendeine Vorspannung an den Elektroden anzulegen. Unter Verwendung eines Solarstrahles kann die erfindungsgemäße photoelektrische chemische Vorrichtung in effektiver Weise Wasserstoff und Sauerstoff erzeugen, und zwar mit einer vereinfachten Struktur ohne irgendeine elektrische Energie an die Vorrichtung zu liefern.
  • Die Erfindung wurde im einzelnen unter spezieller Bezugnahme auf ein bestimmtes Ausführungsbeispiel beschrieben. Es ist aber klar, daß Abwandlungen und Modifikationen innerhalb des durch die Ansprüche definierten Bereichs vorgenommen werden können. Beispielsweise kann die Kohlenstoffclusterelektrode 4 durch eine mit einem Kohlenstoffcluster überzogene Elektrode ersetzt werden.

Claims (5)

1. Photoelektrische chemische Vorrichtung, die folgendes aufweist:
einen Elektrolyten;
eine erste Elektrode mit einem Halbleiterglied des n-Typs, angeordnet, um mit dem Elektrolyten in Berührung zu sein; und
eine zweite Elektrode mit einem Kohlenstoffcluster glied angeordnet, um mit dem Elektrolyten in Berührung zu sein,
wobei die ersten und zweiten Elektroden kurzgeschlossen sind und mit einem Lichtstrahl bestrahlt werden, um dadurch Sauerstoff und Wasserstoff zu erzeugen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die erste Elektrode ein geschichtetes Glied ist, welches aus einem lichtdurchlässigen Glas besteht, einer transparenten Halbleiterschicht und einer Halbleiterschicht des n- Typs, wobei die zweite Elektrode ein geschichtetes Glied ist, welches aus einem lichtdurchlässigen Glas, einer transparenten leitenden Schicht und einem Kohlenstoffclusterdünnfilm bzw. -schicht besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei ferner eine variable zum Anlegen einer variablen Vorspannung an die erste Elektrode und die zweite Elektrode geeignete Vorspannquelle vorgesehen ist, wodurch eine durch die Vorrichtung erzeugte Menge an Sauerstoff und Wasserstoff durch Einstellung der Vorspannung geändert werden kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die erste Elektrode ein geschichtetes Glied ist, welches aus folgendem besteht: einem lichtdurchlässigen Glas, einer ersten transparenten leitenden Schicht und einer Halbleiterschicht des n-Typs, wobei die zweite Elektrode ein geschichtetes Glied ist, welches aus folgendem besteht: einem lichtdurchlässigen Glas, einer zweiten transparenten leitenden Schicht und einem Kohlenstoffcluster-Dünnfilm oder -Dünnschicht.
5. Photoelektrische chemische Vorrichtung, die folgendes aufweist:
einen Elektrolyten;
eine erste Elektrode in Berührung mit dem Elektrolyten; und
eine zweite Elektrode mit einem Kohlenstoffclusterglied, angeordnet, um mit dem Elektrolyten in Berührung zu sein.
DE69407903T 1993-08-23 1994-08-22 Photo-elektrisch chemische Vorrichtung mit Kohlenstoff-Cluster-Elektrode Expired - Fee Related DE69407903T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP5229407A JPH0773909A (ja) 1993-08-23 1993-08-23 光電気化学装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69407903D1 DE69407903D1 (de) 1998-02-19
DE69407903T2 true DE69407903T2 (de) 1998-08-13

Family

ID=16891737

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69407903T Expired - Fee Related DE69407903T2 (de) 1993-08-23 1994-08-22 Photo-elektrisch chemische Vorrichtung mit Kohlenstoff-Cluster-Elektrode

Country Status (4)

Country Link
US (1) US5723029A (de)
EP (1) EP0643156B1 (de)
JP (1) JPH0773909A (de)
DE (1) DE69407903T2 (de)

Families Citing this family (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AU2001238001A1 (en) * 2000-01-31 2001-08-07 Roe, A. Nicholas Photo-assisted electrolysis
US7132201B2 (en) * 2003-09-12 2006-11-07 Micron Technology, Inc. Transparent amorphous carbon structure in semiconductor devices
US7129180B2 (en) * 2003-09-12 2006-10-31 Micron Technology, Inc. Masking structure having multiple layers including an amorphous carbon layer
AT412972B (de) * 2003-10-14 2005-09-26 Bierbaumer Hans Peter Dr Vorrichtung zur umwandlung von energie
US7459065B2 (en) * 2004-02-18 2008-12-02 General Motors Corporation Hydrogen generator photovoltaic electrolysis reactor system
GB2414243A (en) * 2004-03-15 2005-11-23 Hydrogen Solar Ltd Photoelectrochemical system
JP5424594B2 (ja) * 2008-08-19 2014-02-26 国立大学法人弘前大学 有機光応答素子用反応セル
US20100258446A1 (en) * 2009-04-03 2010-10-14 Board Of Regents Of The Nevada System Of Higher Education, On Behalf Of The University Of Nevada Systems including nanotubular arrays for converting carbon dioxide to an organic compound
JP2010276488A (ja) * 2009-05-29 2010-12-09 Hitachi Ltd プローブ顕微鏡
US8734625B2 (en) * 2010-01-22 2014-05-27 Panasonic Corporation Hydrogen generation device
JP5988090B2 (ja) * 2012-07-06 2016-09-07 国立研究開発法人産業技術総合研究所 可視光応答性の半導体光電極の安定化方法及び該方法を用いた水分解反応装置
JP6031277B2 (ja) * 2012-07-09 2016-11-24 シャープ株式会社 電解析出装置
EP2973820B1 (de) * 2013-03-15 2018-08-15 Arturo Solis Herrera Elektrochemisches verfahren und vorrichtung zur herstellung von glucose
JP6492676B2 (ja) * 2015-01-15 2019-04-03 株式会社豊田中央研究所 還元反応用電極及びそれを用いた反応デバイス

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3925212A (en) * 1974-01-02 1975-12-09 Dimiter I Tchernev Device for solar energy conversion by photo-electrolytic decomposition of water
US4011149A (en) * 1975-11-17 1977-03-08 Allied Chemical Corporation Photoelectrolysis of water by solar radiation
US4643817A (en) * 1985-06-07 1987-02-17 Electric Power Research Institute, Inc. Photocell device for evolving hydrogen and oxygen from water
US5320723A (en) * 1990-05-07 1994-06-14 Canon Kabushiki Kaisha Method of removing short-circuit portion in photoelectric conversion device
US5171373A (en) * 1991-07-30 1992-12-15 At&T Bell Laboratories Devices involving the photo behavior of fullerenes
JPH05335614A (ja) * 1992-06-03 1993-12-17 Idemitsu Kosan Co Ltd 光電変換素子

Also Published As

Publication number Publication date
DE69407903D1 (de) 1998-02-19
EP0643156B1 (de) 1998-01-14
JPH0773909A (ja) 1995-03-17
EP0643156A2 (de) 1995-03-15
EP0643156A3 (de) 1995-06-14
US5723029A (en) 1998-03-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69407903T2 (de) Photo-elektrisch chemische Vorrichtung mit Kohlenstoff-Cluster-Elektrode
DE2943575A1 (de) Verfahren zur herstellung von wasserstoffgas unter verwendung eines bromidelektrolyten und von strahlungsenergie
DE2459091B2 (de) Strahlerzeugungssystem einer Kathodenstrahlröhre
DE2628381C3 (de)
DE688167C (de)
DE102008053621B4 (de) Verfahren zur lichtinduzierten galvanischen Pulsabscheidung zur Verstärkung von Metallkontakten von Solarzellen, Anordnung zur Durchführung des Verfahrens und Verwendung
DE3341384C2 (de)
DE1021955B (de) Halbleiter-Signaluebertragungseinrichtung
DE2919555A1 (de) Photozelle mit halbleiter/fluessigkeit-uebergang und verfahren zur herstellung
DE2333866A1 (de) Felddesorptions-ionenquelle und verfahren zu ihrer herstellung
DE530798C (de) Trockengleichrichterzelle
DE1496811A1 (de) Formierloesung und Verfahren zur Herstellung von dielektrischen Oxydschichten
DE349838C (de) Braun'sche Roehre mit Gluehkathode, insbesondere fuer die Zwecke der elektrischen Bilduebertragung
DE2353872A1 (de) Feldemissions-elektronenkanone
DE904777C (de) Kathodenstrahlroehre, insbesondere fuer Fernsehzwecke
DE2740461A1 (de) Roentgeneinrichtung mit elektrophoretischer abbildung und festkoerper- roentgenstrahlabsorber
DE2628474B2 (de) Aufnahmeeinrichtung mit Bildwandlertarget für eine Aufnahmeröhre
DE10239818B4 (de) Elektrode für Festpolymerbrennstoffzellen
DE1963980C3 (de) Verfahren und Einrichtung zur elektrofotografischen Aufnahme von Durchleuchtungsbildern
DE10022652C2 (de) Verfahren zum selektiven Entfernen von Fremdphasen an Oberflächen von sulfidhaltigen Chalkopyrithalbleitern
EP1981117A1 (de) Verfahren zum erzeugen von elektrischem strom und einrichtung zum ausführen des verfahrens
DE102022121924A1 (de) Photoelektrische Zelle mit Siliziumkarbidelektrode und Herstellungsverfahren dafür
DE3610277C2 (de)
DE565502C (de) Verfahren zur Herstellung von unipolaren Leitern
DE553836C (de) Lichtelektrische Zelle mit fuer die Durchschmelzung der Zufuehrungen vorgesehenen, ueber die Zellenwand hinausstehenden Glasansaetzen, insbesondere fuer Zwecke der Reflexionsabtastung

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee