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DE69407614T2 - Verbinderanordnung nach Hebelart - Google Patents

Verbinderanordnung nach Hebelart

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Publication number
DE69407614T2
DE69407614T2 DE69407614T DE69407614T DE69407614T2 DE 69407614 T2 DE69407614 T2 DE 69407614T2 DE 69407614 T DE69407614 T DE 69407614T DE 69407614 T DE69407614 T DE 69407614T DE 69407614 T2 DE69407614 T2 DE 69407614T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
slot
connector housing
arm
spring
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE69407614T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69407614D1 (de
Inventor
Takatoshi Katsuma
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Wiring Systems Ltd
Original Assignee
Sumitomo Wiring Systems Ltd
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Publication date
Priority claimed from JP5169628A external-priority patent/JP2762897B2/ja
Priority claimed from JP17998693A external-priority patent/JP2734938B2/ja
Application filed by Sumitomo Wiring Systems Ltd filed Critical Sumitomo Wiring Systems Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69407614D1 publication Critical patent/DE69407614D1/de
Publication of DE69407614T2 publication Critical patent/DE69407614T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/62Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
    • H01R13/629Additional means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts, e.g. aligning or guiding means, levers, gas pressure electrical locking indicators, manufacturing tolerances
    • H01R13/62933Comprising exclusively pivoting lever

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verbinderanordnung nach Hebelart oder mit einem Hebel, die Verbinder unter Verwendung einer Nockenwirkung miteinander verbindet und voneinander trennt, und insbesondere betrifft die Erfindung eine Verbinderanordnung mit einem Hebel, bei der eine Torsionsschraubenfeder, die einen Hebel in eine gegebene Anfangsstellung drehbar vorspannt, zeitweise an einen der Verbinder angebracht wird.
  • Eine Verbinderanordnung mit einem Hebel weist einen Vorteil dahingehend auf, daß Verbinder durch eine kleine Kraft miteinander verbunden und voneinander getrennt werden können, und daß diese insbesondere auf Verbinder mit mehreren Anschlüssen angewendet werden kann.
  • Für die Vereinfachung der Erläuterung wird nachfolgend eine herkömmliche Verbinderanordnung mit einem Hebel unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. 7 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer herkömmlichen Verbinderanordnung mit einem Hebel.
  • Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht des in Fig. 7 gezeigten Hebels, wobei eine Torsionsschraubenfeder dargestellt ist, die an eine Seitenplatte des Hebels angebracht ist.
  • Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht eines Steckbuchsengehäuses, das in Fig. 7 gezeigt ist.
  • Fig. 10 ist eine teilweise Querschnittsansicht des Gehäuses und des Hebels, die in Fig. 7 gezeigt sind, wobei eine Stellung dargestellt ist, in der ein Ende der Torsionsschraubenfeder mit dem Gehäuse in Eingriff steht.
  • Fig. 11 ist eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen Torsionsschraubenfeder.
  • Fig. 12 ist eine teilweise und vergrößerte perspektivische Ansicht des in Fig. 8 gezeigten Hebels.
  • Fig. 13 ist eine Querschnittsansicht des in Fig. 8 gezeigten Hebels,wobei ein Anbringvorgang der Torsionsschraubenfeder an den Hebel gezeigt ist.
  • Fig. 14 ist eine Längsschnittansicht des Hebels, wobei ein Anbringvorgang eines Endes der Torsionsschraubenfeder in einen Halteschlitz in dem Hebel gezeigt ist.
  • Ein Beispiel einer herkömmlichen Verbindergehäuseanordnung, die in Fig. 7 gezeigt ist, weist ein Verbindergehäuse 1 (eine Steckbuchse), einen Hebel 3, der drehbar an zwei Lagerachsen 4 an dem Gehäuse 1 angebracht ist und Nockennuten 3a aufweist, und das andere Verbindergehäuse 2 (den Stecker) auf, der zwei Nockenstößel 5 aufweist. Das Paar von Verbindergehäusen 1 und 2 wird miteinander gekoppelt und voneinander abgenommen, wenn der Hebel 3 um die Achsen 4 derart gedreht wird, daß die Nockenstößel 5 bewegt werden.
  • Bei der beschriebenen Verbinderanordnung mit einem Hebel ist eine Torsionsschraubenfeder 6, die in Fig. 11 gezeigt ist, an den Hebel 3 und das Steckbuchsengehäuse 2 gekoppelt, wie in den Fig. 8 bis 10 dargestellt ist, um den Hebel 3 in eine bestimmte Drehrichtung vorzuspannen Zu diesem Zeitpunkt ist ein Ringabschnitt 6a der Feder 6 (vgl. Fig. 11) um eine Trageöffnung 3b an einer Innenfläche einer Seitenplatte oder eines Arms 22a des Hebels (vgl. Fig. 8) angeordnet, ein Endabschnitt 6b der Feder 6 steht mit der inneren Fläche des Arms 22a in Eingriff (vgl. Fig. 8), und der andere Endabschnitt 6c der Feder 6 steht mit einem Vorsprung 1a an einer Außenfläche des Verbindergehäuses 1 in Eingriff (vgl. Fig. 9 und 10).
  • Nach dem Zusammenbau der beschriebenen Verbinderanordnung mit einem Hebel wird nach dem Einpassen des Ringabschnitts 6a der Torsionsschraubenfeder 6 an der Stützachse 4 an dem Verbindergehäuse 1 ein Endabschnitt 6b der Feder 6 an einem Teil des Hebels 3 verriegelt, und der andere Endabschnitt 6c der Feder 6 wird an dem Vorsprung 1a an dem Verbindergehäuse verriegelt. Dies erfordert eine sehr schwierige Tätigkeit und ist nicht effizient.
  • Um eine derartige schwierige Zusammenbauarbeit zu vermeiden, wurde von dem Anmelder der vorliegenden Anmeldung eine Verbinderanordnung mit einem Hebel vorgeschlagen, bei welcher der Hebel mit zwei Halteschlitzen versehen ist, die entgegengesetzte Endabschnitte der Torsionsschraubenfeder aufnehmen, wenn diese vorgespannt ist, und bei der ein Endabschnitt der Feder, der in einem Halteschlitz aufgenommen ist, von dem Schlitz zu dem Verbindergehäuse übertragen wird, nachdem der Hebel an das Gehäuse angebracht wird (vgl. die japanische Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 6-11270) Gemäß diesem Aufbau ist es möglich, die Anbringarbeit für den Hebel an dem Verbindergehäuse erheblich zu erleichtern, da die Torsionsschraubenfeder in den Halteschlitz vorher untergebracht wird, und die Torsionsschraubenfeder an dem Hebel das Verbindergehäuse nicht stört, wenn der Hebel an dem Gehäuse angebracht wird.
  • Obwohl jedoch der beschriebene Aufbau die Anbringarbeit des Hebels an dem Verbindergehäuse verbessert, mußte die Anbringarbeit der Torsionsschraubenfeder an den Hebel noch verbessert werden.
  • D.h., um die Torsionsschraubenfeder 6, die in Fig. 11 gezeigt ist, an die Seitenplatte 22a des Hebels 3 anzubringen, ist die Seitenplatte 22a an der Innenfläche mit zwei Halteschlitzen 7 und 8 versehen, die entgegengesetzte Endabschnitte 6b und 6c der Torsionsschraubenfeder 6 aufnehmen, wobei die Feder 6 vorgespannt ist, wie in den Fig. 12 und 13 gezeigt ist. Zunächst wird ein Endabschnitt 6b der Feder 6 in einen Halteschlitz 7 eingeführt, und der andere Endabschnitt 6c wird durch einen werkzeugstift geschoben und gedreht, der zu einem Ende eines Kugelschreibers ähnlich ist, so daß der Endabschnitt 6c in den anderen Halteschlitz 8 eingeführt wird. Zu diesem Zeitpunkt muß, da der andere Endabschnitt 6c der Torsionsschraubenfeder 6 eine elastische Kraft auf den werkzeugstift 9 aufbringt, der werkzeugstift 9 vorsichtig bewegt werden, so daß der Abschnitt 6c nicht infolge seiner elastischen Kraft über den werkzeugstift 9 springt. Dann muß, wie in Fig. 14 gezeigt ist, wenn ein Endabschnitt 6c in die Nähe des anderen Halteschlitzes 8 bewegt wird, ein distales Ende des werkzeugstiftes 9 eine nach unten gerichtete Kraft zusätzlich zu einer nach vorne gerichteten Kraft auf den Endabschnitt 6c aufbringen, um diesen in den anderen Halteschlitz 8 zu drücken. Obwohl ein derartiger Vorgang leichter ist als ein herkömmlicher Anbringvorgang für den Hebel an das Verbindergehäuse, während die Torsionsschraubenfeder 6 sowohl an dem Hebel als auch an dem Verbindergehäuse verriegelt ist, erfordert der vorangehend beschriebene Vorgang immer noch eine geschickte Arbeitsweise und führt zu Ineffizienz.
  • In den Fig. 12 und 13 bezeichnet eine Referenznummer 10 eine Werkzeugöffnung, durch die der werkzeugstift 9 tritt, so daß er den anderen Endabschnitt 6c der Feder 6 in den anderen Halteschlitz 8 in Richtung des Vorsprungs 1a an dem Verbindergehäuse 1 schiebt.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine Verbinderanordnung mit einem Hebel zu schaffen, bei der ein vorheriger Anbringvorgang einer Torsionsschraubenfeder an einen Hebel verbessert werden kann, und die gesamte Zusammenbauarbeit der Verbinder wesentlich verbessert werden kann.
  • Um die genannte Aufgabe zu lösen, weist eine Verbinderanordnung mit einem Hebel gemäß der vorliegenden Erfindung folgende Komponenten auf: ein Paar erster und zweiter Verbindergehäuse; einen Hebel mit zwei Armen an entgegengesetzten Enden, der drehbar an dem ersten Verbindergehäuse angebracht ist, wobei der Arm an seiner Innenfläche mit einer Nockennut versehen ist, die mit einem Nockenstößel an dem zweiten Verbindergehäuse in Eingriff kommt, wobei das erste und das zweite Verbindergehäuse miteinander in Verbindung kommen, und voneinander abgenommen werden, wenn der Hebel derart bewegt wird, daß der Nockenstößel bewegt wird; Torsionsschraubenfedern mit einem mittleren Ringabschnitt und einem Paar von ersten und zweiten Endabschnitten, die sich von dem Ringabschnitt erstrecken, wobei jede Torsionsschraubenfeder mit dem ersten Verbindergehäuse und dem Arm des Hebels gekoppelt ist, so daß der Hebel in eine gegebene Drehrichtung, vorgespannt wird, wobei der Arm des Hebels an seiner Innenfläche mit einem mittleren Ringschlitz, der derart gestaltet ist, daß er den Ringabschnitt des mittleren Ringabschnitts aufnimmt, und mit einem Paar von ersten und zweiten Halteschlitzen versehen ist, die mit dem mittleren Ringschlitz in Verbindung stehen und derart gestaltet sind, daß sie den ersten und zweiten Endabschnitt der Feder aufnehmen, wobei die Feder vorgespannt ist; dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung mit einer Sicherungseinrichtung versehen ist, wobei die Sicherungseinrichtung einen Werkzeugschlitz, der sich von einer Endfläche des Arms über die Nockennut zu dem zweiten Halteschlitz erstreckt, und eine Aussparungseinrichtung aufweist, die derart gestaltet ist, daß Übertragungseinrichtungen zum übertragen des zweiten Endabschnitts der Feder, der in dem zweiten Halteschlitz in dem Arm aufgenommen ist, zu dem ersten Verbindergehäuse nach dem Anbringen des Hebels an das erste Verbindergehäuse aufgenommen werden.
  • Die Torsionsschraubenfeder wird an den Arm des Hebels mittels des folgenden Vorgangs angebracht.
  • Der Werkzeugstift wird in den Werkzeugschlitz von der Endfläche des Arms eingeführt, und der Werkzeugstift wird in dem Werkzeugschlitz in Richtung des zweiten Halteschlitzes bewegt. Zu diesem Zeitpunkt drückt der Werkzeugstift den zweiten Endabschnitt der Torsionsschraubenfeder gegen ihre elastische Kraft in Richtung des zweiten Halteschlitzes. Wenn der zweite Endabschnitt den Außenrand des zweiten Halteschlitzes erreicht, wird der Werkzeugstift nach unten gedreht, so daß der zweite Endabschnitt in den zweiten Halteschlitz eingeführt wird.
  • Gemäß der Verbindergehäuseanordnung mit einem Hebel der vorliegenden Erfindung wird der Werkzeugstift in den Werkzeugschlitz eingeführt, so daß ein Zwischenabschnitt des Werkzeugstiftes den zweiten Endabschnitt der Torsionsschraubenfeder zu dem zweiten Halteschlitz drücken kann, ohne daß der zweite Endabschnitt über den Werkzeugstift springt.
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer Verbinderanordnung mit einem Hebel, wobei eine Stellung dargestellt ist, in der ein Steckbuchsengehäuse von einem Steckergehäuse getrennt ist, an dem ein Hebel angebracht ist;
  • Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht des Steckergehäuses, wobei eine Stellung dargestellt ist, in welcher der Hebel von dem Steckergehäuse abgenommen ist;
  • Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht eines Hebels bei einer ersten Ausführungsform einer Verbinderanordnung mit einem Hebel gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht einer Seitenplatte eines Hebels bei einer Verbinderanordnung mit einem Hebel gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 5A bis 5C sind Querschnittsansichten des Hebels, wobei ein Anbringvorgang der Torsionsschraubenfeder an den Hebel dargestellt ist;
  • Fig. 6 ist eine teilweise Querschnittsansicht des Hebels, wobei ein Anbringvorgang eines Endes der Torsionsschraubenfeder in einen Halteschlitz in dem Hebel dargestellt ist;
  • Fig. 7 ist einer perspektivische Explosionsansicht einer herkömmlichen Verbinderanordnung mit einem Hebel;
  • Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht eines in Fig. 7 gezeigten Hebels, wobei eine an einer Seitenplatte eines Hebels angebrachte Torsionsschraubenfeder dargestellt ist;
  • Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht eines Steckbuchsengehäuses, das in Fig. 7 gezeigt ist;
  • Fig. 10 ist eine teilweise Querschnittsansicht des Gehäuses und des Hebels, die in Fig. 7 gezeigt sind, wobei eine Stellung dargestellt ist, in der ein Ende der Torsionsschraubenfeder mit dem Gehäuse in Eingriff steht;
  • Fig. 11 ist eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen Tors ionsschraubenfeder;
  • Fig. 12 ist eine teilweise vergrößerte perspektivische Ansicht des in Fig. 8 gezeigten Hebels;
  • Fig. 13 ist eine Querschnittsansicht des in Fig. 8 gezeigten Hebels, wobei ein Anbringvorgang der Torsionsschraubenfeder an dem Hebel gezeigt ist; und
  • Fig. 14 ist eine Längsschnittansicht des Hebels, wobei ein Anbringvorgang eines Endes der Torsionsschraubenfeder in einen Halteschlitz in dem Hebel gezeigt ist.
  • Ausführungsformen der Verbinderanordnung mit einem Hebel gemäß der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. 1 bis 6 zeigen die Verbinderanordnung mit einem Hebel der vorliegenden Erfindung.
  • Ein Steckverbindergehäuse 11 (ein erstes Verbindergehäuse) ist an einem vorderseitigen Ende offen. Mehrere Anschlußstifte, die nicht gezeigt sind, sind in dem Inneren des Gehäuses 11 angeordnet, wobei sich die Kontakte in Richtung des vorderseitigen Endes erstrecken. Das Steckverbindergehäuse 11 ist an entgegengesetzten Seiten mit Lagerachsen 12 versehen, die zum Tragen eines nachfolgend beschriebenen Hebels 21 koaxial angeordnet sind.
  • Andererseits weist ein Steckbuchsengehäuse 40 (ein zweites Verbindergehäuse) eine Form und eine Größe auf, die für ein Aufgenommenwerden in einer vorderen Öffnung in dem Steckverbindergehäuse 11 geeignet sind. Mehrere Anschlußbuchsen, die nicht gezeigt sind, sind in dem Inneren des Steckbuchsengehäuses angeordnet, wobei sich die Anschlüsse in Richtung des vorderseitigen Endes erstrecken. Wenn der Stecker und die Steckbuchse 11 und 40 vollständig miteinander verbunden sind, sind die Anschlußstifte und Anschlußbuchsen elektrisch miteinander verbunden. Das Steckbuchsengehäuse 40 ist an entgegengesetzten Seiten mit Nockenstößeln 13, 13 versehen, die mit dem Hebel 21 zur Miteinanderverbindung der Gehäuse 11 und 40 zusammenwirken.
  • Der Hebel 21 ist an entgegengesetzten Seiten mit Seitenplatten oder Armen 22, 22 versehen, die sich parallel zueinander erstrecken und im allgemeinen in einem U-förmigen Block geformt sind. Die Arme 22, 22 des Hebels 21 sind mit Trageäffnungen 23, 23 versehen, die koaxial angeordnet sind. Der Hebel 21 ist an dem Steckverbindergehäuse angebracht, indem die Lagerachsen 12, 12 in die Trageöffnungen 23, 23 eingeführt sind. Die Arme 22, 22 sind an Innenflächen mit Nockennuten 24, 24 versehen, die sich von Endflächen zu inneren Teilen der Arme erstrecken. Eine Breite der Nockennut 24 ist zu dem Durchmesser der Trageöffnung 23 gleich oder größer.
  • Nach dem Koppeln des Steckbuchsengehäuses 40 an das Steckergehäuse 11 wird der Hebel 21 an dem Steckergehäuse 11 angebracht, wobei die Gehäuse 11 und 40 zueinander an ihren Vorderseiten gegenüberliegen, und diese werden aneinander angenähert, wobei der Nockenstößel 13 an dem Steckbuchsengehäuse 40 in ein Ende der Nockennut 24 in dem Hebel 21 eingepaßt wird, und der Hebel 21 um die Lagerachse 12 gedreht wird, so daß der Nockenstößel 13 in die Nockennut 24 gezogen wird, der Hebel 21 wird weiter gedreht, um die Verbindergehäuse 11 und 40 aneinander mittels einer "Hebelwirkung" fest zueinander zu bringen, und die Verbindergehäuse 11 und 40 werden schließlich miteinander verbunden.
  • Eine Torsionsschraubenfeder 6 ist zwischen dem Hebel 21 und einem Eingriffsvorsprung 14 (vgl. Fig. 2) angeordnet, um den Hebel 21 in eine gegebene Drehrichtung bezüglich des Steckergehäuses 11 vorzuspannen Die Torsionsschraubenfeder 6 weist eine in Fig. 14 gezeigte allgemeine Form auf und weist einen Ringabschnitt 6a, der durch Winden einer Feder in eine Spirale ausgebildet ist, und ein Paar von ersten und zweiten Endabschnitten 6b und 6c auf, die sich tangential von dem Ringabschnitt 6a erstrecken. Die Beine 6b und 6c erstrecken sich gerade um einen Winkel von 180º dazwischen, wie in Fig. 14 gezeigt ist, wenn keine äußere Kraft auf die Feder 6 aufgebracht wird.
  • Um die Torsionsschraubenfeder 6 an den Hebel 21 anzubringen, ist der Arm 22 des Hebels 21 an seiner Innenfläche mit einem Ringschlitz 25 um die Trageöffnung 23 zum Aufnehmen des Ringabschnitts 6a und mit einem Paar von, ersten und zweiten Halteschlitzen 26 und 27 versehen, die mit dem Ringschlitz 25 in Verbindung stehen und der Aufnahme der Abschnitte 6b und 6c dienen, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Ein Winkelabstand zwischen den Halteschlitzen 26 und 27 ist derart eingestellt, daß er beispielsweise 60º oder einen ähnlichen Wert beträgt. Die Abschnitte 6b und 6c sind in den Halteschlitzen 26 und 27 aufgenommen, indem die Abschnitte 6b und 6c zueinander gegen die elastische Kraft in der Torsionsschraubenfeder 6 angenähert werden. Eine Aussparung 28 ist an einem mittleren Abschnitt des (zweiten) Halteschlitzes 27 in dem Arm 22 des Hebels 21 ausgebildet. Die Aussparung 28 ermöglicht, daß ein nicht gezeigter Werkzeugstift den zweiten Endabschnitt 6c von dem Halteschlitz 27 ausstößt, indem der Werkzeugstift in die Aussparung eingeführt wird.
  • Nachfolgend wird die Verbinderanordnung mit einem Hebel gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Fig. 4 bis 6 beschrieben.
  • Bei der zweiten Ausführungsform ist eine Seitenplatte oder ein Arm 22 des Hebels 21 an seiner Innenfläche mit einem Werkzeugschlitz 32 versehen, der sich von einer Endfläche über die Nockennut 3a zu dem zweiten Halteschlitz 27 erstreckt. Der Werkzeugstift 32 ist in einem kreisförmigen Bogen geformt und weist die gleiche Tiefe wie die Nockennut 3a auf.
  • In dem Fall der zeitweiligen Anbringung der Torsionsschraubenfeder 6 an dem Arm 22 wird der Schraubenabschnitt 6a der Feder 6 unter. keiner Belastung in dem Ringschlitz 25 um die Öffnung 23 aufgenommen, der erste Endabschnitt 6b der Feder 6 wird in dem ersten Halteschlitz 26 aufgenommen, und der zweite Endabschnitt 6c der Feder 6 ruht an der Innenfläche des Arms 22 über dem Werkzeugschlitz 32, wie in Fig. 5A gezeigt ist.
  • Der Werkzeugstift T wird in den Werkzeugschlitz 32 eingeführt, so daß er den zweiten Endabschnitt 6c in Richtung des zweiten Halteschlitzes 27 drücken kann.
  • Dann wird der Werkzeugstift T in den Werkzeugschlitz 32 über die Nockennut 3a bewegt (vgl. Fig. 5B), und zwar zu einer Stelle in der Nähe des zweiten Halteschlitzes 27, während der zweite Endabschnitt 6c gegen seine elastische Kraft zu einer Stellung unmittelbar oberhalb des zweiten Halteschlitzes 27 versetzt wird. Schließlich wird der Werkzeugstift T zu dem zweiten Halteschlitz 27 geneigt, um den zweiten Endabschnitt 6c in den zweiten Halteschlitz 27 zu drücken.
  • Da das distale Ende des Werkzeugstiftes T in den Werkzeugschlitz 32 eingeführt wird, wie in Fig. 6 gezeigt ist, und zwar während der Versetzung des zweiten Endabschnitts 6c, d.h. ein mittlerer Abschnitt des Werkzeugstiftes drückt den zweiten Endabschnitt 6c, springt dieser nicht über den Werkzeugstift auf seinem Weg zu dem zweiten Halteschlitz 27.
  • Im Fall des Schiebens des zweiten Endabschnitts 6c der Feder 6 durch das Ende des Werkzeugstiftes T neigt der Abschnitt 6c dazu, über den Werkzeugstift T an einer Stelle in der Nähe des zweiten Halteschlitzes 27 zu springen, an dem die elastische Kraft der Feder 6 sehr stark wird. Demzufolge kann der Werkzeugschlitz 32 nur in einem Bereich zwischen der Nockennut 3a und dem zweiten Halteschlitz 27 vorgesehen sein, und der Werkzeugstift T kann an einer Innenfläche des Arms 22 bei Beginn des Schiebens des zweiten Endabschnitts 6c gleiten, und der Werkzeugstift wird nach unten in die Nockennut 3a fallen, und sich in den Werkzeugschlitz 32 bewegen, der mit dem zweiten Halteschlitz 27 in Verbindung
  • steht, um den Abschnitt 6c in den Schlitz 27 zu schieben. Dies verhindert, daß der zweite Endabschnitt 6c über den Werkzeugschlitz T springt.

Claims (2)

1. Verbinderanordnung mit einem Hebel, mit:
einem Paar erster und zweiter Verbindergehäuse (11, 12);
einem Hebel (21) mit zwei Armen (22) an entgegengesetzten Enden, der drehbar an dem ersten Verbindergehäuse angebracht ist, wobei der Arm an seiner Innenfläche mit einer Nockennut (24) versehen ist, die mit einem Nockenstößel (13) an dem zweiten Verbindergehäuse in Eingriff kommt, wobei das erste und das zweite Verbindergehäuse miteinander in Verbindung kommen, und voneinander abgenommen werden, wenn der Hebel derart bewegt wird, daß der Nockenstößel bewegt wird;
Torsionsschraubenfedern (6) mit einem mittleren Ringabschnitt (6a) und einem Paar von ersten (6b) und zweiten (6c) Endabschnitten, die sich von dem Ringabschnitt erstrecken, wobei jede Torsionsschraubenfeder mit dem ersten Verbindergehäuse und dem Arm des Hebels gekoppelt ist, so daß der Hebel in eine gegebene Drehrichtung vorgespannt wird, wobei der Arm des Hebels an seiner Innenfläche mit einem mittleren Ringschlitz (25), der derart gestaltet ist, daß er den Ringabschnitt des mittleren Ringabschnitts aufnimmt, und mit einem Paar von ersten und zweiten Halteschlitzen (26, 27) versehen ist, die mit dem mittleren Ringschlitz in Verbindung stehen und derart gestaltet sind, daß sie den ersten und zweiten Endabschnitt (6b, 6c) der Feder aufnehmen, wobei die Feder vorgespannt ist;
dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung mit einer Sicherungseinrichtung versehen ist, wobei die Sicherungseinrichtung einen Werkzeugschlitz (32), der sich von einer Endfläche des Arms über die Nockennut zu dem zweiten Halteschlitz erstreckt, und eine Aussparungseinrichtung aufweist, die derart gestaltet ist, daß Übertragungseinrichtungen zum Übertragen des zweiten Endabschnitts der Feder, der in dem zweiten Halteschlitz in dem Arm aufgenommen ist, zu dem ersten Verbindergehäuse nach dem Anbringen des Hebels an das erste Verbindergehäuse aufgenommen werden.
2. Verbinderanordnung mit einem Hebel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungseinrichtung eine Aussparung (28) aufweist, die in dem Arm des Hebels (21) ausgebildet ist und derart gestaltet ist, daß ein Werkzeugstift durch die Aussparung derart eingeführt werden kann, daß der zweite Endabschnitt (6c) der Feder (6) von dem Hebel (21) zu dem ersten Verbindergehäuse übertragen wird.
DE69407614T 1993-06-15 1994-06-14 Verbinderanordnung nach Hebelart Expired - Lifetime DE69407614T2 (de)

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Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69407614D1 DE69407614D1 (de) 1998-02-05
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DE (2) DE69402616T2 (de)

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