DE69406093T2 - Selbstregelnder, rückstromsperrender Lufteinlass versehen mit einer akustischen Rolle, Installation versehen mit einem derartigen Lufteinlass - Google Patents
Selbstregelnder, rückstromsperrender Lufteinlass versehen mit einer akustischen Rolle, Installation versehen mit einem derartigen LufteinlassInfo
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Description
- Vorliegende Erfindung betrifft einen selbstregelnden akustischen Lufteinlass, ohne Rücklauf, mit Zylinder und eine Anlage, die einen solchen Lufteinlass umfasst.
- Es sind bereits verschiedene Luftungsvorrichtungs- Varianten mit Lufteinlass im Bausektor bekannt. So ist z.B. eine Vorrichtung bekannt, die dazu bestitmmt ist, in einen Tur- oder Fensterrahmen des Gebäudes eingebaut zu werden und die auf der Aussenseite und/oder Innenseite des Tur- oder Fensterrahmens, gegenuber einer im Tür- oder Fensterrahmen angeordneten Öffnung, ein Gitter und ggf. einen Deflektor umfasst. Bei dieser bekannten Auslegungsvariante hat die Vorrichtung im Aufriss, eine stark abgeflachte rechteckige Gesamtf orm, was den Einbau in eine Fensterzarge erlaubt.
- Es wurden zahlreiche Systemvarianten mit dieser Vorrichtung angeboten, die dazu bestimmt waren, die Luftmenge zu regulieren und/oder die Luftaufstauung zu verhindern (d.h. den Luftrücklauf vom Inneren nach Aussen des Gebäudes).
- So sind z.B. Systeme angeboten worden auf der Grundlage von Schliessklappen, die durch Gleitführungen geregelt werden bzw. auf der Grundlage von weichen Lamellen, mit geringer Trägheit bzw. Systeme auf der Grundlage von Klappen ohne Rücklauf. Man hat jedoch beobachtet, dass die angebotenen Systeme ohne Rücklauf nicht leistungsfähig waren und einen wesentlichen Druckverlust auch während des Luftdurchlaufs in die gewünschte Richtung erzeugten, was im Endergebnis das Leistungßvermögen der Vorrichtung beeinträchtigt. Man hat ebenfalls festgestellt, dass diese Vorrichtungen ohne ein das gesamte Gebäude umfassendes Entluftungskonzept eingebaut wurden. Schliesslich sind für solche Vorrichtungen besondere Verkleidungen erforderlich, um eine reduzierte Geräuschübertragung von aussen nach innen zu erzielen; Solche Verkleidungen führen jedoch zu Druckverlusten.
- Das Dokument FR-A-2 244 964 beschreibt einen selbstregelnden Lufteinlass bestehend aus einem Längsachsenzylinder, der in einem variablen Querschnitt eine konstante Luftmenge sicherstellt. Der in diesem Dokument beschriebene Lufteinlass enthält kein Rucklaufsystem.
- FR-A-2 652 883 betrifft eine Vorrichtung für den Luftdurchlauf, mit Rucklaufsystem, das aus einem Deflektor besteht, der einer Öffnung gegenüber eingebaut ist und in dem sich eine Vielzahl von Kugeln befinden. Sobald die Vorrichtung eingebaut ist, häufen sich die Kugeln aufeinander an und liegen auf einem in der Öffnung befestigten Sperrgitter. Die so angeordneten Kugeln sollen einerseits den Luftdurchlauf in die gewünschte Durchlaufrichtung nicht behindern und andererseits versuchen, den Luftdurchlauf in die nicht gewünschte Durchlaufrichtung wesentlich zu unterbinden.
- Eine solche Vorrichtung weist folgende Nachteile auf
- - die Lärmbelästigung durch das Rollen der Kugeln, die im Deflektor aufeinander prallen ;
- - die Notwendigkeit, die Entlüftungsöffnung mit einem Gitter zu versehen, um zu verhindern, dass die Kugeln verloren gehen ; Je verschmutzter dieses Gitter ist, umso höher sind die Druckverluste. Folglich macht eine solche Vorrichtung eine regelmässige Reinigung des besagten Gitters notwendig.
- - das Rücklaufsystem hat ein begrenztes Leistungsvermögen aufgrund des vorhandenen Raumes, das für jede Anhäufung von kugelförmigen Gegenständen charakteristisch ist. Eine mangelnde Effizienz des Rucklaufsystems führt zur Erhöhung eines Phänomens, das vom Fachmann "Querwind" genannt wird.
- Der "Querwind" ist ein Wind, der im Inneren des Gebäudes zwischen der bzw. den Überdruck- und der bzw. den Unterdruckfassade(n) entsteht. Diese Fassaden werden durch den von aussen auf sie einwirketiden Wind unter Über- oder Unterdruck gesetzt.
- Wenn die Lufteinlässe an den Unterdruckfassaden nicht über ein leistungsfähiges Rücklaufsystem verfügen, ist dieser Querwind umso stärker. Dieser starke Querwind hat zahlreiche negative Konsequenzen und führt zu beträchtlichen Risiken. Einerseits besteht in erster Linie die Gefahr, dass der Benutzer des Gebäudes dazu neigt, die Lufteinlässe auf der Seite der Überdruckfassade zuzustopfen, um den unangenehmen Luftdurchlauf, der seines erachtens den Querwind erzeugt, zu verhindern, Hierdurch wird die Entlüftung nicht mehr einwandfrei im gesamten Gebäude sichergestellt.
- Eine zweite ebenso unheilvolle und gefährliche Konsequenz für die Entlüftung des Gebäudes ist die, dass der Querwind zu einem Schornsteinzug führt, der wiederum einen Rücklauf im Kaminschacht erzeugt. Dies ist umso schlimmer, wenn es sich um Kamine mit Verbrennungsgasen aus Heizkesseln handelt.
- Vorliegende Erfindung soll mit diesen Wachteilen aufräumen und bebteht in der Hauptsache aus einem Lufteinlass mit selbstregelndem akustischen Zylinder, ohne Rucklauf, der eine Reduzierung der Lärmbelästigung ohne Druckverluste ermöglicht und aus einem leistungsfähigen Antirücklauf system besteht, das eine begrenzte Anzahl von leicht ausbaubaren Teilen umfasst und nur eine begrenzte Wartung erfordert.
- Zu diesem Zwecke betrifft die Erfindung einen selbstregelnden Lufteinlass ohne Rucklauf, der dazu bestimmt ist, in die Öffnung einer senkrechten Wand eines Gebäudes zwecks Lüftung eines Raumes, in den er mündet, eingebaut zu werden und der in Betriebsstellung folgende Elemente umfasst
- - zwei Eingänge für den Luftdurchlauf, die querlaufend zueinander angeordnet und 56 eingerichtet sind, dass sie mittels eines sogenannten Luftumlauftunneis miteinander in Verbindung stehen ;
- - ein Luftdeflektor, der dazu bestimmt ist, an einer seiner Seiten mit einem der beiden Eingänge, nämlich mit dem, der den Luftrücklauf verhindert, fest verbunden zu werden, und der an einer anderen Seite eine Öffnung zum Luftdurchlass ausbildet, wobei die in die Öffnung eingebaute Vorrichtung so konzipiert ißt, dass die beiden Eingänge auf zwei etwa senkrechten Flächen angeordnet sind. Gemäss der Erfindung bildet der Luftdeflektor einen Längsraum aus. In dem Längsraum ist ein Längsachsenzylinder untergebracht, der sich in dem Raum nach allen zur Längsachse senkrechten Richtungen bewegen kann. Der Lufteinlass ist so eingebaut, dass bei einer Gleichdruck-Konfiguration zwischen dem Äusseren und dem Inneren des Gebäudes der Zylinder durch Schwerkraft in der Nähe des Eingangs, der den Luftrücklauf verhindert, aufliegt ; Der Zylinder wird bei Verdünnung der Luft innerhalb des Gebäudes im Verhältnis zur Aussenluft durch den äusseren Überdruck beansprucht und von dem Eingang entfernt, der den Rücklauf verhindert ; Bei einer Konfiguration, in welcher der Luftdruck im Inneren des Gebäudes höher ist als Aussen, wird der Zylinder durch den inneren Überdruck und die Schwerkraft so beansprucht, dass er sich gegen den Eingang, der den Luftrücklauf verhindert, legt.
- Gemäss der Erfindung weist der Längsraum im Querschnitt eine Schnittlinie auf, die auf der zur öffnung zum Luftdurchlass gerichteten Seite geringer wird.
- Gemäss der Erfindung ist die Öffnung zum Luftdurchlass höher als der Eingang, der den Luftrücklauf verhindert, angeordnet ist.
- Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Anlage mit einer wie oben beschriebenen Vorrichtung, die darüber hinaus über eine Abluftleitung verfügt, die mit ihrem unteren Teil in das Gebäude und mit ihrem oberen Teil auf das Dach des Gebäudes gerichtet ist.
- Weitere Eigenschaften der Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen gegeben
- - Abbildung 1 zeigt eine schematische Draufsicht auf die Anlage gemäss der Erfindung :
- - Die Abbildungen 2 und 3 sind schematische Schnittansichten eines Lufteinlasses in der Betriebßstellung gemäss der Erfindung, jeweils in der Unterdruck-Konfiguration, d.h. bei verdunnung der Luft innerhalb deb Gebäudes im Verhältnis zur Aussenluft und in der Gleichdruck-Konfiguration zwischen dem Äusseren und dem Inneren des Gebäudes sowie in der Konfiguration, in welcher der Luftdruck im Inneren des Gebäudes höher ist als Aussen.
- - Abbildung 4 zeigt die Selbtregelungsfunktion des Lufteinlasses gemäss der Erfindung.
- - Abbildung 5 ist eine schematische Schnittansicht einer Auslegungsvariante des Lufteinlasses gemäss der Erfindung.
- Die Erfindung betrifft einen selbstgeregelten Lufteinlass ohne Rucklauf 1 für den Luftdurchlauf A. Ein solcher Lufteinlass 1 ist dazu bestimmt, in die Öffnung 3 einer Wand 4 eines Gebäudes 5 zwecks Lüftung eines Raumes 6, in dem sich diese Öffnung 3 befindet und in den der Lufteinlass 1 mundet, eingebaut zu werden. Sei der Wand 4 handelt es sich vorzugsweise um eine senkrechte Aussenwand, d .h. um eine Wand, die das Innere I vom Äusseren E des Gebäudes 5 trennt. Vorzugsweise ist die Öffnung 3 in einer Fensterzarge untergebracht und befindet sich eher im oberen Teil des Raumes. Bei dieser Konzeption ist die Vorrichtung eher so angeordnet, dass der Luftdurchlauf A von Aussen E nach Innen I ermöglicht wird und dank des Antirückl&ufs ein Luftdurchlauf A von Innen I nach Aussen A verhindert wird. Der Lufteinlass 1 kann somit als ein Lufteinlass ohne Rücklauf bezeichnet werden. Es ist jedoch selbstverständlich, dass der Lufteinlass gemäss der Erfindung anders ausgelegt sein kann in Bezug auf die Lüftung bzw. fehlende Luftung des Gebäudes, und allgemeiner unter den Umständen, unter denen ein Luftdurchlauf nur in eine Richtung gewünscht wird. Inbesondere könnte der Lufteinlass gemäss der Erfindung zwischen einem Raum 6 und einem Abluftschacht 38 untergebracht werden.
- Der Lufteinlass 1 wird jetzt im Detail beschrieben, wobei einmal von einem eingebauten Lufteinlass und ein anderes Mal von der zuvor erwähnten Anwendung eines Lufteinlasses in einem Gebäude die Rede ist. Die Begriffe wie 'oben', 'unten', 'höher' und 'niedriger' sind im jeweiligen Kontext zu verstehen. Selbstverständlich kann der Lufteinlass auseinandergebaut bzw. in der Form von Einzelteilen getrennt verkauft werden.
- Der Lufteinlass 1 umfasst zwei Eingänge 8, 9 für den Luftdurchlauf, die guerlaufend zueinander angeordnet und so eingerichtet sind, dass sie mittels eines Luftumlauftunnels 10 miteinander in Verbindung stehen.
- Ein Luftdeflektor ist dazu bestimmt, an einer seiner Seiten 12 mit einem der beiden Eingänge, nämlich mit dem, der den Luftrücklauf verhindert 8, fest verbunden zu werden, und der an einer anderen Seite 13 eine Öffnung zum Luftdurchsatz 14 ausbildet. Die in die Öffnung eingebaute 3 Vorrichtung ist so konzipiert, dass die beiden Eingänge 8, 9 auf zwei etwa senkrechten Flächen angeordnet sind, wobei die Öffnung zum Luftdurchdatz 14 höher als der Eingang, der den Luftrücklauf verhindert 8 angeordnet ist. Der Eingang 9 kann als Eingang für den Lufteinlass bezeichnet werden, da bei der gewunschten Richtung des Luftdurchlaufs A, die Luft A zunächst auf den Eingang 9 und dann auf den Eingang 8 stösst. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die Bezeichnungen 'ohne Rücklauf' und 'Lufteinlass' der Eing&nge 8, 9 im wesentlichen dazu bestimmt sind, die Eingänge voneinander zu unterscheiden.
- Die beiden Eingänge 8, 9 sind entweder einander gegenüberliegend angeordnet, wie auf den Abbildungen ersichlich, oder gegeneinander verschoben in senkrechter und/oder horizontaler Richtung, wobei diese Variante nicht abgebildet ist, da eine solche Struktur bei Lufteinlässen in Gebäuden an sich bekannt ist.
- Der Tunnel 10 besteht im wesentlich aus der Öffnung 3 in der Wand 4, mit einer bestimmten Dicke, die dem Abstand zwischen den beiden Eingängen 8, 9 entspricht. Der Tunnel 10 wird entweder durch die Seiten der Wand 4, die auf der Öffnung 3 beruhen, abgegrenzt, oder durch ein buchsenförmiges Teil (nicht abgebildet) materialisiert, welches die beiden Eingänge 8, 9, den Deflektor 11 und ggf. den Deflektor 16 miteinander verbindet. Die zweite Variante zeichnet sich dadurch aus, dass die Vorrichtung 1 aus einem einzigen Block besteht und nicht aus zwei voneinander getrennten Stücken, wie dies bei der ersten Variante der Fall ist. In der vorgesehenen Konzeption weisen die Eingänge 8, 9, im Aufriss, vorzugsweise eine rechteckige, stark abgeflachte Gesamtform auf, d.h. sie sind bedeutend länger als breit.
- Und allem Anschein nach sind die Eingänge 8, 9 so positioniert und angeordnet, dass sich ihre Länge horizontal und ihre Breite senkrecht ausbreitet. So kann beispielsweise die horizontale Länge bis zu 25 Zentimeter und die senkrechte Breite eine Grössenordnung von einem Zentimeter (z.B. 1,5 Zentimeter) erreichen.
- Der Deflektor 11 bildet einen Längsraum aus und weist zwei Öffnungen (jeweils durch den Eingang 8) und den Durchlauf 14 bestimmt) auf.
- Gemäss der Erfindung umfasst der Lufteinlass 1 im Raum 5, der vom Deflektor 11 ausbildet wird, einen Längszylinder 2 mit horizontaler Achse, der sich in dem Raum nach allen zur Längsachse senkrechten Richtungen frei bewegen kann.. Unter der Bezeichnung 'frei' ist zu verstehen, dass der Zylinder mit keinem Bestandteil des Deflektors 11 verbunden ist und dass er sich nach allen zur Längsachse senkrechten Richtungen frei bewegen kann.
- Die Abmessungen und das Gewicht sowie der Werkstoff des Zylinders 2 sind so ausgelegt, dass bei eingebauter Vorrichtung, der Zylinder 2 bei einer Gleichdruck- Konfiguration zwischen dem Äusseren und dem Inneren des Gebäudes, durch Schwerkraft in der Nähe des Eingangs, der den Luftrtlcklauf verhindert 8 aufliegt. Bei einer Überdruck-Konfiguration zwischem dem Äusseren und dem Inneren des Gebäudes, wird der Zylinder durch die Luftbewegung beansprucht und entfernt sich von dem Eingang, der den Rücklauf verhindert.
- Eine Funktion des Zylinders 2 besteht darin, den Luftdurchlauf in die nicht gewünschte Richtung zu verhindern, die bei der Überdruck-Konfiguration zwischen dem Inneren und dem Äusseren des Gebäudes von der Öffnung zum Luftdurchsatz 14 bis zum Eingang, der den Luftrücklauf verhindert 8, verläuft. In diesem Fall wird der Zylinder durch die Luftbewegung so beansprucht, dass er sich gegen den Eingang, der den Luftrücklauf verhindert 8, legt.
- Herkömmlicherweise ist die Luftmenge, die durch einen Lufteinlass streift, unmittelbar von dem Überdruck, der ausserhalb des Gebäudes herrscht im Vergleich zum Inneren des Gebäudes und von der Fläche des Luftdurchlaufs 40 des Lufteinlasses abhängig.
- Gemäss der Erfindung bestimmt der Deflektor 11 einen Längsraum 15, der im Querschnitt eine Schnittlinie aufweist, die ab der zur Öffnung zum Luftdurchlass 14 gerichteten Seite 12 geringer wird. Aus diesem Grund kann der Längsraum 15 als ein Raum betrachtet werden, der aus einer Vielzahl von einzelnen Längsflächen 41 besteht, die ihrerseits ebenfalls ab der zur öffnung zum Luftdurchlass 14 gerichteten Seite 12 geringer werden.
- Der Zylinder weist aufgrund seiner Höhe und des Durchmessers seines Sockels, ein konstantes Hauptspant 42 auf. Gemäss den Eigenschaften der Erfindung ist die öffnung zum Luftdurchlass 14 höher als der Eingang, der den Luftrücklauf verhindert 8, angeordnet, so dass die Fläche 21, auf welcher der Zylinder im Raum 15 liegt, schräg ist und ab dem Eingang, der den Lauftrücklauf verhindert 8 bis hin zu der Öffnung zum Luftdurchlass 14 zunimmt.
- Bei einem äusseren Überdruck, der zur Überwindung der Trägheitskräfte des Zylinders 2 ausreichend ist, entfernen die entstehenden Druckkräfte den Zylinder 2 von dem Eingang, der den Luftrücklauf verhindert 8. Folglich entsteht eine Fläche des Luftdurchlaufs 40, die etwa der einzelnen Fläche 41, in der sich der Zylinder 2 befindet, entspricht, abzüglich des konstanten Hauptspants 42 des besagten Zylinders. So entsteht ein gewisser Luftdurchsatz zwischen dem Äusseren und dem Inneren. Diese Luftmenge ist im wesentlichen von dem relativen Überdruck und der Fläche des Luftdurchlaufs 40 abhängig.
- Bei einer Erhöhung des äusseren Überdrucks wird die damit zusamenhängende Erhöhung der Luftmenge dadurch reduziert bzw. aufgehoben, dass die Erhöhung des Überdrucks zusätzliche Druckkräfte erzeugt, die dazu neigen, den Zylinder in Richtung der Öffnung zum Luftdurchlass 14 zu bewegen. So ist die einzelne Fläche 41, in dem sich der Zylinder in seiner neuen Gleichgewichtslage befindet, geringer als die vorherige einzelne Fläche 40. Da der Hauptspant 42 des Zylinders 2 konstant ist, ist die daraus resultierende Fläche des Luftdurchlaufs 40' geringer als die vorhergehende Fläche des Luftdurchlaufs 40. So führt eine Erhöhung des äusseren Überdrucks automatisch zu einer Herabsetzung der Fläche des Luftdurchlaufs. Vorausgesetzt man hat bei dem Profil des abnehmenden Querschnittb eine gute Wahl getroffen, erhält man einen selbstregelnden Lufteinlass mit fast konstantem Durchsatz für einen breitgefächerten Überdruckbereich. Ferner kann dieser Durchsatz in Abhängigkeit des Gewichts und des Hauptspants des Zylinders 2 moduliert werden.
- Vorzugsweise ist der Längsraum 15 seitlich 12 durch ein erstes 17 und ein zweites 18 Längsprofil abgegrenzt, die ihrerseits das Querprofil des Längsraumes 15, den unteren Teil des Eingangs, der den Luftrücklauf verhindert 8, die Öffnung zum Luftdurchlass 14 und die seite 13 abgrenzen; sowie durch zwei zueinander parallel verlaufende seitlich angeordnete und quer zueinander stehende Führungen 19, welche die beiden Profile 17 und 18 sowie die Seite 12 miteinander verbinden und welche die Längsgrenzen des Raums 15, des Eingangs, der den Luftrücklauf verhindert 8 und der Öffnung zum Luftdurchlass 14 abgrenzen. In einer Auslegung weisen die Profile 17 und 18 jeweils eine funktionelle Längswand 20, 21 auf, die das Querprofil des Raumes 15 abgrenzt, sowie eine zweite Länqswand, so dass die Profile 17 und 18 röhrenförmig sind. Insbesondere ist diese zweite Längswand so ausgearbeitet, dass die äussere Gesamtform des Lufteinlasses einem vorzugsweise rechteckigen Parallelepiped entspricht, wobei die besagten Seiten 12 und 13 gegenüberliegend zueinander angeordnet sind.
- Die Seite 12 läuft uber die beiden seitlichen Führungen 19 so weiter, dass sie zwei Vorsprtinge ausbildet, die mit Befestigungsmitteln zur Verbindung des Lufteinlasses mit der Öffnung 3 der Wand 4 des Gebäudes versehen sind.
- Die Seite 12 kann auch über die Profile 17 und 18 so weiterlaufen, dass sie zwei Vorsprünge ausbildet, die mit Befestigungsmitteln zur Verbindung des Lufteinlasses mit der Öffnung 3 versehen sind.
- In einer bevorzugten aber nicht außschliesslichen Konzeption nimmt die funktionelle Längswand 21, welche die innere Grenze des Querprofils des Raumes 15 ausbildet, von dem Eingang, der den Luftrücklauf verhindert bis hin zur Öffnung zum Luftdurchlass 14 zu, und zwar einem Stelzbogen entsprechend, dessen kleine Achse zu der Fläche gehört, welche die Seite 12 abgrenzt. Der Stelzbogen wird ausserdem durch einen senkrechten Längsvorsprung verlängert, der das Unterteil der Öffnung zum Luftdurchlass 14 ausbildet.
- Die funktionelle Langswand 20, welche das obere Teil des Querprofils des Raumes 15 ausbildet, umfasst ein unmittelbar an die Seite 12 und dazu senkrecht verlaufendes erstes Teil, das sich ungefähr auf einem Drittel des Profils erstreckt, das durch ein Profilelement in Form einer halben Flugzeugtragfläche verlängert wird, dessen Stirnkante unmittelbar an das erste Teil anstösst und dessen Unterkante das obere Teil der Öffnung zum Luftdurchlass 14 ausbildet.
- Die Breite des Eingangs, der den Luftrücklauf verhindert 8, und der Öffnung zum Luftdurchlass 14 liegt knapp unter dem Wert des Zylinderdurchmessers, so dass der im Raum 15 liegende Zylinder 2 nicht durch den Eingang, der den Luttrücklauf verhindert oder durch die Öffnung zum Luftdurchlass 14 austreten kann.
- Der Längsvorsprung, der das Unterteil der Öffnung zum Luftdurchlass 14 ausbildet, dient dem Zylinder 2 als Anschlag, und zwar so, dass, wenn der Zylinder mit besagtem Vorsprung und dem Stelzbogen in Berührung kommt, eine Fläche zum Luftdurchlass zwischen dem Zylinder und dem oberen Teil der Öffnung zum Luftdurchlasse 14 bestehen bleibt.
- In einer ersten Auslegung der Erfindung Abbildungen 2 und 3 liegt der Zylinder 2 in der Gleichdruck- Konfiguration an dem Eingang, der den Luftrücklauf verhindert, auf.
- In einer anderen Auslegung der Erfindung Abbildung 5 ist der Zylinder 2 in der Gleichdruck-Konfiguration durch einen geneigten Längsanschlag 50, der Teil der funktionellen Längswand 21 ist auf der Seite des Eingangs, der den Luftrücklauf verhindert 8, etwas von diesem Eingang entfernt. So ist selbst bei Gleichdruck eine Fläche des Luftdurchlaufs vorhanden siehe Pfeil auf der Abbildung 5.
- In einer bevorzugten Auslegung der Erfindung bestehen die Profile aus einem Material, das formbar ist oder stranggepresst werden kann. Ferner können die Profile aus einem geräuschhemmenden Material hergestellt sein.
- Die röhrenförmigen Profile können ferner mit einem gerauschhemmenden Material ausgefüllt sein.
- In einer anderen Auslegung können die funktionellen Längswände gelocht sein. Die röhrenförmigen Profile können mit einem geräuschhemmenden Material ausgefüllt sein.
- In allen Auslegungen der Erfindung kann der Zylinder 2 aus einem geräuschhemmenden Material hergestellt sein.
- Um einen leicht wartbaren Lufteinlass in einer bevorzugten Auslegung der Erfindung zu konzipieren, ist das obere Profil 17 mit dem Lufteinlass so befestigt, dass es sich bewegen lässt. Zum Beispiel könnte die Seite 12 mit Indexierungslöchern ausgestattet sein, die dazu bestimmt sind, mit den Kennziffern auf der Oberfläche des Profils 17, das mit der Seite 12 in Berührung kommt, zusammenzuarbeiten. Das Profil 17 umfasst eine herausnehmbare Vorrichtung, mit der es an den seitlichen Führungen des Lufteinlasses befestigt werden kann, inßbesondere einen Sperrklinkenmechanismus. Hierdurch wird der Zugang zum Lufteinlass für die Reinigung wesentlich erleichert.
- Es ist ferner darauf hinzuweisen, dass der Lufteinlass gemäss der Erfindung eine fliegen- und schnakenabweisende Funktion erfüllt und dies, obwohl er über kein Schutzgitter verfugt. In der Tat ist der Zylinder fast ununterbrochen in dem Raum 15 in Bewegung aufgrund der Druckunterschiede zwischen dem Äusseren und dem Inneren des Gebäudes. Diese Bewegung erfüllt die Funktion eines Fächers, der den Eintritt von Fliegen und Schnaken verhindert.
- Wie bereits erwähnt kann der Lufteinlass 1 ausserdem mit einem zweiten bogenförmigen Deflektor 16 versehen sein, der dazu bestimmt ist, an einem seiner Enden 34 mit dem anderen der beiden Eingänge, oder dem Eingang für den Luftdurchlauf 9, fest verbunden zu werden, wobei er an seinem anderen Ende 35 eine Fläche 36 fur den Luftdurchlass ausbildet, so dass sich, wenn die Vorrichtung 1 in die Öffnung 3 der Wand 4 eingebaut ist, die Fläche für den Luftdurchlass 36 auf einer etwa waagrechten Ebene befindet, die niedriger als die des Eingangs für den Luftdurchlauf 9 liegt. Der zweite bogenförmige Luftdeflektor 16 kann mit einer geräuschhemmenden Vorrichtung versehen sein, z.B. mit einem länglichen geräuschhemmenden Schaumstoffband, das in der Krümmung des zweiten Luftdeflektors anzuordnen wäre.
- Die Erfindung betrifft auch eine Lüftungsanlage eines Gebaudes 5 mittels eines wie oben beschriebenen Lufteinlasses, der in das Innere r des Gebäudes 5 eingebaut wird, wobei die gewünschte Richtung des Luftdurchlaufs von Aussen E nach Innen I verläuft.
- Gemäss der Erfindung ist mindestens ein solcher Lufteinlass 1 mit mindestens einem Luftschacht 39, der in ein Volumen des Gebäudes 5 mündet, in das auch der Lufteinlass mündet, mittels eines Eingangs 38 zu verbinden. Zum Beispiel ist diebes Volumen ein Raum 6 des Gebäudes 5, der mindestens einen Eingang 38 umfasst. Dieser Eingang befindet sich zum Beispiel im unteren Teil des Raumes 6 gegenüber der Vorrichtung 1.
- Gemäss der Erfindung steht ein Luftabsauger 37 über den Luftschacht 39, der senkrecht angeordnet ist, mit dem Eingang 38 in Verbindung, wobei sich der Luftabsauger 37 vorzugsweise auf dem Dach 40 des Gebäudes 5 befindet.
- In einer anderen&sub1; aber nicht auschliessuchen Auslegungsvariante, handelt es sich bei dem Luftabsauger 37 um einen Luftabsauger der Venturi-Bauweise, der einen unteren Teil 41 mit einem nach aussen hin kegelstumpfartigen Aufsatz mit einem grossen Sockel und einen oberen Teil 42 besitzt, der von der Achse des unteren Teils durch Abstandsstticke getrennt ist, wobei dieser obere Teil 42 einen Aufsatz 44 und einen Boden 45 mit kegelförmigen oder kegelstumpfartigen Aussenseiten besitzt, die mit ihren grossen Sockeln 46 verbunden sind; der Luftschacht 39 mündet in den äusseren Raum 47 zwischen den beiden Teilen 41 und 42.
- In einer anderen Auslegungsvariante kann der Eingang 38 des Luftschachts 39 mit einem Lufteinlass gemäss der Erfindung versehen sein. In diesem Fall verläuft die gewünschte Durchlaufsrichtung der Luft von dem Raum 6 in den Luftschacht 39. Es ist darauf hinzuweisen, dass in diesem Fall die Druckunterschiede zwischen dem Raum und dem Luftschacht bedeutend niedriger sind als die, die zwischen dem Äusseren und dem Inneren des Gebäudes bestehen. Kann die gewünschte Luftmenge von einem einzigen Lufteinlass nicht erzeugt werden, besteht die Möglichkeit mehrere Lufteinlässe entweder nebeneinander oder übereinander zu verbinden, um die gewünschte Luftmenge zu erzielen.
- Obwohl nur zwei Auslegungsvarianten der Erfindung beschrieben worden sind, ist es selbstverständlich, dass Veränderungen vorgenommen werden Können.
- So könnte zum Beispiel der Lufteinlass in das Innere eines Fensterflugels aus PVC oder aus einem vergleichbaren formbaren bzw. stranggepressten Material eingebaut werden, ohne hierbei den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
- Es könnnte ein Fensterflügelrahmen-Profil vorgesehen werden, das in seiner Struktur die funktionellen Wände 20, 21 und die Seiten 13, 12, eine Platine für die Einführung des Zylinders und die Fuhrungen umfasst, um den Rest des Fensterflügels vom Lufteinlass abzutrennen, ohne hierbei den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Es könnte das gleiche in einem Fensterzargeprofil vorgesehen werden.
Claims (28)
1. Selbstrege Inder Lufteinlass ohne Rücklauf, der
dazu bestimmt ist, in die Öffnung (3) einer senkrechten
Wand (4) eines Gebäudes (5) zwecks Lüftung eines
Raumes (6), in den ermündet, eingebaut zu werden
und der in Betriebsstellung folgende Elemente
umfasst:
Zwei Eingänge für den Luftdurchlauf (8, 9), die
querlaufend zueinander angeordnet und so
eingerichtet sind, dass sie mittels eines
Luftumlauftunnels (10) miteinander in Verbindung
stehen.
Ein Luftdeflektor (11), der dazu bestimmt ist, an
eine seiner Seiten (12) mit einem der beiden
Eingänge, nämlich mit dem, der den
Luftrücklauf verhindert (8), fest verbunden zu werden,
und der an einer anderen Seite (13) ein
Öffnung zum Luftdurchlass (14) ausbildet, wobei
die in die Öffnung (3) eingebaute Vorrichtung
so konzipiert ist, dass die beiden Eingänge (8,
9) auf zwei etwa senkrechten Flächen
angeordnet sind;
Dadurch gekennzeichnet, dass der
Leftdeflektor (11) einen Längsraum (15) ausbildet, in dem
ein Längsachsenzylinder (2) untergebracht ist, der
sich in dem Raum (15) nach allen zur Längsachse
senkrechten Richtungen bewegen kann, und
dessen Masse und Gewicht so ausgerechnet sind,
dass bei einer Gleichdruck-Konfiguration zwischen
dem Äusseren und dem inneren des Gebaudes der
Zylinder, wenn der Lufteinlass eingebaut ist, durch
Schwerkraft in der Nähe des Einganges, der den
Luftrücklauf verhindert (8), aufliegt, bei Verdünnung
der Luft innerhalb des Gebäudes im Verhältnis zur
Aussenluft, der Zylinder durch die Luftbewegung
gefordert wird und sich von dem Eingang entfernt,
der den Rücklauf verhindert, bei einer
Konfiguration, in welcher der Luftdruck im Inneren des
Gebäudes höher ist als Aussen, der Zylinder durch
Schwerkraft und den inneren Überdruck so
gefordert wird, dass er sich gegen den Eingang, der den
Luftrücklauf verhindert, legt.
2. Lufteinlass nach Anspruch 1. dadurch
gekennzeichnet, dass der Längsraum (15) im Querschnitt
eine Schnittlinie aufweist, die ab der zur Öffnung
zum Luftdurchlass (14) gerichteten Seite (12)
geringer wird.
3. Lufteinlass nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet. dass die Öffnung zum Luftdurchlass
(14) höher als der Eingang, der den Luftrücklauf
verhindert (8) angeordnet ist, so dass die Fläche
(21), auf welcher der Zylinder im Raum (15) liegt,
schräg ist und ab dem Eingang, der den
Luftrücklauf verhindert (8) bis hin zu der Öffnung zum
Luftdurchlass (14) zunimmt.
4. Lufteinlass nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Längsraum (15)
seitlich (12) durch ein erstes (17) und ein zweites
(18) Längsprofil abgegrenzt ist, die ihrerseits das
Querprofil des Langsraumes (15), den unteren Teil
des Eingangs. der den Luftrücklauf verhindert (8),
die Öffnung zum Luftdurchlass (14) und die Seite
(13) abgrenzen: sowie durch zwei zueinander
parallel verlaufende seitlich angeordnete und quer
zueinander stehende Führungen (19), welche die
beiden Profile (17) und (18) sowie die Seite (12)
miteinander verbinden und welche die Längsgrenzen
des Raums (15), des Eingangs, der den
Luftrücklauf verhindert (8) und der Öffnung zum
Luftdurchlass (14) abgrenzen.
5. Lufteinlass nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, dass jedes der Profile (17) und (18)
jeweils eine funktionelle Längswand (20), (21)
aufweist, die das Querprofil des Raumes (15)
abgrenzt, sowie eine zweite Längswand. so dass die
Profile (17) und (18) röhrenförmig sind.
6. Lufteinlass nach Anspruch 5. dadurch
gekennzeichnet, dass die zweiten Längswände der Profile
(17) und (18) so ausgearbeitet sind, dass die
äussere Gesamtform des Lufteinlasses einem
vorzugsweise rechteckigen Parallelepiped entspricht,
wobei die besagten Seiten (12), (13)
gegenüberliegend zueinander angeordnet sind.
7. Lufteinlass nach Anspruch 5 oder 6. dadurch
gekennzeichnet, dass die Seite (12) über die beiden
seitlichen Führungen (19) hinaus weiterläuft, und
somit zwei Vorsprünge ausbildet, die mit
Befestigungsmitteln zur Verbindung des Lufteinlasses mit
der öffnung (3) der Wand (4) des Gebäudes
versehen sind.
8. Lufteinlass nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Seile (12) über das 70
erste (17) und das zweite (18) Längsprofil hinaus
weiterläuft, und somit zwei Vorsprünge ausbildet,
die mit Befestigungsmitteln zur Verbindung des
Lufteinlasses mit der Öffnung (3) der Wand (4) des
Gebäudes versehen sind.
9. Lufteinlass nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die funktionelle
Längswand (21), welche die innere Grenze des
Querprofils des Raumes (15) ausbildet, von dem Eingang,
der den Luftrücklauf verhindert bis hin zur Öffnung
zum Luftdurchlass (14) zunimmt, und zwar einem
Stelzbogen entsprechend. dessen kleine Achse zu
der Fläche gehört, welche die Seite (12) abgrenzt,
und wobei der Stelzbogen ausserdem auf der Seite
der Öffnung zum Luftdurchlass (14) durch einen
senkrechten Längsvorsprung verlängert wird, der
das Unterteil der Öffnung zum Luftdurchlass (14)
ausbildet.
10. Lufteinlass nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, dass die besagte funktionelle Längswand
(21) auf der Seite des Eingangs, der den
Luftrücklauf verhindert, einen schräggestellten
Längsanschlag (50) aufweist, der von der unteren Kante des
Eingangs, der den Luttrücklauf verhindert, bis zu
dem Stelzbogen abnimmt, sodass sich der Zylinder
(2) bei Gleichdruck in der Nähe des Eingangs, der
den Luftrücklauf verhindert (8), befindet, und wobei
er dennoch zwischen seiner Peripherie und dem
oberen Rand des Eingangs, der den Luttrücklauf
verhindert (8), eine Fläche für den Luftdurchlauf
freilässt.
11. Lufteinlass nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die funktionelle
Längswand (20), welche das obere Teil des Querprofils
des Raumes (15) ausbildet, ein unmittelbar an die
Seite (12) und dazu senkrecht verlauf endes erstes
Teil umfasst, das sich ungefähr auf einem Drittel
des Profils erstreckt. das durch ein Profilelement in
Form einer halben Flugzeugtragfläche verlängert
wird, dessen Stirnkante unmittelbar an das erste
Teil anstösst und dessen Unterkante das obere Teil
der Öffnung zum Luftdurchlass (14) ausbildet.
12. Lufteinlass nach einem der Ansprüche 3 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des
Eingangs, der den Luttrücklauf verhindert (14) knapp
unter dem Wert des Zylinderdurchmessers liegt, so
dass der im Raum (15) liegende Zylinder nicht
durch den Eingang, der den Luftrücklauf verhindert
oder durch die Öffnung zum Luftdurchlass (14)
austreten kann.
13. Lufteinlass nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass der Längsvorsprung,
der das Unterteil der Öffnung zum Luftdurchlass
(14) ausbildet, dem Zylinder (2) als Anschlag dient,
und zwar so, dass, wenn der Zylinder (2) mit
besagtem Vorsprung und dem Stelzbogen in Berührung
ist, eine Fläche zum Luftdurchlass zwischen dem
Zylinder und dem oberen Teil der Öffnung zum
Luftdurchlass bestehen bleibt.
14. Lufteinlass nach einem der Ansprüche 4 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste (17) und das
zweite (18) Profil aus einem Material besteht, das
formbar ist oder stranggepresst werden kann.
15. Lufteinlass nach einem der Ansprüche 4 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das
zweite Profil aus einem geräuschhemmenden
Material hergestellt sind.
16. Lufteinlass nach einem der Ansprüche 4 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste (17) und das
zweite (18) röhrenförmige Profil mit einem
geräuschhemmenden Material ausgefüllt sind.
17. Lufteinlass nach einem der Ansprüche 5 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass die funktionellen
Längswände (20, 21) vielfach gelocht sind, um die
Geräuschhemmung zu erhöhen.
18. Lufteinlass nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder aus einem
geräuschhemmenden Material hergestellt ist.
19. Lufteinlass nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, dass er ausserdem mit
einem zweiten bogenförmigen Luftdeflektor (16)
versehen ist, der dazu bestimmt ist, an einem seiner
Enden (34) mit dem anderen der beiden Eingänge,
oder dem Eingang für den Luftdurchlauf (9), fest
verbunden zu werden, wobei er an seinem anderen
Ende (35) eine Fläche (36) für den Luftdurchlass
ausbildet, so dass sich, wenn der Lufteinlass in die
öffnung (3) der Wand (4) eingebaut ist, die Fläche
für den Luftdurchlass (36) auf einer etwa
waagerechten Ebene befindet, die niedriger als die des
Eingangs für den Luftdurchlauf (9) liegt.
20. Lufteinlass nach einem der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, dass er ausserdem eine
Buchse aufweist, welche die beiden Eingänge (8,
9) und gegebenenfalls die beiden Deflektoren (11,
16) miteinander verbindet.
21. Lufteinlass nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
dadurch gekennzeichnet. dass der zweite
bogenförmige Luftdeflektor mit einer
geräuschhemmenden Vorrichtung versehen ist.
22. Lufteinlass entprechend Anspruch 21, dadurch
gekennzeichnet, dass die geräuschhemmende
Vorrichtung aus einem Längsstreifen aus
Kunstharzschaum besteht, der in der Krümmung des zweiten
Luftdeflektors angebracht ist.
23. Lufteinlass nach einem der Ansprüche 18 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, dass der zweite
Luftdeflektor aus einem formbaren Material hergestellt ist.
24. Lufteinlass nach einem der Ansprüche 18 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, dass der zweite
Luftdeflektor aus einem geräuschhemmenden Material
hergestellt ist.
25. Ventilatlonsanlage eines Gebäudes (5) mittels
wenigstens eines Lufteinlasses (1), dadurch
gekennzeichnet, dass der Lufteinlass einem der
Ansprüche 1 bis 24 entspricht, wobei der Deflektor (11),
der den Zylinder übernimmt, im Innern I des
Gebäudes (5) und aufsteigend angeordnet ist, und wobei
die gewünschte Durchlaufrichtung von Aussen E 30
nach Innen I geht.
26. Anlage nach Anspruch 25, dadurch
gekennzeichnet, dass mindestens ein Luftschacht (38), der in
einen Raum des Gebäudes (5) münde, wo auch 35
der Lufteinlass (1) mündet, mit mindestens einem
Lufteinlass (1) kombiniert ist.
27. Anlage nach Anspruch 26. dadurch
gekennzeichnet, dass dem Luftschacht (38) ein Luftabsauger 40
(37) auf dem Dach des Gebäudes (5) beigeordnet
ist, der in Verbindung mit der Leitung (39) steht. die
mittels des Luftschachtes (38) in den Raum (6) des
Gebäudes (5) mündet.
28. Anlage nach Anspruch 27, dadurch
gekennzeichnet, dass der Schacht (38) mindestens mit einem
Lufteinlass (1) versehen ist, wobei die gewünschte
Richtung der Luft vom Raum (6) zur Leitung (39)
geht.
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