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DE69405746T2 - Energieaufnehmer - Google Patents

Energieaufnehmer

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DE69405746T2
DE69405746T2 DE69405746T DE69405746T DE69405746T2 DE 69405746 T2 DE69405746 T2 DE 69405746T2 DE 69405746 T DE69405746 T DE 69405746T DE 69405746 T DE69405746 T DE 69405746T DE 69405746 T2 DE69405746 T2 DE 69405746T2
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Germany
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liquid
piston
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compression
energy absorber
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Ronald Cecil Page
Carl Francis Watts
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Oleo International Holdings Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G11/00Buffers
    • B61G11/12Buffers with fluid springs or shock-absorbers; Combinations thereof
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/06Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using both gas and liquid
    • F16F9/063Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using both gas and liquid comprising a hollow piston rod

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft Energieaufnehmer einer Art, die einen Zylinder und einen in dem Zylinder verschiebbaren Hohlkolben umfaßt, wobei der Innenraum des Kolbens durch eine bewegliche Wand in einen gasgefüllten Raum und ein Flüssigkeitsreservoir unterteilt ist und mit Mitteln versehen ist, durch welche das Flüssigkeitsreservoir mit einer in dem Zylinder außerhalb des Kolbens ausgebildeten Flüssigkeitskompressionskammer kommuniziert, wobei Flüssigkeit aus der Kompressionskammer in das Reservoir verdrängt wird durch die in Längsrichtung erfolgende Kompression des Energieaufnehmers, der auf die bewegliche Wand wirkt und sie verschiebt, wodurch eine Kompression von Gas in dem gasgefüllten Raum derart bewirkt wird, daß das komprimierte Gas in dem gasgefüllten Raum der in Längsrichtung erfolgenden Kompression des Energieaufnehmers einen Widerstand entgegenbringt, wodurch auch für eine Rückstoßkraft gesorgt wird, wobei Flüssigkeitsdämpfungsmittel vorgesehen sind, die der Kompression des Energieaufnehmers einen weiteren Widerstand entgegenbringen und die Rückstoßkraft unter bestimmten Betriebsbedingungen dämpfen. Ein derartiger Energieaufnehmer wird in der nachfolgenden Beschreibung stets als "Energieaufnehmer der in Rede stehenden Art" bezeichnet.
  • Das Dokument DE-B-1109206 beschreibt die Anwendung eines Energieaufnehmers der in Rede stehenden Art auf ein durch eine Feder geschlossenes Druckentlastungsventil, das derart betätigbar ist, daß es gegen den Federdruck öffnet, um eine Verdrängung der Flüssigkeit aus der Kompressionskammer in das Flüssigkeitsreservoir durch eine Öffnung zu ermöglichen, die als Flüssigkeitsdämpfungsmittel dient, wenn der Flüssigkeits druck, der zum Öffnen des Druckentlastungsventils auf dessen Verschlußelement wirkt, einen bestimmten Schwellendruck erreicht, welcher vielfach höher ist als der Gasdruck in dem gasgefüllten Raum. Der Federdruck des Verschlußelements des Druckentlastungsventils wird durch ein Paket von Federscheiben ausgeübt und ist beachtlich. Der auf das Verschlußelement wirkende Flüssigkeitsdruck ist unbedeutend im Vergleich zu dem durch diese übereinandergeschichteten Federdämpfer, das heißt durch dieses Federscheibenpaket ausgeübten Druck. Dies verhält sich ebenso bei dem Energieaufnehmer der in Rede stehenden Art, der in dem Dokument DE-A-3613677 beschrieben ist und ebenfalls ein durch eine Feder geschlossenes Ventil aufweist, das durch Flüssigkeitsdruck in der Kompressionkammer geöffnet wird, um eine Verdrängung der Flüssigkeit aus der Kompressionskammer in das Flüssigkeitsreservoir zu ermöglichen, wobei das Mittel, durch welches das Flüssigkeitsreservoir mit der Flüssigkeitskompressionskammer kommuniziert, eine in dem Kolben ausgebildete Öffnung umfaßt und wobei die Flüssigkeitsdämpfungsmittel allein in dieser Öffnung und dem durch eine Feder geschlossenen Ventil bestehen, welches derart betätigbar ist, daß es, wenn eine unter einer vorbestimmten Schwelle liegende Kraft ausgeübt wird, den Durchtritt von Flüssigkeit aus der Kompressionskammer durch die Öffnung in die Reservoirkammer sperrt, um den Kolben axial in den Zylinder zu drücken, und welches durch den Flüssigkeitsdruck in der Kompressionskammer geöffnet wird, wenn eine über der vorbestimmten Schwelle liegende Kraft ausgeübt wird, um eine Verdrängung von Flüssigkeit aus der Kompressionskammer durch die Öffnung in das Flüssigkeitsreservoir zu ermöglichen, um den Kolben in die Zylinderkammer zu drücken. Die Dämpfungscharakteristiken dieses zuletzt genannten Energieaufnehmers werden durch die Größe der Vorspannung der Federn bestimmt.
  • Um für die gewünschten geschwindigkeitsabhängigen Charakteristiken zu sorgen, hat man es stets als notwendig erachtet, daß die Flüssigkeitsdämpfungsmittel eine Öffnungsanordnung mit durchflußbegrenzenden Abmessungen aufweist, deren Durchflußöffnung mit der relativen teleskopartigen Bewegung zwischen dem Hohlkolben und dem Zylinder variiert, wobei sich der wirksame Bereich bei der Kontraktion des Energieaufnehmers verkleinert und bei dessen Expansion vergrößert.
  • Die Dokumente GB-A-982641 und GB-A-1266596 beschreiben Beispiele eines Energieaufnehmers der in Rede stehenden Art, der einen Teil eines Seitenpuffers zur Verwendung an Schienenfahrzeugen bildet, um Stöße zu dämpfen, die während der Beschleunigung und Verzögerung eines Zugs von einem Wagon zu dem anderen übertragen werden oder die entstehen, wenn Wagons auf dem Rangierbahnhof verschoben werden. Diese Energieaufnehmer haben üblicherweise einen profilierten Bolzen, der bei der nach innen gerichteten Bewegung des Kolbens für eine zunehmende Begrenzung einer Öffnung sorgt, durch welche das Flüssigkeitsreservoir mit der Flüssigkeitskompressionskammer kommuniziert.
  • Eine Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Energieaufnehmers der in Rede stehenden Art, der in der Herstellung weniger teuer ist, der jedoch, wenn er als Seitenpuffer verwendet wird, im wesentlichen die gleichen sogenannten statischen und dynamischen Leistungscharakteristiken besitzt wie ein Energieaufnehmer, der jenen ähnlich ist, die in den Dokumenten GB-A-982641 und GB-A-1266596 beschrieben sind.
  • Anstelle einer üblichen Öffnungsanordnung mit variabler Durchflußbegrenzung wird erfindungsgemäß eine Öffnung mit fester Durchflußbegrenzung als Flüssigkeitsdämpfungsmittel des Energieaufnehmers der in Rede stehenden Art in Kombination mit einem Verfielfacherventil verwendet, das mit der Öffnung zusammenwirkt, wodurch der Widerstand des komprimierten Gases in dem das Gas enthaltenden Raum auf die in Längsrichtung erfolgenden Kompression des Energieaufnehmers vervielfacht wird.
  • Erfindungsgemäß wird ein Energieaufnehmer der in Rede stehenden Art geschaffen, bei welchem das Mittel, durch welches das Flüssigkeitsreservoir mit der Flüssigkeitskompressionskammer kommuniziert, eine in dem Kolben gebildete Öffnung umfaßt und die Flüssigkeitsdämpfungsmittel alleine in dieser Öffnung und einem Ventil bestehen, welches derart betätigbar ist, daß es den Durchtritt von Flüssigkeit aus der Kompressionskammer durch die Öffnung in das Reservoir sperrt, wenn eine geringere Kraft als eine vorbestimmte Schwellenkraft ausgeübt wird, um den Kolben axial in den Zylinder zu drücken, und daß es zur Ermöglichung einer Verdrängung von Flüssigkeit aus der Kompressionskammer durch die Öffnung in die Reservoirkammer öffnet, wenn eine höhere Kraft als die vorbestimmte Schwellenkraft ausgeübt wird, um den Kolben in die Zylinderkammer zu drücken, wobei das Ventil ein Verschlußelement in Form eines Kolbens mit unterschiedlichen Kolbenflächen ist, dessen Bereich mit größerer Fläche der Flüssigkeit in der Reservoirkammer ausgesetzt ist und dessen Endbereich mit kleinerem Durchmesser derart angepaßt ist, daß er am Öffnungsumfang sitzt, wenn das Ventil diese Öffnung verschließt.
  • Theoretisch müßte gelten, daß eine Öffnung mit fester Durchflußbegrenzung als Flüssigkeitsdämpfungsmittel eines Energieaufnehmers nicht zufriedenstellend ist, da sie wie ein Stoßdämpfer mit einer einzigen Öffnung arbeitet und als solche nicht für eine effektive Dosierung der aus der Kompressionskammer in das Flüssigkeitsreservoir verdrängten Durchflußmenge sorgt. Wenn sie aber in Kombination mit Gas in dem Gasraum eines Energieaufnehmers der in Rede stehenden Art und mit dem Kolben mit unterschiedlichen Kolbenflächen verwendet wird, der als ein Verfielfacherventil, das die Wirkung des Gases in dem Gasraum vervielfacht, mit der Öffnung mit fester Durchflußbegrenzung in Wechselwirkung steht, ist die Ergebniswirkung dieser Kombination eine Leistungscharakteristik, die überraschend gut an die Leistungscharakteristiken eines typischen Energieaufnehmers der in Rede stehenden Art heranreicht, der die übliche Anordnung eines profilierten Bolzens aufweist, der mit der nach innen gerichteten Bewegung des Kolbens für eine zunehmende Begrenzung der Öffnung sorgt, durch welche Flüssigkeit aus der Kompressionskammer in das Flüssigkeitsreservoir verdrängt wird.
  • Ein Eisenbahn-Seitenpuffer, an dem die vorliegender Erfindung verwirklicht ist, wird nachstehend anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen beschrieben. Darin zeigt:
  • Figur 1 einen quergeführten Schnitt durch den Puffer; Figur 2 ein vergrößertes Querschnittsdetail an der Linie II-II von Figur 1 und
  • Figur 3 eine Endansicht des in Figur 2 gezeigten Ventils in Pfeilrichtung A in Figur 2 gesehen.
  • Figur 1 zeigt eine Eisenbahn-Pufferkapsel mit einem hohlzylindrischen Kolben 10, der verschiebbar in einem Zylinder 11 gelagert ist. Der Zylinder 11 ist an einem Ende 12 geschlossen. Der Kolben 10 ist an seinem äußeren Ende 13 geschlossen, an welchem eine Pufferplatte 14 befestigt ist, und er hat an seinem inneren Ende eine Endwand 15, in der eine zentrale Öffnung 16 gebildet ist.
  • Ein schwimmend gelagerter Kolben 17 gleitet in der Bohrung des Hohlkolbens 10 und trennt ein Flüssigkeitsreservoir 18, das angrenzend an die innere Endwand 15 in dem Hohlkolben 10 gebildet ist, von dem übrigen Innenraum des Hohlkolbens 10. Der Innenraum des Hohlkolbens zwischen dem schwimmend gelagerten Kolben 17 und der äußeren Endwand 13 umfaßt einen Gasraum 19, der im Zuge des Zusammenbaus des Puffers mit komprimierten Gas, z.B. Stickstoff, gefüllt wird.
  • Figur 2 zeigt, daß die zentrale Öffnung 16 gestuft ist und an ihrem dem schwimmend gelagerten Kolben 17 näher gelegenen Ende einen mit einem Gewinde versehenen inneren Bohrungsabschnitt 17 und an ihrem der geschlossenen äußeren Endwand 12 des Zylinders 11 näher gelegenen Ende einen Bohrungsabschnitt 21 mit kleinerem Durchmesser hat, wobei der Bohrungsabschnitt 21 mit kleinerem Durchmesser eine Öffnung mit durchflußbegrenzenden Abmessungen bildet. Ein ringförmiger Ventilkörper 22 ist derart in den mit einem Gewinde versehenen Bohrungsabschnitt 20 geschraubt, daß seine Endfläche an die Endwand der Bohrung 20 stößt. Die Bohrung des ringförmigen Ventilkörpers 22 ist gestuft. Ein mit kleinerem Durchmesser ausgebildeter Abschnitt 23 der gestuften Bohrung liegt näher an dem Bohrungsabschnitt 21 mit kleinerem Durchmesser als der größere, 24, der beiden Bohrungsabschnitte der gestuften Bohrung des Ventilkörpers 22.
  • Ein massiver Kolben 25, der gestuft ist bzw. unterschiedliche Kolbenflächen hat, ist unter Gleitpassung in der gestuften Bohrung des ringförmigen Ventilkörpers 22 angeordnet, wobei sein Ende 26 mit kleinerem Durchmesser derart angepaßt ist, daß es in der Öffnung 21 sitzt und als Verschlußelement dient. Der massive gestufte Kolben 25 ist an seinem Ende mit kleinerem Durchmesser von einer Ringkammer 28 umschlossen, die zwischen dem Ventilkörper 22 und der zwischen der Öffnung 21 und dem mit dem Gewinde versehenen Bohrungsabschnitt 20 liegenden Stufe gebildet ist. Ein Kommunikationsmittel für den Durchtritt von Flüssigkeit aus der Kompressionkammer 32 über die Ringkammer 28 in die Reservoirkammer 18 ist durch Durchlässe 27 in dem Ventilkörper 22 gebildet. Der massive gestufte Kolben 25 gleitet in der gestuften Durchgangsbohrung in dem Ventilkörper 22. Der ringförmige Oberflächenbereich des den größeren Durchmesser aufweisenden Endes des gestuften Kolbens 25 ist mehrfach größer als der Querschnittsbereich der Öffnung 21. Das äußere Ende des Abschnitts 24 mit größerem Ende ist durch einen Endstopfen 29 verschlossen. In dem Endstopfen 29 vorgesehene Dämpfungsöffnungen 30 verhindern eine Beschädigung des gestuften Kolbens 25.
  • Figur 1 zeigt ein Einwegventil 31, das einen Durchfluß von der Reservoirkammer 18 in eine in dem Zylinder 11 zwischen der geschlossenen Endwand 12 und dem Hohlkolben 10 gebildete Kompressionkammer 32 in einer Richtung erlaubt.
  • In der Praxis wird der Zylinder 11 an einer Konstruktion eines Eisenbahnwagens montiert. Bei Entlastung des Puffers hat das komprimierte Gas bewirkt, daß der Kolben 10 in dem Zylinder 11 die Position eingenommen hat, in der der über seine Endwand 15 wirkende Flüssigkeitsdruck ausgeglichen ist, und daß der schwimmend gelagerte Kolben 17 in dem Hohlkolben 10 die Position eingenommen hat, in der der über ihn wirkende Flüssigkeitsdruck ausgeglichen ist. Dabei befindet sich der mit unterschiedlichen Kolbenflächen ausgebildete Kolben 25 in der die Öffnung 21 in der Endwand verschließenden Lage.
  • Falls der Puffer während seines stationären Zustands durch eine auf die Pufferplatte 14 wirkende Stoßkraft zusammengedrückt wird, kommt es zu einem momentanen Druckanstieg in der Kompressionskammer 32, da der Hohlkolben 10 durch den sich in seiner Schließlage befindenden Kolben mit unterschiedlichen Kolbenflächen dicht verschlossen ist. Wenn die einwirkende Stoßkraft eine bestimmte vorgegebene Größe erreicht (angenommen 10 KN), steigt der Druck in der Kompressionskammer 32 so weit über den Druck in der Reservoirkammer 18 an, daß der unterschiedliche Kolbenflächen aufweisende Kolben 25 aus seinem Sitz herausbewegt wird. Daher wird Flüssigkeit aus der Kompressionskammer 32 in die Reservoirkammer 18 verdrängt, so daß der schwimmend gelagerte Kolben 17 verschoben wird und das Volumen des gasgefüllten Raums 19 verringert und den Gasdruck in diesem Raum erhöht und dadurch die Rückstoßkraft vergrößert.
  • Die Energieaufnahme erfolgt durch die Verdrängung der Flüssigkeit durch den Kolben 25 mit unterschiedlichen Kolbenflächen abhängig von der Geschwindigkeit der weiteren Kompression des Puffers. Entweder bleibt der Kolben 25 außer Schließlage, so daß die durch ihn erfolgende Verdrängung von Flüssigkeit aus der Kompressionskammer 32 in die Reservoirkammer 18 fortdauert, oder es kann der Kolben 25, wenn die weitere Kompression langsam erfolgt, als Sperrventil wirken, das abwechselnd in oder außer Schließlage bewegt wird, wobei eine solche Verdrängung von Flüssigkeit weiter stattfindet, wenn sich das Sperrventil nicht in seinem Sitz befindet.
  • Die Kompression des Puffers endet, wenn die Energie der Stoßkraft aufgenommen ist. Wenn die Belastung aufgehoben wird, so daß sich der Puffer ausdehnen kann, dehnt sich das Gas in dem gasgefüllten Raum 19 aus, um den schwimmend gelagerten Kolben 17 in der üblichen Weise in Richtung auf die Endwand 15 zu drücken. Flüssigkeit aus der Reservoirkammer 18 wird über das Einwegventil 31 in die Kompressionkammer 32 verdrängt, wodurch der Kolben 10 in der üblichen Weise aus dem Zylinder 11 geschoben wird.
  • Die grundlegende Energieaufnehmerkapsel, die den Hohlkolben 10 und den Zylinder 11 umfaßt, kann in anderen Formen des Energieaufnehmers verwendet werden. Gemäß einem Beispiel kann er in einem Eisenbahn-Kupplungskopf vorgesehen sein, der ein Ende eines Wagenanlenkers aufweisen kann.
  • Eine Folge des Einbaus des Vervielfacherventils, das die Kombination des Kolbens 25 mit unterschiedlichen Kolbenflächen und die Öffnung 21 mit festem Öffnungsbereich umfaßt, ist, daß der Fülldruck des das Gas enthaltenden Raums 19, nicht so hoch sein muß, wie das sonst erforderlich wäre, was vom Aspekt der Sicherheit vorteilhaft ist.

Claims (2)

1. Energieaufnehmer mit einem Zylinder (11) und einem darin verschiebbaren hohlen Kolben (10), dessen Innenraum in einen gasgefüllten Raum (19) und ein Flüssigkeitsreservoir (18) durch eine bewegliche Wand (17) unterteilt ist und der mit Mitteln (21, 27 und 28) zum Verbinden des Flüssigkeitsreservoirs (18) mit einer Flüssigkeitskompressionskammer (32) in dem Zylinder (11) außerhalb des Kolbens (10) versehen ist, wobei von der Kompressionskammer (32) durch Kompression des Energieaufnehmers in Längsrichtung in das Reservoir (18) verlagerte Flüssigkeit auf die bewegliche Wand (17) einwirkt und sie verschiebt und dadurch die Kompression von Gas in dem gasgefüllten Raum (19) derart bewirkt, daß ein Widerstand gegen die Kompression des Energieaufnehmers in Längsrichtung durch das komprimierte Gas in dem gasgefüllten Raum (19) erzeugt wird, der auch eine Rückstoßkraft erzeugt, mit Flüssigkeitsdämpfungsmitteln (21), die einen weiteren Widerstand gegen die Kompression des Energieaufnehmers erzeugen und die Rückstoßkraft unter bestimmten Betriebsbedingungen dämpfen, wobei die Mittel (21, 27 und 28), über die das Flüssigkeitsreservoir (18) mit der Flüssigkeitskompressionskammer (32) verbunden ist, eine Öffnung (21) in dem Kolben (10) sind und die Flüssigkeitsdämpfungsmittel (21) ausschließlich aus der Öffnung (21) und einem Ventil (25) bestehen, bei dessen Betätigung der Durchgang von Flüssigkeit durch die Öffnung (21) von der Kompressionskammer (32) zu dem Flüssigkeitsreservoir (18) gesperrt wird, wenn eine unter einer vorbestimmten Schwelle liegende Kraft den Kolben (10) in axialer Richtung in den Zylinder (11) drückt, und geöffnet wird, um die Verlagerung der Flüssigkeit aus der Kompressionskammer (32) durch die Öffnung (21) zu ermöglichen, wenn eine über der vorbestimmten Schwelle liegende Kraft den Kolben (10) in die Zylinderkammer drückt, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (25) ein Verschlußelement in Form eines Differentialbereichs des Kolbens ist, dessen größerer Flächenanteil der Flüssigkeit in der Reservoirkammer (18) ausgesetzt ist und dessen Endteil kleineren Durchmessers geeignet ist, auf dem Umfang der Öffnung (21) zu sitzen, wenn das Ventil (25) diese verschließt.
2. Energieaufnehmer nach Anspruch 1, eingebaut in einen Eisenbahn-Seitenpuffer.
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