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DE69402684T2 - Strompulsindikator - Google Patents

Strompulsindikator

Info

Publication number
DE69402684T2
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conductor
indicator according
tab
threshold value
overcurrent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69402684T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69402684D1 (de
Inventor
Jacques St-Basile Quebec J3N 1J8 Belanger
Jean-Marc Longueuil Quebec J4M 1Y4 Bourgeois
Francois Varennes Quebec J3X 1C4 Lalonde
Gilles St-Bruno Quebec J3V 2R3 Missout
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hydro Quebec
Original Assignee
Hydro Quebec
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hydro Quebec filed Critical Hydro Quebec
Publication of DE69402684D1 publication Critical patent/DE69402684D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69402684T2 publication Critical patent/DE69402684T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/08Locating faults in cables, transmission lines, or networks
    • G01R31/081Locating faults in cables, transmission lines, or networks according to type of conductors
    • G01R31/085Locating faults in cables, transmission lines, or networks according to type of conductors in power transmission or distribution lines, e.g. overhead

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)
  • Locating Faults (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Thermistors And Varistors (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description

    ÜBERSTROM-INDIKATOR Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft einen Überstrom-Indikator für einen Leiter, z.B. für Isolator-Verankerungen, Blitzableiter, die Masse-Seite eines Überstromelementes oder Schaltungsdrähte. Inbesondere betrifft die Erfindung einen an dem Leiter angeordneten Überstrom-Indikator, der durch ein von einem Überstrom verursachtes Ansteigen der ferromagnetischen Anziehung betätigt wird.
  • Technischer Hintergrund der Erfindung
  • Überstrom-Indikatoren, die durch magnetische Ansteuerung betrieben werden, sind bereits bekannt, z.B. aus dem Sowjetischen Patent 1,215,068 (86.02.28).
  • US-A-3, 569,880 beschreibt ebenfalls einen Überstrom-Detektor für einen elektrischen Leiter. Der Detektor, der aus einem magnetischen Material mit hoher Permeabilität besteht, das bei enger gegenseitiger Nähe seiner Enden um den Leiter gehalten ist, weist in dem Spalt zwischen den Enden des magnetischen Materials ein Magnetfeld auf. Wenn bei einer durch Überströme in dem Leiter verursachten Verstärkung des Feldes das in dem Spalt existierende Magnetfeld einen Schwellenwert überschreitet, wird ein Signal erzeugt.
  • Bei hängenden Stromübertragungsleitungen, die mittels an geerdeten Masten befestigter Isolatoren aufgehängt sind, sind Masseschlußfehler, die aufgrund eines Isolatoren-Überschlags oder -Versagens auftreten, eine übliche Erscheinung. Die Überlastungsschutzschaltungen der Übertragungsleitungen sind in der Lage, beim Auftreten derartiger Masseschlußfehler den Überstrom zu erkennen und die gesamte Leitung abzuschalten. Da ein Isolatoren-Überschlag auftreten kann, ohne den Isolator zu beschädigen und ohne einen nennenswerten Hinweis auf die Stelle des Auftretens des Überschlags zu hinterlassen, kann es der Fall eintreten, daß die Stromleitung wieder in Betrieb genommen wird, ohne daß das Wartungspersonal feststellen kann, an welcher Stelle der Übertragungsleitung der Fehler aufgetreten ist. Im Falle eines Isolator-Versagens ist es schwierig, den fehlerhaften Isolator zu lokalisieren, um ihn zu ersetzen. Zu diesem Zweck kann möglicherweise eine gründliche visuelle Inspektion sämtlicher Isolatoren erforderlich sein. Falls ein Blitz in einen Mast einschlägt, ist es zweckmäßig, die Stelle des Blitzeinschlags zu kennen, um prüfen zu können, ob irgendein. dauerhafter Schaden an dem Mast, dem Isolator oder der Übertragungsleitung aufgetreten ist.
  • Somit ist es wichtig, Vorkehrungen für einen Hinweis darauf zu schaffen, an welcher Stromübertragungsleitung oder an welcher Isolatoren-Verankerung ein Überstrom aufgetreten ist, um feststellen zu können, wo der Masseschlußfehler aufgetreten ist.
  • Überblick über die Erfindung
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Überstrom-Indikator zu schaffen, der direkt an einer Isolatoren-Verankerung oder einem anderen Leiter angeordnet werden kann, um einen Hinweis darauf zu geben, daß in dem Leiter ein Überstrom aufgetreten ist. Da es möglicherweise erforderlich ist, die Indikatoren in regelmäßigen Abständen anzuordnen, z.B. an jedem Isolator entlang der Übertragungsleitung, ist es ferner Aufgabe der Erfindung, einen Überstrom-Indikator zu schaffen, der kostengünstig in der Herstellung und der Installierung ist.
  • Die Erfindung schafft einen Überstrom-Indikator für einen Leiter. Dieser Indikator weist auf:
  • mindestens ein ferromagnetisches Teil mit zwei Enden;
  • eine Halteeinrichtung, um das mindestens eine Teil um den Leiter herum zu halten, wobei die Enden nahe zueinander angeordnet sind, in einer quer zu der Richtung des Stromflusses in dem Leiter verlaufenden Richtung einander gegenüberliegen und zwischen sich einen Spalt aufweisen, wobei bei einem Stromfluß durch den Leiter in dem Teil ein Magnetkreis erzeugt und in dem Spalt ein Magnetfeld gebildet wird; und
  • eine Signalisiereinrichtung zum Erzeugen eines Signals, wenn das Magnetfeld in dem Spalt einen vorbestimmten Schwellenwert überschreitet.
  • Der Indikator ist dadurch gekennzeichnet, daß:
  • die beiden Enden mobil sind und sich aufeinander zu bewegen, wenn das Magnetfeld einen vorbestimmten Schwellenwert überschreitet, und
  • die Signalisiereinrichtung aufweist: eine Feder, um die mobilen Enden voneinander weg vorgespannt zu halten, und eine Rückhalteeinrichtung, um zu verhindern, daß sich die Enden unter der Einwirkung der Feder voneinander weg bewegen, wobei die Rückhalteeinrichtung gelöst wird, wenn das Magnetfeld den Schwellenwert überschreitet,
  • wobei ein in dem Leiter auftretender Überstrom das Feld über den Schwellenwert hinaus vergrößert und bewirkt, daß sich die Enden aufeinander zu bewegen und somit die Rückhalteeinrichtung lösen, wodurch nach dem Lösen der Rückhalteeinrichtung das mindestens eine Teil von dem Leiter abfällt und so das Signal zur Erleichterung des Auffindens der Stelle gibt, an der der Überstrom aufgetreten ist.
  • Das mindestens eine ferromagnetische Teil kann mit Scharnieren versehen oder elastisch ausgebildet sein, um den beiden Enden zu ermöglichen, sich aufgrund der durch das Magnetfeld verursachten Anziehung aufeinander hin zu bewegen und den Spalt mindestens teilweise zu schließen.
  • Sobald die Enden aufeinander zu bewegt werden, wird die Rückhalteeinrichtung freigegeben, so daß das Teil anschließend, wenn der Überstrom nachläßt, von dem Leiter abrücken kann. Das freigegebene ferromagnetische Teil gibt dann einen visuellen Hinweis darauf, daß ein Überstrom aufgetreten ist.
  • Kurzbeschreibung der Figuren
  • Ein besseres Verständnis der Erfindung ergibt sich aus der folgenden, nicht im Sinne einer Einschränkung aufzufassenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung im Zusammenhang mit den zugehörigen Zeichnungen.
  • Fig. 1 zeigt einen Querschnitt des gemäß der bevorzugten Ausführungsform ausgebildeten Indikators in der geöffneten Position, nachdem ein Überstrom aufgetreten ist;
  • Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des gemäß der bevorzugten Ausführungsform ausgebildeten Überstrom- Indikators in der geschlossenen Position, in der der Indikator an einem Leiter befestigt ist;
  • Fig. 3 zeigt eine detaillierte Ansicht der Verriegelungslasche und des Rückhaltestiftes gemäß der bevorzugten Ausführungs form;
  • Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht einer alternativen Ausführungsform bei der ein einziges elastisches ferromagnetisches Blatt mittels einer aus einem Bügel und einem Widerhaken bestehenden Rückhalteeinrichtung um den Leiter gewickelt ist; und
  • Fig. 5 zeigt eine detaillierte Seitenansicht der Rückhalteeinrichtung gemäß Fig. 4.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Gemäß Fign. 1, 2 und 3 weist der Überstrom-Indikator 10 in seiner bevorzugten Ausführungsform zwei halbzylindrische Hülsenteile 12 und 12' auf, die aus relativ dünnem galvanisierten Stahl bestehen und die durch ein elastisches, korrosionsfreies Filmscharnier 14 aus einer Kupfer-Beryllium-Legierung scharnierartig schwenkbar zusammengehalten sind. Zwischen den Blatt-Enden ist ein Spalt 21 ausgebildet. In der gezeigten Weise ist das Blatt 12 mit einem Rückhaltestift 18 und das Blatt 12' mit einer Lasche 16 versehen. Die beiden Blätter 12 und 12; sind durch eine Feder 14 derart elastisch vorgespannt, daß sie dazu tendieren, sich zu öffnen und von dem Leiter 15, bei dem es sich um die Leitung einer Isolatoren-verankerung handeln kann, abzufallen. Vorzugsweise bewirkt die Feder 14, daß sich die Blätter 12 und 12' um den größtmöglichen Winkel öffnen.
  • Die Blätter 12 und 12' werden um den Leiter 15 herum plaziert und gegen die Einwirkung der Feder 14 geschlossen, so daß sie das Kabel 15 umgeben. Anschließend wird die geradlinig verlaufende Lasche 16 derart einwärts gebogen, daß der Stift 18 gemäß Fig. 3 durch die in der Lasche 16 ausgebildete Öffnung 17 tritt. Die Blätter 12 und 12' werden freigegeben, ohne dabei die Lasche 16 freizugeben, und unter der Einwirkung der Feder 14 trennen sich die Blätter 12 und 12' voneinander, wodurch die Öffnung 17 der Lasche 16 unter der Lippe des Stiftes 18 verriegelt wird. Die Lasche 16 kann ebenfalls aus einer Kupfer-Beryllium-Legierung bestehen. Während der Strom durch die Übertragungsleitung 15 fließt, wird ein Magnetkreis erzeugt, und die Blätter 12 und 12' werden magnetisiert, da Stahl ein ferromagnetisches Material ist. Das Magnetfeld erzeugt eine Anziehungskraft zwischen den Endes der Blätter 12 und 12'. An dem Ende, an dem die Feder 14 angeordnet ist, kann keine Bewegung der Blätter 12 und 12' erfolgen, und die an den offenen Enden der Blätter 12 und 12' vorhandene Anziehungskraft übt eine der Einwirkung der Feder entgegengerichtete Kraft aus. Die Eigenschaften der Feder 14 sind derart gewählt, daß bei gegebenen Abmessungen und Materialien der Blätter 12 und 12' und bei dem in Fig. 3 zwischen den Blättern 12 und 12' ausgebildeten gezeigten Spalt 21 die magnetische Anziehungskraft zwischen den Blättern 12 und 12' groß genug ist, um zu bewirken, daß sich die Blätter gegen die Einwirkung der Feder 14 aufeinander zu bewegen, wenn der Strom einen vorgegebenen Grenzwert überschreitet und dabei der Magnetkreis deformiert wird. Dieser Grenzwert liegt über dem maximalen Betriebsstrompegel eines Leiters einer Übertragungsleitung, und im Falle einer Isolatoren-Verankerung kann der Grenzwert jeder beliebige Strom-Wert sein, der unterhalb des erwarteten Fehler-Stroms liegt. Wenn ein derartiger Überstrom auftritt, übersteigt die Anziehungskraft zwischen den Blättern 12 und 12' einen vorbestimmten Schwellenwert und bewegt der Blätter aufeinander zu, wodurch dem Stift 18 ermöglicht wird, sich in die Öffnung 17 hineinzubewegen und dadurch die elastische Lasche 16 von dem Rückhaltestift 18 zu lösen, so daß die Vorrichtung 10 in einem Zustand belassen wird, in dem die Blätter 12 und 12' bei von dem Stift 18 freigegebener Lasche 16 um das Kabel 15 herum geschlossen sind.
  • Aufgrund der Abmessungen des Kabels 15 werden die Blätter 12 und 12' daran gehindert, sich näher aufeinander hin zu bewegen, als erforderlich ist, um die Lasche von dem Stift zu befreien; es sind jedoch an einem Ende der Blätter Anschlag-Vorsprünge 19 oder ein nichtmagnetisches Anschlagteil 19 angeordnet (vgl. Fign. 4 und 5), um eine zu starke gegenseitige Annäherung der Blätter zu verhindern, falls der Indikator 10 mit einem geringfügig kleineren Leiter verwendet wird. Da die Möglichkeit besteht, daß der Überstrom eine dauerhafte Magnetisierung in den Blättern 12,12' erzeugt, kann das Anschlagteil 19 verwendet werden, um zu verhindern, daß die Blätter in gegenseitiger Anhaftung verbleiben. Wenn je nach dem betreffenden Fall der Leitungsstrom auf den Normalwert oder auf null zurückkehrt, oder wenn die Entladung oder der Fehlerstrom nicht mehr besteht, werden unter der Einwirkung der Feder 14 die Blätter 12 und 12' voneinander weg verschwenkt, so daß sie von dem Kabel 15 abfallen können und somit einen visuellen Hinweis darauf geben, daß in der Übertragungsleitung, an der der Indikator plaziert war, ein Überstrom aufgetreten ist.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform ist der Indikator ferner mit einer Schnur 22 und einer Schnur-Verankerungseinrichtung 20 versehen, so daß der Indikator 10, wenn er von dem Kabel 15 abfällt, auf eine sichere Distanz fällt. Ferner wird, wenn der Indikator 10 an der Schnur 22 von dem Kabel 15 herabhängt, bereits aus großer Entfernung ein visueller Hinweis auf die Stelle erkennbar, an der der Überstrom erfolgt ist, was besonders zweckmäßig ist, wenn der Indikator an einer Mast-Halterung für hängende Stromübertragungsleitungen verwendet wird.
  • Es ist ersichtlich, daß die Einwirkung der Feder 14 in Kombination mit der Lasche 16 und dem Stift 18 einen Vorspannungszustand erzeugt, die der magnetischen Anziehungskraft zwischen den offenen Enden der Blätter 12 und 12' widersteht. Der Spalt 21 zwischen den offenen Enden der Blätter 12 und 12' wird derart eingestellt, daß der Überstrom eine ausreichende magnetische Anziehungskraft erzeugt, um die Blätter gegen die Vorspannkraft der Feder 14 zueinander hin zu ziehen. Nachdem der Schwellenwert der Kraft erreicht ist, erfolgt die gegenseitige Annäherungsbewegung der Blätter 12 und 12' leicht und schnell, so daß die Lasche 16 unverzüglich freigegeben werden kann.
  • Ferner ist ersichtlich, daß bei der bevorzugten Ausführungsform die Baugruppe des Indikators 10 nur vier unterschiedliche Teile umfaßt, die durch Löten, Rastverriegelungen, Punktschweißungen oder Stifte verbunden sind, um eine kostengünstige Einheit zu schaffen. Eine Kostenreduzierung ist besonders wichtig, wenn eine große Anzahl von Überstrom-Indikatoren an Langstrecken-Übertragungsleitungen verwendet werden, die zahlreiche Isolatoren-Verankerungs-Leitungen aufweist. Der Indikator 10 ist wiederverwendbar, und sobald er durch einen Überstrom betätigt worden ist, liefern die dadurch erzeugten Hinweise, nämlich das Öffnen, Herabfallen und Herabhängen des Indikators 10, ein klares visuelles Signal oder Zeichen dahingehend, daß ein Überstrom aufgetreten hat. Zur Reduzierung der Montagekosten können das Scharnier 14 und die Lasche 16 aus dem gleichen Streifen hergestellt werden, der aus einer Cu-Be- Legierung, einem Kunststoff oder einem anderen geeigneten korrosionsfreiem Material besteht.
  • Ferner besteht bei der Anordnung gemäß der bevorzugten Ausführungsform die Möglichkeit, um das Kabel 15 eine dünne Umwicklung oder Beschichtung aus buntem oder reflektierendem Material zu legen, welche normalerweise von den Blätter 12 und 12' bedeckt ist, nach dem Auftreten eines Überstroms jedoch freigelegt wird, so daß diese Abdeckung über große Entfernungen hinweg einen klaren visuellen Hinweis gibt. Arbeitstrupps können dann den Ort ausmachen, an dem der Überstrom erfolgt ist, und anschließend die erforderlichen Reparaturarbeiten und das Reinstallieren der Überstrom-Indikatoren 10 vornehmen. Selbstverständlich kann das visuell auffällige Material auch der Innenseite der Blätter 12 und 12' angeordnet sein.
  • Gemäß Fign. 4 und 5 kann der Indikator 10 alternativ ein einziges C-förmiges Blatt 12 aufweisen, das flexibel und elastisch genug ist, um zur Plazierung um den Leiter 15 geöffnet und geschlossen werden zu können. Die Lasche 16' ist an ihrem Ende mit einer Biegung versehen, die einen Haken bildet. Ein Ende des Blatts 12 ist derart gestanzt, daß ein aufragender Widerhaken 18' gebildet wird. Wie bei der bevorzugten Ausführungsform bewirkt die durch den Strom in dem Leiter induzierte magnetische Anziehungskraft zwischen den Enden des Blatts 12, daß sich die Enden aufeinander hin bewegen, wenn die Anziehungskraft einen Schwellenwert überschreitet. Der Kunststoff- Randstreifen 19 schafft eine Anschlageinrichtung, die eine zu enge gegenseitige Annäherung der Enden verhindert. Anschließend wird die Lasche 16' (wie durch die gestrichelten Linien gezeigt) von dem Widerhaken 18' gelöst, und das Blatt 12 öffnet.sich unter seiner eigenen "Feder"- oder elastischen Kraft, sobald der Überstrom abnimmt. Das Blatt 12 hängt vertikal herab und ist durch die Schnur 22 mit einer um den Leiter 15 verlaufenden Befestigungseinrichtung 20 verbunden. Falls das Blech des Blatts 12 alleine nicht genug Elastizität aufweist, kann ein C-förmiger (aus Kunststoff oder Metall bestehender) Verstärkungsstreifen hinzugefügt werden. Wie gezeigt, kann auf die Innenseite des Blatts 12 eine fluoreszierende Farbe aufgetragen sein, um das Blatt visuell auffällig zu gestalten. Der Isolator 11 kann eine (nicht gezeigte) Stromübertragungsleitung halten, und der Leiter 15 verbindet den Isolator 11 mit einem (nicht gezeigten) Mast.
  • Wie ersichtlich, kann der Indikator 10 aus einem einzigen, geschnittenen und gestanzten Blatt aus flexiblem, galvanisiertem Blech gefertigt sein, wobei die Lasche 16' vorzugsweise eine schmale Lasche ist, die von einem Ende des Blatts 12 absteht und derart geschnitten ist, daß sie von dem gezeigten Befestigungspunkt weg gebogen ist. Gemäß Fig. 3 weist die Anschlageinrichtung Randstreifen 19 auf, die als schmale Anschlagvorsprünge ausgebildet sind. Solange ein voller Kontakt zwischen den Enden des Blatts 12,12' vermieden wird, besteht keine Gefahr, daß sie nach dem Entfallen des Überstroms aneinander "haften" bleiben.
  • Obwohl die Einrichtung zum Erzeugen eines visuellen Hinweises auf einen Überstrom in ihrer bevorzugten Ausführungsform anhand der Vorkehrung beschrieben wurde, daß sich die halbzylindrische Hülsenteile öffnen und herabfallen, ist die Erfindung selbstverständlich nicht auf eine derartige Signalisierungseinrichtung beschränkt.
  • Beispielsweise kann der Scharnierstreifen 14 durch Befestigungsteile 20 direkt an dem Kabel 15 befestigt sein. Auf diese Weise fällt die Vorrichtung 10 nicht von dem Kabel 15 herab. Ferner besteht die Möglichkeit, die Vorrichtung 10 in einem wetterfesten Gehäuse oder unter einem geeigneten Markisenteil oder Dach unterzubringen, um sie vor der Witterung zu schützen und ein durch Überfrieren verursachtes Versagen zu verhindern.
  • Die gemäß der Erfindung ausgebildete Vorrichtung zum Erzeugen eines Signals kann ferner jedes visuelle Signal umfassen, das durch die Wirkung der aufeinander hin erfolgenden Bewegung der ferromagnetischen Blätter aktiviert wird, wenn die Anziehungskraft einen vorbestimmten Schwellenwert überschreitet. Beispielsweise kann die gegenseitige Annäherungsbewegung der Blätter derart auf einen scharfen Stift einwirken, daß dieser, wenn die Anziehungskraft einen vorgegebenen Schwellenwert überschreitet, eine Membran bricht, die unterschiedliche Flüssigkeiten getrennt hält, welche bei gegenseitiger Mischung einen deutlichen visuellen Hinweis erzeugen. Derartige Flüssigkeiten können in durchscheinenden Behältern an den Oberflächen der Blätter gehalten sein. Alternativ kann eine gegenseitige Annäherungsbewegung der ferromagnetischen Blätter durch die Wirkung einer Feder verhindert werden, die bei Erfolgen einer derartigen Bewegung derart deformiert wird, daß sie irreversibel in dieser Stellung verbleibt, oder es kann eine andere Einrichtung, z.B. eine Klaue, vorgesehen sein, um die gegenseitige Annäherungsbewegung irreversibel zu machen, wobei die gegenseitige Annäherungsbewegung der ferromagnetischen Blätter einen visuellen Hinweis auf die Bewegung erzeugen kann. Ein solcher visueller Hinweis kann durch Freilegen eines leuchtend bunten Musters erzeugt werden, was z.B. dadurch erzielt werden kann, daß sich die Blätter innerhalb eines transparenten Gehäuses aufeinander zu bewegen können und dabei mehrere längliche Vorsprünge bewegen, wodurch mehrere entsprechende leuchtend bunte Streifen freigelegt werden.
  • Bei der oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsform ist der Indikator an einem Kabel 15 einer Isolatoren-Verankerung angeordnet. Selbstverständlich kann der Indikator auch an einem Blitzableiter, an einer beliebigen Leitung in einem Stromnetz oder an der Masse-Seite einer beliebigen Überstromschutzeinrichtung verwendet werden. Im letztgenannten Fall kann der "Überstrom"-Schwellenwert zwar einen niedrigen Nennwert aufweisen, jedoch zeigt der Strom normalerweise von null bis zu dem Fehlerstrom einen sehr hohen Stromanstieg.
  • Es ist erwähnenswert, daß bei den oben beschriebenen Ausführungsformen der Spalt 21 nicht ausschließlich ein Luftspalt zu sein braucht, sondern mit einem schwammartigen Material gefüllt sein und dennoch ein Lösen des Mechanismus 16,18 ermöglichen kann, sofern gewährleistet ist, daß das schwammartige Material das Magnetfeld nicht wesentlich beeinträchtigt.

Claims (16)

1. Überstrom-Indikator (10) für einen Leiter (15), mit:
mindestens einem ferromagnetischen Teil (12) mit zwei Enden;
einer Halteeinrichtung, um das mindestens eine Teil um den Leiter (15) herum zu halten, wobei die Enden nahe zueinander angeordnet sind, in einer quer zu der Richtung des Stromflusses in dem Leiter (15) verlaufenden Richtung einander gegenüberliegen und zwischen sich einen Spalt (21) aufweisen, wobei bei einem Stromfluß durch den Leiter in dem Teil (12) ein Magnetkreis erzeugt und in dem Spalt ein Magnetfeld gebildet wird; und
einer Signalisiereinrichtung zum Erzeugen eines Signals, wenn das Magnetfeld in dem Spalt (21) einen vorbestimmten Schwellenwert überschreitet;
dadurch gekennzeichnet, daß:
die beiden Enden mobil sind und sich aufeinander zu bewegen, wenn das Magnetfeld einen vorbestimmten Schwellenwert überschreitet, und
die Signalisiereinrichtung aufweist: eine Feder (14), um die mobilen Enden voneinander weg vorgespannt zu halten, und eine Rückhalteeinrichtung (16,18), um zu verhindern, daß sich die Enden unter der Einwirkung der Feder voneinander weg bewegen, wobei die Rückhalteeinrichtung gelöst wird, wenn das Magnetfeld den Schwellenwert überschreitet,
wobei ein in dem Leiter auftretender Überstrom das Feld über den Schwellenwert hinaus vergrößert und bewirkt, daß sich die Enden aufeinander zu bewegen und somit die Rückhalteeinrichtung (18) lösen, wodurch nach dem Lösen der Rückhalteeinrichtung das mindestens eine Teil (12) von dem Leiter (15) abfällt und so das Signal zur Erleichterung des Auffindens der Stelle gibt, an der der Überstrom aufgetreten ist.
2. Indikator nach Anspruch 1, ferner mit einem Gelenk (14), das die beiden ferromagnetischen Teile (12,12') verbindet.
3. Indikator nach Anspruch 1, bei dem die Rückhalteeinrichtung (16,18) eine elastische Lasche (16,16') an der Außenfläche eines der Enden aufweist, welche in bezug auf den Leiter (15) nach außen vorgespannt ist.
4. Indikator nach Anspruch 3, bei dem die Rückhalteeinrichtung (16,18) ferner einen Rückhaltestift (18) aufweist, der an einer Außenfläche des anderen der Enden angeordnet ist, wobei die Lasche (16) mit einer Öffnung (17) zur Aufnahme des Rückhaltestiftes (18) versehen ist, wodurch die Lasche (16) unter der Einwirkung der Feder (14) an dem Rückhaltestift gehalten wird und, wenn die Kraft den Schwellenwert überschreitet, die elastische Lasche (16) während der gegenseitigen Annäherung der Enden von dem Rückhaltestift (18) gelöst wird und somit eine anschließende Trennung der Enden voneinander ermöglicht, wenn die Kraft unter den Schwellenwert abnimmt.
5. Indikator nach Anspruch 3, bei dem die Lasche (16', Fig. 5) mit einem hakenförmigen Ende versehen ist und die Rückhalteeinrichtung einen an dem anderen der Enden vorgesehenen Widerhaken (18') aufweist, wobei das hakenförmige Ende mit dem Widerhaken (18') zusammengreift und dadurch das hakenförmige Ende unter der Einwirkung der Feder an dem Widerhaken (18') gehalten wird und, wenn die Kraft den Schwellenwert überschreitet, die elastische Lasche (16') während der gegenseitigen Annäherung der Enden von dem Rückhaltestift gelöst wird und somit eine anschließende Trennung der Enden voneinander ermöglicht, wenn die Kraft unter den Schwellenwert abnimmt.
6. Indikator nach Anspruch 3, 4 oder 5, bei dem das mindestens eine Teil zwei Blätter (12,12') aufweist, die Enden jeweils aus einem Ende der beiden Blätter bestehen und die Blätter durch ein an den anderen Enden der Blätter vorgesehenes Scharnier (14) miteinander verbunden sind.
7. Indikator nach Anspruch 6, bei dem die Feder (14) ein Streifen aus einem nichtkorrodierenden elastischen Material zur gegenseitigen Verbindung der anderen Enden der Blätter ist.
8. Indikator nach einem der Ansprüche 1 bis 7, ferner mit einer zwischen den beiden Enden befestigten Anschlageinrichtung (19), um selbst dann, wenn der Strom unter ein Niveau absinkt, das ursprünglich das über dem Schwellenwert liegende Feld erzeugt hat, zu verhindern, daß die Enden in eine derartig enge gegenseitige Nähe gelangen, daß die Kraft größer bleibt als die Wirkung der Feder (14), wodurch, falls der Leiter (15) üblicherweise einen normalen Strom führt oder falls das ferromagnetische Teil aufgrund des Stroms magnetisiert wird, das Feld nach dem Überstrom nicht über dem Schwellenwert verbleibt.
9. Indikator nach Anspruch 8, bei dem die Anschlageinrichtung (19) mindestens einen Kunststoff-Anschlag aufweist, der an mindestens einem Rand der Enden vorstehend vorgesehen ist.
10. Indikator nach einem der Ansprüche 1 bis 9, ferner mit einer an dem Indikator (10) befestigten Schnur (22) und einer Einrichtung (20) zum Befestigen der Schnur an dem Leiter (15).
11. Indikator nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem das mindestens eine Teil (12) aus galvanisiertem Stahl gefertigt ist.
12. Indikator nach Anspruch 1, bei dem das mindestens eine Teil (12) ein um den Leiter (15) gewickeltes elastisches Blatt ist.
13. Indikator nach Anspruch 12, bei dem die Rückhalteeinrichtung eine hakenförmige Lasche (16', Fig. 5) und einen damit zusammengreifenden Widerhaken (18') aufweist, wobei die Lasche und der Widerhaken einstückig mit dem Blatt (12) ausgebildet sind.
14. Indikator nach Anspruch 12 oder 13, bei dem das Blatt aus galvanisiertem Stahl gefertigt ist.
15. Indikator nach Anspruch 3 und 4, bei dem die Lasche (16) aus Kunststoff gefertigt ist.
16. Indikator nach einem der Ansprüche 1 bis 15, bei dem eine Innenseite des mindestens einen Teils (12) mit einer visuell auffälligen Fläche versehen ist.
DE69402684T 1993-01-19 1994-01-19 Strompulsindikator Expired - Lifetime DE69402684T2 (de)

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