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DE69401663T2 - Astschere mit dezentriertem hebel - Google Patents

Astschere mit dezentriertem hebel

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DE69401663T2
DE69401663T2 DE69401663T DE69401663T DE69401663T2 DE 69401663 T2 DE69401663 T2 DE 69401663T2 DE 69401663 T DE69401663 T DE 69401663T DE 69401663 T DE69401663 T DE 69401663T DE 69401663 T2 DE69401663 T2 DE 69401663T2
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DE
Germany
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hook
tool
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movable tool
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DE69401663T
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Charles Saint Pierre De Belleville Michelland
Jacqueline Chambery Michelland
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G3/00Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
    • A01G3/02Secateurs; Flower or fruit shears
    • A01G3/025Secateurs; Flower or fruit shears having elongated or extended handles
    • A01G3/0255Tree pruners, i.e. pruning shears carried at the end of a pole

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)
  • Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft Vorrichtungen, mit deren Hilfe Äste eines Baumes entlang des Stammes abgeschnitten werden können. Derartige Vorrichtungen, die von Hand betätigt werden können, werden im allgemeinen Astscheren oder Baumschneider genannt.
  • Astscheren sind bekannt und beispielsweise beschrieben in den Dokumenten EP-A 496 683, EP-A 405 665, DE-A 33 30 093 oder US-A 4 224 739. Sie haben einen Werkzeugkörper in Form eines Hakens, der so ausgebildet ist, daß er über einen Verbindungsabschnitt am Ende einer Griffstange befestigt werden kann, welcher sich in der Längsrichtung der Griffstange erstreckt. Der Innenrand des Hakens bildet eine konkave Auflagekante, deren Krümmungsradius in Richtung auf die Griffstange weist. Ein bewegliches Werkzeug, das über eine Drehachse an dem Werkzeugkörper angelenkt ist, geht im Bereich der Drehachse in einen Schwenkhebel über, der sich dem Haken gegenüberliegend zu einer Seite hin erstreckt. Das Werkzeug hat eine Schneidkante in Form eines konvexen Bogens. Bei der Drehung des beweglichen Werkzeugs überdeckt die Schneidkante allmählich das Öffnungsmaul des Hakens. Eine Zugschnur erlaubt die Betätigung des Schwenkhebels, um das bewegliche Werkzeug zu drehen und dadurch einen Ast abzuschneiden, der in das Öffnungsmaul des Werkzeugkörpers in Form des Hakens eingelegt ist.
  • Mit einem solchen Werkzeug ist es möglich, Äste entlang eines Baumstammes aus der Enfernung abzutrennen.
  • Es hat sich indessen herausgestellt, daß ein derartiges Werkzeug nicht geeignet ist, einen Baum zu beschneiden, dessen Äste verhältnismäßig eng nebeneinanderliegen, insbesondere dann, wenn sie so verzweigt sind, daß sich eine Folge von seitlich sehr nahe beieinanderliegenden Zweigen ergibt. Dabei stößt dann der Betätigungshebel für das bewegliche Werkzeug gegen die neben dem zu schneidenden Ast liegenden Äste, so daß sowohl eine Betätigung des Hebels zum Ausführen des Schnittes als auch ein Aufsetzen des hakenförmigen Werkzeugkörpers auf den zu schneidenden Ast verhindert werden. Ferner ist es verhältnismäßig schwierig, mit einem derartigen, bekannten Werkzeug Äste schräg zu schneiden. Außerdem erfordert der Schnitt eines Astes eine vollständige Drehbewegung des Hebels, unabhängig vom Durchmesser des Astes. Damit verlangt auch das Schneiden eines Astes mit kleinem Durchmesser die Betätigung des Hebels mit einer Auslenkung, wie sie zum Schneiden eines Astes mit größerem Durchmesser erforderlich ist. Daraus ergeben sich nicht vernachlässigbare Zeitverluste.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Astschere zur Verfügung zu stellen, bei der unter Beibehaltung einer akzeptablen Schnittkraft der spezifische Platzbedarf für den Hebel des beweglichen Werkzeugs geringer ist; die Betätigung des Werkzeugs soll dabei nicht behindert werden durch Äste, die seitlich sehr nahe neben dem zu schneidenden Ast des Baumes liegen; gleichzeitig soll der Hebel die Bewegungsfreiheit und die Positionierung des beweglichen Werkzeugs auf dem zu schneidenden Ast nicht beeinträchtigen.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine solche Form für das Werkzeug zu schaffen, daß Äste auch schräg geschnitten werden können, um eine ovale Schnittfläche zu erzielen. Eine weitere Aufgabe ist es, das Schneiden von Ästen kleinen Durchmessers so zu erleichtern, daß hierzu der Betägigungshebel weniger weit ausgelenkt werden muß.
  • Zur Lösung dieser Aufgaben und zum Erreichen weiterer Ziele ist gemäß der Erfindung eine Astschere vorgesehen, die umfaßt:
  • - einen Werkzeugkörper in Form eines Hakens, der so ausgebildet ist, daß er über einen Verbindungsabschnitt am Ende einer Griffstange befestigt werden kann, welcher sich in der Längsrichtung der Griffstange erstreckt, wobei der Innenrand des Hakens eine konkave Auflagekante bildet, deren Krümmungsmittelpunkt in Richtung auf die Griffstange weist,
  • - ein bewegliches Werkzeug, das an dem Werkzeugkörper über eine Drehachse angelenkt und fest mit einem Schwenkhebel verbunden ist, der sich dem Haken gegenüberliegend zu einer Seite hin erstreckt, wobei das Werkzeug eine Schneidkante in Form eines konvexen Bogens aufweist, die bei einer Drehung des beweglichen Werkzeugs allmählich das Öffnungsmaul des Hakens gleitend überdeckt,
  • - Mittel zur Betätigung des Schwenkhebels zum Drehen des beweglichen Werkzeugs,
  • - wobei die Drehachse des beweglichen Werkzeugs auf dem in die Griffstange übergehenden Verbindungsabschnitt des Werkzeugkörpers liegt,
  • - wobei ferner das bewegliche Werkzeug und der Schwenkhebel eine Einheit von einer im wesentlichen gekrümmten Form bilden, die mit ihrem abgekröpften Ende an dem Werkzeugkörper angelenkt und gegenüber der Krümmung des Hakens des Werkzeugkörpers umgekehrt gekrümmt ist,
  • - und der Schwenkhebel so mit dem beweglichen Werkzeug verbunden ist, daß er relativ zu der Drehachse in Richtung auf die Griffstange verlagert wird,
  • so daß der Schwenkhebel während der Rotation des beweglichen Werkzeugs in allen aufeinander folgenden Stellungen eine obere Auskehlung frei läßt, die den Durchtritt von Seitenästen gestattet, welche in der Nähe des zu schneidenden Astes liegen, so daß der Schwenkhebel unterhalb der benachbarten Seitenäste schwenkbar ist und dabei das bewegliche Werkzeug betätigt.
  • Dadurch, daß der Schwenkhebel fern und unterhalb von den Ästen bleibt, die seitlich neben dem zu schneidenden Ast liegen, kann der Einsatz eines Hebels größerer Länge vorgesehen werden, um auf diese Weise die Schnittkraft der Astschere zu erhöhen.
  • Vorzugsweise hat die konkave Auflagekante einen ersten Kantenabschnitt, der leicht oder nicht gekrümmt ist, im wesentlichen in der Verlängerung der Griffstange liegt und in einem Winkel in einen zweiten, gekrümmten Kantenabschnitt übergeht, wodurch ein winkelförmiger Grund der Auflagekante gebildet wird, welcher Äste kleinerer Durchmesser aufnehmen und einklemmen kann.
  • Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen:
  • Figur 1 die Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer Astschere gemäß der Erfindung in geöffneter Stellung,
  • Figur 2 die Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der Astschere in der geschlossenen Stellung am Ende des Schnittes,
  • Figur 3 einen Schnitt zur Darstellung der Konstruktion der Drehachse für die Lagerung des beweglichen Werkzeugs auf dem Werkzeugkörper und
  • Figur 4 die Seitenansicht einer dritten Ausführungsform für das bewegliche Werkzeug gemäß der Erfindung.
  • Die in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele lassen erkennen, daß die Astschere gemäß der Erfindung einen Werkzeugkörper 1 hat, der so ausgebildet ist, daß er mit einem Verbindungsabschnitt 2 am Ende 3 einer Griffstange 4 befestigt werden kann, wobei sich der Verbindungsabschnitt in der Längsrichtung I-I der Griffstange erstreckt. Auf der dem Verbindungsabschnitt 2 gegenüberliegenden Seite geht der Werkzeugkörper 1 in einen nach Art eines Hakens 5 gekrümmten Teil über, was in den Figuren zu erkennen ist. Damit hat der Werkzeugkörper 1 selbst die Form eines Hakens, der in einer Ebene liegt. Der Innenrand des hakenförmigen Werkzeugkörpers 1 bildet eine konkave Auflagekante 6, deren Krümmungsmittelpunkt in Richtung auf die Griffstange 4 weist.
  • An dem Werkzeugkörper 1 ist über eine Drehachse 8 ein bewegliches Werkzeug 7 gelagert. Das bewegliche Werkzeug 7 ist einstückig mit einem Schwenkhebel 9 verbunden, der sich dem hakenförmigen Teil 5 des Werkzeugkörpers 1 gegenüberliegend zur Seite hin erstreckt. An dem Schwenkhebel greifen Betätigungsmittel an, beispielsweise eine Zugschnur 10, von der ein Ende am freien Ende des Hebels 9 befestigt ist, während das andere Ende von dem Benutzer ergriffen werden kann, wenn er das freie Ende der Griffstange 4 hält.
  • Das bewegliche Werkzeug 7 hat eine Schneidkante 11 in Form eines konvexen Bogens, so daß bei einer Schwenkung des Werkzeugs 7 um die Drehachse 8 die Schneidkante 11 das Öffnungsmaul 12 des Hakens allmählich überstreicht und dabei von dem Grund 14 des Öffnungsmauls 12 des Hakens 5 bis zur Schnabelspitze 40 hinweggleitet. Bei dieser Bewegung dringt die Schneidkante 11 immer weiter in einen Ast 13 ein, der zum Schneiden in das Öffnungsmaul 12 des Hakens 5 eingreift.
  • Gemäß der Erfindung liegt die Drehachse 8 auf dem in die Griffstange 4 übergehenden Verbindungsabschnitt 2 des Werkzeugkörpers. Bei den bevorzugten Ausführungsbeispielen liegt die Drehachse 8 auf dem Verbindungsabschnitt 2 des Werkzeugkörpers im wesentlichen in der Höhe des Grundes 14 der konkaven Auflagekante 6 des Werkzeugkörpers oder leicht oberhalb des Grundes 14 der Auflagekante 6.
  • Der Schwenkhebel 9 ist so mit dem beweglichen Werkzeug 7 verbunden, daß er gemäß Figur 1 bezüglich der Drehachse 8 in Richtung der Griffstange 4 bewegt wird. Auf diese Weise läßt die aus dem Werkzeug 7 und dem Schwenkhebel 9 gebildete Einheit eine obere Auskehlung 15 frei, durch die hindurch ein Ast greifen kann, der seitlich neben dem zu schneidenden Ast 13 liegt, so daß der Schwenkhebel 9 unterhalb der seitlich benachbarten Äste gedreht werden kann, um das bewegliche Werkzeug 7 zu betätigen.
  • In den dargestellten Ausführungsbeispielen sind das bewegliche Werkzeug 7 und der Schwenkhebel 9 einstückig ausgebildet und haben eine im wesentlichen gekrümmte Form, wobei diese einstückige Einheit mit ihrem abgekröpften Ende am Werkzeugkörper 1 gelagert und gegenüber der Krümmung des hakenförmigen Werkzeugkörpers 1 umgekehrt gekrümmt ist, wie sich aus den Figuren ergibt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat die konkave Auflagekante 6 einen ersten Kantenabschnitt 16, der leicht oder nicht gekrümmt ist und im wesentlichen in der Verlängerung der Griffstange 4 liegt. Dieser erste Kantenabschnitt 16 geht in seinem Grund 14 winklig in einen zweiten Kantenabschnitt 17 über, der gekrümmt ist und zu dem Verbindungsabschnitt 2 des Werkzeugkörpers 1 hin weist. Diese Einheit bildet damit eine abgewinkelte Kante, die Äste kleineren Durchmessers aufnehmen und einklemmen kann, beispielsweise einen in Figur 1 gestrichelt eingezeichneten Ast 18. Daraus ergibt sich, daß zum Schneiden eines derartigen Astes 18 mit kleinerem Durchmesser dieser Ast 18 in dem Grund 14 des hakenförmigen Teils eingeklemmt bleibt und durch eine Schwenkbewegung geringer Auslenkung des Hebels 9 durchtrennt werden kann. Im Gegensatz hierzu verlagert sich bei bekannten Konstruktionen von Astscheren ein Ast kleineren Durchmessers in dem hakenförmig abgerundeten Teil, so daß es erforderlich ist, vor dem Schnitt den Schwenkhebel unabhängig vom Astdurchmesser um eine vollständige Amplitude auszulenken.
  • Vorzugsweise ist der Haken 5 des Werkzeugkörpers 1 verhältnismäßig tief. So kann es beispielsweise von Vorteil sein, für das Öffnungsmaul 12 des Hakens 5 eine im Innenraum gemessene Tiefe P vorzusehen, die im wesentlichen der lichten Weise O entspricht. Zu diesem Zweck hat der zweite Kantenabschnitt 17 die Form von im wesentlichen einem Viertelkreis, dessen Zentrum C im wesentlichen auf dem Rand der Griffstange 4 liegt, welcher der Spitze 40 des Hakens 5 gegenüberliegt.
  • Im Ausführungsbeispiel der Figur 1 hat die Schneidkante 11 im wesentlichen eine Kreisbogenform.
  • Im Ausführungsbeispiel der Figur 2 besteht die Schneidkante 11 aus einem ersten Abschnitt 110 mit einem kleineren Krümmungsradius, der beispielsweise im Größenbereich des Krümmungsradius des zweiten Kantenabschnitts 17 der Schneidkante liegt, und aus einem zweiten Abschnitt 111 mit größerem Krümmungsradius.
  • Figur 4 zeigt eine Variante, bei der die Schneidkante 11 eine vorspringende Nase 112 hat, die bestrebt ist, den Ast in den Grund des Öffnungsmauls 12 des Hakens 5 zurückzudrücken. Die Nase 112 ist so angeordnet, daß ihr Grund 113 am Ende des Schnittvorgangs der Schnabelspitze 40 des Hakens 5 gegenüberliegt. Eine derartige Anordnung ist besonders zweckmäßig für den freien Schnitt von schweren Ästen, deren Querschnitt die Öffnung des Hakens 5 fast vollständig einnimmt. Die Nase 112 befindet sich nämlich unterhalb des zu schneidenden Astes und durchtrennt am Ende des Schnittes mit ihrer Schneide sehr rasch jeden beginnenden Einriß, der durch den herabbrechenden Ast verursacht werden könnte.
  • Figur 1 zeigt eine Astschere gemäß der Erfindung in der geöffneten Stellung, in der Äste 13 oder 18 in das Öffnungsmaul 12 des Hakens 5 eingelegt werden können. In der Darstellung der Figur 2 ist die Astschere am Ende des Schnittes geschlossen. Es ist zu erkennen, daß das bewegliche Werkzeug 7 wie folgt geformt ist:
  • - Zu Beginn des Eindringens der Schneidkante 11 in das Öffnungsmaul 12 des Hakens 5 ist der Schwenkhebel 9 zur Längserstreckung der Griffstange 4 um einen Winkel A von weniger als 135º geneigt, wobei die Schneidkante 11 bündig zu einem inneren Abschnitt des Hakens verläuft, der in einem Zwischenbereich entlang der Tiefe P des Hakens liegt;
  • - Am Ende des Eindringens der Schneidkante 11 in das Öffnungsmaul 12 des Hakens 5 ist der Schwenkhebel 9 bezüglich der Längserstreckung der Griffstange 4 gemäß Figur 2 um einen Winkel B von weniger als 45º geneigt.
  • Das bewegliche Werkzeug 7 wird von einer Feder 19 in Richtung auf seine in Figur 1 gezeigte Öffnungsstellung beaufschlagt.
  • Die Darstellung der Figur 3 läßt erkennen, daß die Feder 19 eine Blattfeder ist, die spiralförmig um eine Nabe 20 gewickelt ist, welche fest mit dem Werkzeugkörper 1 verbunden ist und durch eine Öffnung 21 des beweglichen Werkzeugs 7 verläuft. Das innere Ende 30 der Feder 19 ist mit der Nabe 20 dadurch verbunden, daß es in einen Längsschlitz 31 der Nabe 20 eingreift. Das äußere Ende 32 der Feder 19 ist über eine Schraube 33 am beweglichen Werkzeug 7 befestigt. Die Nabe 20 besteht aus einem Schaft 22, der durch die Öffnung 21 des beweglichen Werkzeugs 7 hindurch verläuft und an einem Ende einen Kopf 24 hat, während das andere Ende als Schulter 25 ausgebildet ist, an die sich ein koaxialer Gewindebolzen 26 anschließt, auf welchen eine Mutter 27 aufgeschraubt ist. Der Gewindebolzen 26 greift durch eine Bohrung 28 des Werkzeugkörpers 1 hindurch. Die Mutter 27 stützt sich an dem Werkzeugkörper 1 ab. Der Schaft 22 der Nabe 20 verläuft mit geringem Spiel durch die Öffnung 21 des beweglichen Werkzeugs 7, und die Schulter 25 stützt sich auf der der Mutter 27 gegenüberliegenden Seite des Werkzeugkörpers 1 ab.
  • Die Schraube 33 hat einen Kopf 34, der sich an derjenigen Seite des beweglichen Werkzeugs 7 abstützt, welche auf dem Werkzeugkörper 1 gleitet. Mit dieser Anordnung kommt der Kopf 34 der Schraube 33 zur Anlage an dem Rand des Werkzeugkörpers 1, wodurch ein Endanschlag für die kleinste Eindringstellung des beweglichen Werkzeugs 7 gebildet wird.
  • Das Werkzeug gemäß der Erfindung läßt sich sehr einfach über einen zu schneidenden Ast hängen, was durch die besondere Form des Hakens 5 erreicht wird, der offen und kurz ist. Man kann das Werkzeug bei allen möglichen Verzweigungen der Äste eines Baumstammes positionieren.
  • Aufgrund der besonderen Form der Auflagekante 6 mit winkelförmigem Grund 14 erlaubt das Werkzeug den Schnitt von dünnen Ästen, wobei der Weg der Zugschnur 10 um so kürzer wird, je dünner der Ast ist.
  • Dank der besonderen Form der Schneidkante 11 und der Anordnung der Drehachse 8 kann ein Ast 13 von der Seite her abgetrennt werden, wodurch ein Verklemmen der Schneide verhindert und der Schnitt erleichtert wird.
  • Diese Lage der Schneidkante 11 hat ferner den Vorteil, daß Äste geschnitten werden können, die eine starke Neigung aufweisen und beispielsweise Gabelungen bilden, wobei ein maximaler Schrägschnitt möglich ist.
  • Die besondere Form des beweglichen Werkzeugs 7 erlaubt ferner eine Begrenzung seiner Abmessungen, da ein größerer Teil seiner Außenseite zur Ausbildung der Schneidkante 11 benutzt wird. Das Eindringen der Schneidkante 11 erfordert weniger Kraft, da eine längere Gleitbewegung an dem zu schneidenden Ast erfolgt.
  • Die allgemeine Form des beweglichen Werkzeugs 7 und des Schwenkhebels 9 mit umgekehrter Krümmung ermöglicht das Schneiden des Astes 13, ohne daß seitlich vorbeigehende Äste die Bewegung des Schwenkhebels 9 behindern.
  • Vorzugsweise läuft die Zugschnur 10 über eine Führungsrolle 35, die an der Griffstange 4 in der Nähe des Ende 3 gelagert ist. Man kann zwischen der Führungsrolle 35 und dem Ende des Schwenkhebels 9 auch eine Vorrichtung nach Art eines Flaschenzugs vorsehen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die erläuterten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern umfaßt auch verschiedene Abänderungen und Verallgemeinerungen im Rahmen des Schutzumfangs.

Claims (8)

1. Astschere zum Abschneiden von Baumästen, umfassend:
- einen Werkzeugkörper (1) in Form eines Hakens (5), der so ausgebildet ist, daß er über einen Verbindungsabschnitt (2) am Ende (3) einer Griffstange (4) befestigt werden kann, welcher sich in der Längsrichtung (I - I) der Griffstange erstreckt, wobei der Innenrand des Hakens (5) eine konkave Auflagekante (6) bildet, deren Krümmungsmittelpunkt in Richtung auf die Griffstange (4) weist,
- ein bewegliches Werkzeug (7), das an dem Werkzeugkörper (1) über eine Drehachse (8) angelenkt und fest mit einem Schwenkhebel (9) verbunden ist, der sich dem Haken (5) gegenüberliegend zu einer Seite hin erstreckt, wobei das Werkzeug (7) eine Schneidkante (11) in Form eines konvexen Bogens aufweist, die bei einer Drehung des beweglichen Werkzeugs (7) allmählich das Öffnungsmaul (12) des Hakens (5) gleitend überdeckt,
- Mittel (10) zur Betätigung des Schwenkhebels (9) zum Drehen des beweglichen Werkzeugs (7),
- wobei die Drehachse (8) des beweglichen Werkzeugs (7) auf dem in die Griffstange (4) übergehenden Verbindungsabschnitt (2) des Werkzeugkörpers (1) liegt,
dadurch gekennzeichnet, daß:
- das bewegliche Werkzeug (7) und der Schwenkhebel (9) eine Einheit von einer im wesentlichen gekrümmten Form bilden, die mit ihrem abgekröpften Ende an dem Werkzeugkörper (1) angelenkt und gegenüber der Krümmung des Hakens (5) des Werkzeugkörpers (1) umgekehrt gekrümmt ist,
- der Schwenkhebel (9) so mit dem beweglichen Werkzeug (7) verbunden ist, daß er relativ zu der Drehachse (8) in Richtung auf die Griffstange (4) verlagert wird,
so daß der Schwenkhebel (9) während der Rotation des beweglichen Werkzeugs (7) in allen aufeinander folgenden Stellungen eine obere Auskehlung (15) frei läßt, die den Durchtritt von Seitenästen gestattet, welche in der Nähe des zu schneidenden Astes (13) liegen, so daß der Schwenkhebel (9) unterhalb der benachbarten Seitenäste schwenkbar ist und dabei das bewegliche Werkzeug (7) betätigt.
2. Astschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (8) auf dem Verbindungsabschnitt (2) des in die Griffstange (4) übergehenden Werkzeugkörpers (1) im wesentlichen in Höhe des Grundes (14) der konkaven Auflagekante (6) des Werkzeugkörpers oder leicht oberhalb des Grundes (14) der Auflagekante (6) liegt.
3. Astschere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die konkave Auflagekante (6) einen ersten Kantenabschnitt (16) hat, der leicht oder nicht gekrümmt ist, im wesentlichen in der Verlängerung der Griffstange (4) liegt und in einem Winkel in einen zweiten, gekrümmten Kantenabschnitt (17) übergeht, wodurch ein winkelförmiger Grund (14) der Auflagekante gebildet wird, welcher Äste (18) kleinerer Durchmesser aufnehmen und einklemmen kann.
4. Astschere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Öffnungsmauls (12) des Hakens (5) eine Tiefe (P) hat, die im wesentlichen seiner lichten Weite (O) entspricht.
5. Astschere nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Kantenabschnitt (17) die Form eines Viertelkreises hat, dessen Mittelpunkt (C) im wesentlichen auf dem Rand der Griffstange (4) liegt, welcher der Spitze (40) des Hakens (5) gegenüberliegt.
6. Astschere nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Werkzeug (7) wie folgt geformt ist:
- zu Beginn des Eindringens der Schneidkante (11) in das Öffnungsmaul (12) des Hakens (5) ist der Schwenkhebel (9) zur Längserstreckung der Griffstange (4) um einen Winkel (A) von weniger als 135º geneigt, wobei die Schneidkante (11) bündig zu einem inneren Abschnitt des Hakens verläuft, der in einem Zwischenbereich entlang der Tiefe (P) des Hakens liegt,
- am Ende des Eindringens der Schneidkante (11) in das Öffnungsmaul (12) des Hakens (5) ist der Schwenkhebel (9) bezüglich der Längserstreckung der Griffstange (4) um einen Winkel (B) von weniger als 45º geneigt.
7. Astschere nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (19) das bewegliche Werkzeug (7) in Richtung auf seine Öffnungsstellung beaufschlagt.
8. Astschere nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (19) eine Blattfeder ist, die spiralförmig um eine Nabe (20) gewickelt ist, welche fest mit dem Werkzeugkörper (1) verbunden ist und durch eine Öffnung (21) des beweglichen Werkzeugs (7) verläuft, wobei das innere Ende (30) der Feder (19) in einen Schlitz (31) der Nabe (20) eingreift, während das äußere Ende (32) der Feder (19) am beweglichen Werkzeug (7) angreift.
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