DE69400018T2 - Bifunktionelle Kopfhörereinrichtung. - Google Patents
Bifunktionelle Kopfhörereinrichtung.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine bifunktionelle Kopfhörereinrichtung, welche ein Gehäuse, das mit einem Ohrstöpsel zum Einsetzen in den Ohrkanal eines Benutzers ausgestattet ist, eine Vibrationsmembran, die innerhalb des Gehäuses in einer im wesentlichen senkrechten Position zu einer longitudinalen Achse des Ohrstöpsels angeordnet ist, und eine piezoelektrische keramische Scheibe, die innerhalb des Gehäuses der Vibrationsmembran gegenüber angeordnet ist und an ein Signalausgabeterminal angeschlossen ist, aufweist.
- In den folgenden Abschnitten werden zwei spezielle Ausdrücke bezüglich der Art des Dialoges zwischen zwei Personen verwendet. Der erste ist "gleichzeitiger Dialog" und der zweite ist "alternierender Dialog".
- Zuerst zum gleichzeitigen Dialog. Im Falle dieser Art kann eine Person eine Erzählung der anderen Person auffangen und die Erzählungen der zwei Personen können sich überlappen. Diese Art des Dialoges ist gut geeignet für eine dringende Konversation in Rettungs- oder Kampfoperationen, bei denen eine schnelle Kommunikation von zwei Personen in hohem Maße erwünscht ist.
- Als nächstes zum alternierenden Dialog. Im Falle dieser Art kann eine Person nicht die Erzählung einer anderen Person auffangen und die Erzählungen der zwei Personen können sich nicht überlappen. Wenn die zweite Person ihre Erzählung beginnt, muß die erste Person solange warten, bis die Erzählung der zweiten Person endet. Es besteht ein notwendiges Warteintervall in der Konversation. Sogar wenn eine Person während einer Erzählung der anderen Person dringend einige plötzliche Informationen mitteilen möchte, kann er (oder sie) dies so lange nicht tun, wie die andere Person seine (oder ihre) Erzählung fortsetzt. Klarer Weise ist diese Art des Dialoges sehr unzweckmäßig im Falle einer dringenden Konversation, bei der viele unerwartete Informationen kreuzen müssen.
- Generell werden auf dem Gebiet der elektroakustischen Behandlung von menschlichen Stimmen die Stimmen direkt von einem menschlichen Mund mittels eines elektrischen Tonabnehmers solcher wie einem Mikrophon, aufgefangen. Im Fall dieses Stimme-Empfangssystemes bzw. Aufnahmesystemes ist das Mikrophon jedoch dafür anfällig, unnötige Umgebungsgeräusche zusätzlich zu den menschlichen Stimmen, welche empfangen werden sollen, aufzunehmen, und das Mixen solcher Umgebungsgeräusche verursacht die Erzeugung von harten Geräuschen in der Stimmenreproduktion.
- Um solche Umgebungsgeräusche herauszuschneiden, wurde vom Erfinder in seiner früheren japanischen Anmeldung Hei. 3-240194 vorgeschlagen, menschliche Stimmen durch die Vibrationen des Trommelfelles eines Sprechers bei der Erzeugung von Stimmen zu sammeln bzw. zu empfangen. Das bedeutet, Vibrationen des Trommelfelles werden von einer kompakten Kopfhörereinrichtung aufgezeichnet, welche mit einem eingebauten Tonabnehmer, solchem wie ein Mikrophon, ausgestattet ist. Das Empfangen der Stimmen nur innerhalb des Ohres des Sprechers schließt gut das Mischen von Umgebungsgeräuschen aus.
- Im Falle der früheren Erfindung funktioniert die kompakte Kopfhörereinrichtung als ein Mikrophon. Jedoch muß ein separater Empfänger zum Empfang und elektroakustischen Umwandeln der übermittelten elektrischen Signale, welche akustische Informationen tragen, vorgesehen werden.
- Gewöhnlich wird der Empfang von menschlichen Stimmen innerhalb eines Ohres in zwei Systeme klassifiziert. Eines wird Luft-Leitungs-System genannt und das andere Knochen-Leitungs-System. Wie allgemein bekannt ist, ist das Innere eines Ohres von verschiedenen, aneinander grenzenden Knochen umgeben. Wenn eine Stimme von einem Benutzer erzeugt wird, verursacht die Stimme entsprechende Vibrationen dieser Knochen. Im Falle des Knochen-Leitungs-Systemes werden solche Vibrationen der Knochen durch einen Sensor, der in der Nähe der Knochen angeordent ist, aufgenommen. In Fachkreisen heißt es jedoch, daß das Knochen-Leitungs-System in seiner Sensitivität deutlich geringer ist als das Luft-Leitungs-System. Es wird angemerkt, daß die vorliegende Erfindung auf dem Luft-Leitungs-System basiert.
- Generell wird die elektroakustische Umwandlung in zwei Umwandlungsarten klassifiziert. Das heißt, die erste ist eine Stimme-zu-Signal-Umwandlung, welche allgemein durch ein Mikrophon ausgeführt wird, und die zweite ist eine Signal-zu-Stimme-Umwandlung, welche allgemein durch einen Empfänger ausgeführt wird. Auf diesem technischen Gebiet wurden schon einige bifunktionelle Einrichtungen vorgeschlagen, um beide der Umwandlungen durch den Gebrauch von nur einer einzelnen Einheit auszuführen.
- Eine Kopfhörereinrichtung, welche in der US-A-3.995.113 vorgeschlagen wird, ist ein Beispiel solch einer bifunktionellen Vorrichtung. Die Vorrichtung beinhaltet ein hohles Gehäuse, welches mit einem Ohrstöpsel, der in den Ohrkanal eines Benutzers eingesetzt wird, ausgestattet ist. In einer Luftkammer, welche durch das Gehäuse definiert ist, ist eine Vibrationsmembran angeordnet, und ein piezoelektrisches Element ist mechanisch mit der Vibrationsmembran verbunden. Das piezoelektrische Element ist mit einem elektrischen Terminal, welches zum Empfang und Aussenden von elektrischen Signalen angepaßt ist, verbunden.
- Bei der Stimme-zu-Signal-Umwandlungsart wird die Stimme in die Luftkammer durch den Ohrstöpsel hineingeführt und der dadurch erzeugte Schalldruck verursacht eine Vibration der Vibrationsmembran. Diese Vibration veranlaßt das piezoelektrische Element, entsprechende elektrische Signale an das elektrische Terminal zu senden. Bei der Signal-zu-Stimme-Wandlungsart werden elektrische Signale an das piezoelektrische Element über den elektrischen Terminal gesandt und das piezoelektrische Element veranlaßt die Vibrationsmembran zu vibrieren. Die Luftkammer gerät zum Erzeugen von entsprechenden Stimmen in Resonanz. Daher besteht an das piezoelektrische Element die Anforderung, in beiden Umwandlungsarten zu arbeiten, aber nicht in beiden Umwandlungsarten zur selben Zeit arbeiten zu können. Obwohl die Vorrichtung nach diesem früheren Vorschlag einen alternierenden Dialog ermöglicht, ist sie somit ziemlich ungeeignet für den oben beschriebenen gleichzeitigen Dialog.
- In der FR-A-2.559.984 ist eine bifunktionelle Kopfhörereinrichtung einer anderen Art offenbart, welche ausgestaltet ist, um den Gebrauch einer Vibrationsmembran als ein Mikrophon zu vermeiden. Der Mikrophonteil der Einrichtung ist aus einer zylindrischen piezoelektrischen Einheit ausgebildet, welche sich entlang des Ohrstöpsels erstreckt, um die stimmliche Vibration, welche durch den Schädel des Benutzers geleitet wird, zu erfassen, das heißt, daß die Stimme des Benutzers durch das oben beschriebene Knochen-Leitungs-System gesammelt wird. Der Empfangs- oder Kopfhörerteil ist physikalisch separat von dem Mikrophonteil und weist eine Membran auf, welche durch eine elektromagnetische oder piezoelektrische Wandlereinheit betrieben wird. Eine transistorisierte Schaltereinrichtung kann vorgesehen sein zum automatischen Abschalten des Mikrophons, wenn der Empfänger angeschaltet ist, so daß ein alternierender Dialog möglich ist, aber kein gleichzeitiger Dialog.
- Es ist somit die primäre Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine kompakte Kopfhörereinrichtung zu schaffen, welche sowohl als ein Mikrophon als auch als ein Empfänger arbeitet, so daß sie gut geeignet ist für einen gleichzeitigen Dialog.
- Eine bifunktionelle Kopfhörereinrichtung gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist in Anspruch 1 definiert. Eine bifunktionelle Kopfhörereinrichtung gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist in Anspruch 3 definiert.
- Fig. 1 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer ersten Ausgestaltung der bifunktionellen Kopfhörereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 2 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer zweiten Ausgestaltung der Kopfhörereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht einer Kopfhörereinrichtung, welche die vorliegende Erfindung beinhaltet, und
- Fig. 4 ist ein Blockdiagramm eines elektroakustischen Systems, welches eine Kopfhörereinrichtung der vorliegenden Erfindung benutzt.
- Die erste Ausgestaltung der Kopfhörereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist dargestellt in Fig. 1, in welcher die oben beschriebene magnetische elektroakustische Wandlereinheit nur einen Spulensatz beinhaltet.
- Fig. 1, mehr spezifisch betrachtet, beinhaltet eine Kopfhörereinrichtung 1 ein kleines, pfannenartig geformtes Gehäuse 10, welches aus einem Hauptkörper 11 und einem Ohrstöpsel 12, der von einem planen Ende des Hauptkörpers 11 herausragt, gefertigt ist. Durch die Wand des Hauptkörpers 11 sind ein oder mehrere Luftlöcher 13 geformt, um eine unerwünschte Resonanz von menschlichen Stimmen, welche in den Hauptkörper 11 durch den Ohrstöpsel 12 eingeleitet werden, zu verhindern. Stützträger 14 sind innerhalb des Hauptkörpers 11 nahe dem Ohrstöpsel 12 angeordnet, um die piezoelektrische Vibrationseinheit 20 zu durchlöchern, während sie eine freie Vibration der letzteren erlauben. Wenigstens ein Luftloch 15 ist durch jeden Stützträger 14 geformt, wieder zur Verhinderung einer Resonanz der menschlichen Stimme.
- Die piezoelektrische Vibrationseinheit 20 beinhaltet eine Vibrationsmembran 21, welche durch die Stützträger 14 in einer Position gegenüberliegend dem Ohrstöpsel 12 des Gehäuses 10 gehalten wird. Eine keramische Scheibe 22 ist mit der Vibrationsmembran 21 auf einer Seite, welche dem Ohrstöpsel 12 gegenüberliegend ist, verbunden. Die keramische Scheibe 22 befindet sich in Verbundbaulage zwischen einem Paar von Leitungsschichten 23, wleche unterschiedliche Pole der keramischen Scheibe 22 darstellen. Die Leitungsschichten 23 sind mit Leitungen 24 ausgeführt, welche entsprechend zusammengebündelt sind, um eine Schnur 25 zu bilden. Wie in Fig. 3 dargestellt ist, erstreckt sich die Schnur 25 außerhalb des Gehäuses 10 zur Verbindung mit einem Terminal 26.
- Eine magnetische, elektroakustische Wandlereinheit 30 ist gegenüberliegend der Vibrationsmembran 21 der Vibrationseinheit 20 in einer Position entfernt von dem Ohrstöpsel 12 angeordnet. Die elektroakustische Wandlereinheit 30 schließt einen Permanentmagneten 31 und einen Eisenkern 32 ein, welcher innerhalb des magnetischen Feldes des Permanentmagneten 31 angeordnet ist, und eine Spule 33 ist um den Eisenkern 32 gewickelt. Die Spule 33 ist mit Leitungen 34 ausgeführt, welche zusammengebündelt sind, um eine Schnur 35 zu bilden. Wie in Figur 3 dargestellt, reicht die Schnur 35 ausserhalb des Gehäuses 10 zur Verbindung mit einem Terminal 36.
- Die Kopfhorereinrichtung der oben beschriebenen Konstruktion arbeitet in zwei Arten wie nachfolgend beschrieben ist.
- Zuerst arbeitet die Kopfhörereinrichtung 1 als Mikrophon, wenn menschliche Stimmen in das Gehäuse 10 über den Ohrstöpsel 12 eingeführt werden, wobei die Vibrationsmembran 21 der Vibrationseinheit 20 für entsprechende Vibrationen, welche Druck auf die keramische Scheibe 22 aufbringen, angetrieben wird. Abhängig von der Veränderung der Intensität des aufgebrachten Druckes erzeugt die keramische Scheibe 22 elektrische akustische Signale von entsprechend variierenden Spannungen. Die elektrischen akustischen Signale werden dann zu einem geeigneten, außerhalb angeordneten Klangsystem über die Schnur 25 und das Terminal 26 übermittelt.
- Als nächstes arbeitet die Kopfhörereinrichtung 1 als ein Empfänger. In diesem Fall werden elektrische akustische Signale zu der Wandlereinheit 30 von einem geeigneten System außerhalb über das Terminal 36 und die Schnur 35 an die Wandlereinheit 30 übermittelt. Bei Empfang der elektrischen akustischen Signale variiert die Spule 33 die magnetischen Ströme in dem Eisenkern 32, um eine entsprechende Veränderung in dem magnetischen Feld zu bewirken. Abhängig von der Veränderung in dem magnetischen Feld vibriert die Vibrationsmembran 21 der Vibrationseinheit 20 bei Frequenzen entsprechend der Veränderung in dem magnetischen Feld, um Stimmen zu erzeugen, die den elektrischen akustischen Signalen, die an der Wandlereinheit 30 empfangen werden, entsprechen.
- Die zweite Ausgestaltung der Kopfhörereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist in Figur 2 dargestellt, in welcher die magnetische elektroakustische Wandlereinheit zwei Spulensätze einschließt. In diesem Fall sind die Konstruktionen des Gehäuses 10 und der piezoelektrichen Vibrationseinheit 20 im wesentlichen die gleichen wie die in der ersten Ausgestaltung.
- Wie bei der ersten Ausgestaltung ist eine magnetische, elektroakustische Wandlereinheit 40 gegenüberliegend der Vibrationsmembran 21 die Vibrationseinheit 20 in einer Position entfernt von dem Ohrstöpsel 12 angeordnet. Die elektroakustische Wandlereinheit 40 schließt einen Permanentmagneten 41 und einen Eisenkern 42, der innerhalb des magnetischen Feldes des Permanentmagneten 41 angeordnet ist, ein, und ein Paar von Spulen 43 und 44 sind koaxial um den Eisenkern 42 gewunden. Die erste Spule 43 ist mit Leitungen 45, welche zusammengebündelt sind, um eine Schnur solche wie die Schnur 25, welche bei der ersten Ausgestaltung verwendet wird, zu bilden, ausgeführt. Diese Spule 43 wird zur Empfänger-Anwendung verwendet. Die zweite Spule 44 ist mit Leitungen 46, welche zusammengebündelt sind, um eine Schnur solche wie die Schnur 35, welche in der ersten Ausgestaltung verwendet wird, zu bilden, ausgestattet. Diese Spule 44 wird zur Mikrophon-Anwendung verwendet.
- Die Kopfhörereinrichtung der oben beschriebenen Konstruktion arbeitet in zwei Arten wie nachfolgend beschrieben ist.
- Zuerst arbeitet die Kopfhörereinrichtung 1 als ein Mikrophon. Wenn menschliche Stimmen in das Gehäuse 10 über den Ohrstöpsel 12 eingeleitet werden, wird die Vibrationsmembran 21 der Vibrationseinheit 20 für entsprechende Vibrationen angetrieben. Diese Vibration verursacht eine entsprechende Variation in den magnetischen Flüssen in dem Eisenkern 42. Entsprechend dieser Variation in den magnetischen Flüssen erzeugt die zweite Spule 44 entsprechende elektrische akustische Signale, welche der Reihe nach zu einem geeigneten Klangsystem außerhalb über die Leitungen 46 übermittelt werden.
- Als nächstes arbeitet die Kopfhörereinrichtung 1 als Empfänger. In diesem Fall werden elektrische akustische Signale zu einer Wandlereinheit 40 von einem geeigneten System außerhalb über die Leitungen 45 übermittelt. Bei Empfang der elektrischen akustischen Signale variiert die erste Spule 43 die magnetischen Flüsse in dem Eisenkern 42, um eine entsprechende Veränderung in dem magnetischen Feld zu bewirken. Abhängig von der Veränderung in dem magnetischen Feld vibriert die Vibrationsmembran 21 der Vibrationseinheit 20 bei Frequenzen entsprechend der Veränderung in dem magnetischen Feld, um Stimmen entsprechend den elektrischen akustischen Signalen, welche an der Wandlereinheit 40 empfangen werden, zu erzeugen.
- Beim konkreten Gebrauch der Kopfhörereinrichtung 1 gemäß der vorliegenden Erfindung können in die elektrische Schaltung, wie in Figur 4 dargestellt, geeignete Verstärker 50 eingesetzt sein.
- Es soll bemerkt werden, daß die Klang-Signal-Wandlung generell auf zwei unterschiedlichen Systemen basiert, d.h. auf einem dynamischen Antriebssystem und einem magnetischen Antriebssystem&sub1; wobei beide eine Kombination von einer Spule mit einem Magneten benützen. Die vorliegende Erfindung basiert auf dem magnetischen Antriebssystem.
- Im Falle des dynamischen Antriebssystems wird eine Spule, welche in einem Körper mit einer Vibrationsmembran (oder Platte) ausgeformt ist, zur reziproken Bewegung an dem Magneten angetrieben. Die Bewegung der Spule kann relativ groß ausgestaltet sein. Anders ausgedrückt, kann eine geringe Signal-Eingabe eine große Klang-Ausgabe erzeugen. Doch erfordert dieses System eine hohe Präzision beim Wickeln der Spule, was zwangsläufig zu hohen Produktionskosten trotz ihrer großen Klang-Ausgabe führt.
- Im Falle eines magnetischen Antriebssystems wird eine Vibrationsmembran (oder Platte) zur reziproken Bewegung angetrieben, aber eine Spule verbleibt stationär am Magneten. Das System kann nicht eine kleine Signal-Eingabe zu einer großen Klang-Ausgabe umwandeln, obgleich es keine hohe Präzision bei der Spulenwicklung erfordert und seine Produktionskosten folglich viel geringer sind als die des dynamischen Antriebssystems. Jedoch ist bei der konkreten Benutzung keine große Klang-Ausgabe erforderlich, da sich der Kopfhörer innerhalb des Ohres des Benutzers und ziemlich nahe am Trommelfell des Benutzers befindet. Die vorliegende Erfindung nutzt ausdrücklich diesen speziellen Hintergrund.
- Die Kopfhörereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist bifunktionell. Anders ausgedrückt sind zwei unterschiedliche Schaltkreise, d.h. ein Mikrophon- Schaltkreis und ein Empfänger-Schaltkreis, in einer einzigen Einrichtung enthalten und eine mögliche Interferenz zwischen den unterschiedlichen funktionalen Schaltungen kann ein Problem eines Pfeifens bei der Klangerzeugung verursachen. Solch ein Problem kann einfach gelöst werden, indem eine geeignete IC-Schaltung in die Konstruktion der Kopfhörereinrichtung eingebaut wird.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine einzige Kopfhörereinrichtung sowohl als ein Mikrophon als auch als ein Empfänger verwendet werden.
- Es sollte zusätzlich verstanden werden, daß bei dem System der vorliegenden Erfindung nur eine Vibrationsmembran auf zwei Wegen arbeitet, das heißt eine Klang- Eingabe für eine Signal-Ausgabe und eine Signal-Eingabe für eine Klang-Ausgabe. Dies ist das am meisten charakteristische und vorteilhafte Merkmal der vorliegenden Erfindung.
- Es sollte verstanden werden, daß die vorliegende Erfindung ein funktionsteilendes System bei seiner elektroakustischen Umwandlung anwendet. Dieses funktionsteilende System ist das Herz der vorliegenden Erfindung, welches den gleichzeitigen Dialog, wie oben erwähnt, ermöglicht.
- Bei der Stimme-zu-Signal-Umwandlungsart spielt die keramische Scheibe 22 die Hauptrolle. Das heißt, bei Empfang der menschlichen Stimme vibriert die Vibrationsmembran 21, um Druck auf die keramische Scheibe 22, welche an diese angrenzt, aufzubringen, und die keramische Scheibe 22 erzeugt ein elektrisches Signal, welches zu dem Ausgabeterminal geschickt werden muß. Hier ist die Spule 33 an dieser Operation insgesamt nicht beteiligt.
- Bei der Signal-zu-Stimme-Umwandlungsart spielt die Spule 33 die Hauptrolle. Das heißt, bei Empfang von elektrischen Signalen an dem Eingabeterminal variiert die Spule 33 ihr magnetisches Feld und die Vibrationsmembran 21 vibriert, um eine Stimme zu erzeugen. Hier ist die keramische Scheibe 22 an dieser Operation insgesamt nicht beteiligt.
- Somit ist, was den elektrischen Betrieb betrifft, die keramische Scheibe 22 nur bei der Stimme-zu-Signal-Umwandlung involviert, wogegen die Spule 33 nur bei der Signal-zu-Stimme-Umwandlung involviert ist, obwohl die Vibrationsmembran 21 mechanisch bei beiden Betrieben involviert ist.
- Anders ausgedrückt, können die keramische Scheibe 22 und die Spule 33 gleichzeitig arbeiten, dank des Betriebsteilungssystems bzw. Funktionsteilungssystems. Die Stimme-zu-Signal-Umwandlung und die Signal-zu- Stimme-Umwandlung sind zur selben Zeit kompatibel und eine solche Kompatibilität ermöglicht den oben beschriebenen gleichzeitigen Dialog, wie er speziell der vorliegenden Erfindung zu eigen ist.
Claims (3)
1. Bifunktionelle Kopfhörereinrichtung, welche ein
Gehäuse (11), das mit einem Ohrstöpsel (12) zum
Einsetzen in den Ohrkanal eines Benutzers
ausgestattet ist, eine Vibrationsmembran (21), die
innerhalb des Gehäuses (11) in einer im wesentlichen
senkrechten Position zu einer longitudinalen Achse
des Ohrstöpsels (12) angeordnet ist, und eine
piezoelektrische keramische Scheibe (22), die
innerhalb des Gehäuses (11) der Vibrationsmembran
gegenüberliegend angeordnet ist und an ein
Signalausgabeterminal angeschlossen ist, aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die keramische Scheibe (22) direkt an einer ersten
planen Seite der Vibrationsmembran (21) angebracht
ist,
daß eine magnetische, elektroakustische
Wandlungseinheit (30) innerhalb des Gehäuses (11) der
zweiten planen Seite der Vibrationsmembran (21)
gegenüberliegend angeordnet ist, und
daß die elektroakustische Wandlungseinheit (30)
wenigstens eine elektromagnetische Spule (33), die
mit einem Signaleingabeterminal verbunden ist,
beinhaltet, wobei die Vibrationsmembran (21) bei
Empfang von entsprechenden elektrischen
akustischen Signalen am Signaleingabeterminal eine
menschliche Stimme reproduziert und die keramische
Scheibe (22) elektrische akustische Signale an das
Signalausgabeterminal bei Auffangen einer
entsprechenden menschlichen Stimme an der
Vibrationsmembran (21) ausgibt.
2. Bifunktionelle Kopfhörereinrichtung nach Anspruch
1, worin die keramische Scheibe (22) über erste
Leitungen (24) mit einer klangerzeugenden
Einrichtung außerhalb verbunden ist, und worin die
magnetische, elektroakustische Wandlungseinheit (30)
einen Permanentmagneten (31), einen Eisenkern
(32), der mit dem Permanentmagneten gekoppelt ist,
und die an dem Eisenkern befestigte und mit einer
elektrischen Signalaufnahmeeinrichtung über zweite
Verbindungen (34) verbundene Spule (33)
beinhaltet.
3. Bifunktionelle Kopfhörereinrichtung, welche ein
Gehäuse (11), das mit einem Ohrstöpsel (12) zum
Einsetzen in den Ohrkanal eines Benutzers
ausgestattet ist, eine Vibrationsmembran (21), die
innerhalb des Gehäuses (11) in einer im wesentlichen
senkrechten Position zu einer longitudinalen Achse
des Ohrstöpsels (12) angeordnet ist, und eine
piezoelektrische keramische Scheibe (22), die
innerhalb des Gehäuses (11) der Vibrationsmembran (21)
gegenüberliegend angeordnet ist, aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die keramische Scheibe (22) an einer ersten planen
Seite einer Vibrationsmembran (21) angebracht ist,
daß eine magnetische, elektroakustische
Wandlungseinheit (30) innerhalb des Gehäuses (11)
angeordnet ist, welche der zweiten planen Seite der
Vibrationsmembran (21) gegenüberliegt, während sie
eine erste und zweite Spule (43,44) beinhaltet,
die koaxial entlang der longitudinalen Achse auf
Abstand zueinander angeordnet sind,
daß die erste Spule (43) nahe der
Vibrationsmembran (21) angeordnet ist und mit einem
Signaleingabeterminal verbunden ist, und
daß die zweite Spule (44) entfernt von der
Vibrationsmembran (21) angeordnet ist und mit einem
Signalausgabeterminal verbunden ist,
wobei die Vibrationsmembran (21) bei Empfang von
elektrischen akustischen Signalen am
Signaleingabeterminal auf Veränderungen in dem magnetischen
Fluß, der durch die erste Spule (43) erzeugt wird,
zur Reproduktion von entsprechenden menschlichen
Stimmen reagiert, und wobei die zweite Spule (44)
bei Auffangen der menschlichen Stimmen an der
Vibrationsmembran (21) entsprechende elektrische
akustische Signale an das Signalausgabeterminal
ausgibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| EP94102923A EP0671862B1 (de) | 1992-03-31 | 1994-02-25 | Bifunktionelle Kopfhörereinrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69400018D1 DE69400018D1 (de) | 1995-11-23 |
| DE69400018T2 true DE69400018T2 (de) | 1996-05-23 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE69400018T Expired - Fee Related DE69400018T2 (de) | 1994-02-25 | 1994-02-25 | Bifunktionelle Kopfhörereinrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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-
1994
- 1994-02-25 DE DE69400018T patent/DE69400018T2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE69400018D1 (de) | 1995-11-23 |
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