DE69400914T2 - Gerät für die mischung faseriger produkte - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Gerät für die Mischung und Ausgabe faseriger Materialien, z.B. von Futter, das Heu, Stroh, Silage und insbesondere relativ lange geschnittene Silage u.ä. aufweist, was üblicherweise für die Zubereitung einer Tierfutter-Ration eingesetzt wird. Das Gerät ist von der Art mit einem Behälter, der einen hohlen Innenbereich festlegt, welcher ein längliches Mischabteil von im wesentlichen halbkreisförmigem Querschnitt ausbildet und eine sich in Längsrichtung erstreckende Hauptmittelachse festlegt, die koaxial mit der Achse der Erzeugenden für den Halbkreisabschnitt des Mischabteiles liegt, wobei ferner in dem Mischabteil ein Mischrotor um eine Drehachse rotierbar angebracht ist, die mit der Hauptmittelachse zusammenfällt, und wobei der Mischrotor wenigstens einen Mischflügel zum Durchmischen des Materials in dem Mischabteil aufweist, wobei sich der Mischflügel relativ zur Hauptmittelachse im wesentlichen in Längsrichtung erstreckt und eine im wesentlichen relativ zur Hauptmittelachse radial und in deren Längsrichtung verlaufende Vorderfläche aufweist, die in einer freien äußeren Kante ausläuft, welche allgemein in Längsrichtung verläuft und eine äußere Umlaufkante des Mischflügels festlegt.
- Ein solches Gerät für die Mischung und Ausgabe von Tierfutterrationen wird im allgemeinen als ein Mischer-Ausgabe-Wagen bezeichnet. Ein typisches Beispiel für ein solches Gerät ist in der britischen Patentbeschreibung Nr. 2.139.911 A und in der europäischen Patentbeschreibung Nr. 0.427.483 A beschrieben. Solche Mischer- Ausgabe-Wagen umfassen ein Mischabteil und ein Ausgabeabteil, das mit dem Mischabteil in Verbindung steht. In dem Mischabteil ist zur Mischung der Bestandteile der Futterration in diesem ein Mischrotor verdrehbar befestigt. In dem Ausgabeabteil ist eine Ausgabeeinrichtung, typischerweise eine Ausgabeschnecke, zum Ausgeben der gemischten Futterration aus dem Ausgabeabteil durch einen Ausgabeauslaß vorgesehen. Typischerweise wird das Mischabteil von einer Grundfläche halbzylindrischer Form gebildet und der Mischrotor ist drehbar in dem Mischabteil angebracht, wobei die Drehachse des Mischrotors mit der Achse der Erzeugenden der halbzylindrischen Grundfläche zusammenfällt. Der Mischrotor umfaßt eine Rotorhauptwelle und eine Vielzahl von in Umfangsrichtung angebrachten Mischflügeln, die auf Trägerelementen getragen werden, die ihrerseits radial von der Mischwelle vorstehen. Jeder Mischflügel wird von einem länglichen Winkelelement gebildet, das ein Paar von unter 90º zueinander verlaufenden Stegen aufweist. Ein Steg legt eine Vorderfläche fest, die in Längsrichtung und radial zur Drehachse des Mischrotors verläuft, und erstreckt sich radial nach innen von dem anderen Steg, der seinerseits eine nachlaufende Fläche ausbildet, die tangential zu der Bewegungskurve der äußeren Umfangskante jedes Flügels verläuft. Wenn der Mischrotor in dem Mischabteil rotiert, streicht entsprechend die Vorderfläche an dem halbzylindrischen Grundflächenabschnitt des Mischabteils vorbei. Wenngleich diese Art von Misch- und Ausgabegerät mit solchen Mischflügeln recht angemessen für die Mischung der Bestandteile der meisten Tierfutterrationen ist, hat man unter bestimmten Umständen herausgefunden, daß, wenn das Tierfutter Bestandteile von relativ hohem Fasergehalt aufweist, z.B. Heu, Stroh und langgeschnittene Silage, und insbesondere wenn die Bestandteile der Tierfutterration relativ trocken sind, sich faseriges Material an den Mischflügeln ansammelt, und man hat auch gefunden, daß solches faseriges Material sich nach rückwärts über die Vorderfläche jedes Mischflügels erstreckt. Es wurde auch gefunden, daß die Wechselwirkung zwischen dem angesammelten faserigen Material auf der nachlaufenden Fläche jedes Mischflügels und der halbzylindrischen Grundfläche des Mischabteils einen erheblichen Reibungswiderstand zwischen dem Mischrotor und der halbzylindrischen Grundfläche bewirkt, was wiederum in ganz erheblichem Maße die Leistungsanforderung zur Verdrehung des Mischrotors erhöht. Es wurde gefunden, daß dieses Problem insbesondere dann auftriff, wenn die Futterration relativ trockenes faseriges Material umfaßt, wie z.B. Silage, und wenn sie einen Trockenmaterialanteil von 30% und größer und insbesondere einen Trockenmaterialanteil in der Größenordnung von 60% enthält. Ähnliche Probleme zeigten sich auch, wenn die Tierfutterration Stroh oder Heu aufwies, das seinerseits einen relativ hohen Trockensubstanzanteil enthält.
- Es besteht daher ein Bedürfnis für ein Gerät, das dieses Problem löst und zum Mischen und Ausgeben einer Tierfutterration dient, die faseriges Material enthält und von relativ hohem Trockensubstanzanteil ist.
- Die vorliegende Erfindung ist darauf ausgerichtet, ein solches Gerät zur Verfügung zu stellen.
- Gemäß der Erfindung ist ein Gerät für die Mischung und Ausgabe faseriger Materialien vorgesehen, wobei das Gerät einen Behälter aufweist, der einen hohlen Innenbereich festlegt, welcher ein längliches Mischabteil von im wesentlichen halbkreisförmigem Querschnitt ausbildet und eine sich in Längsrichtung erstreckende Hauptmittelachse festlegt, die koaxial mit der Achse der Erzeugenden für den Halbkreisabschnitt des Mischabteiles liegt, wobei ferner ein Mischrotor in dem Mischabteil um eine Drehachse rotierbar angebracht ist, die mit der Hauptmittelachse zusammenfällt, und wobei der Mischrotor wenigstens einen Mischflügel zum Durchmischen des Materials in dem Mischabteil aufweist, sich der Mischflügel relativ zur Hauptmittelachse im wesentlichen in Längsrichtung erstreckt und eine sich im wesentlichen relativ zur Hauptmittelachse radial und in deren Längsrichtung erstreckende Vorderfläche umfaßt, die in einer freien äußeren Kante ausläuft, die allgemein in Längsrichtung verläuft und eine äußere Umlaufkante des Mischflügels festlegt, und wobei der Mischflügel ferner mit einer schrägen nachlaufenden Fläche versehen ist, die von der freien äußeren Kante der Vorderfläche aus verläuft und mit der Vorderfläche einen eingeschlossenen spitzen Winkel festlegt.
- Aufgrund der Tatsache, daß der Mischflügel mit einer schrägen nachlaufenden Fläche versehen ist, ist das Gerät insbesondere für faseriges Material und ganz besonders für faseriges Material mit einem relativ hohen Trockensubstanzanteil geeignet. Das Gerät ist zum Beispiel insbesondere geeignet für das Mischen von Tierfutter, das einen relativ großen Anteil an Heu, Stroh, Silage und insbesondere langgeschnittener Silage oder tatsächlich irgendeinen Anteil an solchem faserigen Material mit anderen Bestandteilen, die zusammen eine Tierfutterration mit einem relativ hohen Trockensubstanzanteil bilden, enthält. Man nimmt an, daß aufgrund der Tatsache, daß der Mischflügel mit einer schrägen nachlaufenden Fläche versehen ist, die Anlagerung von faserigem Material am Mischflügel minimiert und in den meisten Fällen verhindert. Aufgrund der Tatsache, daß sich faseriges Material auf den Mischflügeln nicht anlagert, lagern sich andere Bestandteile des Tierfutters an dem Mischflügel auch nicht an. Daher ist aufgrund der Tatsache, daß faktisch kein Material am Mischflügel und insbesondere an der vorderen Fläche des Mischflügels abgelagert wird, der Reibungswiderstand zwischen dem Mischflügel und der inneren halbkreisförmigen Oberfläche des Mischabteils relativ gering, wodurch die Reibkräfte zwischen dem Mischflügel und der Innenfläche des Mischabteils ebenfalls relativ gering sind, und dadurch ist auch die Leistung, die für den Mischflügel erforderlich ist, um solche Reibkräfte zu überwinden, relativ gering. Auf diese Weise ist der Leistungsbedarf zum Drehen des Mischflügels für das Mischen des Tierfutters erheblich geringer als der Leistungsbedarf zum Drehen des Mischrotors bekannter Mischer-Ausgabe-Fahrzeuge des weiter oben beschriebenen Typs.
- Vorzugsweise liegt der eingeschlossene spitze Winkel zwischen der vorderen Fläche und der nachlaufenden Fläche im Bereich von 20º bis 70º. Bevorzugt liegt der eingeschlossene spitze Winkel zwischen der Vorderfläche und der nachlaufenden Fläche im Bereich von 30º bis 60º. In einem bevorzugten Aspekt der Erfindung beträgt der eingeschlossene spitze Winkel zwischen der Vorderfläche und der nachlaufenden Fläche ungefähr 45º. Es wurde gefunden, daß, wenn der spitze Winkel zwischen der Vorderfläche und der nachlaufenden Fläche ungefähr 45º beträgt, optimale Resultate erzielt werden können und der Leistungsbedarf des Mischrotors minimal ist. Allerdings wurde auch gefunden, daß sich gute Resultate erzielen lassen, wenn der spitze Winkel zwischen der Vorderfläche und der nachlaufenden Fläche des Mischflügels in einem Bereich zwischen 30º und 60º liegt. Es hat sich ferner gezeigt, daß sich annehmbare Resultate erzielen lassen, wenn der spitze Winkel zwischen der Vorderfläche und der nachlaufenden Fläche in dem breiteren Bereich von 20º bis 70º gehalten wird.
- Bei einem anderen Aspekt der Erfindung wird jeder Mischflügel mit einem dreieckigen Querschnitt versehen, wobei die Vorderfläche und die nachlaufende Fläche von zwei Seiten des Dreiecks gebildet werden und die Vorderfläche von der dritten Seite des Dreiecks aus radial nach außen verläuft.
- Bevorzugt verläuft die Vorderfläche rechtwinkelig von der dritten Seite des Dreiecks aus.
- Vorzugsweise ist jeder Mischflügel in Querrichtung mit einem hohlen Querschnitt versehen.
- Bei einem Aspekt der Erfindung wird jeder Mischflügel von einem länglichen Element gebildet, das in Querrichtung einen Winkelquerschnitt besitzt, der ein Paar von in einem Winkel zueinander angeordneten Seitenstegen aufweist, wobei einer der Seitenstege die Vorderfläche bildet und ein längliches Plattenglied parallel zu dem Winkelelement verläuft und die freien Enden der entsprechenden Seitenstege miteinander verbindet, wobei das Plattenglied die Vorderfläche bildet. Es hat sich gezeigt, daß dies ein ganz besonders vorteilhafter Aufbau ist, der zu einem Mischflügel führt, welcher recht leicht und einfach konstruiert und vorgesehen werden kann und auch im Gebrauch relativ robust ist und besonders gute Resultate ergibt.
- Bei einem anderen Aspekt der Erfindung umfaßt der Mischrotor eine Rotorwelle, die in dem Mischabteil drehbar befestigt ist, wobei die Rotorwelle die Drehachse des Mischrotors festlegt und jeder Mischflügel auf wenigstens einem Trageglied, das radial von der Rotorwelle aus verläuft, getragen wird. Bevorzugt wird jeder Mischflügel auf einem Paar von Tragegliedern getragen, die in Längsrichtung entlang der Rotorwelle im Abstand angebracht sind. Vorzugsweise verläuft jeder Mischflügel zwischen einem Paar von Tragegliedern. Bevorzugt ist jeder Mischflügel an seinem entsprechenden Trageglied in der Nähe des freien radialen äußeren Endes desselben befestigt.
- Bei einem Aspekt der Erfindung liegt das Verhältnis der radialen Weite der Vorderfläche jedes Mischflügels zum Radius der Umlaufkante der Vorderfläche des Mischflügels von der Drehachse des Mischrotors im Bereich von 1:20 bis 1:2. Bevorzugt liegt das Verhältnis der radialen Weite der Vorderfläche jedes Mischflügels zum Radius der Umlaufkante der Vorderfläche des Mischflügels von der Drehachse des Mischrotors im Bereich von 1:12 bis 1:5, und vorteilhafterweise liegt dieses Verhältnis im Bereich von 1:10 bis 1:7. Bis zu einem gewissen Grade ist das Verhältnis der radialen Weite der Vorderfläche jedes Mischflügels zum Radius der Umlaufkante der Vorderfläche des Mischflügels von der Drehachse des Mischrotors abhängig vom Außendurchmesser des Mischrotors, und dieser ist abhängig von der Kapazität des Mischabteils. Jedoch liegt in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung das Verhältnis der radialen Weite der Vorderfläche jedes Mischflügels zum Radius der Umlaufkante der Vorderfläche des Mischflügels von der Drehachse des Mischrotors bei angenähert 1:9. Bei einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung beträgt dieses Verhältnis etwa 1:7,46, und bei wieder einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung liegt dieses Verhältnis bei angenähert 1:8,30. Es hat sich gezeigt, daß, wenn das Verhältnis der radialen Weite (r) der Vorderfläche jedes Mischflügels zum Radius (R) der Umlaufkante der Vorderfläche des Mischflügels von der Drehachse des Mischrotors entweder 1:9, 1:7,46 oder 1:8,30 ist, sich besonders vorteilhafte Resultate erreichen lassen. Es wurde auch gefunden, daß die Mischwirkung der Mischflügel auf die Inhaltsstoffe besonders effizient ist. Bemerkenswert gute Resultate lassen sich erzielen, wenn das Verhältnis von r:R im Bereich von 1:10 bis 1:7 liegt, und angemessene Resultate sind noch erzielbar, wenn das Verhältnis im Bereich von 1:12 bis 1:5 liegt, und es hat sich gezeigt, daß sich selbst dann, wenn das Verhältnis in dem breiteren Bereich von 1:20 bis 1:2 liegt, eine betriebsfähige Anordnung erzielen läßt. Bei einem weiteren Aspekt der Erfindung legt die nachlaufende Fläche eine sich in Längsrichtung erstreckende Innenkante fest, die von der Drehachse des Mischrotors entfernt ist, wobei der radiale Abstand zwischen der äußeren Umlaufkante der Vorderfläche und der inneren Kante der nachlaufenden Fläche im wesentlichen ähnlich der radialen Weite der Vorderfläche ist.
- Bei einem Aspekt der Erfindung liegt die radiale Weite der Vorderfläche jedes Mischflügels im Bereich von 50 mm bis 300 mm, und bevorzugt beträgt die radiale Weite der Vorderfläche jedes Mischflügels angenähert 100 mm. Ein Mischflügel mit einer Vorderfläche einer radialen Weite von angenähert 100 mm führt zu besonders vorteilhaften Ergebnissen und wirkt darüber hinaus auf die Inhaltsstoffe mit einer besonders effizienten Mischwirkung ein. Wenn die radiale Weite der Vorderfläche des Mischflügels innerhalb des breiteren Bereiches von 50 mm bis 300 mm gehalten wird, lassen sich noch bemerkenswert gute Resultate erzielen.
- Bei einem bevorzugten Aspekt der Erfindung bildet der im wesentlichen halbzylindrische Abschnitt des Mischabteils die Grundfläche des Mischabteils.
- Vorzugsweise legt das Mischabteil einen nach oben gerichteten, offenen Einlaß fest, der einen Zugang zum Mischabteil ermöglicht.
- Bei einem anderen vorzugsweisen Aspekt der Erfindung bildet der hohle Innenbereich des Behälters ein Ausgabeabteil, durch das Material aus dem Apparat durch eine Ausgabeöffnung abgegeben wird, die in dem Ausgabeabteil gebildet ist, wobei das Ausgabeabteil eine sich in Längsrichtung erstreckende Mittelachse festlegt und im wesentlichen parallel zu dem Mischabteil verläuft und mit dem Mischabteil durch eine Kommunizieröffnung zusammenwirkt, die in einer Ebene liegt, die im wesentlichen parallel zu der Hauptmittelachse liegt, und wobei eine Ausgabeeinrichtung im Ausgabeabteil zur Abgabe des Materiales aus dem Ausgabeabteil angeordnet ist.
- Bevorzugt sind Verschlußmittel zum Abtrennen des Ausgabeabteils vom Mischabteil vorgesehen, die zwischen einer Schließposition, welche die Kommunizieröffnung verschließt, und einer Offenposition betätigbar sind, wobei in letzterer die zwei Abteile über die Kommunizieröffnung miteinander in Verbindung stehen. Vorzugsweise verläuft das Ausgabeabteil seitlich außerhalb des Mischabteils, um den Materialdurchgang zum und vom Ausgabeabteil zwischen dem Misch- und dem Ausgabeabteil aufzunehmen. Vorzugsweise ist das Ausgabeabteil in Querrichtung mit einem teilkreisförmigen Querschnitt versehen, der eine Achse für die Erzeugende darstellt, welche die sekundäre Mittelachse des Ausgabeabteils bildet.
- Bevorzugt sollte der Ausgabeauslaß in dem teilkreisförmigen Abschnitt des Ausgabeabteils und dessen stromabwärtigem Ende benachbart angebracht sein. Ebenfalls vorzugsweise sollten auch die Haupt-Mittelachse und die sekundäre Mittelachse in einer im wesentlichen horizontalen Ebene liegen.
- Vorzugsweise läuft die Basis des Mischabteils in eine untere Wand des Ausgabeabteils aus und legt eine untere Kante der Kommunizieröffnung fest. Bevorzugt liegt die Kommunizieröffnung in einer im wesentlichen vertikalen Ebene.
- Bei einem bevorzugten Aufbau des Gerätes umfaßt der Behälter eine Seitenwand, die in einer im wesentlichen nach oben laufenden Richtung verläuft und einen Abschnitt des Mischabteils festlegt, wobei eine untere Kante der Seitenwand zusammen mit der Basis des Mischabteils einander gegenuberliegende Kanten der Kommunizieröffnung bilden. Zudem weisen bei einem bevorzugten Aufbau des Gerätes die Ausgabemittel eine Ausgabeschnecke auf, um Material von einem stromaufwärtigen Ende zu einem stromabwärtigen Ende des Ausgabeabteils zu drücken, wobei die Ausgabeschnecke verdrehbar in dem Ausgabeabteil montiert ist und eine Drehachse festlegt, die mit der sekundären Mittelachse zusammenfällt. Vorzugsweise erstreckt sich das Ausgabeabteil im wesentlichen über die Länge des Mischabteils.
- Die Erfindung läßt sich noch klarer aus der folgenden Beschreibung einiger ihrer bevorzugten Ausführungsbeispiele verstehen, die nur rein beispielshalber gegeben werden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:
- Fig. 1 eine Perspektivansicht eines Gerätes nach der Erfindung zum Mischen und Ausgeben von Tierfutter zeigt;
- Fig. 2 eine Schnitt-Endansicht des Gerätes aus Fig. 1 darstellt, gesehen von der Rückseite zur Vorderseite hin;
- Fig. 3 eine aufgeschnittene Perspektivansicht eines Abschnitts des Gerätes aus Fig. 1 ist;
- Fig. 4 eine Perspektivansicht einer Einzelheit des Gerätes aus Fig. 1 zeigt;
- Fig. 5 eine Perspektivansicht der Einzelheit aus Fig. 4 aus einer anderen Richtung wiedergibt;
- Fig. 6 eine Endansicht eines Abschnitts des Gerätes aus Fig. 1 ist;
- Fig. 7 eine der Fig. 6 ähnliche Darstellung eines ähnlichen Abschnitts eines Gerätes zum Mischen und Ausgeben von Tierfutter nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung zeigt;
- Fig. 8 eine Perspektivansicht eines Bereiches des Gerätes nach einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergibt;
- Fig. 9 einen Querschnitt einer Einzelheit des Gerätes nach Fig. 8 zeigt, und
- Fig. 10 eine Perspektivansicht einer Einzelheit des Gerätes nach Fig. 9 wiedergibt.
- Es sei Bezug genommen auf die Zeichnungen und zunächst auf die Figuren 1 bis 6, in denen ein Gerät nach der Erfindung illustriert ist, in diesem Fall ein Mischer-Ausgabe- Wagen, der allgemein mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet ist, zum Mischen und Ausgeben von Tierfutter. Der Wagen 1 ist besonders geeignet zum Mischen und Ausgeben einer Tierfutterration, die faseriges Material enthält und einen relativ hohen Trockensubstanzanteil aufweist, wie z.B. Heu, Stroh und langgeschnittene Silage u.ä., mit einem Trockensubstanzanteil von z.B. 30% oder größer, und insbesondere, wenn der Trockensubstanzanteil in der Größenordnung von 60% liegt. Der Wagen 1 ist in seinem allgemeinen Aufbau etwas ähnlich dem Gerät, das in der britischen Patentbeschreibung Nr. 2.139.911A und in der europäischen Patentbeschreibung Nr. 0.427.483A beschrieben ist; zur Erleichterung soll der allgemeine Aufbau des Wagens 1 nur kurz beschrieben werden, wobei davon ausgegangen wird, daß ein Fachmann eine ausreichende Kenntnis des Wagens aus der britischen Patentbeschreibung Nr. 2.139.911A und aus der europäischen Patentbeschreibung Nr. 0.427.483A besitzt, und deshalb soll nur der erfinderische Aspekt der Erfindung im einzelnen beschrieben werden.
- Der Wagen 1 umfaßt einen Behälter 2, der einen hohlen Innenbereich 3 festlegt, welcher ein Mischabteil 4 bildet, innerhalb dessen die Bestandteile, welche die Tierfutterration bilden, gemischt werden, und ein Ausgabeabteil 5, durch welches die gemischte Tierfutterration verteilt wird. Das Ausgabeabteil 5 steht mit dem Mischabteil 4 über eine Kommunizieröffnung 6 zur Aufnahme von gemischtem Tierfutter aus dem Mischabteil 4 zum Abzug aus diesem in Verbindung.
- In dem Mischabteil 4 ist ein Mischrotor 7 drehbar angebracht, um das Material dort zu mischen und das gemischte Material durch die Kommunizieröffnung 6 in das Ausgabeabteil 5 zu drücken. In dem Ausgabeabteil 5 sind Ausgabemittel, nämlich eine Ausgabeschnecke 8, drehbar montiert, um gemischtes Tierfutter in dem Ausgabeabteil 5 von einem stromaufwärtigen Ende 8 zu einem stromabwärtigen Ende 10 durch einen Ausgabeauslaß 11 zu drücken.
- Der Behälter 2 ist auf einem Chassis 20 mittels vier Lastzellen 21 abgestützt, um das Abwiegen der Inhaltsbestandteile zu erleichtern, wenn diese in das Mischabteil 4 eingebracht werden. Ein Paar von am Boden laufenden Rädern 22 wird drehbar auf einer Achse 24 getragen, die am Chassis 20 befestigt ist. Ein nach vorne ragender Abschnitt 25 des Chassis 20 trägt einen Zughaken 26 zum Ankoppeln des Wagens 1 an ein Zugfahrzeug, typischerweise an einen Traktor (nicht dargestellt).
- Das Mischabteil 4 umfaßt einen unteren Abschnitt von halbkreisförmigem Querschnitt, der von einer Basis 28 von im wesentlichen halbzylindrischem Aufbau gebildet wird. Eine Seitenwand 29 von teilkreisförmigem Querschnitt verläuft von der Grundfläche 28 auf deren einer Seite nach oben und endet in einer nach unten und innen geneigten Seitenwand 30. Eine äußere Seitenwand 31, die von der Grundfläche 28 aus benachbart deren Eingriffslinie mit der Seitenwand 29 nach oben verläuft, trägt eine nach innen gerichtete obere Wand 32, die in der nach unten geneigten Seitenwand 30 ausläuft. Eine Seitenwand 35 erstreckt sich auf der gegenüberliegenden Seite der Basis 28 nach oben und legt zusammen mit der Basis 28 die Kommunizieröffnung 6 fest. Die Enden des Mischabteils 4 und des Ausgabeabteils 5 werden von vorderen und rückwärtigen Endwänden 36 bzw. 37 verschlossen. Die Seitenwände 30 und 35 und die Endwände 36 und 37 formen einen nach oben gerichteten offenen Einlaß 38 zum Mischabteil 4. Die Grundfläche 28 und die Seitenwand 29 legen eine gemeinsame Achse der Erzeugenden fest, die eine sich in Längsrichtung erstreckende Hauptmittelachse 39 des Mischabteils 4 ausbildet und mit dieser zusammenfällt.
- Das Ausgabeabteil 5 verläuft über die Länge des Mischabtejls 4 und parallel zu dem Mischabteil 4. Das Ausgabeabteil 5 verläuft auch seitlich außerhalb des Mischabteiles 4, um den Durchlaß von gemischtem Material vom und zum Ausgabeabteil 5 zwischen dem Mischabteil 4 und dem Ausgabeabteil 5 zu erleichtern. Eine längliche teilweise zylindrische Seitenwand 40 verläuft über die Länge des Ausgabeabteils 5 und ist über eine untere Wand 43 bzw. eine obere Wand 44 an die Basis 28 und an die Seitenwand 35 angeschlossen, wobei diese Wände mit der teilweise zylindrischen Seitenwand 40 das Ausgabeabteil 5 ausbilden. Wie dies aus Fig. 2 ersehen werden kann, verläuft die untere Wand 43 im wesentlichen horizontal zwischen der Basis 28 und der Seitenwand 40. Die Seitenwand 40 legt eine Erzeugenden-Achse fest, die eine sekundäre Mittelachse 45 des Ausgabeabteils 5 festlegt und mit dieser zusammenfällt. Die Ausgabeschnecke 8 ist in (nicht dargestellten) Lagern in der vorderen und hinteren Endwand 36 und 37 drehbar gelagert und läßt sich um eine Drehachse drehen, die mit der sekundären Mittelachse 45 zusammenfällt. Eine Türe 46, die an der Seitenwand 40 mittels Scharnieren 47 verschwenkbar befestigt ist, verschließt den Ausgabeauslaß 11. Eine an einer unteren Kante des Ausgabeauslasses 11 verschwenkbar befestigt Rutsche 48 leitet Tierfutter, das mittels der Ausgabeschnecke 8 durch den Ausgabeauslaß 11 abgegeben wird.
- Verschlußmittel nämlich eine Schließplatte 50, die gleitend in Schienen 51 in den Endwänden 36 und 37 angebracht ist, trennen das Ausgabeabteil 5 von dem Mischabteil 4, um das Mischen des Tierfutters im Mischabteil 4 zu erleichtern. Die Schließplatte 50 wird von einem (nicht dargestellten) hydraulischen Stößel über ein (ebenfalls nicht gezeigtes) Übertragungsgestänge zwischen einer angehobenen Offenstellung, die in Fig. 3 gezeigt ist und in der die zwei Abteile 4 und 5 miteinander zum Ausgeben von Tierfutter in Verbindung stehen, und einer unteren Schließstellung, die in Fig. 2 gezeigt ist und in der die zwei Abteile 4 und 5 getrennt sind, betätigt. Zwischen der Tür 46 und dem (nicht dargestellten) Übertragungsgestänge zur Betätigung der Schließplatte so ist eine Kette 52 befestigt, so daß bei einer Bewegung der Schließplatte 50 in deren angehobene Offenstellung die Tür 46 geöffnet wird und umgekehrt. Ketten 53 verbinden die Tür 46 und die Rutsche 48, um die Rutsche 48 anzuheben, wenn die Tür 46 geöffnet wird.
- Der Mischrotor 7 umfaßt eine Hauptrotorwelle 5, die in (nicht dargestellten) Lagern in der vorderen und der hinteren Endwand 36 und 37 drehbar um eine Drehachse, die mit der Hauptmittelachse 39 zusammenfällt, gelagert ist. Am Umfang des Mischrotors 7 werden auf entsprechenden Paaren von Trageelementen 57, die sich von der Rotorachse 55 radial nach außen erstrecken, vier längliche Mischflügel 46 getragen. Die Trageelemente 57 bestehen aus flachem Lagerstahl von 150 mm x 20 mm. Die Mischflügel 56 sind paarweise angeordnet, wobei die Flügel 56 jedes Paares um 180º relativ zueinander versetzt um die Schaftwelle 55 herum angeordnet sind und alle Mischflügelpaare 56 um 90º relativ zueinander versetzt ist.
- Jeder Mischflügel 56 erstreckt sich in Längsrichtung des Mischabteils 4 und parallel zur Haupt-Mittelachse 39. Jeder Mischflügel 56 stellt eine Hohlkonstruktion dar und umfaßt ein längliches Winkelelement 59 aus Stahl, das Stege 60 und 61 aufweist, die rechtwinklig zueinander angeordnet und mittels einer länglichen Stahlplatte 62 verbunden sind, die sich über die Länge des Winkelelementes 59 und zwischen freien Kanten 65 bzw. 66 der Seitenstege 60 bzw. 61 erstreckt. Die Platte 62 ist an die Winkelglieder 59 über die volle Länge der freien Kanten 65 und 66 nahtverschweißt. Das Winkelelement 59 und die Platte 62 jedes Mischflügels 56 verlaufen zwischen dem entsprechenden Paar von Trageelementen 57 und sind an diesem den äußeren radialen Enden 68 der Trageelemente 57 benachbart angeschweißt. Der Steg 60 jedes Winkelelements 59 bildet eine Vorderfläche 69 des Mischflügels 56, welche die Bestandteile des Tierfutters erfaßt, wenn der Mischrotor 7 sich in Richtung des Pfeiles A dreht. Die Vorderfläche 69 verläuft in Längsrichtung entlang dem Mischflügel 56 und radial nach innen von der äußeren freien Umfangskante 65 des Steges 60 zu einer inneren Kante 70 des Steges 60. Die Platte 62 formt eine schräge, nachlaufende Fläche 71, die von der äußeren Umfangskante 65 aus verläuft und mit der Vorderfläche 69 einen spitzen Winkel α von 45º einschließt, siehe Fig. 6.
- In diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung hat das Winkelelement 59, das jeden Mischflügel 56 bildet, eine Größe von 100 mm x 100 mm x 10 mm. In anderen Worten beträgt die radiale Weite r zwischen der äußere Umlaufkante 65 und der inneren Kante 70 der vorderen Fläche 69 100 mm. Der Abstand zwischen der inneren Kante 70 und der Kante 66 jedes Winkelelementes 59 beträgt ebenfalls 100 mm. Die Dicke der Stege 60 und 61 beträgt 10 mm. Die Platte 62 jedes Mischflügels 56 ist ungefähr 130 mm weit und 10 mm dick, so daß die Platte 62 zwischen den freien Kanten 65 und 66 der Stege 60 und 61 verläuft. Die äußere Umlaufkante 65 jedes Mischflügels 56 liegt auf einem Radius R von der Hauptmittelachse 39 entfernt. Die Größe des Radius R hängt von der Kapazität des Mischabteils 4 ab. Typischerweise liegt dieser Radius jedoch in einem Bereich von 700 mm bis 950 mm. In drei besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung beträgt der Radius R 910 mm bzw. 830 mm bzw 746 mm. Entsprechend beträgt bei diesen drei Größen des Gerätes das Verhältnis der radialen Weite r der vorderen Fläche 69 zum Radius R der äußeren Umlaufkante 65 angenähert 1:9,1, 1:8,30 bzw. 1:7,46.
- Der Radius der Innenfläche 75 der Basis 28 der Seitenwand 29 von der Hauptmittelachse 30 ist so gewählt, daß er ein Spiel zwischen der äußeren Umlaufkante 65 der Mischflügel 56 und der Innenfläche 75 von etwa 5 mm ausbildet. So beträgt der Radius der Innenfläche 75 der Basis 28 im Falle eines Mischer-Ausgabe-Wagens 1, bei dem der Radius R 910 mm beträgt, 915 mm. Gleichermaßen beträgt der Radius der Innenfläche 75, wenn der Mischrotor 7 einen Radius R von 830 mm hat, 835 mm. Der Radius der Innenfläche 75 der Basis 28 beträgt 751 mm, wenn der Mischrotor 7 einen Radius R von 746 mm aufweist.
- Zum Abkratzen von Tierfutter von den Endwänden 36 und 37 verlaufen Abschabelemente 79 aus flachem Stahlplattenmaterial von den Trägerelementen 57 aus, die den vorderen und hinteren Endwänden 36 und 37 benachbart sind. Die Abschabelemente 79 sind an die entsprechenden Trägerelemente 57 angeschweißt und verlaufen zu den Endwänden 36 und 37 hin, berühren die Endwände 36 und 37 jedoch nicht. Zusätzlich sind die Abschabelemente 79 in einer Richtung leicht nach vorwärts relativ zu der Bewegungsrichtung der Trägerelemente 57 gerichtet, wenn der Mischrotor 7 sich in Richtung des Pfeiles A dreht. Die Abschabelemente 79 werden von Paaren von Eckblechen 80, die an die Trägerelemente 57 und die Abschabelemente 79 angeschweißt sind, verstärkt.
- Eine Antriebsübertragung 72, die einen Ketten- und Zahnradantrieb umfaßt, ist an der vorderen Endwand 36 zum Antrieb des Mischrotors 7 in Richtung des Pfeiles A für die Mischung der Bestandteile des Tierfutters in dem Mischabteil 4 und zur Drehung der Ausgabeschnecke 8 in Richtung des Pfeiles B zur Abgabe von gemischtem Tierfutter durch den Ausgabeauslaß 11 vorgesehen. Die Antriebsübertragung 72 ist ähnlich der Antriebsübertragung, die in der britischen Patentbeschreibung No. 2.139.911 beschrieben ist. Eine Hauptantriebswelle 73, die von einer Getriebebox 74 aus verläuft, überträgt den Antrieb an die Antriebsübertragungsmittel 72. Die Hauptantriebswelle 73 ist mit einer Kerbverzahnung versehen, um eine Antriebswelle zur Übermittlung eines Antriebs z.B. von der Zapfwelle eines Traktors aufzunehmen.
- Die Antriebsübertragung 72 ist so angeordnet, daß zwischen der Ausgabeschnecke 8 und dem Mischrotor 7 das Übersetzungsverhältnis 90:11,1 beträgt. Die bevorzugte Drehgeschwindigkeit des Mischrotors 7 liegt bei etwa 11,1 U/min, wodurch die Ausgabeschnecke 8 zu einer Drehung mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von ungefähr 90 U/min veranlaßt wird.
- An der Seitenwand 30 ist ein stationärer Stützschenkel 77 (nur in Fig. 2 dargestellt) mittels einer Befestigungsklammer 78 befestigt und verläuft über den offenen Einlaß 38 oberhalb des Mischrotors 7 zum Abstützen von Blöcken aus Silage oder anderem Fasermaterial über dem Mischrotor 7. Der stationäre Schenkel 77 ist etwa in der Mitte zwischen der vorderen Endwand 36 und der hinteren Endwand 37 angeordnet und verläuft parallel zu den entsprechenden Endwänden 36 und 37. Der stationäre Schenkel 77 wirkt mit dem Mischrotor 7 zusammen, um das Aufbrechen des Blocks aus Silage oder anderem Fasermaterial zu erleichtern. Die Zusammenwirkung zwischen dem Mischrotor 7 und dem stationären Schenkel 77 wird im einzelnen in der europäischen Patentbeschreibung Nr. 0.427.483A dargestellt.
- Zur Steuerung der Betätigung des (ebenfalls nicht dargestellten) Stößels für die Betätigung der Verschlußplatte 50 und der Tür 46 und zur Aufnahme einer hydraulischen Fluidzufuhr von dem (nicht dargestellten) Traktor ist ein hydraulisches Ventil (nicht gezeigt) vorgesehen.
- Bei Gebrauch ist der Mischer-Ausgabe-Wagen 1 an eine Schleppstange eines Traktors oder eines anderen geeigneten Zugfahrzeuges angekoppelt. Die Zapfwelle des Traktors wird an die Hauptantriebswelle 73 mittels einer geeigneten Übertragungswelle angekoppelt, um den Mischrotor 7 und die Ausgabeschnecke 8 durch die Antriebsübertragung 72 anzutreiben. Eine hydraulische Fluidzufuhr vom Traktor wird an das hydraulische Ventil (nicht gezeigt) des (ebenfalls nicht gezeigten) Stößels zur Betätigung der Verschlußplatte 50 und der Tür 46 angeschlossen. Wenn sich die Verschlußplatte 50 in ihrer unteren Schließposition befindet und die Tür 46 geschlossen ist, und wenn der Mischrotor 7 in Richtung des Pfeiles A dreht, werden die Bestandteile der Tierfutterration in das Mischabteil 4 eingebracht und darin vollständig durchmischt. Wenn die Tierfutterration vollständig durchmischt ist und wenn es gewünscht wird, das Tierfutter aus dem Mischer-Ausgabe-Wagen 1 abzugeben, wird die Verschlußplatte 50 in ihre Offenposition angehoben und die Tür 46 geöffnet. Die Drehwirkung des Mischrotors 7 in Richtung des Pfeils A drückt vermischtes Tierfutter in das Ausgabeabteil 5, wobei das gemischte Tierfutter seinerseits durch den Ausgabeauslaß 11 unter Wirkung der Ausgabeschnecke 8 abgegeben wird.
- Es wurde überraschenderweise gefunden, daß dann, wenn man jeden Mischflügel 56 mit der schrägen nachlaufenden Fläche 71 versieht, die Leistungsanforderungen zum Verdrehen des Mischrotors 7 während der Mischung des Tierfutters im Mischabteil 4 und auch während der Ausgabe des Tierfutters aus dem Mischabteil 4 in das Ausgabeabteil 5 erheblich reduziert werden gegenüber der Leistungsanforderung bei tangentialer Anordnung der Vorderfläche des Mischflügels zur Umlaufbahn des Mischrotors. Man nimmt an, daß die Anordnung der schrägen, nachlaufenden Fläche 71 jegliche Anlagerung und Ansammlung von Bestandteilen, insbesondere von faserigem Material aus den Bestandteilen, wie z.B. Heu, Stroh und langgeschnittener Silage, auf den Mischflügeln minimiert und in den meisten Fällen verhindert, was andernfalls auftreten würde, wenn die nachlaufende Fläche des Mischflügels tangential zur Umlaufbahn des Mischrotors verläuft. Es ist möglich, daß das Zusammenwirken der schrägen, nachlaufenden Fläche 71 jedes Flügels 56 mit der Innenfläche 75 der Basis 28 und der Seitenwand 29 verhindert, daß sich faseriges Material auf der nachlaufenden Fläche 71 ansammelt und, falls solches faseriges Material doch beginnen sollte, sich anzusammeln, daß das Zusammenwirken zwischen der nachlaufenden Fläche 71 und der Fläche 75 der Basis 28 und der Seitenwand 29 solches angelagertes Fasermaterial dazu veranlaßt, sich von der nachlaufenden Fläche 71 und damit vom Mischflügel 56 zu lösen. Dadurch, daß man das Anlagern von Fasermaterial verhindert und es von der nachlaufenden Fläche 71 entfernt, gibt es wenig Gelegenheit für die anderen Bestandteile des Tierfutters, sich auf der nachlaufenden Fläche 71 anzusammeln. Das Fehlen einer Anlagerung von Material auf der nachlaufenden Fläche 71 der Mischflügel 56 minimiert damit jeglichen Reibungswiderstand zwischen dem Mischrotor 7 und der Innenfläche 75 der Basis 28 und der Seitenwand 29, wodurch die Leistungsanforderung zum Drehen des Mischrotors 7 merklich herabgesetzt wird. Diese Vorteile sind insbesondere deutlich, wenn der Wagen zum Mischen und Ausgeben von Tierfutterrationen eingesetzt wird, die Silage und einen Trockenmaterialanteil von 30% oder größer aufweisen. Die Vorteile werden auch besonders deutlich, wenn die Tierfutterration Heu und Stroh enthält, das gleichermaßen einen hohen Trockenmaterialanteil enthält. Tatsächlich wurde der Wagen für das Mischen von Tierfutterrationen mit Heu und einem Trockenmaterialanteil von 60% eingesetzt und es ergab sich keinerlei Hinweis darauf, daß sich die Silage oder die anderen Bestandteile auf den Mischflügeln 56 ansammeln.
- Es sei nun Bezug genommen auf Fig. 7, in der ein Mischflügel 100 für einen Mischer- Ausgabe-Wagen gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung illustriert ist. Der Mischflügel 100 ist im wesentlichen ähnlich dem Mischflügel 56 und ähnliche Komponenten werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. Der Hauptunterschied zwischen dem Mischflügel 100 und dem Mischflügel 56 liegt darin, daß der Mischflügel 100 ganz am Ende 101 des Trageelementes 57 befestigt ist, in anderen Worten der Steg 61 des Winkelelements 59 des Mischflügels 100 ist an das freie Ende 101 des entsprechendes Paars von Tragegliedern 57 angeschweißt.
- Es sei nun Bezug genommen auf die Figuren 8 bis 10, in denen ein Mischrotor 110 zur Verwendung in einem Mischer-Ausgabe-Wagen (nicht dargestellt) gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung illustriert ist. Der Mischer-Ausgabe-Wagen, der nicht dargestellt ist, ist im wesentlichen identisch zu dem, der in Verbindung mit den Fig. 1 bis 6 beschrieben wurde, und tatsächlich könnte der Mischrotor 110 auch in dem Mischer- Ausgabe-Wagen 1 der Fig. 1 bis 6 montiert sein. Der Mischrotor 110 ist im wesentlichen ähnlich dem Mischrotor 7 des Mischer-Ausgabe-Wagens 1, wobei ähnliche Komponenten mit denselben Bezugszeichen angegeben werden. Der Hauptunterschied zwischen dem Mischrotor 110 und dem Mischrotor 7 besteht darin, daß ein Abstreifer 112 an der Platte 62 befestigt ist und sich von der nachlaufenden Fläche 71 jedes Mischflügels 56 aus erstreckt. Die Abstreifer 112 bestehen aus einem relativ flexiblen, gleichzeitig aber auch elastischen Kunststoff und verlaufen von der nachlaufenden Fläche 71 aus nach auswärts, um entlang der inneren zylindrischen Fläche 75 des Mischabteils 4 zum Entfernen von Tierfutter von der inneren zylindrischen Fläche 75 zu streifen und auch, um verbleibende Partikel von Tierfutter in das Ausgabeabteil 5 zu befördern, wenn das Mischabteil 4 schon ziemlich leer ist. Die Abstreifer 112 sind an den Plattenelementen 62 mittels entsprechender Klemmplatten 114 und Schrauben 115 befestigt, die in Schraublöcher (nicht dargestellt) in den Plattengliedern 62 eingreifen. Die Abstreifer 112 verlaufen längs ihres zugeordneten Mischflügels 56 über angenähert die halbe Länge des Mischflügels 56. Wie dies aus Fig. 8 ersehen werden kann, sind die Abstreifer 112 an den entsprechenden Mischflügeln 56 versetzt angeordnet, so daß jede Viertellänge der inneren zylindrischen Fläche 75 von einem der Abstreifer 112 überstrichen wird.
- Es wurde gefunden, daß die Verwendung von Abstreifern 112, die von den nachlaufenden Flächen 71 aus verlaufen, keine ungünstige Wirkung auf die Mischflügel ausübt und keinerlei Anlagerung von faserigem Material auf dem Mischflügel bewirkt, so daß die Vorteile der Erfindung noch erreicht werden, selbst wenn die Mischflügel des Mischrotors mit Abstreifern 112 versehen sind.
- Auch wenn die Mischflügel als Hohlkörper mit dreieckigem Querschnitt in Querrichtung beschrieben wurden, wobei es sich hierbei um einen bevorzugten Querschnitt handelt, ist es aber dennoch nicht wesentlich, daß die Mischflügel hohl sind, und überdies ist in bestimmten Fällen auch vorstellbar, daß die Mischflügel nur einen Steg 60 umfassen können, der die Vorderfläche 69 sowie eine Platte 62 ausbildet, welche die nachlaufende Fläche 71 bildet. Der Steg 61 könnte, in anderen Worten, auch entfallen. Es sei auch betont, daß der eingeschlossene spitze Winkel α zwischen der vorderen und der nachlaufenden Fläche 69 bzw. 71 auch einen anderen Wert als 45º haben kann. Man nimmt an, daß gute Resultate auch erzielt werden können, wenn der eingeschlossene spitze Winkel in dem Bereich von 20º bis 80º liegt, auch wenn bevorzugte Ergebnisse erreicht werden können, wenn der eingeschlossene Winkel α im Bereich von 30º bis 60º liegt.
- Es lassen sich natürlich auch andere Anordnungen der Trageelemente zum Tragen der Mischflügel auf dem Rotorschaft vorsehen, wobei tatsächlich in bestimmten Fällen vorstellbar ist, daß ein einzelnes Trageelement zum Tragen jedes Mischflügels vorgesehen werden könnte.
- Auch wenn der Mischer-Ausgabe-Wagen so beschrieben wurde, daß er ein Ausgabeabteil einer bestimmten Form und Konstruktion aufweist, die auch eine Ausgabeeinrichtung, welche von einer Ausgabeschnecke gebildet wird, umfaßt, könnte auch jedes andere geeignete Ausgabeabteil und jede andere geeignete Ausgabeeinrichtung vorgesehen werden. In bestimmten Fällen ist tatsächlich vorstellbar, daß die Ausgabeeinrichtung entfallen kann, wie dies auch für das Ausgabeabteil gilt.
- Auch wenn der Mischrotor so beschrieben wurde, daß er sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 11,1 U/min dreht, kann man sich auch vorstellen, daß der Mischrotor mit einer Geschwindigkeit im Bereich von 2 U/min bis 40 U/min rotieren könnte, wenngleich allgemein vorstellbar ist, daß sich der Mischrotor bei einer Geschwindigkeit im Bereich von 1 U/min bis 30 U/min und bevorzugt bei einer Geschwindigkeit im Bereich von 3 U/min bis 15 U/min dreht.
- Auch wenn die Mischrotoren so beschrieben wurden, daß jeder vier Mischflügel enthält, kann in bestimmten Fällen der Mischrotor auch mit mehr als vier Mischflügeln versehen sein. Tatsächlich ist im Fall eines Mischabteils, das axial relativ lang ist, auch vorstellbar, daß drei Sätze von Mischflügeln, die in Längsrichtung entlang der Rotorwelle angebracht sind, vorgesehen werden. In diesem Fall würden die Mischflügel benachbarter Sätze um 90º um die Drehachse des Mischrotors relativ zueinander versetzt angeordnet sein. Es ist auch vorstellbar, daß in bestimmten Fällen die Mischflügel relativ zueinander um die Drehachse des Mischrotors um andere Winkelstellungen versetzt werden können. In bestimmten Fällen kann z.B. vorgesehen werden, daß die Mischflügel benachbarter Sätze um 120º zueinander angebracht sind.
- Es ist auch vorstellbar, daß die Tür 46, welche den Ausgabeauslaß 11 schließt, von einer Klappe aus flexiblem Material, wie z.B. einer Klappe aus flexiblem elastischem Kunststoff oder Gummi, gebildet wird, wobei in diesem Fall auch andere Anordnungen zum Anbringen der Rutsche aus dem Ausgabeauslaß vorgesehen werden könnten.
- Auch wenn die Abstreifer als aus flexiblem, jedoch elastischem Kunststoff bestehend beschrieben wurden, können sie auch aus jedem anderen geeigneten Material bestehen, und, wenngleich es auch vorteilhaft ist, daß sie elastisch sind, können sie in bestimmten Fällen auch nur flexibel ausgebildet sein.
Claims (10)
1. Gerät für die Mischung und Ausgabe faseriger Materialien, wobei das Gerät (1) einen
Behälter (2) aufweist, der einen hohlen Innenbereich (3) festlegt, der ein längliches
Mischabteil (4) von im wesentlichen halbkreisförmigem Querschnitt ausbildet und eine
sich in Längsrichtung erstreckende Hauptmittelachse (39) festlegt, die koaxial zur Achse
der Erzeugenden für den Halbkreisabschnitt (28) des Mischabteiles (4) liegt, wobei ferner
in dem Mischabteil (4) ein Mischrotor (7) um eine Drehachse rotierbar angebracht ist, die
mit der Hauptmittelachse (39) zusammenfällt, und der Mischrotor (7) wenigstens einen
Mischflügel (56) zum Durchmischen von Material in dem Mischabteil (4) aufweist, wobei
sich der Mischflügel (56) relativ zur Hauptmittelachse (39) im wesentlichen in
Längsrichtung erstreckt und eine sich im wesentlichen relativ zur Hauptmittelachse (39)
radial und in deren Längsrichtung erstreckende Vorderfläche (69) aufweist, die in einer
freien äußeren Kante (65) ausläuft, die allgemein in Längsrichtung verläuft und eine
äußere Umlaufkante (65) des Mischflügels (56) festlegt, dadurch gekennzeichnet, daß der
Mischflügel (56) ferner mit einer schrägen, nachlaufenden Fläche (71) versehen ist, die
von der freien äußeren Kante (65) der Vorderfläche (69) aus verläuft und mit der
Vorderfläche (69) einen eingeschlossenen spitzen Winkel (α) festlegt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eingeschlossene spitze
Winkel (α) zwischen der Vorderfläche (69) und der nachlaufenden Fläche (71) im Bereich
von 20º bis 70º liegt.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eingeschlossene spitze
Winkel (α) zwischen der Vorderfläche (69) und der nachlaufenden Fläche (71) im Bereich
von 30º bis 60º liegt.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eingeschlossene spitze
Winkel (α) zwischen der Vorderfläche (69) und der nachlaufenden Fläche (71) angenähert
45º beträgt.
5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Mischflügel (56) einen dreieckigen Querschnitt aufweist, wobei die Vorderfläche (69) und
die nachlaufende Fläche (71) von zwei Seiten des Dreiecks gebildet werden und die
Vorderfläche (69) von der dritten Seite (61) des Dreiecks aus radial nach außen verläuft.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderfläche (69)
rechtwinkelig von der dritten Seite (61) des Dreiecks aus verläuft.
7. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß der
Mischrotor (7) eine drehbar in dem Mischabteil (4) befestigte Rotorwelle (55) aufweist,
welche die Drehachse (39) des Mischrotors (7) festlegt, wobei jeder Mischflügel (56) auf
wenigstens einem Trageglied (57), das radial von der Rotorwelle (55) aus verläuft,
getragen wird.
8. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verhältnis der radialen Weite (r) der Vorderfläche (69) jedes Mischflügels (56) zum Radius
(R) der Umlaufkante (65) der Vorderfläche des Mischflügels (56) von der Drehachse (39)
des Mischrotors (7) im Bereich von 1:20 bis 1:2 liegt.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der radialen Weite
(r) der Vorderfläche (69) jedes Mischflügels (56) zum Radius (R) der Umlaufkante (65) der
Vorderfläche (69) des Mischflügels (56) von der Drehachse (39) des Mischrotors (7) im
Bereich von 1:10 bis 1:7 liegt.
10. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
radiale Weite (r) der Vorderfläche (69) jedes Mischflügels (56) im Bereich von 50 mm bis
300 mm liegt.
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