DE681206C - Verfahren zum Kopieren einer Tonschrift - Google Patents
Verfahren zum Kopieren einer TonschriftInfo
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- DE681206C DE681206C DET45733D DET0045733D DE681206C DE 681206 C DE681206 C DE 681206C DE T45733 D DET45733 D DE T45733D DE T0045733 D DET0045733 D DE T0045733D DE 681206 C DE681206 C DE 681206C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B11/00—Recording on or reproducing from the same record carrier wherein for these two operations the methods are covered by different main groups of groups G11B3/00 - G11B7/00 or by different subgroups of group G11B9/00; Record carriers therefor
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Description
- Verfahren zum Kopieren einer Tonschrift Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Vervielfältigen einzer mittels, stumpfwinkligen Stichels im. ein weiches Aufzeichnungsmaterial aufgezeichneten Tonschrift.
- Es ist bereits bekannt, Tonaufzeichnungen dadurch herzustellen, daß ein von den Tonströmen gesteuerter stumpfwinkliger Stichel in eine welche, durchsichtige, s:chneidb.are Schicht, die auf einem durchsichtigen Trägermaterial aufgegossen und an ihrer Oberfläche mit einer dünnen, undurchsichtigen Deckschicht versehen ist, die Tonspur eingraviert. Die undurchsichtige Deckschicht wird hierbei entsprechend der Tiefe des Eindringens des Stichels mehr öder weniger breitentfernt, und es. ergibt :sich eine vorzugsweise symmetrische, durchsichtige Zackentonschrift, die von den undurchsichtigen Rändflächen begrenzt ist.
- Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß @es Aufzeichnungen ergibt,. die sich nichteinwandfrei kopieren lassen; denn ,infolge der verschieden tief eingravierten Tonaufzeichnungen, ebenso infolge der keilartigen Form,des Aufzeichnungsquerschnittes, ergeben :sich optische Inhomogenitäten innerhalb der Tonspur, die sich auf der Kopie 7durch Unschärfen, Schwärzungsunterschiede und Ungleichmäßigkeiten bemerkbar 'machen. Diese Fehler der Kopie bedingen ihrerseits wieder Verzerrungen und ein erhöhtes Grundgeräusch bei der Wiedergabe. Diese Schwierigkeiten sind an :sich bekannt.
- Durch den Gegienstand der Erfindung werden diese Schwierigkeiten einwandfrei überwunden. Es hat sich gezeigt, daß die genannten Schwierigkeiten nur beim Gewinnen von Kontaktkopien oder den üblichen optischen Kopien auftreten, die insofern gleichwertig sind, als Idas Kopierlicht jeweils zuerst Iden zu kopierenden Fihnstreifeu durchdringt, daß dagegen beim optischen Kopieren von der Schichtseite aus :mittels reflektierten Lichtes, bei dem das Kopierlicht und der Kopierfilm auf der gleichen Seite des Mutterfilms angeordn etsind, die angeführten Fehler fortfallen, so daß einwandfreie Kopien gewonnen werden.
- Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die mittels stumpfwinkligem. Stichels gewonnene mechanische Tonschrift mittels an sich bekannter optischer Projektion in der Weise zu vervielfältigen, daß die Tonaufzeichnung vom. der Schichtseite her angeleuchtet wird und die Ebene der undurchsichtigen Deckschicht im reflektierten Licht durch an sich bekannte optische Einrichtungen auf dem Kopierfilm scharf abgebildet wird. Bei diesem Verfahren durchdringt,das Kopierheht nicht, wie sonst üblich, die optisch ,inhomogenen Schichten. des zu kopierenden Films, es wird vielmehr nur an der einwandfreien, nicht berührten Oberfläche des Films reflektiert. Beim scharfen Abbilden dieser Oberfläche auf dem Kopierfilm können daher keine fehlerhaften Erscheinungen auftreten, und es wird -eine :einwandfreie Kopie :erhalten. Diese Kopiermethode hat nach den weiteren Vorteil, daß als Ergebnis eine mit dem Mutterfilm identische Kopie gewönnen wird"dä die durchsichtige Tonspur, .die kein Licht reflektiert, in der Kopie :ebenfalls hell erscheint.
- In. Ausgestaltung der Erfindung wird ferner in den: Strahlengang zwischen Ausleuchtungslämpe und Aufzeichnungsträgereine die Lichtstrahlen diffus zerstreuende Einrichtung, z. Beine Milchglasscheibe, eingeschaltet, wodurch. eine weitere Verbesserung der Abbildung .der Deckschicht in der Kopie erzielt wird. Dies kann .erreicht werden durch Wahl besonders lichtzerstreuender Eigenschaften der Oberfläche der abzubildenden Deckschicht. Es kann auch die weiche Aufzeichnungss -chicht so ,gewählt werden, daß sie das auffallende Licht möglichst diffus reflektiert, oder es kann ferner die den Tonträger an der Köpiesbelle führende Führungsbahn oder Walze aus lichtzerstreuendem Material hergestellt ;sein.
Claims (2)
- hATRN"TANSPRÜCIIR: i. Verfahren zum Kopieren einer Tonschrift, die mittels eines stumpfwinkligen prismatischen Stichels in einer auf :einem festen Trägermaterial aufgebrachten und mit einer Deckschicht versehenen weichen Schicht entsprechend der veränderlichen Tiefe .des Eindringens es Stichels mit veränderlicher Breite aufgezeichnet ist; dadurch gekennzeichnet, -daß der in geeigneter Weise von der Schichtseite aus angeleuchtete Aufzeichnungsträger im reflektierten Licht mit Hilfeeiner Optik ;auf einen photographisch empfindlichen Film abgebildet wird; wobei das Bild auf die Ebene der Deckschicht scharf eingestellt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anleuchtung der Tonspur diffuses Licht verwendet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET45733D DE681206C (de) | 1935-09-10 | 1935-09-10 | Verfahren zum Kopieren einer Tonschrift |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DET45733D DE681206C (de) | 1935-09-10 | 1935-09-10 | Verfahren zum Kopieren einer Tonschrift |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE681206C true DE681206C (de) | 1939-09-19 |
Family
ID=7562116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET45733D Expired DE681206C (de) | 1935-09-10 | 1935-09-10 | Verfahren zum Kopieren einer Tonschrift |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE681206C (de) |
-
1935
- 1935-09-10 DE DET45733D patent/DE681206C/de not_active Expired
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