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DE680059C - Einrichtung an elektrischen Kabeln, deren Isolation unter der Einwirkung eines von ihr getrennten gasfoermigen oder fluessigen Druckmittels steht - Google Patents

Einrichtung an elektrischen Kabeln, deren Isolation unter der Einwirkung eines von ihr getrennten gasfoermigen oder fluessigen Druckmittels steht

Info

Publication number
DE680059C
DE680059C DE1930680059D DE680059DD DE680059C DE 680059 C DE680059 C DE 680059C DE 1930680059 D DE1930680059 D DE 1930680059D DE 680059D D DE680059D D DE 680059DD DE 680059 C DE680059 C DE 680059C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
insulation
pressure
action
electrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930680059D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DRUCA SA
Original Assignee
DRUCA SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DRUCA SA filed Critical DRUCA SA
Application granted granted Critical
Publication of DE680059C publication Critical patent/DE680059C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/20Cable fittings for cables filled with or surrounded by gas or oil
    • H02G15/24Cable junctions

Landscapes

  • Gas Or Oil Filled Cable Accessories (AREA)
  • Processing Of Terminals (AREA)

Description

  • Einrichtung an elektrischen Kabeln, deren Isolation unter der Einwirkung eines von, ihr getrennten gasförmigen oder flüssigen Druckmittels steht Bei elektrischen Hochspannungskabeln (oder -kabelanlagen), deren Isolation unter Einwirkung eines von ihr getrennten gasförmigen oder flüssigen Druckmittels steht, besteht die Gefahr, daß, wenn in solchen Kabeln beispielsweise bei Eintritt eines Fehlers in der Druckleitung eine- streckenweise Druckabschaltung erfolgt, die Imprägniermasse der unter Betriebsdruck stehenden Kabelstrecke in die angrenzende abgeschaltete bzw. nicht mehr unter Druck stehende Strecke hineingedrängt und dadurch die erstgenannte Strecke elektrisch schlechter und die angrenzende durch unzulässige Beanspruchung der Trennhülle oder des Kabels mechanisch beschädigt wird.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht ,darin, die obigen Nachteile zu vermeiden. Es geschieht dies dadurch, daß in an sich bekannter Weise an geeigneten Stellen, insbesondere in Muffen, eine oder mehrere Schichten aus für das Imprägniermaterial undurchlässigem Isolierstoff, z. B. aus Ölleinwand, möglichst schräg zu den elektrischen Kraftlinien in das imprägnierte Isolationsmaterial des Kabels bzw. der Muffe von der Leiteroberfläche bis zur Isolationsoberfläche eingebettet sind und das Durchtreten von Imprägniermasse durch den elektrischen Kabelleiter durch ebenfalls an sich bekannte Mittel verhindert ist. Man kann die vorgenannte Anordnung nicht nur in den Verbindungsmuffen zwischen zwei Kabellängen anwenden, wie es in der beiliegenden Zeichnung erläutert ist, sondern auch an einer beliebigen Stelle des ununterbrochenen Kabels, wobei, wenn das Kabel keine massiven, sondern Litzenleiter enthält, die durchlaufenden Adern durch Eingießen von Zinn auf bekannte Weise abgeschlossen werden können.
  • Für ölgefüllte Kabel sind bereits Absperrverbindungen vorgeschlagen, die aus festen Kappen bestehen, welche auf die Kabelenden aufgesetzt sind. Die elektrische Verbindung zwischen den Kabelenden erfolgt hierbei durch freiliegende elastische Leiterteile. Auch die Anordnung einer - für das Imprägniermittel dichten. Lage von Isolierstoff auf den abgeschrägten Enden von ölgefüllten Kabeln mit durchgehenden Hohlleitern (also ohne Absperrung) ist bekannt, um das Herausfließen des dünnen Öles aus den Kabelenden während der Muffenmontage zu verhindern. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, bei Verwendung von Gummi an Stelle von Papierbändern als Isolation der Kabelverbindungsstelle das ölempfindliche Gummi in eine für Öl undurchlässige Hülle einzuhüllen. Dieser Vorschlag hat jedoch sowohl hinsichtlich der Ausführung als auch des Zweckes mit dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung nichts zu tun und ist auch nicht ohne weiteres geeignet, die beabsichtigte Wirkung des Gegenstandes der Erfindung herbeizuführen.
  • Bei der oben beschriebenen Einrichtung nach der Erfindung sind die freiliegenden Leiterteile der für ölgefüllte Kabel bekannten Absperrmuffen vermieden und es ist statt dessen an allen Stellen des Druckkabels eine gute Isolierung des Leiters vorhanden; sie ist an beliebigen Stellen des Kabels; auch außerhalb der Kabelverbindungsmuffen anwendbar und verhindert das übertreten der Imprägniermasse in Richtung der Kabelachse aus einem Abschnitt des Druckkabels, der unter höherem bzw: normalem Druck steht, in einen angrenzenden, der unter geringerem Druck steht, durch einfache Mittel (nämlich durch eine für das Imprägniermittel undurchlässige isolierende Einlage in der Kabelisolation in Verbindung mit abgeschlossenen Leitern), welche an jeder Stelle des Kabels ohne erhebliche Störung seiner Kontinuität und ohne erhebliche Durchmesservergrößerung angewendet werden können.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung, beispielsweise an der Verbindungsmuffe eines Einleiterdruckkabels, im Längsschnitt dargestellt.
  • Die Erfindung ist jedoch nicht auf Einleiterdruckkäbel beschränkt, sondern sie kann sinngemäß auch bei Mehrleiterdruckkabeln mit Trennung von Druck- und Isolationsmittel; mit metallisierten Adern oder mit Gürtelisolation, mit gemeinsamem Bleimantel oder mit einzeln verbleiten Adern oder bei Anlagen mit in druckfeste Rohre eingezogenen Kabeln angewendet werden.
  • In der Zeichnung sind a der Kupferleiter, b die Verbindungsstelle der in der Muffe zu vereinigenden beiden Kupferleiter (Lötstelle oder Schweißstelle mit oder ohne Hülse), c die Isolation des Kabels, d das abgeschrägte Isoliermaterial derselben am Kabelende, e die äußere Trennhülle von Drück- und Isolationsmittel, z. B. der Bleimantel, f die äußere Hülle um die Verbindungsstelle, g die Lötstelle zwischen Bleimantel und Schutzhülle f, h das auf der Verbindungsstelle aufgebrachte Isoliermaterial, i das äußere Schutzgehäuse (z: B. Muffengehäuse, Bewehrung oder Druckleitung); k der Raum zwischen der Verbindungsstelle und dem äußeren Schätzgehäuse (z. B. der Druckkanal); Z die ölbeständige und ölundurchlässige Trennschicht, die zusammen mit der Absperrung b des Leiters a das Übertreten des Isoliermaterials in den angrenzenden Abschnitt verhindert. Eine mechanische Verstärkung m dient zum Anpressen der Hülle f. -Der Zusammenbau einer solchen Verbindungsstelle erfolgt in der Weise, daß zunächst, wie üblich, die Kabelenden ausgerichtet und zugerichtet werden, letzteres vorteilhaft in der konischen Form d, doch ist auch treppenförmiges oder anderes Absetzen der Isolation möglich. Hierauf werden die beiden Metalleiter bei b in einer der bekannten Arten miteinander vereinigt, -z. B: gespleißt, verlötet oder geschweißt, wobei eine Hülse verwendet werden kann oder nicht.
  • Hierauf oder schon sofort nach dem Abstufen der Isolation d wird die Schicht Z angebracht, und zwar möglichst schräg zu den elektrischen Kraftlinien, um eine möglichst günstige elektrische Beanspruchung zu erzielen. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß ein Band aus Ölleinwand oder einem anderen für das im Kabel verwendete Imprägniermaterial (meistens Öl, mit mehr oder weniger Harz) genügend undurchlässigen und gut isolierenden Stoff dicht und fest auf das schrägabisolierte Kabelende gewickelt wird, so daß das letztere zwischen der Lötstelle b und der Schutzhülle e völlig bedeckt ist, und wobei die Bewicklung zweckmäßig über das Ende der Schutzhülle e und über die Lötstelle b hinüber sich erstreckt. Vorteilhaft wird ein Material (wie Ölleinwand) verwendet, dessen Ränder beim Aufwickeln fest aneinander kleben und so eine geschlossene Hülle bilden. Hierauf wird in der üblichen Weise das Isoliermaterial h .in der für die Spannung erforderlichen Dicke, beispielsweise durch Bewicklung auf die Verbindungsstelle aufgebracht. Dieses Material kann aus demselben imprägnierten Papier bestehen, aus welchem auch die Kabelisolation c aufgebaut ist; grundsätzlich und ohne die gemäß der Erfindung erreichte Wirkung zu beeinflussen, kann aber auch für h ein anderes Material als für c, z. B. dasselbe Material verwendet werden, aus welchem die Schicht Z besteht. Die Verbindungsmuffe wird dann in der üblichen Weise fertiggestellt, z. B. wie in der Abbildung angedeutet ist, durch Aufbringen einer äußeren Bleihülle f, welche reit dem Bleimantel bei g verlötet wird Zur Verstärkung kann um die Bleihülse feine Bewicklung bekannter Art, z. B. aus Metalldraht oder -band erfolgen; in der Abbildung ist ein solches Band m an den Hülsenenden angegeben, welches dazu dienen soll, die Hülse f, die Schicht Z und das Bleimantelende g fest zusammenzupressen. Das Band rh kann aber natürlich auch über die ganze Hülse f hinweglaüfen.
  • Die Schicht L wird durch das darüber befindliche, fest aufgebrachte Isoliermaterial h fest an das Kabelende d angepreßt, was auch aus elektrischen Gründen erforderlich ist. Hierdurch kommt ein fester Abschluß beider Kabelabschnitte zustände, so daß kein Imprägniermaterial aus dem einen in den anderen übertreten kann. Da (falls keine Massivleiter verwendet werden) außerdem auch die Verbindungsstelle der Metalleiter, wie bei b ersichtlich, dicht gemacht wird, so kann ein Übertreten des Imprägniermaterials auch nicht durch die litzenförmigen Leiter erfolgen. Wenn das Kabel und die Verbindungsstelle durch ein in dem Kanal k befindliches Druckmittel unter Druck gehalten werden und dann beispielsweise das Kabel rechts von der in der Abbildung dargestellten Verbindungsmuffe infolge eines Fehlers in der Druckleitung oder aus einem anderen Grunde vom Druck abgeschaltet ist, so kann trotzdem ein Hinübertreten von Imprägniermaterial von dem linken Kabelstück in das rechte nicht stattfinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an elektrischen Kabeln, deren Isolation unter Einwirkung eines von ihr getrennten gasförmigen oder flüssigen Druckmittels steht, dadurch gekennzeichnet, daß bei Eintritt eines Fehlers in der Druckleitung und Abschalten des fehlerhaften Abschnittes der Druckleitung eine unzulässige Beanspruchung der Trennhülle des abgeschalteten Abschnittes infolge Übertretens von Imprägniermasse aus den unter Betriebsdruck stehenden Kabelabschnitten in den abgeschalteten Kabelabschnitt dadurch vermieden wird, daß in an sich bekannter Weise an geeigneten Stellen, beispielsweise an den Muffen, eine oder mehrere Schichten aus für das Imprägniermittel undurchlässigem Isolierstoff, z. B. Ölleinwand, möglichst schräg zu den elektrischen Kraftlinien in das imprägnierte Isolationsmaterial des Kabels von der Leiteroberfläche bis zur Isolationsoberfläche eingebettet sind, und daß -das Durchtreten von Imprägniermasse durch den elektrischen Kabelleiter durch ebenfalls an sich bekannte Mittel verhindert wird.
DE1930680059D 1930-09-30 1930-09-30 Einrichtung an elektrischen Kabeln, deren Isolation unter der Einwirkung eines von ihr getrennten gasfoermigen oder fluessigen Druckmittels steht Expired DE680059C (de)

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DE1930680059D Expired DE680059C (de) 1930-09-30 1930-09-30 Einrichtung an elektrischen Kabeln, deren Isolation unter der Einwirkung eines von ihr getrennten gasfoermigen oder fluessigen Druckmittels steht

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