DE689905C - Nachgiebiger Grubenstempel - Google Patents
Nachgiebiger GrubenstempelInfo
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- DE689905C DE689905C DE1935G0090827 DEG0090827D DE689905C DE 689905 C DE689905 C DE 689905C DE 1935G0090827 DE1935G0090827 DE 1935G0090827 DE G0090827 D DEG0090827 D DE G0090827D DE 689905 C DE689905 C DE 689905C
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- Germany
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- wedge
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/14—Telescopic props
- E21D15/28—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
- E21D15/285—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means of wedges or wedge combinations
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Nachgiebiger Grubenstempel Bei Grubenstempeln mit in eine starre Tasche des Außenstempels eingesetztem Keil hat sich der Nachteil gezeigt, daß Ungenauigkeiten in den Steigungen der gegenüberliegenden Flächen des Keiles und des Innenstempels eine ungleichmäßige Belastung der mit dem Außenstempel starr verbundenen oder an diesem gebildeten Tasche für den Keil verursachen. So kann es vorkommen, daß der Keil nur oben oder nur unten den auf dem Innenstempel ruhenden Gebirgsdruck aufzunehmen hat. Diese einseitige Beanspruchung des Keiles muß natürlich eine nachteilige Wirkung auf die Tasche haben, da diese statt über ihre ganze Höhe gleichmäßig nur an einer Stelle derart beansprucht wird, daß sie dauernd nicht den notwendigen Widerstand leisten kann und schließlich zum Zerspringen gebracht wird. Der Innenstempel verliert dann die erforderliche Stütze mit der Folge eines Zubruchgehens des Gebirges.
- Es ist bekannt, bei Grubenstempelkle@mmschlössern eine schwenkbare Widerlagsplatte für den Spannkeil zu verwenden. Hierbei ist die Widerlagsplatte für den Spannkeil. in den Schenkelenden :eines den Außenstempel lose umfassenden U-förmigen Bügels mittels Zapfen gelagert. Der auf den Innenstempel sich äußernde Gebirgsdruck kommt über den Spannkeil auf die Widerlagsplatte und insbesondere auf deren Lagerzapfen zur Wirkung. Für höhere Gebirgsdrücke bedürfen die Widerlagsplattenmpfen und die diese aufnehmenden Bügelenden einer besonders kräftigen Ausbildung.
- Ferner ist es bekannt, bei Grubenstempeln mit keilförrnzgem Innenstempel die als Widerlager für den Keil dienende Taschenquerwand gewölbt zu gestalten und die Widerlagsfläche des Keiles. dementsprechend anzupassen, wodurch eine Verdrehung .des Keiles in Querrichtung zum Anschmiegen des Keiles an die Keilfläche des Innenstempels @ermöglicht wird.
- Gemäß der Erfindung handelt es sich darum, die Nachteile bei einer eingangs geschilderten Keilausbildung und -anordnung zu beseitigen, indem gegenüber dem Innenstempel in die starre Tasche ein Spannkeil in Gemeinschaft mit einem sich neigbar einstellenden Zwischenstück eingesetzt ist. Erfindungsgemäß ist bei einem nachgiebigen Grubenstempel mit keilförmigem Innenstempel und mit in Achsrichtung des Stempels angeordnetem, Bremsdruck erzeugenden r Keil im Klemmschloß der Keil in seiner Längsrichtung in zwei Teile geteilt, deren -B,e-f, rührungsflächen kreisbogenförmig derart gestaltet sind, daß die Steigung des Keiles sich der Steigung des keilförmigen Innenstempels anpassen kann. Die kreisbogenförmigen Berührungsflächen können sich im wesentlichen über die gesamte Länge des Zwischenstückes erstrecken. Es kann das Zwischenstück an geeigneter Stelle für eine gleichmäßige:: Druckübertragung auch mit einem Ansatz in eine entsprechende Auskehlung des anderen Keilteiles eingreifen. Es ist dann nur ein geringes Spiel oben und unten zwischen den Keilteilen notwendig, um die geschilderte Einstellung zu ermöglichen. Die gleichen Ausbildungen lassen sich auch in Stempelquerrichtung treffen, um einseitige Druckwirkungen auszugleichen. Eine allseitige Beweglichkeit des Zwischenstückes läßt sich fernher in einfacher Weise durch eine kugelige Ausbildung der Berührungsflächen beider Keilteile erreichen.
- Es stellen dar: Abb. i einen senkrechten Schnitt durch einen Stempel, Abb. 2 einen Schnitt nach A-!1: in A.bb. i und die Abb.3 und 4 weitere Ausführungsbeispiele einer Keilausbildung im senkrechten Schnitt. i bezeichnet den Keil, der in einem mit dem Außenstempel 2 verbundenen Taschenbügel 3 gegenüber dem Innenstempel 2' eingesetzt ist. Zwischen dem Keilteil i und dem Innenstempel 2' befindet sich nach den Abb. i und 2 ein Keilteil 4. Beide Keilteile i und 4 haben in Längsrichtung zum Stempel kreisbogenförmige Berührungsflächen 5, die sich über die gesamte Länge des Keilteiles 4 erstrecken oder nur zwischen einem an diesem gebildeten, gerundeten Ansatz 4' und einer Auskehlung an dem Keilteil i bestehen (Abb. 3). Im letzteren Falle ist für die Einstellung des Keilteiles 4 an den Enden dem Keilteil i gegenüber ein geringes Spiel notwendig.
- Eine Ausbildung für einen Kräfteausgleich auch quer zum Stempel läßt Abb.2 ersehen, in der die Berührungsflächen 5' zwischen dem Keilteil i und dem Teil 4 ebenfalls Kreisbogenform haben.
- Der Keiltei14 kann in der beschriebenen Ausbildung auch zwischen der Querwand 3' des Taschenbügels 3 und dem Keilteil i Anordnung finden. Der Keil i hat dann unmittelbare Anlage an dem Innenstempel 2' (Abb. 4).
- Der Keiltei14 läßt sich auch allseitig beweglich anordnen, wenn er kugelig an dem Keilteil i gelagert oder wenn dem Ansatz 4' kugelige Form und an dem Keilteil i entsprechende Lagerung gegeben wird.
- Die beschriebene Ausbildung ist an die gezeichnete Form und Anordnung des Keiles i natürlich nicht gebunden. Auch kann sie bei Streckenbögen u. dgl. Verwendung finden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Nachgiebiger Grubenstempel mit keilförmigem Innenstempel und mit in Achsrichtung des Stempels angeordnetem, Bremsdruck erzeugendem Keil im Klemmschloß, welcher entweder festgeschlagen wird oder auf einem Teil seiner Länge mit dem Innenstempel gleiten kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil in seiner Längsrichtung in zwei Teile geteilt ist, deren Berührungsflächen kreisbogenförmig derart gestaltet sind, daß die Steigung des Keiles sich der Steigung des keilförmigen Innenstempels (2') anpassen kann.
- 2. Nachgiebiger Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Keilteil (4) einen Ansatz (4') hat, der in eine entsprechende Auskehlung des anderen Keilteiles (i) eingreift.
- 3. Nachgiebiger Grubenstempel nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine kugelige Ausbildung der Berührungsflächen der beiden Keilteile (4, 1).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935G0090827 DE689905C (de) | 1935-07-14 | 1935-07-14 | Nachgiebiger Grubenstempel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935G0090827 DE689905C (de) | 1935-07-14 | 1935-07-14 | Nachgiebiger Grubenstempel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE689905C true DE689905C (de) | 1940-04-08 |
Family
ID=7139363
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1935G0090827 Expired DE689905C (de) | 1935-07-14 | 1935-07-14 | Nachgiebiger Grubenstempel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE689905C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE967104C (de) * | 1948-10-02 | 1957-10-03 | Becorit Grubenausbau Gmbh | Kastenfoermiger Innenstempel |
| DE967251C (de) * | 1944-04-15 | 1957-11-07 | Karl Theodor Jasper | Stahl-Grubenstempel |
| DE971043C (de) * | 1951-12-23 | 1958-12-04 | Karl Gerlach | Mehrteiliger Grubenstempel |
-
1935
- 1935-07-14 DE DE1935G0090827 patent/DE689905C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE967251C (de) * | 1944-04-15 | 1957-11-07 | Karl Theodor Jasper | Stahl-Grubenstempel |
| DE967104C (de) * | 1948-10-02 | 1957-10-03 | Becorit Grubenausbau Gmbh | Kastenfoermiger Innenstempel |
| DE971043C (de) * | 1951-12-23 | 1958-12-04 | Karl Gerlach | Mehrteiliger Grubenstempel |
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