DE689563C - Verfahren zur Verhinderung stoerender Aufladungen en - Google Patents
Verfahren zur Verhinderung stoerender Aufladungen enInfo
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- H—ELECTRICITY
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Description
- Verfahren zur Verhinderung störender Aufladungen des Speicherelektrodenrandes bei Bildzerlegerröhren Bei den bekannten Bildzerlegerröhren mit Speicherelektrode ist um das abgetastete Bildfeld stets ein gewisser Rand vorhanden, der nicht vom Stahl abgetastet wird. Schon bei der Herstellung der normalerweise als Photomosaik ausgebildeten Speicherelektrode ist es notwendig oder zumindest zweckmäßig, um die Mosaikfläche einen freien Rand zulassen. Ein nicht abgetasteter Aand ist ferner aus dem Grunde erförderlich, weil der Strahl sonst über den Rand der Speicherelektrdde hinausgelenkt werden könnte, wobei erfahrungsgemäß sehr starke Störspannungen entstehen.
- Dieser Rand bedingt jedoch den Naschteil, daß die vom Abtaststrahl nicht überfahrenen Teile der Speicherelektrode sich durch vagabundierende Elektronen - negativ aufladen. Diese negative Aufladung zerstört die Gleichmäßigkeit des vor der Speicherelektrode @entstehenden Zugfeldes und 'bewirkt infolgedessen eine ungleichmäßige Verteilung der vom Abtaststrahl auf der Speicherelektrade erzeugten Sekundärelektronen. In der Praxis wirkt sich dies in einem hellen Bildrand aus,' der auch bei.. unbeleuchtetem Mosaik vorhanden ist: Eine Metallisierung dieses Randes, wie sie zur Herstellung einer Kontrollkathode bekannt. ist, die in gleicher Weise wie das Mosaik formiert wird, so daß er mittels einer Zuführung ari ein festes Potential gelegt werden könnte, kommt nicht in Frage, da hierdurch eine größere Kapazität zwischen Signalplatte und Erde entstehen würde und da durch den Abtaststrahl auf dieser Metallisierung bei Störungen in der Ablenkung sehr viel Sekundärelektronen erzeugt werden können, die die Ladungsverteilung auf dem Mosaik zerstören würden.
- Gemäß der Erfindung werden die Bildränder zumindest teilweise mit Hilfe des Abtaststrahles auf ein definiertes Potential gebracht. Der Strahl wird also außer über das eigentliche Bildfeld noch über einen Randstreifen von z. B. i bis 2 cm Breite geführt. Der Rand nimmt dann etwa dasselbe Potential an wie die Speicherelemente im unbelichteten Zustand. Die Abtastung des Randes darf natürlich die für die Abtastung des Bildfeldes vorgesehene Zeit nicht verkürzen. Infolgedessen muß der Abtaststrahl über die Ränder mit erhöhter Geschwindigkeit geführt werden, und auch der Rücklauf muß gegenüber dem normalen Verfahren beschleunigt werden.
- Die Erfindung hat vor allem Bedeutung für die senkrecht zur Zeilenrichtung * liegenden Bildränder, die durch einen entsprechenden zeitlichen Verlauf der Zeilenkippfelder bequem auf definiertes Potential gebracht werden können. Die beiliegende Zeichnung zeigt in der ausgezogenen Kurve a als Beispiel den Verlauf der Zeilenkippspannung gemäß dein Verfahren der Erfindung, während die gestrichelte Kurve b den Verlauf der Kippspannung beim normalen Abtastverfahren darstellt. Die während der Abtastung des Randes auftretenden Signalspannungen müssen durch geeignete Maßnahmen unterdrückt oder unschädlich gemacht werden. Sie können z. B. zeitlich so gelegt werden, daß sie in die Synchronisierpause fallen. Die Gleichlaufimpulse werden dabei in der üblichen Weise in einer gesonderten Schaltung erzeugt.
Claims (1)
- PATZNTANSPRUCHE: i. Verfahren zur Verhinderung störender Aufladungen des Speicherelektrodenrandes bei Bildzerlegerröhren, deren Mosaikelektrode außer dem zur Erzeugung der Bildsignale ausgenutzten Feld (Bildfläche) einen Rand aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Bildfläche zumindest teilweise auch der Elektrodenxand, insbesondere zwei beiderseits der Bildfläche senkrecht zur Zeilenrichtung liegende Streifen, vom Abtaststrahl überstrichen und dabei auf ein Potential gebracht wird, das etwa dem Potential der innerhalb der Bildfläche liegenden Mosaikelemente im unbelichteten Zustand entspricht. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibgeschwindigkeit des Abtaststrahles während der Abtastung des Randes bzw. während des Rücklaufs erhöht wird. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bei .der Randabtastung auftretenden Signalspannungen unterdrückt werden, indem sie z. B. in die Synchronisierpause fallen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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| DE689563C true DE689563C (de) | 1940-03-27 |
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ID=25944954
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1937F0082648 Expired DE689563C (de) | 1937-03-06 | 1937-03-07 | Verfahren zur Verhinderung stoerender Aufladungen en |
Country Status (1)
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1937
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