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DE68927481T2 - Druckvorrichtung für Abstempel- oder Frankiermaschine oder dergleichen - Google Patents

Druckvorrichtung für Abstempel- oder Frankiermaschine oder dergleichen

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Publication number
DE68927481T2
DE68927481T2 DE68927481T DE68927481T DE68927481T2 DE 68927481 T2 DE68927481 T2 DE 68927481T2 DE 68927481 T DE68927481 T DE 68927481T DE 68927481 T DE68927481 T DE 68927481T DE 68927481 T2 DE68927481 T2 DE 68927481T2
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DE
Germany
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nozzles
holding
ink
distance
devices
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DE68927481T
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English (en)
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DE68927481D1 (de
Inventor
Francis Chevillon
Claude Martin
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Secap (groupe Pitney Bowes) Boulogne Billancourt
Original Assignee
Secap SA
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J13/00Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in short lengths, e.g. sheets
    • B41J13/10Sheet holders, retainers, movable guides, or stationary guides
    • B41J13/12Sheet holders, retainers, movable guides, or stationary guides specially adapted for small cards, envelopes, or the like, e.g. credit cards, cut visiting cards
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/18Devices or arrangements for indicating destination, e.g. by code marks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/0085Using suction for maintaining printing material flat

Landscapes

  • Ink Jet (AREA)
  • Particle Formation And Scattering Control In Inkjet Printers (AREA)

Description

  • Druckvorrichtung für Abstempel- oder Frankiermaschine oder dergleichen
  • Die Erfindung betrifft eine Tintenstrahldruckvorrichtung zum Bedrucken von Versandobjekten im schnellen Durchlauf, insbesondere in einer Maschine zum Entwerten, Frankieren oder allgemeiner zum Stempeln.
  • Eine derartige Anordnung, wie sie z.B. aus dem Dokument GB- A-2 110 854 oder FR-A-2158636 bekannt ist, hat Druckköpfe, die mit Tintenstrahldüsen versehen sind zum Führen und Fördem des Objekts bzw. der zu bedruckenden Unterlage vor den Düsen und Detektoreinrichtungen, die den Vorschub der Unterlage erfassen und die Abgabe von Tinte durch die Düsen auslösen.
  • Bei einer Entwertungsvorrichtung soll ein postalischer, normierter Aufdruck mit den Abmessungen 80mm x 25mm in der oberen rechten Ecke von Postsendungen gedruckt werden. In einer Frankiermaschine kann die Breite der zu bedruckenden Zone einen weitaus größeren Wert erreichen, ohne daß sich etwas an den später erläuterten Bedingungen und Lösungen ändert. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit muß mehrere Meter pro Sekunde erreichen können, und hierzu ermöglichen es die Druckköpfe, die die Technik "Tropfen bei Bedarf" mit piezoelektrischem Schalter verwenden, eine Lineargeschwindigkeit zu erreichen, die bis zu 2 mis bei einer Schreibdichte von 4-6 Punkten pro mm [d.h. 100 - 150 dpi (wobei dpi die Abkürzung für "punkte pro Inch ist)] erreichen kann.
  • Um mit einem Tintenstrahl mit hoher Leistung richtig zu funktionieren, müssen präzise gesteuert werden:
  • - den Abstand zwischen den Düsen, die die Tropfen erzeugen, und der Oberfläche des Papiers, und
  • - die Abgabe der Tintentropfen in Abhängigkeit vom Vorschub des Papiers, um Bildverzerrungen zu vermeiden.
  • Letztere Bedingung muß auf jeden Fall erfüllt werden, jedoch mit noch höherer Genauigkeit bei Drucksystemen, bei denen der Abstand der Düsen größer als der Abstand der Punkte ist, was dazu zwingt, die Linie der Düsen schräg zur Vorschubrichtung des Papiers anzuordnen.
  • Es ist ersichtlich, daß es bei diesen Bedingungen notwendig ist, die Abgabezeitpunkte der verschiedenen Düsen gegeneinander zu versetzen, um ihre räumliche Versetzung infolge der Schrägstellung zu kompensieren. Diese räumliche Versetzung liegt in der Größenordnung einiger hundert Elementarschritte (der Abstand zwischen zwei benachbarten Tropfen), und um eine sichtbare Verzerrung zu vermeiden, muß der Fehler bzgl. der Versetzung unter 1% liegen.
  • Um den Abstand zwischen den Düsen und dem Papier zu steuern, hat man in Betracht gezogen, eine Auflageplatte für ebene Objekte, die gegenüber den Düsen etwas vorsteht, und ein Förderbandsystem zu verwenden, das das Objekt auf seiner Rückseite hält und es gegen die Auflageplatte drückt. Ein derartiges System hat zwei Nachteile:
  • - es ist nicht möglich, das Papier gegen eine Führung unmittelbar nach dem Aufdruck anzudrücken, da eine erhebliche Gefahr des Verschmierens besteht,
  • - wenn die Dicke des Objekts nicht gleichmäßig ist, führt dies zu Unregelmäßigkeiten bei der Auflage, was die Druckqualität ändert.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine zufriedenstellende Lösung für dieses fundamentale Problem zu geben.
  • Gemäß der Erfindung, wie sie in Anspruch 1 definiert ist, weisen die Führungs- und Fördermittel der Druckvorrichtung eine Einrichtung auf, die das Objekt im Abstand von den Düsen hält, und zwar durch Saugwirkung mittels Druckluftstrahlen, die nach dem Bernulliprinzip wirken; auf diese Weise trennt ein "Luftkissen" die bedruckte Papierf läche von den benachbarten Gegenständen, wodurch jede Gefahr eines Verschmierens vermieden wird. Eine solche Lösung unterscheidet sich vollständig von den bekannten Lösungen, bei denen mit Saugmitteln verbundene perforierte Gurte eine Saugwirkung erzeugen, die den Träger gegen den Gurt andrückt, ohne eine selbständige Regelung eines einzuhaltenden Abstandes, wie bei der vorliegenden Erfindung.
  • Vorteilhafterweise besteht die Einrichtung zum Abstandshalten des Trägers aus mit Löchern versehenen Platinen, die im wesentlichen am Umfang und in der Nähe der Düsengruppe angeordnet sind, und zwar in einer Ebene, die sehr nahe der Ebene der Düsen liegt; bei einer Abwandlung können die Löcher in den die Düsen aufweisenden Druckköpfen integriert sein, und es ist vorteilhaft, Mittel zum Auffangen der ausgestoßenen Luft vorzusehen (z.B. Sammelrinnen und Sauglöcher).
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung, unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. In diesen zeigt:
  • Fig. 1 eine schematische Vorderansicht einer Druckvorrichtung gemäß der Erfindung;
  • Fig. 2 eine schematische teilweise Seitenansicht der Druckvorrichtung von Fig. 1,
  • Fig. 3 in schematischer perspektivischer Darstellung eine erste Abwandlung der Erfassungsvorrichtung der Vorrichtung von Fig. 2,
  • Fig. 4 in schematischer perspektivischer Darstellung eine zweite Abwandlung der Erfassungsvorrichtung der Vorrichtung von Fig. 2,
  • Fig. 5 die teilweise Vorderansicht eines abgewandelten Druckkopfes gern. einer Abwandlung der Erfindung und
  • Fig. 6 einen schematischen Querschnitt des Kopfes der Fig. 5.
  • Die Druckvorrichtung gem. der Erfindung umfaßt Tintenstrahl-Druckköpfe 1, die derart angeordnet sind, daß sie auf eine Unterlage oder auf ein Versandobjekt 2 beim Durchlauf einen genormten Poststempelabdruck drucken können, der durch die gestrichelten Linien 3 gezeigt ist.
  • Das Objekt 2 wird von kontinuierlichen Antriebseinrichtungen vorbeibewegt, die z.B. aus zwei endlosen Bändern 4, die das Objekt einklemmen, oder auch aus einem Band und einem Druckschuh bestehen. Das Band läuft in üblicher Weise über freie Rollen und über von einem Motorsystem angetriebene Rollen.
  • Eine horizontale Führungsschiene 20 führt den unteren Rand 2 des zu bedruckenden Objekts.
  • Gemäß der gezeigten Ausführungsform werden Druckköpfe 1 verwendet, die von Dataproducts unter der Bezeichnung "Ultrajet 96/32" hergestellt werden. Diese Köpfe haben 32 Tintenstrahldüsen 5, die 1,483 mm beabstandet sind. Neigt man die Düsen bzgl. der Papiervorschubrichtung, ist es möglich, den Abstand zwischen zwei benachbarten Punkten auf dem Papier und damit gleichzeitig den Abstand der 32 Spuren und die Gesamthöhe des Druckes zu verändern, um die gewünschte Dichte von 128 Punkten pro Zoll (etwa fünf Punkte pro mm) zu erhalten.
  • Es ist außerdem leicht, zu berechnen, daß man bei Verwendung von vier Köpfen, die um 32º03' geneigt und derart übereinandergestapelt sind, daß die Spuren von vier Köpfen um 0,195 mm versetzt sind, man einen Aufdruck von 160 mm x 25 mm erhalten kann, der somit den verschiedenen Postvorschriften entspricht. Die entsprechenden Abstände sind in Fig. 1 angegeben. Jeder Kopf 1 erfaßt eine Höhe von 24,415 mm, auf der er die 32 Düsen einzeln ansteuern kann, um 32 Punkte mit einem Abstand von 24,415/31 = 0,78 mm zu bilden. Die vier Köpfe sind in der Höhe leicht um 0,195 mm gegeneinander versetzt. Sie ergänzen sich somit, um durch Verschachtelung 128 Punktlinien zu bilden, die um 0,195 mm beabstandet sind. Wie Fig. 3 zeigt, ist die Gesamtheit der Druckköpfe 1 an einem Trag- und Halteelement 22 angeordnet.
  • Um die Druckköpfe herum sind mehrere Platinen oder Stege 6 angeordnet, die von öffnungen 7 durchsetzt sind, deren ebene Vorderseite etwas oberhalb der Ebene der Tintenstrahldüsen 5 liegt. Die Offnungen der Stege 6 stehen mit einer nicht gezeigten Druckluftquelle durch übliche Elektroventile in Verbindung, die es ermöglichen, einen Luftstrahl oder -strom zu geeigneten Zeitpunkten in den Öffnungen zu erzeugen. Diese Luftströme erzeugen, wenn sich ein Blatt Papier in geringem Abstand von den Platinen oder Stegen 6 befindet, eine Saugwirkung, die das Blatt in sehr geringem Abstand von der Vorderseite der Stege stabilisiert. Diese Wirkung und der Gleichgewichtsabstand hängen von der Luftgeschwindigkeit (Bernoulli-Effekt) ab und können somit auf den gewünschten Wert reguliert werden. Wie Fig. 2 zeigt, hält die Vorrichtung gemäß der Erfindung zwischen der zu bedruckenden Seite des Objekts 2 und der vorderen Platine der Düsen und der Stege (im wesentlichen der Vordersteite des Trag- und Halteelements 22) eine kontaktfreie Strecke aufrecht, die die von den Düsen 5 abgegebenen Tintenstrahlen 25 durchlaufen.
  • Genauer gesagt wird die unter Druck von den Öffnungen 7 abgegebene Luft bei Vorhandensein eines Papierblattes 2 gezwungen, abrupt die Richtung zu ändern und längs divergierender Bahnen in dem zwischen dem Papier 2 und der Oberfläche der Stege 6 eingeschlossenen Raum zu zirkulieren Wenn die Anfangsbedingungen derart sind, daß dieser Raum ziemlich gering ist, so daß der für den Durchgang der Luft verfügbare Querschnitt ausreichend reduziert ist, bewirkt die Erhöhung der Geschwindigkeit der Luft einen Abfall ihres Druckes entsprechend der Bernoulli-Gleichung, die für ein kompressibles Fluid bei Abwesenheit einer Volumen- oder Feldkraft die vereinfachte Form hat:
  • in der V die lokale Geschwindigkeit des Fluids, dp die Druckänderung, die lokale spezifische Masse und C eine Konstante ist. Diese Wirkung erzeugt eine Saugkraft, die, wenn der Abstand Papier/Steg ausreichend gering ist, die entgegengesetzte Wirkung infolge des Druckes des Luftstrahls, der aus der Öffnung oder den Öffnungen austritt, bei weitem übersteigt. Außerdem ändert sich diese Saugwirkung umgekehrt mit diesem Abstand, was diesen Abstand stabilisiert und ein Mittel zum Führen des Papiers schafft, ohne daß ein körperlicher Kontakt besteht.
  • In Fig. 1 sind die Führungsstege 6 um die eigentlichen Druckköpfe 1 herum angeordnet. Bei einer Abwandlung der Erfindung sind die Öffnungen 7' in den Köpfen 1' selbst nahe den Tintenstrahlöf fnungen 5, angeordnet, was das System kompakter und gleichzeitig effizienter macht. Wenn die Öffnungen 7' sehr dicht beieinanderliegen, wurde beobachtet, daß der Luftaustritt parallel zur Oberfläche der vorderen Platine des Kopfes den Luftstrahl mehr oder weniger zerstreuen und die Druckqualität stören kann. Um diesen Nachteil zu beseitigen, sind Auffangrinnen 23 in dieser Platine ausgebildet. Diese Rinnen 23 sind mit Öffnungen 24 verbunden, die in dieser Platine ausgebildet sind, die wiederum mit einer Pumpe verbunden sind, die die störenden Luftstrahlen zurücksaugt.
  • Die Detektoreinrichtungen zum Detektieren des Objekts 2, die in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, hat eine Reihe 8 von optischen Zellen 9. Die Zellen 9 sind in einer Anzahl von etwa 1200 in einem Abstand von etwa 0,2 mm vorhanden. Die Herstellung dieser Linie von Zellen kann auf unterschiedliche Arten unter Verwendung maßstabsgerechter "Komponenten" erfolgen, jedoch wird am besten ein integrierter Meßfühler, der mit C.C.D. (ladungsgekoppelter Detektor) bezeichnet wird, verwendet, der auf einem einzigen chip 1728 bis 2432 Zellen vereinigt, die in versetzter Reihe angeordnet sind. Unter Berücksichtigung der Abmessungen des Chips kann man ein optisches System verwenden, um die Abbildung des Briefes auf den Meßfühler zu projizieren. Auf jeden Fall hat dieses Netz von Zellen den Zweck, Schritt für Schritt den Vorschub des Briefes derart zu verfolgen, daß die Abgabe jedes Punktes mit Genauigkeit erfolgt. Es ist eine Drucklänge von 80 mm vorhanden, und in Richtung von oben nach unten des zu realisierenden Aufdrucks, unter Berücksichtigung des Versatzes zwischen den verschiedenen Düsen, muß ein Versatz von 159,63 mm eingehalten werden, d.h. eine Gesarntnachlauflänge des Briefes von 240 mm, wobei die geforderte Auflösung 25/128 = 0,1953 mm ist. Man benötigt daher 240/0,1953 Zellen, d.h. 1229.
  • Gegenüber dem System von Aufnahmezellen 9 befindet sich eine Leuchtstoffröhre, deren Achse parallel zur Linie 8 der Meßfühler 9 angeordnet ist.
  • Ein derartiges System, wie es oben beschrieben wurde, beseitigt jedes Problem der Druckqualität, das sich aufgrund der Unregelmäßigkeit der Vorschubgeschwindigkeit oder der Druckunterlage ergeben könnte, wenigstens, soweit man die Flugzeit der Tintentropfen vernachlässigen kann. Es gibt jedoch Anwendungsfälle, für die dieses System als zu kostspielig beurteilt werden kann. Für diesen Fall bevorzugt man eine Abwandlung, die darin besteht, die Abstände der Zellen in einem ganzzahligen Verhältnis zu vervielfachen. Wenn man z.B. nur eine Zelle alle drei Schritte bzw. Abstände anordnet, (d.h. bei dem vorliegenden Beispiel einen Abstand der Zellen gleich 3 x 0,1953 = 0,5859 mm), wird der Austrittszeitpunkt jedes Tintentropfens aufeinanderfolgend und abwechselnd durch die Erfassung des vorderen Randes der Druckunterlage durch eine Zelle und durch eine Zeitbasis bestimmt, die eine Interpolation zwischen den von zwei benachbarten Zellen abgegebenen Signalen durchführt. Diese Interpolation kann von verschiedenen in der Elektronik bekannten Prinzipien Gebrauch machen, z.B. dem phasengesteuerten Oszillator, der es ermöglicht, die Frequenz eines quasi periodischen Signals zu vervielfachen, oder auch von der Technik der digitalen Zeitbasis, die Signale liefert, die diejenigen ersetzen, die von unterdrückten Zellen ausgegeben werden wirden, wobei diese Zeitbasis ständig durch den Zeitabstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden, von den Zellen kommenden Signalen geregelt wird. Die Anwendung dieser Methoden ermöglicht es, die Kosten der Meßfühler zu verringern, macht jedoch dagegen das System gegenüber Geschwindigkeitsänderungen etwas empfänglicher.
  • Gemäß einer Abwandlung der Objekt-Detektoreinrichtung 2 wird die Lagebestimmung dieses Objekts durch Verfolgung seines vorderen Randes mittels eines feinen Strahlenbündels erreicht.
  • In diesem Fall ist anstelle und am Ort der Linie der optischen Meßfühluhr 9, die in Fig. 1 gezeigt ist, ein transparentes Fenster 12 vorhanden, hinter dem die Einrichtung angeordnet ist, die nun beschrieben wird.
  • Diese in Fig. 3 gezeigte Einrichtung umfaßt:
  • - einen Laser 13, der ein enges Strahlenbündel 14 mit sehr geringer Divergenz abgibt, dessen Durchmesser in der Größenordnung von 0,2 - 0,5 mm liegt;
  • - einen diesem Laser nahe beigeordneten photoelektrischen Empfänger 15 (im folgenden Meßfühler genannt), dessen optische Achse mit der des Lasers 13 übereinstimmt. In der Praxis wird, wie in der Fig. gezeigt ist, die theoretische Übereinstimmung der optischen Achsen durch eine physikalische Trennung des abgehenden Strahlenbündels 14 und des zurückkehrenden Strahlenbündels 18 mittels eines halbreflektierenden Spiegels 26 erreicht, der in das vom Laser 23 emittierte Strahlenbündel eingefügt ist, (und gegebenenfalls weiterer Umlenkspiegel wie der Spiegel 27);
  • - einen Drehspiegel 16, der von einem Schrittmotor 17 angetrieben wird und der auf einer dem Laser 13 und dem Empfänger 15 gemeinsamen optischen Achse sitzt, und so angeordnet ist, daß das Strahlenbündel des Lasers durch das transparente Fenster die Brief-Durchlaufzone abtasten kann;
  • - eine Korrekturlinse 18, die dazu bestimmt ist, die Verschiebung des Laserstrahlenbündels in Abhängigkeit von der Drehung des Schrittmotors (die Beziehung Spiegelwinkel/lineare Verschiebung) zu linearisieren, und einen Umlenkspiegel 19;
  • - ein elektronisches System 20 zur Steuerung des Schrittmotors 17, Verstärkerschaltungen und Schaltungen zur Bearbeitung des Signals des photoelektrischen Empfängers sowie Speisekreisenschaltungen für den Laser 13.
  • Die Anordnung funktioniert wie folgt: zwischen zwei aufeinanderfolgenden Briefen wird die Anfangsposition des Laserpunktes am Ende des transparenten 12 auf der Seite eingestellt, wo der Brief 2 erwartet wird. In dieser Position trifft das Strahlenbündel auf kein Hindernis, und der Meßfühler empfängt folglich nichts. Wenn ein Brief 2 vorrückt, schneidet sein vorderer Rand das Strahlenbündel in einem bestimmten Zeitpunkt. Der Meßfühler 15 empfängt nun folglich das zurückgestreute Licht, und das Steuersystem des Motors beginnt, den Motor 17 um einen Schritt vorzurücken. Der Meßfühler empfangt nichts mehr, und der Motor bleibt somit in der eingenommenen Position, bis der Brief wieder die neue Position des Strahlenbündels erreicht. Auf diese Weise genügt es, die Anzahl der Schritte zu zählen, mit denen der Motor 17 beaufschlagt wird, um mit Genauigkeit die Position des Briefes 2 zu markieren.
  • Bei einer weiteren, in Fig. 4 gezeigten Abwandlung ist der ebene Drehspiegel durch eine spiralförmige Reflexionsf läche 16 ersetzt, deren Achse die des Schrittmotors 17 ist. Die Achse des System Lasers 13 und Meßfühlers 15 ist parallel zu dieser Achse derart angeordnet, daß durch Drehen des Motors 17' die Lichtstrahlen das Durchlauffenster für die Briefe abtasten. Bei dieser Abwandlung ist es nicht notwendig, eine Linearitätskorrekturlinse vorzusehen. Ein elektronisches System 21' steuert den Motor 17' und die Schaltungen des Lasers 13 und des Meßfühlers 15. In Fig. 4 wurde zur Vereinfachung das System zur Trennung des Lichtstrahls und zur Umlenkung weggelassen, das in Fig. 3 für den Laser und seinen zugeordneten Meßfühler gezeigt ist.
  • Die Abstands- und Schrittangaben in Fig. 1 dienen nur zur Erläuterung.

Claims (7)

1. Druckvorrichtung für Abstempel- oder Frankiermaschine oder dergleichen, mit Düsen zum Ausstoßen von Tinte; Einrichtungen zum Führen und Mitnehmen des zu bedruckenden Gegenstandes vor den Düsen; sowie Einrichtungen zum Erfassen der Fortbewegung des Gegenstandes, welche den Ausstoß von Tinte durch die Düsen auslösen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs- und Mitnahmeeinrichtungen eine Vorrichtung (6, 7) zum Halten des Gegenstandes (2) im Abstand von den Düsen (5) durch Saugen mit Hilfe von Druckluftstrahlen aufweisen, die im Bernoulli-Bereich arbeiten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Halten des Gegenstandes aus mit Löchern (7) versehenen Halteplatten (6) besteht, die im wesentlichen im Randbereich und in der Umgebung der Düsengruppe (5) in einer zur Ebene der Düsen (5) sehr naheliegenden Ebene angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Halten der Unterlage aus Löchern (7') gebildet ist, welche in die die Düsen (5') aufweisenden Druckköpfe (1') integriert sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie Einrichtungen (23, 24) zur Rückgewinnung der ausgestoßenen Luft aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Erfassungseinrichtungen eine Vorrichtung zur quasipermanenten Ortung des vorderen Randes
des Gegenstandes (2) aufweisen, die den Ausstoß von Tinte auslöst.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Ortung eine Reihe (8) optischer Sensoren (9) aufweist, die parallel zur Verschiebung des Gegenstandes (2) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Ortung einen Strahlenbündelgenerator (13, 16, 17; 13', 16', 17') aufweist, der den Raum Schritt für Schritt entlang des Weges des Gegenstandes (2) abtastet.
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