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DE68923991T2 - Kalibrierungseinrichtung und Hörgerät mit Kalibrierungsinformationen. - Google Patents

Kalibrierungseinrichtung und Hörgerät mit Kalibrierungsinformationen.

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Publication number
DE68923991T2
DE68923991T2 DE68923991T DE68923991T DE68923991T2 DE 68923991 T2 DE68923991 T2 DE 68923991T2 DE 68923991 T DE68923991 T DE 68923991T DE 68923991 T DE68923991 T DE 68923991T DE 68923991 T2 DE68923991 T2 DE 68923991T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hearing aid
information
calibration
signal
individual
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE68923991T
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English (en)
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DE68923991D1 (de
Inventor
Mats B C O Minnesota Dotevall
Stephen E Minnesota Mi Mangold
Gregory P C O Minnesota Widin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
3M Co
Original Assignee
Minnesota Mining and Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=22708715&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE68923991(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Minnesota Mining and Manufacturing Co filed Critical Minnesota Mining and Manufacturing Co
Application granted granted Critical
Publication of DE68923991D1 publication Critical patent/DE68923991D1/de
Publication of DE68923991T2 publication Critical patent/DE68923991T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R25/00Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R25/00Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
    • H04R25/70Adaptation of deaf aid to hearing loss, e.g. initial electronic fitting
    • HELECTRICITY
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    • H04R25/00Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
    • H04R25/55Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception using an external connection, either wireless or wired
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  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)
  • Control Of Amplification And Gain Control (AREA)

Description

    Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft generell Hörprothesen und insbesondere Hörprothesen, die mittels eines Programmiersystems einstellbar sind.
  • Stand der Technik
  • Hörprothesen werden verwendet, um die Hörcharakteristik des von einem Benutzer des Hörgeräts empfangenen Schalls zu modifizieren. Normalerweise besteht der Zweck der Prothese zumindest teilweise darin, eine Hörbeeinträchtigung des Benutzers oder Trägers auszugleichen. Hörhilfen, welche einem Träger ein akustisches Signal im hörbaren Bereich liefern, sind hinreichend bekannt und ein Beispiel für eine Hörprothese bzw. ein Hörgerät. Seit kurzem werden Cochlea-Implantate, welche den Gehörnnerv mit einem elektrischen Reizsignal stimulieren, zur Verbesserung des Hörvermögens eines Trägers verwendet. Weitere Beispiele für Hörprothesen sind implantierte Hörhilfen, welche die Hörempfindlichkeit des Trägers durch einen mechanischen Reiz des Mittelohrs stimulieren, und Prothesen, welche den Benutzer anderweitig auf elektromechanischem Wege stimulieren.
  • Beeinträchtigungen des Hörvermögens sind von einem Menschen zum anderen recht unterschiedlich. Ein Hörgerät, welches die Hörbeeinträchtigung bei einem Menschen ausgleicht, kann für einen anderen vielleicht nicht von Vorteil oder sogar störend sein. Hörgeräte müssen deshalb einstellbar sein, um den Bedürfnissen eines individuellen Benutzers oder Patienten gerecht zu werden.
  • Der Prozeß, mit dem ein individuelles Hörgerät so eingestellt wird, daß es dem Benutzer oder Patienten optimalen Nutzen bringt, wird im allgemeinen als "Anmessen" oder "Anpassen" bezeichnet. Anders ausgedrückt, das Hörgerät muß seinem individuellen Benutzer "angepaßt" sein, um diesem Benutzer oder Patienten einen maximalen Nutzen zu bringen. Durch das "Anmessen" des Hörgeräts erhält dieses geeignete Hörcharakteristika, um so für den Benutzer vorteilhaft zu sein.
  • Der Prozeß des Anmessens beinhaltet die Messung der Hörcharakteristika des Hörvermögens der betreffenden Person, die Berechnung der Art der akustischen Kennwerte, z.B. die akustische Verstärkung in vorgegebenen Frequenzbändern, die zum Ausgleich der jeweils gemessenen Hörfehler erforderlich ist, die Einstellung der Hörcharakteristika des Hörgeräts, damit das Hörgerät die geeigneten akustischen Kennwerte, z.B. die akustische Verstärkung in vorgegebenen Frequenzbändern, liefern kann, und die Überprüfung, ob dieser bestimmte akustische Kennwert den festgestellten Hörschaden ausgleicht, indem das Hörgerät zusammen mit der betreffenden Person betrieben wird. In der Praxis erfolgt die Einstellung der akustischen Kennwerte bei herkömmlichen Hörhilfen durch Auswahl der Komponenten während des Fertigungsprozesses, sog. "kundenspezifischer" Hörhilfen, oder durch Justierung der dem Anmessungsspezialisten, im allgemeinen einem Otologen, Audiologen, einem Hörgeräte-Händler, einem HNO-Arzt oder einem sonstigen Arzt oder Facharzt zur Verfügung stehenden Potentiometer.
  • Manche Hörhilfen sind zusätzlich zu ihrer Einstellbarkeit programmierbar. Programmierbare Hörhilfen speichern Einstellparameter in einem Speicher, auf die die Hörhilfe zugreifen kann, um eine bestimmte Hörcharakteristik bereitzustellen. Typischerweise handelt es sich bei dem Speicher um einen elektronischen Speicher, z.B. ein Register oder einen Speicher mit wahlfreiem oder direktem Zugriff, es können jedoch auch andere Speichertypen, wie z.B. programmierte Karten, Schaltereinstellungen oder andere veränderbare Mechanismen mit Speicherfähigkeit vorgesehen werden. Ein Beispiel einer programmierbaren Hörhilfe mit einem elektronischen Speicher, eigentlich mit einer Vielzahl von Speichern, ist in dem US-Patent Nr. 4,425,481, Mangold et al., beschrieben. Bei einer programmierbaren Hörhilfe mit einem elektronischen Speicher kann diese mit einer neuen Hörcharakteristik oder einem neuen Satz akustischer Parameter durch einen Hostrechner bzw. ein Host-Programmiergerät, welches über einen Mechanismus für die Kommunikation mit der zu programmierenden Hörhilfe verfügt, ausgestattet werden.
  • Solche programmierbaren Hörhilfen können spezifisch programmiert werden, um eine Hörcharakteristik bereitzustellen, die hoffentlich die gemessene Hörbeeinträchtigung des Benutzers ausgleichen wird. Während jedoch die Programmierung solcher Hörhilfen digital und damit sehr präzise sein kann, kann die tatsächliche Signalverarbeitungsschaltung der Hörhilfe durchaus analog arbeiten. Da es Abweichungen zwischen den individuellen analogen Komponenten gibt, die zumindest teilweise auf Halbleiterprozeßschwankungen zurückzuführen sind, kann die von einer gegebenen individuellen Hörhilfe bereitgestellte Hörcharakteristik etwas von der tatsächlich durch das Programmiersystem "vorgeschriebenen" verschieden sein. Des weiteren können andere Kennwerte der individuellen Hörhilfe, z.B. die Modellnummer, die Revisionsnummer, der Code des Herstellungsdatums, die Seriennummer und optionale tatsächlich in der Hörhilfe enthaltene Merkmale für das Programmiersystem der Hörhilfe von Bedeutung sein und müssen durch das Programmiersystem manuell in den Anmeßprozeß eingegeben werden. Ein solche manuelle Eingabe ist nicht nur unbequem, sondern auch eine Fehlerquelle, die ein Anpassen unter dem Optimum verursachen könnte.
  • Das US-Patent Nr. 4,548,082, Engebretson et al., "Hearing Aids, Signal Processing Systems For Compensating Hearing Deficiencies, and Methods", beschreibt die Verwendung von "Kalibrier"-Informationen, die bei der Programmierung einer digitalen Hörhilfe in dem Speicher der Hörhilfe gespeichert werden können (Spalte 16, Zeilen 13-22). Die von Engebretson et al. beschriebenen "Kalibrier"-Informationen sind Übertragungsfunktionen (Spalte 24, Zeile 57 bis einschl. Spalte 25, Zeile 6), die eine fabrikseitige Schätzung der Schnittstelle zwischen Hörhilfe/Sondenmikrophon/Gehörgang bereitstellen, auf die im Zusammenhang mit dem "ear volume" verwiesen wird (Spalte 14, Zeile 28 bis einschl. Spalte 16, Zeile 12). Um diese Daten nutzbar zu machen, müssen sie so angeglichen werden, daß sie anstelle der fabrikseitigen Daten die tatsächlichen Daten der Schnittstelle zwischen Hörhilfe und Patient unter Verwendung des "standard coupler" berücksichtigen (Spalte 16, Zeilen 23-36). Engebretson et al. speichern eine ausreichende Übertragungsfunktion, d.h. einen ausreichenden Satz akustischer Beziehungen vom Eingang zum Ausgang der Hörhilfe, die bei vier verschiedenen Frequenzen bestimmt werden. Da die ausreichenden Übertragungsfunktionsdaten eine große Datenmenge umfassen, können die Daten von nur vier bestimmten Frequenzen gespeichert werden. Die akustische Beziehung des Eingangs und Ausgangs muß dann aus diesen Daten interpoliert werden.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine Hörprothese, wie etwa eine Hörhilfe bereit, die ein Kalibriergerät besitzt, das Informationen verwendet, die für das betreffende individuelle Hörgerät einzigartig und intrinsisch sind.
  • Das Kalibriergerät umfaßt einen Speicher, in dem Informationen gespeichert sind, die für dem individuellen Hörgerät intrinsische Informationen charakteristisch sind, und einen Mechanismus, durch den diese Informationen von dem Hörgerät oder dem Programmiersystem eines solchen Hörgeräts genutzt werden können. Die gespeicherten Informationen müssen außerdem entweder repräsentativ für einen ausreichenden Satz von Einstellparametern sein, die zur Berechnung einer Beziehung zwischen dem Höreingangssignal und einem Ausgangssignal sind, oder die Herstellungsinformationen des Hörgeräts darstellen.
  • Die Speicherung von für das individuelle Hörgerät intrinsischen Kalibrierinformationen, die entweder einen ausreichenden Satz von Einstellparametern, die zur Berechnung der Beziehung zwischen dem Eingang und dem Ausgang erforderlich sind, d.h. die Übertragungsfunktion, oder Herstellungsinformationen repräsentieren, liefern ein sehr viel anderes Ergebnis als das von Engebretson et al. Bei Engebretson et al. werden Daten, die die Übertragungsfunktion der Hörhilfe repräsentieren, bei vier verschiedenen Frequenzen erfaßt. Die Beschränkung auf nur vier Frequenzpunkte ist notwendig, da die Speicherung der die Übertragungsfunktion bei allen Frequenzen repräsentierenden Daten einen großen Speicher erfordern würde. Die vorliegende Erfindung speichert nur die Einstellparameter, die zur Berechnung der Übertragungsfunktion erforderlich sind, und nicht die gesamte Übertragungsfunktion selbst. Somit stellen die Kalibrierinformationen ohne Schätzungen oder Interpolationen zwischen Frequenzen einen ausreichenden Informationssatz der individuellen intrinsischen Informationen der Hörcharakteristik des Hörgeräts oder der Herstellungsinformationen des individuellen Hörgeräts bereit, ohne große Mengen von Speicherplatz zu beanspruchen. Die Kalibrierinformationen der vorliegenden Erfindung liefern dem Programmiersystem potentiell hochvariable ausreichende Informationen über die einzigartigen Kennwerte des individuellen Hörgeräts. Das Programmiersystem kann diese Informationen dann zur Optimierung der Einstellung der akustischen Parameter heranziehen, ohne dazu das individuelle Hörgerät zu benutzen.
  • Da Informationen, die die ausreichende tatsächliche Leistung der individuellen analogen Komponenten oder die tatsächliche Leistung des analogen Schaltung in ihrer Gesamtheit repräsentieren, in dem Hörgerät selbst gespeichert werden können und diese Informationen dem Programmiersystem zur Verfügung stehen, kann das Programmiersystem diese Informationen berücksichtigen, um Einstellparameter nicht nur für das Hörgerät des betreffenden Typs allgemein bereitzustellen, sondern es kann auch spezifische Einstellparameter liefern, die für das individuelle Hörgerät speziell angeglichen werden. Somit kann jedes individuelle Hörgerät exakt, und nicht einfach innerhalb der normalen Toleranzwerte der analogen Schaltung, programmiert werden.
  • Da Informationen, die die tatsächlichen individuellen Fertigungskennwerte des individuellen Hörgeräts repräsentieren, wie z.B. Modellnummer, Revisionsnummer, Code des Herstellungsdatums, Seriennummer und optionale Merkmale, tatsächlich in der Hörhilfe enthalten sind, können diese Informationen von dem Programmiersystem des Hörgeräts automatisch ausgelesen werden, wodurch die Notwendigkeit der manuellen Eingabe dieser Informationen und das Fehlerrisiko entfallen. Somit können die aktuelle Version des in der Programmierung befindlichen Hörgeräts und seine individuellen Idiosynkrasien für das Programmiersystem "transparent" sein.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Hörgerät bereitgestellt mit einer Signaleingangseinrichtung bereitgestellt, die in Abhängigkeit von einem Höreingangssignal ein elektrisches Eingangssignal absetzt, einer Signalverarbeitungseinrichtung, die in Abhängigkeit von dem elektrischen Eingangssignal das elektrische Eingangssignal entsprechend einem Satz von Einstellparametern verarbeitet und ein verarbeitetes elektrisches Signal erzeugt, wobei die Einstellparameter durch ein Programmiersystem verstellbar sind, und einer Wandlereinrichtung, die in Abhängigkeit von dem verarbeiteten elektrischen Signal das verarbeitete elektrische Signal in ein Ausgangssignal umwandelt, das für eine Person wahrnehmbar ist, so daß zwischen dem Höreingangssignal und dem Ausgangssignal eine vorbestimmte Beziehung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß Kalibriereinrichtungen zur Speicherung von Kalibrierinformationen vorgesehen sind, welche für die dem individuellen Hörgerät eigenen Informationen charakteristisch sind, wobei die Kalibrierinformationen auch einen Bestandteil des Satzes von Einstellparametern darstellen, der ausreicht, um die Beziehung ohne Interpolation zu berechnen, wobei die Kalibrierinformationen in der Kalibriereinrichtung vor der Programmierung durch das Programmiersystem gespeichert werden, und wobei die Kalibrierinformationen von dem Programmiersystem verwendet werden, um die Einstellparameter zu verstellen.
  • Somit wird ein Hörgerät offenbart, das eine Beziehung zwischen einem Höreingangssignal und einem Ausgangssignal hat, und das durch ein Programmiersystem einstellbar ist und einen Signaleingabemechanismus besitzt, der auf ein Höreingangssignal anspricht, um eine elektrisches Eingangssignal zu liefern, einen Signalverarbeitungsmechanismus, der auf das elektrische Eingangssignal anspricht, um das elektrische Eingangssignal in Übereinstimmung mit Einstellparametern zu verarbeiten und ein verarbeitetes elektrisches Signal zu erzeugen, wobei die Einstellparameter von dem Programmiersystem verstellbar sind, und einen Wandlermechanismus, der auf das verarbeitete elektrische Signal anspricht, um das verarbeitete elektrische Signal in das Ausgangssignal zu wandeln, das so ausgelegt ist, daß es für eine Person wahrnehmbar ist. Das Hörgerät hat des weiteren einen Kalibriermechanismus zur Speicherung von dem individuellen Hörgerät eigenen Kalibrierinformationen, wobei die Kalibrierinformationen entweder einen ausreichenden Satz von Einstellparametern repräsentieren, die zur Berechnung der Eingangs-/Ausgangsbeziehung erforderlich sind, oder die Herstellungsinformationen darstellen, wobei der Kalibriermechanismus von dem Programmiersystem bei der Änderung der Einstellparameter gelesen und verwendet werden kann.
  • Außerdem wird eine programmierbare Hörhilfe offenbart mit einer Beziehung zwischen einem Höreingangssignal und einem Ausgangssignal, die durch die Verwendung digitaler Einstellparameter von einem Programmiersystem programmierbar veränderlich ist, und die ein Mikrophon besitzt, welches auf das Höreingangssignal anspricht und dieses in ein elektrisches Eingangssignal wandelt, mit einem auf das elektrische Eingangssignal ansprechenden Signalprozessor zur Verarbeitung des elektrischen Eingangssignals in Übereinstimmung mit digitalen Einstellparametern und zur Erzeugung eines verarbeiteten elektrischen Signals und mit einem Empfänger, der auf das verarbeitete elektrische Signal anspricht, um dieses in ein Ausgangssignal zu wandeln, das so ausgelegt ist, daß es für eine Person wahrnehmbar ist. Die programmierbare Hörhilfe hat außerdem einen Kalibriermechanismus zur digitalen Speicherung von dem individuellen Hörgerät eigenen Kalibrierinformationen, welche entweder einen ausreichenden Satz von Einstellparametern, die zur Berechnung der Eingangs-/Ausgangsbeziehung erforderlich sind, oder Herstellungsinformationen darstellen, wobei der Kalibriermechanismus von dem Programmiersystem bei der Änderung der Einstellparameter gelesen und verwendet werden kann.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • Die obigen Vorteile, der Aufbau und die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung und der beiliegenden Zeichnung offensichtlich, wobei die Figur ein Blockdiagramm des Hörgeräts der vorliegenden Erfindung ist, welches das Kalibriergerät der vorliegenden Erfindung beinhaltet.
  • Ausführliche Beschreibung
  • Das US-Patent Nr. 4,425,481, Mangold et al., "Signal Processing Device", beschreibt einen Signalverarbeitungsmechanismus für ein Hörgerät oder eine Hörhilfe, der in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung genutzt werden könnte. Der Singalprozessor bei Mangold et al. wird von einem ausgewählten Satz von Einstellparametern gesteuert, die innerhalb des Signalverarbeitungsgeräts selbst gespeichert sind. Der Auswahlprozeß wird durch den Benutzer gesteuert oder erfolgt automatisch. Da diese Einstellparameter innerhalb des Signalprozessors digital gespeichert sind, können sehr präzise Spezifikationen für diese Einstellparameter auf Basis eines Anmeßprozesses entwickelt werden, der die geeignete Anmessung eines Hörgeräts unter Verwendung des Signalprozessors bestimmt, der in Verbindung mit der individuellen Hörbeeinträchtigung des Benutzers zu verwenden ist.
  • Während jedoch die Programmierung des Signalprozessors digital und damit sehr präzise sein kann, kann die eigentliche Signalverarbeitungsschaltung des Signalprozessors analog sein. Da es innerhalb der individuellen analogen Komponenten Abweichungen geben kann, die zumindest teilweise auf Halbleiterprozeßschwankungen zurückzuführen sind, kann die von einem gegebenen individuellen Signalprozessor gelieferte tatsächliche Hörcharakteristik etwas von der durch das Programmiersystem tatsächlich vorgeschriebenen verschieden sein. Des weiteren können andere Kennwerte des individuellen Signalprozessors, wie z.B. die Modellnummer, die Revisionsnummer, der Code des Herstellungsdatums, die Seriennummer und optionale tatsächlich in dem Signalprozessor enthaltene Merkmale für das Programmiersystem des Signalprozessors von Bedeutung sein und müssen durch das Programmiersystem manuell in den Anmeßprozeß eingegeben werden. Ein solche manuelle Eingabe ist nicht nur unbequem, sondern auch eine Fehlerquelle, die dazu führen könnte, daß das Anmessen nicht ganz optimal ist. Selbst dann, wenn der Signalverarbeitungsabschnitt des Hörgeräts digital wäre, sind einige analoge Komponenten, wie Wandlerkomponenten, z.B. Mikrophon und Empfänger, die eine variable Hörcharakteristik haben, immer noch unvermeidlich.
  • Ein Kalibriergerät 8 der vorliegenden Erfindung ist in dem Blockdiagramm der Figur in Betrieb mit einem Hörgerät 10 dargestellt. Ein Mikrophon 14 empfängt einen Höreingang 16 und wandelt diesen Höreingang 16 in ein elektrisches Eingangssignal 18, das an einen Signalprozessor 20 geliefert wird. Obwohl die vorliegende Erfindung anhand eines analogen Signalprozessors 20 beschrieben worden ist, liegt es auf der Hand, daß die vorliegende Erfindung ebenso auf einen digitalen Signalprozessor 20 anwendbar ist. Der Signalprozessor 20 verarbeitet das elektrische Eingangssignal entsprechend einer Hörcharakteristik, wie sie durch Einstellparameter 22 vorgegeben ist, und liefert ein verarbeitetes elektrisches Signal 24 an einen Empfänger 26, unter dem in der Terminologie der Hörprothetik ein elektroakustischer Wandler, z.B. ein Lautsprecher, zu verstehen ist. Obwohl sich diese Beschreibung generell auf Hörhilfen und somit auf einen Empfänger bezieht, liegt es auf der Hand, daß die vorliegende Erfindung ebenfalls für andere Formen von Hörprothesen nützlich ist, z.B. für Cochlea-Implantate, wo der Wandler in einem solchen Fall eine Elektrode oder ein Elektrodenpaar wäre, implantierte Hörhilfen, wo der Wandler in diesem Fall eine elektromechanischer Wandler wäre und taktile Hilfsmittel, wobei in diesem Fall der Wandler ein vibrotaktiles Gerät wäre. Die Einstellparameter 22 sind in der Figur allgemein dargestellt. Es liegt auf der Hand, daß diese Einstellparamter, die zwar vorzugsweise digital sind, auch analog sein und einen einzigen Satz von Einstellparametern darstellen könnten, die einen einzigen Hörkennwert vorgeben, oder die eine Reihe variierende Sätze von Einstellparametern darstellen könnten, die individuell oder kombiniert durch den Signalprozessor 20 gewählt und genutzt werden könnten.
  • Das Kalibriergerät 8 arbeitet in Verbindung mit dem Rest des Hörgeräts 10, indem es Kalibrierinformationen speichert, die charakteristisch für die dem betreffenden individuellen Hörgerät eigenen Informationen sind. Diese Informationen sind in einem Kalibrierinformationsspeicher 28 gespeichert. Die Kalibrierinformationen im Kalibrierinformationsspeicher 28 werden über einen Eingangs- /Ausgangsmechanismus 30 geliefert und können von einem Programmiersystem 32 gelesen werden. Der Eingangs- /Ausgangsmechanismus 30 stellt ein herkömmliches, digitales Standard-Eingangs-/Ausgangsport dar. Der Kalibrierinformationsspeicher 28 ist ein digitaler Speicher, z.B. ein RAM oder ein Register, der die Speicherung digitaler Informationen gestattet, und ist ebenfalls herkömmlich. Bei dem Programmiersystem 32 handelt es sich um ein Programmiersystem, das ein automatisch arbeitendes Computersystem oder ein von einer Person bedientes Computersystem sein kann, welches mit einem Hostrechner gekoppelt ist, wie sie allgemein bekannt und zur Programmierung digitaler Hörgeräte im Einsatz sind. Ein Beispiel eines Anpaß- oder Anmeßsystems, wie es für die Anpassung des Systems 32 verwendet werden kann, ist das DPS (Digital Programming System), das sich des SPI- (Speech Programming Interface)-Programmiergeräts bedient, und wird von Cochlear Corporation, Boulder, Colorado, angeboten. Dieses System ist für die Zusammenarbeit mit dem WSP (Wearable Speech Processor) konzipiert, der ebenfalls von der Cochlear Corporation angeboten wird.
  • Die in dem Kalibrierspeicher 28 des Kalibriergeräts 8 gespeicherten Informationen können jederzeit während der Lebensdauer des Hörgeräts gespeichert werden. Beabsichtigt und bevorzugt ist jedoch, daß die Kalibrierinformationen in dem Kalibrierspeicher 28 überwiegend zum Zeitpunkt der Herstellung, des Verkaufs und/oder der Reparatur des Hörgeräts bestimmt und gespeichert werden. Das Hörgerät 10 kann bei Abschluß der Herstellung getestet werden, um die jeweiligen Hörcharakteristika der analogen Komponenten des Signalprozessors 20 oder anderer Komponenten des Hörgeräts, die zur Hörleistung des Hörgeräts beitragen, zu bestimmen. Die Werte solcher Schaltungscharakteristika können dann im Anschluß an die Herstellung in den Kalibrierinformationen des Kalibrierspeichers 28 gespeichert werden. Die Speicherung solcher Kalibrierinformationen im Kalibrierspeicher 28 hat den zusätzlichen Vorteil, daß die elektrischen Daten des Hörgeräts 10 in digitale, aussagekräftige Terme gewandelt werden, so daß das Programmiersystem 32 die akustischen Parameter des Hörgeräts 10 in Bitmuster für das Hörgerät 10 übersetzen kann. So kann beispielsweise ein gewünschter Schalldruckpegel trotz Schwankungen in der Empfindlichkeit des Mikrophons 14, des Signalprozessors 20 oder des Empfängers 26 erzielt werden.
  • Eine weitere Aufgabe der Kalibrierinformationen im Kalibrierspeicher 28 ist die Speicherung von Informationen über die Herstellungskonfiguration des Hörgeräts 10. So kann beispielsweise ein Universal-Elektronikmodul in Hörprothesen, insbesondere Hörhilfen, eingesetzt werden, das beinhaltet, ob es sich bei der betreffenden Hörhilfe um eine "hinter dem Ohr" oder "in dem Ohr" zu tragende handelt. Solche Geräte verfügen entweder über eine Telespule oder nicht, über einen Lautstärkeregler oder nicht usw. Durch Speicherung der Kalibrierinformationen im Kalibrierspeicher 28 des individuellen Hörgeräts 10 kann das Programmiersystem 32 in dem Hörgerät 10 aktiv werden, ohne daß das Programmiersystem 32 die Modellnummer, Revisionsnummer, den Code des Herstellungsdatums, die Seriennummer und optionale Merkmale, die tatsächlich in dem Hörgerät enthalten sind, identifizieren muß. Außerdem können interne Änderungen, wie z.B. Verbesserungen der Schaltungskonfiguration, die während der Herstellung oder am Anschluß an diese vorgenommen werden, in den Kalibrierinformationen im Kalibrierspeicher 28 gekennzeichnet werden, und das Hörgerät 10 kann durch das Programmiersystem 32 geeignet und auf eine Weise programmiert werden, die für das Programmiersystem 32 "transparent" ist.
  • Eine weitere Anwendung der Kalibrierinformationen 28 ist ein Fehlerprüf- oder Fehlerkorrekturcode, der die Erkennung eines Fehlers durch das Programmiersystem 32 und, im Falle eines Fehlerkorrekturcodes, die Korrektur dieses Fehlers gestattet, um eine fehlerhafte Programmierung des Hörgeräts 10 zu vermeiden.
  • Ein spezielles Beispiel der betreffenden in dem Kalibrierinformationsspeicher 28 für eine bestimmte Hörhilfe gespeicherten Informationen ist nachstehend angegeben, wobei die entsprechende Anzahl der jedem Informationselement zugeordneten binären Bits aufgelistet ist: Informationselement Binäre Bits Tiefpaßdämpfung MPO 8 Tiefpaß-AVR-Code MPO-10 6 Tiefpaßverstärkung bei 60 dB Schalldruckpegel 6 Hochpaßdämpfung MPO 8 Hochpaß-AVR-Code MPO-10 6 Hochpaßverstärkung bei 60 dB Schalldruckpegel 6 Überschneidungsfrequenzcode 8 Mikrophonverstärkung bei 3% Gesamtklirrfaktor, 90 dB 5 Max. Telespulenverstärkung ohne Rückkopplung 4 Informationselement Binäre Bits Telespuleneinstellung für Abgleich mit Mikrophon bei Standardeinstellungen 4 Kalibrierung Ausgangsverstärker 5 Schwellspannung 3 Referenzeinstellungen Testverstärkung Mikrophonverstärkung 5 Tiefpaßverstärkung 8 Hochpaßverstärkung 8 Ausgang 5 Seriennummer 24 Revisionsstand 4 Montageort 2 Datumscode 16 Telespule vorhanden 1 SUMME KALIBRIERBITS 142
  • Nachstehend folgt ein Beispiel einer Kalibrierprozedur, die angewendet werden kann, um die Kalibrierinformationen 28 zu erhalten, die in Zusammenhang mit einem bestimmten Hörgerät 10 oder einer Hörhilfe heranzuziehen sind. Diese Kalibrierprozedur umfaßt folgende Schritte:
  • (Schritt 1) Der Eingang der Hörhilfe ist auf einen Schalldruckpegel von 90 dB bei 2,5 kHz eingestellt. Die Hochpaß- AVR ist linear eingestellt, wobei eine Freigabezeit auf die längste verfügbare Einstellung eingestellt ist. Die Tiefpaß-AVR ist linear eingestellt, wobei die Tiefpaß-AVR-Freigabezeit auf ihren längsten Wert eingestellt ist. Die Tiefpaß- und Hochpaßdämpfungen sind auf 10 dB eingestellt. Die Filterübetschneidung ist auf einen Nennwert von 1000 Hz eingestellt. Der Ausgang der Hörhilfe wird akustisch vom Empfänger gemessen. Die Mikrophonverstärkung ist auf einen Wert eingeregelt, bei dem ein Klirrfaktor von 3% am Ausgang erhalten wird. Dieser Wert ist ein Kalibrierwert für die Mikrophondämpfung.
  • (Schritt 2) Bei dem wie zuvor eingestellten Eingang der Hörhilfe wird die Hochpaßdämpfung so eingeregelt, daß ein Schalldruckpegel von 128 dB am Ausgang erhalten wird. Der Wert der Hochpaßdämpfung ist somit die Referenz-Dämpfungs einstellung für den Hochpaßkanal. Bei einem bestimmten Hörgerät beträgt der Auslegungswert ca. 10 dB.
  • (Schritt 3) Bei der wie zuvor eingestellten Hörhilfe ist das Eingangssignal auf 2,5 kHz, 60 dB Schalldruckpegel einzustellen; der Ausgangspegel wird gemessen. Der Eingangspegel wird dann auf 90 dB Schalldruckpegel erhöht, und die AVR-Schwelle wird so eingeregelt, daß derselbe Ausgangspegel erhalten wird wie mit dem Eingang von 60 dB Schalldruckpegel. Der erhaltene Wert ist die Referenz-AVR-Dämpfung für den Hochpaßkanal.
  • (Schritt 4) Der in Schritt 2 beschriebene Prozeß wird nunmehr wiederholt, jedoch mit einem Eingangssignal von 250 Hz, 90 dB Schalldruckpegel, und die Tiefpaßdämpfung wird für einen Schalldruckpegel von 120 db eingeregelt. Dies ist die Referenz-Dämpfungseinstellung für den Tiefpaßkanal. Bei einem bestimmten Hörgerät beträgt der Auslegungswert ca. 10 dB.
  • (Schritt 5) Die Hörhilfe wird nunmehr in dem Zustand eingestellt, den sie am Ende des Schrittes 4 hatte. Das Eingangssignal wird auf 250 Hz, 60 dB Schalldruckpegeleingang eingestellt. Der Ausgangspegel wird gemessen. Nun wird der Eingangspegel auf 90 dB Schalldruckpegel erhöht, und der AVR-Schwellwert wird so eingeregelt, daß man denselben Ausgangspegel erhält wie bei 60 dB Schalldruckpegel. Dies ist Referenz-AVR-Dämpfungseinstellung für den Tiefpaßkanal.
  • (Schritt 6) Die Tiefpaßdämpfung wird nunmehr auf den Referenzwert und die Hochpaßdämpfung auf den Maximalwert eingestellt. Die Signalquelle wird auf 250 Hz bei einem Schalldruckpegel von 90 dB eingestellt. Der Ausgangspegel wird bei 250 Hz gemessen, und der Signaleingang wird erhöht, bis der Ausgang 3 dB unterhalb des Pegels bei 250 Hz liegt.
  • (Schritt 7) Die Hochpaßdämpfung wird nunmehr auf den Referenzwert und die Tiefpaßdämpfung auf den Maximalwert eingestellt. Die Signalquelle wird auf 2,5 kHz bei einem Schalldruckpegel von 90 dB eingestellt. Der Ausgangspegel wird bei 2,5 kHz gemessen. Die Frequenz des Eingangssignals wird nun verringert, bis der Ausgang 3 dB unterhalb des Pegels bei 2,5 kHz liegt. Sind die in Schritt 6 und 7 erhaltenen Abwärtspunkte von 3 dB für das Hoch- bzw. Tiefpaßfilter gleich, so reicht die Messung aus. Ist dies nicht der Fall, so ist iterativ zu verfahren, bis die Frequenz gefunden ist, bei der die Ausgangspegel jedes Kanals gleich sind. Dies ist der Kalibrierfrequenzwert für die Überschneidungsfrequenz zwischen den Tiefpaß- und Hochpaßkanälen.
  • Der im Kalibrierinformationsspeicher 28 zu speichernde Überschneidungsfrequenz-Kalibrierfaktor wird berechnet als der Wert der in Schritt 7 gemessenen Frequenz, dividiert durch 10.
  • Die im Kalibrierinformationsspeicher 28 gespeicherten Kalibrierkonstanten sind die oben bestimmten Werte, und jeder entspricht dem zur Erzielung einer spezifischen Kalibrierbedingung erforderlichen Bitcode. Die detailliert beschriebene Prozedur betrifft eine hinter dem Ohr zu tragende Ausführung einer Hörhilfe. Der Wert der Schwellspannung wird während der Produktion gemessen und wird im Rahmen des akustischen Kalibrierprozesses nicht geändert. Dieser Wert wird einfach im Kalibrierinformationsspeicher 28 gespeichert.
  • Die Referenz-Testverstärkungsposition ist die Einstellung, die sich bei einem Ausgang 17 dB unterhalb des HFA-SSPL90 ergibt, d.h. die Position, die bei 1,0, 1,6 und 2,5 kHz einen durchschnittlichen Ausgang 17 dB unterhalb ihres Wertes bei voller Verstärkung ergibt, gemessen unter Verwendung eines Eingangssignals mit 60 dB Schalldruckpegel. In der Referenz-Testposition sollte die Hörhilfe auch in ihren nichtautomatischen Verstärkungsregelmodus eingestellt werden, da bei Hilfen mit automatischer Verstärkungsregelung die Referenz-Testverstärkung identisch ist mit der vollen Verstärkung.
  • Es ist also ersichtlich, daß ein neues Hörgerät, wie etwa eine ein Kalibriergerät enthaltende Hörhilfe, dargestellt und beschrieben worden ist. Es versteht sich jedoch von selbst, daß Fachleute verschiedene Änderungen, Modifikationen und Substitutionen der Form und der Einzelheiten der vorliegenden Erfindung vornehmen können, ohne den Rahmen der Erfindung, wie er durch die nachfolgenden Ansprüche definiert ist, zu verlassen.

Claims (9)

1. Hörgerät (10) mit einer Signaleingangseinrichtung (14), die in Abhängigkeit von einem Höreingangssignal (16) ein elektrisches Eingangssignal (18) absetzt, einer Signalverarbeitungseinrichtung (20), die in Abhängigkeit von dem elektrischen Eingangssignal (18) das elektrische Eingangssignal (18) entsprechend einem Satz von Einstellparametern (22) verarbeitet und ein verarbeitetes elektrisches Signal (24) erzeugt, wobei die Einstellparameter (22) durch ein Programmiersystem (32) verstellbar sind, und einer Wandlereinrichtung (26), die in Abhängigkeit von dem verarbeiteten elektrischen Signal (24) das verarbeitete elektrische Signal (24) in ein Ausgangssignal umwandelt, das für eine Person wahrnehmbar ist, so daß zwischen dem Höreingangssignal und dem Ausgangssignal eine vorbestimmte Beziehung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß Kalibriereinrichtungen (8) zur Speicherung von Kalibrierinformationen vorgesehen sind, welche für die dem individuellen Hörgerät (10) eigenen Informationen charakteristisch sind, wobei die Kalibrierinformationen auch einen Bestandteil des Satzes von Einstellparametern (22) darstellen, der ausreicht, um die Beziehung ohne Interpolation zu berechnen, wobei die Kalibrierinformationen in der Kalibriereinrichtung (8) vor der Programmierung durch das Programmiersystem (32) gespeichert werden, und wobei die Kalibrierinformationen von dem Programmiersystem (32) verwendet werden, um die Einstellparameter (22) zu verstellen.
2. Hörgerät (10) nach Anspruch 1, bei dem die Kalibrierinformationen Informationen hinsichtlich variabler elektrischer Parameter (22) des individuellen Hörgeräts umfassen.
3. Hörgerät (10) nach Anspruch 1, bei dem das Hörgerät (10) eine programmierbare Hörhilfe (10) umfaßt, wobei die programmierbare Hörhilfe (10) programmierbar einstellbar ist, indem das Programmiersystem (32) einen Satz digitaler Einstellparameter (22) verwendet, bei dem die Signaleingangseinrichtung (14) ein Mikrophon umfaßt, und bei dem die Wandlereinrichtung (26) einen Empfänger umfaßt.
4. Hörgerät (10) nach Anspruch 3, bei dem die Kalibrierinformationen Informationen hinsichtlich elektrischer Parameter (22) umfassen, die für verschiedene Hörhilfen aus einem Satz programmierbarer Hörhilfen, die die programmierbare Hörhilfe (10) enthalten, veränderlich sind.
5. Hörgerät (10) nach Anspruch 1 oder 3, bei dem die Kalibriereinrichtung (8) des weiteren Kalibrierinformationen hinsichtlich der Informationen über die Herstellung des individuellen Hörgeräts (10) speichert.
6. Hörgerät (10) nach Anspruch 5, bei dem die Herstellungsinformationen Informationen hinsichtlich der Seriennummer des individuellen Hörgeräts (10) umfassen.
7. Hörgerät (10) nach Anspruch 5, bei dem die Herstellungsinformationen des weiteren Informationen hinsichtlich des Änderungsstandes des individuellen Hörgeräts umfassen.
8. Hörgerät (10) nach Anspruch 5, bei dem die Herstellungsinformationen des weiteren Informationen hinsichtlich des Datumscodes des individuellen Hörgeräts (10) umfassen.
9. Hötgerät (10) nach Anspruch 1 oder 3, bei dem die Kalibrierinformationen Informationen hinsichtlich optionaler im individuellen Hörgerät (10) enthaltener Parameter (22) umfassen.
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