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DE68921111T2 - Sportschuh mit Einsatzstück. - Google Patents

Sportschuh mit Einsatzstück.

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Publication number
DE68921111T2
DE68921111T2 DE68921111T DE68921111T DE68921111T2 DE 68921111 T2 DE68921111 T2 DE 68921111T2 DE 68921111 T DE68921111 T DE 68921111T DE 68921111 T DE68921111 T DE 68921111T DE 68921111 T2 DE68921111 T2 DE 68921111T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insert
outsole
insert element
midsole
sports shoe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE68921111T
Other languages
English (en)
Other versions
DE68921111D1 (de
Inventor
Jack Curley
Lawrence Selbiger
Jerry D Stubblefield
James Kai Tong
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
American Sporting Goods Corp
Original Assignee
Avia Group International Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Avia Group International Inc filed Critical Avia Group International Inc
Publication of DE68921111D1 publication Critical patent/DE68921111D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE68921111T2 publication Critical patent/DE68921111T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
    • A43B13/18Resilient soles
    • A43B13/181Resiliency achieved by the structure of the sole
    • A43B13/184Resiliency achieved by the structure of the sole the structure protruding from the outsole
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein Sportschuhe und insbesondere eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Erzeugen einer verbesserten Haltbarkeit, einer erhöhten Stabilität und eines erhöhten Rückprallvermögens von Sportschuhen.
  • Seit kurzem wird verstärkt versucht, einen Schuh bereitzustellen, der sowohl bequem als auch anatomisch vorteilhaft ist, wobei zahlreiche Ideen mit verschiedenen Wirksamkeitsgraden entstanden. Die meisten dieser Ideen sind nur Variationen von seit Jahren existierenden Ideen. In der Vergangenheit wurden zahlreiche Versuche unternommen, die Dämpfung und die Kontrolle eines Sportschuhs durch Modifizieren der Mittelsohle, die dasjenige Material ist, das im allgemeinen über einer Außen- oder Laufsohle angeordnet ist, zu verbessern. Die Entwicklung der Mittelsohle führte zu Schuhen, bei denen die Physiologie des Fußes berücksichtigt wird. Die zahlreichen Versuche zum Erreichen einer sehr guten Dämpfung in Sportschuhen führten zu drei breiten Entwicklungskategorien, von denen zwei die Mittelsohle direkt betreffen.
  • Bei der ersten breiten Kategorie werden verschiedene Materialien und Zusammensetzungen für die Mittelsohle verwendet, um die Dämpfung zu verbessern und eine wirksame Fußkontrolle zu erreichen. Beispielsweise können Materialien mit verschiedenem Festigkeitgrad verwendet werden, um eine Dämpfung und eine Fußkontrolle zu erreichen, oder verschiedene Vorrichtungen können in die Mittelsohle eingebettet werden, um die Dämpfung zu verbessern. Ein derartiger Schuh hat den Nachteil einer kurzen Lebensdauer, weil die zum Bilden der Mittelsohle verwendeten Materialien verschleißen. Weil bei vielen Schuhen nur Ethylen-Vinyl-Acetat (EVA) oder Polyurethan (PU) zum Dämpfen verwendet wird, können die Zellen dieser Schäume aufgelöst bzw. zerstört werden, wodurch die Brauchbarkeit des Schuhs vermindert wird.
  • Bei der zweiten Kategorie von Vorrichtungen werden in die Mittelsohle eingefügte pneumatische Vorrichtungen verwendet. Ein Beispiel einer solchen Vorrichtung wird in der US-A-545705 von McDonald, beschrieben. Die Vorrichtung von McDonald ist eine in den Absatz eines Schuhs eingebettete elastische, luftgefüllte Dämpfungsvorrichtung, durch die eine Dämpfung erreicht wird. Eine ähnliche Vorrichtung wird in der US-A-1498838 von Harrison Jr. beschrieben, wobei mehrere in der Mittelsohle angeordnete Schlauch- oder Rohrelemente verwendet werden. Diese Rohrelemente werden über ein Ventil aufgeblasen, um einen höheren Druck als den Umgebungsdruck zu erhalten. Diese Rohrelemente in der Vorrichtung von Harrison Jr. werden aus einem flexiblen inelastischen Material hergestellt.
  • Durch das Einschließen von Gas in die Mittelsohle eines Schuhs ergeben sich zahlreiche Nachteile. Es ist überaus schwierig und teuer, Gas in ein Material einzuschließen. Es ist beispielsweise weitaus einfacher, ein Stück eines herkömmlichen Mittelsohlenmaterials, wie beispielsweise Ethylen-Vinyl-Acetat (EVA) zu einer gewünschten Form zuzuschneiden, als einen Behälter anzufertigen, in dem unter Überdruck stehende Luft oder ein anderes Gas eingeschlossen ist. Das Problem der Diffusion von Gas aus einem Behälter kann durch die Verwendung eines Gases mit großen Molekülen als eingeschlossenes Gas etwas verringert werden. Die Verwendung eines solchen Gases ist teuer, wodurch die Herstellungskosten eines solchen Schuhs erhöht werden.
  • Bei Mittelsohlen mit unter Überdruck stehendem Gas ergibt sich außerdem ein Problem beim Durchstechen des Materials. Obwohl dieses Problem durch eine sorgfältige Materialauswahl etwas verringert werden kann, bleibt das Problem des Durchstechens trotzdem bestehen, wobei beim Lösen dieses Problems zusätzliche Herstellungskosten entstehen können. Ein weiterer wesentlicher Nachteil bei einem derartigen Schuh liegt darin, daß der Druck des Gases im umgebenden Behälter temperaturabhängig ist. Dadurch ändert sich die Steifigkeit des Schuhs, wenn der Schuh erwärmt wird. Ähnlicherweise kann der Schuh bei kalten und bei warmen Temperaturen unterschiedlich reagieren. Außerdem sind die Mittelsohlen höhenabhängig, d.h., daß der Schuh abhängig von der Höhe, in der er verwendet wird, unterschiedliche Stütz- oder Trageeigenschaften aufweist.
  • Die Hinterfußkontrolle und -stabilität ist ein anderes Problem, das bei Schuhen mit in der Mittelsohle eingeschlossenem Gas auftritt. Mit einfachen Worten ausgedrückt sind Mittelsohlen mit Gaseinschluß oft zu weich, um einen geeigneten Halt zu gewährleisten.
  • Hinsichtlich der großen Anzahl von mit Mittelsohlen mit Gaseinschluß verbundenen Problemen ist es sehr wichtig Alternativen zu finden, durch die sowohl eine geeignete Dämpfung als auch eine geeignete Stabilität und ein geeigneter Halt erreicht wird. Solche Alternativen müssen wirtschaftlich sein und die bei der Technologie der eingebetteten Rohre auftretenden Probleme eliminieren, ohne die Dämpfungswirkung zu vermindern.
  • Die dritte breite Kategorie von Vorrichtungen zum Verbessern der Dämpfung eines Schuhs umfassen Vorrichtungen, durch die eine Außen- oder Laufsohle modifiziert wird. Eine Laufsohle wird typischerweise aus einem Material, wie beispielsweise Gummi, Polyurethan (PU), Thermoplastgummi (z.B. EVA) und ähnlichen Materialien, hergestellt. Diese Materialien werden für Laufsohlen ausgewählt, weil sie verschleißfest sind. Typischerweise weisen diese Materialien sehr gute Memory- oder Erinnerungseigenschaften auf. D.h., wenn das Laufsohlenmaterial entweder durch Druck- oder Biegekräfte verformt wird, tendiert es dazu, wieder in seine ursprüngliche Form zurückzukehren. Das beste Beispiel eines in diese dritte breite Kategorie fallenden Schuhs ist in der US-A- 4372058 von Stubblefield dargestellt, worin eine Laufsohle beschrieben wird, in der der Umfang des Absatzes der Laufsohle den übrigen Teil des Absatzes der Laufsohle bezüglich des Bodens beabstandet hält. Dieser Aufbau ist als freitragende bzw. Cantilever-Laufsohle bekannt. Der freitragende Aufbau unterstützt das Umleiten bzw. Neuausrichten der vertikalen Kräfte, während die Energierückführung zu einem Läufer verbessert wird.
  • Im vorstehend erwähnten Patent von Stubblefield wird eine Laufsohle mit mehreren Ansätzen oder Hebeln bereitgestellt, die sich vom Umfang der Unterseite der Laufsohle erstrecken. Diese Ansätze sind so aufgebaut, daß die auf die Laufsohle ausgeübten vertikalen Kräfte umgeleitet bzw. neu ausgerichtet werden, so daß die Kräfte mindestens eine horizontale Komponente aufweisen, wodurch die Belastungen auf den Läufer verringert werden. Durch das Patent von Stubblefield wird ein Schuh bereitgestellt, durch den sowohl eine Dämpfung als auch eine Stabilität erreicht wird.
  • In der EP-A-160415 wird ein Laufschuh mit einem Schaft und einer Sohle mit einer Laufsohle und zwei Mittelsohlen beschrieben. Die obere Mittelsohle weist in dessen Absatzbereich zwei auswechselbare Einsatzelemente mit einer größeren Festigkeit als diejenige der Mittelsohle auf. Die beiden Einsatzelemente werden an der Außenseite des Absatzbereiches eingesetzt und sind so aufgebaut, daß sie ineinandergreifen.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den Aufbau der bekannten Schuhe zu verbessern, indem eine bessere Stabilität und bessere Rückpralleigenschaften bereitgestellt werden, und einen Schuh bereitzustellen, in dem eine minimale Menge des in herkömmlichen Schuhen verwendeten schweren Laufsohlenmaterials verwendet wird.
  • Um die vorstehende und andere Aufgabe zu lösen und gemäß des hierin ausführlich beschriebenen Ziels der vorliegenden Erfindung, wird beim erfindungsgemäßen Schuh ein herkömmlicher Schaft und eine am Schaft befestigten Sohle verwendet. Die Sohle weist eine Laufsohle mit einem Absatzmittelabschnitt und mehreren Umfangsansätzen auf. Diese Ansätze dienen dazu, mit dem Boden in Kontakt zu kommen und den Absatzmittelabschnitt vom Boden beabstandet zu halten. Der erfindungsgemäße Laufschuh kann außerdem eine Mittelsohle und ein Einsatzelement aufweisen. Dieses Einsatzelement wird aus einem Material hergestellt, dessen Festigkeit größer sein kann als diejenige der Mittelsohle, und ist so angeordnet, daß es mit der Laufsohle wechselwirkt.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung definiert der Absatzmittelabschnitt der Laufsohle eine Öffnung, durch die das Einsatzelement freigelegt werden kann. Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung erstrecken sich die Umfangsansätze vom Absatzmittelabschnitt nach unten und nach außen und Einsatzerweiterungen erstrecken sich ebenfalls nach unten und nach außen.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist der Einsatz einen im wesentlichen flachen Körperabschnitt und Einsatzerweiterungen auf, die sich vom Körperabschnitt nach unten erstrecken. Das Einsatzelement kann aus zahlreichen Materialien, wie beispielsweise einem Polymermaterial wie Hytrel, Delrin oder Rynite gebildet werden, die alle von E.I. Dupont de Nemours & Co., Inc. hergestellt werden. Das Einsatzelement kann auch aus einer Kombination aus diesen Materialien, beispielsweise aus einer Kombination aus Rynite und Hytrel hergestellt werden. Ähnlicherweise kann das Polymermaterial glasverstärkt sein und mehrere Öffnungen zum Verringern des Gewichts des Einsatzes oder Abschnitte mit zusätzlichem Material bzw. verstärkte Abschnitte aufweisen, um die Steifigkeit und die Festigkeit des Einsatzelements zu erhöhen. Außerdem kann ein anderes elastisches Material mit hohem Erinnerungsvermögen verwendet werden, um die Erfindung zu realisieren.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen einer Sohle. Dieses Verfahren weist die Schritte auf: Vorspannen eines Einsatzelements und Einbetten des Einsatzelements in ein Mittelsohlenmaterial, wobei das Einsatzelement durch das Mittelsohlenmaterial in einem vorgespannten Zustand gehalten wird. Wenn dieses Verfahren angewendet wird, kann das Einsatzelement einen Körperabschnitt und mehrere Erweiterungselemente aufweisen, die sich vom Körperabschnitt nach unten und nach außen erstrecken. Um das Einsatzelement vorzuspannen, können die Einsatzerweiterungen in eine Form gezwungen werden, die das Einsatzelement in einem vorgespannten Zustand hält. Mittelsohlenmaterial kann anschließend in die Form geblasen werden und aushärten, um das Einsatzelement in der gespannten Position zu halten. Durch dieses Verfahren wird ermöglicht, daß die Mittelsohle potentielle Energie speichert.
  • Bei einer Ausführungsform dieses Verfahrens weist das Einsatzelement eine Festigkeit auf, die größer ist als die Festigkeit des Mittelsohlenmaterials. Der Einsatz kann bei diesem Verfahren aus einem Polymermaterial wie beispielsweise einem Polyester-Elastomer wie z.B. Hytrel hergestellt werden. Außerdem kann das Material ein Polyamid wie beispielsweise Zytel oder ein ähnliches Polyamid sein.
  • Ein Vorteil der Erfindung liegt darin, daß durch das Einsatzelement eine erhöhte Energierückführung erreicht und die Erinnerungseigenschaften der Sohle verbessert werden.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die Lebensdauer eines Schuhs verlängert wird, weil er nicht verschleißt und langsamer ermüdet. Wenn eine Mittelsohle in Verbindung mit dem Einsatz verwendet wird, kann dadurch die Ermüdung des Mittelsohlenmaterials verlangsamt werden.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß eine Sohle mit einer verbesserten Belastungseigenschaft und Festigkeit bereitgestellt wird.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die Mittelsohle bei der Herstellung hinsichtlich einer optimalen Energierückführung für deren beabsichtigte Endverwendung angepaßt werden kann.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die Mittelsohle zwischen den Schritten eines Benutzers in einen entspannten Zustand zurückkehren kann.
  • Die beigefügten Abbildungen, die in der Beschreibung eingeschlossen sind und einen Teil davon bilden, zeigen die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung dazu, die Prinzipien der Erfindung zu erläutern. Es zeigen:
  • Figur 1 eine Ansicht der nach außen weisenden Seite einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schuhs;
  • Figur 2 eine Unteransicht des in Figur 1 dargestellten Schuhs;
  • Figur 3 eine schematische Darstellung eines Querschnitts entlang der Linie 3-3 von Figur 2;
  • Figur 3A eine Querschnittansicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung;
  • Figur 3B eine Querschnittansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
  • Figur 4 eine Draufsicht eines erfindungsgemäßen Einsatzelements;
  • Figur 5 eine Seitenansicht des in Figur 4 dargestellten Einsatzelements;
  • Figur 6 die Unterseite eines Absatzes zur Darstellung einer anderen Ausführungsform der Erfindung;
  • Figur 7 eine Querschnittansicht von Figur 6 entlang der Linie 7-7;
  • Figur 8 eine Querschnittansicht von Figur 6 entlang der Linie 8-8;
  • Figur 9 eine Draufsicht des in der in Figur 6 dargestellten Laufsohle verwendeten Einsatzes;
  • Figur 10 eine Unteransicht des in Figur 9 dargestellten Einsatzes;
  • Figur 11 eine Querschnittansicht von Figur 9 entlang der Linie 11-11;
  • Figur 12 eine Querschnittansicht von Figur 9 entlang der Linie 12-12;
  • Figur 13 eine Querschnittansicht von Figur 11 entlang der Linie 13-13;
  • Figur 14 eine Seitenansicht von Figur 9 in der Richtung des Pfeils 14 betrachtet;
  • Figur 15 eine Seite des in Figur 9 dargestellten Einsatzes;
  • Figur 16 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Einsatzes;
  • Figur 17 eine schematische Seitenansicht des Einsatzelements von Figur 20 in Zusammenwirkung mit anderen Komponenten;
  • Figur 18 eine Unteransicht einer bei der praktischen Anwendung der vorliegenden Erfindung verwendeten Laufsohle;
  • Figur 19 eine Querschnittansicht von Figur 18 entlang der Linie 19-19;
  • Figur 20 eine Querschnittansicht von Figur 18 entlang der Linie 20-20; und
  • Figur 21 eine Querschnittansicht von Figur 18 entlang der Linie 21-21.
  • Die Figuren 1 bis 3 zeigen einen Sportschuh mit verbesserter Energierückführung, verbesserten Erinnerungseigenschaften und einer erhöhten Haltbarkeit. Ein allgemein durch 20 bezeichneter Schuh wird aus mehreren Komponententeilen einschließlich eines Schaftes 22 und einer Sohle 24 gebildet. Bei der vorliegenden Erfindung kann ein beliebiger herkömmlicher Schaft 22 verwendet werden, um die Erfindung in die Praxis umzusetzen. Obwohl in Figur 1 ein Sportschuh dargestellt ist und die Erfindung insbesondere Sportschuhe betrifft, kann die Erfindung auch bei zahlreichen anderen Arten von Schuhen oder Stiefeln verwendet werden, wie beispielsweise bei Wanderstiefeln, Freizeitschuhen oder ähnlichen. Der Schaft 22 wird auf eine beliebige herkömmliche Weise an der Sohle 24 befestigt. Die Sohle 24 besteht aus einer Laufsohle 26 aus einem verschleißfesten Material, durch das eine gewünschte Reibung erhalten wird. Wie bei herkömmlichen Laufsohlen kann die Laufsohle aus einem beliebigen abrasivem Material wie beispielsweise Gummi oder ein ähnliches Material hergestellt werden. Eine Mittelsohle 28 ist im allgemeinen zwischen der Laufsohle 26 und dem Schaft 22 angeordnet. Die Mittelsohle 28 kann zahlreiche Formen und Modifikationen annehmen, wie für Fachleute leicht ersichtlich ist. Beispielsweise kann die Mittelsohle 28 aus einem einzigen Material oder aus mehreren verschiedenen Materialien hergestellt werden, die jeweils verschiedene Kenngrößen, wie beispielsweise Dichte- und Rückprallkenngrößen aufweisen. Die Mittelsohle 28 dient hauptsächlich zum Dämpfen und kann aus mehreren verschiedenen Materialien hergestellt werden, wie beispielsweise Ethylen-Vinyl-Acetat, Polyurethan oder einer Kombination davon. Außerdem kann die Mittelsohle 28 einen Absatzkeil aufweisen.
  • Der durch 30 bezeichnete Absatzbereich des Schuhs ist der unter der Ferse eines Trägers angeordnete Abschnitt des Schuhs. Obwohl der Absatzbereich 30 des Schuhs 20 keine exakten Grenzen aufweist, kann er allgemein als diejenige Hälfte des Schuhs betrachtet werden, die von der Fußspitze eines Trägers entfernt angeordnet ist. Obwohl in dieser Beschreibung durchgehend der Ausdruck "Absatzbereich" verwendet wird, kann sich dieser Bereich in den herkömmlich als der Wölbungsbereich des Schuhs bekannten Bereich erstrecken, und kann sich tatsächlich über den herkömmlich als Absatz gekennzeichneten Bereich hinaus erstrecken.
  • Im Absatzbereich 30 der Laufsohle 26 sind mehrere Ansätze 32-46 (Figur 2) vorgesehen, die sich vom Absatzmittelabschnitt 47 (Figur 3) des Absatzbereichs 30 nach unten erstrecken. Die Ansätze 32-46 sind vorzugsweise in einer freitragenden Anordnung angeordnet und halten dadurch den Absatzmittelabschnitt 47 bezüglich des Bodens beabstandet. Dies wird am besten in Figur 3 verdeutlicht, in der gezeigt wird, daß ein Kontakt des Absatzmittelabschnitts 47 mit dem Boden verhindert wird. Die Sohle 24 ist in dieser Figur in einem unbelasteten Zustand dargestellt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Ansätze 32-46 so angeordnet, daß sie sich nach außen erweitern, um die Richtung der im wesentlichen senkrecht zum Absatz ausgeübten Kräfte zu ändern. Die Wichtigkeit der Neuausrichtung der Kräfte kann verdeutlicht werden, indem berücksichtigt wird, daß ein Läufer bei jedem Aufprallen des Fußes Kräfte erzeugen kann, die bis zu drei Mal größer sind als das Körpergewicht des Läufers. Wenn diese extremen Kräfte nicht verteilt werden, kann ein Läufer sich ernsthafte Verletzungen zuziehen. Typischerweise sind die während des Lauf ens oder anderer Aktivitäten erzeugten Kräfte nicht exakt senkrecht zum Absatz ausgerichtet. Während des Aufpralls des Absatzes kommt beispielsweise zunächst die nach außen weisende Seite eines Schuhs mit dem Boden in Kontakt, woraufhin der Schuh sich dreht, bevor die Fußspitze vom Boden entfernt wird. Bei verschiedenen Sportarten werden auf den Schuh unterschiedliche Kräfte unter verschiedenen Winkeln ausgeübt. Die vorstehend beschriebene freitragende Laufsohle dient dazu, auf den Schuh ausgeübte Kräfte unabhängig vom exakten Einfallwinkel neu auszurichten. Dieses Konzept der freitragenden Laufsohle wird in der US-A-4372058 von Stubblefield, die durch einen Verweis hierin eingeschlossen ist, ausführlicher beschrieben.
  • Jeder der Ansätze 32-46 an der Laufsohle 26 weist eine Kontaktfläche 48 für den Kontakt mit dem Boden auf. Diese Kontaktflächen 48 sind so angeordnet, daß sie mit dem Boden in Kontakt kommen, und weisen vorzugsweise eine rauhe Oberfläche auf, um eine gewünschte Reibung zu erhalten. Die Kontaktflächen 48 können, wie in den Figuren 2 und 3 dargestellt, aus einer flachen Fläche bestehen oder können punktförmig oder eine kleine Fläche sein. Jede der Kontaktflächen 32-46 kann einen geneigten Bereich 50 aufweisen, der vom Absatzmittelabschnitt 47 zu den Kontaktflächen 48 führt. Vorzugsweise ist der geneigte Bereich 50, wie in Figur 3 dargestellt, schwach geneigt, kann jedoch auch vertikal ausgerichtet sein. In der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform der Erfindung erstrecken sich keilförmige Abschnitte 28' der Mittelsohle 28 zwischen den Ansätzen 32-46. Durch den Zwischenraum 52 zwischen benachbarten Ansätzen können die Ansätze 32-46 unabhängiger voneinander wirken.
  • Obwohl die Ansätze in den Zeichnungen als separate und einzelne Elemente dargestellt sind, kann der Absatzabschnitt der Laufsohle konkav, ohne einzelne Ansätze ausgebildet sein. D.h., an Stelle der einzelnen Ansätze, wie beispielsweise der in Figur 2 dargestellten acht Ansätze, kann ein einzelner "Ansatz" vorgesehen sein, der sich von der nach innen weisenden Seite des Schuhs um den Absatz zur nach außen weisenden Seite des Absatzes erstreckt.
  • Die Laufsohle 26 kann einen Ausschnitt 54 aufweisen, der im wesentlichen im Absatzmittelabschnitt 47 der Laufsohle angeordnet ist. Der Ausschnitt 54 dient primär dazu, das Gewicht der Außensohle durch das Entfernen von unnötigem Material zu verringern. Weil der Absatzmittelabschnitt 47 nie mit dem Boden in Kontakt kommt, muß in diesem Bereich kein verschleiß- bzw. abriebfestes Laufsohlenmaterial vorhanden sein. Durch das Vorhandensein des Ausschnitts 54 wird das Gesamtgewicht des Schuhs verringert, ohne daß die Stabilität verringert wird. Außerdem kann sich die Laufsohle z.B. bei Basketballschuhen oder ähnlichen Schuhen nach oben entlang der Seite der Mittelsohle erstrecken.
  • Die vorliegende Erfindung umfaßt eine Anordnung von Komponenten, durch die die Rückpralleigenschaften einer Sohle verbessert sowie eine verbesserte Stabilität erhalten wird. Um dies zu erreichen, wird allgemein ein Einsatzelement 56 in Verbindung mit den vorstehend erwähnten Schuhkomponenten verwendet, um eine zusätzliche Stabilität und verbesserte Erinnerungseigenschaften der Schuhsohle zu erhalten. Durch das Einsatzelement 56 kann eine erhöhte Lebensdauer des Schuhs erreicht werden. Durch das Einsatzelement, das selbst eine lange Lebensdauer besitzt, wird außerdem verhindert, daß das Mittelsohlenmaterial aufgrund einer Ermüdung verschleißt. Eine lange Lebensdauer und ein verringerter Verschleiß durch Ermüdung werden ermöglicht, weil die meisten der erzeugten Kräfte durch den Einsatz absorbiert und übertragen werden. Außerdem wird durch das Einsatzelement ermöglicht, daß die Mittelsohle zwischen den Schritten in einen entspannten Zustand zurückkehrt. Ein Läufer kann während des Laufens, wie beispielsweise beim Jogging, einhundert Schritte pro Minute ausführen. Während die meisten herkömmlichen Mittelsohlen zwischen den Schritten nicht vollständig in ihren Ausgangszustand zurückkehren können, wird durch die vorliegende Erfindung ermöglicht, daß die Mittelsohle in ihren Ausgangszustand zurückkehrt.
  • Das Einsatzelement 56, das, wie nachstehend näher erläutert wird, in mehreren verschiedenen Positionen angeordnet werden kann, erhöht die Gesamtstabilität der Sohle 24 und wirkt in Verbindung mit den anderen Komponenten der Sohle 24. Allgemein wird das Einsatzelement 56 entweder zwischen der Laufsohle 26 und der Mittelsohle 28 angeordnet oder in die Mittelsohle 28 oder in die Laufsohle 26 eingebettet.
  • Figur 3A zeigt eine alternative Ausführungsform der Erfindung. Diese Figur zeigt eine ähnliche Ansicht wie Figur 3, jedoch eine alternative Position des Einsatzelements 56. Bei dieser Ausführungsform steht das Einsatzelement 56 sowohl mit der Laufsohle 26 als auch mit einem haltbaren Plattenelement in Kontakt, das bei einem herkömmlichen Sportschuh typischerweise über der Mittelsohle angeordnet ist. Durch diesen Aufbau kann die Erfindung wirksam realisiert werden, weil über dem Einsatzelement entlang der längsgerichteten Mittellinie des Absatzbereichs des Schuhs kein Mittelsohlenmaterial wie beispielsweise Polyurethan vorhanden ist.
  • Figur 3B zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Diese Querschnittansicht zeigt, daß die Laufsohle 26 sich an der Seite der Mittelsohle 28 nach oben erstreckt. Die Laufsohle kann sich gegebenenfalls auf der Mittelsohle nach oben um den gesamten Absatz des Schuhs erstrecken.
  • Bei einer in den Figuren 4 und 5 dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Einsatzelement 56 einen zentralen Körperabschnitt 58 und mehrere Einsatzerweiterungen 60-74 auf, die sich vom zentralen Körperabschnitt 58 nach außen und nach unten erstrecken. Allgemein weisen die Einsatzerweiterungen 60-74 an ihren distalen Enden einen flachen Abschnitt 75 auf (am besten in den Figuren 3 und 5 erkennbar). Bei dem in Figur 4 dargestellten Einsatzelement 56 werden zehn Einsatzerweiterungen verwendet, während bei den Einsatzelementen der Figuren 1-3 acht Einsatzerweiterungen verwendet werden. Aus Gründen der Vereinfachung wurden die beiden zusätzlichen Einsatzwerweiterungen des Elements 56 von Figur 4 durch 60a bzw. 60b gekennzeichnet. Die Anzahl der Einsatzerweiterungen kann nach Erfordernis verändert werden, damit diese mit den anderen Komponenten der Sohle am wirksamsten zusammenwirken.
  • Die Rückpralleigenschaften des Einsatzelements können durch Verändern mehrerer verschiedener Parameter gesteuert werden. Beispielsweise können einige oder alle Einsatzerweiterungen 60-74 Öffnungen 78 aufweisen oder erhöht sein. Durch die Öffnungen 78 wird die Flexibilität einer einzelnen Einsatzerweiterung erhöht und das Gewicht des Einsatzes 56 verringert.
  • Zum Herstellen des Einsatzelements 56 sind mehrere verschiedene herkömmliche Materialien verfügbar. Beispiele möglicher Materialien sind: Zytel, ein Polyamid, das beispielsweise mit 18% Glas glasverstärkt sein kann; Delrin; Rynite; Hytrel; oder eine Kombination dieser Materialien, wie beispielsweise ein Hytrel-Rynite-Gemisch. Zytel, Delrin, Rynite und Hytrel werden von DuPont hergestellt. Hytrel ist ein halbkristallines und vollständig polymerisiertes, chemisch stabiles thermoplastisches Polyester-Elastomer mit hohem Molekulargewicht, das aus abwechselnden amorphen und kristallinen Ketten besteht.
  • Die vorstehenden Materialien sollen einige der möglichen Materialien für das Einsatzelement 56 darstellen. Diese Aufzählung ist nicht vollständig oder umfassend, so daß viele andere Materialien verwendet werden können, um die Erfindung in die Praxis umzusetzen. Eine allgemeine gemeinsamer Eigenschaft der bei der Erfindung verwendbaren Materialien ist die, daß das Material gute Erinnerungseigenschaften aufweisen muß, d.h., das Material muß dazu tendieren, nach einer Verformung wieder in seine ursprüngliche Form zurückzukehren. Außerdem muß das Material haltbar und darf nicht spröde sein, weil es ansonsten den konstanten zyklischen Beanspruchungen auf das Material nicht standhalten kann ohne zu reißen oder zu brechen. Das zum Herstellen des Einsatzelements verwendete Material kann, muß jedoch nicht fester sein als das Mittelsohlenmaterial. Weil die Festigkeit des Einsatzelements sowie seine Dicke modifiziert werden können, um ein gewünschtes Ansprechverhalten zu erreichen, können Umstände vorhanden sein, bei denen ein relativ weiches Einsatzelement 56 verwendet wird. Die Erfindung kann bezüglich der verschiedenen Anforderungen verschiedener Sportarten modifiziert und angepaßt werden. Das Einsatzelement 56 wird vorzugsweise an einer Position angeordnet, bei der das Einsatzelement mit den anderen Schuhkomponenten zusammenwirken kann. Diese Position ist nicht auf eine Position angrenzend an die Außensohle begrenzt. Das Einsatzelement 56 kann mit der Laufsohle zusammenwirken, wenn es in der Mittelsohle eingebettet, zwischen der Mittelsohle und der Laufsohle angeordnet oder in der Laufsohle eingebettet ist. Das Einsatzelement kann auch teileise in der Mittelsohle eingebettet sein. Bei der in den Figuren 1-3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist das Einsatzelement 56 zwischen der Laufsohle 26 und der Mittelsohle 28 angeordnet. Es kann auf eine beliebige herkömmliche Weise an der Laufsohle oder an der Mittelsohle befestigt werden. Beispielsweise kann das Einsatzelement an der Laufsohle festgeklebt werden. Wenn das Einsatzelement 56 unmittelbar über der Laufsohle 26 angeordnet ist, kann der zentrale Abschnitt des Einsatzelements durch den Ausschnitt 54 in der Laufsohle 26 offen liegen, wie in Figur 2 dargestellt. Die Positionen der Einsatzerweiterungen 60-74 entsprechen den jenigen der Ansätze 32-46 in der Laufsohle 26 und wirken mit diesen zusammen, um eine erhöhte Stabilität und verbesserte Rückpralleigenschaften der Sohle 24 zu erreichen. Die Einsatzerweiterungen 60-74 weisen einen flachen Abschnitt 75 auf, deren Positionen denjenigen der Kontaktflächen 48 in der Laufsohle entsprechen. Bei der Anwendung wirken das Einsatzelement 56 und die Einsatzerweiterungen 60-74 mit den Ansätzen 32-46 zusammen und werden nach außen bewegt, wenn Kräfte auf die Sohle auftreffen. In dieser Beschreibung wird der Ausdruck "nach außen" verwendet, um diejenige Richtung zu bezeichnen, die vom Mittelabschnitt des Schuhs in der allgemein durch die Laufsohle definierten Ebene weggerichtet ist. Diese Richtung verläuft senkrecht zu einer Linie, die eine Tangente zur Umfangslinie der Laufsohle ist. In den Figuren 2 und 3 bezeichnet "nach außen" die durch die Pfeile 77 bezeichnete Richtung. Im Gegensatz dazu bezeichnet "nach innen" die Richtung zum Mittelabschnitt des Schuhs. Allgemein verbindet ein gebogener Abschnitt 76 den flachen Abschnitt 75 der Einsatzerweiterungen 60-74 mit dem Mittelkörper 58 des Einsatzelements 56. Das Element 56 kann nach Wunsch für besondere Anforderungen angepaßt werden, indem in Abschnitten der Erweiterungen zusätzliche Öffnungen 78 ausgebildet oder die Abschnitte durch zusätzliches Material erhöht werden. Durch zusätzliche Öffnungen wird die Flexibilität der mit Öffnungen versehenen Einsatzerweiterungen erhöht. Im Gegensatz dazu wird eine durch zusätzliches Material erhöhte Einsatzerweiterung starrer. Daher kann durch Hinzufügen von Öffnungen in solchen Erweiterungselementen, bei denen eine zusätzliche Flexibilität erwünscht ist, und durch Hinzufügen zusätzlichen Materials bei solchen Erweiterungselementen, die starrer sein sollen, das Einsatzelement angepaßt werden. Beispielsweise kann es wünschenswert sein, daß ein bestimmter Bereich der Sohle weniger zusammendrückbar bzw. verdichtbar ist als die übrigen Bereiche der Sohle. Dies kann dadurch erreicht werden, daß den Erweiterungselementen im Bereich, in dem eine geringere Verdichtung erwünscht ist, zusätzliches Material hinzugefügt wird, oder in den Erweiterungselementen in dem Bereich, in dem eine höhere Verdichtung gewünscht ist, Öffnungen hinzugefügt werden, oder eine Kombination dieser beiden Verfahren verwendet wird.
  • Die Figuren 6-17 zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Die Figuren 6-8 zeigen einen Teil einer Sohle 80 mit einer Laufsohle 82 und einer Mittelsohle 84. Wie bei der vorangehend beschriebenen Ausführungsform der Erfindung weist die Laufsohle 82 mehrere Ansätze 86 auf, die so geformt sind, daß die übrigen zentralen Abschnitte der Sohle 80 bezüglich des Bodens beabstandet gehalten werden. Wie bei anderen Ausführungsformen der Erfindung kann in der Laufsohle ein Ausschnitt 88 vorgesehen sein. Durch diesen Ausschnitt wird das Gewicht des Schuhs verringert, weil Laufsohlenmaterial in einem nicht benötigten Bereich entfernt wird. Die Figuren 7-8 zeigen ein in der Mittelsohle 84 eingebettetes Einsatzelement 90. Durch das Einbetten des Einsatzelements 90 in die Mittelsohle 84 können die Rückpralleigenschaften der Sohle 80 durch Vorspannen des Einsatzelements 90 vor dem Einbetten verbessert werden. Das Vorspannen des Einsatzelements ist jedoch nicht erforderlich, um die Erfindung in die Praxis umzusetzen. Zum Vorspannen wird das Einsatzelement 90 zunächst in einer Form angeordnet, deren Umfangslinie zumindest in Abschnitten kleiner ist als die Umfangslinie des vorgespannten Einsatzelements 90. Dadurch übt das Einsatzelement 90 eine Kraft auf die Form aus und wird nach außen gerichtet vorgespannt. In Figur 8 ist diese nach außen weisende Richtung durch Pfeile 104 gekennzeichnet.
  • Nachdem das Einsatzelement 90 vorgespannt und in der Form angeordnet ist, wird Mittelsohlenmaterial, wie beispielsweise Polyurethan (PU) verwendet, um das Einsatzelement 90 einzubetten. Dies kann beispielsweise durch Spritzgießen durchgeführt werden. Durch Auswählen des geeigneten Materials hält die Mittelsohle den Einsatz in einem gespannten oder unter Spannung gesetzten Zustand, wodurch in der Mittelsohle potentielle Energie gespeichert wird.
  • In den Figuren 9-15 ist eine Ausführungsform eines Einsatzelements 90 dargestellt. Figur 9 zeigt eine Draufsicht und Figur 10 eine Unteransicht des Einsatzelements 90. Das Einsatzelement 90 weist Einsatzerweiterungen 92 auf, die sich von einem zentralen Körperabschnitt nach außen erstrecken. Diese Einsatzerweiterungen 92 wirken mit Ansätzen 86 der Laufsohle 82 zusammen, so daß, wenn auf die Sohle eine Kraft ausgeübt wird, sich sowohl die Ansätze 86 als auch die Einsatzerweiterungen 92 nach außen bewegen und die Einsatzerweiterungselemente 92 zusammenwirkend mit den anderen Komponenten der Sohle als eine Feder wirken, durch die erreicht wird, daß die Sohle in ihre ursprüngliche Form zurückkehrt. Eine kürzere Erholungszeit bzw. eine kürzere Zykluszeit bezüglich der periodischen Beanspruchung der Mittelsohle sind insbesondere bei Aktivitäten wie beispielsweise Jogging oder Basketball wichtig. Dies dient dazu, Energie zum Benutzer zurückzuführen, ohne ein mit fluidgefüllten Schuhen verbundenes "weiches" Gefühl zu erzeugen.
  • Gemäß Figur 11 wird verdeutlicht, daß die Einsatzerweiterungen 92 einen durch zusätzliches Material erhöhten Abschnitt 102 aufweisen können, der sich entlang der Oberfläche der Einsatzerweiterungen 92 erstreckt. Der erhöhte Abschnitt 102 kann verschiedenartige Formen annehmen, wird jedoch allgemein zum Anpassen des Ansprechverhaltens der Mittelsohle verwendet. Durch den erhöhten Abschnitt 102 erhalten die Einsatzerweiterungen mehr Festigkeit und weniger Flexibilität.
  • Wie in Figur 12 dargestellt, können die Einsatzerweiterungen 92 ähnlich wie den erhöhten Abschnitt 102 Löcher oder Öffnungen 100 aufweisen. Die Öffnungen 100 können je nach Erfordernis verwendet werden, um den Einsatz 90 entsprechend einem gewünschten Ansprechverhalten anzupassen. Der erhöhte Abschnitt 102 und die Öffnungen 100 können je nach Erfordernis in einem Einsatzelement entweder alleine oder zusammen verwendet werden.
  • Wie in den Figuren 13-15 dargestellt, kann die Einsatzerweiterung einen flachen Abschnitt 96 aufweisen, dessen Position im wesentlichen derjenigen des Abschnitts der Laufsohle 82 entspricht, der mit dem Boden in Kontakt kommt. Ein gebogener Abschnitt 98 verbindet den flachen Abschnitt 96 mit dem zentralen Abschnitt 94.
  • Die Figuren 16 und 17 zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Figur 16 zeigt ein Einsatzelement 120 mit einem sich erweiternden Abschnitt 124, dessen distales Ende sich in den Vorderfußabschnitt eines Schuhs erstreckt, wenn das Einsatzelement in der Sohle eines Schuhs angeordnet ist. Der Umriß eines Schuhs 123 ist in Figur 18 dargestellt, um die Darstellung einer möglichen Anordnung des Einsatzelements 120 zu erleichtern. Der sich erweiternde Abschnitt 124 kann aus einem einzelnen Materialteil gebildet werden, wie beispielsweise aus den vorstehend zum Herstellen des Einsatzelements beschriebenen Materialien, und das Einsatzelement 120 und der sich erweiternde Abschnitt 124 werden im allgemeinen aus einem einzelnen monolithischen Materialteil hergestellt. Der sich erweiternde Abschnitt 124 kann jedoch auch aus getrennten oder verschiedenen Materialteilen hergestellt werden.
  • Der sich erweiternde Abschnitt 124 kann aus mehreren Fingern 122 gebildet werden, die sich im wesentlichen vom übrigen Abschnitt des Einsatzelements 120 zum Fußspitzenabschnitt des Schuhs 123 erstrecken.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der sich erweiternde Abschnitt 124 so ausgebildet, daß er einen wellen- oder sinusförmigen Querschnitt aufweist (Figur 17). Die Wellen weisen Erhöhungen 128 auf, die mit der Laufsohle 118 in Kontakt stehen und durch Vertiefungen 130 beabstandet sind. Die Zwischenräume 132 zwischen der Mittelsohle 116 und dem Einsatzelement 120 und zwischen der Laufsohle 118 und dem Einsatzelement 120 sind mit unter Umgebungsdruck stehender Luft gefüllt.
  • Bei der Anwendung wirkt der sich erweiternde Abschnitt 124 des Einsatzelements 120 als Feder, um Energie zum Benutzer zurückzuführen. Dies ist der Fall, weil die senkrecht zur Sohle 118 wirkenden Kräfte den sich erweiternden Abschnitt 124 verformen und durch die auf den sich erweiternden Abschnitt 124 ausgeübte Belastung die Ausmaße der Erhöhungen 128 und der Vertiefungen 130 verringert werden. Weil die zum Herstellen des sich erweiternden Abschnitts 124 verwendeten Materialien gute Erinnerungseigenschaften aufweisen, tendiert der Abschnitt dazu, in seine ursprüngliche, unbelastete Form zurückzukehren. Wenn das distale Ende des sich erweiternden Abschnitts 124 weder an der Mittelsohle noch an der Laufsohle befestigt ist, nimmt die Gesamtlänge des sich erweiternden Abschnitts 124 bei einer Belastung zu. Dies ergibt sich dadurch, daß durch die verringerten Ausmaße der Erhöhungen 128 und der Vertiefungen 130 der Wellenform der sich erweiternde Abschnitt 124 in die Richtung vom übrigen Abschnitt des Einsatzelements 120 weg gedrängt wird.
  • Der sich erweiternde Abschnitt 124 ist ein Merkmal, durch das die Gesamtdämpfungswirkung der Sohle verbessert wird, die Funktion des übrigen Abschnitts des Einsatzelements 120 jedoch nicht beeinflußt wird. Bezüglich anderen Funktionen wirkt das in den Figuren 18 und 19 dargestellte Einsatzelement im wesentlichen genau so wie das in Figur 4 dargestellte Einsatzelement.
  • Bei der in den Figuren 18-21 dargestellten Ausführungsform ist ein Einsatzelement im wesentlichen von Laufsohlenmaterial umschlossen. Diese Figuren zeigen eine Laufsohle 140 mit mehreren Ansätzen 146. Die Laufsohle 140 ist an einer (durch gestrichelte Linien dargestellten) Mittelsohle 142 befestigt. Diese Ansätze 146 wirken im wesentlichen auf die gleiche Weise wie in den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung. Die Laufsohle 140 weist einen oberen Abschnitt 148 und einen unteren Abschnitt 150 auf. Zwischen dem oberen und dem unteren Abschnitt 148 bzw. 150 ist ein (durch gestrichelte Linien dargestelltes) Einsatzelement 144 angeordnet. Diese Ausführungsform des Einsatzelementes 144 wirkt im wesentlichen auf die gleiche Weise wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung. Gemäß den Figuren 20 und 21 kann die Laufsohle 140 eine Öffnung 152 aufweisen. Der obere und der untere Abschnitt können miteinander verbunden sein, um den Einsatz, wie in Figur 19 dargestellt, zu umhüllen.
  • Die vorstehende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung wurden aus Gründen der Veranschaulichung und Erläuterung dargestellt. Die Erfindung soll durch die Beschreibung nicht eingeschränkt werden, so daß viele Modifikationen und Veränderungen vorgenommen werden können. Die Ausführungsformen wurden ausgewählt und beschrieben, um die Prinzipien der Erfindung und deren praktische Anwendung zu verdeutlichen, um Fachleuten zu ermöglichen, die Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen und in verschiedenen Modifikationen für die beabsichtigte spezifische Anwendung optimal zu verwenden. Es ist beabsichtigt, daß die Erfindung durch die beigefügten Ansprüche definiert wird.

Claims (33)

1. Sportschuh mit:
a) einem Schaft (22)
b) einer am Schaft (22) befestigten Sohle (24) mit:
b&sub1;) einer Mittelsohle (28) mit einer Ober- und einer Unterseite;
b&sub2;) einer Laufsohle (26);
b&sub3;) einem Einsatzelement (56) aus einem Material mit einer größeren Festigkeit als diejenige der Mittelsohle (28);
dadurch gekennzeichnet, daß
die Laufsohle (26) einen Absatzmittelabschnitt (47) und mehrere Umfangsansätze (32-46) aufweist, wobei die Ansätze dazu dienen, mit dem Boden in Kontakt zu kommen und den Absatzinittelabschnitt (47) bezüglich des Bodens beabstandet zu halten; und
das Einsatzelement (56) mit den Umfangsansätzen (32-46) zusammenwirkende Einsatzerweiterungen (60-74) aufweist.
2. Sportschuh nach Anspruch 1, wobei das Einsatzelement (56) zwischen der Laufsohle (26) und der Mittelsohle (28) angeordnet ist.
3. Sportschuh nach Anspruch 1, wobei das Einsatzelement (56) in der Mittelsohle (28) eingebettet ist.
4. Sportschuh nach Anspruch 1, wobei das Einsatzelement (56) teilweise in der Mittelsohle (28) eingebettet ist.
5. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Absatzmittelabschnitt (47) eine Öffnung (54) definiert.
6. Sportschuh nach Anspruch 5, wobei das Einsatzelement (56) durch die durch die Laufsohle (28) definierte Öffnung (54) freigelegt ist.
7. Sportschuh nach Anspruch 1, wobei die Umfangsansätze (32-46) sich vom Absatzmittelabschnitt (47) nach unten und nach außen erstrecken.
8. Sportschuh nach Anspruch 7, wobei die Einsatzerweiterungen (60-74) sich nach unten und nach außen erstrecken.
9. Sportschuh nach Anspruch 7, wobei sich die Unterseite der Mittelsohle (28) zwischen den Umfangsansätzen (32- 46) erstreckt.
10. Sportschuh nach Anspruch 1, wobei das Einsatzelement (56) einen im wesentlichen flachen Körperabschnitt (58) aufweist und die Einsatzerweiterungen (60-74) sich vom Körperabschnitt (58) nach unten erstrecken.
11. Sportschuh nach Anspruch 1, wobei das Einsatzelement (56) ein Polymermaterial aufweist.
12. Sportschuh nach Anspruch 11, wobei das Einsatzelement (56) ein halbkristallines und vollständig polymerisiertes thermoplastisches Polyester-Elastomer mit hohem Molekulargewicht, das aus abwechselnden amorphen und kristallinen Ketten gebildet wird, und vorzugsweise HYTREL aufweist.
13. Sportschuh nach Anspruch 11, wobei das Einsatzelement (56) ein Polyacetalpolymer wie beispielsweise Polyoxymethylen, und vorzugsweise DELRIN aufweist.
14. Sportschuh nach Anspruch 11, wobei das Einsatzelement (56) ein thermoplastisches Polymer wie beispielsweise Polybutylenterephtalat, und vorzugsweise RYNITE aufweist.
15. Sportschuh nach Anspruch 11, wobei das Einsatzelement (56) eine Kombination aus RYNITE und HYTREL aufweist.
16. Sportschuh nach Anspruch 11, wobei das Polymermaterial glasverstärkt ist.
17. Sportschuh nach Anspruch 16, wobei das Polymermaterial ein glasverstärktes Polyamid, vorzugsweise ZYTEL ist.
18. Sportschuh nach Anspruch 11, wobei das Einsatzelement (56) etwa 18% glasverstärktes ZYTEL aufweist.
19. Sportschuh nach einem der Ansprüche 10 bis 18, wobei das Einsatzelement (56) mehrere Öffnungen (78) zum Verringern seines Gewichts aufweist.
20. Schuhsohle mit:
a) einer Laufsohle (26); und
b) einem Einsatzelement (56),
dadurch gekennzeichnet, daß
die Laufsohle mehrere Ansätze (32-46) aufweist, die sich vom Umfang der Laufsohle (26) nach unten erstrecken; und
das Einsatzelement (56) einen Körperabschnitt (58) und mindestens eine sich vom Körperabschnitt erstreckende Einsatzerweiterung (60-74) aufweist, wobei die mindestens eine Einsatzerweiterung über mindestens einem der Ansätze angeordnet ist.
21. Schuhsohle nach Anspruch 20, ferner mit einer über dem Körperabschnitt (58) des Einsatzelements (56) angeordneten Mittelsohle (28), die sich zwischen den mehreren Ansätzen (32-46) der Laufsohle erstreckt.
22. Schuhsohle nach Anspruch 20 oder 21, wobei die distalen Enden der Ansätze (32-46) Kontaktflächenelemente (48) mit einer Bodenkontaktfläche aufweisen, wobei die Bodenkontaktfläche des Kontaktflächenelements eine erste Ebene definiert.
23. Sportschuh mit:
a) einem Schaft (22)
b) einer am Schaft befestigten Sohle (24) mit:
b&sub1;) einer Laufsohle (26) mit einer Ober- und einer Unterseite, einem Vorderfuß- und einem Absatzbereich (30);
b&sub2;) einem Einsatzelement (56) aus einem Material mit einer größeren Festigkeit als diejenige der Laufsohle (26);
dadurch gekennzeichnet, daß
der Absatzbereich der Laufsohle (26) einen Umfangsabschnitt für einen Kontakt mit dem Boden aufweist und der Umfangsabschnitt mehrere Ansätze (32-46) aufweist, die beide mit dem Boden in Kontakt kommen und den übrigen Abschnitt des Absatzbereichs (30) über dem Boden halten; und
das Einsatzelement (56) über der Oberseite der Laufsohle angeordnet ist und mehrere Einsatzerweiterungen (60-74) aufweist, die mit den Ansätzen (32-46) zusammenwirken, um die auf die Laufsohle (26) auftreffenden vertikalen Kräfte neu auszurichten.
24. Sportschuh nach Anspruch 23, wobei der Absatzbereich (30) der Laufsohle eine Öffnung definiert.
25. Verfahren zum Herstellen einer Sohle für einen Sportschuh nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit den Schritten:
a) Vorspannen eines Einsatzelements (56) mit einem Körperabschnitt (58) und mehreren Erweiterungselementen (60-74), die sich vom Körperabschnitt (58) nach unten und nach außen erstrecken, wobei das Vorspannen dazu dient, die Erweiterungselemente (60-74) vorzuspannen, so daß die Erweiterungselemente Kräfte in eine Richtung vom Körperabschnitt (58) weg ausüben;
b) Einbetten des Einsatzelements (56) in ein Sohlenmaterial, wobei das Sohlenmaterial das Einsatzelement (56) in einem vorgespannten Zustand hält; und
c) Ausbilden der Sohle mit mehreren Umfangsansätzen (32-46), die mit den Erweiterungselementen (60-74) zusammenwirken.
26. Verfahren nach Anspruch 25, wobei der Schritt zum Vorspannen des Einsatzelements (56) den Schritt zum Anordnen des Einsatzelements (56) in einer Form aufweist, wobei die Form eine geringere Breite als diejenige des Einsatzelements (56) aufweist, wenn das Einsatzelement (56) einen nicht gespannten Zustand einnimmt.
27. Verfahren nach Anspruch 26, wobei das Einsatzelement (56) ein Material mit einer größeren Festigkeit aufweist als diejenige des Mittelsohlenmaterials.
28. Verfahren nach Anspruch 27, wobei das Einsatzelement (56) ein Polyester-Elastomer aufweist.
29. Verfahren nach Anspruch 28, wobei das Polyester-Elastomer ein halbkristallines und vollständig polymerisiertes thermoplastisches Polyester-Elastomer mit hohem Molekulargewicht, das aus abwechselnden amorphen und kristallinen Ketten gebildet wird, und vorzugsweise HYTREL ist.
30. Verfahren nach Anspruch 27, wobei das Einsatzelement (56) ein Polyamid aufweist.
31. Verfahren nach Anspruch 30, wobei das Polyamid ein glasverstärktes Polyamid, vorzugsweise ZYTEL ist.
32. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 31 ferner mit dem Schritt: Befestigen des Mittelsohlenmaterials mit dem darin eingebetteten Einsatzelement (56) an der Laufsohle (26).
33. Verfahren nach Anspruch 32, wobei die Laufsohle (26) freitragend ist.
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