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DE68921601T2 - Verfahren zur herstellung von rostfreiem dünnem stahlblech mit exzellentem oberflächenglanz und hoher korrosionsbeständigkeit. - Google Patents

Verfahren zur herstellung von rostfreiem dünnem stahlblech mit exzellentem oberflächenglanz und hoher korrosionsbeständigkeit.

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Publication number
DE68921601T2
DE68921601T2 DE68921601T DE68921601T DE68921601T2 DE 68921601 T2 DE68921601 T2 DE 68921601T2 DE 68921601 T DE68921601 T DE 68921601T DE 68921601 T DE68921601 T DE 68921601T DE 68921601 T2 DE68921601 T2 DE 68921601T2
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DE
Germany
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rolling
steel strip
carried out
hot
diameter
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DE68921601T
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DE68921601D1 (de
Inventor
Shigeru Nippon Steel Fujiwara
Teruo Nippon Steel Corpor Iura
Masamitsu Nippon St Tsuchinaga
Masanori Nippon Steel Cor Ueda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Steel Corp
Original Assignee
Nippon Steel Corp
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Publication date
Application filed by Nippon Steel Corp filed Critical Nippon Steel Corp
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Publication of DE68921601D1 publication Critical patent/DE68921601D1/de
Publication of DE68921601T2 publication Critical patent/DE68921601T2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B3/00Rolling materials of special alloys so far as the composition of the alloy requires or permits special rolling methods or sequences ; Rolling of aluminium, copper, zinc or other non-ferrous metals
    • B21B3/02Rolling special iron alloys, e.g. stainless steel
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D8/00Modifying the physical properties by deformation combined with, or followed by, heat treatment
    • C21D8/02Modifying the physical properties by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of plates or strips
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C1/00Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods
    • B24C1/08Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods for polishing surfaces, e.g. smoothing a surface by making use of liquid-borne abrasives
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von ferritischem rostfreiem Stahl oder dünnen Bändern oder Blechen aus martensitischem rostfreiem Stahl. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen rostfreier Stahlbleche mit einem guten Oberflächenglanz und hoher Korrosionsbeständigkeit oder exzellenter Schleifbarkeit durch Eindämmung der Korrosionsquellen. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung Brammenheizbedingungen und Warmwalzbedingungen und mechanische Entzunderungs- und Kaltwalzverfahren.
  • Als rostfreie dünne Stahlblecherzeugnisse können das 2B- Erzeugnis, das BA-Erzeugnis und das mit JIS bezeichnete polierte Erzeugnis angeführt werden. Der Handelswert dieser rostfreien Stahlblecherzeugnisse wird durch die Oberflächeneigenschaften wie Glanz, Korrosionsbeständigkeit, Anwesenheit oder Abwesenheit oder Grad von "Goldstaub" genannten Defekten, charakteristisch für BA-Erzeugnisse, und durch die Schleifbarkeit festgelegt, und dementsprechend besteht eine Notwendigkeit, diese Eigenschaften zu verbessern.
  • Um diesen Bedarf zu befriedigen, wird bisher ein Verfahren, bei dem ein warmgewalztes Band vor dem Kaltwalzen geglüht und gebeizt wird, und die Oberflächen dann geschliffen werden, um die Defekte zu entfernen ("Coilschleifen" genannt), ein doppeltes Walz/Glühverfahren, und ein Verfahren, bei dem beim Kaltwalzschritt Wärmestreifen gebildet werden, gewählt, jedoch können nach diesen Verfahren nicht immer zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden.
  • Das Dokument JP-A-60-262922, das als nächstkommender Stand der Technik angesehen wird, offenbart ein anderes Verfahren zur Herstellung von rostfreiem Stahl mit einer verbesserten Oberflächeneigenschaft, das folgende Schritte umfaßt:
  • a) Erwärmen einer Bramme rostfreien Stahls mit 17,05% Cr auf zwischen 1150ºC und 1300ºC;
  • b) Warmwalzen bei ≥ 850ºC;
  • c) Wickeln bei 600 bis 800ºC;
  • d) Entzundern durch Beizen;
  • e) Kaltwalzen, bei dem mehr als 60% der gesamten Reduktion in einem Tandemwalzwerk mit Arbeitswalzen eines Durchmessers größer oder gleich 300 mm durchgeführt wird;
  • f) Fertigwalzen mit Arbeitswalzen eines Durchmessers von gleich oder kleiner als 100 mm und
  • g) Endglühen.
  • Die Erfinder führten Forschungen mit dem Zweck durch, ein Herstellungsverfahren zur Erzielung rostfreier dünner Stahlbleche mit exzellenten Oberflächeneigenschaften zu entwickeln, und klärten die Ursachen der Bildung von Konkavitäten und Konvexitäten an der Oberfläche des Erzeugnisses unter verschiedenen Bedingungen einschließlich Brammenheizbedingungen und Warmwalzbedingungen unter Umgehung des Coilschleifschritts zum Entfernen von Oberflächendefekten durch Schleifen der Oberflächen eines Bandes, und suchten nach Mitteln, diese Ursachen zu beseitigen.
  • Das technische Problem die Oberflächeneigenschaften eines rostfreien Stahlerzeugnisses betreffend ist, wie ein Erzeugnis mit gutem Glanz, hoher Korrosionsbeständigkeit und exzellenter Schleifbarkeit und frei von "Goldstaub" genannten Defekten herzustellen ist. Unsere Forschung hat ergeben, daß die Hauptursachen der Verschlechterung dieser Eigenschaften "Überlappungs"defekte sind, die an der Oberfläche eines kaltgewalzten Materials vorhanden sind.
  • Diese "Überlappungs"defekte werden durch die folgenden Oberflächenunebenheiten oder Grübchen vor dem Kaltwalzen verursacht.
  • i) Eine Konkavität, die durch eine beim Beizen eines warmgewalzten Bandes verursachte Korngrenzenkorrosion gebildet wird.
  • ii) Eine an der Oberfläche eines gebeizten Materials vorhandene Welligkeit, die allgemein "Oberflächenrauhigkeit" genannt wird.
  • iii) Ein beim Schleifen der Oberflächen eines gebeizten Materials zurückgelassenes Schleifkorn.
  • Von diesen Oberflächenunebenheiten oder Grübchen kann die Konkavität i) durch Korngrenzenkorrosion durch das Verfahren, das die Empfindlichmachung des Materials verhindert, oder durch Wahl einer geeigneten Zusammensetzung der Beizlösung verhindert werden. In Zusammenhang mit dem nach dem Schleifen zurückgelassenen Schleifkorn iii) wird wünschenswerter Weise das Schleifkorn verfeinert, um jedoch die Bildung dieser Unebenheit zu verhindern, sollte der Coilschleifschritt weggelassen werden, so daß kein Schleifkorn vorhanden ist.
  • Die "Oberflächenraughigkeit" genannte Oberflächenunebenheit ii) hat einen großen Einfluß, da eine große Oberflächenrauhigkeit eine Verschlechterung der Oberflächeneigenschaften des Erzeugnisses ergibt. Als Mittel zur Verringerung der Oberflächenrauhigkeit des gebeizten Materials sind ein Verfahren, bei dem die Härte des Materials beim mechanischen Entzundern des Materials vergrößert wird (JP-B-60-56768) und ein Verfahren bekannt, bei dem die Oberflächenrauhigkeit beim Beizschritt verringert wird, wie in der JP-B-61-38270 und der JP-B-49-16698 offenbart ist.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Herstellungsverfahren bereitzustellen, bei dem rostfreie Stahlblecherzeugnisse mit Oberflächeneigenschaften erzielt werden können, selbst wenn der Coilschleifschritt weggelassen wird, und eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens, bei dem ein rostfreier Bandstahl mit stark erhöhter Produktivität hergestellt werden kann. Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Patentansprüche gelöst.
  • Fig 1 veranschaulicht die Beziehung zwischen der Ofenverweildauer beim Schritt des Erwärmens einer rostfreien Stahlbramme und der Tiefe der Konkavitäten der Oberfläche des gebeizten Materials; Fig. 2 veranschaulicht die Beziehung zwischen der Art des Entzunderungsverfahrens und der Oberflächenrauhigkeit des gebeizten Materials; und Fig. 3 zeigt den die "Uberlappung" erzeugenden Bereich im Verhältnis zur Kombination aus Arbeitswalzendurchmesser und Reduktionsverhältnis beim Kaltwalzschritt.
  • Die Entwicklungsgeschichte der vorliegenden Erfindung wird nun beschrieben.
  • Um die Ursache der Bildung von Unebenheiten an der Oberfläche eines rostfreien Bandstahls aufzuklären, untersuchten wir verschiedene Bedingungen, beginnend mit einer Strangguß-Bramme. Insbesondere wurde die Bramme in einem Heizofen unter verschiedenen Heizzeit- und Temperaturbedingungen erwärmt. Erwärmte Brammen, die sich in der Dicke des Oberflächenzunders (Oxidfilm) unterschieden, wurden warmgewalzt. Bezüglich der warmgewalzten Materialien wurde die Beziehung zwischen den Oberflächeneigenschaften und dem Zunder und dem Grad der Oberflächenunebenheiten untersucht und analysiert, und als Ergebnis wurde herausgefunden, daß die wesentliche Ursache einer Bildung von Unebenheiten an der Oberfläche des warmgewalzten Bandes, d.h. der Oberflächenrauhigkeit, ist, daß während des Warmwalzens Zunder, der sich während des Erwärmens der Bramme an der Oberfläche bildet, in das Material hineingedrückt wird. Es wurde auch herausgefunden, daß insbesondere wenn die Ofenverweildauer lang ist, eine innere Oxidschicht, die sich konkav von dem verzunderten Material in das Grundmaterial erstreckt, gebildet wird, und dieser konkave Zunder leicht in das Material gedrückt wird.
  • Somit stehen die Eigenschaften des Zunders und die Warmwalzbedingungen eng mit der Bildung von Unebenheiten an der Oberfläche des Materials in Beziehung. Wir analysierten Heizbedingungen und Warmwalzbedingungen in Fertigungsstraßen und die Tiefe von Unebenheiten an der Oberfläche des gebeizten Materials, und fanden als Ergebnis heraus, daß eine in Fig. 1 gezeigte Beziehung zwischen der Brammenheizzeit und der Tiefe der Unebenheiten des gebeizten Materials besteht. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, hat die Ofenverweildauer beim Brammenheizschritt einen großen Einfluß auf die Tiefe der Unebenheiten des gebeizten Materials.
  • Die Unebenheiten an der Oberfläche des Materials in Fig. 1 wurden durch Beobachtung von zwanzig optional sichtbaren Feldern an der Oberfläche des gebeizten Materials mittels eines Lichtmikroskops und Berechnung eines Mittelwerts der Tiefe aus den vier tiefsten Konkavitäten in diesen zwanzig sichtbaren Feldern ausgewertet.
  • Unter den Warmwalzbedingungen steht die Walztemperatur am engsten mit den Unebenheiten an der Oberfläche des gebeizten Materials in Beziehung.
  • Je niedriger die Warmwalzendtemperatur, umso größer die Unebenheit an der Oberfläche des gebeizten Materials. Wenn das Material während des Warmwalzens einer Entzunderung unter Verwendung von Hochdruckwasser unterzogen wird, wird die Unebenheit verringert.
  • Auch das mechanische Entzunderungsverfahren beim Entzunderungsschritt ist eine Hauptursache einer Zunahme der Unebenheiten an der Oberfläche des gebeizten Materials. Bei dem bekannten Sandstrahlverfahren wird gemäß Fig. 2, wenn die Sprühkraft verstärkt wird, wegen der Eigenschaften des Strahls die Entzunderungskraft erhöht, die Oberflächenbedingungen des gebeizten Materials sind jedoch sichtbar verschlechtert. Bei dem Sprühverfahren mit Hochdruckwasser, das mit Schleif- und Entzunderungsmitteln wie Eisensand gemischt ist, ist die Oberflächenbeschaffenheit des gebeizten Materials, selbst wenn der Druck des Hochdruckwassers auf 100 bis 300 kg/cm² erhöht wird, nicht verschlechtert, wenn die Partikelgröße des Schleif- und Entzunderungsmittels wie Eisensand geeignet gewählt wird. Wenn die Partikelgröße des Schleif- und Entzunderungsmittels wie Eisensand nämlich so gewählt wird, daß die maximale Partikelgröße kleiner als 400 um ist, kann der Zunder ohne Verschlechterung der Oberflächenbeschaffenheit des Materials entfernt werden.
  • Wie vorstehend dargelegt, liegen die Ursachen der Bildung von Unebenheiten an der Oberfläche des Materials in der Bildung von Zunder beim Brammenheizschritt, dem Eindrücken des Zunders in das Grundmaterial beim Warmwalzschritt und dem mechanischen Entzunderungsverfahren. Um ein Enderzeugnis mit exzellenten Oberflächeneigenschaften zu erhalten, ist es natürlich notwendig, diese Ursachen zu beseitigen. Weiter führten wir Untersuchungen durch mit dem Zweck, ein beim Kaltwalzschritt zu verwendendes Verfahren zur Verbesserung der Oberflächeneigenschaften mittels Ausbesserung der Unebenheiten an der Oberfläche des Materials zu entwickeln.
  • Wir beobachteten die Auswirkung des Durchmessers der beim Kaltwalzschritt gewählten Arbeitsswalzen. Wenn Arbeitswalzen mit großem Durchmesser beim Kaltwalzschritt verwendet werden, wirkt eine Druckspannung auf die Oberfläche des Materials, und wenn Walzen mit kleinem Durchmesser verwendet werden, wirken Scherkräfte auf die Oberfläche des Materials. Demgemäß wird beim Kaltwalzen unter Verwendung von Arbeitswalzen mit großem Durchmesser die Tiefe der Unebenheiten an der Oberfläche des Materials allmählich durch die Druckbeanspruchung verringert, und eine geringe "Überlappung" tritt auf. Andererseits werden beim Kaltwalzen unter Verwendung von Arbeitswalzen mit kleinem Durchmesser die Unebenheiten an der Oberfläche des Materials unter Scherbeanspruchung eingedrückt, um eine "Überlappung" herbeizuführen, während der Oberflächenglanz erhöht wird. Wir untersuchten den Einfluß des Durchmessers der Arbeitswalzen beim Kaltwalzschritt und den des Reduktionsverhältnisses auf die "Überlappung" im gewalzten Material unter Verwendung eines Materials, das verbessert war, um so die Unebenheiten an der Oberfläche des Materials nach dem Beizen zu verringern. Die Ergebnisse sind in Fig. 3 gezeigt.
  • Wenn das Kaltwalzen unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem großen Durchmesser von 400 mm durchgeführt wird, tritt eine "Überlappung" nicht auf, selbst wenn das Reduktionsverhältnis mindestens 95% beträgt. Wo andererseits das Kaltwalzen unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem kleinen Durchmesser von 70 mm durchgeführt wird, tritt eine "Uberlappung" bei einem 40%igen Reduktionsverhältnis auf, und wo das Kaltwalzen unter Verwendung von Markierwalzen mit einem mittleren Durchmesser von 150 mm durchgeführt wird, tritt eine kleine "Überlappung" auf, wenn das Reduktionsverhältnis 80% beträgt.
  • Die Verwendung von Arbeitswalzen mit einem großen Durchmesser von beispielsweise 400 mm ist wirkungsvoll, um ein Auftreten von "Überlappung" zu verhindern, aber das Kaltwalzen unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem kleinen Durchmesser ist für die Verbesserung des Oberflächenglanzes wirkungsvoll. Um ein Enderzeugnis mit einem guten Oberflächenglanz ohne "Überlappung" zu erhalten, wird dementsprechend vorzugsweise ein Verfahren gewählt, bei dem in dem ersteren Schritt das Kaltwalzen unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem großen oder mittleren Durchmesser in dem "Überlappungs"- freien Bereich der Kombination aus Arbeitswalzendurchmesser und Reduktionsverhältnis durchgeführt wird, um die Tiefe der Unebenheiten an der Oberfläche des Materials zu verringern, und beim Endschritt das Walzen unter Verwendung von Arbeitswalzen kleinen Durchmessers durchgeführt wird, um den Glanz zu verbessern. Dementsprechend ist es wichtig, daß in dem in Fig. 3 gezeigten "Überlappungs"-freien Bereich der Kombination aus Arbeitswalzendurchmesser und Reduktionsverhältnis beim Kaltwalzen eines gebeizten Materials das Kaltwalzen zuerst unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem großen Durchmesser durchgeführt wird. Nachdem die Tiefe der Unebenheiten an der Oberfläche des Materials bei dem ersteren Schritt des Kaltwalzens unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem großen Durchmesser verringert worden ist, tritt keine "Überlappung" auf, falls das Kaltwalzen beim Endschritt durchgeführt wird, sogar bei Verwendung von Arbeitswalzen mit einem kleinen Durchmesser wie 70 mm, da die Unebenheiten des Materials ausgebessert worden sind, und der Glanz ist verbessert.
  • Die beste Form der Ausführung der vorliegenden Erfindung wird nun beschrieben.
  • Als in der vorliegenden Erfindung verwendeter Stahl können martensitische Stähle wie 13Cr-Stahl der AISI-410-Serie und ferritische Stähle wie 17Cr-Stahl der AISI-430-Serie und 19cr-Stahl mit einem erhöhten Cr-Gehalt angeführt werden.
  • Vom Gesichtspunkt der Zunderbeständigkeit des Stahls bei einem Cr-Gehalt von 10 bis 35% in der Bramme wird die Brammenheiztemperatur im Bereich von 1100 bis 1300ºC gewählt. Im Falle von Stahl mit einem niedrigen Cr-Gehalt von ungefähr 10% wird eine niedrigere Temperatur von ungefähr 1100ºC bis ungefähr 1200ºC gewählt, und im Falle von Stahl mit einem Cr- Gehalt von 20 bis 35% wird eine höhere Temperatur von 1150 bis 1300ºC gewählt. Wenn die Brammenheiztemperatur niedriger als 1100ºC ist, ist das Erwärmen unzureichend. Wenn die Brammenheiztemperatur höher als 1300ºC ist, wird die Oxidation der Bramme deutlich beschleunigt und die Korngröße wird grob.
  • Die Sauerstoffkonzentration in der Verbrennungsatmosphäre im Wärmeofen sollte ungefähr 5% betragen, wenn ein rostfreier Stahl erwärmt wird. Wenn die Sauerstoffkonzentration höher als 7% ist, verringert sich die Verbrennungsleistung.
  • Die Ofenverweildauer der Bramme erhöht die Unebenheiten an der Oberfläche des warmgewalzten Materials durch die vergrößerte Dicke des inneren Zunders der Bramme. Wie hierin vorstehend dargelegt, ist der Grad der Unebenheiten an der Oberfläche des Materials deutlich erhöht, wenn die Ofenverweildauer länger als 260 Minuten ist. Je höher das Reduktionsverhältnis und je niedriger die Materialtemperatur beim Warmwalzen, desto höher der Grad der Unebenheiten an der Oberfläche des Materials. Wenn die Walzendtemperatur kleiner als 900ºC ist, ist der Grad der Unebenheiten besonders erhöht. Die höhere Walzendtemperatur ist vorzuziehen, jedoch ist die obere Grenze durch die Leistung der Walzstraße festgelegt und beträgt ungefähr 1050ºC.
  • Beim Schritt des Entzunderns des warmgewalzten Bandstahls zur Verringerung der Unebenheiten an der Oberfläche des Materials ist es notwendig, ein mechanisches Entzunderungsverfahren zu wählen, bei dem ein Schleif- und Entzunderungsmittel wie Eisensand dem Hochdruckwasser hinzugefügt wird, und das Gemisch auf die Oberfläche des Bandes gespritzt wird. Wenn die maximale Partikelgröße des Schleif- und Entzunderungsmittels wie Eisensand auf weniger als 400 um eingestellt ist, wird die Oberflächenbeschaffenheit des Materials besonders verbessert. Nach dem Heizen wird anschließend das Kaltwalzen ausgeführt ohne Durchführung des Coilschleifens der Bandoberfläche.
  • Beim Kaltwalzschritt wird der "Überlappungs"-freie Bereich der Kombination aus Arbeitswalzendurchmesser und Reduktionsverhältnis so gewählt, wie hierin vorstehend beschrieben, und in dem ersteren Schritt wird die Tiefe der Unebenheiten an der Oberfläche des Materials beim Walzen unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem großen Durchmesser verringert und im letzteren Schritt wird das Walzen unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem kleinen Durchmesser durchgeführt, um den Oberflächenglanz zu verbessern. Bei diesem Schritt ist der Durchmesser der Arbeitswalze wichtig.
  • Wenn das Walzen unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem kleinen Durchmesser ausgeführt wird, können die Unebenheiten an der Oberfläche des Materials umgehend ausgebessert werden, jedoch werden die Unebenheiten gestreckt und gedehnt, um eine "Überlappung" hervorzurufen, wodurch sich eine Verschlechterung der Oberfächeneigenschaften ergibt.
  • Wenn andererseits das Walzen unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem großen Durchmesser ausgeführt wird, tritt keine "Überlappung" auf, aber die Ausbesserung der Unebenheiten an der Oberfläche des Materials wird nicht umgehend erreicht. Um demgemäß das Auftreten einer "Überlappung" zu verhindern, sollte der in Fig. 3 gezeigte "überlappungs"-freie Bereich der Kombination aus Arbeitswalzendurchmesser und Reduktionsverhältnis gewählt werden. Um ein Erzeugnis mit exzellentem Oberflächenglanz ohne "Überlappung" zu erhalten, wird vorzugsweise ein Verfahren gewählt, bei dem Unebenheiten an der Oberfläche des Materials beim Walzen innerhalb des in Fig. 3 gezeigten "überlappungs"-freien Bereichs des Reduktionsverhältnisses unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem Durchmesser von 150 bis 600 mm, vorzugsweise ungefähr 400 mm, ausgebessert werden, und das Walzen dann unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem kleinen Durchmesser von bis zu 100 mm durchgeführt wird, um den Oberflächenglanz zu verbessern.
  • Zusätzlich können die Unebenheiten an der Oberfläche des Materials besonders effektiv beim Warmwalzschritt durch Entzundern mit Hochdruckwasser an der Einlaßseite einer Fertigwalzstraße verringert werden.
  • Wenn außerdem das Band nach dem Warmwalzen bei einer Temperatur höher als 600ºC gewickelt wird, um ein Selbstglühen zu bewirken, kann der Schritt des Glühens des warmgewalzten Blechs weggelassen werden.
  • Wir unterließen den Schritt des Glühens des warmgewalzten Bandes im Fall von Stählen mit einem Cr-Gehalt von 10 bis 18%; das Durchlaufglühen wurde jedoch im Fall von 19%igem Cr-Stahl ausgeführt.
  • Die Oberflächeneigenschaften des Erzeugnisses werden nicht wesentlich davon beeinflußt, ob das warmgewalzte Blech geglüht wird oder nicht.
  • Ein vorgegebenes Endglühen wird nach dem Kaltwalzen ausgeführt, und dann erfolgt das Heizen oder Blankglühen und daraufhin das Nachwalzen entsprechend den üblichen Arbeitsabläufen.
  • Beispiel
  • Wie in Tabelle 1 und 2 gezeigt, wurden entsprechend den üblichen Arbeitsabläufen geschmolzener und ausgegarter 13%Cr- Stahl (SUS-410-Stahl), 17%Cr-Stahl (SUS-430-Stahl) und 19%Cr hochgradig rostfreier Stahl stranggegossen, und die Oberflächen der erhaltenen Brammen wurden teilweise verarbeitet. Der SUS-410-Stahl und der SUS-430-Stahl wurden bei 1180ºC in einer Verbrennungsatmosphäre erwärmt. Bei diesem Schritt wurden die Brammen erwärmt, wobei die Ofenverweildauer, die der Summe aus Vorwärmzeit, Aufwärmzeit und Durchwärmzeit entspricht, innerhalb und außerhalb des erfindungsgemäßen Bereichs verändert wurde. Im Fall des 19%Cr-Stahls wurde die Heiztemperatur auf 1240ºC eingestellt.
  • Nach dem Erwärmen wurde jede Bramme auf einer Warmbandstraße auf eine Dicke von 3 oder 4 mm warmgewalzt, und das warme Band wurde abgekühlt und bei einer Temperatur von 600 bis 900ºC gewickelt.
  • In den meisten Durchläufen wurde die Warmwalzendtemperatur auf einen Wert über 900ºC eingestellt, aber in einigen Durchläufen wurde diese Temperatur auf einen Wert unter 900ºC eingestellt. Überdies wurde in einigen Durchläufen das Entzundern durch Hochdruckwasser zwischen dem Vorwarmwalzschritt und dem Fertigwarmwalzschritt ausgeführt.
  • Im Falle des 13%Cr- und des 17%Cr-Materials wurde dann das Glühen des warmgewalzten Blechs weggelassen, das 19%Cr- Material wurde jedoch durchlaufgeglüht. Dann wurde mechanisch entzundert, indem Hochdruckwasser unter einem Druck von 100 bis 150 kg/cm², in dem als Schleif- und Entzunderungsmittel Eisensand mit einer maximalen Partikelgröße kleiner als 400 um enthalten war, auf die Oberfläche des Bandes aufgebracht wurde. Die Partikelgrößenverteilung des Eisensands wurde kontrolliert, so daß die maximale Partikelgröße kleiner als 400 um war, in einigen Durchläufen jedoch wurde Eisensand mit einer maximalen Partikelgröße größer als 400 um verwendet. Außerdem wurde in einigen Durchläufen das mechanische Sandstrahl-Entzunderungsverfahren durchgeführt.
  • Dann wurde mit Schwefelsäure als Heizlösung gebeizt, um das Entzundern abzuschließen.
  • Die Oberfläche des erhaltenen gebeizten Materials wurde mit einem Lichtmikroskop untersucht, und die Tiefe der Unebenheiten oder der Grübchen wurde gemäß der Methode gemessen, bei der zwanzig optionale sichtbare Felder mit dem Lichtmikroskop untersucht wurden, die Tiefen der tiefsten Unebenheiten oder Grübchen in jedem sichtbaren Feld gemessen wurden, und der Mittelwert aus den vier größten Werten unter den gesammelten Daten berechnet wurde.
  • Aus den Ergebnissen wurde herausgefunden, daß die Einflüsse der Ofenverweildauer beim Brammenheizschritt markant sind, und wenn die Ofenverweildauer 260 Minuten überschreitet, nimmt die Tiefe der Unebenheiten auf der Materialoberfläche dramatisch zu. In dem dem Sandstrahl-Entzundern unterzogenen Material waren die Uneben-heiten an der Oberfläche des Materials tief.
  • Dann wurde jedes Material kaltgewalzt. Beim Kaltwalzschritt wurde das Walzen des ersteren Schritts von einer Tandemwalzstraße unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem Durchmesser von 400 mm oder von einer Reversierwalzstraße unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem Durchmesser von 150 mm ausgeführt, und das Fertigwalzen wurde von einer Reversierwalzstraße unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem Durchmesser von 70 mm ausgeführt. In den meisten Durchläufen wurde bei dem ersteren Schritt das Material mit einer Dicke von 3 oder 4 mm mit hoher Geschwindigkeit von der Tandemwalzstraße unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem Durchmesser von 400 mm auf 1 mm verringert. Dann wurde das Fertigwalzen auf eine Dicke von 0,4 mm von einer Sendzimir- Walzstraße mit Arbeitswalzen mit einem Durchmesser von 70 mm ausgeführt.
  • Im Fall des Durchlaufs des herkömmlichen Verfahrens (die Stahlzusammensetzung war die gleiche wie die des in der vorliegenden Erfindung verwendeten SUS 430) wurde das Material einer Dicke von 3 mm auf 0,4 mm unter Verwendung einer Sendzimir-Walzstraße gewalzt, die Arbeitswalzen mit einem Durchmesser von 70 mm verwendete.
  • Bei dem mit CG ausgeführten Durchlauf wurde ein Stahl mit der gleichen Zusammensetzung wie der in der vorliegenden Erfindung verwendete 19%Cr-Stahl gebeizt und dann einem Coilschleifen unterzogen, und das Walzen wurde in gleicher Weise wie bei dem herkömmlichen Verfahren ausgeführt.
  • Als Ergebnis wurde herausgefunden, daß in den Vergleichsdurchläufen 6, 8 und 12 und in dem herkömmlichen Verfahren eine "Überlappung" deutlich sichtbar war und viele "Goldstaub" genannte Defekte auftraten, und der Glanz oder die Korrosionsbeständigkeit dürftig war.
  • Wenn im Gegensatz dazu das Kaltwalzen des ersteren Schritts unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem großen Durchmesser (400 mm) oder einem mittleren Durchmesser (150 mm) ausgeführt wurde, waren die meisten der erhaltenen Erzeugnisse zufriedenstellend. Selbst wenn nämlich Unebenheiten an der Oberfläche des Materials gebildet wurden, wurde der Ausbesserungsvorgang ausgeführt; wenn jedoch die Tiefe der Unebenheiten an der Oberfläche des Materials zu groß war, waren die Erzeugnisse nicht zufriedenstellend.
  • Demgemäß wurde bestätigt, daß durch Wahl eines Verfahrens, bei dem Unebenheiten an der Oberfläche des Materials bereits beim Brammenheizschritt und bei dem ersteren Schritt des Kaltwalzens verringert werden, das Walzen unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem großen oder mittleren Durchmesser ausgeführt wird, ein Erzeugnis mit exzellenten Oberflächeneigenschaften erzielt werden kann. Tabelle 1 Zusammensetzung (in Gew.-%) Stahltyp Tabelle 2 Wärmeofenbedingungen Warmwalzbedingungen Zusammenstellung** der Kaltwalzbedingungen Beurteilung der Oberfläche des BA-Erzeugnisses Durchlauf Nr. Stahltyp Heiztemperatur (ºC) Ofenverweildauer (Min.) Warmwalzendtemperatur (ºC) Hochdruckentzundern während des Warmwalzens Mechanisches Entzunderungsverfahren gemittelte Tiefe (um) der Unebenheiten auf gebeiztem Blech Walze großen Durchmessers (400mm) (%) Walze mittl. Durchmessers (150mm) (%) Walze kleinen Durchmessers (70mm) (%) Goldstaub Glanz Korrosionsbeständigkeit*** nicht ausgeführt ausgeführt Hochdruckwasser und Eisensand Eisensand (maximale Partikelgröße größer als 400um) Sandstrahl Tabelle 2 (Fortsetzung) Wärmeofenbedingungen Warmwalzbedingungen Zusammenstellung** der Kaltwalzbedingungen Beurteilung der Oberfläche des BA-Erzeugnisses Durchlauf Nr. Stahltyp Heiztemperatur (ºC) Ofenverweildauer (Min.) Warmwalzendtemperatur (ºC) Hochdruckentzundern während des Warmwalzens Mechanisches Entzunderungsverfahren gemittelte Tiefe (um) der Unebenheiten auf gebeiztem Blech Walze großen Durchmessers (400mm) (%) Walze mittl. Durchmessers (150mm) (%) Walze kleinen Durchmessers (70mm) (%) Goldstaub Glanz Korrosionsbeständigkeit*** herkömmliches Verfahren CG ausgeführt 19Cr Stahl nicht ausgeführt ausgeführt Hochdruckwasser und Eisensand Sandstrahl
  • Anmerkung:
  • Die Durchläufe (1) bis (3), (5), (9) bis (11) sind Durchläufe der vorliegenden Erfindung.
  • Die Durchläufe 4, 6 bis 8, und 12 sind Vergleichsdurchläufe.
  • CG: Coilschleifen
  • : Werte außerhalb des Bereichs der vorliegenden Erfindung
  • * : Mittelwert aus 4 maximalen Tiefen unter den maximalen Tiefen von 20 untersuchten sichtbaren Oberflächenfeldern eines gebeizten Blechs
  • ** : Walze mit großem Durchmesser -> 4-Gerüst-Tandemwalzwerk, Reversierwalzwerk mit Walzen mittleren und kleinen Durchmessers
  • *** : im Test sechs Monate der Werkatmosphäre ausgesetzt
  • o : gut
  • : dürftig
  • x : schlecht
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung können ein rostfreier Bandstahl und Stahlbleche mit exzellenten Oberflächeneigenschaften durch ein Verfahren bereitgestellt werden, bei dem der Coilschleifschritt, der für die Erzielung rostfreier Stahlbleche, besonders eines Erzeugnisses mit einem exzellenten Oberflächenglanz, in der herkömmlichen Technik unerläßlich ist, weggelassen wird, und eine Tandemwalzstraße mit Arbeitswalzen großen Durchmessers, die eine hohe Produktivität hat, anstelle einer Sendzimir-Walzstraße mit Arbeitswalzen kleinen Durchmessers wirkungsvoll verwendet wird.
  • Die vorliegende Erfindung liefert ausgezeichnete Erfolge bei der Reduzierung der Herstellungskosten, Erhöhung der Produktivität und Verkürzung der Produktionszeit bei der Herstellung von rostfreien Stahlblechen.

Claims (6)

1. Verfahren zum Herstellen von rostfreiem dünnem Stahlband und Blechen mit exzellentem Oberflächenglanz und hoher Korrosionsbeständigkeit, das folgende Schritte aufweist: Erwärmen einer Strangguß-Bramme oder teilweise verarbeiteten Bramme aus ferritischem oder martensitischem rostfreiem Stahl mit 10 bis 35 Gew.-% Cr bei einer Temperatur von 1100 bis 1300ºC je nach Cr-Gehalt in einer Verbrennungsatmosphäre mit einer Sauerstoffkonzentration von weniger als 7% bei Einstellung der Ofenverweildauer vom Vorwärmen bis zur Ausgabe auf innerhalb 260 Minuten, Warmwalzen bei Einstellung der Walzendtemperatur auf einen Wert höher als 900ºC, mechanisches Entzundern durch Zugabe eines Schleif- und Entzunderungsmittels, wie Eisensand, mit einer maximalen Partikelgröße kleiner als 400 um zu Hochdruckwasser und Sprühen des Gemisches auf das Stahlband, Beizen des Stahlbands, Kaltwalzen des Stahlbands bei Einhaltung der Beziehung zwischen dem Walzendurchmesser und dem Reduktionsverhältnis innerhalb des in Fig. 3 gezeigten "überlappungs"-freien Bereichs, und Endglühen des Stahlbands.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem bei einem Zwischenschritt des Warmwalzschritts das Stahlband einem Entzundern unter Verwendung von Hochdruckwasser oder dergleichen unterzogen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem unter Einhaltung der Beziehung zwischen dem Walzendurchmesser und dem Reduktionsverhältnis innerhalb des in Fig. 3 gezeigten "überlappungs"-freien Bereichs zuerst das Kaltwalzen unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem Durchmesser von mindestens 150 mm und dann das Fertigkaltwalzen unter Verwendung von Arbeitswalzen mit einem Durchmesser kleiner als 100 mm ausgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei dem nach dem Warmwalzen das warmgewalzte Stahlband bei einer höheren Temperatur als 600ºC gewickelt wird und der Schritt des Glühens des warmgewalzten Bandstahls unterlassen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, bei dem das Endglühen in einer Verbrennungsgasatmosphäre und dann das Beizen ausgeführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, bei dem das Endglühen ein Glanzglühen ist.
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