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DE68921593T2 - Verriegelungsvorrichtung für abnehmbare Frankiermaschine. - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung für abnehmbare Frankiermaschine.

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Publication number
DE68921593T2
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover
locking
franking machine
locking device
measuring mechanism
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE68921593T
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English (en)
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DE68921593D1 (de
Inventor
Jovito N Abellana
Danilo P Buan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pitney Bowes Inc
Original Assignee
Pitney Bowes Inc
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Filing date
Publication date
Application filed by Pitney Bowes Inc filed Critical Pitney Bowes Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE68921593D1 publication Critical patent/DE68921593D1/de
Publication of DE68921593T2 publication Critical patent/DE68921593T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B17/00Franking apparatus
    • G07B17/00185Details internally of apparatus in a franking system, e.g. franking machine at customer or apparatus at post office
    • G07B17/00193Constructional details of apparatus in a franking system
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
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    • G07B17/00Franking apparatus
    • G07B17/00185Details internally of apparatus in a franking system, e.g. franking machine at customer or apparatus at post office
    • G07B17/00193Constructional details of apparatus in a franking system
    • G07B2017/00233Housing, e.g. lock or hardened casing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft Meßwerke, insbesondere Flachbett- Druckmeßwerke, und zugehörige Sicherheits- und Kontrollvorrichtungen. Die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist mit einer Frankiermaschine versehen.
  • Elektronische Frankiermaschinen des Flachbett-Druckertyps sind wohlbekannt, und beispielsweise in der US-A-4 579 054 beschrieben, welche eine selbständige elektronische Postversandmaschine zeigt, bei welcher eine elektronische Frankiermaschine ein integrales Teil der Vorrichtung bildet. Andere Aspekte einer derartigen, selbständigen Postversandmaschine sind, unter anderem, in der US-A-4 535 407 und der US-A-4 523 523 beschrieben.
  • Es ist bei Frankiermaschinen und Postversandmaschinen besondes wesentlich, den nicht autorisierten Druck eines Meßwerkabdrucks zu verhindern. Da das Drucken des Abdrucks unter der Voraussetzung erfolgt, daß das Postamt für die Zustellung des Postversandstückes bezahlt wurde, führt die Herstellung oder das "Abwischen" eines Drucks ohne Buchung des Wertes zu einem Einkommensverlust für das Postamt, zur Abdeckung der Kosten der Zustellung. Hieraus wird deutlich, daß in einem derart wichtigen Bereich zahlreiche Vorrichtungen entwickelt wurden, um Probleme zu lösen, die mit der Sicherheit des Druckstempels zusammenhängen.
  • Druckstempelschutzanordnungen verwenden verschiedene mechanische Arme oder Vorsprünge, die von dem Druckradbereich des Druckstempels vorspringen, um zu verhindern, daß eine Person einfach einen Umschlag gegen den Druckstempel drückt, um einen Abdruck zu erhalten.
  • Die US-A-2 795 186/Bach zeigt eine bewegliche Abdeckung, die abgesenkt werden kann, um den Druckstempel gegen die Abnahme nicht autorisierter Abdrücke zu jedem Zeitpunkt zwischen Druckvorgängen zu schützen. Die Abdeckung bedeckt vollständig die Stirnfläche des Wert-Druckstempels, wenn sich der Druckmechanismus nicht in einem Betriebszyklus befindet, und ist in dieser Position verriegelt, bis der Zyklus beginnt, und dann wird die Abdeckung in eine Position bewegt, in welcher der Druckstempel freigelegt wird. Die US-A-4 559 444 schlägt eine Einschiebsvorrichtung-Anordnung vor, die sich von der Platte nach oben in den Raum hinein erstreckt, in welchen ein Umschlag oder ein anderes Werkstück eingeschoben werden soll. Diese Einschiebvorrichtungen werden während eines zulässigen Druckvorgangs aus dem Weg bewegt. Die Einschiebvorrichtungs-Klingen sind mechanisch mit dem Druckfarbmechanismus gekuppelt, um die Klingen aus dem Weg zu bringen, wenn sich das Postversandstücke in die Position zum Abdrucken bewegt. Die US-A-4 796 526 und US-A-4 796 527 beschreiben Einschiebvorrichtungsgeräte, die mit dem Motor gekuppelt sind, der die Platte des Druckers antreibt, so daß sie sich aus dem Weg bewegen, oder werden durch einen Netzschalter betätigt, so daß sie aus dem Weg bewegt werden, solange Netzstrom an die Maschine angelegt ist.
  • Zwar arbeiten diese bekannten Geräte gut in den bestimmten Umgebungen, in welchen nicht erwartet wird, daß die Platte und der Druckstempel körperlich getrennt werden, jedoch werden in einem Modulgerät, in welchem die Platte zurückgehalten wird, verschiedene neue Sicherheits- und Kontrollgesichtspunkte in bezug auf eine Frankiermaschine des Flachbettdruckertyps hervorgerufen.
  • Eine wegnehmbare Frankiermaschine, die mit einem Wertstempeldeckel versehen ist, ist in dem US-Patent Nr. (US- A) 4 876 956 beschrieben, welches der FR-A-2 622 325 entspricht. Eine wegnehmbare Frankiermaschine, die wegnehmbar in einer Postversandmaschine vorgesehen ist, ist in unserem US-Patent (US-A) 4 535 407 gezeigt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Kombination zur Verfügung gestellt, welche eine Meßwerkaufnahme und ein Meßwerk aufweist, welches in diese einsetzbar und von dieser entfernbar ist; und dadurch gekennzeichnet ist, daß das Meßwerk ein Gehäuse aufweist, eine in dem Gehäuse angeordnete Druckvorrichtung, eine Öffnung in dem Gehäuse, welche die Druckvorrichtung zur Außenseite des Gehäuses hin freilegt, einen Deckel für die Öffnungseinrichtung, wobei der Deckel so angebracht ist, daß er zwischen einer geschlossenen Position, in welcher sich der Deckel bei der Öffnung befindet, und einer offenen Position bewegbar ist, in welcher der Deckel entfernt von der Öffnung angeordnet ist, wobei der Deckel so ausgebildet ist, daß er einen Zugang zur Druckvorrichtung durch die Öffnung verhindert, wenn sich der Deckel in der geschlossenen Position befindet, und den Zugang zur Druckvorrichtung ermöglicht, wenn sich der Deckel in der offenen Position befindet; und daß die Aufnahme eine erste Eingriffseinrichtung aufweist, um mit dem Deckel in einer vorbestimmten Position des Meßwerks in Eingriff zu treten, sowie eine Antriebseinrichtung zum Antrieb der ersten Eingriffseinrichtung, um den Deckel zwischen dessen geschlossener und offener Position zu bewegen.
  • Die Erfindung wird nachstehend auf der Grundlage eines nicht einschränkenden Beispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
  • Fig. 1 eine Perspektivansicht von oben in Explosionsdarstellung einer Frankiermaschine gemäß der vorliegenden Erfindung und eines Meßwerkfaches gemäß der Erfindung, in welches die Frankiermaschine zur Verwendung in einer Postversandmaschine eingesetzt wird;
  • Fig. 2 eine Perspektivansicht von unten der in Fig. 1 gezeigten Frankiermaschine;
  • Fig. 3 eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, der Frankiermaschine und des Meßwerkfaches von Fig. 1, und einer Verriegelungsvorrichtung gemäß der Erfindung, in welche die Frankiermaschine und das Meßwerkfach eingesetzt und dort verriegelt werden, wobei die Frankiermaschine und das Meßwerkfach wie in Fig. 1 in Explosionsdarstellung gezeigt sind;
  • Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3, wobei die Frankiermaschine in dem Meßwerkfach einsitzt;
  • Fig. 5 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt und teilweise weggeschnitten, der Frankiermaschine, des Meßwerkfaches und der Verriegelungsvorrichtung gemäß Fig. 3 und 4, wobei sich die Frankiermaschine und das Meßwerkfach in der Verriegelungsvorrichtung eingesetzt und verriegelt in einer Warteposition befinden, wobei diese Figur auch einen Teil einer Postversandmaschine zeigt, deren einer Teil die Frankiermaschine ist;
  • Fig. 6 eine Schnittansicht in Querrichtung durch die Frankiermaschine, die Verriegelungsvorrichtung und die Postversandmaschine, die in Fig. 5 gezeigt sind;
  • Fig. 7 eine Perspektivansicht eines Teils eines Antriebssystems der Verriegelungsvorrichtung;
  • Fig. 8 eine Längsschnittansicht eines Teils der Frankiermaschine und des Verriegelungsmechanismus, welcher eine Verriegelungsmagnetspule zeigt, die in der Frankiermaschine angeordnet ist, und im Eingriff mit einem beweglichen Deckel oder Verschluß der Frankiermaschine in einer Verriegelungsposition steht, sowie einen Verschlußträger eines Antriebs zur Bewegung des gezeigten Verschlusses in eine Warteposition;
  • Fig. 9 eine ähnliche Ansicht wie Fig 8, wobei die Verriegelungsmagnetspule in ihrer Verschlußöffnungsposition gezeigt ist sowie mit geschlossenem Verschluß und dem Verschlußträger in der Warteposition;
  • Fig. 10 eine ähliche Ansicht wie Fig. 9, wobei die Verschlußverriegelungsmagnetspule in ihrer Verschlußöffnungsposition mit offenem Verschluß und dem Verschlußträger in dessen offener Position gezeigt ist;
  • Fig. 11 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Abschnitts der Frankiermaschine und der Verriegelungsvorrichtung, welcher die Frankiermaschine in einer vorbestimmten Position verriegelt, wobei die Frankiermaschine so gezeigt ist, daß sie in die Verriegelungsvorrichtung hineingeschwenkt wird;
  • Fig. 12 eine ähliche Ansicht wie Fig. 11, welche die Frankiermaschine in einem Zustand zeigt, in welchem sie teilweise in die Verriegelungsvorrichtung hineingeschwenkt ist, kurz bevor sie darin einsitzt;
  • Fig. 13 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 12, wobei die Frankiermaschine vollständig in der Verriegelungsvorrichtung in der vorbestimmten Position einsitzend gezeigt ist;
  • Fig. 14 eine Schnittansicht eines Schlüsselverriegelungsschalters der Verriegelungsvorrichtung;
  • Fig. 15 eine Seitenansicht einer Abrißschraube, die zur Befestigung des Gehäuses des Schlüsselverriegelungsschalters an der Verriegelungsvorrichtung verwendet wird; und
  • Fig. 16 ein Blockschaltbild eines Steuersystems, welches die Bewegung des Verschlusses und die Verriegelung der Frankiermaschine steuert.
  • Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist die Frankiermaschine 20 in das Frankiermaschinenfach 22 einsetzbar und von diesem entfernbar, welches wiederum schwenkbeweglich an der Frankiermaschinenverriegelungsvorrichtung 24 (Fig. 3) angebracht ist. Das Meßwerkfachg 22 und die Verriegelungsvorrichtung 24 bilden eine Basis für die Frankiermaschine 20. Die Frankiermaschine 20 weist eine Druckvorrichtung 25 (Fig. 16) auf, um Porto-Wertstempel und zugehörige Wertstempel wie beispielsweise das Wappen einer Stadt, Redewendungen oder Anzeigen zu drucken, sowie Schaltungen und Anordnungen zur Einstellung der Druckvorrichtugn 25 zum Druck gewünschter Wertstempel, zur Eingabe autorisierter Portobeträge, und zur Buchhaltung bezüglich verschiedener Gesichtspunkte wie beispielsweise verbrauchtes Porto, verbleibendes Porto und so weiter. Die Verriegelungsvorrichtung 24 bildet bei der beschriebenen Ausführungsform einen Teil einer Postversandmaschine 26 (Fig. 5), welche eine Transportvorrichtung 27 mit Transportrollen 31 (Fig. 6) enthalten kann, eine Druckfarbenvorrichtung 28, welche Druckfarbe auf einen Druckstempel 29 (Fig. 9) der Druckvorrichtung 25 in der Frankiermaschine aufbringt, und eine Plattenvorrichtung 30, welche ein Druckfarbkissen der Druckfarbenvorrichtung 28 gegen den Druckstempel 29 andrückt, um diesen mit Druckfarbe zu versorgen, und weiterhin ein Postversandstück oder ein Band gegen den Druckstempel 29 andrückt, um hierauf Porto und andere Wertstempel zu drucken. Die Frankiermaschine 20, das Meßwerkfach 22 und die Verriegelungsvorrichtung 24 können auch als Modul aufgebaut sein, welches allein verwendbar ist oder als Teil einer größeren Maschine.
  • Die Frankiermaschine 20 und das Meßwerkfach 22 weisen zueinander passende Verbinder 32, 33 auf, über welche Signale zwischen der Frankiermaschine 20, der Verriegelungsvorrichtung 24 sowie bei der beschriebenen Ausführungsform zwischen dem Meßwerk 20, der Verriegelungsvorrichtung 24 und der Postversandmaschine 26 ausgetauscht werden. Die Verbinder 32, 33 liefern auch Energie an die Frankiermaschine 20. Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, weisen die Frankiermaschine 20 und das Meßwerkfach eine angepaßte Schwalbenschwanzanordnung 35, 36 auf, um die Frankiermaschine 20 in dem Meßwerkfach 22 auszurichten, so daß die Verbinder 32 und 33 elektrisch und mechanisch im Eingriff stehen, wenn das Meßwerk 20 vollständig in dem Fach 22 einsitzt. Die Frankiermaschine 20 kann aus dem Meßwerkfach 22 gelöst (siehe Fig. 1) und entfernt werden, für die Portoeingabe, Inspektion, Wartung und dergleichen, oder um Zugriff auf Teile der Postversandmaschine 26 zu erlangen, für Wartung, Druckfarbenkartuschenaustausch, und so weiter.
  • Wie aus Fig. 2 hervorgeht, weist die Frankiermaschine 20 eine Verschlußstange oder einen Deckel 40 auf, die in ihrer geschlossenen Position (Fig. 2) den Druckstempel 29 abdeckt, um diesen zu schützen, um eine nicht autorisierte Benutzung des Meßwerks 20 zu verhindern und Manipulationen auszuschalten. Die Verschlußstange 40 ist in ihre offene Position, die in Fig. 2 durch gestrichelte Linien dargestellt ist, an den Enden 42 von Verschlußstangenführungsschlitzen 43 bewegbar, um den Druckstempel 29 freizulegen. Wie aus den Fig. 3 bis 5 hervorgeht, wird das Meßwerk 20 in die Verriegelungsvorrichtung 24 eingebracht und mit dieser verriegelt, und zwar durch zunächst Einsetzen des Meßwerks 20 in das Fach 24 (Fig. 3 und 4), und daraufhin durch Verschwenken des in dem Fach 22 einsitzenden Meßwerks 20 in die Verriegelungsvorrichtung 24 (Fig. 5). Sobald das Meßwerk 20 in der Verriegelungsvorrichtung 24 verriegelt ist, kann die Verschlußstange 40 in ihre geöffnete Position (in Fig. 5 nach rechts) durch den Antriebsmechanismus 45 zurückgezogen werden, worauf sie bereit ist, Portowertstempel auf Postversandstücke und/oder Band auf zudrucken.
  • Wenn sie für den Gebrauch in die Postversandmaschine 26 eingeschoben ist, so muß die Frankiermaschine 20 in bezug auf die Postversandmaschine exakt positioniert sein, insbesondere für einen Hochgeschwindigkeitsbetrieb der Postversandmaschine. Die Verriegelungsvorrichtung 24 und die Frankiermaschine 20 sind daher mit einer Einrichtung zum exakten Positionieren der Frankiermaschine 20 entlang zweier Achsen versehen, die bei den beschriebenen Ausführungsformen als die Achse "x" (horizontal) und die Achse "y" (vertikal) bezeichnet sind. Die Fig. 1 und 2 zeigen, daß die Frankiermaschine 20 einen Verriegelungsabschnitt 50 aufweist, der an jeder Seite 51, 52 des Meßwerks 20 angeordnet ist. Der Verriegelungsabschnitt 50 weist eine Nockenoberfläche 53 an der Achse "x" und eine Nockenoberfläche 54 an der Achse "y" auf. Die Verriegelungsvorrichtung 24 ist mit einem Nockenstift 55 an der Achse "x" (Fig. 13) versehen, welcher dann, wenn das Meßwerk 20 und das Fach 22 in die Verriegelungsvorrichtung 24 geschwenkt werden, mit der Nockenoberfläche 53 an der Achse "x" in Eingriff tritt, um das Meßwerk 20 tiefer in das Fach 22 hineinzudrücken. An der Rückwand 56 der Meßwerktasche 22 sind elastische Stücke 58 vorgesehen, die beispielsweise aus Schaumstoff bestehen, und zusammengedrückt werden, wenn das Meßwerk 20 in das Fach 22 hineingedrückt wird, und als Federn dienen, um das Meßwerk 20 exakt zu Positionieren und entlang der Achse "x" zu halten. Ein Puffer 59, der beispielsweise aus Gummi besteht (Fig. 13), wird durch den Stift 55 zusammengedrückt während des Ladevorgangs, um so eine Verriegelung zu bewirken. Daraufhin bewegt sich der Stift 55 in seine in Fig. 13 gezeigte, verriegelte Position, und der Puffer 59 nimmt seine ursprüngliche Form wieder an. Die Verriegelungsvorrichtung 24 weist weiterhin einen schwenkbeweglich angebrachten Verriegelungshebel 60 (Fig. 13) auf, der einen Nocken 62 für die Achse "y" aufweist, der in Eingriff mit der Nockenoberfläche 54 der Achse "y" tritt, um die Frankiermaschine 20 exakt in ihre Sitzposition in bezug auf die Achse "y" zu drücken.
  • Ein Meßsystem mit optischen Sende- und Empfangssensoren 71, 72 (Fig. 11) in der Verriegelungsvorrichtung 24 arbeitet mit entsprechenden Sensoren 73, 74 (Fig. 16) in der Frankiermaschine 20 zusammen, um zu bestätigen, daß die Frankiermaschine 20 in bezug auf die Achsen "x" und "y" exakt positioniert ist. Die Sensoren tauschen auch andere Information aus, beispielsweise Information im Handshake- Verfahren zwischen der Frankiermaschine 20 und der Postversandmaschine 20, und können dazu verwendet werden, das Einbringen und Entfernen der Frankiermaschine 20 in die Verriegelungsvorrichtung 24 und aus dieser heraus zu überwachen.
  • Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist das Meßwerkfach 22 an der Verriegelungsvorrichtung 24 über einen Gegengewichtsmechanismus 80 angebracht, welcher einen Gegengewichtsarm 82 aufweist, der an einer Torsionsstange 84 (Fig. 7) befestigt ist. Eine Verschwenkung des Arms 82 führt zu einer Verdrillung der Torsionsstange 84, welche der Verschwenkung einen Widerstand entgegensetzt und den Arm 84 zurück in seine in Fig. 3 gezeigte Ruhelage zwingt. Eine Rolle 86 ist drehbar so am Ende 88 des Arms 82 angebracht, daß sie auf der Nockenoberfläche 90 des Gegengewichtsnockens 92 abläuft, der an der Unterseite des Meßwerkfaches 22 angebracht ist. Wie aus der Abfolge der Fig. 3 bis 5 hervorgeht, wird die Frankiermaschine 20 in das Meßwerkfach 20 eingeführt, wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, und das Meßwerk 20 und das Fach 22 werden gegen die von der Gegengewichts-Torsionsstange 84 ausgeübte Kraft verschwenkt, um das Meßwerk 20 in die Verrietgelungsvorrichtung 24 in die in Fig. 5 gezeigte Position abzusenken. Die Frankiermaschine 20 und das Meßwerkfach 22 werden in der Verriegelungsvorrichtung 24 mechanisch verriegelt, durch den Eingriff des Nockens 54 (Fig. 1 und 2), der durch die Wirkung der Torsionsstange 84 gegen die Nockenoberfläche 62 (Fig. 11) des Verriegelungshebels 60 nach oben gezwungen wird.
  • Wenn gemäß Fig. 11 bis 13 das Meßwerk 20 und das Fach 22 in die Verriegelungsvorrichtung 24 hineingeschwenkt werden, wird der Verriegelungshebel 60 im Uhrzeigersinn durch den Stift 96 auf dem Meßwerk, welches entlang der Oberfläche 100 des Verriegelungshebels 60 abläuft, verschwenkt. Gleitet der Stift 96 über die Oberfläche 100 hinaus (Fig. 13) und erreicht die Oberfläche 98, so verschwenkt sich der Verriegelungshebel 60 im Gegenuhrzeigersinn, bis er von dem Stift 96 ergriffen wird (Fig. 5). Der Verriegelungshebel 60 ist so ausgebildet und wird so von der Verriegelungsvorrichtung 24 verschwenkt, daß er unter Einwirkung der Schwerkraft in der in Fig. 13 gezeigten Position herunterhängt. Daher verschwenkt sich der Verriegelungshebel 60 von der Position in Fig. 12 in die Position gemäß Fig. 13 unter der Einwirkung der Schwerkraft.
  • Die Frankiermaschine 20 wird von der Verriegelungsvorrichtung 24 dadurch entfernt, daß der Verriegelungshebel 60 dazu veranlaßt wird, sich aus der in Fig. 5 gezeigten Position wie nachstehend beschrieben im Uhrzeigersinn zu verschwenken, wodurch die Gegengewichts-Torsionsstange 84 den Gegengewichtsarm 82 im Uhrzeigersinn verschwenken kann. Eine Verschwenkung des Arms 82 im Uhrzeigersinn veranlaßt den Gegengewichtsnocken 93 dazu, der Rolle 86 zu folgen, und das Meßwerk 20 und das Fach 22 aus der in Fig. 5 gezeigten Position nach rechts zu dem Punkt 102 (Fig. 3) auf der Nockeneingriffsoberfläche 90 zu bewegen. Die Nockenoberfläche 90 ist so ausgebildet, daß sich das Meßwerk 20 und das Fach 22 unter der Einwirkung der Torsionsstange 84 um etwa einen Zoll anheben, nachdem sich der Verriegelungshebel 60 von dem Nocken 54 gelöst hat. Dies zeigt einer Bedienungsperson an, daß das Meßwerk 20 entriegelt ist, und dadurch entfernt werden kann, daß das Meßwerk weiter in die 45º-Position von Fig. 2 verschwenkt wird, und aus dem Meßwerkfach 22 herausgezogen wird.
  • Wie aus den Fig. 3 bis 5 und 7 hervorgeht, weist der Antriebsmechanismus 45 zur Bewegung der Verschlußstange 40 zwischen deren geöffneter und geschlossener Position auf jeder Seite der Verriegelungsvorrichtung 24 einen Verschlußstangenträger 110 auf, eine Schraubenspindel 111, eine Riemenkupplung 112, eine Welle 114, Riemenkupplungen 116, 117 und einen Antriebsmotor 120. Ein Lager 121 haltert die Schraubenspindeln 111. Die Verschlußstangenträger 110 stehen im Eingriff mit der Verschlußstange 40 und bewegen die Verschlußstange 45 bei einer Drehung der Schraubenspindeln 111. Die Verschlußstangenträger 110 weisen eine Spitze oder einen Vorsprung 94 (Fig. 7) auf, der zwischen Spitzen 126 (Fig. 1 und 2) der Verschlußstange 40 aufgenommen wird, zum Eingriff mit der Verschlußstange 40, um diese zu bewegen. Die Verschlußstangenträger 110 stehen im Gewindeeingriff mit Schraubenspindeln 111, die durch den Motor 120 gedreht werden, um die Verschlußstangenträger 110 entlang den Schraubenspindeln 111 vorwärts zu bewegen. Der Motor 120 ist über Riemenkupplungen 116 und 117 mit Schraubenwellen 114 auf jeder Seite der Verriegelungsvorrichtung 24 gekuppelt. Jede Antriebswelle 114 ist wiederum an eine Schraubenspindel 111 über eine weitere Riemenkupplung 112 gekuppelt. Die Riemenkupplungen 122 werden dazu verwendet, die Schraubenspindeln 111 und die Wellen 114 zu kuppeln, statt die Schraubenspindel 111 die gesamte Entfernung zu den Riemenkupplungen 116 und 117 zurücklegen zu lassen, um so die Gesamtlänge der Schraubenspindeln 111 zu verringern. Die Drehung des Motors 120 veranlaßt die Schraubenspindeln 111 auf beiden Seiten der Verriegelungsvorrichtung 122 zu einer synchronen Drehung, und dazu zum Vorschub der Verschlußstangenträger 110 auf jeder Seite der Verriegelungsvorrichtung 122. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, werden die Verschlußstangenträger 110 nach rechts bewegt, aus der gestrichelt dargestellten Warteposition, über die mit einer durchgezogenen Linie angedeutete Position, bis in die gestrichelt dargestellte geöffnete Position.
  • Wie aus den Fig. 8 bis 10 hervorgeht, verriegelt die Magnetspule 130 in der Frankiermaschine 20 die Verschlußstange 40 in der in Fig. 2 dargestellten, geschlossenen Position. Die Welle 132 der Magnetspule 130 weist Abschnitte 134, 135 mit größerem Durchmesser und einen Abschnitt 136 mit kleinerem Durchmesser auf, wodurch eine kreisringförmige Nut zwischen den Abschnitten 134, 135 mit größerem Durchmesser ausgebildet wird. Innerhalb des Meßwerks 20 ist an der Verschlußstange 40 eine Platte 140 (Fig. 5) angebracht, welche sich entlang der Innenseite der Seite 51 des Meßwerks 20 erstreckt, um an dieser entlangzugleiten, während die Verschlußstange 40 zwischen ihrer geöffneten und geschlossenen Position bewegt wird. In der Platte 140 ist ein enger Schlitz 142 vorgesehen, der einen größeren kreisförmigen Teil 143 aufweist. Wenn sich die Welle der Mangetspule 130 in ihrer in Fig. 8 gezeigten, zurückgezogenen Position befindet, ist der Wellenabschnitt 135 mit größerem Durchmeser innerhalb des größeren, kreisförmigen Teils 143 der Platte 140 ausgerichtet angeordnet. Daher tritt der Wellenabschnitt 135 mit größerem Durchmesser in Eingriff mit dem engen Schlitz 142 der Platte 140, um deren Gleitbewegung in bezug auf die Magnetspule 130 zu verhindern, und verriegelt daher die Verschlußstange 40 in deren geschlossener Position, die in Fig. 8 dargestellt ist.
  • Wenn die Magnetspule 130 mit Strom versorgt wird, so wird gemäß Fig. 9 die Welle 132 aus der Magnetspule 130 herausbewegt, um den Wellenabschnitt 136 mit kleinerem Durchmesser mit dem engen Schlitz 142 auszurichten. Dies gestattet die Bewegung der Platte 140 und damit auch der Verschlußstange 40 in die in Fig. 10 gezeigte Position. Der Wellenabschnitt 135 mit größerem Durchmesser wird in einer Aufnahme 144 in der Verriegelungsvorrichtung 134 aufgenommen, um eine exakte Ausrichtung des Wellenabschnitts 126 mit kleinerem Durchmesser mit dem engen Schlitz 142 durchzuführen. Die Meßwerkseite 51 ist mit einem Loch 146 versehen, in welches sich der Abschnitt 135 mit größeren Durchmesser erstreckt, um die Platte 140 zu verriegeln (Fig. 8), und durch welches er in die Aufnahme 144 vorspringt (Fig. 9). Die Welle 132 der Magnetspule 130 ist federbelastet, so daß sie in die zurückgezogene Position von Fig. 8 zurückkehrt, wenn die Energiezufuhr zur Magnetspule 130 unterbrochen wird. Wenn daher Energie an die Magnetspule 120 angelegt wird, wird die Welle 122 in die in den Fig. 9 und 10 gezeigte, unverriegelte Position verlängert, und wenn die Energieversorgung unterbrochen wird, so wird die Welle 122 in die in Fig. 8 gezeigte, verriegelte Position zurückgezogen.
  • Die Energieversorgung des Antriebsmotors 120 und der Magnetspule 130 werden durch den Schlüsselschalter 150 (Fig. 7) kontrolliert, der an der Verriegelungsvorrichtung 24 angebracht ist. Der Schlüsselschalter 150 weist drei Positionen auf: "0", "1" und "2". In der Position "0": keine Energie wird an den Antriebsmotor 120 und die Magnetspule 130 angelegt; die Verschlußstange 40 ist in ihrer, in Fig. 2 gezeigten, geschlossenen Position verriegelt; und der Verschlußstangenträger 110 in der Verriegelungsvorrichtung 24 befindet sich in der Warteposition, die in den Fig. 3, 4 und 7 bis 9 gezeigt ist. Bei einer Umschaltung von der Position "0" in die Position "1" wird Energie an die Magnetspule 130 angelegt, um diese dazu zu veranlassen, ihre Welle 132 nach außen zu drücken, aus der Position gemäß Fig. 8 in die Position von Fig. 9. Dies entriegelt den Verschluß 40. Gleichzeitig wird Energie an den Antriebsmotor 120 angelegt, so daß die Verschlußstange 40 durch den Verschlußstangenträger 110 in die geöffnete Position transportiert wird. Die Verschlußstange 40 wird dadurch geöffnet, daß der Schlüsselschalter aus der Position "0" in die Position "1" gebracht wird, und bleibt zu jedem Zeitpunkt in der offenen Position, in welchem eine Portowertauswahl erforderlich ist. Eine Bewegung des Schlüsselschalters aus der Position "1" in "2" schaltet die Energieversorgung der Frankiermaschine 20 ein. Die Frankiermaschine 20 überprüft dann den Status der Ausrichtungssensoren 170 und 171. Ist das Meßwerk 20 ausgerichtet, so kann dann der Druck erfolgen.
  • Wenn der Schlüsselschalter 150 von der Position "0" in die Position "1" bewegt wird, so wird Energie dem Antriebsmotor 120 zu dessen Energieversorgung zugeführt, und die Verschlußstange 40 dazu veranlaßt, durch die Verschlußstangenträger 110 aus ihrer geschlossenen Position (durchgezogene Linien in Fig. 2) in ihre offene Position (gestrichelte Linien in Fig. 2) bewegt zu werden. Ein Portodruck kann wie gewünscht erfolgen. Die Frankiermaschine 20 kann beispielsweise, wenn sie in einer Postversandmaschine oder allein verwendet wird, denselben Portowert auf eine große Anzahl an Gegenständen aufdrucken, oder für einen gesamten Postdurchlauf, so daß eine Neueinstellung des Druckstempels für unterschiedliche Portowerte nicht erforderlich ist.
  • Wie aus Fig. 7 hervorgeht, weist die Verriegelungsvorrichtung 24 Sensoren 160, 151 auf, und einer der Verschlußträger 78 ist mit einem Streifen auf seiner unteren Oberfläche versehen, der mit den Sensoren zusammenarbeitet. Bei der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform sind die Sensoren 160, 161 Hall-Effekt-Geräte und ist ein Magnetstreifen an der Unterseite des Verschlußträgers 78 befestigt. Die jeweilige Hall-Vorrichtung sendet daher ein Signal aus, wenn sich der Magnetstreifen über ihr befindet, wodurch die Position des Verschlußträgers 78 angezeigt wird. Der Sensor 160 ist so angeordnet, daß er den Verschlußträger 78 in dessen Warteposition erfaßt (Verschlußstange 40 in ihrer geschlossenen Position), und der Sensor 161 ist so angeordnet, daß er den Verschlußträger 78 in dessen vorgeschobener Position erfaßt.
  • Der Schlüsselschalter 150 und die Sensoren 160 und 161 sind an ein Steuersystem 165 (Fig. 16) entweder in der Verriegelungsvorrichtung 24 oder in der Postversandmaschine 20 gekoppelt, welches wie hier beschrieben die Energieversorgung des Antriebsmotors 120 und der Magnetspule 130 steuert. Die optischen Sensoren 71 und 72 (Fig. 11) und die entsprechenden optischen Sensoren 73, 74 (Fig. 16) in der Frankiermaschine 20 sind entsprechend an das Steuersystem 165 gekoppelt.
  • Um die Frankiermaschine 20 von der Verriegelungsvorrichtung 24 zu entfernen, muß der Verriegelungshebel 60 von dem Nocken 54 (Fig. 13) gelöst werden. Der Verriegelungshebel 60 wird in einer Reihenfolge verschwenkt, welche entgegengesetzt zu der in den Fig. 11 bis 13 gezeigten Reihenfolge verläuft, um den Stift 96 aus seinem Eingriff mit dem Hebel 60 freizugeben. Diese Schwenksequenz und Positionserfassung in umgekehrter Reihenfolge der Verschlußträger 78 und des Verriegelungshebels 60 werden wie folgt erzielt.
  • Die Sensoren 71 und 72 und die entsprechenden Sensoren 73, 74 in der Frankiermaschine 20 stellen auch Information bezüglich der verschwenkten Position des Verriegelungshebels 60 zur Verfügung, zusätzlich dazu, daß sie Information in bezug auf die "x"- und "y"-Achsenposition der Frankiermaschine 20 zur Verfügung stellen und einen Handshake-Betrieb durchführen. Wie aus Fig. 7 hervorgeht, sind Löcher 170, 171 in dem Gestell 172 der Verriegelungsvorrichtung 24 in Axialrichtung mit den Sensoren 71 und 72 (Fig. 13) ausgerichtet, die in dem Gehäuse 180 des Schlüsselschalters 150 angeordnet sind, und mit den Sensoren 73 und 74, die in der Frankiermaschine 20 angeordnet sind. Die Löcher 170, 171 (Fig. 7) befinden sich neben dem Verriegelungshebel 60, um so durch den Verriegelungshebel 60 blockiert zu werden, wenn der Hebel 60 ausreichend weit verschwenkt wird. Durch die Löcher 170 und 171 und die zugeordneten Sensoren kann daher das Steuersystem die Verschwenkung des Verriegelungshebels 60 während dessen Verschwenkung überwachen, beispielsweise in der in den Fig. 11 bis 13 gezeigten Reihenfolge.
  • Ein Wellenkodierer 175 (Fig. 7), der dem Antriebsmotor 120 zugeordnet ist, stellt Signale für das Steuersystem bezüglich der Winkelposition der Motorwelle 176 zur Verfügung. Diese Signale werden dazu verwendet, die Position des Verschlußträgers 78 zu bestimmen, nachdem dieser am Sensor 160 vorbeigelaufen ist und in Eingriff mit dem Verriegelungshebel 60 steht.
  • Wenn der Schlüsselschalter 150 von seiner Position "1" in seine Position "0" umgeschaltet wird, so werden die Verschlußträger 110 von dem benachbarten Sensor 161 zum benachbarten Sensor 160 bewegt, um die Verschlußstange 40 in ihre geschlossene Position zu bewegen. Um den Frankiermaschinennocken 54 aus dem Eingriff mit dem Verriegelungshebel 60 zu bringen, so daß die Frankiermaschine 60 aus der Verriegelungsvorrichtung 24 entfernt werden kann, führt der Antriebsmotor 120 einen weiteren Vorschub des Verschlußträgers 110 über den Sensor 160 hinaus in Eingriff mit dem Verriegelungshebel 60 durch. Befindet sich der Verschlußträger 110 oberhalb des Sensors 160, so schickt der Sensor 160 ein Signal an das Steuersystem 165. Das Steuersystem 165 sammelt dann Signale, die von dem Wellenkodierer ausgesandt werden, um den weiteren Vorschub des Verschlußträger 110 zu verfolgen. Der Verschlußträger 110 wird dann um eine vorbestimmte Entfernung vorgeschoben, um den Verriegelungshebel 60 zu verschwenken, und weiterhin sind die Löcher 170 und 171 durch den Hebel 60 blockiert, was dazu ausreicht, den Nocken 54 aus dem Eingriff mit dem Hebel 60 zu lösen, um wie voranstehend beschrieben die Frankiermaschine 20 freizugeben. Wenn die Löcher 170, 171 blockiert sind, so stellt das Steuersystem 165 dies fest, und schaltet das Druckersystem ab, um einen zufälligen Portodruck zu verhindern. Impulse von dem Wellenkodierer 175 werden erneut gesammelt, und wenn der Zählwert derselbe ist wie der Zählwert, bei welchem der Motor 120 umgesteuert wurde, so wird der Motor 120 angehalten. Hierdurch wird der Verschlußträger 78 genau erneut in der Warteposition angeordnet, bereit für das nächste Einladen und Verriegeln der Frankiermaschine 20.
  • Der Schlüsselschalter 150 ist so ausgebildet, daß der Schlüssel in den Positionen "0" und "1" abgezogen werden kann, jedoch nicht in der Position "2". Es ist wünschenswert, daß man den Schlüssel nicht abziehen kann, wenn sich der Schalter 50 in der Position "2" befindet, um so einer Bedienungsperson deutlich anzuzeigen, daß sich die Verschlußstange 40 in der offenen Position befindet, und sich die Prankiermaschine in einer Position zum Drucken von Porto befindet.
  • Wie aus Fig. 14 hervorgeht, weist der Schüsselschalter 150 eine Sicherheitsvorrichtung auf, um eine Manipulation zu verhindern, und auf deutliche Weise eine sichtbare Anzeige einer Manipulation zur Verfügung zu stellen. Der Schlüsselschalter 150 ist mit einem Gehäuse 180 versehen, welches an der Verriegelungsvorrichtung 24 durch Abrißschrauben 182 (Fig. 15) befestigt ist. Die Abrißschrauben 182 sind mit einem Schlitzkopf 184 versehen, der einen Schraubendreher aufnimmt, damit die Schraube 182 festgezogen werden kann, sowie mit einem glatten Kopf 185. Der Kopf 184 ist mit dem Kopf 185 über einen geschwächten Schaft 186 verbunden. Das Schraubengewinde 187 ist an dem Kopf 185 befestigt. Nachdem die Schraube 182 angezogen ist, wird der Schlitzkopf 184 einem Drehmoment ausgesetzt, bis der geschwächte Schaft 186 abgeschert wird, und der Schlitzkopf 184 von der Schraube abgetrennt ist. Es bleibt der glatte Kopf 185 über, der nicht gedreht werden kann. Dies verhindert ein Losschrauben. Daher kann das Gehäuse 180 von der Verriegelungsvorrichtung 24 nicht entfernt werden. Zusätzlich besteht das Gehäuse 180 aus einem verformbaren Material, wie etwa Kunststoff, so daß Versuche, es zu entfernen oder in es einzubrechen, sofort deutlich werden.
  • Wie aus Fig. 16 hervorgeht, ist das Steuersystem 165 an die Frankiermaschine 20 über den Verbinder 33 des Meßwerkfaches 32 und den Verbinder 32 der Frankiermaschine 20 gekuppelt. Im einzelnen sind die Sensoren 73 und 74 und die Magnetspule 130 an das Steuersystem 165 angeschlossen. Die Verriegelungsvorrichtung 24 ist ebenfalls an das Steuersystem 165 angeschlossen. Im einzelnen sind die Sensoren 160, 161, die Sensoren 71, 72, der Antriebsmotor 120, der Wellenkodierer 175 und der Schlüsselschalter 150 an das Steuersystem 165 angeschlossen.
  • Das Steuersystem 165 empfängt Information von den Sensoren 71 bis 74, 160 und 161 sowie von dem Schlüsselschalter 150, und steuert die Energieversorgung der Magnetspule 130 zum Verriegeln und Entriegeln der Verschlußstange 40. Das Steuersystem 165 empfängt Information von den Sensoren 71 bis 74 und stellt fest, ob die Frankiermaschien 20 sich ordnungsgemäß in der Verriegelungsvorrichtung 24 befindet, und wann die Frankiermaschine 20 in die Verriegelungsvorrichtung 24 eingefügt und von dieser entfernt wurde. Das Steuersystem 165 empfängt Information von dem Schlüsselschalter 150, von den Sensoren 71, 72 und 160, und von dem Wellenkodierer 175, und steuert den Antriebsmtotor 120 so, daß eine Verschwenkung des Verriegelungshebels 60 bewirkt wird, um die Frankiermaschine 20 von der Verriegelungsvorrichtung 24 freizugeben, und um die Verschlußträger 110 in die Warteposition zurückzuführen. Das Steuersystem 165 empfängt Information von dem Schüsselschalter 150 und den Sensoren 160 und 161 zum Steuern des Antriebsmotors 120, um die Verschlußträger 110 in Positionen zu bewegen, welche der offenen und geschlossenen Position der Verschlußstange 40 entsprechen.
  • Das Steuersystem 165 kann von Fachleuten auf diesem Gebiet so aufgebaut werden, daß es auf der Grundlage der vorliegenden Offenbarung die hier beschriebenen Funktionen durchführt.
  • Die Ausführungsform der Erfindung:
  • Stellt ein verbessertes System zum Verriegeln und Entriegeln eines Deckels einer Frankiermaschine zur Verfügung, der zu dem Zweck bewegbar ist, Zugriff auf einen Druckstempel einer Druckvorrichtung einer Frankiermaschine zu gewähren;
  • stellt ein verbessertes System zur Bewegung des Deckels zwischen Positionen zur Verfügung, welche einen Zugriff zum Druckstempel ermöglichen bzw. verhindern;
  • stellt eine verbesserte Aufnahme oder Frankiermaschinenbasis zur Verfügung, in welcher eine Frankiermaschine aufgenommen wird;
  • stellt eine Verriegelungsvorrichtung oder verriegelbare Frankiermaschinenbasis zur Verfügung, um in dieser eine Frankiermaschine aufzunehmen und zu verriegeln;
  • stellt eine derartige Aufnahme- und Verriegelungsvorrichtung zur Verfügung, welche eine Einrichtung zum Verriegeln und Entriegeln des Frankiermaschinendeckels aufweist; stellt eine derartige Aufnahme- und Verriegelungsvorrichtung zur Verfügung, welche eine Einrichtung zum Bewegen des Frankiermaschinendeckels zwischen Positionen aufweist, welche Zugriff auf den Druckstempel geben bzw. verhindern;
  • stellt ein System zur Ermittlung der Position einer Frankiermaschine in bezug auf eine Aufnahme oder Basis zur Verfügung, welche die Frankiermaschine haltert;
  • stellt ein System zur Bestimmung des Positionszustands des voranstehend geschilderten Frankiermaschinendeckels zur Verfügung; und
  • stellt ein schlüsselbetätigtes System zur Verfügung, welches das Verriegeln und Entriegeln einer Frankiermaschine in einer Aufnahme- oder Verriegelungsvorrichtung oder Frankiermaschinenbasis steuert und/oder die Bewegung des voranstehend beschriebenen Frankiermaschinendeckels kontrolliert.
  • Im Rahmen von Artikel 69 EPÜ und des zugehörigen Protokolls werden gewisse Änderungen oder Modifikationen der hier beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung Fachleuten auf diesem Gebiet sofort deutlich werden. Verwendungszwecke der Erfindung anders als bei Frankiermaschinen und Postversandmaschinen werden Fachleuten auf diesem Gebiet ebenfalls deutlich werden.

Claims (5)

1. Kombination aus einer Meßwerkaufname (22, 24) und einem in dieser einsetzbaren und aus dieser entfernbaren Meßwerk (20); dadurch gekennzeichnet, daß das Meßwerk (20) ein Gehäuse aufweist, eine in dem Gehäuse angebrachte Druckvorrichtung (25), eine Öffnung in dem Gehäuse, welche die Druckvorrichtung zur Außenseite des Gehäuses hin freilegt, einen Deckel (40) für die Öffnungseinrichtung (43, 126), wobei der Deckel (40) so angebracht ist, daß er zwischen einer geschlossenen Position, in welcher sich der Deckel in der Öffnung befindet, und einer geöffneten Position bewegbar ist, in welcher der Deckel von der Öffnung entfernt angeordnet ist, wobei der Deckel (40) so ausgebildet ist, daß er einen Zugriff auf die Druckvorrichtung (25) durch die Öffnung verhindert, wenn sich der Deckel (40) in der geschlossenen Position befindet, und einen Zugriff auf die Druckvorrichtung (25) ermöglicht, wenn sich der Deckel (40) in der geöffneten Position befindet; und daß die Aufnahme (22, 24) eine erste Eingriffseinrichtung (110) für den Eingriff des Deckels (40) in einer vorbestimmten Position des Meßwerks (20) aufweist, sowie eine Antriebseinrichtung (111, 120) zum Antrieb der ersten Eingriffseinrichtung (110) zur Bewegung des Deckels (40) zwischen dessen geschlossener und geöffneter Position.
2. Kombination nach Anspruch 1, bei welcher die Aufnahme (22, 24) ein erstes (22) und ein zweites (24) Aufnahmeteil aufweist, sowie eine Einrichtung zum Zusammenkuppeln des ersten und zweiten Aufnahmeteils miteinander, so daß das erste Aufnahmeteil (22) zwischen einer ersten Position, in welcher sich das erste Aufnahmeteil in einem spitzen Winkel zu dem zweiten Aufnahmeteil (24) befindet, und einer zweiten Position verschwenkbar ist, in welcher sich das erste Aufnahmeteil (22) innerhalb des zweiten Aufnahmeteils (24) befindet, und das erste Aufnahmeteil (22) eine Einrichtung zum Aufnehmen eines ersten Endes des Meßwerks (20) darin aufweist, wenn sich das erste Aufnahmeteil (22) in der ersten Position befindet, und das zweite Aufnahmeteil (24) eine zweite Eingriffseinrichtung (60) aufweist, um ein zweites Ende des Meßwerkes (20) zu ergreifen, wenn sich das erste Aufnahmeteil (22) in seiner zweiten Position innerhalb des zweiten Aufnahmeteils (24) befindet.
3. Kombination nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher die erste Eingriffseinrichtung (110) und die Antriebseinrichtung (110, 120) auf dem zweiten Aufnahmeteil (24) angebracht sind.
4. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 3, welche weiterhin eine Verriegelungseinrichtung (130) aufweist, die in dem Meßwerk (20) angeordnet ist, um wahlweise den Deckel (40) in dessen geschlossener Position zu verriegeln, wobei die Verriegelungseinrichtung (130) durch ein Signal betätigbar ist, welches von außerhalb des Meßwerks (20) empfangen wird.
5. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welcher das Meßwerk (20) Nockenoberflächen (53, 54) aufweist, und die Aufnahme (22, 24) jeweilige Nocken (55, 62) aufweist, welche zum Anordnen des Meßwerks (20) in einer vorbestimmten Position in bezug auf die Aufnahme (22, 24) dienen.
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