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DE68921503T2 - Struktur einer rotierenden Ventilanordnung zur Anwendung in Blasinstrumenten. - Google Patents

Struktur einer rotierenden Ventilanordnung zur Anwendung in Blasinstrumenten.

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Publication number
DE68921503T2
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
air outlet
openings
virtual plane
outlet openings
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE68921503T
Other languages
English (en)
Other versions
DE68921503D1 (de
Inventor
Shinji Hamanaga
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Yamaha Corp
Original Assignee
Yamaha Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Yamaha Corp filed Critical Yamaha Corp
Publication of DE68921503D1 publication Critical patent/DE68921503D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE68921503T2 publication Critical patent/DE68921503T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D9/00Details of, or accessories for, wind musical instruments
    • G10D9/04Valves; Valve controls

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft eine rotierende Ventilklappen-Vorrichtung, die in ein Windinstrument eingebaut ist, wie im Oberbegriff des Anspruches 1 aufgezeigt.
  • BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK
  • Ein Blasinstrument, wie eine Trompete, ein Horn, eine Posaune oder eine Tuba besteht in groben Zügen aus einem Mundstück, das mit einem röhrenförmigen Körper für eine Luftsäule verbunden ist, und aus einer Vielzahl von Ventilklappen an dem röhrenförmigen Körper, die jeweils mit Tasten verbunden sind. Jede der Ventilklappen ist mit einer einzelnen oder mit einigen Luftpassagen versehen, die wahlweise in Abhängigkeit von der zugehörigen Tastenbewegung mit dein Luftkanal verbunden sind und demzufolge den Grundton der Schwingung der Luftsäule verändern, und es so gestatten, verschiedene Töne zu produzieren.
  • Eine Ventilklappenvorrichtung des Standes der Technik, die in ein Blasinstrument eingebaut ist, ist mit einer rotierenden Ventilklappe 1 versehen, die in einem nicht dargestellten Ventilklappengehäuse eingeschlossen ist, und die rotierende Ventilklappe 1 ist im allgemeinen säulenförmig konfiguriert, wie in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt. Die rotierende Ventilklappe hat zwei Zapfenabschnitte 2 und 3, drehbar gehalten von dem Ventilklappengehäuse, und ist derart in der Mitte verjüngt, daß sie in der Mitte zwei Luftpassagen 4 und 5 bildet. Obwohl in den Zeichnungen nicht dargestellt, hat das Ventilklappengehäuse Luftaustrittsöffnungen, die selektiv durch die Luftpassagen 4 und 5 verbunden sind. Wenn der Spieler nämlich die zugeordnete Taste drückt, rotiert die Ventilklappe 1 um die Mittelachse 6, und demzufolge werden die Luftaustrittsöffnungen selektiv mit den Luftpassagen 4 und 5 verbunden oder von der Ventilklappe 1 geschlossen. Da die Luftaustrittsöffnungen mit dem Luftkanal in dem röhrenförmigen Körper verbunden sind, verändert sich das Volumen der Luftsäule, um die Tonhöhe zu variieren. Da die Luftpassagen 4 und 5 im Zentralabschnitt der rotierenden Ventilklappe 1 Rücken an Rücken angeordnet sind, sollten die Luftaustrittsöffnungen um die Mittelachse 6 gebildet sein, und deren jeweilige Mittelachsen sollten auf einer virtuellen Ebene 7 angeordnet sein, die im wesentlichen senkrecht zu den Mittelachsen 6 ist.
  • In Fig. 3 ist eine andere rotierende ventilkappe 11 dargestellt. Die rotierende Ventilklappe 11 ist doppelt verjüngt, um zwei Paare von Luftpassagen 12, 13, 14 und 15 bereitzustellen und hat zwei Zapfenabschnitte 16 und 17. Die Zapfenabschnitte 16 und 17 werden rotierend von einem nicht gezeigten Ventilklappengehäuse gehalten und die zwei Paare der Luftpassagen 12 bis 15 verbinden gleichzeitig Luftaustrittsöffnungen, die in dem Ventilklappengehäuse gebildet sind. Jedes Paar der Luftpassagen ist auch Rücken an Rücken angeordnet, so daß die Luftaustrittsöffnungen in Nebeneinanderstellung abgesetzt sein sollten, und die zwei Gruppen der Mittelachsen sollten jeweils auf den virtuellen Ebenen 18 und 19 angeordnet sein, die im wesentlichen senkrecht zu der Mittelachse 20 der rotierenden Ventilklappe 11 sind.
  • In Fig. 4 und 5 ist noch eine andere rotierende Ventilklappe 21 des Standes der Technik dargestellt und ist insgesamt säulenförmig ausgebildet. Die rotierende Ventilklappe 21 ist gekennzeichnet durch eine Luftpassage 22, die mit ihren beiden Enden in der Manteloberfläche der rotierenden Ventilklappe 21 offen ist. Die rotierende Ventilklappe 21 ist mit zwei Zapfenabschnitten 23 und 24 verbunden, die von einem nicht gezeigten Ventilklappengehäuse gehalten werden, und Luftaustrittsöffnungen in dem Ventilklappengehäuse werden selektiv durch die Luftpassage 22 verbunden oder von der rotierenden Ventilklappe 21 geschlossen, was von der Winkelposition der rotierenden Ventilklappe abhängt. Der Mittellinie der Luftpassage 22 ist auf einer virtuellen Ebene 25, und demzufolge sind die Mittelachsen der Luftaustrittsöffnungen radial auf der virtuellen Ebene 25 angeordnet.
  • Fig. 6 zeigt noch eine weitere rotierende Ventilklappe 31, die mit zwei Luftpassagen 32 und 33 versehen ist. Beide der Luftpasagen 32 und 33 sind offen in der Manteloberfläche der rotierenden Ventilklappe 31, aber sie unterscheiden sich in ihren Winkelpositionen. Die Zentren der Luftpassagen 32 und 33 sind jeweils auf virtuellen Ebenen 34 und 35 angeordnet, so daß es zwei Gruppen von Luftaustrittsöffnungen gibt, und alle Luftaustrittsöffnungen in jeder Gruppe derart angeordnet sind, daß ihre Mittelachsen radial auf den virtuellen Ebenen 34 und 35 angeordnet sind.
  • In den Fig. 7 und 8 ist noch eine andere rotierende ventilklappe 41 insgesamt säulenförmig ausgebildet und mit einem Zapfenabschnitt 42 verbunden, der von dem Boden der säulenförmig ausgebildeten Ventilklappe 41 herausragt. Eine Luftpassage 43 ist mit ihrem einen Ende im Oberteil der rotierenden Ventilklappe 41 geöffnet und mit ihrem anderen Ende in der Manteloberfläche der rotierenden Ventilklappe 41 geöffnet und demzufolge rechtwinklig gekrümmt. Durch diese Anordnung können Luftaustrittsöffnungen in einem nicht gezeigten Klappengehäuse derart angeordnet sein, daß ihre Mittelachsen auf jeweils im wesentlichen zueinander senkrechten Ebenen liegen. In dem Ventilklappengehäuse ist die rotierende Ventilklappe 41 mit einer anderen gleichartigen rotierenden Ventilklappe gepaart, und lenkt den Luftstrom im Zusammenwirken mit ihrer gepaarten rotierenden Ventilklappe.
  • Eine rotierende Ventilklappe, die in noch eine andere rotierende Ventilklappenvorrichtung eingelagert ist, ist in Fig. 9 und 10 dargestellt. Die rotierende Ventilklappe 51, die in Fig. 9 und 10 dargestellt ist, ist insgesamt säulenförmig ausgebildet und zwei Zapfenabschnitte 52 und 53 ragen aus dem Oberteil und dem Boden der säulenförmig ausgebildeten rotierenden Ventilklappe 51 heraus. Die rotierende Ventilklappe 51 ist teilweise ausgeschnitten, um zwei Luftpassagen 54 und 55 zu bilden, und die beiden Luftpassagen 54 und 55 sind in der Manteloberfläche der rotierenden Ventilklappe 51 Rücken an Rücken geöffnet. Obwohl in den Zeichnungen nicht gezeigt, haben Luftaustrittsöffnungen in einem nicht gezeigten Ventilklappengehäuse ihre jeweiligen Mittelachsen auf der virtuellen Ebene 56 in Übereinstimmung mit den Luftpassagen 54 und 55.
  • In Fig. 11 und 12 ist noch eine andere rotierende Ventilklappe 61 stumpf-konisch ausgebildet und hat einen Zapfenabschnitt 65, der aus dem Boden der insgesamt stumpfkonischen rotierenden Ventilklappe 61 herausragt. In diesem Beispiel des Standes der Technik sind zwei Luftpassagen 62 und 63 in der rotierenden Ventilklappe 61 ausgebildet und die Luftpassage 63 ist an ihrem einen Ende in der Bodenfläche der rotierenden Ventilklappe geöffnet und an ihrem anderen Ende in der Manteloberfläche der rotierenden Ventilklappe 61 geöffnet. Auf der anderen Seite hat die Luftpassage 62 Öffnungen, von denen eine in der Bodenoberfläche und die andere in der Kopfoberfläche geöffnet ist. Jede der Luftpassagen 62 und 63 ist mit einer Luftaustrittsöffnung geöffnet in der Bodenoberfläche verbunden, wobei jedoch andere Luftaustrittsöffnungen entweder in der Kopfoberfläche oder in der Manteloberfläche geöffnet sind. Die anderen Luftaustrittsöffnungen sollten derart angeordnet sein, daß ihre Mittelachsen auf der virtuellen Ebene 64 liegen.
  • Es tritt jedoch ein Problem bei den rotierenden ventilklappenvorrichtungen, die in Fig. 1 bis 6, 9 und 10 dargestellt sind, auf. Jede der Luftpassagen verbindet nämlich nur die Luftaustrittsöffnungen mit der Mittelachse, die sich auf der virtuellen Ebene erstreckt, und, aus diesem Grund ist keine Abweichung der Luftaustrittsöffnungen von der virtuellen Ebene erlaubt.
  • Weiterhin tritt ein anderes Problem bei den rotierenden Ventilklappenvorrichtungen, die jeweils in Fig. 7 und 8 und in Fig. 11 und 12 dargestellt sind, auf.
  • Da die rotierenden Ventilklappen ausgelegeartig ausgebildet sind, ist der Drehzapfenmechanismus des Ventilklappengehäuses kompliziert, und demzufolge erfordert die Montage der rotierenden Ventilklappe zeitraubende und komplizierte Arbeit.
  • Weitere interne Luftpassagen mit einer gegenüber einer virtuellen Ebene, die senkrecht zur Rotationsachse der Ventilklappe steht, sich geneigt erstreckenden Achse ist schon aus der FR-A-335 269 bekannt. Diese bekannte rotierende Ventilklappe wird über 90º gedreht. Daher sind zwei sich geneigt erstreckende interne Luftpassagen notwendig, um zwei virtuelle Ebenen verschieden um 180º gegenüberliegend zu verbinden. Die rotierende Ventilklappe gestattet nicht eine Vielzahl von Luftaustrittsöffnungen in verschiedenen Ebenen zu verbinden, wobei wenigstens nur eine sich geneigt erstreckende interne Luftpassage verwendet wird, die sich gerade oder gebogen erstrecken kann.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher eine wichtige Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine rotierende Ventilklappenvorrichtung bereitzustellen, die Luftaustrittsöffnungen, die voneinander abweichen mit wenigstens einer sich geneigt erstreckenden Luftpassage zu verbinden, die sich gerade oder gebogen erstrecken kann, wobei die rotierende Ventilklappenvorrichtung einfach zu montieren ist.
  • In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung, wird die vorstehende Aufgabe mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Die Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäß rotierenden Ventilklappenvorrichtung werden besser verstanden werden durch die folgende Beschreibung im Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnungen. Hierin zeigt:
  • Figur 1 eine Vorderansicht, die den die rotierende Ventilklappe bildenden Teil einer rotierenden Ventilklappenvorrichtung des Standes der Technik zeigt;
  • Figur 2 eine Seitenansicht, die die rotierende Ventilklappe in Richtung der Pfeile A in Fig. 1 zeigt;
  • Figur 3 eine Vorderansicht, die den die rotierende Ventilklappe bildenden Teil einer anderen rotierenden Ventilklappenvorrichtung des Standes der Technik zeigt;
  • Figur 4 eine Vorderansicht einer rotierenden Ventilklappe, die in noch einer anderen rotierenden Ventilklappenvorrichtung des Standes der Technik eingebaut ist;
  • Figur 5 eine Seitenansicht, die die rotierende ventilklappe in Richtung der Pfeile B in Fig. 4 zeigt;
  • Figur 6 eine Vorderansicht der Bauart einer rotierenden Ventilklappe, eingebaut in noch einer anderen rotierenden Ventilklappenvorrichtung;
  • Figur 7 eine Vorderansicht der Bauart einer rotierenden Ventilklappe, eingebaut in noch einer anderen rotierenden Ventilklappenvorrichtung;
  • Figur 8 eine Seitenansicht der rotierenden Ventilklappe in Richtung der Pfeile C in Fig. 7;
  • Figur 9 eine Vorderansicht der Bauart noch einer anderen rotierenden Ventilklappe des Standes der Technik;
  • Figur 10 eine Seitenansicht der rotierenden Ventilklappe in Richtung der Pfeile D in Fig. 9;
  • Figur 11 eine vorderansicht der Bauart eines die rotierende Ventilklappe bildenden Teils noch einer weiteren rotierenden Ventilklappenvorrichtung des Standes der Technik;
  • Figur 12 eine Seitenansicht der rotierenden Ventilklappe in Richtung der Pfeile E in Fig. 11;
  • Figur 13 eine Draufsicht der Bauart einer rotierenden Ventilklappe, die in eine rotierende Ventilklappenvorrichtung eingebaut ist, und die die vorliegenden Erfindung verkörpert;
  • Figur 14 die rotierende Ventilklappe in Richtung der Pfeile F in Fig. 13;
  • Figur 15 einen Querschnitt entlang der Linie G und zeigt die rotierende Ventilklappe in Richtung der Pfeile H in Fig. 13;
  • Figur 16 eine Draufsicht der Bauart einer rotierenden Ventilklappenvorrichtung, in der die rotierende Ventilklappe aus Fig. 13 eingebaut ist;
  • Figur 17 einen Querschnitt entlang der virtuellen Ebene 80 und die rotierende Ventilklappenvorrichtung in Richtung der Pfeile I in Fig. 16;
  • Figur 18 eine Draufsicht der rotierenden Ventilklappenvorrichtung, die in Fig. 10 dargestellt ist,
  • Figur 19 einen Querschnitt entlang der virtuellen Ebene 80 von Fig. 18 und die rotierende ventilklappenvorrichtung in Richtung der Pfeile J, wobei die rotierende Ventilklappe in einer anderen Winkelposition als in Fig. 17 gezeigt ist;
  • Figur 20A und 20B schematische Hörner, in die die rotierende Ventilklappenvorrichtung aus Fig. 13 und 19 eingebaut ist;
  • Figur 21 eine Draufsicht der Bauart einer rotierenden Ventilklappe, die in eine andere rotierende Ventilklappenvorrichtung eingebaut ist, und die vorliegende Erfindung verkörpert;
  • Figur 22 eine Vorderansicht der Bauart der rotierenden Ventilklappe in Fig. 21;
  • Figur 23 einen Querschnitt entlang der virtuellen Ebene 107 und die Bauart in Richtung der Pfeile K in Fig. 21;
  • Figur 24 eine Draufsicht der rotierenden Ventilklappenvorrichtung, in die die rotierende Ventilklappe, die in Fig. 21 dargestellt ist, eingebaut ist;
  • Figur 25 einen Querschnitt entlang der virtuellen Ebene 107 und zeigt die Bauart in Richtung der Pfeile L;
  • Figur 26 eine Draufsicht der rotierenden Ventilklappenvorrichtung, die in Fig. 24 dargestellt ist;
  • Figur 27 einen Querschnitt entlang der virtuellen Ebene 107 und zeigt die Bauart in anderer Winkelposition in Richtung der Pfeile M in Fig. 26; und
  • Figur 28A und 28B Hörner in schematischer Darstellung, in die die rotierende Ventilklappenvorrichtung, die in Fig. 24 dargestellt ist, eingebaut sind.
  • Erstes Ausführungsbeispiel
  • Bezugnehmend zunächst auf Fig. 13 bis 15 besteht eine rotierende Ventilklappe 71 größtenteils aus einem Rotor 72, der im allgemeinen säulenförmig ausgebildet ist, und zwei Zapfenabschnitten 73 und 74, die von beiden seitlichen Oberflächen des Rotors 72 herausragen. Die Zapfenabschnitte 73 und 74 haben jeweils Rotationsachsen, die mit der Mittelachse des Rotors in einer Linie liegen, wobei eine Mittelachse 75 der rotierenden Ventilklappe 71 bereitgestellt wird. Die rotierende Ventilklappe 71 ist mit einem Steuerungsmechanismus DM verbunden, der mit einer Taste K gekoppelt ist und der Steuerungsmechanismus DM überträgt die Tastenbewegung auf die rotierende Ventilklappe 72, wobei eine Rotation durch den Druck der Taste K erzeugt wird. Der Steuerungsmechanismus DM wird beispielsweise von Verbindungen gebildet, die die Taste K und die rotierende Ventilklappe 71 miteinander koppeln.
  • Bezugnehmend auf Fig. 16 und 17 der Zeichnungen, besteht ein Ventilklappengehäuse 76 größtenteils aus einem Zylinder 77 und zwei Führungsplatten 78 und 79, die am beiden Seiten des Zylinders 77 angebracht sind. Die rotierende Ventilklappe 71 und das Ventilklappengehäuse 76 bilden zusammen die Ventilklappenvorrichtung. Der Rotor 72 ist in dem Zylinder 77 eingeschlossen und die zwei Zapfenabschnitte 73 und 74 werden jeweils an den Führungsplatten 78 und 70 gelagert. Angenommen, daß zwei virtuelle Ebenen 80 und 81 für die rotierende Ventilklappenvorrichtung vorgesehen sind, die im wesentlichen senkrecht zu der Mittelachse 75 der rotierenden Ventilklappe 71 sind, so werden zwei Gruppen Luftaustrittsöffnungen 82, 83, 84, 85, 86 und 87 in dem Zylinder 77 gebildet, und jede der Gruppen der Luftaustrittsöffnungen ist jeweils auf den virtuellen Ebenen 80 und 81 vorgesehen. Die erste Gruppe der Luftaustrittsöffnungen 82, 83 und 84 haben nämlich jeweils Mittelachsen, die in einem Winkel von ungefähr 120º auf der virtuellen Ebene 80 winklig voneinander räumlich getrennt sind. Auf ähnliche Weise sind drei Mittelachsen der Luftaustrittsöffnungen 85, 86 und 87 in einem Winkel von ungefähr 120º auf der virtuellen Ebene 81 winklig voneinander räumlich getrennt.
  • Zurückkommend wieder auf Fig. 13 bis 15, sind drei Luftpassagen 88, 89 und 90 in dem Rotor 72 gebildet, und zwei Luftpassagen 88 und 90 haben jeweils Mittelachsen, die jeweils auf den virtuellen Ebenen 80 und 81 drehbar sind, die Mittelachse der dritten Luftpassage 89 erstreckt sich jedoch quer über die virtuellen Ebenen 80 und 81. Im einzelnen hat die erste Luftpassage 88 zwei öffnungen 88a und 88b, deren Mittelpunkte auf der virtuellen Ebene 80 vorgesehen sind und die zweite Luftpassage 90 hat zwei Öffnungen 90a und 90b, deren Mittelpunkte auf der virtuellen Ebene 81 vorgesehen sind. Die dritte Luftpassage 89 hat jedoch zwei Öffnungen 89a und 89b, die jeweils Mittelpunkte auf den virtuellen Ebenen 80 und 81 haben. Wenn die Luftpassagen 88 bis 90 auf die virtuelle Ebene 80 projektiert werden, schneiden sich die Luftpassagen in einem Winkel von ungefähr 60º, wie in Fig. 15 gezeigt. Die Luftpassagen 88 bis 90 entsprechen den Luftaustrittsöffnungen 82 bis 87 und die Luftpassagen 8E bis 90 sind daher derart angeordnet, daß sie jeweils miteinander gekoppelt sind, um Luftkanäle herzustellen.
  • Wenn die rotierende Ventilklappe in einer ersten Winkelposition gehalten wird, verbindet die Luftpassage 88 die Luftaustrittsöffnungen 83 und 84 und die Luftpassage So koppelt Luftaustrittsöffnung 82 mit Luftaustrittsöffnung 87. In der ersten Winkelposition verbindet die Luftpassage 90 die Luftaustrittsöffnung 85 mit der Luftaustrittsöffnung 86. Wenn sich jedoch die rotiernde Ventilklappe 71 um ungefähr 120º dreht, um in eine zweite Winkelposition versetzt zu werden, verbindet Luftpassage 88 Luftaustrittsöffnung 82 mit Luftaustrittsöffnung 84, und auf der anderen Seite verbindet die Luftpassage 89 Luftaustrittsöffnung 83 und 85. Weiterhin verbindet Luftpassage 90 wie in Fig. 18 und 19 gezeigt, die Luftaustrittsöffnung 86 mit der Luftaustrittsöffnung 87.
  • Die so angeordnete rotierende Ventilklappenvorrichtung wird in eine gedrehte Trompete eingebaut und ein Luftstrom, der vom Atem des Spielers produziert wird, wird von den Luftpassagen 88 bis 90 in Abhängigkeit der Winkelposition der rotierenden Ventilklappe gelenkt. Wenn beispielsweise die rotierende Ventilklappe in die erste Winkelposition geführt wird, strömt die Luft von den Mundstück durch die Luftaustrittsöffnung 82, die Luftpassage 89, die Luftaustrittsöffnung 87, die Luftaustrittsöffnung 86 und die Luftpassage 90 zu der Luftaustrittsöffnung 85. Wenn jedoch die rotierende Ventilklappe 71 in die zweite Winkelposition dreht, strömt die Luft von der Luftaustrittsöffnung 82 durch die Luftpassage 88, die Luftaustrittsöffnung 84, die Luftaustrittsöffnung 83 und die Luftpassage 89 in die Luftaustrittsöffnung 85.
  • Die in Fig. 13 bis 19 dargestellte rotierende Ventilklappenvorrichtung ist in anderen Blasinstrumenten anwendbar, so wie beispielsweise in einem französischen Horn. Fig. 20A zeigt ein französisches Bb-Horn und Fig. 20B zeigt ein französisches F-Horn, beide französischen Hörner sehen jeweils Luftkanäle vor, die durch drei rotierende Ventilklappenvorrichtungen B1 bis B3 und F1 bis F3 führen.
  • Zweites Ausführungsbeispiel:
  • Bezugnehmend auf Fig. 21 bis 23 eine andere rotierende Ventilklappe 101 ist gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt und besteht aus einem Rotor 102, und zwei Zapfenabschnitten 103 und 104, und zwei Luftpassagen 105 und 106 sind in dem Rotor 102 ausgebildet. Eine der Luftpassagen 105 und 106 hat eine Mittelachse, die sich auf einer virtuellen Ebene 107 erstreckt, die im wesentlichen senkrecht zu der Rotationsachse 108 der rotierenden Ventilklappe 102 ist, und deren zwei Öffnungen 109 und 110 sind in der Manteloberfläche des Rotors 102 geöffnet. Die andere Luftpassage 106 jedoch erstreckt sich schräg gegenüber der Rotationsachse 108, und eine der Öffnungen der Luftpassage 106 schneidet die virtuelle Ebene 107. Die andere Öffnung der Luftpassage 106 hat jedoch einen Offset von der virtuellen Ebene 107.
  • Die rotierende Ventilklappe 101 ist in dem ventilklappengehä.use 113 eingeschlossen, wie in Fig. 24 und 25 dargestellt. Das Ventilklappengehäuse 113 besteht größtenteils aus einem Zylinder 114 und zwei Führungsplatten 115 und 116, und drei Luftaustrittsöffnungen 117, 118 und 119 sind auf dem Zylinder 114 vorgesehen. Der Rotor 102 ist in dem Zylinder eingebracht und die Zapfenabschnitte 103 und 104 werden jeweils drehbar gelagert von den Führungsplatten 115 und 116. Die Luftaustrittsöffnungen 117 und 118 führen durch den Zylinder 114 und haben jeweils Mittelachsen, die sich auf der virtuellen Ebene 107 erstrecken, die andere Luftaustrittsöffnung 119 jedoch ist von der virtuellen Ebene 107 räumlich getrennt und zwar durch eine Distanz, die ungefähr der Distanz zwischen den Öffnungen 109 und 112 entspricht. Die Luftaustrittsöffnungen sind voneinander in einem Winkel ungefähr 120º räumlich getrennt, was aus Fig. 25 besser ersichtlich ist, wenn die Luftaustrittsöffnungen auf die virtuelle Ebene 107 projiziert werden.
  • Die so angeordnete Ventilklappenvorrichtung stellt in einer ersten Winkelposition einen Luftkanal von Luftaustrittsöffnung 117 durch die Luftpassage 1065 zur Luftaustrittsöffnung 119 bereit. In dieser ersten Winkelposition, strömt die Luft, die von dem Atem eines Spielers erzeugt wird, von Luftaustrittsöffnung 117 durch die Luftpassage 106 zur Luftaustrittsöffnung 119. Wenn jedoch die Ventilklappe gedreht wird und in eine zweite Winkelposition geführt wird, ist Luftaustrittsöffnung 117 durch die Luftpassage 105 mit Luftaustrittsöffnung 118 verbunden, wie in Fig. 26 und 27 gezeigt. In der zweiten Winkelposition wird die Luft von Luftpassage 105 zur Luftaustrittsöffnung 118 geführt, so daß die rotierende Ventilklappenvorrichtung dafür vorgesehen ist, den Weg der Luftströmung in Abhängigkeit der Winkelposition zu verändern. Falls Luftaustrittsöffnung 118 mit einem Bypasskanal verbunden ist, wird die Luftsäule variiert, um die Tonhöhe zu verändern.
  • Fig. 28A und 28B zeigen französische Hörner, von denen das eine ein Bb-Horn und das andere ist ein F-Horn ist. Jedes der französischen Hörner ist mit drei rotierenden Ventilklappenvorrichtungen zur Veränderung der Tonhöhe, produziert durch den Atem eines Spielers, ausgestattet.
  • Obwohl bestimmte Ausführungen der vorliegenden Erfindung gezeigt und beschrieben werden, wird es für den Fachmann offensichtlich sein, daß zahlreiche Veränderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen, wie er durch die nachfolgenden Ansprüche definiert ist.
  • Beispielsweise erstreckt sich die Luftpassage 89 des ersten Ausführungsbeispiels geradlinig in dem Rotor 72. Die Luftpassage kann jedoch im Rotor gekrümmt sein, um unerwünschte Überschneidungen zwischen den Luftpassagen zu vermeiden.
  • In einer weiteren Ausführung, wird der Rotor von einer Röhre mit einer Vielzahl von Luftaustrittsöffnungen gebildet und interne Röhren verbinden die Luftaustrittsöffnungen, um die Luftpassagen bereitzustellen. In diesem Falle reduziert sich das Gewicht der rotierenden Ventilklappenvorrichtung und der Spieler hält das Blasinstrument demzufolge leicht in den Händen.

Claims (5)

1. Rotierende Klappenvorrichtung (71, 76; 101, 113), eingebaut in ein Windinstrument, insbesondere in ein Blasinstrument zur Veränderung der Höhe eines Tones, der von dem Atem eines Spielers erzeugt ist, bestehend aus:
a) einen Klappengehäuse (76; 113), das einen Hohlraum mit einer Vielzahl von Luftaustrittsöffnungen (82-87; 117-119) hat; und
b) einer rotierenden Klappe (71; 101), die rotationskreisend in dem Hohlraum untergebracht ist und die eine Vielzahl von Luftpassagen (88-90; 105, 106) hat,
worin eine Achse wenigstens einer (89; 106) der Passagen in schrägem Winkel in bezug auf eine virtuelle Ebene (80, 81; 107) verläuft, die im wesentlichen senkrecht zu einer Rotationsachse (75; 108) der rotierenden Klappe liegt, während eine Achse einer anderen Luftpassage (88, 105) entlang der virtuellen Ebene (80, 81; 107) verläuft, wenigstens zwei (82, 84; 117, 118) der Luftaustrittsöffnungen jeweilige Öffnungen haben, die zu dem Hohlraum führen, und die die virtuelle Ebene in verschiedenen Positionen schneiden, wobei ihre jeweiligen Mittelachsen winklig voneinander räumlich getrennt sind,
wenigstens eine von anderen Luftaustrittsöffnungen (85- 87; 119) in einer Biegung bezüglich der virtuellen Ebene (80, 81; 107) zu dem Hohlraum führt, oben genannte eine (89; 106) der Luftpassagen oben genannte andere Luftaustrittsöffnung (87; 119) zu einer (82; 117) der oben genannten zweiten Luftaustrittsöffnung bei einer ersten Winkelposition verbindet, oben genannte zweite Luftpassage (88, 105) oben genannte zweite (82, 84; 117, 118) der Luftaustrittsöffnungen bei einer zweiten Winkelposition, die winklig von der ersten Winkelposition getrennt ist, verbindet, dadurch gekennzeichnet,
daß die jeweiligen Achsen der Luftaustrittsöffnungen (82; 84; 117, 118) in einem Winkel von ungefähr 120º räumlich getrennt sind, und daß die erste und zweite Winkelverbindungsposition voneinander in einen Winkel von ungefähr 120º räumlich getrennt sind.
2. Rotierende Klappenvorrichtung (71, 76) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
-- eine zweite virtuelle Ebene (81), die im wesentlichen senkrecht zu der Mittelachse (75) der rotierenden Klappe ist, wobei
-- die Luftaustrittsöffnungen (82-84; 85-87) zwei Luftaustrittsöffnungsgruppen enthalten, wobei die Achsen der Luftaustrittsöffnungen jeder der Luftaustrittsöffnungsgruppen jeweils auf den betreffenden virtuellen Ebenen (80, 81) vorgesehen sind,
-- drei Luftpassagen (88, 89, 90), wobei zwei (88, 90) der Luftpassagen jeweilige Mittelachsen haben, die auf den zwei betreffenden virtuellen Ebenen (80, 81) rotieren bzw. die Mittelachse der dritten Luftpassage (89) quer durch die beiden virtuellen Ebenen (80, 81) führt, und
-- jede der Luftpassagen (88, 99,90) zwei Öffnungen hat, die Mittelpunkte der beiden Öffnungen einer (88) der Luftpassagen (88, 90) und der Mittelpunkt einer der zwei Öffnungen der dritten Luftpassage (89) auf einer (80) der virtuellen Ebenen vorgesehen sind, und wobei
-- die Mittelpunkte der beiden Öffnungen der anderen (90) der beiden Luftpassagen (88, 90) und der Mittelpunkt der anderen Öffnung der dritten Luftpassage (89) auf der anderen virtuellen Ebene (81) vorgesehen sind.
3. Rotierende Klappenvorrichtung (101, 103 nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
-- drei Luftaustrittsöffnungen (17-19) und zwei Luftpassagen (105, 106), wobei
-- der Mittelpunkt der Achsen einer (105) der Luftpassagen auf der virtuellen Ebene (107) liegt,
-- die andere Luftpassage (106) im schrägen Winkel zu der Rotationsachse (108) liegt,
-- eine der Öffnungen, der im schrägen Winkel weiterführenden Luftpassage (106) die virtuelle Ebene (10) schneidet und die andere Öffnung der im schrägen Winkel führenden Luftpassage (106) einen Offset von der virtuellen Ebene (107) aufweist, und
-- die Mittelachsen von zwei (117, 118) der drei Luftaustrittsöffnungen sich in der virtuellen Ebene (107) erstrecken und die Nittelachse der dritten Luftaustrittsöffnung (119) räumlich etwa gleich weit von der virtuellen Ebene getrennt ist, wie die Öffnungen der schrägverlaufenden Luftpassagen (106) voneinander.
4. Rotierende Klappenvorrichtung (71, 76; 101, 113) nach Anspruch 1, 2 oder 3, in der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine der schrägverlaufenden Luftpassagen (89, 106) gerade oder gekrümmt in der Klappenvorrichtung (71; 101) verläuft.
5. Rotierende Klappenvorrichtung (71, 76; 101, 113) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der der Rotor der rotierenden Klappenvorrichtung (71; 101) aus einem Röhrenelement mit der Vielzahl von Luftaustrittsöffnungen hergestellt ist, und interne Röhren die Luftaustrittsöffnungen verbinden, um die Luftpassagen bereitzustellen.
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