TECHNISCHES GEBIET
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Audiosignal-Demodulationsschaltung zur Demodulation eines Audiosignals von einem
hochauflösenden Fernsehsignal (MUSE-Signal).
ZUGRUNDELIEGENDER STAND DER TECHNIK
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In der jüngeren Vergangenheit wurde hochauflösendes Fernsehen
("High Vision") entwickelt, das einen besseren Eindruck und
ein Gefühl tieferer Präsenz und eine höhere Audioqualität als
herkömmliches Fernsehen vermittelt. Das von NIHON HOSO KYOKAI
(NHK) vorgeschlagene MUSE-System ist ein Beispiel des
zugehörigen Übertragungssystems. Das MUSE-System ist detaillierter
in dem NHK Technical Research Report (SHO-62), Bd. 39, Nr. 2
Folgeband Nr. 172, Development of MUSE System, Seiten 18 bis
53 beschrieben. In dem MUSE-System wird ein Audiosignal
während einer Video-V-Austastperiode Zeit-multiplexbehandelt.
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Unter Bezug auf die Zeichnungen wird eine Schaltung zur
Demodulation eines Audiosignals in dem MUSE-System erläutert.
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Figur 5 ist ein Blockdiagramm einer herkömmlichen
Audiosignal-Demodulationsschaltung, Figur 6 ist ein
Zeitablaufdiagramm eines Audiosignals in der Schaltung und Figur 7 ist ein
MUSE-Übertragungssignalformat.
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In Figur 5 bezeichnet Bezugszeichen 2 eine
Eingangssignalveränderungsschaltung zur Veränderung der Verstärkung eines
Eingangsdatensignals in Abhängigkeit davon, ob das
Eingangsdatensignal in einem AM-Modus oder FM-Modus ist.
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Bezugszeichen 3 ist eine Audio-Tiefpaßfilter-(LPF)-Schaltung
zur Erzeugung eines Audiodatensignals nach Empfang eines
Ausgangssignals der Eingangssignalveränderungsschaltung 2.
Bezugszeichen 4 ist eine Ternär-zu-binär-Konverterschaltung zur
Umwandlung eines Audiodatenausgangssignals von der
LPF-Schaltung, das ein ternäres Zwei-Symbol-Audiodatensignal ist, in
ein binäres Drei-Symbol-Audiodatensignal. Bezugszeichen 5 ist
eine Zeitbasis-Verlängerungsschaltung zum Empfangen eines
während vertikalen Austastperioden eines Videosignals
multiplexbehandelten Audiodatensignals und Verlängern der
Zeitbasis des empfangenen Audiodatensignals zur Wiederherstellung
desselben zu einem kontinuierlichen Audiosignal.
Bezugszeichen 6 ist eine
Zwischenbild-Überlagerungsauslöschungsschaltung zum Auslöschen der Zwischenbildüberlagerung, die an ein
Audiodatensignal übertragungsseitig angelegt ist.
Bezugszeichen 7 ist eine Zeitgebersignalerzeugungsschaltung zum
Erzeugen verschiedener Arten von Zeitgebersignalen auf der Basis
eines Bildimpulses (FP) und eines Horizontalimpulses (HD),
die von einer Bildsynchronisierungsschaltung (nicht
dargestellt) zugeführt werden. Bezugszeichen 8, 9 und 10 sind
Frequenzteilerschaltungen zur Frequenzteilung eines
Eingangstaktsignals.
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Der Betrieb der Audiosignal-Demodulationsschaltung mit
vorstehend beschriebenem Aufbau wird nachfolgend erklärt.
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Zunächst wird ein n-bit-Eingangsaudiodatensignal, das einem
Dateneingangsanschluß zugeführt wird, in seiner Verstärkung
entsprechend seinem Modus von der
Eingangssignalveränderungsschaltung 2 verändert, da der Multiplexpegel eines
Audiodatensignals zwischen dem AM-Modus und dem FM-Modus
unterschiedlich ist, und das Datensignal, das somit dergestalt
verändert wurde, daß es einen dem AM-Modus und dem FM-Modus
gemeinsamen Audiomultiplexpegel hat, wird der LPF-Schaltung 3
zugeführt. Die LPF-Schaltung 3 bildet eine digitale LPF-
Schaltung mit einer 6 MHz
Wurzel-Kosinus-Dämpfungscharakteristik, die als ein Audiotiefpaßfilter dient. Die
Ternär-zu-binär-Konverterschaltung 4 konvertiert das Audiodatensignal von
einem ternären Zwei-Symbol-Signal zu einem binären
Drei-Symbol-Signal. In diesem Fall wurde ein Audiosignal während der
vertikalen Austastperioden eines Videosignals
Zeit-multiplexbehandelt, wie in dem in Figur 7 gezeigten
MUSE-Übertragungssignalformat dargestellt, so daß es eine bei (E) in
Figur 6 dargestellte Zeitbasisanordnung aufweist. Die
Zeitbasis-Verlängerungsschaltung 5 ruft dieses
Zeit-Multiplex-Audiosignal ab und verlängert seine Zeitbasis, um ein
kontinuierliches Audiosignal, wie unter (D) in Figur 6 dargestellt,
zu schaffen.
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Dann tritt, da das Eingangsaudiosignal zuvor
übertragungsseitig zwischenbildüberlagert wurde, um einen möglichen
Stoßfehler zu verteilen, der in dem Übertragungssystem auftritt, die
Zwischenbild-Überlagerungsauslöschungsschaltung 6 in
Funktion, um die Zwischenbildüberlagerung empfangsseitig
auszulöschen. Somit wird ein kontinuierliches Audiosignal von einem
Datenausgangsanschluß als Ausgangsdaten ausgegeben.
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Zusätzlich erzeugt und liefert die
Zeitgebersignalerzeugungsschaltung
7 verschiedene Arten von mit Bildern eines
Videosignals synchronisierten Zeitgebersignalen, wie z. B.
diejenigen, die zum Abrufen eines Audiosignals in der
Zeitbasisverlängerungsschaltung 5 verwendet werden, auf der Basis eines
Bildimpulses (FP) und eines Horizontalimpulses (HD), die von
der Videosynchronisierungsschaltung (nicht dargestellt)
zugeführt werden. Ferner teilen die Frequenzteilerschaltungen 8,
9 und 10 die Frequenz eines Basistaktsignals (= 16,2 MHz),
das einem Takteingangsanschluß von außen zugeführt wird, und
erzeugen verschiedene Arten von Taktsignalen mit Frequenzen
von 2,025 MHz, 1,35 MHz etc.
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Eine herkömmliche Audiosignal-Demodulationsschaltung mit
vorstehend beschriebenem Aufbau umfaßt jedoch viele Bauteile,
die mit einer höheren Taktfrequenz (16,2 MHz) arbeiten, so
daß sie in unerwünschtem Ausmaß übermäßig viel elektrische
Leistung verbraucht.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Audiosignal-Demodulationsschaltung zu schaffen, die den elektrischen
Stromverbrauch verringern kann.
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Die Audiosignal-Demodulationsschaltung gemäß der vorliegenden
Erfindung und wie durch Anspruch 1 definiert erfüllt diese
Aufgabe.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Figur 1 ist ein Blockdiagramm, das die
Audiosignal-Demodulationsschaltung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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Figur 2 ist ein Zeitablaufdiagramm für Signale, die in der in
Figur 1 dargestellten Audiosignal-Demodulationsschaltung
auftreten;
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Figur 3 ist ein Blockdiagramm, das die
Audiosignal-Demodulationsschaltung gemäß einer weiteren Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt;
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Figur 4 ist ein Zeitablaufdiagramm für Signale, die in der in
Figur 3 gezeigten Audiosignal-Demodulationsschaltung
auftreten;
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Figur 5 ist ein Blockdiagramm, das eine herkömmliche
Audiosignal-Demodulationsschaltung zeigt;
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Figur 6 ist ein Zeitablaufdiagramm für ein Audiosignal, das
in der in Figur 5 dargestellten
Audiosignal-Demodulationsschaltung auftritt; und
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Figur 7 ist eine Zeichnung, die ein
MUSE-Übertragungssignalformat zeigt.
BESTE AUSFÜHRUNGSWEISE DER ERFINDUNG
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Unter Bezug auf die Zeichnungen wird nun eine
Audiosignal-Demodulationsschaltung gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung erklärt. Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das
die Audiosignal-Demodulationsschaltung gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. Fig. 2 ist
ein Zeitablaufdiagramm für Signale, die in der Audiosignal-
Demodulationsschaltung auftreten.
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In Fig. 1 ist Bezugszeichen 2 eine
Eingangssignalveränderungsschaltung; Bezugszeichen 3 ist eine LPF-Schaltung;
Bezugszeichen 4 ist eine Ternär-zu-binär-Konverterschaltung;
Bezugszeichen 5 ist eine Zeitbasis-Verlängerungsschaltung;
Bezugszeichen 6 ist eine
Zwischenbild-Überlagerungsauslöschungsschaltung und Bezugszeichen 7 ist eine
Zeitgebersignalerzeugungsschaltung.
Diese die Bestandteile bildenden
Schaltungen sind identisch mit denjenigen der herkömmlichen
Audiosignal-Demodulationsschaltung. Die
Audiosignal-Demodulationsschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung ist
gekennzeichnet durch die Anordnung einer Logikschaltung 1 zum
Fixieren eines Taktsignals auf einen niedrigen Pegel während
eines Zeitraumes zur Verarbeitung eines von einem Audiosignal
verschiedenen Signales unter Verwendung eines Ausgangssignals
von der Zeitgebererzeugungsschaltung.
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In vorstehend beschriebener Anordnung wird ein bei (A) in
Fig. 2 dargestelltes Eingangsdatensignal an die
Eingangssignalveränderungsschaltung 2 angelegt, deren Verstärkung in
Übereinstimmung mit dem AM-Modus und dem FM-Modus, die
verschiedene Audiosignal-Multiplexpegel haben, verändert wird,
so daß die Audiosignal-Multiplexpegel einander gleich gemacht
werden können. Dann wird in der LPF-Schaltung 3 das auf diese
Weise veränderte Audiosignal durch ein Tiefpaßfilter für
Audiosignale mit einer 6 MHz
Wurzel-Kosinus-Dämpfungscharakteristik geleitet. Anschließend wird das Audiosignal von einem
ternären Zwei-Symbol-Signal zu einem binären
Drei-Symbol-Signal durch die Ternär-zu-binär-Konverterschaltung 4
umgewandelt.
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Andererseits werden verschiedene Arten von Zeitgebersignalen,
die mit einem Videosignal synchronisiert sind, durch die
Zeitgebererzeugungsschaltung 7 auf der Basis eines
Bildimpulses (FP) und eines Horizontalimpulses (HD), die von einer
Videosynchronisierungsschaltung (nicht dargestellt) zugeführt
werden, erzeugt. Eines der Zeitgebersignale ist eine Impuls,
wie z.B. der in Fig. 2 (B) dargestellte, der mit der Periode
des Audiosignales synchronisiert ist. Unter Verwendung dieses
Zeitgebersignals, wie z.B. bei Fig. 2 (E) dargestellt,
fixiert die Logikschaltung 1 die Taktsignale auf einem
niedrigen (oder hohen) Pegel, wie in Fig. 2 (E) dargestellt,
während eines Zeitraumes zur Verarbeitung von von einem
Audiosignal
verschiedenen Signalen. Die resultierenden Taktsignale
werden als ein Taktsignal für die
Eingangssignalveränderungsschaltung 2, die LPF-Schaltung 3 und die
Ternär-zu-binär-Konverterschaltung 4 verwendet. Daher ist das Ausgangssignal von
der Ternär-zu-binär-Konverterschaltung 4 im wesentlichen auf
den niedrigen (oder hohen) Pegel während dem von dem
Audiosignalzeitraum verschiedenen Zeitraum fixiert, wie in Fig. 2
(C) dargestellt.
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Die Zeitbasisverlängerungsschaltung 5 ruft das Audiosignal
ab, das während einer vertikalen Videoaustastperiode einer
Zeit-Multiplexbehandlung unterzogen wurde, und verlängert
seine Zeitbasis zur Bildung eines kontinuierlichen
Audiosignals, wie in Fig. 2 (D) dargestellt.
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Ferner löscht die
Zwischenbild-Überlagerungsauslöschungsschaltung 6 die Zwischenbild-Überlagerung, die an das
Audiosignal übertragungsseitig angelegt ist, um Ausgangsdaten zu
erzeugen.
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Zusätzlich teilen die Frequenzteilerschaltungen 8, 9 und 10
die Frequenz eines Basistaktsignals (= 16,2 MHz), das von
außen zugeführt wird, um (resultierende) Taktsignale, die
Frequenzen von 2,025 MHz und 1,35 MHz haben, der
Zeitbasisverlängerungsschaltung 5 und der
Zwischenbild-Überlagerungsauslöschungsschaltung 6 zuzuführen.
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Gemäß vorliegender Erfindung ist die Logikschaltung 1
vorgesehen, um das Taktsignal während dem von dem
Audiosignalzeitraum verschiedenen Zeitraum an einem niedrigen (oder hohen)
Pegel zu fixieren, so daß das Taktsignal und das
Eingangsdatensignal während dem von dem Audiosignalzeitraum
verschiedenen Zeitraum fixiert sind, wodurch der elektrische
Stromverbrauch stark verringert wird.
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Fig. 3 und 4 zeigen die zweite Ausführungsform der
vorliegenden
Erfindung. In dieser Ausführungsform erzeugt die
Zeitgebersignalerzeugerschaltung ein Zeitgebersignal, wie das in
Fig. 4 (B) gezeigte, das mit der Periode des Audiosignals
synchronisiert ist. Unter Verwendung dieses
Zeitgeberimpulssignals arbeitet eine Logikschaltung 1', um nur MSB des n-
Bit-Signales während dem von dem Audiosignalzeitraum
verschiedenen Zeitraum an einem hohen Pegel zu fixieren und die
verbleibenden (n-1)-Bits an einem niedrigen Pegel, wie in
Fig. 4 (C) dargestellt. Somit wird in dieser Ausführungsform
der Pegel des Signals während dem von dem Audiosignalzeitraum
verschiedenen Zeitraum fixiert, so daß der elektrische
Stromverbrauch reduziert werden kann.
INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
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Gemäß vorliegender Erfindung ist eine Logikschaltung
vorgesehen, die ein Zeitgebersignal verwendet, das in der
Zeitgebersignalerzeugungsschaltung synchron mit einem Videosignal
erzeugt wird, um so das Taktsignal oder Eingangsdatensignal,
das den Schaltungen zuzuführen ist, die ein Signal
bearbeiten, bevor es der Zeitbasisverlängerung unterzogen wird, an
einem hohen Pegel oder einem niedrigen Pegel zu fixieren. Auf
diese Weise kann das Taktsignal oder Eingangsdatensignal
während dem von dem Audiosignalzeitraum verschiedenen Zeitraum
an einem hohen Pegel oder einem niedrigen Pegel fixiert
werden, so daß der elektrische Stromverbrauch der gesamten
Audiosignal-Demodulationsschaltung beträchtlich verringert
werden kann.