DE68920817T2 - Gerät und Verfahren für magnetische Quasikontakt-Aufzeichnung. - Google Patents
Gerät und Verfahren für magnetische Quasikontakt-Aufzeichnung.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung ist auf magnetische Piattenspeichergeräte gerichtet und insbesondere auf ein Gerät zum Speichern magnetischer Daten in einem im wesentlichen luftdicht verschlossenen Gehäuse, bei dem ein Signaigeber von dem Medium durch einen dünnen Film eines zirkulierenden flüssigen Schmiermittels mit niedriger Viskosität getrennt ist.
- Magnetische Plattenspeicher nach dem Stand der Technik benutzen augenblicklich und seit einiger Zeit einen Signalgeber, der einen Gleitschuh trägt, der über die Oberfläche des Mediums fliegt und von ihr durch einen Luftfilm getrennt ist. Mit größer werdenden Aufzeichnungsdichten muß der Kopf niedriger fliegen und die Magnetschicht des Mediums wird dünner. Wenn der Abstand zwischen Kopf und Medium von 0,635 oder mehr Mikrometern (25 oder mehr Mikrozoll) auf weniger als 0,245 Mikrometer (10 Mikrozoll) verringert wird und die Dicke der Magnetschicht des Mediums verringert wird von 1,27 Mikrometer (50 Mikrozoll) auf weniger als 0,127 Mikrometer, wird der körperliche Kontakt, der gelegentlich zwischen Kopf und Medium auftritt, von größerer Bedeutung.
- Um für eine annehmbare Lebensdauer des Festplattenspeichers zu sorgen, verwendet die gegenwärtige Technologie eine dünne Schicht eines Schmiermittels aus Fluorkohlenwasserstoff, das während der Herstellung der Platte auf das magnetische Medium aufgebracht wird. Dieser Schmiermittelfilm wird entscheidend benötigt von der Schnittstelle Kopf/Platte (SKP), um den Verschleiß dieser Komponenten zu minimieren und die Lebensdauer des Plattenspeichers merklich auf eine annehmbare Höhe auszudehnen. Bei dieser Technologie entsteht ein Problem durch die Erschöpfung des Schmiermittelfilmes durch den Verbrauch. Der Verlust an Schmiermittel kann hydrodynarnischem Auswerfen von der SKP aufgrund von Luftscherphänomenen, thermischem Verdampfen, thermiscner Zersetzung, gefolgt von dem Verbinden mit dem Medium und dem Wegschleudern des Schmiermittels zugeschrieben werden.
- Diese und andere Verschleißprozesse an der SKP nehmen zu, wenn das Schmiermittel verloren wird, und haben letztlich einen Ausfall zur Folge. Der Gesamtverschleiß der SKP kann in zwei bestimmte Arten eingeteilt werden; erstens eine schnelle Verschleißgeschwindigkeit, die während der Start-/Stoppvorgänge auftritt und zweitens eine langsamere Verschleißgeschwindigkeit aufgrund wiederholter Kontakte bei hoher Geschwindigkeit an der SKP während normaler Dateioperationen (Platte bei oder nahe der maximalen Geschwindigkeit). Mit dem Start-/Stoppprozeß verbundener Verschleiß ist nur leicht von der Flughöhe des Kopfes abhängig, wogegen für den letzteren Fall eine. Erniedrigung der Flughöhen die Verschleißgeschwindigkeit dramatisch bei der Betriebsgeschwindigkeit des Piattenspeichers (Flugfähigkeit) erhöht. Die Erhöbung im letzteren Fall ist eine Erhöhung in dem Häufigkeit der Zusammenstöße mit Unebenheiten der Platte und Trümmern (sowohl fremden als auch von erzeugten Abriebprodukten) zugeschrieben worden. In diesem Fall spielte das Vorhandensein eines Schmiermittelfilmes eine entscheidende Rolle beim Schützen der SFP, aber mit der Verringerung der Kopf-Flughöhe ist auch der Schmiermittelfilm schneller verbraucht. Aus diesen Gründen erhöht daher eine Verringerung der Flughöhe in starkem Maße die Wahrscheinlichkeit eines frühen Ausfalls des Plattenspeichers. Der Grund für die Verringerung der Kopf-Flughöhe besteht darin, eine Erhöhung der magnetischen Aufzeichnungsdichte zu erhalten. Ein zusätzliches Problem, auf das man hier stößt, besteht darin, auch die Verschleißgeschwindigkeit des Kopfspaltes zu verringern. Aus diesen Gründen und wegen ihrer Beziehung zur Zuverlässigkeit des Piattenspeichers ist die gegenwärtige Technologie durch die erreichbare niedrigste Flughöhe als einer Barriere für weitere Erhöhungen der Speicherdichte der Daten beschränkt.
- Ein vorgeschlagenes Verfahren zum Bereitstellen eines kontinuierlichen Schmiermittelvorrates für die Fläche eines Magnetmediums ist in den US Patenten 2 969 435 und 3 005 675 dargelegt. In beiden Patenten wird ein Schmiermittelvorrat auf die Platten- oder Trommelfläche vor dem Bereich des Kontaktes zwischen dem Kopf des Signalgebers und der Medienfläche gesprüht. Diese Art, eine Schmiermittelschicht auf die Medienfläche aufzubringen, wäre nicht mit dem System der vorliegenden Erfindung verträglich, bei dem ein Signalgeber veranlaßt wird, sehr nahe an das Medium während einer Relativbewegung zwischen ihnen bei einer Trennung von nur 0,025 um oder 0,05 um (1 oder 2 Mikrozoll) anzugrenzen. Ein späteres Patent US 4 633 351 versucht, einige der mit den früher patentierten Verfahren verbundenen Probleme durch Sprühen von Wasser oder einem flüchtigen, flüssigen Lösungsmittel vor den Signalgeber zu überwinden, um einen dünnen Flüssigkeitsfilm zwischen dem Kopf und der Fläche des Aufzeichnungsmediums zu schaffen. Nach diesem letzteren Patent wird die Flüssigkeit an eine rotierende Trommelfläche über ein Gerät zum Auftragen geliefert, das einen Schwamm und eine Rollenquetsche enthält und mit einem Wasserreservoir über eine Wasserversorgungsleitung verbunden ist. Wasser fließt unter dem Einfluß der Schwerkraft die Versorgungsleitung hinunter und tröpfelt auf die Oberfläche, wenn der Schwamm gesättigt ist.
- Ein anderes Verfahren zum Aufrechterhalten eines Schmiermittels auf der Fläche einer Platte ist in EP 127 444 beschrieben. In diesem Dokument ist eine Quelle zum Verdampfen eines Schmiermittels in einem luftdichten Gehäuse der Speichereinrichtung angeordnet, um das Gehäuse mit Schmiermitteldämpfen zu füllen, wodurch das Verdampfen und Verbrauchen von auf Platten aufgebrachten Schmiermittelschichten unterdrückt wird.
- Die vorliegende Erfindung stellt eine Magnetspeichereinrichtung bereit, die umfaßt: eine drehbare feste Platte, die eine magnetische Datenfläche aufweist, einen magnetischen Signalgeber und Mittel zum Aufrechterhalten eines flüssigen Schmiermittelfilmes auf der Datenfläche der Platte durch Umwälzen des Schmiermittels über die Fläche, und dadurch gekennzeichnet ist, daß das Mittel Dochtmittel enthält, die für einen Kapillarweg zum Transport des flüssigen Schmiermittels von einem Schmiermittelreservoir in dem Gerät zu der Datenfläche der Platte sorgen, wobei der Signalgeber in unmittelbarer Nachbarschaft zur Datenfläche der Platte durch den Schmiermittelfilm während der Drehung der Platte gelagert ist.
- Während das flüssige Schmiermittel eine ähnliche Zusammensetzung aufweisen kann wie die in üblichen Systemen permanent angewandten Schmiermittel, wird es vorgezogen, daß das flüssige Schmiermittel ein Schmiermittel mit niedriger Viskosität ist, das bei einer im wesentlichen gleichmäßigen Dicke, die 5 Mikrometer nicht überschreitet, aufrechterhalten wird.
- Bei einem bevorzugten System wirkt der Docht selbst als ein Filter, um Materialteilchen zu entfernen, bevor sie auf der Aufzeichnungsfläche abgeschieden werden.
- Obwohl die bei der vorliegenden Erfindung benutzten Aufhängungen der Köpfe des Signalgebers die gleichen sein können wie sie in Systemen von der Art mit Luftlagerung typisch verwendet werden, muß bei den Plattenspeichern IBM 3340 oder 3380 der Aufbau des Gleitschuhs oder Signalgeberkopfes modifiziert werden, um an die Verwendung eines Flüssigkeitsfilmes anstatt eines Luftfilmes angepaßt zu werden. Anstelle der vielfachen Schienen, die Luftlagerflächen darstellen, kann der modifizierte Gleitschuh eine einzelne Schiene verwenden mit einer sehr schmalen Lagerfläche oder eine noch wirksamere Konstruktion,die drer sehr kleine Dreieckfüße aufweist. Bei der letzteren Konstruktion grenzt ein Fuß an die Vorderkante an, und zwei befinden sich an der Hinterkante und enden an der Hinterseite der Dünnfiim-Signalgeber. Daher wird bei der viskoseren Lagerflüssigkeit eine viel kleinere Lagerfläche benutzt.
- Die Erfindung wird jetzt lediglich als ein Beispiel unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben.
- Fig. 1 ist elne schematische Draufsicht bei entfernter Schutzhaube, die einen Plattenspeicher zeigt, der die vorllegende Erfindung einschließt.
- Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch den Plattenspeicher nach Fig. 1.
- Fig. 3 ist eine Seitenansicht einer Signalgeberkopf-Konstruktion, die bei der Anwendung der vorliegenden Erfindung benutzt wird.
- Fig. 4 ist ein Grundriß des in Fig. 3 dargestellten Kopfes.
- Fig. 5 zeigt den Aufbau eines der Füße, die die Lagerfläche darstellen, auf der der Gleitschuh gelagert ist.
- Fig. 6 ist eine schematische Ansicht eines alternativen Ausführungsbeispiels eines Systems zum Umwälzen eines Schmiermittels für einen Plattenspeicher, das eine Pumpwirkung ausnutzt und mit der Naben-Platten- Baugruppe ein Ganzes bildet.
- Fig. 7 ist eine schematische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Systems zum Umwälzen des Schmiermittels, das ein Destillationsverfahren benutzt.
- Die Fign. 1 bzw. 2 zeigen eine schematische Draufsicht eines Laufwerks mit entfernter Schutzhaube und eine Schnittansicht. Dargestellt ist ein üblicher Festplattenspeicher mit einem durch einen Tauchspulmotor (TSM) angetriebenen Aktor 10. Der Aktor 10 führt eine Kopf-Arm-Baugruppe, die typische Kopfaufhängvorrichtungen 11, wie zum Beispiel die verbreiteten Winchester-oder Whitney-Aufhängkonstruktionen, einschließen kann. Die Kopfbaugruppe ist in einem Gehäuse enthalten, das ein gegossenes Grundteil 12 einschiießt, das auch als ein Reservoir für ein flüssiges Schmiermittel dient, und eine Schutzhaube 13, die einen Flansch 14 aufweist, der eine Flanschdichtung 15 gegen die obere ebene Fläche des Grundformlings 12 drückt, um eine Dichtung zu bewirken. Die festen Plattenmedien 17 werden von der Nabe 18 getragen, die so montiert ist, daß sie sich im Einklang mit dem Rotor eines Spindelmotors dreht, der innerhalb einer sich nach aufwärts erstreckenden Mulde im Grundteil 12 angeordnet ist. Die Motorwelle erstreckt sich durch einen Lagerturm, um sich mit der Nabe 18 zu verbinden.
- Das flüssige Schmiermittel, das bei dem System der vorliegenden Erfindung benutzt wird, muß thermisch stabil sein, die richtige Viskosität besitzen, die sehr niedrig ist, und darf nicht reaktionsfreudig sein. Ein einfacher, geradkettiger Kohlenwasserstoff mit der gewünschten niedrigen Viskosität und einem einfachen Molekül, der sich nicht abbaut, wird empfohlen. Beim Betrieb wurde Hexadecan benutzt. Schmiermittel, die allgemein auf Plattenoberflächen benutzt werden, aber eine stark verringerte Viskosität aufweisen, sind zufriedenstellend. Bei der größeren Menge an Schmiermittel, die bei dem vorliegenden Verfahren im Vergleich zu der Menge benutzt wird, die für das normale dünne Auftragen auf die Plattenoberfläche erforderlich ist, werden die Materialkosten ein Faktor bei der Schmiermittelauswahl.
- Eine Dochtstruktur 22 wird aus porösem Material, wie zum Beispiel Kunststoff, Keramik oder Papier, gebildet. Die Dochtstruktur trägt das flüssige Schmiermittel durch Kapillarwirkung von dem Reservoir an dem tiefsten Punkt des Kopf-Platten- Gehäuses zu der Platte am inneren Durchmeser der Plattenspeicherfläche. Die Flüssigkeit wird allmählich durch die Zentrifugalkraft der sich drehenden Platte an den Umfang geschleudert, von wo sie sie als sehr kleine Tröpfchen verläßt, um durch die Schwerkraft zu dem Reservoir zurückzukehren.
- Die Dochtstruktur 22 muß eine Porösität besitzen, um dem flüssigen Schmiermittel zu erlauben, durch Kapillarwirkung von dem Reservoir 23, das in dem Grundteil 12 gebildet wurde, zu der Fläche des Mediums in sehr kleinen Mengen zu gelangen, um einen Schmiermittelfilm auf den Flächen des Mediums zu ergänzen und aufrechtzuerhalten. Das Material des Dochtes 22 darf zusätzlich zu dem Vorsehen eines Kapillarweges auch keine Teilchen verlieren und dadurch eine Quelle von Materialteilchen in dem Gehäuse werden. Die Filmdicke sollte vorzugsweise 1 Mikrometer betragen und sollte 5 Mikrometer nicht überschreiten, da mit zunehmender Filmdicke die erforderliche Energie für das Antreiben der Köpfe durch den Schmiermittelfilm hindurch zunimmt. Wenn das Schmiermittel von der Platte weggeschleudert und ersetzt wird, wirkt der Docht 22 auch als ein Schmiermittelfilter, um das Umwälzen der von dem flüssigen Schmiermittel eingefangenen Teilchen zurück auf die Flächen des Mediums zu verhindern.
- Um den Abrieb zwischen dem Docht und der Kontaktstelle am ID der Platte zu minimieren, soll der Docht einen Auftrieb erzeugen und wie der Gleitschuh 'fliegen'. Der Belastungsdruck des Dochtes auf die Platte kann viel leichter sein als der für den Gleitschuh, da die Gleithöhe viel größer und weniger eng gesteuert sein kann.
- Das Umwälzen braucht nicht durch Benutzen einer Dochtstruktur bewerkstelligt werden. Zwei alternative Verfahren sind in den Fign. 6 und 7 dargestellt. Schmiermittel kann ohne berührende Teile transportiert werden durch Benutzen des lingsgängigen spiralförmigen Durchtritts des Ausführungsbeispiels nach Fig. 6 oder des Destillationsverfahrens nach Fig. 7.
- Die Fign. 6 und 7 zeigen ein Grund-Gußteil 50, das ein Flüssigkeitsreservoir definiert und umschlossen ist von einer Grund-Schutzhaube 51. Platten 53 sind zur Drehung auf einer Nabe 55 montiert und durch einen Abstandshalter 56 getrennt. Die Platten 53 werden unter Druck festgehalten zwischen einer Fläche 57 eines Nabenflansches und einer begrenzenden Fläche 59 auf dem Einspannteil 60. Ein Arm 62 trägt die Signalgeberköpfe 63 zur Bewegung zwischen konzentrischen Spuren auf den Plattenoberflächen. Schmiermittel wird dem ringförmigen Raum 65 zwischen der Nabe 55 und der Baugruppe von Platten 53 und dem Abstandshalter 56 geliefert. Radiale Ritze oder Ausnehmungen in der Nabenfläche 57, der Einspannfläche 59 und den oberen und unteren Flächen 66 des Abstandshalters sorgen für einen Durchgang des Schmiermittels aus dem ringförmigen Raum 65 zu den Plattenoberflächen, wobei die Größe solcher Durchgänge die Begrenzung der Geschwindigkeit der Flüssigkeitsverteilung auf die entsprechenden Plattenoberflächen erlaubt.
- In Fig. 6 trennt ein dünner Plattenteil 70 die Flüssigkeit im Reservoirvolumen von der Ventilationswirkung der sich gegenüberliegenden, rotierenden Plattenoberflächen und erlaubt es dem Schmiermittell radial nach innen zu der Nabe 55 durch ein ringförmiges Filter 71 zu fließen. Die Nabe hat eine linksgängige spiralförmige Ausnehmung 72, die an der inneren Fläche gebildet ist, die Schmiermittel nach oben zieht, wenn die Nabenbaugruppe rotiert, um es durch die radialen Durchgänge 74 an den ringförmigen Raum 65 zu liefern.
- Das Verfahren des Umwälzens durch Destillation (Fig. 7) ist höchstwirkungsvoll im Fall eines hermetisch abgeschlossenen Speichers mit einem Schmiermittel unter seinem eigenen Dampfdruck (keine Luft vorhanden). Das Schmiermittel verdampft von den wärmeren Teilen des Speichers und kondensiert an der verhältnismäßig kühlen Schutzhaube 51. Die Schutzhaube ist mit einer konischen Einsenkung 80 geformt, so daß das Kondensat zu einem Punkt abfließt, der sich direkt über der sich drehenden Nabenbaugruppe befindet und in eine Öffnung 81 des Nabeneinspanngliedes herabtropft. Der Durchgang durch die Öffnung des Einspanngliedes besitzt eine konische Seitenwandfläche 82, die im Durchmesser in der Abwärtsrichtung zunimmt, so daß die Zentrifugalkraft die Flüssigkeit nicht aus dem Durchgang herausschleudert. Im Betrieb sollte die Destillation etwas schneller von statten gehen als die für die Platten erforderliche Fließgeschwindigkeit des Schmiermittels, so daß das Zwischenreservoir am Scheitel der Nabe voll bleibt. Überschüssiges Schmiermittel fließt vom Scheitel der Nabe über und wird unschädlich an die Wände des Speichers geschleudert.
- Bei dem Gerät nach Fig. 7 ist die von einer elektronischen Schaltkarte (nicht gezeigt) unter dem Kopf/Plattengehäuse erzeugte Wärme und die Wärme, die durch den Motor erzeugt wird, ausreichend, um den Destillationsprozess zu betreiben. Die obere Schutzhaube 51 ist die kühlste Fläche des Plattenspeichergehäuses, und für eine lokale Kühlung wird an der konisch geformten Fläche 80 gesorgt, die über der Nabe liegt, durch das Vorsehen von Kühlrippen 83 an der äußeren Fläche. Bei dieser Art der Schmiermittelumwälzung ist ein Filter nicht erforderlich, da Materialteilchen in dem Reservoir zurückgehalten werden und nicht mit dem Schmiermitteldampf umgewälzt werden.
- Obgleich viele der Baugruppen des Plattenspeichersystems, wie zum Beispiel der Aktor 10, die Aufhängungen 11 der Signalgeber und die Plattenbaugruppen von üblicher Konstruktion sind, stellt der Kopfaufbau eine vollständige Abweichung von den normalen Gleitschuhkonstruktionen dar, die bei den üblicheren Signalgebern benutzt werden, die von der Fläche des Mediums durch einen Luftfilm getrennt sind.
- Anfänglich wurde ein Kopf mit drei Schienen benutzt, wobei die Schienen in ihrer Breite verringert wurden, um die flüssige Lagerfläche zu verringern, um den Notwendigkeiten eines Systems zu entsprechen, das einen Flüssigkeitsfilm anstatt eines Luftfilmes verwendet, um einen Gleitschuh über der Aufzeichnungsfläche zu lagern. Dies sucht die Gleitschuhe mit Luftlagern zu übertreffen, die in der augenblicklichen Praxis die erfolgreichsten gewesen sind, während eine verringerte Lagerfläche als Antwort auf die erkannte größere Tragfähigkeit eines Flüssigkeitsfilms verwendet wurde.
- Eine weitere Entwicklung führte zu dem Gleitschuh 25, der in Fig. 3 dargestellt ist, der eine normale Länge besitzt, etwa 4 mm, und der eine Montageaussparung 26 besitzt, um die Befestigung an dem Kardanrahmen einer Federkonstruktion einer Winchesteraufhängung zu ermöglichen; jedoch sind die Lagerflächen völlig verschieden. Wie das deutlicher aus dem Grundriß nach Fig. 4 zu ersehen ist, werden die Lagerflächen anstatt der Schienen oder anderer Luftlagerflächen oder sogar sehr enger Schienen mit stark verringerten Bereichen von Luftlagerflächen optimaler durch die drei sehr schmalen Füße 28, 29 bereitgestellt.
- Die modifizierte Gleitschuhkonstruktion ist in den Fign. 3-5 dargestellt. Der dargestellte Gleitschuh hat im wesentlichen die gleichen Gesamtabmessungen wie die Gleitschuhe mit Luftlagerung, die in den augenblicklichen Produktlinien benutzt werden, eine Länge von 4,025 mm, eine Breite von 3,207 mm und eine Höhe von weniger als 1 mm. Die Füße 28, 29 jedoch sind kurz, schmal und stellen sehr kleine Flüssigkeitslagerflächen 30 dar. Die Füße können eine Länge von 0,145 mm (0,0057 Zoll) bei einer dreieckigen Form aufweisen. Die Fläche schließt einen einbeschriebenen Winkel von 10 Grad am vorderen Ende ein und ist an der Hinterkante nur 0,025 mm (0,001 Zoll) breit. Jeder Fuß erstreckt sich abwärts von der niedrigeren Fläche des Gleitschuhkörpers um einen Abstand von 25 bis 50 Mikrometer mit den Seitenwänden 31 des Fußes, die sich ausdehnen, um sich mit der unteren Fläche des Gleitschuhs zu verbinden, die gekrümmt ist, um in den Körper des Gleitschuhs überzugehen. Dies sorgt für eine größere Festigkeit für den körperlich kleinen Fuß. Da die Lagerfläche so klein ist, könnte der Gleitschuhkörper viel kleiner ausgeführt werden als der dargestellte, der auf Abmessungen basiert, die für Gleitschuhe vom Luftlagertyp benutzt werden.
- Zusätzlich zu Gleitschuhen mit zwei und drei Schienen mit verringerten Schienenlagerflächen, die durch Luftlager-Gleitschuhe vom Stand der Technlk vorgeschlagen werden, und die Fußkonstruktion mit drei Dreiecken, die dargestellt und beschrieben ist, sind zahlreiche andere Lagerflächenkonstruktionen betriebsfähig. Die Anzahl dreieckiger Füße kann variiert werden und das Anordnen der Füße kann geändert werden. Auch können andere Formen der Lagerfläche benutzt werden, wie zum Beispiel rechteckige Füße.
- Wie aus Fig. 5 zu ersehen ist, erstreckt sich eine Seite 33 parallel zur Achse des Gleitschuhs und die andere Seite 34 bildet damit zum Beispiel einen Winkel von 10º. Die zur Gleitschuhachse parallele Seite des Fußes ist zum inneren Plattendurchmesser hin angeordnet und die geneigte Fläche ist so angeordnet, daß sie dem äußeren Durchmesser gegenüberliegt. Diese winkelmäßigen Beziehungen der Dreieckseiten der Füße 28, 29, die von dem Vorderteil des Fußes ausgehen, ermöglichen es dem Schmiermittelfilm und irgendwelchen kleinen Trümmern, die darin eingeschlossen sein können, zum äußeren Durchmesser und schließlich von der Platte weg abgelenkt zu werden. Der Signalgeber oder die Signalgeber, der oder die von dem Gleitschuh 24 getragen wird oder werden, sind von der Dünnfilm-Art und auf der Hinterfläche 36 montiert und stellen den signalgebenden Spalt an der Kante 35 des Fußes 28 dar.
- Köpfe mit Magnetkernen wurden ebenfalls hergestellt und die magnetische Arbeitsweise demonstriert. Bei solchen Köpfen ist der verglaste Spalt einem (oder mehreren) der Füße an dem Punkt eingegliedert, an dem die Fußbreite gleich der gewünschten Breite der Magnetspur ist.
- Die Tiefe des Schmiermittelfllmes überschreitet 5 Mikrometer nicht und hat vorzugsweise eine Dicke von etwa 1 Mikrometer. Die Füße 28, 29, die 25 bis 50 Mikrometer hoch sind, halten den Körper des Gleitschuhs über dem Schmiermittel, da die Lagerflächen nur 0,025 bis 0,05 um (1-2 Mikrozoll) über der Speicherfläche gelagert sind. Der Gleitschuh ist betrieben worden unter Benutzen einer Belastung von 3,5 Gramm, die einen Druck an der Lagerfläche von weniger als 6894 kPa (1000 Pfund pro Quadratzoll) verursachte. In der Praxis beträgt der Druck etwa 5515 kPa (800 Pfund pro Quadratzoll) über dem Flüssigkeitsfilm an der Lagerfläche. Wenn eine höhere Grammbelastung gewunscht wird, kann die Fläche der Lagerflächen erhöht werden durch Entwerfen der linearen Dimensionen so, daß sie länger sind und durch Beibehalten der gleichen Winkel.
Claims (10)
1. Magnetspeichereinrichtung, umfassend:
eine drehbare feste Platte (17), die eine magnetische
Datenfläche aufweist,
einen magnetischen Signalgeber (11) und
Mittel zum Aufrechterhalten eines flüssigen
Schmiermittelfilmes auf der Datenfläche der Platte durch Umwälzen des
Schmiermittels über die Fläche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Mittel Dochtmittel (22) enthält, die für einen
Kapillarweg zum Transport des flüssigen Schmiermittels von
einem Schmiermittelreservoir (12) in dem Gerät zu der
Datenfläche der Platte sorgen, wobei der Signalgeber in
unmittelbarer Nachbarschaft zur Datenfläche der Platte
durch den Schmiermittelfilm während der Drehung der Platte
gelagert ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, bei dem das Dochtmittel dazu dient,
das flüssige Schmiermittel zwischen dem
Schmiermittelreservoir und der Datenfläche der Platte zu
filtern.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem das flüssige
Schmiermittel ein Schmiermittel mit niedriger Viskosität
ist, das auf der Datenfläche der Platte bei einer im
Wesentlichen gleichmäßigen Dicke zwischen 1 Mikrometer und
5 mikrometer aufrecht erhalten wird.
4. Gerät nach irgendeinem vorhergehenden Anspruch, bei dem die
Dochtstruktur aus Kunststoff, Keramik oder Papier gebildet
ist.
5. Gerät nach irgendeinem vorhergehenden Anspruch, bei dem das
Dochtmittel angeordnet ist, um das Schmiermittel zum
inneren Durchmesser der Platte hin abzuschieden und das
Schmiermittelreservoir innerhalb des Gerätes angeordnet
ist, um Schmiermittel, das durch die Zentrifugalkraft von
der Platte weggeschleudert wird, zu sammeln.
Gerät nach Ansprich 5, weiter enthaltend eine Anzahl von
Schmiermittelreservoirs, um es dem Gerät zu ermöglichen, in
einer Anzahl von Flughöhen zu arbeiten.
7. Gerät nach irgendeinem vorhergehenden Anspruch, bei dem ein
Teil des Dochtmittels in unmittelbarer Nachbarschaft zur
Datenfläche der Platte angeordnet ist, um Schmiermittel
dahin zu liefern, wobei der Teil eine luftgelagerte Fläche
einschließt, die über der Datenfläche der Platte bei deren
Drehung fliegt.
8. Gerät nach irgendeinem vorhergehenden Anspruch, bei dem der
magnetische Signalgeber einen Gleitschuh (21) umfaßt mit
einer unteren Fläche, die angepaßt ist um der sich
drehenden Datenfläche gegenüberzuliegen, von der sich nach
vorne und nach hinten herabhängende Füße (28, 29)
erstrecken, die in Lagerflächen enden, wobei der
signalgebende Spalt an der hinteren Fläche (30) des
Gleitschuhs und einem hinteren Fuß (28) angeordnet ist.
9. Gerät nach Anspruch 8, bei dem der Gleitschuh einen
dreieckigen Vorderfuß (29) und ein im Abstand davon
angeordnetes Paar dreieckiger Hinterfüße (29) aufweist.
10. Gerät nach Anspruch 9, bei dem jede Lagerfläche der Füße
begrenzt ist durch eine erste Kante (33) in der Richtung
des inneren Durchmessers der Platte parallel zu der Achse
des Gleitschuhs und einer zwelten Kante (34) in Richtung
auf den äußeren Durchmesser, die von der ersten Kante
abweicht.
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