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DE68920637T2 - Funktionsregelventil für einen Verdichter. - Google Patents

Funktionsregelventil für einen Verdichter.

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Publication number
DE68920637T2
DE68920637T2 DE68920637T DE68920637T DE68920637T2 DE 68920637 T2 DE68920637 T2 DE 68920637T2 DE 68920637 T DE68920637 T DE 68920637T DE 68920637 T DE68920637 T DE 68920637T DE 68920637 T2 DE68920637 T2 DE 68920637T2
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DE
Germany
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pressure
passage
chamber
valve
pressure side
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DE68920637T
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English (en)
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DE68920637D1 (de
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Ryosaku Air-Cond Refri Akimoto
Futoru Nagoya Techn Ins Furuta
Tsutomu Nagoya Techn I Itahana
Hideo Nagoya Techn Inst Kanno
Susumu Air-Cond Refr Kobayashi
Tetsuo Nagoya Techn Inst M Ono
Ryuhei Air-Cond Refri Tanigaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Original Assignee
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
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Publication date
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Publication of DE68920637D1 publication Critical patent/DE68920637D1/de
Publication of DE68920637T2 publication Critical patent/DE68920637T2/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/22Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
    • F04B49/24Bypassing
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/2496Self-proportioning or correlating systems
    • Y10T137/2559Self-controlled branched flow systems
    • Y10T137/2574Bypass or relief controlled by main line fluid condition
    • Y10T137/2605Pressure responsive
    • Y10T137/2607With pressure reducing inlet valve

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
  • Safety Valves (AREA)
  • Compressor (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen einen Kornpressor und insbesondere ein Funktions-Steuerventil, das für einen Kühlkompressor geeignet ist, der in einer Autokühlanlage oder dgl. angeordnet ist.
  • Als Referenz hat der Anmelder bereits eine Verbesserung in oder bezugnehmend auf ein Kapazitäts-Steuerventil für solch eine Anwendung vorgeschlagen, und zwar durch die japanische Gebrauchsmusteranmeldung Nr.128,861/1987, die in den Fig.3 und 4 nachfolgend als Referenz eingegliedert ist.
  • Das spezielle Kapazitäts-Steuerventil 1, das in Fig.4 von diesem Dokument als bevorzugtes Ausführungsbeispiel dargestellt ist, ist auf dem Gehäuse 3 eines Kompressors, der in sich ein Entladeventil 2 beinhaltet, durch einen Flansch 4 mittels Verwendung von Bolzen 5 befestigt.
  • Es ist eine Ausdehnungsmanschette 34 erkennbar in einem Raum, der im oberen Bereich eines Gehäuses 10 definiert ist, wobei das obere Ende der Ausdehnungsmanschette 34 fest an einem Halter 35 befestigt ist und wobei das untere Ende oder deren innerer Durchmesser am äußeren Umfang von dem unteren Ende einer Wellenführung 36 befestigt ist, und zwar beispielsweise durch Anschmelzen oder dgl., wodurch ein Raum oder eine Kammer 38 zwischen dem äußeren Umfang der Ausdehnungsmanschette 34 und dem inneren Umfang von dem Gehäuse 10 definiert wird.
  • Der Halter 35 kann in einer Position fest am oberen Ende des Gehäuses 10 befestigt sein, bspw. durch Kalfaterung oder dgl., und in seinem Zentrum ist ein schraubbar installiertes Einstellelement 13 sichtbar, das zum Zwecke der Einstellung von der wirkenden Kraft einer Spiralfeder von dessen einem Ende manuell einstellbar ist.
  • Es ist eine Spiralfeder 14 vorgesehen, die in dem Raum zwischen der Ausdehnungsmanschette 34 und der Wellenführung 36 derart gelagert ist, daß das obere Ende dieser Spiralfeder 14 auf der unteren Endoberfläche von dem Einstellmittel 13 aufliegen kann und daß deren unteres Ende gegen die ringförmig abgesetzte Oberfläche von einer Abstandshülse 15 gesetzt ist, die verschiebbar auf dem äußeren Umfang von der Wellenführung 36 befestigt ist.
  • Auf der anderen Seite ist eine verschiebbar angeordnete longitudinale Welle 16 sichtbar, die sich im Inneren einer in dem Gehäuse 10 definierten Verschiebungsöffnung 39 befindet, und zwar in solch einer Weise, daß die Welle 16 in Verschiebebewegungen nach oben und unten verstellt werden kann und daß die Spalten zwischen dem äußeren Umfang von der longitudinalen Welle 16 und der Verschiebeöffnung 39 mittels einer O-Ringdichtung 40 flüssigkeitsdicht abgedichtet sind. Es ist ebenfalls ersichtlich, daß sich der im Durchmesser reduzierte Bereich dieser Welle 16 in abgedichteter Weise verschiebbar nach oben durch eine O-Ringdichtung 42 hindurch erstreckt, die in einer ringförmigen Kerbe von einem Halter 41 angeordnet ist, der in Position von dem Gehäuse 10 gehalten wird, wobei das obere Ende von der longitudinalen Welle 16 in die zentrale Lochbohrung von der Wellenführung 36 eingeführt und dort mittels Anschmelzen oder dgl. fest daran befestigt wird.
  • Mit dieser Anordnung kann ein ringförmiger Spalt, der mit der longitudinalen Welle 16 in dem Verschiebeloch 39 gebildet wird, durch die beiden O-Ringdichtungen 40 und 42, die entgegengesetzt in Intervallen angeordnet sind, abgedichtet aufgeteilt werden, wodurch zwischen diesen O-Ringdichtungen ein ringförmiger Raum oder eine Kammer 43 gebildet wird und wodurch ein ähnlicher Raum oder eine Kammer 44 unterhalb des O-Rings 40 und dem unteren Ende von der Welle 16 gebildet wird.
  • In dem zentralen Loch, das in dem zentralen unteren Ende von der longitudinalen Welle 16 definiert ist, ist dargestellt, daß dort das Führungsende von einem longitudinalen Stift 19 eingeführt ist, wobei sich dessen unteres Ende in verschiebbarer und abdichtender Weise nach unten durch ein Durchgangsloch 33 hindurch erstreckt, das in dem Gehäuse 10 ausgebildet ist, und operativ auf einem Ventilkörper 18 aufliegt.
  • In einer zentralen Aussparung 37, die derart definiert ist, daß sie sich entlang der zentralen Achse von dem Gehäuse 10 in dessen unterem Bereich oder nach unten gerichtet von dessen zentralem Durchgangsloch 33 erstreckt, sind operativ ein oberer Ventilsitzblock 49 und ein unterer Ventilsitzblock 52 angeordnet, die fest in der zentralen Aussparung 37 verbleiben, und zwar mittels eines Absperrglieds 56 für den hermetischen Einschluß der unteren Endöf fnung von der Aussparung, wobei das Absperrglied bspw. über Kalfaterung oder auf beliebige andere Weise sicher in Position gehalten werden kann.
  • Der obere Ventilsitzblock 49 umfaßt eine Ventilkugel-Führungskammer 45, die es dem operativ darin gehaltenen Ventilkörper 18 gestattet, entlang der zentralen Achse in longitudialer Richtung zu laufen, einen Ventildurchlaß oder Öffnung 46, die nach oben gerichtet in der oberen Endoberfläche von der Ventil-Führungskammer 45 geöffnet ist und durch den Ventilkörper 18 geschlossen werden kann, und eine laterale Öffnung 48, die sich in Querrichtung erstreckt und sich in einer lateralen Seite oder der linken Seite von der Ventil-Führungskammer 45 erstreckt, wie dies aus Fig.4 ersichtlich wird. Der longitudinale Stift 19 erstreckt sich durch diesen Ventildurchlaß 46, und die laterale Öffnung 48 erstreckt sich durch eine in Querrichtung liegende Öffnung 47, die in der lateralen Seite von dem Gehäuse 10 vorgesehen ist und erstreckt sich in Verbindung mit einem Mitteldruck AP in eine Kammer 66.
  • Der untere Ventilsitzblock 52 umf aßt einen Ventildurchlaß 51, der operativ durch den Ventilkörper 18 geöffnet und geschlossen werden kann, eine Filterkammer 61, in der ein flüssiger Filter 55 enthalten ist, und einen zentralen Durchgang 68, der geeignet ist, um zwischen dem Ventildurchlaß 51 und der Filterkammer 61 zu kommunizieren, und in dem zentralen Durchgang 68 ist am Eingang zu der Filterkammer 61 die Ausbildung eines Mundlochs 50 zu sehen.
  • In der Mitte von dem Absperrglied 56 ist ein den Druck übertragender Durchgang 54 ausgebildet, der dazu dient, einen höheren Druck HP in die Filterkammer 61 zu übertragen.
  • In einem konischen Raum oder Spalt, der zwischen dem oberen Ventilsitzblock 49 und dem unteren Ventilsitzblock 52 abgegrenzt ist, ist operativ eine Spiralfeder mit konischer Form 22 angeordnet, durch die der Ventilkörper 18 bei Rückstellung nach oben getrieben wird, so daß er federnd mit dem unteren Ende von dem longitudinalen Stift 19 in Kontakt kommt.
  • Zwischen dem zentralen Durchgangsloch 33 von dem zylindrischen Körper 10 und dem Ventildurchlaß 46 ist in der Mitte von dem zylindrischen Körper 10 ein durch den oberen Ventilblock 49 gebildeter zentraler Raum oder eine Kammer 53 erkennbar, wobei diese zentrale Kammer 53 geeignet ist, über ein Auslaßloch 60 mit einer Druckkammer 65 unter einem geringeren Druck LP zu kommunizieren.
  • Ebenso ist eine weitere Kammer 38 erkennbar, die innerhalb des oberen Bereichs von dem Gehäuse 10 vorgesehen ist und die geeignet ist, um über einen den Druck übertragenden Durchgang 57 mit der Druckkammer 65 mit dem geringen Druck LP zu kommunizieren, und es ist eine weitere zentrale Kammer 43 vorgesehen, die über einen den Druck übertragenden Durchgang 58 mit der lateralen Öffnung 48 unter dem Mitteldruck AP kommuniziert, und es ist noch eine andere zentrale Kammer 44 erkennbar, die über eine in Querrrichtung liegende Öffnung 59 mit der Druckkammer 65 unter dem geringen Druck LP kommuniziert.
  • Ebenfalls ist eine Aussparung 69 vorgesehen, die in dem Kompressorgehäuse 3 und um den äußeren Umfang des Gehäuses 10 herum ausgebildet ist, und in dem ringförmigen Raum oder Spalt, der zwischen dem inneren Umfang von der Aussparung 69 und dem äußeren Umfang von dem Gehäuse 10 ausgebildet ist, sind operativ O-Ringdichtungen 62, 63 und 64 angeordnet. Zwischen den O-Ringen 62 und 63 ist die Druckkammer 65 unter dem geringen Druck LP abgegrenzt, und auf die gleiche Weise ist zwischen den O-Ringen 63 und 64 eine Druckkammer unter dem Mitteldruck AP abgegrenzt, und weiterhin ist eine Druckkammer unter dem hohen Druck HP abgegrenzt.
  • Nu wird nachfolgend der Betrieb des konventionellen Steuerventils 1 beschrieben, dessen allgemeiner Aufbau oben ausgeführt worden ist.
  • Der geringe Druck LP wird zuerst in die Kammer 38 im oberen Bereich von dem Gehäuse 10 übertragen und zwar von der Druckkammer 65 über einen den Druck übertragenden Durchgang 57, wo er auf die Ausdehnungsmanschette 34 wirkt und diese in Richtung ihrer Achse deformiert. Diese Deformation der Ausdehnungsmanschette 34 kann über die Wellenführung 36, die longitudinale Welle 16 und den longitudinalen Stift 19 auf den Ventilkörper 18 übertragen werden, wodurch die Hebebewegungen von dem Ventilkörper 18 in den longitudinalen Richtungen erzeugt werden, wodurch wiederum die Öffnungsgrade der Ventildurchlässe 46 und 51 verändert werden, um folglich dadurch eine Steuerung des Mitteldrucks AP zu erzielen.
  • Die Hauptkräfte, die auf die longitudinale Welle 16 wirken, sind folgende:
  • Nach oben gerichtete Kräfte:
  • F&sub1;:eine Kraft, die unter dem geringen Druck LP wirkt, der über die Ausdehnungsmanschette 34 in die Kammer 38 eingeführt wird.
  • F&sub2;:eine Kraft, die unter dem geringen Druck LP wirkt, der über die longitudinale Welle 16 und die untere Oberfläche der O-Ringdichtung 40 in die Kammer 44 eingeführt wird.
  • Nach unten gerichtete Kräfte:
  • F&sub3;:eine Rückstellkraft der Ausdehnungsmanschette 34.
  • F&sub4;:eine Rückwirkungskraft unter dem Mitteldruck AP, der über die obere Oberfläche der O-Ringdichtung 40 in die Kammer 43 eingeführt wird.
  • F&sub5;:eine Rückstellkraft der Spiralfeder 14.
  • Diese Arbeitskräfte können in den folgenden Gleichungen ausgedrückt werden:
  • F&sub1;=K&sub1;XLP; F&sub2;=K&sub2;XLP; F&sub4;=K&sub3;XAP (1)
  • worin K&sub1; bis K&sub3; Konstanten sind, die aus den Dimensionen der relevanten Teile bestimmt werden können.
  • Auf identische Weise kann die Gleichung zur Erzielung der laufenden Abgleichung solcher Kräfte, die auf die longitudinale Welle 16 wirken, folgendermaßen ausgedrückt werden:
  • F&sub1;+F&sub2;=F&sub3;+F&sub4;+F&sub5; (2)
  • Die folgende Gleichung betreffend AP kann aus den obigen Gleichungen (1) und (2) erzielt werden:
  • AP=axLP+b (3)
  • worin a und b Konstanten sind.
  • Diese Gleichung (3) stellt ein gerades Liniensegment b-e gemäß Fig.3 dar, die eine graphische Darstellung der spezifischen Beziehung zwischen den Drücken LP und AP ist. In dieser graphischen Darstellung stellt das Liniensegment a-b die charakteristische Beziehung dieser Drücke dar, wenn der Ventildurchlaß 51 im allgemeinen komplett geschlossen ist, und das Liniensegment e-f, bei dem der Mitteldruck AP konstant ist, zeigt die spezifische Bedingung, daß der Ventildurchlaß 46 im allgemeinen komplett geschlossen ist.
  • In diesem Zusammenhang ist es erwähnenswert, daß der Gradient in der charakteristischen Beziehung der Drücke AP nach LP, wie er in dem Teil des Flüssigkeitskompressor gefordert wird, wahlweise umgeändert werden kann, indem der laufende Wert der Konstanten a in der Gleichung (3) vorbestimmt wird. Es ist ebenfalls erwähnenswert, daß der Punkt b, bei dem das Liniensegment a-b in das Segment b-e übergeht, wahlweise gesetzt werden kann, indem die Rückstellkraft oder die rückwirkende Kraft der Spiralfeder 14 verändert wird.
  • Als nächstes wird Bezug genommen auf den Kapazitäts-Steuerbetrieb von dem Flüssigkeitskompressor für die Autokühlanlage, der mit dem vorliegenden Steuerventil 1 ausgerüstet ist.
  • Zuerst ist anzunehmen, daß das Steuerventil 1 gemäß Fig.3 betreibbar ist, um die laufende Menge an komprimiertem Gas zu steuern, wobei der Druck LP innerhalb des Bereichs (LP&sub1;-LP&sub2;) durch das Entladeventil 2 zur Ansaugseite abgeleitet werden muß.
  • Wenn nun der Betrieb des Kompressors gestartet wird, und wenn die laufende thermische Belastung auf das Teil der Autokühlanlage im wesentlichen hoch ist, wird LP in seiner Größe höher als LP&sub2; werden, und der laufende Druck LP wird dann über den den Druck übertragenden Durchgang 57 in die Kammer 38 eingeführt, wodurch eine im wesentlichen nach oben gerichtete Kraft erzeugt wird, die auf die Ausdehnungsmanschette 34 wirkt. In diesem Moment wird die longitudinale Welle 16 nach oben angehoben, wobei sie die wirkende Rückstellkraft von der Spiralfeder 14 überwindet, wodurch der Ventilkörper 18 von dem Ventildurchlaß 51 wegbewegt wird. Dann kann unter hohem Druck HP stehendes Gas von der Druckkammer 67 über den den Druck übertragenden Durchgang 54, den Filter 55, das Mundloch 50, den zentralen Durchgang 68, den Ventildurchlaß 51, die Ventilführungskammer 45, den Ventildurchlaß 46, die zentrale Kammer 53 und das Auslaßloch 60 in die unter dem geringen Druck LP stehende Druckkammer 65 gerichtet werden.
  • In diesem Zustand befindet sich der laufende Mitteldruck AP in einem Bereich, der gemäß Fig.3 durch (b-e) dargestellt ist. Folglich wirkt im Zustand LP ≥ LP&sub2; dieser Mitteldruck AP auf die obere Oberfläche von dem Spulenelement 6 in dem Entladeventil 2, wodurch das Spulenelement 6 gegen die Rückstellkraft von der Spiralfeder 7 nach unten getrieben wird, wodurch der Durchgang 9 geschlossen wird. Bei diesem Betrieb wird das Kühlmittel, das von der Zuleitungsseite zur Ansaugseite von dem Flüssigkeitskompressor abgeleitet wird, am Strömen gehindert.
  • Wenn dann die thermische Belastung auf das Teil von der Autokühlanlage entfernt wird, wird der laufende Druck LP dazu gebracht, auf das Level von LP2 abzusinken, und folglich wird auch dem Mitteldruck AP zum Abfallen gebracht, und dann wird das Spulenelement 6 in dem Entladeventil 2 durch die Spiralfeder 7 dazu gebracht, sich nach oben in eine höhere Position zu bewegen, in der das Durchgangsloch 8 in dem Spulenelement 6 exakt mit dem Durchgang 9 zusammentrifft, wodurch das Kühlmittel nun von der Zuleitungsseite zu der Ansaugseite von dem Flüssigkeitskompressor abgeleitet werden kann. In dieser Position wird solch ein Zustand erzielt, daß der laufende Druck LP in den Bereich (LP&sub2;-LP&sub1;) gebracht wird, worin die von dem Entladeventil 2 abzuleitende laufende Menge folglich proportional zum geringen Druck LP ist.
  • Weil jedoch das Steuerventil 1 einer typischen konventionellen wie oben beschriebenen Konstruktion sofort auf dem Kompressorgehäuse 3 befestigt wird, und zwar zwischen dem geringen Druck LP und dem laufenden Druck in dem Verdampfer von der Autokühlanlage, würde ein unterschiedlicher Druck existieren, der zu einem laufenden Druckverlust korrespondiert, welcher ensteht, während das Kühlmittel durch einen Flüssigkeitsschlauch strömt, der zur Kommunikation zwischen dem Verdampfer und dem Flüssigkeitskompressor verwendet wird.
  • Aus diesem Grund verbleibt bei solch einer Anwendung, bei der die Flußrate des Kühlmittels (ein Druckverlust) gemäß der laufenden thermischen Belastung von der Autokühlanlage wesentlich variieren kann, ein unvermeidliches Problem, daß das Steuerventil 1 von der konventionellen Konstruktion den laufenden Druck in dem Verdampfer von der Autokühlanlage nicht geeignet steuern kann.
  • Da insbesondere in der Sommerzeit eine wesentliche thermische Belastung bestehen kann, ist es auf der anderen Seite für eine Autokühlanlage wesentlich, eine so groß wie mögliche Kühlkapazität zu liefern und zwar bis zu einem Maß, daß sie nicht eingefroren wird, denn dann wäre es erforderlich, den Arbeitsdruck von dem Verdampfer auf einen geringeren Bereich zu setzen, wo dieser im Betrieb nicht eingefroren wird. Im Gegensatz dazu ist es während einer milden Saison wie im Frühling oder Herbst nicht nötig, daß der Druck des Verdampfers auf diesen geringeren Druck, wie er im Sommer erforderlich ist, gesetzt wird, und folglich ist es aus der Sicht der Energieeinsparung bevorzugt, den Druck auf einen höheren Punkt als den für den Sommer zu setzen.
  • Jedoch ist das konventionelle Steuerventil 1 typischerweise derart konstruiert, daß der Mitteldruck AP uneingeschränkt und ausnahmslos durch den geringen Druck LP bestimmt wird, und folglich ist es nicht praktikabel, einem solchen Erfordernis nachzukommen.
  • Bei dem Versuch, ein solches unerwünschtes Problem zu lösen, das der konventionellen Konstruktion des Steuerventils für einen Flüssigkeitskompressor eigen ist, ist die Erfindung im wesentlichen auf die Schaffung einer effektiven Lösung für solch ein Problem gerichtet. Daher ist sie gerichtet auf die verwendbare Verbesserung in diesem Steuerventil auf den vorteilhaften Wechsel von dessen betrieblichen Charakteristika, indem der hohe Druck HP derart in Betracht gezogen wird, daß ein gesteigerter Druckverlust des Kühlmittels, wie er durch eine gesteigerte Flußrate und die thermische Belastung auf die Autokühlanlage erzeugt wird, während des Betriebs gelegentlich im Teil von dem Hochdruck HP auftreten wird. Diese Verbesserung betrifft, kurz zusammengefaßt, ein Steuerventil zur Verwendung in einem Flüssigkeitskompressor mit einem hohen Druck HP und darüber einem geringen Druck LP, wobei das Steuerventil von solch einem Typ ist, daß es betreibbar ist, um einen Mitteldruck AP anzunehmen, um damit eine spezifische Menge an komprimiertem Gas zu steuern, das zur Ansaugseite von dem Flüssigkeitskompressor abgeleitet werden soll und zwar wie eine Linearfunktion von dem geringen Druck LP, die einen unterschiedlichen Druck zwischen dem hohen Druck HP und dem geringen Druck LP von dem Flüssigkeitskompressor verwendet; dieses umfaßt ein Einstellmittel, das zur Einstellung des Mitteldrucks AP in solch einer Weise geeignet ist, daß der geringe Druck LP kleiner gemacht wird, wenn der hohe Druck HP größer wird, und daß der geringe Druck LP größer gemacht wird, wenn der hohe Druck HP geringer wird.
  • Gemäß der Verbesserung bezüglich eines Steuerventils nach der vorliegenden Erfindung ist es in der Praxis möglich, den Mitteldruck AP in dem Steuerventilsystem in effizienter Weise jeweils derart zu verändern, daß der geringe Druck LP als Folge, daß der hohe Druck HP ansteigt, kleiner gemacht werden kann, und daß der geringe Druck LP größer gemacht werden kann, wenn der hohe Druck abnimmt.
  • Folglich ist es, wenn ein Flüssigkeitskompressor in einem Autokühlanlagensystem installiert wird, nunmehr möglich, den laufenden Verdampfungsdruck in einem Verdampfer, der in der Autokühlanlage enthalten ist, und folglich die laufende thermische Belastung auf das Teil von der Autokühlanlage auf geeignete Weise zu steuern, und diese damit mit einer Energieeinsparung, einem reduzierten Benzinverbrauch sowie einer vergrößerten Kühlungskapazität von dem System vereinbar zu machen.
  • In den begleitenden Zeichnungen sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszif fern versehen;
  • Fig.1 und 2 sind schematische Zeichnungen, die ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen, wobei Fig.1 eine longitudinale Querschnittsansicht eines Steuerventils ist;
  • Fig.2 eine graphische Darstellung ist, die die Druckcharakteristika zeigt, wie sie von der Verbesserung gemäß der Erfindung erzielt werden;
  • Fig.3 und 4 sind gleichartige Ansichten, die ein typisches Beispiel von einem konventionellen Steuerventil zeigen, wobei Fig.3 eine graphische Darstellung ist, die die Druckcharakteristika zeigt, wie sie in dem konventionellen Steuerventil anzutreffen sind; und
  • Fig.4 ist eine ähnliche longitudinale Querschnittsansicht wie in Fig.1, die die generelle Konstruktion eines typischen konventionellen Steuerventils zeigt.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in allgemeiner Form ein Steuerventil in longitudinalem Querschnitt dargestellt.
  • Wie in Fig.1 dargestellt ist, ist in der unteren Oberfläche von dem unteren Ventilsitzblock 52 ein Zylinder 100 vorgesehen, in dessen innerer öffnung ein Kolben 105 in dichtender Weise und verschiebbar eingeführt ist, und zwar longitudinal entlang der Zylinderachse. Auf der oberen Endoberfläche von dem Kolben 105 erstreckt sich abstützend das untere Ende eines longitudinalen Stifts 104, der sich in Längsrichtung durch eine Öffnung 109 hindurch erstreckt, die derart in einem unteren Ventilsitzblock 52 vorgesehen ist, daß er sich in Gleitbewegung und dichtend durch die öffnung 109 bewegen kann, wobei sich sein oberes Ende nach oben durch eine Kammer 102, einen zentralen Durchgang 68 und einen Ventildurchlaß 51 hindurch erstreckt und auf der unteren Oberfläche von einem Ventilkörper 18 abstützt.
  • Ebenso ist der Kolben 105 durch eine konische Spiralfeder 107, die unter diesem angeordnet ist, rückstellbar nach oben vorgespannt.
  • Das untere Ende von dem zentralen Durchgang 68 erstreckt sich in Längsrichtung in Kommunikation mit der Kammer 102, die sich radial erstreckt und über ein Mundloch 110 und einen den Druck übertragenden Durchgang 103 mit einer unter dem hohen Druck HP stehenden Druckkammer 67 kommuniziert.
  • Es ist ebenfalls erkennbar, daß die Zylinderkammer 108, so wie sie oberhalb von dem Kolben 105 abgegrenzt ist, über einen Druckausgleichsdurchgang 106 mit einer unter dem geringen Druck LP stehenden Kammer 65 kommuniziert. Ebenso sind am unteren Ende eines Gehäuses 10 die untere Endoberf läche von dem Kolben 105 und ein Filter 111 sichtbar, der derart angeordnet ist, daß er den Eingang zu dem den Druck übertragenden Durchgang 103 bedeckt.
  • Es soll berücksichtigt werden, daß alle anderen Teile der Steuerventilanordnung ähnlich sind zu denjenigen in der konventionellen Konstruktion gemäß Fig.4, die jeweils mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind.
  • Auf identische Weise wird Gas, das seitens des hohen Drucks HP existiert, von der Druckkammer 67 über den Filter 111 zu dem den Druck übertragenden Durchgang 103 gerichtet und von dort über ein Mundloch 110, die Kammer 102 und einen zentralen Durchgang 68 zu einem Ventildurchlaß 51.
  • Der geringe Druck LP in der Druckkammer 65 wird über den Druckausgleichsdurchgang 106 in die Zylinderkammer 108 eingeführt, und dann wird der geringe Druck LP auf die obere Endoberfläche von dem Kolben 105 befördert. Wenn auf der anderen Seite der hohe Druck HP auf die untere Oberfläche von dem Koben 105 wirkt, entsteht aus der Druckdifferenz zwischen dem hohen Druck HP und dem geringen Druck LP eine aufwärts gerichtete Schubkraft, die über den longitudinalen Stift 104, den Ventilkörper 108 und den longitudinalen Stift 19 auf die longitudinale Welle 16 übertragen wird.
  • Dabei ergibt sich die Wirkung der Hauptkräfte, die auf die longitudinale Welle 16 wirken, wie folgt Aufwärts gerichtete Kraft:
  • F&sub1;:eine Kraft, die unter dem geringen Druck LP wirkt, der über die Ausdehnungsmanschette 34 in die Kammer 38 eingeführt wird;
  • F&sub2;:eine Kraft, die unter dem geringen Druck LP wirkt, der über die longitudinale Welle 16 und die untere Oberfläche von der O- Ringdichtung 40 in die Kammmer 44 eingeführt wird.
  • Abwärts gerichtete Kraft:
  • F&sub6;:eine Kraft, die aus dem Differenzdruck zwischen dem hohen Druck HP und dem geringen Druck LP erzeugt wird und auf den Kolben 105 wirkt;
  • F&sub3;:eine Rückstellkraft von der Ausdehnungsmanschette 34;
  • F&sub4;:eine rückwirkende Kraft unter dem Mitteldruck AP, der über die obere Oberfläche von der O-Ringdichtung 40 in die Kammer 43 eingeführt wird;
  • F&sub5;:eine Rückstellkraft von der Spiralfeder 14.
  • Diese Arbeitskräfte F&sub1;, F&sub2;, F&sub4; und F&sub6; können durch die nachfolgenden Gleichungen beschrieben werden:
  • F&sub1;=K&sub1;xLP; F&sub2;=K&sub2;xLP; F&sub4;=K&sub3;xAP; F&sub6;=K&sub6;(HP-LP) (4)
  • worin K&sub1; bis K&sub3; und K&sub6; Konstanten sind, die aus den Dimensionen der relevanten Teile bestimmt werden können.
  • Auf identische Weise kann die Gleichung zur Erzielung des laufenden Abgleichs von solchen Kräften, die auf die longitudinale Welle 16 wirken, wie folgt ausgedrückt werden:
  • F&sub1;+F&sub2;+F&sub6;=F&sub3;+F&sub4;+F&sub5; (5)
  • Die folgende Gleichung, die AP betrifft, kann aus den obigen Gleichungen (4) und (5) erzielt werden:
  • AP=axLP+b+c (HP-LP) (6)
  • worin a, b und c Konstanten sind.
  • Die Gleichung (6) repräsentiert ein gerades Liniensegment b-e in den drei Linien A, B und C gemäß Fig.2, die eine graphische Darstellung der spezifischen Beziehung zwischen den Drücken LP und AP ist. Nun ist es gemäß dieser graphischen Darstellung bemerkenswert, daß wie HP, da ja der Wert (HP-LP) ansteigt, sich der Mitteldruck Ap von der Linie A über die Linie B zur Linie C hin verändern wird.
  • In dieser Beziehung gilt gemäß Fig.2, daß je höher der hohe Druck HP ist, je höher auch der Mitteldruck AP ist und folglich wird der geringe Druck LP am Punkt c, wo der Durchgang 9 in dem Entladeventil komplett geöffnet wird, geringer. Auf der anderen Seite gilt, daß je geringer der hohe Druck HP ist, je geringer auch der Mitteldruck AP ist, und folglich wird der geringe Druck LP am Punkt d, wo der Durchgang 9 in dem Entladeventil komplett geschlossen wird, höher.
  • Wenn das erfindungsgemäße Steuerventil in der vorgenannten Weise voll in die Praxis umgesetzt wird, wenn der hohe Druck HP mit einer steigenden thermischen Belastung auf das Teil der Autokühlanlage größer wird, ist es in der Praxis möglich, daß der laufende Druck, der in dem Verdampfer existiert, auf einen im wesentlichen geringen Wert geregelt wird, und im Gegensatz dazu, wenn der hohe Druck HP mit einer abnehmenden thermischen Belastung auf das Teil der Autokühlanlage geringer wird, dann kann der laufende Druck in dem Verdampfer folglich auf einen hohen Wert geregelt werden.

Claims (1)

1.Funktions-Steuerungsventil (1) für einen Kompressor einschließlich einem Gehäuse (10) mit einem Durchgang zum Einströmen eines Hoch-Druck-Seiten-Drucks (HP), einem Durchgang zum Einströmen eines Niedrig-Druck-Seiten-Drucks (LP) und einem Durchgang zur Leitung eines Mitteldrucks (AP) zur Regelung einer Menge von komprimiertem Gas, das zur Ansaugseite von dem Kompressor abgeleitet werden soll, einem Ventilkörper (18), der an den Kreuzungspunkten der drei Durchgänge angeordnet ist und in die Richtung getrieben wird, um den Durchgang des Hoch-Druck- Seiten-Drucks (HP) zu schließen und einem Ventilkörper-Betätigungsmechanismus (19), der geeignet ist, um den Ventilkörper (18) in die Richtung zu bewegen, um den Durchgang von dem Hoch-Druck-Seiten-Druck (HP) unter dem Niedrig-Druck-Seiten-Druck (LP) zu öffnen, der wie vorgenannt eingeströmt wird, so daß der Mitteldruck (AP) als Primärfunktion von dem Niedrig-Druck-Seiten-Druck (LP) abgenommen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß vorgesehen ist ein Kolben (105), der ausgebildet ist, um an beiden Enden den Hoch-Druck-Seiten-Druck (HP) und den Niedrig-Druck-Seiten-Druck (LP) auf zunehmen und daß der Ventilkörper-Betätigungsmechanismus (104) geeignet ist, um den Ventilkörper (18) in Richtung zum Öffnen des Durchgangs von dem Hoch-Druck- Seiten-Druck (HP) zu bewegen, was von dem Abgleich der Drücke zwischen dem Hoch-Druck-Seiten-Druck (HP) und dem Niedrig-Druck- Seiten-Druck (LP) herrührt, die auf den Kolben (195) aufgebracht werden, wobei folglich der Mitteldruck (AP) erhöht werden kann, wenn der Hoch-Druck-Seiten-Druck (HP) erhöht wird und folglich der Mitteldruck (AP) verringert werden kann, wenn der Hoch-Druck-Seiten-Druck (HP) verringert wird, und daß oberhalb des Kolbens (105) eine Zylinderkammer (108) vorgesehen ist und daß die Kammer (108) über einen Druck-Abgleichsdurchgang (106) mit der unter niedrigem Druck stehenden Druckkammer (65) kommuniziert.
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