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DE68915614T2 - Einrichtung und Verfahren zur Prüfung einer Teilnehmerleitung. - Google Patents

Einrichtung und Verfahren zur Prüfung einer Teilnehmerleitung.

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Publication number
DE68915614T2
DE68915614T2 DE68915614T DE68915614T DE68915614T2 DE 68915614 T2 DE68915614 T2 DE 68915614T2 DE 68915614 T DE68915614 T DE 68915614T DE 68915614 T DE68915614 T DE 68915614T DE 68915614 T2 DE68915614 T2 DE 68915614T2
Authority
DE
Germany
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line
unit
telephone
exchange
voltage
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE68915614T
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DE68915614D1 (de
Inventor
Peter Jamie Lawrence
David William Pring
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British Telecommunications PLC
Original Assignee
British Telecommunications PLC
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Filing date
Publication date
Application filed by British Telecommunications PLC filed Critical British Telecommunications PLC
Application granted granted Critical
Publication of DE68915614D1 publication Critical patent/DE68915614D1/de
Publication of DE68915614T2 publication Critical patent/DE68915614T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/26Arrangements for supervision, monitoring or testing with means for applying test signals or for measuring
    • H04M3/28Automatic routine testing ; Fault testing; Installation testing; Test methods, test equipment or test arrangements therefor
    • H04M3/30Automatic routine testing ; Fault testing; Installation testing; Test methods, test equipment or test arrangements therefor for subscriber's lines, for the local loop

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
  • Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)
  • Maintenance And Management Of Digital Transmission (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Messen des Übertragungsverlustverhaltens einer Telefonleitung, die eine Kundentelefonvorrichtung mit einer örtlichen Vermittlungsstelle verbindet.
  • Das Übertragungsverlustverhalten einer Telefonverbindung (Leitung) wird oft als der Verlust zwischen den Punkten betrachtet, an denen die Telefonvorrichtungen an den beiden Enden der Leitung verbunden sind. Dieser Verlust wird gewöhnlich in dBs mittels eines Oszillators gemessen, der an dem einen Ende der Leitung verbunden ist und mit Hilfe einer Pegelmeßeinrichtung, die an dem anderen Ende der Leitung verbunden ist. Obwohl derartige Verlustmessungen für das Auffinden von Fehlern oder für das Testen von Schaltungen nützlich sind, geben sie kein vollständiges Bild der Beurteilung durch den Kunden, weil sie nicht die elektrischen und akkustischen Verluste der Telefonvorrichtungen einschließen.
  • Daher verwendet ein bekanntes Verfahren zum Testen einer Kundenleitung einen einfachen Tontest (gewöhnlich ein Mittenfrequenzton wie beispielsweise 1600 Hz). In der Praxis erfordert das bekannte Verfahren zwei Telefonleitungen, eine Leitung zum Testen und eine Leitung zur Kontrolle. Alternativ sind zwei Personen erforderlich, eine an der Kundenvorrichtung und eine an der örtlichen Vermittlungsstelle, wobei eine sorgfältige Synchronisation wichtig ist. In beiden Fällen ist das bekannte Verfahren schwer zu verwalten und es ist nicht auf allen Kundenleitungen anwendbar. Da nur eine Frequenz getestet wird, gibt das bekannte Verfahren keine Information hinsichtlich anderer Frequenzen, bei denen Probleme vorliegen können.
  • Eine Verlustmessung, die alle akkustischen und elektrischen Verluste berücksichtigt, die die Verbindung zwischen zwei Benutzern aufweist, würde die vom Kunden wahrgenommene Sicht des Übertragungsverlustverhaltens der Verbindung umfassender darstellen. Eine derartige Verlustmessung wird als Lautheitsgrad bezeichnet.
  • Das Ziel der Erfindung ist es, ein Kundenleitungstestgerät anzugeben, das nur eine einzige Telefonleitung benutzt, das einfacher als bekannte Vorrichtungen zu benutzen ist und das ein urnfassenderes Testergebnis als bekannte Vorrichtungen liefert.
  • Die vorliegende Erfindung sieht eine Vorrlchtung zum Testen einer Telefonleitung zwischen einem Kundentelefon und einer diesen zugeordneten örtlichen Vermittlungsstelle vor, wobei die Vorrichtung eine Feldeinheit (4) aufweist, die zwischen dem Kundentelefon und der Leitung positionierbar ist, eine Vermittlungsstelleneinheit (6), die an der Vermittlungsstelle positionierbar ist, und eine Steuereinrichtung (5), die mit der Feldeinheit zum Steuern des Betriebes der Feldeinheit und der Vermittlungsstelleneinheit zugeordnet ist, die Feldeinheit und die Vermittlungsstelleneinheit jeweils Einrichtungen (14, 22) zum Übermitteln einer Vielzahl von Frequenztönen über die Leitung aufweisen und eine Einrichtung (14, 22) zum Messen der Spannung auf der Leitung, wobei die Steuereinrichtung wirksam ist, um die Feldeinheit zu instruieren, eine Vielzahl von Frequenztönen zu der Vermittlungsstelleneinheit zur Messung einer Leitungsspannung bei jeder Frequenz zu senden, und um die Vermittlungsstelleneinheit zu instmieren, eine Vielzahl von Frequenztönen zu der Feldeinheit zur Messung der Leitungsspannung bei jeder Frequenz auszusenden, um die Vermittlungsstelleneinheit zu instruieren, die Spannungswerte, die dabei gemessen worden sind, der Feldeinheit zu senden und den Lautheitsgrad der Leitung aus den gemessenen Spannungswerten zu berechnen.
  • Vorteilhafterweise weist die Übertragungseinrichtung einer jeden Einheit (4, 6) einen Synthesizer (13, 23) auf, der angepaßt ist, um eine Vielzahl von Frequenztönen zu erzeugen. In passender Weise bildet ein entsprechendes Filter und ein Amplitudendetektor (14, 22) die Spannungsmeßeinrichtung einer jeden Einheit.
  • In vorteilhafter Weise ist die Steuereinrichtung (5) wirksam, um jedes Filter und Amplitudendetektor (14, 22) auf eine gewünschte Frequenz einzustellen, bevor der Detektor die Spannung über die Leitung (3) mißt.
  • In vorteilhafter Weise ist die Steuereinrichtung (5) wirksam, den Synthesizer (13) der Feldeinheit (4) zu instruieren, eine Vielzahl von Frequenztönen zu dem Fllter und dem Amplitudendetektor (22) der Vermittlungsstelleneinheit (6) zur Messung der Leitungsspannung bei jeder Frequenz zu senden, um den Synthesizer (23) der Vermittlungsstelleneinheit zu instruieren, eine Vielzahl von Frequenztönen zu dem Filter und dem Amplitudendetektor (14) der Feldeinheit zum Messen der Leitungsspannung bei jeder Frequenz zu senden, die Vermittlungsstelleneinheit zu instmieren, die Spannungswerte, die durch ihren Filter und Amplitudendetektor gemessen worden sind, zu der Feldeinheit zu senden und den Lautheitsgrad der Leitung aus den gemessenen Spannungswerten zu berechnen.
  • In vorteilhafter Weise ist die Steuereinrichtung wirksam, um das Filter und den Amplitudendetektor (14, 22) jeder der Einheiten (4, 6) auf jeden der Frequenztöne dann einzustellen, wenn der Synthesizer (23, 13) der anderen Einheit Frequenztöne sendet.
  • In einer bevorzugten Ausführnngsform schließt die Steuereinrichtung (5) weiterhin eine Einrichtung zum Berechnen des Echoverlustes der Leitung (3) ein.
  • In passender Weise ist die Steuereinheit (5) wirksam, die Feldeinheit (4) zu instruieren, eine Impedanz über die Leitung (3) anzuschließen, den Synthesizer (13) der Feldeinheit zu instruieren, eine Vielzahl von Frequenztönen zu der Vermittlungsstelleneinheit (6) zu senden, das Filter und den Amplitudendetektor (22) der Vermittlungsstelleneinheit auf jeden der Frequenztöne einzustellen, das Filter und den Ainplitudendetektor der Vermittlungsstelleneinheit zu instruieren, die Spannung über die Leitung (3) bei jeder dieser Frequenzen zu messen, die Vermittlungsstelleneinheit zu instruieren, die gemessenen Spannungseinheiten zu der Feldeinheit zu senden, und den Echoverlust der Leitung aus den gemessenen Spannungswerten zu beurteilen.
  • Die Steuereinrichtung schließt weiterhin eine Einrichtung zum Berechnen der Umlaufverzögerung auf der Telefonleitung (3) ein.
  • In diesem Fall kann die Vorrichtung weiterhin ein Oszilloskop aufweisen, das der Feldeinheit (4) zugeordnet ist und wobei die Steuereinrichtung (5) in der Weise ausgestaltet ist, daß sie eine vorbestimmte Impulswellenform über die Telefonleitung (3) sendet, wobei die Urnlaufverzögerung bestimmt werden kann durch Messen der Zeit zwischen dem Hin- und Rückimpuls, der auf dem Oszilloskop dargestellt wird.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Testen einer Telefonleitung (3) zwischen einem Kundentelefon (1) und einer örtlichen Vermittlungsstelle (2), die diesem zugeordnet ist, wobei das Verfahren die Schritte der Übertragung einer Vielzahl von Frequenztönen über die Leitung von einer übergeordneten Einheit (4) an dem einen Ende der Leitung zu einer untergeordneten Einheit (6) am anderen Ende der Leitung umfaßt, das Benutzen der untergeordneten Einheit, um die Spannung an der Leitung bei jeder der Frequenzen zu messen, Übertragen einer Vielzahl von Frequenztönen von der untergeordneten Einheit zu der übergeordneten Einheit, Benutzen der übergeordneten Einheit zum Messen der Spannung an der Leitung bei jeder der Frequenzen, Übertragen der gemessenen Spannungswerte von der untergeordneten Einheit zu der übergeordneten Einheit und Benutzen der gemessenen Spannungswerte, um die Lautheitsgrade für die Leitung zu berechnen.
  • Vorteilhafterweise umfaßt das Verfahren weiterhin die Schritte des Verbindens einer Impedanz über die Leitung (3), das Übertragen einer Vielzahl von Frequenztönen über die Leitung von der übergeordneten Einheit (4) zu der untergeordneten Einheit (6), Benutzen der untergeordneten Einheit, um die Spannung über die Leitung zu messen bei jeder der Frequenzen, Übertragen der gemessenen Spannungswerte von der untergeordneten Einheit zu der übergeordneten Einheit und Benutzen der gemessenen Spannungswerte, um den Echoverlust der Leitung zu berechnen.
  • Vorzugsweise weist das Verfahren weiterhin die Schritte des Sendens einer vorbestimmten Impulswellenform über die Telefonleitung (3) von der übergeordneten Einheit (4) zu der untergeordneten Einheit (6) und zurück zu der übergeordneten Einheit auf und zum Messen der Umlaufverzögerung der Leitung durch Messen der Zeit zwischen dem Hin- und Rückimpuls, der auf einem, der übergeordneten Einheit zugeordneten Oszilloskop dargestellt wird.
  • Ein Kundenleitungstestgerät, das gemäß der Erfindung aufgebaut ist, wird nun beispielhaft in Einzelheiten anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Es zeigt
  • Fig. 1 eine schematische Blockdarstellung des Testgeräts;
  • Fig. 2 ein Blockschaltungsdiagramm der Feldeinheit des Testgeräts;
  • Fig. 3 ein Blockschaltungsdiagamm der Vermittlungsstelleneinheit des Testgeräts; und
  • Fig. 4 eine Verzögerungswellenform (wie auf einem Oszilloskop zu sehen), die in einem Verzögemngstest benutzt wird.
  • Mit Bezug auf die Zeichnungen zeigt Fig. 1 das Kundenieitungstestgerät in Verbindung mit einer Kundentelefonvorrichtung 1, der ihr zugeordneten örtlichen Vermittlungsstelle 2, und eine Leitung 3, die die Telefonvorrichtung mit der örtlichen Vermittlungsstelle verbindet. Das Testgerät wird durch eine Feldeinheit 4 gebildet, einen tragbaren Computer 5 Merlin 5180 zur Steuerung der Feldeinheit und eine Vermittlungsstelleneinheit 6, die von einer einzelnen (nicht dargestellten) Computerschaltungskarte gesteuert wird.
  • Wenn die Tests innerhalb des lokalen Netzes gemacht werden, werden die separaten Einheiten 4 und 6 des Testgerätes an jedem Ende des Netzwerks verbunden. In diesem Fall ist das lokale Netzwerk zwischen der Kundenleitungsanschiußdose und der entfernten Seite der Übertragungsbrücke für eine analoge Vermittlungsstelle und der entfernten Seite des Codec einer digitalen Vermittlungsstelle. Tatsächlich kann die Vermittlungsstelleneinheit 6 nicht an diesem Bezugspunkt in der Vermittlungsstelle 2 angeordnet werden, sondern an dem Ende einer anderen Leitung in der Vermittlungsstelle. Es kann für alle Zwecke davon ausgegangen werden, daß diese Leitung eine vernachlässigbare Wirkung hat. Berücksichtigt werden können beispielsweise in einer digitalen Vermittlungsstelle der Gewinn und der Verlust der Leitungskarte, um alle Berechnungen auf den Bezugspunkt zu beziehen.
  • Die lokale Verbindung (Leitung) 3 ist, was immer zwischen dem Telefon 1 und der lokalen Vermittlungsstelle 2 angeordnet ist, z.B. eine Nebenstellenanlage (PBX) oder irgendetwas anderes. Wird das Testgerät mit einer digitalen Telefonvermittlung (Telephone Exchange Digital TDX) benutzt, kann es entweder an eine Vierdrahtleitung zum Durchführen von Verzögerungs-Echoverlust und Lautheitsgradtests angeschlossen werden oder an eine Zweidrahtleitung, um nur Lautheitsgradtests durchzuführen. Wenn es mit allen anderen Vermittlungstypen benutzt wird, kann das Testgerät nur mit einer Zweidrahtleitung verbunden werden, um Lautheitsgradtests durchzuführen.
  • Der Computer 5 hat zwei Disketteniaufwerke, Laufwerk A zur Aufnahme einer Anwendungsdiskette und Laufwerk B zur Aufnahme einer Ergebnisdiskette. Die Anwendungsdiskette enthält Programmsoftware und Dateien für alle gebräuchlichen Telefone. Die Programmsoftware steuert das Testgerät und führt den Benutzer sequentiell durch die verschiedenen Testoptionen.
  • Wie zuvor erwähnt kann die Vermittlungsstelleneinheit 6 für einen Zweidrahtbetrieb (zur Benutzung mit analogen und digitalen Vermittlungsstellen) oder für einen Vierdrahtbetrieb (zur Benutzung mit digitalen Vermittlungsstellen) angeschlossen werden. Der schaltungstechnische Aufbau der Vermittlungsstelleneinheit 6, der in Fig. 3 dargestellt ist, zeigt diese zwei alternativen Betriebsarten.
  • Die vorrangige Funktion des Testgerätes ist die Messung des "Lautheitsgrades" einer Kundenleitung. Der Begriff "Lautheitsgrad" (loudness rating) beschreibt das Übertragungsverlustverhalten einer Ende-zu-Ende-Verbindung und berücksichtigt die verschiedenen Verluste und Frequenzantworten der zwischengeschalteten Schaltungen. Für Telekommunikationsplanungszwecke besteht ein Gesamtheitlautheitsgrad (OLR) einer Verbindung aus ihrem Sendelautheitsgrad (SLR), aus ihrem Empfangslautheitsgrad (RLR) und dem kombinierten Verlust der Elemente, die die Verbindung zwischen den SLR- und RLR-Bezugspunkten bilden. Wenn die Vermittlungsstelleneinheit 6 in der lokalen Vermittlungsstelle 2 angeordnet ist, können SLR und RLR der Verbindung (Leitung 3) durch die Feldeinheit 4 gemessen werden, wenn sie beim Kunden angeschlossen ist.
  • Wenn das Leitungstestgerät zur Messung eines Verbindungslautheitsgrades benutzt wird, sieht es auch eine Angabe des Telefoninstrument-"Rückhör"- Werts vor. Rückhören (side tone) ist der Begriff, der zur Beschreibung des Empfangs von Sprache durch den Benutzer von der Telefonempfangseinheit verwendet wird, wenn der Benutzer in das Telefon spricht. Der Empfang des Rückhörens durch den Benutzer versetzt das Telefoninstmment anscheinend in den Betriebszustand, obwohl der Betrag des empfangenen Rückhörtons die Wahrnehmung des Benutzers vom Übertragungsverlustverhalten der Verbindung beeinflussen kann. Zu starkes Rückhören veranlaßt den Benutzer leiser zu sprechen oder den Telefonhandapparat weiter weg von dem Mund zu halten, was eine mögliche Abnahme empfangener Sprache bei dem Telefon des zuhörenden Teilnehmers ergibt. Ist das Rückhören zu hoch, kann das von dem Benutzer beobachtete Hintergrundgeräusch auf einen unerwünschten Pegel vergrößert werden, was dazu führt, daß die empfangene Sprache verdeckt wird und dem Kunden möglicherweise schwach erscheint. Dieses Problem ist bei einigen digitalen Nebenstellenanlagen aufgetreten. Ein zu geringes Rückhören kann den Telefonbenutzer veranlassen, zu laut zu sprechen, was dazu führt, daß der entfernte Kunde ein Unbehagen empfindet.
  • Dieser Rückhörpegel für ein Telefoninstrument wird in dB angegeben unter Bezuguahme auf einen vereinbarten internationalen Rückhörtonsbezugsstandard. Die Rückhörverdeckrate (STMR) ist der Wert des Rückhörens, der für ein Telefoninstrument beobachtet wird, verglichen mit dem internationalen Rückhörbezugsstandard.
  • Wenn das Leitungstestgerät benutzt wird, um eine Angabe von SLR-, RLR- und STMR-Werten vorzusehen, wird auch der "Einfügungsverlust" (insertion loss) der Verbindung vorgesehen. Dies kann als der Verlust betrachtet werden, der sich durch die Verbindung zwischen den Verbindungspunkten der Feldeinheit 4 und der Vermittlungsstelleneinheit 6 ergibt (in dB). Wenn das Testgerät einen Verbindungseinfügungsverlust anzeigt, ist dies auf eine Impedanz von 600 Ohm bezogen und auf eine Impedanz, die von dem emulierten Telefoninstrument abhängig ist.
  • Ein Lautheitsgradtest kann mit der Vermittlungsstelleneinheit 6 gemacht werden, wobei diese an eine Zweidraht- oder eine Vierdrahtleitung angeschlossen ist. Nach Anschluß an die Feldeinheit 2 und nach dem Einschalten wird der Benutzer durch den Test geführt, wobei ihm soweit notwendig Optionen angeboten werden. Auf diese wird mit einer einzigen Tastenbetätigung des Computers 5 geantwortet. Die folgenden Schritte sollten dann ausgeführt werden:
  • 1. Die Anwendungsdiskette wird in das Laufwerk A eingeführt und die Ergebnisdiskette wird in das Laufwerk B des Computers 5 eingeführt.
  • 2. Die Feldeinheit 4 und dann der Computer 5 werden eingeschaltet.
  • 3. Das Programm wird dann in das Testprogramm urgeladen und Datum und Zeit anzeigen. Die Frage "ist dies korrekt, y oder n eingeben" wird angezeigt. Das Eingeben von "n" wird es ermöglichen, daß Datum und Zeit unter der Bereitmeldung des Programmes geändert werden. "y" wird eingegeben, wenn Datum und Zeit korrekt sind.
  • 4. Eine Bereitmeldung wird gegeben, um die Feldeinheit 4 an das Telefon 1 und die Leitung 3 anzuschließen.
  • 5. Dieses Hauptmenü wird dann angezeigt:
  • A Führen Sie einen Übertragungstest aus
  • B Sehen Sie das Verzeichnis der Ergebnisdateien an
  • C Sehen Sie eine Ergebnisdatei an
  • D Drucken Sie eine Ergebnisdatei
  • E Löschen Sie eine Ergebnisdatei
  • Z Testprogramm verlassen
  • 6. "a" oder "A" wird gedrückt, um den Lautheitsgradtest durchzuführen.
  • 7. Jedesmal, wenn die Leistung angeschaltet wird und vor Ablauf eines Übertragungstests durchläuft das Testgerät eine Selbstabgleichroutine an diesem Punkt.
  • 8. Die Vermittlungsstelieneinheit 6 sollte nun gerufen werden. Wenn sie antwortet, wird ein 1kHz-Ton von ihrem Modem 21 (siehe Fig. 3) gehört. Irgendeine Taste des Computers 5 sollte dann gedrückt werden. Um zu verhindern, daß die Verbindung von dem Testgerät unterdrückt wird, sollte dies innerhalb einer Minute nach Herstellung der Verbindung getan werden. Die zwei Einheiten 4 und 6 des Testgeräts werden dann miteinander kommunizieren.
  • 9. Der Typ der Leitung/Vermittlungsstelle, an die die Vermittlungsstelleneinheit 6 angeschlossen ist, wird angezeigt.
  • 10a. Wenn eine Vierdrahtverbindung an der Vermittlungsstelleneinheit 6 vorliegt, werden die Abgleichwerte, die in den Rechnungen zu berücksichtigen sind, zu der Feldeinheit 4 transferiert. Die Werte werden einmal pro Verbindung an diesem Punkt in dieser Sequenz erhalten. Da es mehrere Tests gibt, die mit der Vermittlungsstelleneinheit 6 gemacht werden können, die mit einer Vierdrahtleitung verbunden ist, wird das folgende Übertragungstestmenü angezeigt, wenn diese Konfiguration vorliegt
  • A Lautheitsgradtest
  • B Echoverlusttest
  • C Verzögerungstest
  • Z Zurückgehen zum vorherigen Menü
  • "a" oder "A" wird gedrückt, um den Lautheitsgradtest durchzuführen.
  • 10b. Bei einer Zweidrahtverbindung an der Vermittlungsstelleneinheit 6 bewegt das Programm die Testsequenz zu Schritt 11.
  • 11. Ein Telefontyp wird von dem angezeigten Menü gewählt. Dies ist normalerweise der Telefontyp oder ein ähnlicher, der mit der Feldeinheit 4 verbunden ist.
  • 12. Die Wechselstromverhältnisse an den Telefonanschlüssen werden nun gemessen.
  • 13. Das Leitungsrauschen an dem Telefon wird mit einem psophometrischen gewichteten Filter gemessen.
  • 15. Die Verbindung (Leitung) 3 wird bei 14 diskreten Frequenzen in jeder Richtung gemessen.
  • 16. Alle diese Werte, die von der Vermittlungsstelleneinheit 6 gemessen worden sind, werden dann zu der Feldeinheit 4 transferiert.
  • 17. Bei einer digitalen Vermittlungsstelle und einigen Nebenstellenanlagen gibt es keine Übertragung der höchsten Testfrequenz von 4kHz. Eine entsprechende Nachricht wird angezeigt, wenn dies vorliegt. Wenn keine Übertragung bei anderen Frequenzen erfolgt, wird dies ebenso an diesem Punkt angezeigt.
  • 18. Eigenschaften der Verbindung werden berechnet und eine Ergebnistafel im Format der unten angegebenen Tafel wird angezeigt, die lediglich beispielhaft ist, um das Format der Ergebnisse darzustellen.
  • Leitungsstrom = 56.0mA Leitungsspannung = 11,6V Leitungsrauschen = 59dBmP Leitung Z Frequenz Hz Mod arg 600 Lins dB 600 Linr dB Lins dB Linr dB
  • SLR = 2,7m RLR = 3,8 STMR =10,9
  • Wobei
  • Leitungsstrom und Leitungsspannung der Strom und die Spannung sind, die an den Telefonanschlüssen gemessen worden sind. Leitungsrauschen ist das psophometrisch gewichtete Leitungsrauschen. freq listet die Frequenzen auf, bei denen die Messungen und anschließend die Berechnungen durchgeführt worden sind.
  • Leitung Z ist die Leitungsimpedanz, gesehen von dem Telefon 1 in Richtung auf die Telefonvermittlungsstelle 2.
  • 600Lins & 600Linr sind die gemessenen Einfügungsverluste für die Verbindung in einer 600 Ohm-Umgebung (Hinweis: Bei Benutzung mit einer TXD-Vermittlung sind dies die Verluste gegenüber dem 0 dBr-Punkt).
  • Lins & Linr sind die Einfügungsverluste zwischen der Vermittlungsstelleneinheit 6 und der Feldeinheit 4 bezogen auf die Telefonimpedanz und 600 Ohm.
  • SLR ist der Sendelautheitsgrad.
  • RLR ist der Empfangslautheitsgrad.
  • STMR ist der Rückhörverdeckungsgrad.
  • Die aktuellen Messungen, die während der Lautheitsgradprüfung durchgeführt werden, werden nun in weitergehenden Einzelheiten anhand der Figuren 2 und 3 beschrieben. Die erste Maßnahme, die durchzuführen ist, ist das Messen der Gleichstromverhältnisse am Kundentelefon 1 unter Benutzung der Feldeinheit 4. Die Spannung über der Telefonieitung 3 und dann, um den Leitungsstrom zu bestimmen, die Spannung über einem 1 Ohm-Widerstand R1 in Reihe mit dem Telefon werden durch eine Wechselstrommeßeinheit 11 einschließlich Operationsverstärkern und einem Analog-/Digitalwandler gemessen. Der korrekte Datenblock für die Leitungsbedingungen und die Betriebseigenschaften des Kundentelefons wird von der relevanten Telefondatendatei erhalten. Auch wird die Leitungshaltekomponente 12 so eingestellt, daß der Wechselstromwiderstand des Telefons 1 durch die Feldeinheit 4 nachgebildet wird. Die Relais RL1 und RL2 werden dann aktiviert, so daß das Testgerät mit der Leitung verbunden wird. Die Feldeinheit 4 teilt der Vermittlungsstelleneinheit 6 mit, daß eine Vielzahl von Frequenzen erhalten wird und teilt dann mit, daß sie die erste Frequenz senden wird. Die Vermittlungsstelleneinheit 6 schließt dann einen 600 Ohm Abschluß R11 über die Leitung durch Betätigung des Relais RL14. Die Feldeinheit 4 stellt ihren Synthesizer 13 und den Filter/Detektor 14 auf die korrekte Frequenz ein und verbindet den Synthesizer mit der Leitung 3 über das Relais RL6. Der Filter/Detektor 14 mißt die Spannung von dem Synthesizer 13 (mit dem abgeschalteten Relais RL5), die Spannung über die Leitung (mit dem eingeschalteten Relais RL5) und die Phase über einen 600 Ohm-Widerstand R2, der dem Synthesizer 13 zugeordnet ist. Die Vermittlungsstelleneinheit 6 stellt ihren Filter/Detektor 22 auf die korrekte Frequenz ein und mißt den Pegel auf der Leitung über das Relais RL14. Das Modem 15 der Feldeinheit 4 wird dann auf die Leitung über das Relais RL3 geschaltet und das Modem 21 der Vermittlungsstelleneinheit 6 wird über das Relais RL13 geschaltet. Dies wird für die 14 verschiedenen Frequenzen abwechselnd wiederholt.
  • Die Feldeinheit 4 teilt dann der Vermittlungsstelleneinheit 6 mit, daß eine Vielzahl von Frequenzen gesendet wird und teilt dann mit, daß es die erste Frequenz senden wird. Die Feldeinheit 4 verbindet einen 600 Ohm-Abschluß R3 über die Leitung mittels des Relais RL4. Die Vermittlungsstelleneinheit 6 stellt ihren Synthesizer 23 und den Filter/Detektor 22 auf die korrekte Frequenz ein und verbindet sie mit der Leitung über die Relais RL15 und RL16. Es mißt die Spannung über die Leitung. Die Feldeinheit 4 stellt dann ihren Filter/Detektor 14 auf die korrekte Frequenz ein und mißt den Pegel auf der Leitung über das eingeschaltete Relais RL5. Beide Einheiten 4 und 6 schalten dann ihre Modems 15 bzw. 21 auf die Leitung. Dies wird für die 14 Frequenzen abwechselnd wiederholt.
  • Die Feldeinheit 4 teilt dann der Vermittlungsstelleneinheit 6 mit, die gemessenen Werte zu senden und berechnet dann die Leitungsimpedanz, Einfügungsverluste und Lautheitsgrade.
  • Wenn die Vermittlungsstelleneinheit 6 für eine Verbindung zu einer Vierdrahtleitung eingestellt ist, sind die Relais RL18 und RL19 in Betrieb. Die Vermittlungsstellenheit 6 mißt zuerst den Verlust über ihre Leitungsumsetzer. Werte werden für jede der 14 Frquenzen gemessen. Ist die Vermittlungsstelleneinheit 6 für eine Verbindung an eine Zweidrahtleitung eingestellt, sind die Relais RL18 und RL19 nicht in Betrieb. Normalerweise überwacht die Vermittlungsstelleneinheit 6 ihre Telefonleitung auf einen kommenden Ruf. Im Zweidrahtbetrieb überwacht sie die Leitung auf Ruf mit ihrem Rufdetektor 24. Im Vierdrahtbetrieb überwacht sie die Leitung auf Strom, der vOn ihrer Leitungsstromspeiseschaltung gezogen wird. Wenn die Vermittlungsstelleneinheit 6 einen Ruf im Zweidrahtbetrieb findet, verbindet sie ihre Leitungshaltekomponente 25 über das Relais RL12; und im Vierdrahtbetrieb dreht sie die Polarität der Leitungsspeisespannung über das Relais RL21 um. Sie verbindet ihr Modem 21 mit der Leitung über das Relais RL13 und überwacht die Leitung auf die Einleitungsnachricht ("sign-on" message) von der Feldeinheit 4. Es ist für die Feldeinheit 4 erforderlich, mit der Vermittlungsstelleneinheit 6 alle 30 Sekunden oder in ähnlicher Weise zu kommunizieren, um die Verbindung aufrechtzuerhalten und zu verhindern, daß die Vermittlungsstelleneinheit deaktiviert wird.
  • Wenn das Leitungstestgerät in seinem Vierdrahtbetrieb benutzt wird, ist es in der Lage, dem Benutzer das Leistungsmerkmal anzubieten, einen Verbindungsechoverlust zu messen, einen Stabilitätsverlust und eine Umlaufverzögerung. Die Konzeptionen dieser Quantitäten und ihre Wirkung auf die Beurteilung durch den Kunden hinsichtlich des Verbindungsübertragungsverhaltens wird nun beschrieben.
  • Einwegverzögerung und Endverzögerung
  • Siguale, die von einem Ende zu dem anderen Ende einer Telefonverbindung zu übertragen sind, unterliegen einer endlichen Zeitverzögerung, da sie durch die zwischengeschalteten Schaltungen, die die Telefonverbindung zwischen den Benutzern bilden, sich hindurchbewegen. Diese Zeitverzögerung wird als Einwegverzögerung der Verbindung bezeichnet.
  • Die Addition eines Verbindungseinwegverzögerungswertes in beiden Richtungen der Übertragung liefert die Umlaufverzögerung der Verbindung. Wenn das Leitungstestgerät im Vierdrahtbetrieb benutzt wird, kann die Umlaufverzögerung zwischen einem Kundentelefon und dem Verbindungspunkt mit der Vermittlungsstelleneinheit wie im folgenden beschrieben gemessen werden.
  • Echo und Echoverlust
  • Die Übertragung von Signalen zwischen einem Ende und dem anderen Ende einer Telefonverbindung wird einer Einwegverzögerung unterliegen; und da die Einwegverzögerung in jeder Übertragungsrichtung innerhalb der Verbindung (Umlaufverzögerung) zunimmt, können Sprach-"Echos" von dem Kunden wahrgenommen werden, der spricht (Sprecher-Echo). Wenn die Umlaufverzögerung einen unbedeutend kleinen Wert hat, addiert sich das Sprecher-Echo mit dem Rückhörwert der Kundentelefonvorrichtung. Eine längere Umlaufverzögerung kann dazu führen, daß das Sprecher-Echo von dem Kunden beobachtbar ist.
  • Digitalverbindungen und Verbindungen über größere Distanzen in einem analogen Netzwerk trennen die Übertragungsrichtungen, um die Regeneration oder die Verstärkung der Signale zu ermöglichen, die zu übertragen sind. Zweidraht-/Vierdrahtumwandlungsschaltungen werden benutzt, um einen Vierwegebetrieb auf derartigen Strecken vorzusehen.
  • Ein Sprecher-Echo tritt auf, wenn Sprachsignale zu dem Sprecher reflektiert werden von entfernten Zweidraht./Vierdrahtumwandlungsschaltungen. Der subjektive Effekt auf den Sprecher wird bestimmt durch den Pegel des Sprachechos, zusammen mit der Verzögerungszeit für das Sprachecho, das zu dem Sprecher zurückzuführen ist (Umlaufverzögerung). Diese Zeitverzögemng (Umlaufverzögerung) wird sich aus der Einwegverzögerung bis zu dem Punkt, an dem das Sprachsignal reflektiert wird, und der Einwegverzögerung innerhalb des Pfades zurück zu dem Sprecher zusammensetzen. Wenn die Umlaufverzögemng weniger als einige wenige Millisekunden beträgt, dann erhöht das Sprachecho das Kundentelefonvorrichtungsrückhören; aber da der Endverzögemngswert zunimmt, wird das Sprachecho unterschiedlich von dem Rückhören und kann für den Sprecher störend werden.
  • Sprecher-Echo wird normalerweise kontrolliert, indem sichergestellt wird, daß der Empfang-/Übertragungsverlust eingeführt durch eine Zweidraht- /Vierdrahtumwandlungsschaltung hinreichend ist, um jedes Echosignal auf einen Pegel zu dämpfen, bei dem es subjektiv den Benutzer nicht stört. Echoverlust wird definiert als gewichteter Verlustwert, der an dem "Äqui- Referenzpegel"-Punkt beobachtet wird und für das Netz der British Telecom ist dieser Bezugspunkt normalerweise der 0 dBr-Punkt.
  • Stabilität und Stabilitätsverlust
  • Eine Vierdrahtschaltung wird als stabil betrachtet, wenn sie zuverlässig Informationen zwischen Benutzern überträgt, ohne in einen Oszillationszustand zu kommen und einen Gleichgewichtszustand aufrechtzuerhalten während der Zeit, in der die Schaltung nicht in Benutzung ist, sondern noch in einem Aktivierungszustand.
  • Es kann verhindert werden, daß eine Vierdrahtschaltung in einen Oszillationszustand gerät, wenn ausreichend Verlust über den Vierdrahtabschluß der Zweidraht-/Vierdrahtumwandlungsschaltung aufrechterhalten wird. Dieser Verlust wird "Stabilitätsverlust" genannt und wird an einem 0 dBr- Vierdrahtbezugspunkt im Frequenzbereich 0-4 kHz zwischen dem Empfangs- und dem Übertragungsvierdrahtabschluß mit irgendeiner Impedanz, die den Zweidraht abschließt, gemessen.
  • Wie zuvor erwähnt, kann das Testgerät benutzt werden, um den Echoverlusttest, den Stabilitätsverlusttest und den Verzögerungstest durchzuführen. Die ersten beiden dieser Tests werden in der folgenden Weise durchgeführt:
  • Ein Echoverlusttest kann nur durchgeführt werden, wenn die Vermittlungsstelleneinheit 6 mit einem analogen Vierdrahtverbindungspunkt in einer digitalen Vermittlungsstelle verbunden ist. Nach Anschluß der Feldeinheit 6 und nach deren Einschalten wird der Benutzer durch den Test geführt, wobei ihm Optionen, soweit notwendig, angeboten werden. Auf diese wird mit einer einzigen Tastenbetätigung des Computers 5 geantwortet. Die folgenden Schritte sollten dann ausgeführt werden:
  • 1. Die Anwendungsdiskette wird in das Laufwerk A eingeführt und die Ergebnisdiskette wird in das Laufwerk B des Computers 5 eingeführt.
  • 2. Der Tester 4 und dann der Computer 5 werden eingeschaltet.
  • 3. Das Programm wird dann in das Testprogramm urgeladen und Datum und Zeit anzeigen. Die Frage "ist dies korrekt, y oder n eingeben" wird angezeigt. Das Eingeben von "n" wird es ermöglichen, daß Datum und Zeit unter der Bereitmeldung des Programms geändert werden. "y" wird eingegeben, wenn Datum und Zeit korrekt sind.
  • 4. Eine Bereitmeldung wird gegeben, um die Feldeinheit 4 an das Telefon 1 und die Leitung 3 anzuschließen.
  • 5. Dieses Hauptmenü wird dann angezeigt:
  • A Führen Sie einen Übertragungstest aus
  • B Sehen Sie das Verzeichnis der Ergebnisdateien an
  • C Sehen Sie eine Ergebnisdatei an
  • D Drucken Sie eine Ergebnisdatei
  • E Löschen Sie eine Ergebnisdatei
  • Z Testprogramm verlassen
  • 6. "a" oder "A" wird gedrückt, um den Echoverlusttest durchzuführen.
  • 7. Jedesmal, wenn die Leistung angeschaltet wird und vor Ablauf eines Übertragungstests durchläuft das Testgerät eine Selbstabgleichroutine an diesem Punkt.
  • 8. Die Vermittlungsstelleneinheit 6 sollte nun gerufen werden. Wenn sie antwortet, wird ein 1kHz-Ton von ihrem Modem 21 (siehe Fig. 3) gehört. Irgendeine Taste des Computers 5 sollte dann gedrückt werden. Um zu verhindern, daß die Verbindung von dem Testgerät unterdrückt wird, sollte dies innerhalb einer Minute nach Herstellung der Verbindung getan werden. Die zwei Einheiten 4 und 6 des Testgeräts werden dann miteinander kommunizieren.
  • 9. Der Typ der Leitung/Vermittlungsstelle, an die die Vermittlungsstelleneinheit 6 angeschlossen ist, wird angezeigt. Kalibrierungswerte, die bei den Berechnungen in Betracht gezogen werden müssen, werden zu der Feldeinheit 4 übertragen. Diese Werte werden einmal pro Verbindung an diesem Punkt in der Sequenz erhalten.
  • 10. Das folgende Übertragungstestmenü wird angezeigt, wenn diese Konfiguration vorliegt:
  • A Lautheitsgradtest
  • B Echoverlusttest
  • C Verzögerungstest
  • Z Zurückgehen zum vorherigen Menü
  • 11. "b" oder "B" wird betätigt, um den Echoverlusttest durchzuführen.
  • 12. Ein Menü für den Abschluß, der über die Leitung 4 bei der Feldeinheit 4 plaziert wird, wird gegeben:
  • A 600 Ohm
  • B Kompleximpedanz (B56305)
  • C Telefon
  • 13. Die 600 Ohm und die B56305 Kompleximpedanz-Abschlüsse werden intern vorgesehen. Wenn das Telefon 1 als Abschluß gewählt wird, sollte es so angeordnet sein, daß es an einer ruhigen Stelle mit seinem Handapparat ist, der auf einer nichtreflektierenden Oberfläche, wie beispielsweise einem Kissen, ruht. Wenn diese Wahl getroffen wird, muß der Test sorgfältig durchgeführt werden, da Raumgeräusch oder die Kopplung von Tönen von Handapparatempfänger zu Handapparatübertrager ungenaue Ergebnisse bewirken werden.
  • 14. Die Verbindung wird bei 16 Frequenzen durch die Vermittlungsstelleneinheit 6 gemessen.
  • 15. Alle Werte, die von der Vermittlungsstelleneinheit 6 gemessen werden, werden zu der Feldeinheit 4 übermittelt.
  • 16. Der Verlust und der Echoverlust der Verbindung werden berechnet und im Format der folgenden Tabelle angezeigt, die nur beispielhaft ist, um das Format der Ergebnisse darzustellen. Frequenz Hz Verlust dB
  • Echoverlust 23,3 dB
  • Stabilitätsverlust mit 600 Ohm Abschluß = 17,5 dB
  • Eine Option, die Ergebnisse auf die Ergebnlsdiskette zu speichern, wird dann gegeben.
  • 17. Das folgende Menü wird angezeigt:
  • A (Wiederhole) Übertragungstest auf dieser Verbindung
  • B Verzeichnis der Ergebnisdateien ansehen
  • C Ergebnisdatei ansehen
  • D Deaktivieren dieser Verbindung
  • Dieser Test ist dann vollständig, aber eine Option wird gegeben, um diese Verbindung für einen wiederholten Test zu halten. Wenn ein anderer Test auf derselben Verbindung nicht erforderlich ist, dann führt das Betätigen von "d" oder "D" dazu, daß der Ruf deaktiviert wird, und das Programm geht zurück zu dem Hauptmenu.
  • Die aktuellen Messungen, die während des Echoverlusttestes durchgeführt werden, werden nun in weiteren Einzelheiten anhand der Figuren 2 und 3 beschrieben. Zunächst teilt die Feldeinheit 4 der Vermittlungsstelleneinheit 6 mit, ein Echoverlustwobbeln vorzunehmen und teilt die erste Frequenz mit, die zu benutzen ist. Die Feldeinheit 4 verbindet den gewählten Abschluß über die Leitung 3. Die Vermittlungsstelleneinheit 6 stellt ihren Synthesizer 23 und den Filter/Detektor 22 auf die korrekte Frequenz ein und verbindet sie mit der Leitung 3 über Relais RL 15 und RL 16. Mit ihrem Filter/Detektor 22 rnißt sie die Spannung, die zu der Leitung 3 (über Relais RL 15) gesendet wird und die, die von der Leitung 3 (über Relais RL 15) zurückerhalten wurde. Beide Einheiten 4 und 6 schalten dann ihre Modems 15 bzw. 21 auf die Leitung. Dies wird für die 14 Frequenzen abwechselnd wiederholt.
  • Die Feldeinheit 4 teilt dann der Vermittlungsstelleneinheit 6 mit, die gemessenen Werte zu senden und berechnet dann den Verlust bei jeder Frequenz und dann den Echoverlust.
  • Der Verzögerungstest wird in der folgenden Weise durchgeführt:
  • Ein Verzögerungstest kann nur gemacht werden, wenn die Vermittlungsstelleneinheit 6 mit einem analogen Vierdrahtverbindungspunkt in einer digitalen Vermittlungsstelle verbunden ist. Nach Anschluß der Feldeinheit 4 und deren Einschaltung wird der Benutzer durch den Test geführt, der Optionen, soweit notwendig, anbietet. Diesen wird durch eine einzelne Betätigung einer Taste des Computers 5 entsprochen. Obwohl das Leitungstestgerät den einfallenden Impuls für diesen Test generiert, muß der zurückgekommene Impuls gesehen werden und die Verzögerung muß auf einem (nicht dargestellten) elektrisch isolierten Oszilloskop gemessen werden. Ein Zweiausgangsadapter wird in die Kundenanschlußdose geschaltet. Die Feldeinheit 4 und die Leitungsteststeckdose werden mit diesem verbunden. Das elektrisch isolierte Oszilloskop wird mit den Stiften 2 und 5 des Leitungsanschlußteststeckers verbunden.
  • Die folgende Testsequenz wird nun auftreten:
  • 1. Die Anwendungsdiskette wird in das Laufwerk A eingeführt und die Ergebnisdiskette wird in das Laufwerk B des Computers 5 eingeführt.
  • 2. Der Tester 4 und dann der Computer 5 werden eingeschaltet.
  • 3. Das Programm wird dann in das Testprogramm urgeladen und Datum und Zeit anzeigen. Die Frage "ist dies korrekt, y oder n eingeben" wird angezeigt. Das Eingeben von "n" wird es ermöglichen, daß Datum und Zeit unter der Bereitmeldung des Programmes geändert werden. "y" wird eingegeben, wenn Datum und Zeit korrekt sind.
  • 4. Eine Bereitmeldung wird gegeben, um die Feldeinheit 4 an das Telefon 1 und die Leitung 3 anzuschließen. Der Zweiausgangsadapter wird in die Kundenanschlußdose gesteckt und die Feldeinheit 4 wird mit einer Steckdose und der Teststecker mit der anderen verbunden. Das Oszilloskop wird über die Stifte 2 und 5 des Teststeckers verbunden.
  • 5. Dieses Hauptmenü wird dann angezeigt
  • A Führen Sie einen Übertragungstest aus
  • B Sehen Sie das Verzeichnis der Ergebnisdateien an
  • C Sehen Sie eine Ergebnisdatei an
  • D Drucken Sie eine Ergebnisdatei
  • E Löschen Sie eine Ergebnisdatei
  • Z Testprogramm verlassen
  • 6. "a" oder "A" wird gedrückt, um den Lautheitsgradtest durchzuführen.
  • 7. Jedesmal, wenn die Leitung angeschaltet wird und vor Ablauf eines Übertragungstests durchläuft das Testgerät eine Selbstabgleichroutine an diesem Punkt.
  • 8. Die Vermittlungsstelleneinheit 6 sollte nun gerufen werden. Wenn sie antwortet, wird ein 1kHz-Ton von ihrem Modem 21 (siehe Fig. 3) gehört. Irgendeine Taste des Computers 5 sollte dann ge drückt werden. Um zu verhindern, daß die Verbindung von dem Testgerät unterdrückt wird, sollte dies innerhalb einer Minute nach Herstellung der Verbindung getan werden. Die zwei Einheiten 4 und 6 des Testgeräts werden dann miteinander kommunizieren.
  • 9. Der Typ der Leitung/Vermittlungsstelle, an die die Vermittlungsstelleneinheit 6 angeschlossen ist, wird angezeigt. Kalibrlerungswerte, die bei den Berechnungen in Betracht gezogen werden müssen, werden zu der Feldeinheit 4 übertragen. Diese Werte werden einmal pro Verbindung an diesem Punkt in der Sequenz erhalten.
  • 10. Das folgende Übertragungstestmenü angezeigt, wenn diese Konfiguration vorliegt:
  • A Lautheitsgradtest
  • B Echoverlusttest
  • C Verzögerungstest
  • Z Zurückgehen zum vorherlgen Menü
  • 11. "c" oder "C" wird betätigt, um den Verzögerungstest durchzuführen.
  • 12. Das folgende Impulswellenformenmenü wird dann angezeigt:
  • A 0,5 v-Impuls alle 10 ms
  • B 0,75 v-Impuls alle 10 ms
  • C 0,5 v-Impuls alle 30 ms
  • D 0,75 v-Impuls alle 30 ms
  • E 0,5 v-Impuls alle 50 ms
  • F 0,75 v-Impuls alle 50 ms
  • 13. Die drei Wiederholungsraten erlauben eine Variation in der Verzögerungszeit in dem gemessenen Netzwerk. Anfänglich sollte ein 0,5 v-Impuls mit der längsten Wiederholungsrate gewählt werden. Wenn anschließend gefunden wird, daß die Verzögemng geringer ist als eine der anderen Wiederholungsraten, sollte sie ausgewählt werden. Hochverlustverbindungen können einen 0,75 v-Impuls für zusätzliche Klarheit erfordern. Der Buchstabe, der der erforderlichen Pulswellenform entspricht, sollte durch Betätigen der entsprechenden Taste auf dem Computer 5 eingegeben werden.
  • 14. Eine Nachricht wird angezeigt, die lautet: "Irgendeine Taste betätigen, um den Test zu beenden - es kann eine Verzögerung bis zu 30 Sekunden eintreten, bis dem entsprochen wird". Mit diesem Test bildet die Feldeinheit 4 einen WiederhoIungsimpuls für 30 Sekunden, nachdem es eine Modemnachricht zu der Vermittlungsstelleneinheit 6 sendet, um zu bestätigen, daß die Verbindung noch gehalten wird. Sie setzt dann das Senden des Impulses fort.
  • 15. Das Oszilloskop wird justiert, bis eine Anzeige gemäß Fig.4 zu sehen ist. Eine Angabe der Kundenumiaufverzögerung ist gegeben durch Betrachten der Zeit zwischen dem Hin- und Rückimpuls.
  • Am Ende eines Lautheitsgradtests oder eines Echoverlusttests können die Ergebnisse in eine Datei auf einer Diskette im Laufwerk B aufgenommen werden. Dies bildet eine Zeichendatei, die ausgedruckt werden kann oder zu einer anderen Zeit geprüft werden kann. Das Verzeichnis der Ergebnisdateien, die schon gespeichert sind und deren Inhalte können auch angesehen werden. Bei dem Abschluß eines Lautheitratentests oder eines Echoverlusttests wird die Frage "Testergebnisse in einer Datei auf der Diskette speichern?, y oder n eingeben" angezeigt. Die Betätigung der Taste "y" führt zu einer Eingabe einer Sequenz, bei der Einzelheiten der Verbindung und die Ergebnisse auf der Ergebnisdiskette im Laufwerk B unter einem Dateinamen abgespeichert werden, der von dem Benutzer gewählt wird.

Claims (18)

1. Vorrichtung zum Testen einer Telefonleitung (3) zwischen einem Kundentelefon (1) und einer örtlichen Vermittlungsstelle (2), die diesen zugeordnet ist, wobei die Vorrichtung eine Feldeinheit (4) aufweist, die zwischen dem Kundentelefon und der Leitung positionierbar ist, eine Vermittlungsstelleneinheit (6), die an der Vermittlungsstelle positionierbar ist, und eine Steuereinrichtung (5), die mit der Feldeinheit zum Steuern des Betriebes der Feldeinheit und der Vermittlungsstelleneinheit zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldeinheit und die Vermittlungsstelleneinheit jeweils Einrichtungen (14, 22) zum Übermitteln einer Vielzahl von Frequenztönen über die Leitung aufweisen und eine Einrichtung (14, 22) zum Messen der Spannung auf der Leitung, wobei die Steuereinrichtung wirksam ist, um die Feldeinheit zu instruieren, eine Vielzahl von Frequenztönen zu der Vermittlungsstelleneinheit zur Messung einer Leitungsspannung bei jeder Frequenz zu senden, und um die Vermittlungsstelleneinheit zu instruieren, eine Vielzahl von Frequenztönen zu der Feldeinheit zur Messung der Leitungsspannung bei jeder Frequenz auszusenden, um die Vermittlungsstelleneinheit zu instruieren, die Spannungswerte, die dabei gemessen worden sind, der Feldeinheit zu senden und den Lautheitsgrad der Leitung aus den gemessenen Spannungswerten zu berechnen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Übertragungseinrichtung einer jeden Einheit (4, 6) einen Synthesizer (13, 23) aufweist, der angepaßt ist, um eine Vielzahl von Frequenztönen zu erzeugen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei jeder Synthesizer (13, 23) angepaßt ist, 14 Standardfrequenztöne zu erzeugen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Übertragungseinrichtung (13, 23) jeder Einheit (4, 6) ferner ein Modem (15, 21) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei ein Filter und ein Amplitudendetektor (14, 22) die Spannungsmeßeinrichtung einer jeden Einheit bildet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Steuereinrichtung (5) wirksam ist, um jedes Filter und Ainplitudendetektor (14, 22) auf eine gewünschte Frequenz einzustellen, bevor der Detektor die Spannung über die Leitung (3) mißt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Steuereinrichtung (5) wirksam ist, den Synthesizer (13) der Feldeinheit (4) zu instruieren, eine Vielzahl von Frequenztönen zu dem Filter und dem Amplitudendetektor (22) der Vermittlungsstelleneinheit (6) zur Messung der Leitungsspannung bei jeder Frequenz zu senden, um den Synthesizer (23) der Verrnittiungsstelleneinheit zu instruieren, eine Vielzahl von Frequenztönen zu dem Filter und dem Amplitudendetektor (14) der Feldeinheit zum Messen der Leitungsspannung bei jeder Frequenz zu senden, die Vermittlungsstelleneinheit zu instruieren, die Spannungswerte, die durch ihren Filter und Amplitudendetektor gemessen worden sind, zu der Feldeinheit zu senden und den Lautheitsgrad der Leitung aus den gemessenen Spannungswerten zu berechnen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Steuereinrichtung (5) wirksam ist, um das Filter und den Ainplitudendetektor (14, 22) jeder der Einheiten (4, 6) auf jeden der Frequenztöne dann einzustellen, wenn der Synthesizer (23, 13) der anderen Einheit Frequenztöne sendet.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei die Steuereinrichtung (5) weiterhin eine Einrichtung zum Berechnen des Echoverlustes der Leitung (3) einschließt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei die Steuereinheit (5) wirksam ist, die Feldeinheit (4) zu instruieren, eine Impedanz über die Leitung (3) anzuschließen, den Synthesizer (13) der Feldeinheit zu instruieren, eine Vielzahl von Frequenztönen zu der Vermittlungsstelleneinheit (6) zu senden, das Filter und den Amplitudendetektor (22) der Vermittlungsstelieneinheit auf jeden der Frequenztöne einzustellen, das Filter und den Amplitudendetektor der Vermittlungsstelleneinheit zu instruieren, die Spannung über die Leitung (3) bei jeder dieser Frequenzen zu messen, die Vermittlungsstelleneinheit zu instruieren, die gemessenen Spannungseinheiten zu der Feldeinheit zu senden, und den Echoverlust der Leitung aus den gemessenen Spannungswerten zu beurteilen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, wobei die Steuereinrichtung (5) weiterhin eine Einrichtung zum Berechnen der Umlaufverzögerung auf der Telefonleitung (3) einschließt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, die weiterhin ein Oszilloskop aufweist, die der Feldeinheit (4) zugeordnet ist und wobei die Steuereinrichtung (5) in der Weise ausgestaltet ist, daß sie eine vorbestimmte Impulswellenform über die Telefonieitung (3) sendet, wobei die Umlaufverzögerung bestimmt werden kann durch Messen der Zeit zwischen dem Hin- und Rückimpuls, der auf dem Oszilloskop dargestellt wird.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei ein Mikrocomputer (5) die Steuereinrichtung bildet.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, wobei der Microcomputer (5) programmiert ist, daß auf Dateien zugegriffen werden kann, die Blocks von Daten beinhalten, die sich auf Betriebscharakteristiken eines jeden einer vorbestimmten Anzahl von Telefonen beziehen.
15. Verfahren zum Testen einer Telefonleitung (3) zwischen einem Kundentelefon (1) und einer örtlichen Vermittlungsstelle (2), die diesem zugeordnet ist, wobei das Verfahren die Schritte der Übertragung einer Vielzahl von Frequenztönen über die Leitung von einer übergeordneten Einheit (4) an dem einen Ende der Leitung zu einer untergeordneten Einheit (6) am anderen Ende der Leitung umfaßt, das Benutzen der untergeordneten Einheit, um die Spannung an der Leitung bei jeder der Frequenzen zu messen, Übertragen einer Vielzahl von Frequenztönen von der untergeordneten Einheit zu der übergeordneten Einheit, Benutzen der übergeordneten Einheit zum Messen der Spannung an der Leitung bei jeder der Frequenzen, Übertragen der gemessenen Spannungswerte von der untergeordneten Einheit zu der übergeordneten Einheit und Benutzen der gemessenen Spannungswerte, um die Lautheitsgrade für die Leitung zu berechnen.
16. Verfahren nach Anspruch 15, das weiterhin die Schritte des Verbindens einer Impedanz über die Leitung (3) umfaßt, das Übertragen einer Vielzahl von Frequenztönen über die Leitung von der übergeordneten Einheit (4) zu der untergeordneten Einheit (6), Benutzen der untergeordneten Einheit, um die Spannung über die Leitung zu messen bei jeder der Frequenzen, Übertragen der gemessenen Spannungswerte von der untergeordneten Einheit zu der übergeordneten Einheit und Benutzen der gemessenen Spannungswerte, um den Echoverlust der Leitung zu berechnen.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, das weiterhin die Schritte des Sendens einer vorbestimmten Impulswellenform über die Telefonleitung (3) von der übergeordneten Einheit (4) zu der untergeordneten Einheit (6) und zurück zu der übergeordneten Einheit aufweist und zum Messen der Umlaufverzögerung der Leitung durch Messen der Zeit zwischen dem Hin- und Rückimpuls, der auf einem, der über. geordneten Einheit zugeordneten Oszilloskop dargestellt wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, wobei es weiterhin die Schritte des Benutzens eines Mikrocomputers (5) aufweist zum Zugreifen auf Dateien, die Blocks von Daten bezüglich der Betriebseigenschaften einer vorbestimmten Anzahl von Telefonen enthalten, das Auffinden von Daten, die für das Kundentelefon (1) geeignet sind und Benutzen dieser Daten bei der Berechnung der Lautheitsgrade für die Leitung (3).
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