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DE68913918T2 - Schutzvorrichtung für Zylinderschlösser. - Google Patents

Schutzvorrichtung für Zylinderschlösser.

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DE68913918T2
DE68913918T2 DE68913918T DE68913918T DE68913918T2 DE 68913918 T2 DE68913918 T2 DE 68913918T2 DE 68913918 T DE68913918 T DE 68913918T DE 68913918 T DE68913918 T DE 68913918T DE 68913918 T2 DE68913918 T2 DE 68913918T2
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DE
Germany
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plate
door
cylinder
piece
housing
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DE68913918T
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Pierre Robert Paul Fredon
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CAVERS CHOISY LE ROI ETS
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CAVERS CHOISY LE ROI ETS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/16Use of special materials for parts of locks
    • E05B15/1614Use of special materials for parts of locks of hard materials, to prevent drilling
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/16Use of special materials for parts of locks
    • E05B15/1614Use of special materials for parts of locks of hard materials, to prevent drilling
    • E05B2015/1628Free-rotating protecting covers or discs

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  • Soil Working Implements (AREA)
  • Actuator (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schutz eines Schließzylinderiechanismus und insbesondere auf eine solche Vorrichtung, die sich an derartige existierende Mechanismen anpaßt, ohne diese zu verändern.
  • Schließzylindermechanismen wie beispielsweise Riegel, vor allem die, die sich an Eingangstüren von Wohnungen befinden, sind oft Angriffen von Einbrechern ausgesetzt. Diese Riegel weisen gewöhnlich einen Zylinder oder ein kleines, faßförmiges Gehäuse auf, der bzw. das durch die Tür hindurchgeht und mit Schrauben oder anderen Anbringungsmitteln auf einer inneren Tragplatte des Gehäuses des Riegelmechanismus befestigt ist. Um die Tür zu öffnen, gehen die Einbrecher normalerweise wie folgt vor: durch Abscheren oder Herausreißen der Befestigungsschrauben springt der Zylinder heraus, so daß Zugriff auf den Riegelmechanismus besteht. Das notwendige Abscheren oder Herausreißen wird z. B. dadurch erreicht, daß mit Hilfe einer Zange am Zylinder ein Drehmoment angelegt wird. Dieses Vorgehen ist nur möglich, wenn der Zylinder weit genug von der Türoberfläche hervorsteht. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, gewaltsam ein Schraubwerkzeug in das Loch des Zylinders einzuführen, um dieses Werkzeug in diesem Loch zu verkeilen und anschließend, mit Hilfe dieses Werkzeugs, am Zylinder eine axiale Zugkraft anzulegen, um die Befestigungsschrauben des Zylinders zu zerbrechen oder herauszureißen. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, daß man den Riegel herausreißt, indem man axiale Schläge oder Stöße auf den Zylinder ausfühft. Eine vierte Möglichkeit des Angriffs besteht darin, den Riegel anzugreifen, indem der Zylinder oder Schließvorrichtungen durchbohrt werden.
  • Um diesen Angriffen standhalten zu können, hat man Riegel erdacht, deren Zylinder, sofern dieser aus der Tür herausragt, einen externen Ring trägt, der zur Drehung auf dem Zylinder angebracht ist. So kann man die Befestigungsschrauben des Zylinders nicht abscheren, indem ein Drehmoment auf den Ring angelegt wird, der auf dem Zylinder leer dreht. Man hat auch eine Schutzplatte vorgeschlagen, die auf der Tür über dem äußersten Ende des Zylinders befestigt wird und die eine kegelstumpfförmige Verstärkung auf der Höhe des Zylinders darstellt, um zu verhindern- daß man auf das vorspringende, äußerste Ende des Zylinders Zugriff nehmen kann.
  • Diese Schutzvorrichtungen sind bei axialen Angriffen unwirksam. Um diesen standhalten zu können, hat man einen Riegel erdacht, dessen vorspringender Zylinder mit einem festen verstärkten Ring abgedeckt ist, wobei eine Unterlegscheibe dabei das äußere Ende des Ringes bezüglich des freien äußeren Endes des Zylinders schließt. Die Unterlegscheibe hat eine Öffnung zum Durchlaß des Schlüssels des Riegels und diese Öffnung ist bezüglich einer Drehung mit dem drehenden Teil des Zylinders verbunden durch eine Warze bzw. einen Vorsprung, so daß ein Schlüssel drehen kann, der durch die öffnung in der Unterlegscheibe und in das Loch des Zylinders geschoben wird. Wenn man jetzt versucht, den Riegel auf zubrechen, indem man ein Schraubwerkzeug in die Öffnung der Unterlegscheibe einführt, schert das durch das eingeführte Schraubwerkzeug angelegte Drehmoment am Ende der Bewegung des drehenden Stücks des Zylinders die Warze bzw. den Vorsprung ab. Die Unterlegscheibe dreht somit an dem befestigten Ring leer, und es ist weder möglich auf den Zylinder Zugriff zu nehmen noch eine axiale Zugkraft anzuwenden wie z.B. in der Art eines Flaschenöffners. Es ist jedoch immer noch möglich die Befestigungsschrauben des Zylinders durch axiale Stöße auf diesen abzuscheren.
  • Aus dem Dokument US-A-3,083,563 ist eine Vorrichtung zum Schutz eines Schlosses bekannt, die hinter der zu schützenden Tür angebracht ist und die eine Unterlegscheibe aufweist, die sich durch die Wirkung von Stößen an das äußere Ende des Schließzylinders anlegt, der mit einer Platte verbunden ist, die durch Bolzen oder Schrauben an der Tür befestigt ist. Die Auswirkungen der Stöße werden daher durch die Köpfe dieser Schrauben, deren Oberfläche nicht widerstandsfähig ist, auf die Tür übertragen, wodurch kein wirksamer Widerstand gegen die Auswirkungen der Stöße gewährleistet ist.
  • Aus dem Dokument CH-A-667-689, das als Basis für den Oberbegriff der Ansprüche diente, ist auch eine Schutzvorrichtung für Zylinderschlösser bekannt, die durch eine Tür gehen, wobei die Schutzvorrichtung mithilfe eines drehenden Stücks das äußere hervorstehende Ende des Zylinders abdeckt. Es ist möglich, dieses Stück durch axiale Stöße zu blockieren, wodurch es möglich ist, das Schloß anschließend durch Bohren anzugreifen.
  • Außer den hier erwähnten Unzulänglichkeiten haben alle diese bekannten Schutzvorrichtungen den Nachteil, daß sie nicht an die existierenden Schließzylindermechanismen anpaßbar sind und/oder daß sie im Hinblick auf mindestens eine der vier hier genannten Angriffsarten (Stoß, Zug, Drehmoment, Bohren) unwirksam sind.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, eine Schutzvorrichtung für einen Schließzylindermechanismus zu vorzusehen, der an alle existierenden Mechanismen anpaßbar ist, ohne diese zu verändern.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindungen ist auch, eine solche Vorrichtung vorzusehen, die den Angriffen, denen Schließzylindermechanismen ausgesetzt sind, standhalten soll, insbesondere den vier zuvor genannten Angriffsarten.
  • Die Aufgaben der Erfindung, sowie weitere, die sich aus dem Folgenden ergeben, werden mit einer Schutzvorrichtung für einen Schließzylindermechanismus gelöst, die so aufgebaut ist, daß sie durch eine Tür, auf der der Mechanismus befestigt ist, hindurchgeht, wobei diese Schutzvorrichtung folgendes aufweist: eine Platte, die auf die Tür montiert werden soll, so daß sie das äußere freie Ende des Zylinders schützt, das von einer Seite der Tür vorsteht, ein Stück in Form einer Scheibe mit einer Öffnung zum Durchlaß des Schlüssels und angebracht zur Drehung in einer Aufnahme, welche in der Dicke der Platte geschaffen ist gegenüber des äußeren freien Endes des Zylinders, wobei diese Aufnahme zu der Seite der Platte hin offen ist, die an der Tür anliegt, wobei der Boden der Aufnahme durchbohrt ist, um das Einführen des Schlüssels des Mechanismus in den Zylinder durch die Öffnung des Stücks zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Stücks in Form einer Scheibe größer ist als der des Zylinders und daß dieses Stück mit der Oberfläche der Platte frei ausf luchtet oder glatt abschließt, die zur Tür gewandt ist, um die Oberfläche zu vergrößern, über die die Auswirkungen der Stöße, die auf das Stück (2) angewendet werden, auf die Tür übertragen werden.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, weist die Vorrichtung mindestens eine Gegenplatte auf, die zwischen der Platte und der Tür eingesetzt ist, um den Vorsprung des Zylinders auf der Tür auszugleichen.
  • Einem charakteristischen Merkmal der vorliegenden Erfindung entsprechend, weist diese Platte einen Hohlraum auf zur Aufnahme einer Schutzplatte, die mit der Oberfläche der Platte, die zur Tür weist, glatt abschließt bzw. ausfluchtet.
  • In der beigefügten Zeichnung, die nur als Beispiel 5gegeben ist, zeigt:
  • - Figur 1 eine auseinandergezogene Perspektivansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung in der Position der Anbringung auf einem zu schützenden Riegel,
  • - Figur 2 eine Schnittansicht durch den Riegel, geschützt durch die Vorrichtung der Figur 1, wobei der Schnitt veftikal durch die Achse des Zylinders des Riegels geht; und
  • - Figur 3 eine Schnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung analog zu der von Figur 2.
  • Mit Bezug auf die Figur 1 der Zeichnung ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, die im wesentlichen folgendes aufweist: eine Platte 1 in einer im dargestellten Ausführungsbeispiel allgemein rechteckigen Form, und ein Stück 2, das vorzugsweise die Form einer Scheibe besitzt und eine Öffnung 15 aufweist in Form eines diametralen Spalts oder jeder anderen Form, die das Einführen eines Schlüssels ermöglicht. Die Vorrichtung, die aus der Platte 1 und der Scheibe 2 besteht, kann auf einer Seite der Tür 3 angebracht werden, die mit einem Schließzylindermechanismus wie z.B. einem Riegel ausgestattet ist, dessen Gehäuse schematisch bei 4 dargestellt ist, wobei sich sein (eigentlicher) Riegel 5 und sein Betätigungsknopf 5' auf der anderen Seite der Tür befinden. Ein Zylinder 6 ragt über das Gehäuse 4 hinaus zum Hindurchgehen durch die Tür. Die Basis 7 des Zylinders ist mit Schrauben oder anderen Befestigungsmitteln auf einer inneren Tragplatte (nicht dargestellt) des Gehäuses des Riegels 4 befestigt. Diese Befestigungsmittel muß man gegen Angriffe von Einbrechern schützen, die sich. am Zylinder 6 zu schaffen machen, um sie durch Abscheren und/oder Herausreißen zu zerstören.
  • Die Platte 1, die z.B. aus Gußeisen oder gehärtetem und/oder zementiertem Stahl hergestellt ist, damit sie eine starke Oberflächenhärte bietet, die gegen die Werkzeuge der Einbrecher beständig ist, weist zwei quadratische Öffnungen 8, 9 auf, die mit zwei Schrauben 10, 11 mit blockierenden Köpfen, die komplementär zu den Öffnungen sind, zusaiiitenwirken für die Befestigung der Platte auf der Tür 3. Die Bohrungen 8', 9' in der Platte 1, die konzentrisch zu den Öffnungen 8,9 und komplementär zu den Schraubenköpfen sind, verhindern den Einsatz eines Werkzeugs zwischen dem Kopf und der Platte.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung (siehe Figur 2) können eine oder mehrere Gegenplatten 12 zwischen der Platte 1 und der Tür 3 eingefügt werden, um den Vorsprung des Zylinders 6 auszugleichen, und zwar auf der Seite 13 der Tür 3, die derjenigen gegenüberliegt, die das Gehäuse des Riegels aufnimmt. Das Loch, das in die Gegenplatte gebohrt wurde, um den Durchlaß des Zylinders zu ermöglichen, kann vorteilhafterweise kleiner sein als die Oberfläche der Scheibe 2, die gegenüberliegt, um den Widerstand gegen Einsenken durch Stöße auf den Zylinder zu verstärken.
  • Gemäß einem charakteristischen Merkmal der vorliegenden Erfindung, ist eine Aufnahme 14 in der Dicke der Platte 1 ausgebildet zur Aufnahme der Scheibe 2 für deren Drehung. Die Platte 1 wird auf der Tür 3 angebracht in einer derartigen Position, daß die Achse der Scheibe 2 im wesentlichen kolinear mit der Achse des sich drehenden Stücks des Zylinders 6 ist.
  • Die Aufnahme 14 ist kreisförmig, wobei der Durchmesser und die Dicke davon der Scheibe entsprechen, so daß diese in der Aufnahme frei drehen kann. Diese freie Drehung wird verbessert, wenn die Scheibe sich an die Gegenplatte 12 lehnt, wie unten angegeben.
  • Der Boden der Aufnahme ist durchbohrt und weist ein abgeschrägtes Loch 16 auf, das einen Zugang zur Öffnung 15 der Scheibe 2 schafft, und zwar von der Außenoberfläche der Platte 1 aus. So kann man einen Schlüssel in den Zylinder 6 durch das Loch 16 und die Öffnung bzw. den Spalt 15 der Scheibe 2 einführen.
  • Gemäß einem wichtigen Merkmal der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist der Durchmesser der Scheibe 2 wesentlich größer als der des Zylinders. Dank dieser Anordnung wird der Widerstand gegen Auswirkungen bei axialen Stößen, wie beispielsweise in der Richtung des gezeigten Pfeils F, vergrößert aufgrund der Tatsache, daß diese Auswirkungen durch eine der Scheibe 2 gleiche Oberfläche aufgefangen werden, wobei diese Oberfläche weit größer ist als die des rechten Teils des Zylinders.
  • Das kreisförmige Loch 16 ist nach außen abgeschrägt, um das Einführen des Schlüssels durch den Spalt 15 der Scheibe 2 in den Zylinder zu erleichtern, wobei die Scheibe 2 auf dem äußeren Ende des Zylinders angebracht ist, wo der Schlüssel eingeführt werden muß.
  • Es wird nun erklärt, wodurch die Struktur der Vorrichtung gemäß der Erfindung den in der Einleitung erwähnten Angriffen wirksam standhält.
  • Zunächst ist es eindeutig, daß die Platte 1, die Gegenplatte 12 und die Scheibe 2 jeglichen Zugang zur Seitenwand des Zylinders 6 verhindern: man kann kein Drehmoment mehr an seiner Achse anlegen, um die Befestigungsschrauben des Zylinders abzuscheren.
  • Wie man oben gesehen hat, wird durch die vergrößerte Oberfläche der Scheibe 2 insgesamt der Widerstand gegen axiale Stöße erhöht, und damit auch gegen die Bemühungen des Herausreißens und/oder Abscherens.
  • Die Scheibe 2, die leer dreht, verhindert die Einführung und Blockierung eines Schraubwerkzeugs in den bzw. dem Zylinder. Das Werkzeug bleibt im Spalt 15 der Scheibe stecken und dreht sich mit ihr, ohne sich dem Zylinder nähern zu können. Jede Art axialer Zugkraft an dem Zylinder mit Hilfe eines derartigen Werkzeugs ist somit unmöglich.
  • Das Vorhandensein der Platte 1, z.B. aus Gußeisen oder gehärtetem und/oder zementiertem Stahl, und der Scheibe 2 verstärkt den Widerstand gegen Angriffe durch Bohren.
  • Man stellt fest, daß die Vorrichtung gemäß der Erfindung mit Erfolg den vier wichtigsten in der Einleitung erwähnten Angriffsarten standhält.
  • Gemäß einer vorteilhaften Eigenschaft dieser Vorrichtung wird dieses Ergebnis mit Mitteln (Platte 1, Scheibe 2, Schrauben 10, 11) erreicht, die auf jedem im Handel erhältlichen, bereits installierten Schließzylindermechanismus befestigt werden können, ohne diesen zu demontieren, anzupassen oder sonst zu verändern zu müssen. Diese Schutzvorrichtung hat somit universellen Charakter.
  • Selbstverständlich kann man die Vorrichtung gemäß der Erfindung auch in einen Schließmechnismus einbauen, der mit Mitteln ausgestattet ist, die mit der Vorrichtung zusammenwirken, wie z.B. Stützplatten, die über das Gehäuse des Mechanismus hinausragen und die durchbohrt sind, zum Durchlaß der Schrauben 10, 11. Solche Stützplatten verstärken die Festigkeit der Struktur.
  • Als Variante kann die Platte 1 außerdem mit einem weiteren Loch durchbohrt sein für den Durchlaß eines Vierkants für einen Griff einer Türklinke.
  • Die Herstellung der Scheibe 2 mit dem Spalt kann erleichtert werden, indem zwei symmetrische halbe Scheiben, die auf einem Durchmesser einen Ausschnitt aufweisen, hergestellt und in der Aufnahme 14 angebracht werden, wodurch die ganze Scheibe 2 wiederhergestellt ist, wobei jede halbe Scheibe der Hälfte der Scheibe 2 entspricht, die sich auf der einen oder der anderen Seite der Symmetrieebene des diametralen Spalts befindet, der in der Scheibe gebildet ist.
  • Die Scheibe 1 kann so dimensioniert sein, daß sie eine Oberfläche aufweist, die groß genug ist um den Riegel insgesamt zu schützen, der sich geradewegs von dieser Platte auf der anderen Seite der Tür befindet. Sie kann mit einer Verkleidung oder einem anderen dekorativen Überzug ausgestattet sein.
  • In Figur 3 der beigefügten Zeichnung ist eine Variante der Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt. In den Figuren 1 bis 3 kennzeichnet das gleiche Bezugszeichen identische oder ähnliche Elemente oder Organe. Daher ist es deutlich, daß sich die Vorrichtung der Figur 3 sich im wesentlichen von der Vorrichtung der Figuren 1 und 2 unterscheidet durch das Vorhandensein einer Schutzplatte 17, die sich in einer Ausnehiiung 18 auf der Seite der Platte 1 befindet, die zur Tür 3 weist. Die Schutzplatte fluchtet mit der Oberfläche der Platte 1 aus und liegt an der Gegenplatte 12 an, die gegebenenfalls eingesetzt wurde, um das Vorstehen des Zylinders auf der Seite 13 der Tür auszugleichen. Die Schutzplatte 17 kann also selbst zum Ausgleich dieses Vorsprungs beitragen, wie es in Figur 3 dargestellt ist.
  • 5Die Schutzplatte 17 ist im wesentlichen koextensiv zur Platte 1. Sie wird aus sehr hartem speziellen Xanganstahl hergestellt, wie z.B. Z 120 M12-Stahl, um den Riegel 4 vor einem Angriff durch Bohren zu schützen. Sie verstärkt auch die Tür 3, indem sie diejenige Oberfläche davon vergrößert, welche die Oberfläche die Wirkung von Stößen aufnimmt, die eventuell bei einem Angriff auf die Scheibe 2 ausgeführt werden. Der Widerstand des Ganzen wird also erhöht.
  • Die Platte 1 des Ausführungsbeispiels der Figur 3 weist Steckbuchsen mit einem Innengewinde 19, 19' auf, die sich komplementär in die Tür gebohrten Löcher anpassen. Die Vorrichtung wird also mithilfe der Schrauben 20, 20', die jeweils durch die Bohrungen 21, 21' hindurchgesteckt sind, auf der Tür befestigt, und zwar von der Innenseite der Tür aus, wobei die Schrauben in die Steckbuchsen 19, 19' der Platte 1 geschraubt werden. Die Schraubenköpf e sind nur vom Inneren des durch die Tür abgeschlossenen Raumes aus zu erreichen, wodurch die Sicherheit der Vorrichtung gemäß der Erfindung verstärkt ist.
  • Diesbezüglich kann man die Schrauben 20, 20' vor einem Angriff durch Bohren von der Außenseite der Tür 3 her schützen, indem man Verstärkungsstücke wie z.B. Kugeln aus hartem Stahl in dem Boden der Steckbuchsen 19, 19' plaziert.
  • Verschiedene Modifikationen können an den hier beschriebenen Ausführungsbeispiele durchgeführt werden, ohne daß man den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung, wie in den Ansprüchen definiert, verläßt. So könnte die Scheibe 2 in der Aufnahme 14 mit einem Spiel drehen, das es ermöglicht, die Vorrichtung an Fehler anzupassen, die bei der Ausrichtung der Bohrungen, die in der Tür für die Befestigung der Vorrichtung anbegracht werden müssen, auftreten können. Außerdem ruft ein solches Spiel Schwingungen der Scheibe hervor, falls diese mit einem Bohrer angegriffen wird, wobei die Schwingungen den Angriff schwieriger machen.
  • Um den Druck der Schraubenenden der Befestigung der Vorrichtung gemäß der Erfindung zu verstärken, die gegebenenfalls mit Unterlegscheiben 22, 22' versehen sind wie in dem Ausführungsbeispiel der Figur 3, kann man den Riegel auf einer Tragplatte befestigen, die dann gegen die Innenseite der Tür anliegt.
  • Der geradlinige Spalt 15 der Scheibe 2 könnte auch durch eine Öffnung mit einer anderen Form ersetzt werden, z.B. kreisförmig, zur Anpassung an Schlüssel, die nicht flach sind.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, die nur als Beispiel gegeben wurden. Sie erstreckt sich im Gegenteil auf alle Schließzylindermechanismen, die mit Mitteln ausgestattet sind, die mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung zusammenwirken sollen, wobei die Einheit Mechanismus/Vorrichtung somit ein Ganzes darstellt.

Claims (11)

1. Schutzvorrichtung für Schließzylindermechanismen zum Hindurchgehen durch eine Tür, auf der der Mechanismus befestigt wird, wobei die Vorrichtung folgendes aufweist: eine Platte (1), die so auf der Tür befestigt werden kann, daß sie das freie äußere Ende des Zylinders schützt, das von einer Seite der Tür vorsteht, ein Stück (2) in Form einer Scheibe mit einer Öffnung (15) zum Durchlaß eines Schlüssels und zur Drehung in einer Aufnahme (14) angebracht, welche in der Dicke der Platte (1) gebildet ist, und zwar gegenüber dem freien äußeren Ende des Zylinders (6), wobei diese Aufnahme zu der Seite der Platte (1) hin offen ist, die an der Tür anliegt, wobei der Boden der Aufnahme durchbohrt ist, um das Einführen des Schlüssels des Mechanismus in den Zylinder durch die Öffnung (15) des Stücks (2) zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Stücks (2) in Form einer Scheibe größer ist als der des Zylinders und daß dieses Stück mit der Oberfläche des Platte, die zur Tür gewandt ist, frei ausfluchtet bzw. glatt abschließt, um die Oberfläche zu vergrößern, über die die Auswirkungen der Stöße, die auf das Stück (2) angewendet werden, auf die Tür übertragen werden.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung mindestens eine Gegenplatte (12) aufweist, die zwischen der Platte (1) und der Tür (3) eingesetzt ist, um den Vorsprung des Zylinders auf der Tür auszugleichen.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenplatte (12) mit einer Öffnung durchbohrt ist, die eine Oberfläche aufweist, die kleiner ist als die Oberfläche des Stücks (2) liegt, und zwar gegenüber von dieser.
4. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Aufnahme (14) mit einem Loch (16) durchbohrt ist, das zur Außenoberfläche der Platte (1) abgeschrägt ist.
5. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Schutzplatte (17) aufweist, die in einer Ausnehmung (18) der Platte (1) liegt, wobei diese Schutzplatte (17) mit der Oberfläche der Platte (1) ausfluchtet, die der Tür zugewandt ist.
6. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Anspüche, dadurch gekennzeichnet, daß Schrauben (10, 11) mit blockierenden Köpfen die Platte (1) auf der Tür (3) befestigen.
7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) mit Steckbuchsen (19, 19') ausgestattet ist zum Eindringen in komplementäre Löcher in der Tür, wobei Schrauben (20, 20') von der Innenseite der Tür aus durch diese hindurchgehen, um in die Stechbuchsen geschraubt zu werden, so daß die Vorrichtung an der Tür befestigt wird.
8. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Verstärkungsstücke an den Böden der Steckbuchsen plaziert werden.
9. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Anspüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stück (2) in Form einer Scheibe sich in der Aufnahme (14) mit einem vorbestimmten Spiel dreht.
10. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Anspüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (15), die in die Scheibe (2) gebohrt ist, hinsichtlich eines Durchmessers symmetrisch ist, und dadurch, daß diese Scheibe aus zwei halben Scheiben besteht, die in bezug auf diesen Durchmesser symmetrisch sind.
11. Schließzylindermechanismus, der eine Schutzvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche aufweist.
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