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DE68912986T2 - Auseinandernehmbarer Sportbogen mit Schwingungsverhalten. - Google Patents

Auseinandernehmbarer Sportbogen mit Schwingungsverhalten.

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DE68912986T2
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    • F41WEAPONS
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    • F41B5/00Bows; Crossbows
    • F41B5/14Details of bows; Accessories for arc shooting
    • F41B5/1403Details of bows
    • F41B5/143Arrow rests or guides
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B5/00Bows; Crossbows
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    • F41B5/0026Take-down or foldable bows

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen zerlegbaren Sportbogen mit verbessertem Schwingungsverhalten.
  • Das Sportbogenschießen hat in den letzten Jahren eine beträchtliche Entwicklung erfahren, und das entsprechend den Erfordernissen konzipierte Ausübungsmaterial ist maßgeblich verbessert worden.
  • Folglich weisen alle Bögen seit etwa 10 Jahren dieselbe Ausgestaltung und dieselben Hauptmerkmale auf, welche mit den für das Sportbogenschießen eigentümlichen funktionellen Bedingungen verknüpft sind. Aus praktischen Gründen sind sie meist zerlegbar und aus einem Bogenkörper und zwei flexiblen Armen am Ende ausgebildet, die abnehmbar am Bogenkörper festgelegt und zum Spannen der Sehne bestimmt sind.
  • Die Arme bilden die flexiblen Abschnitte des Bogens, die die potentielle Energie während des Sehnenspannens speichern. Bei zerlegbaren Bögen weisen sie an einem ihrer Enden Befestigungsansätze zum Festlegen am Bogenkörper auf. Am anderen Ende sind diese Arme mit einer Docke und einer Kehle zum Anbringen der Sehne versehen.
  • Der das Zentralteil bildende Bogenkörper weist drei Hauptelemente auf, nämlich:
  • - das Fenster, wo das Zubehör zum Zielen und Lagern des Pfeils befestigt werden kann, insbesondere der Distanzhalter, der einen größeren oder kleineren Abstand des Pfeils zum Bogenkörper ermöglicht;
  • - den Griff, der das Greifen und Halten des Bogens ermöglicht;
  • - die Aufnahmen zur Befestigung der Arme, wobei das Befestigen meist mittels Schraubverbindungen erfolgt.
  • Zu diesen Hauptelementen kommen zahlreiche zusätzliche Elemente hinzu, darunter Stabilisatoren aus einem Schaft variabler Länge, auf dem ein Kopf variablen Gewichts gleiten kann, wobei der Schaft auf dem Bogenkörper unter Zwischenschaltung eines Verbindungsdämpfers aufgeschraubt ist. Diese Stabilisatoren dienen zum Ausbalancieren des Bogens und zum Aufnehmen von Schwingungsanteilen.
  • Das Schwingungsverhalten des Bogens erweist sich als komplex und als Quelle von gegebenenfalls starken Nachteilen. In der Tat breiten sich die beim Abschießen des Pfeils erzeugten Schwingungen in die unterschiedlichen Elemente des Bogens aus und übertragen sich in schädlicher Weise auf den Griff des Schützen. Sie beeinträchtigen die Schießgenauigkeit und treiben den Bogen am Ende des Schusses bisweilen unkontrollierbar ab.
  • Die herkömmlich verwendeten Stabilisatoren stellen aufgrund ihrer geringen Wirksamkeit bei der Schwingungsneutralisation keine ausreichende Lösung dar.
  • In der US-PS 4 574 766, welche die Basis für den Oberbegriff des Anspruchs 1 bildet, ist vorgeschlagen worden, an den Enden des Bogenkörpers ausgeschnittene Aufnahmen auszubilden, in die die Enden der Arme eingesetzt sind, wobei die Verbindung mit einer Verriegelungsvorrichtung versehen ist.
  • Gleichermaßen wurde vorgeschlagen, die Ausnehmungen zur Aufnahme der Armenden mit Verblendungsteilen mit gefalzten, geschraubten oder genieteten Rändern an den Enden des Bogenkörpers (Patent FR 2 580 795) zu realisieren oder auch jeden Arm am Bogenkörper mittels eines prismatischen Zwischenteils, das am Ende des Bogenkörpers festgelegt ist, zu befestigen (US-PS 3 326 200).
  • Überdies sind gewisse unterschiedliche Systeme zum Festlegen einer in einen Schlitz oder eine Rinne eingeführten Platte bekannt, doch ist einerseits ihr Anwendungsbereich der Herstellung von Sportbögen völlig fremd, andererseits müssen sie entweder unter ständiger Kraft (GB-PS 118 106) gehalten werden, oder sie verwenden Zwischenteile zum Spannen (US-PS 4 589 640 und GB-PS 2 081 367).
  • Derartige Lösungen verringern die Schwingungshöhe nur wenig. Die Anwesenheit von metallischen, geschraubten oder genieteten Teilen stellt überdies eine Quelle zusätzlicher Schwingungen dar.
  • Hierzu sei beispielsweise die US-PS 4 648 376 genannt.
  • Eine andere Schwierigkeit liegt in der Natur und den eingeschränkten Möglichkeiten der Distanzhalter, welche zum Einstellen der Position des Pfeils vor dem Abschuß bestimmt sind. In der Tat gestatten die bekannten Distanzhalter generell nur eine Regelung in der Position des Pfeils, der einzig mehr oder weniger vom Bogenkörper entfernt, aber dessen Position in der Höhe nicht verändert werden kann.
  • Andererseits sind Distanzhalter zur vertikalen Einstellung, aber nicht zur horizontalen oder transversalen Einstellung bekannt (FR-PS 2 580 795).
  • Schließlich ist die Verwendung von Kohlefasern zur Herstellung von Bögen bekannt, jedoch lediglich in lamellarer Form auf der gesamten Länge des Bogens mit dem Ziel Flexibilität zu suchen und nicht bei einem Verbindungs- Zwischenteil im Sinne einer Versteifung (US-PS 3 850 156).
  • Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, unter Vermeidung der genannten Nachteile einen zerlegbaren Sportbogen mit verbessertem Schwingungsverhalten gegenüber bekannten Bögen vorzuschlagen, welcher überdies ein Distanzhaltersystem mit verbesserter Einstellmöglichkeit des Pfeils aufweist.
  • Die vorliegende Erfindung hat so einen zerlegbaren Sportbogen gemäß Anspruch 1 zum Ziel.
  • Der erfindungsgemäße Bogenkörper kann durch Gießen einer Metallegierung erhalten werden, welche auch in der Luftfahrt Verwendung findet.
  • Seine mit dem Bogenkörper durch Verstärkungsrippen verbundenen parallelepipedischen Enden bieten den Vorteil einer mechanischen Verbindung mit geringer Torsion bei einer beträchtlichen Masse, welche die Solidität und die dynamische und statische Stabilität und zugleich die Schwingungsdämpfung begünstigt, wodurch an beiden Enden des Bogenkörpers angeordnete Frontstabilisatoren nicht mehr erforderlich sind.
  • Die Halterung jedes Armes durch Einsetzen in eine Hülse, was nicht mit einer transversale Befestigungsmittel, z.B. Schrauben, verwendenden Technik erfolgt, begünstigt gleichermaßen die Schwingungsdämpfung, wie auch das Fehlen von Frontstabilisatoren, wobei die für die Schraubbefestigungssysteme der Arme und für die Frontstabilisatoren notwendigen Ausnehmungen Schwingungsquellen bilden und Spannungskonzentrationen zur Folge haben, welche die mechanische Festigkeit des Bogens bei gleichzeitiger Erzeugung niederfrequenter Schwingungen schwächen.
  • Erfindungsgemäß sind die halbstarren Aufnahmehülsen aus Kohlefasern und insbesondere aus einem Kohlefasergewebe gefertigt. Sie weisen eine Stärke von einigen Millimetern und eine an diejenige der parallelepipedischen Enden des Bogenkörpers angepaßte Länge auf.
  • Der Einsatz von Kohlefasern begünstigt die Herstellung der Hülsen, die sich durch ein geringes Gewicht und zugleich durch eine außergewöhnliche mechanische Festigkeit auszeichnen, wobei sie gleichermaßen zur Schwingungsdämpfung beitragen.
  • Die Enden des Bogenkörpers sind, wie bereits gesagt, kraftschlüssig in die Hülsen eingesetzt, welche an diesen durch Kleben festgelegt sein können. Der entsprechende flexible Arm wird nachfolgend in die Hülse eingesetzt, wo er isostatisch an sechs Punkten, die aus an einem verschleißfesten Material, z.B. Teflon, bestehen, plaziert werden kann.
  • Die Beschaffenheit des Materials, aus dem die Hülse gefertigt ist, nämlich Kohlefaser, verleiht ihr erhebliche Dämpfungseigenschaften gegenüber hochfrequenten Schwingungen.
  • Folglich ermöglicht das statische und dynamische Gleichgewicht des Bogenkörpers dank seiner massiven Enden die Umformung der niederfrequenten Eigenschwingungen seiner Elemente in hochfrequente Schwingungen, die durch das halbstarre Material der Hülsen maßgeblich gedämpft werden.
  • Aufgrund seiner eigentümlichen Ausgestaltung weist der erfindungsgemäße Bogenkörper ein gegenüber bekannten Bogenkörpern sehr deutlich besseres Schwingungsverhalten auf, wobei insbesondere an den beiden Enden des Bogenkörpers angebrachte Frontstabilisatoren unnötig werden. Daraus resultiert ferner ein beträchtlicher Gewinn, was das Bogengewicht, wie seinen Herstellungspreis betrifft.
  • Die Schwingungsdämpfung am Bogenkörper kann überdies durch Anbringen eines orthopädischen Griffüberzugs aus Expansionsschaum am Griff verbessert werden.
  • Ein solcher Griffüberzug kann durch kaltes Einspritzen eines Kunstharzschaumes in eine formbare Hülle, die durch Kleben an dem Griff des Bogens festgelegt ist, ausgebildet werden.
  • Die Dämpfung kann des weiteren durch eine Halte- und Sperreinrichtung verbessert werden, welche einen Druckkontakt gegen die Längsseite des einsetzbaren Endes eines jeden flexiblen Arms erzeugt.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden, detaillierten Beschreibung, in der ein in den beigefügten Zeichnungen dargestellter erfindungsgemäßer Bogenkörper nicht einschränkend beschrieben ist. Dabei zeigen:
  • Figur 1 eine perspektivische Ansicht von 3/4 des erfindungsgemäßen Bogenkörpers;
  • Figur 2 einen Längsschnitt eines Distanzhalters, der in die Ausnehmung in Figur 1 einfügbar ist;
  • Figur 3 eine schematische, perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Verriegelungseinrichtung und ihrer Montage am Ende des Bogenkörpers und
  • Figur 4 einen Längsschnitt des Bogenkörperendes in Höhe der Armaufnahme.
  • Der in Figur 1 dargestellte Bogenkörper weist ein Hauptteil 1 auf, dessen Hauptlängsachse geradlinig ist und das durch zwei im wesentlichen in Form eines Parallelepipeds ausgebildete Enden 2,3 verlängert ist, welche bezüglich der Hauptrichtung des Hauptteils 1 geneigt sind und von denen jedes eine Schulter 4, 5 aufweist, an der jeweils der Ansatz 6,7 eines der Enden eines vom Hauptteil 1 abnehmbaren, flexiblen Bogenarms 8,9 zur Anlage kommen kann.
  • Eine Lagerhülse 10,11, welche ebenfalls parallelepipedisch ausgebildet ist, wird auf jedes der beiden Enden 2,3 des Bogenkörpers aufgesteckt. Sie wird dort kraftschlüssig eingeführt, wobei im Innenraum jeder Hülse ein Freiraum verbleibt, welcher eine in Form und Ausmaß denjenigen eines jeden Endes 6,7 des entsprechenden flexiblen Arms 8,9 entsprechende Aufnahme bildet.
  • Die Enden 2,3 des Bogenkörpers sind mit dem Hauptteil über eine Materialkrümmung 12,13 verbunden, welche an der Rückseite durch zwei die Steifigkeit und Stabilität des Bogens verbessernde Verstärkungsrippen 14,15 gedoppelt ist.
  • Am Hauptteil 1 des Bogenkörpers ist ein Griff 18 ausgebildet, oberhalb dessen ein Fenster 19 angeordnet ist, in dem eine zylindrische Bohrung 20 für einen Distanzhalter 21 eingearbeitet ist.
  • Eine andere unmittelbar unterhalb des Griffs 18 angeordnete Ausnehmung 22 ist zur Aufnahme eines zentralen Stabilisators, nicht dargestellt, vorgesehen.
  • In Figur 2 ist der Abstandshalter 21 gezeigt, der eine in der Ausnehmung 20 des Bogenkörpers angeordnete Hohlschraube 23 aufweist. Diese Schraube 23 ist einerseits über eine Mutter 24, die mit dem einen Ende der Schraube 23 verbunden ist und an einer Seite 25 des Bogenkörpers in einer zylindrischen Senkung 26 an dem einen Ende der Bohrung anliegt, und andererseits über eine Kontermutter, die einem an dem anderen Ende der Hohlschraube 23 angeordneten Steuerkopf 28 zugeordnet ist und an der anderen Seite des Bogenkörpers anliegt, mit dem Bogenkörper verbunden.
  • Der Steuerkopf 28 besteht aus einer auf der Hohlschraube 23 angeordneten und der Kontermutter 27 anliegenden Mutter 29 und einem Zylinderstück 30, das mit der Mutter 29 über eine Schraube 31 verbunden und in eine durch einen Boden 33 mit einer Bohrung 34 begrenzte Ausnehmung 32 der Hohlschraube 23 eingesetzt ist. Dieses Zylinderstück 30 dient dazu, eine in der Ausnehmung 32 zwischen dem Zylinderstück 30 und einem Druckknopf 36 angeordnete Feder 35 zu spannen, wobei der Druckknopf 36 eine Schulter aufweist, welche am Boden 33 der Schraube 23 zur Anlage kommt.
  • Die Schraubverbindung von Mutter 29 und Schraube 23 bewirkt die Verlagerung des Stücks 30, welches die Feder 35 spannt. Umgekehrt bewirkt das Aufdrehen der Mutter 29 die Entspannung der Feder 35. Der Druckknopf 36 ist durch zwei Zylinder unterschiedlichen Durchmessers gebildet. Der schmaler ausgebildete Zylinder durchsetzt die Bohrung 34, und sein aufgesetzter Kopf 37 dient als Anschlag für den Pfeil.
  • Durch Aufdrehen der Mutter 24, der Kontermutter 27 und des Steuerkopf 28 ist es möglich, die Einheit in der Ausnehmung 20 zu verlagern, um die Position des Druckknopfes 36 sowohl vertikal als auch lateral sowie sein Abstandsspiel zur Bogenkörperseite zu verändern. Einmal justiert wird der Druckknopf 36 durch Aufschrauben der Einheit in der gewünschten Position festgelegt.
  • Zur Verbesserung des Schwingungsverhaltens des Bogens und zum Nachjustieren bei Verschleiß der in den Hülsen gelagerten Enden der flexiblen Arme ist erfindungsgemäß eine Sperr-Halteeinrichtung vorgesehen.
  • Dabei handelt es sich beispielsweise um eine Verriegelungseinrichtung 38 zum Halten und Sperren mittels einer Kurve 39, die mit einer Achse 40 verbunden ist, die mit einer ausreichenden Winkelablenkung drehbeweglich ist, um eine gute Druckklemmung zu erhalten.
  • Diese Einrichtung ist an beiden Stirnseiten 41 beider Enden 2 oder 3 des Bogenkörpers in herkömmlicher Weise befestigt, die jeweils von einer Aufnahmehülse 10 oder 11 am Ende 6 oder 7 verdeckt sind, um einen flexiblen Arm des Bogens 8 oder 9 zu halten.
  • Die Achse 40 wird durch ein mit dem Bogenkörper verbundenes Aufnahmeteil 41, eine Hülse od. dgl., getragen, oder wird in einer Gewindebohrung festgelegt. Andere Befestigungsarten sind möglich.
  • Auf diese Weise dreht die Kurve entweder um die Achse 40 oder dreht sich mit dieser Achse.
  • Sie wird manuell betätigt, damit sie sich durch Schwenken bei jedem Einsetzen oder Abnehmen der flexiblen Arme leicht löst.
  • Das als Kurve dienende Teil 39 weist ein Kurvenprofil 42 auf, welches auf einem Abschnitt seiner Kontur 43 leicht gekrümmt ist derart, daß es durch eine großflächige Zone 44 auf einer der großen Seitenflächen 45 gegenüber dem gelagerten Ende eines jeden flexiblen Arms 8 oder 9 aufliegt.
  • Diese Kurve 39 besteht aus halbhartem Kunststoff, zum Beispiel Nylon, Polyamid oder Polyester, um eine leichte elastische Verformung des Materials an der sehr harten Fläche des flexiblen Bogenarms zu nutzen.
  • Auf diese Weise wird eine Verschleißregulierung und die geeignete Druckregulierung realisiert, damit das Ende des Arms gut in der Hülse paßt, und auf diese Weise Störschwingungen neutralisiert werden.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform wird die bezüglich des Bögenkörpers drehbar angeordnete Kurve mittels eines Schlüssels oder jedes ganz anderen Werkzeugs betätigt, welches entweder zum Drehen der Kurve oder der Achse 40, die mit der Kurve verbunden sein kann, an seinem Kopf ergriffen wird.
  • Der Körper der Kurve weist bevorzugt einen Vorsprung 46 auf, der gegenüber der Kontaktzone für den entsprechenden flexiblen Arm angeordnet ist, um die manuelle Betätigung zu erleichtern.
  • Sie kann ebenso in der Klemmstellung eine elastische Vorspannung beinhalten.
  • Die erfindungsgemäße Verriegelungseinrichtung ermöglicht dank des Druckkontaktes ein mechanisches Verspannen zum mechanischen Halten der Arme und eine zusätzliche Dämpfung der beim Schießen entstehenden Schwingungen.
  • Sie sichert außerdem eine ausreichende Nachjustierung bei mechanischem Verschleiß des Endes des Arms, das bei jeder Schußfolge geklemmt und freigegeben wird.
  • Die Enden des Bogenkörpers können insbesondere anders als parallelepipedisch, zum Beispiel pyramidenstumpfförmig, ausgebildet sein, wobei die Aufnahmehülsen eine entsprechend angepaßte Form aufweisen.

Claims (10)

1. Sportbogen, der einerseits einen durch Gießen hergestellten Bogenkörper mit einem Griff (18), andererseits einen Hauptteil (1), dessen Nullachse geradlinig ist, aufweist, wobei zwei flexible Arme (8, 9) fest an den Enden des Bogenkörpers anbringbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß
- das Hauptteil (1) des Bogenkörpers sich an jeder Seite zu einer durch Rippen (14, 15 und 16, 17) verstärkten Platine erweitert und die Platinen durch im wesentlichen in Form eines Parallelepipeds ausgebildete Enden (2, 3) begrenzt sind, die gegenüber dem Hauptteil (1) geneigt sind und keine weitere Perforation aufweisen;
- halbstarre Lagerhülsen (10, 11) kraftschlüssig an den Enden (2, 3) des Bogenkörpers angebracht sind und eine Lagerausnehmung in Form eines hohlen Parallelepipeds aufweisen;
- die flexiblen Arme (8, 9) jeweils ein Ende (6, 7) in Form eines Parallelepipeds aufweisen, das an die Form der Lagerausnehmung derart angepaßt ist, daß es in die durch die Hülsen (10, 11) und die Enden (2, 3) des Bogenkörpers begrenzte Aufnahme einfügbar ist;
- der Bogen ferner eine Verriegelungseinrichtung (38) für jedes eingefügte Ende (6, 7) der flexiblen Arme (8, 9) und einen Abstandshalter (21) aufweist, der in eine in ein Fenster (19) des Bogenkörpers eingearbeitete Bohrung (20) eingesetzt ist und die Einstellung der Position des Pfeils horizontal und vertikal gestattet.
2. Sportbogen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerhülsen (10, 11) aus Kohlefaser bestehen.
3. Sportbogen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerhülsen (10, 11) aus einem Kohlefasergewebe bestehen.
4. Sportbogen nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (18) mit einem orthopädischen Überzuggriff aus Schaumstoff überzogen ist.
5. Sportbogen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der orthopädische Überzuggriff durch kaltes Einspritzen eines Kunstharzschaumes in eine formbare Hülle, die durch Kleben an dem Griff des Bogens festgelegt ist, hergestellt ist.
6. Sportbogen nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter (21) eine in der Bohrung (20) des Fensters (19) angeordnete Hohlschraube (23) aufweist, die einerseits über eine Mutter (24), die mit dem einen Ende der Schraube verbunden ist und an einer Seite (25) des Bogenkörpers in einer zylindrischen Senkung (26) an dem einen Ende der Bohrung anliegt, andererseits über eine Kontermutter (27), die einem an dem anderen Ende der Hohlschraube (23) angeordneten Steuerkopf (28) zugeordnet ist und an der anderen Seite des Bogenkörpers anliegt, mit dem Bogenkörper verbunden ist, und daß der Steuerkopf (28) aus einer auf der Hohlschraube (23) angeordneten und der Kontermutter (27) anliegenden Mutter (29) und einem Zylinderstück (30) besteht, das mit der Mutter (29) über eine Schraube (31) verbunden und in eine durch einen Boden (33) mit einer Bohrung (34) begrenzte Ausnehmung (32) der Hohlschraube (23) eingesetzt ist und das dazu dient, eine gleichfalls in der Ausnehmung (32) befindliche Feder (35) zu spannen, die zwischen dem Zylinderstück (30) und einem mit einer Schulter dem Boden (33) der Hohlschraube (23) anliegenden Druckknopf (36) angeordnet ist.
7. Sportbogen nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper durch Gießen einer aus der Luftfahrt bekannten Metallegierung gefertigt ist.
8. Sportbogen nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (38) für das gelagerte Ende (6, 7) jedes Arms (8, 9) an der Stirnseite (4l) eines jeden Endes (2, 3) des Bogenkörpers festgelegt ist und ein Klemmteil aufweist, das zwischen einer umgelegten Ruhestellung und einer Arbeitsstellung, in der es gegen die benachbarte Seite des gelagerten Endes des zugehörigen Arms Druckkontakt ausübt, beweglich ist.
19. Sportbogen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmteil eine auf einer Achse (40) senkrecht zur benachbarten Stirnseite des Bogenkörpers drehbewegliche Kurve (39) ist.
10. Sportbogen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurve (39) auf wenigstens einem Teil ihres Profils (42) eine schwach gekrümmte Kontur (43) aufweist.
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