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DE68912927T2 - Beschleunigende Vorrichtung für ein Färbebad. - Google Patents

Beschleunigende Vorrichtung für ein Färbebad.

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DE68912927T2
DE68912927T2 DE68912927T DE68912927T DE68912927T2 DE 68912927 T2 DE68912927 T2 DE 68912927T2 DE 68912927 T DE68912927 T DE 68912927T DE 68912927 T DE68912927 T DE 68912927T DE 68912927 T2 DE68912927 T2 DE 68912927T2
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Germany
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Gianpietro Brazzoli
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Brazzoli SpA
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Brazzoli SpA
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/28Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics propelled by, or with the aid of, jets of the treating material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Die Erfindung gehört zum Gebiet der Maschinen des Überlauftyps zum Färben von Geweben und sie betrifft eine Vorrichtung zur Beschleunigung des Färbebades.
  • Färbemaschinen zum Färben von Geweben, die nach dem Überlaufsystem arbeiten, sind bereits bekannt. Sie sind aufgebaut aus Kesseln, die einen Kanal aufweisen, durch welchen das Gewebe in einer strangartig aufgewickelten Art hindurchtritt, wobei der Kanal in einer subhorizontalen Lage an ihre Oberteile angeschlossen ist. Das Gewebe wird zu der Mündung von diesem Kanal, der trichterförmig ist, durch eine Hubtrommel gebracht, die das Ende des aufgewundenen Stranges in den Kessel zieht, erreichend die vertikale Basis der Trommel dank der an der gegenüberliegenden Seite des Endes durch das Gewicht des Gewebes gegebenen Kraft.
  • Das Färbemittel des Gewebes in der Überlaufleitung besteht aus dem gleichen Färbebad, welches in einem Becken, genannt das Einlaufbecken, enthalten ist, in welchem der Trichter angeordnet ist und von welchem die aus dem Kessel entnommene, durch Hindurchleitung durch einen Wärmetauscher erhitzte und durch eine Pumpe zu dem Becken gebrachte Flüssigkeit in den Trichter überfließt.
  • Das ringförmige Gewebe bekommt seine gewünschte Färbung nach einer bestimmten Anzahl dieser Aufeinanderfolge von Kessel, Trommel und Überlaufleitung.
  • Da diese Maschine Gewebe mit Sorgfalt behandelt, ist sie besonders geeignet um Plüschgewebe, empfindliche Gewebe, insbesondere solche aus pflanzlichen oder tierischen Fasern ohne Beschädigung oder Verschiebung des Schusses zu färben.
  • Diese Art von Maschine hat jedoch einige Nachteile, indem sie ein ziemlich hohes Wasserabsorbtionsverhältnis erfordert, damit das Gewebe, welches sich in dem Kessel vertikal zusammenfaltet in einer übermäßigen Länge des Kessels und/oder vertikalen Distanz von der Überlaufleitung des Kessels weiterfließt, so daß die starke Zusammenballung von Gewebe den nötigen Antrieb schafft, um das Gewebe in den Kessel zu der Trommel zu bewegen; und besonders indem die Durchsatzgeschwindigkeit durch den Fließkanal ziemlich gering ist (ungefähr 150 m/min.) und deshalb die Färbezeit ziemlich lang ist.
  • Eine Beschleunigung der Durchsatzgeschwindigkeit des Gewebes ist zu einem gewissen Grad durch das Einblasen von Luft oder Dampf in die Überlaufleitung erreicht worden, aber diese Systeme können nicht bei allen Arten von Gewebe, die von Überlaufmaschinen angenommen werden, angewendet werden sondern nur bei einem kleinen Teil von emPfindlichen Stoffen.
  • Das FR-A-2.315.564 Patent schlägt ein System vor, wo eine einzelne Pumpe eine hydraulische Turbine antreibt, die eine Gewebe-Rückführungs-Trommel antreibt und gleichzeitig das Überlaufbecken mit Färbebad nachfüllt und, wie es in dem Ausführungsbeispiel in Figur 3 dargestellt ist, es Flüssigkeit ermöglicht in eine Kammer einzutreten, die mittels seitlicher Rohrleitungen mit dem Fließkanal verbunden sind, wo zusätzliches Färbebad in den Flüssigkeitskanal eintreten kann, um den Färbeprozeß zu beschleunigen.
  • Dieses System würde jedoch nicht zufriedenstellend funktionieren, da es notwendig wäre eine Pumpe mit einer gesamten Spitzenförderleistung von erhöhten Dimensionen zu verwenden, die eine Stromversorgung erfordern würde, die größer ist als diejenige welche für den Betrieb von jeder der Vorrichtungen erforderlich wäre und so könnte es von keinem praktischen Nutzen sein.
  • Das FR-A-2.108.340-Patent schlägt ein Jet-System (Hochgeschwindigkeitsförderung) für die Behandlung von feuchtem Textilmaterial vor, mit Gewebebewegung durch zwei Venturi-Effekt-Injektoren, die in umgekehrten Positionen angeordnet sind, um das Gewebe erst in eine Richtung und dann in der anderen Richtung zu bewegen und in bestimmten Fällen die Fördergeschwindigkeit zu verringern - für besonders empfindliche Gewebe - indem die beiden Injektoren gleichzeitig verwendet werden, jedoch mit unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten. Auf diese Weise wird ein entgegengesetztes Ziel zu dem vorliegenden Patent vorgeschlagen, welches darin besteht, die Fördergeschwindigkeit in einem Überlaufsystem (geringe Fördergeschwindigkeit für empfindliche Gewebe) zu beschleunigen.
  • Wir haben gefunden und es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, daß, wenn die Geschwindigkeit des Färbebades, welches das Gewebe enthält, nach dem ersten Kontakt mit ihm beschleunigt wird, es möglich ist, die Bewegungsgeschwindigkeit des Gewebes wesentlich zu vergrößern, mehr als zu verdoppeln und damit sowohl den Vorteil der Verringerung der Färbezeit als auch der Reduzierung der Durchfeuchtungszeit des in dem Kessel gefaltetem Gewebes zu erreichen und damit auch der Reduzierung der Zeit innerhalb welcher das Gewebe infolge der Faltungen leidet.
  • Die Erfindung besteht darin, daß an eine Gewebefördervorrichtung des traditionellen Überlaufs eine Beschleunigungsvorrichtung, die parallel zu der Gewebefördervorrichtung angeordnet und mit dieser verbunden ist, angefügt wird.
  • Die Beschleunigungsvorrichtung besteht aus einem zylindrischen ersten Abschnitt, der über einen kegelförmigen Abschnitt mit einer horizontalen, zylindrischen Leitung kleineren Durchmessers verbunden ist und einer Vorrichtung zur Einführung des Gewebes, umfassend ein Rohr mit einem ersten Abschnitt, welches ein trichterförmiges Ende aufweist und über einen Leitungszweig an das Zufuhrrohr des Gewebeförderers angeschlossen ist, und einem Endabschnitt, der koaxial in den zylindrischen ersten Abschnitt auf dessen ganze Länge eingesetzt ist und so positioniert ist, daß er mit dem kegelförmigen Abschnitt eine Venturi-Vorrichtung bildet, wobei die dazwischenliegende Ringkammer, welche zwischen der Innenwand des zylindrischen ersten Abschnittes und dem Endabschnitt der Vorrichtung für die Einführung des Gewebes über ein Rohr zu einer zweiten Pumpe mit großer Förderhöhe angeschlossen ist, die zusätzliches Färbebad vom Boden des Kessels ansaugt, welches durch einen Venturi-Effekt eine Beschleunigung des von der Vorrichtung zur Einführung des Gewebes kommenden Färbebades und demzufolge des hierin enthaltenen Gewebes bewirkt, wenn das Gewebe in die Beschleunigungsvorrichtung anstatt in den Überlauftrichter eingeführt wird.
  • Es stellt sich heraus, daß das zuvor in Form eines ringförmigen Stranges in den genannten Beschleuniger eingeführte Gewebe zuerst durch das von der Überlaufleitung kommende Färbebad durchfeuchtet und umgeben wird und danach das mit hohem Druck in die Drosselvorrichtung eingeführte Färbebad als Beschleuniger auf das von der Überlaufleitung kommende Färbebad wirkt, welcher die Geschwindigkeit und demzufolge die des darin enthaltenen Gewebes erheblich vergrößert.
  • Die Maschine kann auch als herkömmlicher Überlauf arbeiten, indem vom Kreislauf die Beschleunigungvorrichtung gemäß dem Patent ausgeschlossen wird.
  • Es wurde eine zweite Ausführungsform gefunden, die die Realisierung einer Färbemaschine für Gewebe mit beiden Vorrichtungen in einer einzigen Vorrichtung ermöglicht, die geeignet ist, traditionell nach der Überlaufmethode des Färbens zu arbeiten oder in beschleunigter Weise ohne daß man entsprechend den Anforderungen das Gewebe in das eine oder das andere Mundstück der beiden parallelen Vorrichtungen stecken muß.
  • Mit solchen Vorrichtungen werden die Nutzeffekte der Maschinen verbessert.
  • Die Vorrichtung beinhaltet eine erste, als Überlaufbecken dienende Kammer, die den oberen Abschnitt des ersten Teils der Gewebe-Förderleitung umgibt, wobei genannter oberer Abschnitt ein trichterförmiges Ende zur Einführung des Gewebes aufweist, das Färbebad durch eine erste Pumpe vom Boden des Kessels angesaugt und über einen von einem Ventil unterbrochenes Rohr in die erste Kammer eingeleitet wird. Der ersten Kammer folgt eine zweite Ringkammer, die zwischen einem zylindrischen Abschnitt und dem innerhalb der zweiten Kammer angeordneten Endabschnitt des ersten Teiles der Gewebe-Förderleitung gebildet und mit einem kegelförmigen Abschnitt mit einem zweiten Teil der Gewebe-Förderleitung verbunden ist, um so mit dem kegelförmigen Abschnitt eine Venturi-Vorrichtung zu bilden, wobei die zweite Kammer über ein durch ein Ventil unterbrochenes Rohr an eine zweite Pumpe mit großer Förderhöhe angeschlossen ist, die vom Boden des Kessels zusätzliches Färbebad abzieht, welches durch Venturi-Effekt eine Beschleunigung des vom ersten Teil der Gewebe-Förderleitung kommenden Färbebades und demzufolge des hierin enthaltenen Gewebes bewirkt.
  • Die Erfindung wird besser erklärt werden durch die Beschreibung von zwei Ausführungsbeispielen, die als beispielhaft und in keiner Weise beschränkend anzusehen sind, und die beiliegenden Zeichnungen. Es zeigen:
  • Figur 1 die Maschine gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, arbeitend als herkömmlicher Überlauf,
  • Figur 2 die Maschine gemäß Figur 1, arbeitend mit einem Beschleuniger für das Färbebad,
  • Figur 3 die Maschine gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung, arbeitend als herkömmlicher Überlauf,
  • Figur 4 die Maschine gemäß Figur 3, arbeitend mit der Beschleunigung des Färbebades.
  • Bezugnehmend auf Figur 1 und 2 stellen wir eine Färbemaschine gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, bestehend aus einem Kessel, an dessen Oberteil eine Trommel zum Ziehen des Gewebes angeordnet ist, das Überlaufbecken 4, in welches der Überlauftrichter 5 und die relative Leitung 6 angeordnet sind. Das im Boden des Kessels 2 enthaltene Färbebad 8 gelangt durch die Leitung 9 gefördert durch eine Pumpe, die nicht in der Zeichnung dargestellt ist, und die Flüssigkeit vom Boden des Kessels 2 abzieht und, nachdem sie durch einen in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellten Wärmetauscher geleitet wurde in die Leitung 9 und von hier in das Überlaufbecken 4 eingeleitet wird und in Trichter 5 und in die Überlaufleitung 6 mit dem Gewebe 10 überläuft.
  • Mit dieser Vorrichtung arbeitet die Maschine als herkömmlicher Überlauf, so daß das zu einem Ring geformte und sich im Kessel vollsaugende Gewebe durch die Trommel 3 gezogen wird und an ihr durch vorhergehenden Durchgang an einer Rolle 7 zum Anhaften gebracht wird, in den Überlauftrichter fällt und von dort in die Leitung 6, wo sie durch die darin strömende Flüssigkeit vorsichtig gezogen wird und in den Kessel zurückkehrt, wo sie sich auffaltet, siehe Figur 1.
  • Parallel zur Überlaufleitung ist eine Drosselvorrichtung 11 angeordnet bestehend aus: einem zylindrischen ersten Abschnitt 12, der kegelförmig in eine zylindrische Leitung 13 geringeren Durchmessers übergeht, wobei genannter Abschnitt 12 in einem mittleren Bereich an ein Rohr 14 mit einem zwischengeschalteten Ventil 15 angeschlossen ist, welches von einer Hochdruckpumpe kommt, die Färbebad 8 vom Boden des Kessels 2 ansaugt und es mit hoher Geschwindigkeit durch das Rohr 14 zu dem ersten Abschnitt der Drosselvorrichtung leitet.
  • In genanntem zylindrischen, ersten Abschnitt 12 der Drosselvorrichtung 11 ist auch koaxial und über die ganze Länge des zylindrischen Abschnittes 12 ein Rohr 16 mit einem trichterförmigen Ende eingesetzt, welches über eine Zweigleitung 17 mit dem Färbebad zum Überlaufbecken leitenden Rohr 9 der ersten Vorrichtung verbunden ist, wobei die Zweigleitung 17 durch ein Ventil 18 unterbrochen ist. Das andere Ende (des Rohres 16 ) ist in Wechselwirkung mit dem konischen Teil des Abschnittes (12 - 13) um den Venturi- Effekt zu bewirken.
  • Vor dem trichterförmigen Mundstück des Rohres 16 ist eine Walze 19 angeordnet, die neutral arbeitet oder durch einen Motor angetrieben wird.
  • Bei diesem System, siehe Figur 2, wird das vom Kessel kommende strangförmige Gewebe, nachdem es die Trommel 16 passiert hat durch den Trichter 16 zu der Drosselvorrichtung 11 geleitet. Es ist an diesem Punkt ziemlich trocken und wird so durch das durch die Zweigleitung 17 von der Leitung 9 geschickte Färbebad durchfeuchtet und in dieses eingetaucht und bewegt sich darauffolgend durch die Drosselvorrichtung weiter und erhält über das in ihr enthaltene Färbebad eine erhebliche Beschleunigung durch das Färbebad 8, welches unter Druck in die Ringkammer zwischen dem zylindrischen, ersten Abschnitt 12 der Drosselvorrichtung und dem in diesen koaxial eingesetzten Rohrabschnitt 16 eingeleitet wird.
  • Wir haben festgestellt, daß es mit diesem System möglich ist, empfindliche Gewebe mit hoher Geschwindigkeit bis zu 400 m/min. und oberhalb derjenigen die mit dem traditionellen Überlaufsystem erreichbar ist, zu behandeln.
  • Wir werden jetzt das zweite Beispiel beschreiben.
  • Bezugnehmend auf Figur 3 und 4 besteht eine Maschine gemäß vorliegender Erfindung aus: einem Kessel 22, in dessen Oberteil eine Trommel 23 zum Ziehen des Gewebes 24 angeordnet ist. Zu der Trommel 23 gerichtet ist in einer geneigten Stellung zum Gewebesammlungsbecken die erfindungsgemäße Vorrichtung angeordnet, welche durch eine Drosselvorrichtung 25 gebildet wird, die einen zylindrischen ersten Abschnitt 26 aufweist, der in konusartiger Weise an die zylindrische Leitung 27 von geringerem Durchmesser angeschlossen ist.
  • Der Abschnitt 26 ist im mittleren Bereich an ein Rohr 28 angeschlossen, welches mit einem Sperrventil 29 versehen ist und von einer Hochdruckpumpe 30 kommt, die Färbebad 31 vom Boden des Kessels 22 abzieht und es mit hoher Geschwindigkeit durch das Rohr 28 zu dem ersten Abschnitt 26 der Drosselvorrichtung leitet. Am ersten Abschnitt 26 der Drosselvorrichtung 25 ist auch koaxial der innere Abschnitt einer Leitung 32 angeordnet, die ein trichterförmiges Mundstück mit einer Öffnung 33 aufweist, welche die Verbindung zu einer Ringkammer 34 herstellt, die in dem ersten Abschnitt 26 der Drosselvorrichtung vorgesehen ist.
  • Die das Rohr 32 umschließende Kammer 34 ist ihrerseits an eine Leitung 35, die ihrerseits mit einem Sperrventil 36 versehen ist, und an eine Pumpe 37 angeschlossen, die Färbebad 31 vom Boden des Kessels absaugt.
  • Ihre Wirkungsweise wird nun beschrieben:
  • Wenn die Maschine als herkömmlicher Überlauf arbeitet; wird das zu einem Ring geformte und in dem Kessel 22 durchfeuchtete Gewebe durch die Trommel 23 gezogen und in den Trichter 32 fallengelassen und von hier in das Färbebad getaucht. Es wird durch das gleiche Färbebad, welches durch die Leitung 35 abgezogen wird und durch die Kammer 34 über die Öffnung 33 in das trichterförmige Rohr 32 eintritt, gezogen, wobei das Gewebe in den Kessel zurückkehrt und sich dort auffaltet.
  • Wenn das Sperrventil 28 auch geöffnet wird, erhält das in das von der traditionellen Überlaufleitung 35 kommende Färbebad eingetauchte Gewebe eine beträchtliche Beschleunigung in der Drosselvorrichtung 25 durch das Färbebad, welches unter Druck in die Ringkammer eingeleitet wird, die zwischen dem zylindrischen, ersten Abschnitt 26 der Drosselvorrichtung und dem koaxial in diesen eingesetzten Rohrabschnitt 32 gebildet ist.

Claims (4)

1. Beschleunigende Vorrichtung für Gewebe in Überlaufmaschinen bestehend aus einem Kessel mit obenliegendem Gewebeförderer, der ein Überlaufbecken (4) mit Überlauftrichter (5) zur Eingabe des Gewebes (10) beinhaltet, wobei der Überlauftrichter (5) mit einer Überlaufleitung (6) und dem in das Überlaufbecken (4) geführten Färbebad über eine erste Pumpe durch ein Zufuhrrohr (9) verbunden ist und die Maschine bei Eingabe des Gewebes (10) in den Überlauftrichter (5) als herkömmliche Überlaufmaschine arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß besagte beschleunigende Vorrichtung (11) parallel eingebaut und an den Gewebeförderer angeschlossen ist, außerdem aus einem horizontalen zylindrischen Erstabschnitt (12) besteht, der über einen kegelförmigen Abschnitt mit einer horizontalen zylinderförmigen Leitung (13) kleineren Durchmessers verbunden ist, des weiteren eine Vorrichtung (16) zur Eingabe des Gewebes (10) mit einem Rohr aufweist, das im ersten Abschnitt ein trichterförmiges Ende besitzt und über einen Leitungszweig (17) an das Zufuhrrohr (9) des Gewebesförderers angeschlossen ist, im Endabschnitt koaxial in den zylinderförmigen Erstabschnitt (12) auf dessen gesamter Länge eingeführt und so positioniert, um mit dem kegelförmigen Abschnitt eine Venturi Vorrichtung zu bilden, wobei die ringförmige Übergangskammer zwischen der Innenwand des ersten zylinderförmigen Abschnittes (12) und dem Endabschnitt der Vorrichtung (16) zur Eingabe des Gewebes (10) über ein Rohr (14) an eine zweite Pumpe mit großer Förderhöhe zum zusätzlichen Nachführen des Färbebades vom Kesselboden (2) angeschlossen ist, so daß durch Venturi Effekt eine Beschleunigung des Färbebades von der Vorrichtung (16) zur Eingabe des Gewebes (10), demzufolge des hierin enthaltenen Gewebes (10) stattfindet, wenn das Gewebe anstatt in den Überlauftrichter (5) in die beschleunigende Vorrichtung geführt wird.
2.Beschleunigende Vorrichtung für Gewebe in Überlaufmaschinen bestehend aus einem Kessel (22) und einer an dessen Oberseite schräg verlaufenden Gewebeförderleitung (27, 27'), wobei das Gewebe (24) durch zusätzliche Eingabe von Färbebad in die Gewebeförderleitung (27, 27') beschleunigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beschleunigende Vorrichtung (25) eine erste als Uberlaufbecken dienende Kammer (34) beinhaltet, die den oberen Abschnitt des ersten Teils (27') der Förderleitung umgibt und hiermit in Verbindung steht, wobei genannter oberer Abschnitt ein trichterförmiges Ende zur Eingabe des Gewebes (24) aufweist, das Färbebad durch eine erste Pumpe (37) vom Kesselboden (22) angesaugt und über ein Rohr (35) mit Sperrventil (36) in die erste Kammer geführt wird, der ersten Kammer (34) eine zweite zwischen dem zylindrischen Abschnitt (26) liegende ringförmige Kammer folgt, welche über einen konusartigen Abschnitt an einen zweiten Teil (27) der Gewebeförderleitung angeschlossen ist, der in der zweiten Kammer angeordnete Endabschnitt des ersten Teils (27') der Gewebeförderleitung mit dem konusartigen Abschnitt eine Venturi Vorrichtung bildet, wobei die zweite Kammer über ein Rohr (28) mit Sperrventil (29) an eine zweite Pumpe großer Förderpumpe (30) zum Nachführen zusätzlichen Färbebades vom Kesselboden (22) angeschlossen ist, sodaß hiermit anhand Venturi Effekt eine Beschleunigung des vom ersten Teil (27') der Gewebeförderleitung kommenden Färbebades, demzufolge des hierin enthaltenen Gewebes (24) bewirkt wird.
3. Beschleunigende Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Pumpe großer Förderhöhe, die das Färbebad über ein Rohr (14) in die Übergangskammer der beschleunigenden Vorrichtung (11) leitet, eine Förderleistung aufweist, die einem Anteil der ersten Pumpe zur Beschickung des herkömmlichen Überlaufbeckens (4) entspricht und bei Betrieb der beschleunigenden Vorrichtung den Leitungszweig (17) versorgt, welcher das Färbebad von der ersten Pumpe in den ersten Abschnitt der Vorrichtung (16) zur Eingabe des Gewebes fördert.
4. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Pumpe großer Förderhöhe (30), die das Färbebad in die zweite Kammer leitet, eine Förderleistung aufweist, die einem Anteil der ersten Pumpe (37) zur Beschickung der ersten Kammer (34) entspricht.
DE68912927T 1989-03-31 1989-09-18 Beschleunigende Vorrichtung für ein Färbebad. Expired - Fee Related DE68912927T2 (de)

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