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DE68912746T2 - Verfahren zur gleichzeitigen Ausscheidung von CO2 und Bearin aus Methan, C2 und höheren Kohlenwasserstoffen und CO2 enthatenden gasförmigen Kohlenwasserstoffen. - Google Patents

Verfahren zur gleichzeitigen Ausscheidung von CO2 und Bearin aus Methan, C2 und höheren Kohlenwasserstoffen und CO2 enthatenden gasförmigen Kohlenwasserstoffen.

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Publication number
DE68912746T2
DE68912746T2 DE68912746T DE68912746T DE68912746T2 DE 68912746 T2 DE68912746 T2 DE 68912746T2 DE 68912746 T DE68912746 T DE 68912746T DE 68912746 T DE68912746 T DE 68912746T DE 68912746 T2 DE68912746 T2 DE 68912746T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solvent
gas
methane
hydrocarbons
rich
Prior art date
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DE68912746T
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Claude Blanc
Henri Paradowski
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Societe National Elf Aquitaine
Original Assignee
Societe National Elf Aquitaine
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G5/00Recovery of liquid hydrocarbon mixtures from gases, e.g. natural gas
    • C10G5/04Recovery of liquid hydrocarbon mixtures from gases, e.g. natural gas with liquid absorbents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G2300/00Aspects relating to hydrocarbon processing covered by groups C10G1/00 - C10G99/00
    • C10G2300/10Feedstock materials
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  • Separation By Low-Temperature Treatments (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur gleichzeitigen Abtrennung von Carbonat und Benzin aus einem gasförmigen Gemisch das in der Hauptsache Kohlenwasserstoffe, die aus Methan und Kohlenwasserstoffen mit zwei oder mehr C-Atomen bestehen und außerdem CO&sub2; sowie gegebenenfalls eine oder mehrere nicht schwerelhaltige Verbindungen mit niedrigem Siedepunkt wie H&sub2;, CO, N&sub2; und Ar enthält.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht die direkte Auftrennung eines Gasgemisches vom erwähnten Typ in drei Komponenten, und zwar in:
  • ein behandeltes Gas, das in der Hauptsache aus Methan und C&sub2;-Kohlenwasserstoffen besteht und dessen Molargehalt an CO&sub2; höchstens 2% ausmacht,
  • - einer Kohlenwasserstofffraktion mit wenigstens 80 Mol-% an in dem zu behandelnden Gasgemisch enthaltenen Kohlenwasserstoffen mit drei und mehr C-Atomen und
  • - einen Strom an aus CO&sub2; bestehendem sauren Gas, das, bezogen auf das CO&sub2;, weniger als 10 Mol-% Kohlenwasserstoffe, ausgedrückt in Methanäquivalent, enthält.
  • Bekannt sind mehrere industriell verwendete Verfahren für die Behandlung von Gasgemischen, wie sie oben definiert wurden, von denen als wichtigste Beispiele verschiedene Erdgase genannt werden können, wobei diese Verfahren die Abtrennung von Carbonat, d.h. die Entfernung des CO&sub2;, und die Entfernung von Benzin d.h. die Abtrennung der schweren Kohlenwasserstoffe, wie z.B, der drei und mehr C-Atome enthaltenden Kohlenwasserstoffe, aus einem Gasgemisch umfassen und die Auftrennung des genannten Gasgemisches in die oben erwähnten drei Komponenten ermöglichen.
  • Die Verfahrensschritte der Abtrennung von Carbonat und Benzin werden im allgemeinen getrennt durchgeführt und bilden einen Teil einer Abfolge von Verfahrensschritten, die an dem zu behandelnden Gemisch durchgeführt werden und in der Hauptsache eine Abtrennung des sauren Gases CO&sub2;, eine Trocknung, eine Adsorption an einem geeigneten Feststoff wie einem Molekularsieb, eine Abtrennung durch Tieftemperaturdestillation zwischen -30ºC und 90ºC, gegebenenfalls verbunden mit einer Lösungsmittelsextraktion zur Gewinnung der Flüssigfraktion des Erdgases und schließlich eine erneute Erwärmung des behandelten Gases bis zur Umgebungstemperatur, um dann im allgemeinen damit das öffentliche Gasneiz zu speisen, umfassen.
  • Bei einem derartigen Schema der Behandlung eines Gasgemisches vom Erdgastyp, das die erwähnten Komponenten enthält, war die Verminderung der Temperatur des Gasgemisches durch die ausschließliche Produktion der Flüssigfraktion des Erdgases bedingt. wobei auf diesem Temperaturniveau kein anderer Verfahrensschritt durchgeführt wurde.
  • Bei dieser Art von Behandlungsschema ist die Durchführung von aufeinanderfolgenden Verfahrensschritten, die auf sehr unterschiedlichen Prinzipien beruhen und auf verschiedenen Temperaturniveaus durchgeführt werden, mit starken Nachteilen verbunden.
  • Es besteht nur eine geringe Möglichkeit der Wärmeintegration, was dieses Behandlungsschema in energiewirtschaftlicher Hinsicht und in bezug auf Investitionen äußerst kostspielig macht.
  • Bekannt sind außerdem Verfahren zur Behandlung von Gasgemischen des Erdgastyps, die eine gleichzeitige Abtrennung des im Gasgemisch enthaltenen CO&sub2; und die Erzeugung von gasförmigen und flüssigen Kohlenwasserstoffen ermöglichen. Zu diesem Typ gehört das unter dem Namen RYAN-HOLMES-Verfahren bekannte Verfahren, beschrieben insbesondere von J. RYAN und F. SCHAFFERT in der Zeitschrift CHEMICAL ENGINEERING PROGRESS, Oktober 1984, SS. 53-56. Bei diesem Verfahren wird das zu behandelnde Erdgas nach üblicher Entwässerung und nachfolgender Abkühlung bei tiefer Temperatur in drei oder vier aureinanderfolgenden Stufen destilliert.
  • Bei der dreistufigen Ausführungsform wird das entwässerte und abgekühlte Erdgas in einer ersten Kolonne (Demethanisator), an deren Kopf ein konsistenter Zusatz eingespritzt wird, in eine Flüssigfraktion von Kohlenwasserstoffen mit vier und mehr C-Atomen, eine Gasphase aus Methan und den leichteren Verbindungen und eine Flüssigfraktion, die die Kohlenwasserstoffe mit zwei und mehr C-Atomen und das CO&sub2; enthält, aufgetrennt. Diese Flüssigfraktion wird in einer zweiten Kolonne (Deethanisator), der man ebenfalls eine bestimmte Menge des Zusatzes zuführt, in eine Kopffraktion, die aus CO&sub2; und einem Nachlauf besteht, welcher die Kohlenwasserstoffe mit zwei und mehr C-Atomen enthält, aufgetrennt.
  • Dieser Nachlauf wird dann in einer dritten Kolonne in eine Kopffraktion, die in einer flüssigen Fraktion aus C&sub2;&submin;&sub4;-Kohlen wasserstoffen besteht, und in eine Schwanzfraktion aufgetrennt, die in einer flüssigen Fraktion aus Kohlenwasserstoffen mit vier und mehr C-Atomen besteht, die den Hauptanteil der Butane und der höheren Kohlenwasserstoffe im behandelten Erdgas enthält. woraus man die für die Bildung des in die erste und zweite Kolonne eingespeisten Zusatzes geeignete Menge abzieht.
  • Die Verwendung dieses Zusatztes verhindert die Kristallisation des CO&sub2; am Kopf des Demethanisators und gewährleistet das Brechen des Azeotrops, das sich zwischen Ethan und CO&sub2; bildet. und erleichtert die Abtrennung dieser Verbindungen im Deethanisator. Das erwahnte Verfahren beruht somit in der Hauptsache auf aufeindanderfolgenden Destillationsvorgängen.
  • Vorgeschlagen wird nun erfindungsgemäß ein Verfahren zur gleichzeitigen Abtrennung von Carbonat und Benzin aus gasförmigen Gemischen, die unter einem absoluten Druck von über 0,5 MPa verfügbar sind und in der Hauptsache aus Kohlenwasserstoffen zusammengesetzt sind, die aus Methan und Kohlenwasserstoffen mit zwei oder mehr C- Atomen bestehen, und außerdem CO&sub2; und gegebenenfalls eine oder mehrere nicht schwe felhaltige Verbindungen mit niedrigem Siedepunkt wie H&sub2;, CO, N&sub2; und Ar enthalten, wobei derartige gasförmige Gemische zum Beispiel dem Erdgastyp angehören, und dieses Verfahren es ermöglicht, verglichen mit den bekannten Verfahren auf einfachere und billigere Weise das Ziel einer Auftrennung des Gasgemisches in drei Komponenten zu erreichen, und zwar in das behandelte Gas, das in der Hauptsache aus Methan besteht, in die Flüssigfraktion aus Kohlenwasserstoffen, die in der Hauptsache Kohlenwasserstoffe mit drei und mehr C-Atomen umfassen, die gegebenenfalls eine mehr oder weniger bedeutende Menge an Ethan enthält, und in den CO&sub2;-Strom, wobei diese Komponenten wie oben spezifiziert sind.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist von der Art des Verfahrens, das in der US-A- 3770622 beschrieben wird und bei dem man das Gasgemisch in einer Waschzone mit einem Lösungsmittel kontaktiert, das eine Flüssigkeit darstellt, die vorzugsweise CO&sub2; und Kohlenwasserstoffe mit zwei und mehr C Atomen löst und einerseits bei Atmosphärendruck eine Siedetemperatur von über 40 und andererseits bei -30ºC eine Viskosität von unter 0, 1 Pa.s aufweist, und zwar bei einer ausreichend tiefen Temperatur und bei einem solchen Durchsatzverhältnis von zu behandelndem Gasgemisch zum Lösungsmittel, daß einerseits ein behandeltes Gas hergestellt wird, das in der Hauptsache aus Methan besteht und einen Molargehalt an CO&sub2; von höchstens 2% aufweist, und andererseits eine flüssige Phase, die als "reiches Lösungsmittel" bezeichnet und aus dem Lösungsmittel gebildet wird, das mit CO&sub2; und einer Fraktion von Kohlenwasserstoffen mit zwei und mehr C- Atomen, die wenigstens 80 Mol-% der in dem zu behandelnden Gasgemisch ent-haltenen Kohlenwasserstoffe mit drei und mehr C-Atomen enthält, angereichert ist, das "reiche Lösungsmittel" wenigstens teilweise durch Entspannung entmethanisiert wird wobei das reiche Lösungsmittel" in eine an Methan verarmte und als "entmethanisiertes reiches Lösungsmittel" bezeichnete Flüssigphase und eine an Methan reiche Gasphase aufgetrennt wird, die gegebenenfalls mit dem behandelten Gasgemisch vor seiner Kontaktierung mit dem Lösungsmittel vereinigt werden kann, und man das "entmethanisierte reiche Lösungsmittel" so behandelt, daß ein Strom an saurem Gas erzeugt wird, der das im "entmethanisierten reichen Lösungsmittel" vorliegende CO&sub2; enthält, außerdem ein als "Kohlenwasserstofffraktion" bezeichnetes Kohlenwasserstoffgemisch erzeugt wird und schließlich ein regeneriertes Lösungsmittel erzeugt wird, das wieder der Waschzone zugeführt wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren unterscheidet sich vom Vertahren der US-A-3770622 und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung des "entmethanisierten reichen Lösungsmittels" so erfolgt, daß man das "entmethanisierte reiche Lösungsmittel" vorgängig abkühlt und dann mit Hilfe eines gekühlten Kohlenwasserstofflösungsmittels in einer Extraktionszone einer Flüssig-Flüssig-Extraktion unterzieht, wodurch einerseits ein gereinigtes Lösungsmittel erzeugt wird, das fast die gesamte Menge des im "entmethanisierten reichen Lösungsmittel" vorliegenden CO&sub2; enthält und einen Kohlenwasserstoffgehalt, ausgedrückt als Methanäquivalent, von unter 10 Mol-%, bezogen auf CO&sub2;, aufweist, und andererseits ein Kohlenwasserstofflösungsmittel erzeugt wird, das mit Kohlenwasserstoffen mit zwei und mehr C-Atomen angereichert ist, indem man das angereicherte Kohlenwasserstofflösungsmittel durch Destillation in eine Fraktion von Kohlenwasserstoffen mit zwei und mehr C-Atomen, welche die Kohlenwasserstofffraktion bildet und wenigstens 80 Mol-% der im zu behandelnden Gasgemisch enthaltenen Kohlenwasserstoffe mit drei und mehr C-Atomen enthält, und in das regenerierte Kohlenwasserstofflösungsmittel, das nach Abkühlung wieder der Extraktionszone zugeführt wird, auftrennt und das gereinigte Lösungsmittel durch Entspannung und Strippen regeneriert wird, wodurch das regenerierte Lösungsmittel und der Strom an saurem Gas gebildet werden, der fast zur Gänze aus dem CO&sub2; besteht, das im "entmethanisierten reichen Lösungsmittel" vorliegt das einer Kohlenwasserstoffgehalt. ausgedrückt als Methanäquivalent von unter 10 Mol-%, bezogen auf CO&sub2;, aufweist.
  • Unter dem "Methanäquivalent" versieht man ebensoviele Pseudomoleküle mit einem einzigen C-Atom, wie C-Atome im jeweiligen Kohlenwasserstoffmolekül enthalten sind.
  • Das oben allgemein gekennzeichnete Lösungsmittel für die Kontaktierung mit dem zu behandelnden Gasgemisch zur Absorption des CO&sub2; und der Kohlenwasserstoffe mit zwei und mehr C-Atomen besitzt vorzugsweise eine Viskosität bei -30ºC von unter 0,05 Pa.s.
  • Das erfindungsgemäße Lösungsmittel kann insbesondere aus einem oder mehreren für CO&sub2; selektiven, flüssigen Absorbentien in wasserfreier Form oder im Gemisch mit Wasser bestehen, wobei das oder die Lösungsmittel ausgewählt werden aus den Amiden der Formeln den Aldehyden der Formel den Estern der Formeln
  • den C&sub1;&submin;&sub4;-Alkanolen, den Diethern der Formel CH&sub3;&lsqbstr;#C&sub2;H&sub4;O&rsqbstr;CH, den Dietheralkoholen der Formel R&sub9;O-C&sub2;H&sub4;-O-C&sub2;H&sub4;-OH, den Lactonen der Formel
  • und dem Propylencarbonat, worin R&sub1; und R&sub2; gleich oder
  • verschieden sein können und für ein Wasserstoffatom oder einen C&sub1;&submin;&sub2;-Alkylrest stehen, R&sub3; einen C&sub3;&submin;&sub4;-Alkylrest, R&sub6; einen C&sub2;&submin;&sub4;-Alkylrest oder einen Rest &lsqbstr;C&sub2;H&sub4;O R&sub8; bedeuten. wobei R&sub8; für einen C&sub1;&submin;&sub2;-Alkylrest steht und n 1 oder 2, R&sub7; einen C&sub1;&submin;&sub2;-Alkylrest oder einen Rest &lsqbstr;C&sub2;H&sub4;O R&sub8;, R&sub9; einen C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylrest und p eine ganze Zahl zwischen 2 und 4 bedeuten.
  • Nicht einschränkende Beispiele für flüssige organische Absorbentien, die den obigen Formeln entsprechen, sind N,N-Dimethylformamid N,N-Diemthylacetamid, Dimethoxymethan, Diethoxymethan, Dimethoxy-1,1-ethan, Methanol, Ethanol, Ethylenglycoldimethylether, Diethylenglycoldimethylether, Ethylenglycolmonomethylether, Butyrolacton, Propiolacton und Propylencarbonat.
  • Die Temperatur für die Kontaktierung des zu behandelnden Gasgemisches mit dem Lösungsmittel in der Waschzone liegt vorzugsweise zwischen 0ºC und -45ºC.
  • Die Waschzone besteht vorteilhafterweise in einer Waschkolonne oder mehreren Waschkolonnen mit einer geeigneten Zahl von theoretischen Waschstufen, wobei diese Kolonnen zum Beispiel Boden- oder Füllkörperkolonnen darstellen. Vorteilhafterweise hält man die Temperatur in jeder Waschkolonne durch indirekten Wärmeaustausch an einer oder mehreren Stellen der jeweiligen Kolonne zwischen dem in dieser Kolonne enthaltenen flüssigen Medium und einem flüssigen Kühlmittel praktisch konstant.
  • Die Entmethanisierung des reichen Lösungsmittels wird insbesondere in zwei Stufen durchgeführt, wobei in der ersten Stufe das reiche Lösungsmittel einer ersten Entspannung unterworfen wird, die geeignet ist, eine starke Fraktion an im Lösungsmittel gelöstem Methan freizusetzen und ein erstes an Methan reiches Gas und eine vorentmethanisierte Flüssigkeit zu erzeugen, und in der zweiten Stufe die vorentmethanisierte Flüssigkeit einer zweiten Entspannung und dann einer Destillation unterworfen wird, wodurch ein zweites an Methan reiches Gas und das entmethanisierte reiche Lösungsmittel erzeugt werden, wobei das zweite an Methan reiche Gas bis zum Druck des ersten an Methan reichen Gases komprimiert und dann mit diesem gemischt wird, um die an Methan reiche Gasphase zu bilden.
  • Die sich aus der Entmethanisierung des reichen Lösungsmittels ergebende an Methan reiche Gasphase wird vorteilhafterweise bis zum Druck des zu behandelnden Gases komprimiert, dann abgekühlt und mit dem zu behandelnden Gasgemisch vor der Kontaktierung des letzteren mit dem Lösungsmittel in der Waschzone gemischt.
  • Die Regenerierung des gereinigten Lösungsmittels, die zur Produktion des CO&sub2;-reichen Stroms aus saurem Gas führt, der ausgedrückt in Methanäquivalent einen Gehalt an Kohlenwasserstoffen von unter 10 Mol-% bezogen auf CO&sub2;, aufweist kann durch jede Behandlung erfolgen, welche eine Freisetzung der in einer Flüssigkeit gelösten gasförmigen Verbindungen ermöglicht. Insbesondere kann die Regenerierung des gereinigten Lösungsmittels durch seine Entspannung bis zu einem Druck von über 100 kPa, z.B. zwischen 150 und 300 kPa, und durch Strippen mit Hilfe eines Inertgases wie Stickstoff gegebenenfalls in Verbindung mit einer erneuten Erwärmung des gereinigten Lösungsmittels in der Regenerierungszone durchgeführt werden,
  • Die Regenerierung des gereinigten Lösungsmittels kann auch noch so durchgeführt werden, daß man das gereinigte Lösungsmittel bis zu einer Temperatur im Bereich der Umgebungstemperatur erwärmt, das erwärmte Lösungsmittel in einen ersten und einen zweiten Strom aufteilt. den ersien Strom unmittelbar einer Regenerierungszone zuführt, den zweiten Strom dieser Regenerierungszone nach erneuter Erwärmung durch indirekten Wärmeaustausch mit dem regeiierierten gereinigten Lösungsmittel zuführt und das Lösungsmittel in der Regenerierungszone destilliert um das regenerierte Lösungsmittel und den CO&sub2;-reichen Strom an saurem Gas zu erzeugen.
  • Enthält das zu behandelnde Gasgemisch Wasser und/oder Kohlenwasserstoffe mit fünf oder mehr C-Atomen, wird es vorteilhafterweise zur Entfernung sämtlicher dieser Verbindungen oder eines Teils davon einer Vorbehandlung unterzogen, wonach man es mit den Lösungsmittel in der Waschzone in Berührung bringt.
  • Diese Vorbehandlung kann in einer Destillation bestehen, die gegebenenfalls in Anwesen heit von aus dem in die Waschzone eingespritzten Lösungsmittel abgezogenen Lösungsmittel durchgeführt wird, um das vorbehandelte Gasgemisch mit einem Gehalt an Kohlenwasserstoffen von sechs und mehr C-Atomen von unter 0,1 Gew.-%, eine Fraktion an schweren Kohlenwasserstoffen, die fast die Gesamtheit der Kohlenwasserstoffe mit sechs und mehr C-Atomen und die Gesamtheit oder einen Teil der C-Kohlenwasserstoffe enthält, und gegebenenfalls eine aus einem Gemisch aus Lösungsmittel und Wasser bestehende Flüssigkeit herzustellen. Die Destillation des Gasgemisches erfolgt bei einer Temperatur, die zumindest der in der Waschzone herrschenden Temperatur entspricht.
  • Die Erfindung wird durch die nachfolgende Beschreibung einer der Ausfühtrungsformen unter Verwendung der in der Figur in der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellten Anlage näher erläutert.
  • Entsprechend der Figur wird das über die Leitung 1 ankommende zu behandelnde Gasge misch dem unteren Teil einer Destillationskolonne 2 zugeführt, in der das Gasgemisch gegebenenfalls in Anwesenheit des Lösungsmittels destilliert wird, das über eine Leitung 41, die in den oberen Teil der Kolonne 2 mündet, vom regenerierten Lösungsmittel 38 abgezogen wurde, das der Waschkolonne 5 zugeführt wird bevor dieses in eine Abkühlungszone 39 gelangt, die in die Leitung 6 für die Einspritzung des regenerierten Lösungsmittels in die Waschkolonne 5 eingebaut ist, um auf diese Weise einerseits ein getrocknetes Gasgemisch, das aus der Kolonne 2 über eine Leitung 3 abgeleitet wird und dessen Gehalt an Kohlen-wasserstoffen mit sechs und mehr C-Atomen unter 0,1 Gew.-% liegt und andererseits eine Kohlenwasserstofffraktion, die fast die gesamte Menge an Kohlenwasserstoffen mit sechs und mehr C-Atomen und gegebenenfalls die Gesamtheit an C&sub5;-Kohlenwasserstoffen oder einen Teil davon, die aus der Kolonne 2 über eine Leitung 4 abgezogen wird, enthält, und gegebenenfalls eine Flüssigkeit, die aus der Kolonne 2 über eine Leitung 54 abgezogen wird und in einem Gemisch aus Lösungsmittel und Wasser besteht, zu erzeugen.
  • Das die Kolonne 2 über die Leitung 3 verlassende getrocknete Gasgemisch wird dem unteren Teil einer Waschkolonne 5, wie zum Beispiel einer Bodenkolonne, zugeführt, in der es im Gegenstrom mit dem in den oberen Teil der Kolonne 5 über die Leitung 6 nach Passage im Kühlmittel 39 eingespritzten regenerierten kalten Lösungsmittel in Berührung gebracht wird, wobei diese Kontaktierung bei einer Temperatur zwischen 0ºC und 45ºC durchgeführt wird und diese Temperatur durch Passieren des in der Kolonne 5 in Kühlmitteln 7 enthaltenen flüssigen Mediums gesteuert wird. Am Kopf der Kolonne 5 leitet man dann über eine Leitung 8 ein behandeltes Gas ab, das in erster Linie aus Methan besteht und einen verminderten CO&sub2;-Gehalt aufweist, wobei das behandelte Gas in einem System 9 zur erneuten Aufwärmung wieder erwärmi und dann über eine Leitung 10 einer Verwertungszone zugefühfl wird, während man am unteren Ende der Kolonne 5 über eine Leitung 11 eine flüssige Phase abzieht, die aus dem mit CO&sub2; angereicherten Lösungsmittel und anderen absorbierten Verbindungen besteht und als "reiches Lösungsmittel" bezeichnet wird.
  • Die Kontaktierung des getrockneten Gasgemisches mit dem Lösungsmittel erfolgt in der Waschkolonne 5 bei einer geeigneten Temperatur im Bereich von 0ºC bis -45ºC und bei einem solchen Verhältnis der Durchsatzmengen von zu behandelndem Gasgemisch und Lösungsmittel, daß einerseits das über die Leitung 8 am Kopf der Kolonne 5 erhaltene behandelte Gas einen Molargehalt an CO&sub2; von höchstens 2 % aufweist und andererseits daß das über die Leitung 11 abfließende reiche Lösungsmittel mindestens 80 Mol-% Kohlenwasserstoffe mit drei und mehr C-Atomen, die in dem der Kolonne 5 zugeführten getrockneten Gasgemisch vorliegen, enthält.
  • Das in der Leitung 11 strömende reiche Lösungsmittel wird nach Passieren des Entspannungsventils 12 dem oberen Teil eines Entspanners 13 zugeführt, in dem ein erstes an Methan reiches Gas, das man am Kopf des Entspanners 13 über eine Leitung 14 ableitet, sowie ein vorentmethanisiertes reiches Lösungsmittel abgetrennt wird, das man am unteren Ende des Entspanners 13 über eine Leitung 15 abzieht. Das vorentmethanisierte reiche Lösungsmittel wird dann über ein Entspannungsventil 16 einer zweiten Entspannung unterzogen, gefolgt von einer Destillation in einer mit einem Erhitzer 18 ausgestatteten Destillationskolonne 17, wodurch man ein zweites an Methan reiches Gas erhält. das man am Kopf der Kolonne 17 über eine Leitung 19 abführt, sowie eine flüssige Phase mit vermindertem Methangehalt, die als "entmethanisiertes reiches Lösungsmittel" bezeichnet wird, das am unteren Ende der Kolonne 17 über eine Leitung 27 abgezogen wird. Das zweite in der Leitung 19 strömende, an Methan reiche Gas wird dann einem Verdichter 20 zugeführt, den es über eine Leitung 21 bei einem Druck verläßt der praktisch dem des in der Leitung 14 strömenden erstsen, an Methan reichen Gases entspricht. wonach diese beiden methanreichen Gase in der Leitung 22 gemischt werden und die sich aus dieser Mischung ergebende Gasphase durch Vermittlung eines Verdichters 23, dessen Ausgang sich über eine Leitung 24, ein Kühlmittel 25 und eine Leitung 26, in die Leitung 3 für die Zufuhr des getrockneten Gasgemisches fortsetzt, wieder der Waschkolonne 5 zugeführt wird
  • Das aus der Kolonne 17 über die Leitung 27 abgezogene entmethanisierte reiche Lösungsmittel wird durch Passage eines Entspannungsventils 29 entspannt und dann im Kühlmittelsystem 40 abgekühlt mit dem Ergebnis der Entmischung des Lösungsmittels in zwei Flüssigphasen, und zwar in eine obere Kohlenwasserstoffphase und eine untere Phase, die aus dem Lösungsmittel besteht, das den Hauptanteil des CO&sub2; und eine gewisse Menge an Kohlenwasserstoffen enthält. Das Ganze wird dann einem Extraktionsturm 56 zugeführt, in dem es im Gegenstrom mit einem abgekühlten Kohlenwasserstofflösungsmittel in Berührung gebracht wird, das über eine Leitung 57 in den unteren Teil des Extraktionsturms eingespritzt wird, sowie mit einem dem Turm 56 über eine Leitung 63 zugeführten Stron an regeneriertem Lösungsmittel, wodurch man einerseits ein gereinigtes Lösungsmittel, welches fast die gesamte Menge des im entmethanisierten reichen Lösungsmittel vorhandenen CO&sub2; enthält, wobei das gereinigte Lösungsmittel am unteren Ende des Extraktionsturms 56 über eine Leitung 58 abgezogen wird, in die ein Entspannungsventil 60 eingebaut ist, und andererseits ein mit Kohlenwasserstoffen mit zwei und mehr C-Atomen angereichertes Kohlenwasserstofflösungsmittel mit etwas CO&sub2; erhält, wobei dieses Lösungsmittel am Kopf des Extraktionsturms 56 über eine Leitung 59 abgeleitet wird.
  • Das angereicherte Kohlenwasserstofflösungsmittel 59 wird einer Regenerierungskolonne 49 zugeführt, in der das Lösungsmittel durch Destillation in eine Fraktion von Kohlenwasserstoffen mit zwei und mehr C-Atomen, die am Kopf der Kolonne 49 über eine Leitung 48 abgeführt wird und die Kohlenwasserstofffraktion mit zwei und mehr C-Atomen bildet, die wenigstens 80 Mol-% an Kohlenwasserstoffen mit drei und mehr C-Atomen enthält, die in dem der Waschkolonne 5 über die Leitung 3 zugeführten zu behandelnden Gas enthalten sind, und in ein über eine Leitung 50 aus der Kolonne 49 abgezogenes regeneriertes Kohlenwasserstofflösungsmittel aufgetrennt wird, das mit Hilfe der Pumpe 51 über das Kühlsystem 61 und die Leitung 57 wieder dem Extraktionsturm 56 zugeführt wird.
  • Am Ausgang des Entspannungsventils 60 wird das in der Leitung 58 strömende gereinigte Lösungsmittel dem oberen Teil einer mit einem Erhitzer 69 versehenen Regenerierungskolonne 62 zugeführt, in der das gereinigte Lösungsmittel einer Regenerierung unterzogen wird, die ein Strippen mit Hilfe eines Inertgasstroms, wie z.B. eines Stickstoffstroms, umfaßt, der in den unteren Teil der Kolonne 62 über eine Leitung 43 eingespritzt wird. Die Regenerierung erzeugt einerseits ein regeneriertes Lösungsmittel 34, das mit Hilfe einer Pumpe 37 und einer Leitung 38 über den Wärmetauscher 39 und die Leitung 6 in die Waschkolonne 5 rückgeführt wird, und andererseits einen Strom 44 von saurem Gas mit hohem CO&sub2;-Gehalt, der fast die gesamte Menge an in dem entmethanisierten reichen Lösungsmittel vorliegenden CO&sub2; enthält und einen Gehalt an Kohlenwasserstoffen, ausgedrückt in Methanäquivalent, von weniger als 10 Mol-%, bezogen auf das CO&sub2; besitzt.
  • Ein Teil des die Leitung 38 durchströmenden kalten regenerierten Lösungsmittels wird über eine Leitungs 63 abgeleitet, um in den Extraktionsturm 56 an einer Stelle oberhalb der Einspeisungsstelle des entmethanisierten, in der Leitung 27 strömenden reichen Lösungsmittels eingespeist zu werden.
  • Zur Vervollständigung der Beschreibung wird nachfolgend ein Beispiel für die Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, das jedoch keinen einschränkenden Charakter hat, angeführt.
  • Beispiel
  • Unter Verwendung einer Anlage, die der in der beigefügten Zeichnung schematisch dargestellten analog ist und wie oben beschrieben funktioniert, wurde ein Gasgesgemisch der folgenden molaren Zusammensetzung behandelt:
  • CO&sub2; : 18 %
  • Methan : 71,5%
  • Ethan : 5.1%
  • Propan : 1.8%
  • Butan : 1,8%
  • Hexan : 1.8%
  • Das über die Leitung 1 bei einem Durchsatz von 10 000 kmol/h mit einer Temperatur von 30ºC und bei einem Druck von 5000 kPa ankommende zu behandelnde Gasgemisch wurde der Kolonne 2 zur Abtrennung der Kohlenwasserstoffe mit sechs und mehr C-Atomen zugeführt. In diesem Beispiel war das zu behandelnde Gasgemisch trocken und über die Leitung 41 wurde keinerlei Lösungsmittel zugeführt.
  • Über die Leitung 4 der Kolonne 2 wurden dann 352 kmol/li einer schweren Kohlenwasserstofffraktion mit einem Druck von 500() kPa und einer Temperatur von 30ºC abgeleitet, wobei die Fraktion folgende Zusammensetzung aufwies:
  • CO&sub2; : 9,26%
  • Methan : 18 %
  • Ethan : 5,01 %
  • Propan : 4,71 %
  • Butan : 12,05 %
  • Hexan : 50,97 %
  • Über die Leitung 3 am Kopf der Kolonne 2 wurden 9648 kmol/h eines vorbehandelten Gasgemisches mit einer Temperatur von -20ºC und einem Druck von 4950 kPa abgeleitet, wobei das vorbehandelte Gasgemisch die folgende molare Zusammensetzung aufwies:
  • CO&sub2; : 18,32%
  • Methan : 73,45 %
  • Ethan : 5,10%
  • Propan : 1,69%
  • Butan : 1,43%
  • Hexan : 0,01 %
  • Das vorbehandelte Gasgemisch wurde mit 11 500 kmol/h Lösungsmittel mit einer Temperatur von -20ºC und einem Druck von 5000 kPa in einer bei -20ºC und unter einem Druck von 4900 kPa gefahrenen 14 Böden umfassenden Waschkolonne 5 in Kontakt gebracht, wobei das Lösungsmittel 82,34 Mol-% Methanol, 14.67 Mol-% Wasser und 2,88 Mol-% Hexan enthielt. Die Kühlvorrichtungen 7 der Waschkolonne 5 ermöglichten das Halten der Temperatur in der Kolonne auf dem gewünschten Wert.
  • Am Kopf der Kolonne 5 wurden über die Leitung 8 7499 kmol/h eines behandelten Gases mit einem Druck von 4900 kPa und einer Temperatur von 20ºC abgezogen, wobei das behandelte Gas die folgende molare Zusammensetzung besaß:
  • CO&sub2; : 1.68%
  • Methan : 94,44 %
  • Ethan : 3.78 %
  • Methanol : 0,02 %
  • Das über die Leitung 8 abgezogene behandelte Gas wurde im Wärmetauschersystem 9 bis auf Umgebungstemperatur erwärmt, wobei das erwärmte behandelte Gas über die Leitung 10 einer Ferngasleitung zugeführt wurde.
  • Am unteren Teil der Waschkolonne wurden über die Leitung 11 14655 kmol/h reiches Lösungsmittel mit einer Temperatur von -20ºC und einem Druck von 4900 kPa abgezogen, wobei das reiche Lösungsmittel die folgende molare Zusammensetzung hatte:
  • CO&sub2; : 13,64%
  • Methan : 3,70%
  • Ethan : 2.10%
  • Propan : 1.23%
  • Butan : 0,98%
  • Hexan : 2.24%
  • Methanol : 64.61%
  • Wasser : 11.51%
  • Die Entmethanisierung des reichen Lösungsmittels umfaßte zuerst eine erste Entspannung des Lösungsmittels bei einem Druck von 3000 kPa, wobei das entspannte reiche Lösungsmittel den Entspanner 13 speiste, in dem 401 kmol/h eines ersten Gases, das 64 Mol-% Methan enthielt, das am Kopf des Entspanners 13 über die Leitung 14 abgezogen wurde, und ein vorentmethanisiertes reiches Lösungsmittel, das vom Entspanner über die Leitung 15 abgezogen wurde und dessen Gehalt an Methan von 3.70 auf 2,01 Mol-% reduziert wurde, erzeugt wurden. Das vorentmethanisierte reiche Lösungsmittel, dessen Temperatur -22,5ºC betrug, wurde im Ventil 16 entspannt und dann der bei 1800 kPa arbeitenden, 10 Böden umfassenden Destillationskolonne 17 zugeführt.
  • Die Kolonne 17 erzeugte 604 kmol/h eines zweiten an Methan reichen Gases, das über die Leitung 19 unter einem Druck von 1800 kPa und bei einer Temperatur von -25ºC abgezogen wurde, und 13649 kmol/h eines entmethanisierten Lösungsmittels, das bei einer Temperatur von 1ºC und einem Druck von 1800 kPa über die Leitung 27 aus der Kolonne 17 abgezogen wurde.
  • Das entmethanisierte in der Leitung 27 strömende reiche Lösungsmittel hatte folgende molare Zusammensetzug:
  • CO&sub2; : 12,11 %
  • Methan : 0,03 %
  • Ethan : 1.53 %
  • Propan : 1,20%
  • Butan : 1,01 %
  • Hexan : 2,39%
  • Methanol : 69,37 %
  • Wasser : 12,36%
  • Das zweite an Methan reiche Gas wurde im Verdichter 20 bis auf den Druck des ersten an Methan reichen Gases, und zwar auf 3000kPa verdichtet. Das über die Leitung 21 aus dem Verdichter 20 austretende verdichtete Gas wurde dem ersten an Methan reichen Gas beigemischt, um die an Methan reiche Gasphase 22 zu erhalten, die dann im Verdichter 23 auf den Druck des zu behandelnden Gasgemisches, und zwar auf 5000 kPa verdichtet wurde, wobei die verdichtete (Gasphase über die Leitung 24, die Kühlvorrichtung 25 und die Leitung 26 dem vorbehandelten, in der Leitung 3 strömenden Gasgemisch zugeführt wurde.
  • Die durch die Leitung 26 strömende verdichtete, an Methan reiche Gasphase hatte eine Temperatur von -20ºC, einen Druck von 5000 kPa und einen Durchsatz von 1006 kmol/h. Die molare Zusammensetzung der in der Leitung 26 strömenden, an Methan reichen Gasphase war folgende:
  • CO&sub2; : 34,31 %
  • Methan : 53,50%
  • Ethan : 9,84 %
  • Propan : 1.70 %
  • Butan : 0,53 %
  • Hexan : 0,09 %
  • Methanol : 0,03 %
  • Das entmethanisierte, im Ventil 29 entspannte und im Kühlsystem 40 auf -40ºC gekühlte reiche Lösungsmittel wurde im Flüssig-Flüssig-Extraktionsturm 56 im Gegenstrom mit einem gekühlten Kohlenwasserstofflösungsmittel mit einem überwiegenden Gehalt an Hexan in Kontakt gebracht, wobei das Kohlenwasserstofflösungsmittel 95,77 Mol.-% Hexan, 1,11 Mol-% Butan und 3,12 Mol-% Methanol enthielt. Der Extraktionsturm 56 umfaßte 31 Böden, wobei auf dem ersten Boden 5000 kmol/h regeneriertes, über die Leitung 63 zugeführtes Lösungsmittel mit einer Temperatur von -40ºC, auf dem Boden 21 das entmethanisierte, vom Kühlsystem 40 stammende reiche Lösungsmittel und auf dem Boden 31 das gekühlte, über die Leitung 57 zugeführte Kohlenwasserstofflösungsmittel auf Hexanbasis mit einem Durchsatz von 1600 kmol/h eingespeist wurden. Diese Extraktion erzeugte 2079 kmol/b eines reichen Kohlenwasserstofflösungsmittels mit einer Temperatur von -40ºC und einem Druck von 1200 kPa, wobei das reiche Kohlenwasserstofflösungsmittel am Kopf des Turms 56 über die Leitung 59 und 18069 kmol/h reines Lösungsmittel am unteren Ende des Turms über die Leitung 58 mit einer Temperatur von -40ºC und einem Druck von 1200 kPa abgezogen wurden.
  • Die molare Zusammensetzung des in der Leitung 59 strömenden reichen Kohlenwasserstofflösungsmittels war folgende:
  • CO&sub2; : 0,14%
  • Methan : 0,13%
  • Ethan : 9,19%
  • Propan : 7,79%
  • Butan : 6,62 %
  • Hexan : 73,72 %
  • Methanol : 2.40%
  • Die molare Zusammensetzung des in der Leitung 58 strömenden reinen Lösungsmittels war folgende:
  • CO&sub2; : 9,16%
  • Methan : 0,01 %
  • Ethan : 0,10%
  • Propan : 0.01 %
  • Hexan : 2.42 %
  • Methanol : 74,91 %
  • Wasser : 13.40%
  • Durch Auftrennung des angereicherten Kohlenwasserstofflösungsmittels 59 in der 28 Boden umfassenden und bei 700 kPa gefahrenen Regenerierungskolonne 49 erhielt man einer-seits am Kopf der Kolonne 49 497 kmol/h einer Kohlenwasserstofffraktion mit zwei oder mehr C-Atomen bei einer Temperatur von 28ºC und einem Druck von 700 kPa, die man über die Leitung 48 abführte, und andererseits am unteren Ende der Kolonne 1600 kmol/h regeneriertes Kohlenwasserstofflösungsmittel mit eine Temperatur von 142,7ºC und einem Druck von 670 kPa, das man über die Leitung 50 abzog.
  • Die über die Leitung 48 abgezogene Kohlenwasserstofffraktion mit zwei und mehr C- Atomen hatte die folgende molare Zusammensetzung:
  • CO&sub2; : 0,59 %
  • Methan : 0,54 %
  • Ethan : 38,40 %
  • Propan : 32,58 %
  • Butan : 27,67%
  • Hexan : 0,20%
  • Methanol : 0,02 %
  • Das in der Leitung 50 strömende regenerierte Kohlenwasserstofflösungsmittel enhielt 95,77 Mol-% Hexan, 1,11 Mol-% Butan und 3,12 Mol-% Methanol. Das Lösungsmittel wurde in der Pumpe 51 auf einen Druck von 1200 kPa gebracht und dann vor der Rückführung in den Extraktionsturm 56 über die Leitung 57 im Kühlsystem 61 auf -40ºC abgekühlt.
  • Das den Extraktionsturm über die Leitung 58 verlassende gereinigte Lösungsmittel wird im Entspannungsvenitl 60 auf einen Druck von 200 kPa entspannt und dann zum Zwecke der Regenerierung in die Regenerierungskolonne 62 eingespeist. In der 14 Böden umfassenden und unter einem Druck von 200 kPa gefahrenen Kolonne 62 wird auf dem ersten Boden das zu regenerierende gereinigte Lösungsmittel und auf dem letzten Boden ein über die Leitung 43 zugeführter Stickstoffstrom mit einem Durchsatz von 650 kmol/h einge-speist. Die Heizvorrichtung 69, mit der die Kolonne 62 ausgestattet ist, befand sich auf dem siebten Böden.
  • Die Regenerierung des gereinigten Lösungsmittels erzeugte einerseits 2289 kmol/h eines an CO&sub2; reichen Stroms aus saurem Gas, der über die Leitung 44 am Kopf der Kolonne 62 abgeführt wurde, und andererseits ein über die Leitung 34 am unteren Ende der Kolonne 62 abgezogenes regeneriertes Lösungsmittel.
  • Der an CO&sub2; reiche über die Leitung 44 abgeführte Strom aus saurem Gas hatte einen Druck von 200 kPa und eine Temperatur von -47,5ºC und wies folgende molare Zusammensetzung auf:
  • CO&sub2; : 71,64%
  • Methan : 0,05 %
  • Ethan : 0,77 %
  • Propan : 0,04 %
  • Hexan : 040%
  • Methanol : 0,06 %
  • Stickstoff : 27,04 %
  • Das in der Leitung 34 strömende regenerierte Lösungsmittel wurde durch die Passage in der Pumpe 37 auf einen Druck von 5000 kPa gebracht und dann in zwei Teile aufgeteilt, und zwar einen größeren, nach der Passage im Wärmeaustauschsystem 39 und in der Leitung 6 zurück zur Waschkolonne 5 geführten Teil und einen über die Leitung 63 in den Extraktionsturm 56 geführten Teil.

Claims (9)

1. Verfahren zur gleichzeitigen Abtrennung von Carbonat und Benzin aus einem gasförmigen Gemisch, das einen absoluten Druck von über 0,5 MPa aufweist und in der Hauptsache aus Methan und Kohlenwasserstoffen mit zwei oder mehr C-Atomen bestehende Kohlenwasserstoffe und außerdem CO&sub2; und gegebenenfalls eine oder mehrere nicht schwefelhaltige Verbindungen mit niedrigem Siedepunkt wie H&sub2;, CO, N&sub2; und Ar enthält, wobei man das Gasgemisch in einer Waschzone (5) mit einem Lösungsmittel (6) kontaktiert, das eine Flüssigkeit darstellt, die vorzugsweise CO&sub2; und Kohlenwasserstoffe mit zwei oder mehr C- Atomen löst und einerseits bei Atmosphärendruck eine Siedetemperatur von über 40ºC und andererseits bei -30ºC eine Viskosität von unter 0,1 Pa.s aufweist, und zwar bei einer ausreichend tiefen Temperatur und bei einem solchen Durchsatzverhältnis von zu behandelndem Gasgemisch zum Lösungsmittel, daß einerseits ein behandeltes Gas (8) hergestellt wird, das in der Hauptsache aus Methan besteht und einen Molargehalt an CO&sub2; von höchstens 2 % aufweist, und andererseits eine flüssige Phase, die als -reiches Lösungsmittel (11) bezeichnet wird und aus dem Lösungsmittel gebildet wird, das mit CO&sub2; und einer Fraktion von Kohlenwasserstoffen mit zwei und mehr C-Atomen, die wenigstens 80 Mol-% der in dem zu behandelnden Gasgemisch enthaltenen Kohlenwasserstoffe mit drei und mehr C-Atomen enthält, angereichert ist, das reiche Lösungsmittel" wenigstens teilweise durch Entspannung entmethanisiert (12, 17) wird, wobei das "reiche Lösungsmittel" in eine an Methan verarmte und als "entmethanisiertes reiches Lösungsmittel" (27) bezeichnete Flüssigphase und eine mit Methan angereicherte (22) Gasphase aufgetrennt wird, und das "entmethanisierte reiche Lösungsmittel" so behandelt wird, daß ein Strom an saurem Gas (44) erzeugt wird, der das im "entmethanisierten reichen Lösungsmittel" vorliegende CO&sub2; enthält, außerdem ein als "Kohlenwasserstofffraktion" (48) bezeichnetes Kohlenwasserstoffgemisch erzeugt wird und schließlich ein regeneriertes Lösungsmittel (34) erhalten wird, das wieder der Waschzone (5) zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung des "entmethanisierter reichen Lösungsmittels" so erfolgt, daß man das "entmethanisierte reiche Lösungsmittel" zuerst abkühlt (40) und dann mit Hilfe eines gekühlten Kohlenwasserstofflösungsmittels in einer Extraktionszone (56) einer Flüssig-Flüssig-Extraktion unterzieht, wodurch einerseits ein gereinigtes Lösungsmittel (58) erzeugt wird, das fast die gesamte Menge des im "entmethanisierten reichen Lösungsmittel" enthaltenen CO&sub2; enthält und einen Kohlenwasserstoffgehalt, ausgedrückt als Methanäquivalent, von unter 10 Mol-%, bezogen auf CO2, aufweist und andererseits ein Kohlenwasserstofflösungsmittel (59) erzeugt wird, das mit Kohlenwasserstoffen mit zwei und mehr C-Atomen angereichert ist, indem man das angereicherte Kohlenwasserstofflösungsmittel (59) durch Destillation (49) in eine Fraktion von Kohlenwasserstoff mit zwei und mehr C-Atomen, welche die Kohlenwasserstofffraktion (48) bildet und wenigstens 80 Mol-% der in dem zu behandelnden Gasgemisch enthaltenen Kohlenwasserstoffe mit drei und mehr C-Atomen enthält, und in das regenerierte Kohlenwasserstofflösungsmittel (50), das nach Abkühlung wieder der Extraktionszone zugeführt wird, auftrennt und das gereinigte Lösungsmittel (58) durch Entspannung und Strippen (60, 62) regeneriert wird, wodurch das regenerierte Lösungsmittel (34) und der Strom an saurem Gas (44) gebildet werden, der fast zur Gänze aus dem CO&sub2; besteht, das im "entmethanisierten reichen Lösungsmittel" vorliegt, das einen Kohlenwasserstoffgehalt, ausgedrückt als Methanäquivalent, von unter 10 Mol-%, bezogen auf CO&sub2;, aufweist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Kontaktierung mit dem zu behandelnden Gasgemisch verwendete Lösungsmittel eine Viskosität bei -30ºC von unter 0,05 Pa.s aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Kontaktierung mit dem in der Waschzone (5) zu behandelnden Gasgemisch verwendete Lösungsmittel aus einem oder mehreren in wasserfreier Form oder als Gemisch mit Wasser verwendeten flüssigen organischen Absorbentien besteht, wobei dieses bzw. diese ausgewählt werden unter den Amiden der Formeln den Aldehyden der Formel den Estern der Formeln
den C&sub1;&submin;&sub4;-Alkanolen, den Diethern der Formel CH&sub3; O &lsqbstr; C&sub2; H&sub4;O &rsqbstr;C&sub3;, den Dietheralkoholen der Formel R&sub9;O - C&sub2;H&sub4; - O C&sub2;H&sub4;-OH, den Lactonen der Formel
und Propylencarbonat,
wobei in diesen Formeln R und R&sub2; gleich oder verschieden sind und ein Wasserstoffatom oder einen C&sub1;&submin;&sub2;-Alkylrest, R&sub3; einen C&sub3;&submin;&sub4;-Alkylrest, R&sub6; einen C&sub2;&submin;&sub4;-Alkylrest oder einen Rest &lsqbstr;C&sub2;H&sub4;O&rsqbstr; R&sub8; bedeuten, wobei R&sub8; für einen C&sub1;&submin;&sub2;-Alkylrest steht und n 1 oder 2, R&sub7; einen C&sub1;&submin;&sub2;-Alkylrest oder einen Rest &lsqbstr;C&sub2;H&sub4;O&rsqbstr;R&sub8;, R&sub9; einen C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylrest und p eine ganze Zahl zwischen 2 und 4 bedeuten.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur für die Kontaktierung des zu behandelnden Gasgemisches mit dem Lösungsmittel in der Waschzone (5) zwischen 0 und -45ºC liegt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Entmethanisierung des "reichen Lösungsmittels" (11) in zwei Stufen durchgeführt wird, wobei auf der ersten Stufe das "reiche Lösungsmittel" einer ersten Entspannung (12, 13) unterworfen wird, die geeignet ist, eine starke Fraktion an im Lösungsmittel gelöstem Methan freizusetzen und ein erstes mit Methan angereichertes Gas (14) und eine vorentmethanisierte Flüssigkeit (15) zu erzeugen und auf der zweiten Stufe die vorentmethanisierte Flüssigkeit einer zweiten Entspannung (16) und dann einer Destillation (17) unterworfen wird, wodurch ein zweites mit Methan angereichertes Gas (19) und das "entmethanisierte reiche Lösungsmittel" (27) erzeugt werden, wobei das zweite mit Methan angereicherte Gas bis zum Druck des ersten mit Methan angereicherten Gases kamprimiert und dann mit diesem gemischt wird, um die mit Methan angereicherte Gasphase (22) zu bilden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Methan angereicherte Gasphase (22) bis zum Druck des zu behandelnden Gases komprimiert, dann abgekühlt (25) und mit dem zu behandelnden Gasgemisch vor der Kontaktierung des letzteren mit dem Lösungsmittel in der Waschzone (5) gemischt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Regenerierung des gereinigten Lösungsmittels durch seine Entspannung bis zu einem Druck von über 100 kPa, indsbesondere zwischen 150 und 300 kPa und durch Strippen (43) mit Hilfe eines Inertgases wie Stickstoff, gegebenenfalls in Verbindung mit einer erneuten Erwärmung (69) des gereinigten Lösungsmittels in der Regenerierungskolonne durchgeführt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Regenierung des gereinigten Lösungsmittels (58) darin besteht, daß man das Lösungsmittel bis zu einer Temperatur im Bereich der Umgebungstemperatur erwärmt, das erwärmte Lösungsmittel in einen ersten Strom (30) und einen zweiten Strom (31) aufteilt, den ersten Strom (30) unmittelbar einer Regenerierungszone (33) zuführt, den zweiten Strom (31) dieser Regenerierungszone nach erneuter Erwärmung durch indirekten Wärmeaustausch (35) mit dem regenerierten gereinigten Lösungsmittel (34) zuführt und das gereinigte Lösungsmittel in der Regenerierungszone (33) destilliert, um den CO&sub2;-reichen Strom an saurem Gas (44) und das regenerierte Lösungsmittel (34) zu erzeugen.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das zu behandelnde Gas, das Wasser und/oder Kohlenwasserstoffe mit fünf oder mehr C-Atomen enthält, einer Vorbehandlung unterworfen wird, die in einer Destillation (2) besteht, die bei einer Temperatur, die zumindest der in der Waschzone (5) herrschenden Temperatur entspricht, und gegebenenfalls in Anwesenheit des Lösungsmittels durchgeführt wixd, das aus dem der Waschzone (5) zugeführten Lösungsmittel abgezogen wurde, wodurch eine Fraktion (4) aus sogenannten schweren Kohlenwasserstoffen erzeugt wird, welche fast die gesamte Menge an Kohlenwasserstoffen mit sechs und mehr C-Atomen und gegebenenfalls die gesamte Menge oder einen Teil der Kohlenwasserstoffe mit fünf C-Atomen enthalten, ein vorbehandeltes Gasgemisch (3) mit einem Gehalt an Kohlenwasserstoffen mit sechs und mehr C-Atomen von unter 0,1 Gew.-% und gegebenenfalls eine Flüssigkeit (54) erzeugt werden, die ein Gemisch aus Lösungsmittel und Wasser darstellt.
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